Neueste Beiträge in Lüttich


 
Exposition de Liege 1930 - Lüttich
Parc de la Boverie
Liège
Lüttich ist eine im Osten von Belgien im Landesteil Wallonien gelegene Großstadt. Im Stadtgebiet von Lüttich mündet die Ourthe in die Maas. Die ebenfalls an der Maas gelegene niederländische Stadt Maastricht liegt etwa 27 km Luftlinie entfernt im Norden, die deutsche Stadt Aachen 42 km entfernt im Nordosten. Allein vor dem Zweiten Weltkrieg wurden in Belgien 9 große internationale Ausstellungen veranstaltet, welche sich auf die Städte Brüssel, Antwerpen, Gent und Lüttich aufteilten. Von diesen neun internationalen Ausstellungen richtete Brüssel 3, Antwerpen, Lüttich und Gent jeweils zwei aus. Im Jahr 1930 richteten die Städte Antwerpen und Lüttich parallel Ausstellungen aus, die neben internationalen und kolonialen Aspekten auch der flämischen respektive der wallonischen Kunst gewidmet waren. Da ich über die Ausstellung mit dem langen und vielsagenden Namen „Exposition internationale de la grande industrie, sciences et applications, art wallon ancien“ in Lüttich 1930 einen besonders umfangreichen und gut erhaltenen Kartenfundus entdeckt habe (die Bilderserie stammt wahrscheinlich aus einem Leporello), möchte ich ihr einen Beitrag widmen. Sie gehörte zu den eher spezialisierteren und nicht so universellen Ausstellungen wie die, die zum Beispiel in Brüssel stattfanden (1888, 1897, 1910, 1935, 1958). Lüttich konnte bei der Ausrichtung dieser Ausstellung auf die Erfahrungen und einige der Lokalitäten der Ausstellung von 1905 zurückgreifen. Wie 1905 wurde der Parc de Boverie, welcher auf einer Insel zwischen der Maas und einem Kanal aus dem 19. Jhdt liegt, genutzt, zusätzlich wurde im Norden des Stadtzentrums ein militärisches Übungsgelände umgestaltet. Die Brücke „pont de Fragnée“ im Süden des „Parc de Boverie“ direkt am Zusammenfluss von Ourthe und Maas war von 1901 bis 1904 nach dem Vorbild der Pariser Brücke „pont Alexandre-III“ für die Weltausstellung von 1905 erbaut worden. Mit ihren vier markanten, mit Posaunen blasenden Engeln besetzten Säulen ist sie auf Bildern zu beiden Ausstellungen häufig zu sehen. Wie man an der Bildüberschrift der alten Fotos im Sepia Effekt erkennen kann, wurde mit den beiden Ausstellungen in Lüttich und Antwerpen auch das hundertjährige Jubiläum der Unabhängigkeit des Königreichs Belgien begangen.       (Bildquelle: http://www.akpool.de/) (Bildquelle: http://www.ansichtskartenversand.com/) (Informationsquelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite) (Blau blüht der Enzian, 18.04.2012)

Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"

jurgenehre Wunderschön , diese “alten” Karten! es sind Zeugen der Zeit!

Die Alte auf der Schaukel …tolle Fotos und wirklich sehr interessant…

 
Liège International - 1905 - Lüttich
Liège
Diejenigen, die schon den Beitrag über die Lütticher Weltausstellung von 1930 gelesen haben werden für diesen Beitrag gebeten, nochmals 25 Jahre in der Zeit ins Jahr 1905 zurückzuspringen. Da ich auch zu dieser Ausstellung einen recht großen Bilderfundus entdeckt habe, der büchereiähnlichen Systematik mit Kategorien und Unterkategorien in der Kartensortierung bei akpool sei Dank, möchte ich auch diese Ausstellung in einem bebilderten Beitrag vorstellen. Für diese Ausstellung wurde von 1901 bis 1904 die schon im Beitrag über die Weltausstellung 1930 erwähnte „Pont de Fragnée“ erbaut, welche die Maas an der Stelle ihres Zusammenflusses mit der Ourthe überspannt. Mit ihren vier Säulen und der bogenförmigen Metallkonstruktion ist sie der ebenfalls für eine Weltausstellung (1900) erbauten und nach einem russischen Zaren benannten „Pont Alexandre-III“ in Paris nachempfunden. Sie ist auf mehreren Ansichtskarten zu sehen, einmal auch in einer Luftaufnahme mit der sogenannten „Façade principale“ im Hintergrund. Den verfügbaren Quellen kann man entnehmen, dass sich an der „Liège International - 1905“ 39 Länder beteiligten, welche auf einer Fläche von 21 ha ihre Gebäude errichteten. Das Gelände zog dann in der Zeit vom 27. April bis 6. November etwa 7 Millionen Besucher an, die für Gesamteinnahmen von 75.117 Belgischen Franken sorgten. Falls einem aufmerksamen Leser die nicht ganz konsequente Schreibweise der französischsprachigen Bezeichnung für Lüttich einmal mit Accent aigu als Liége und dann wieder mit Accent grave als Liège aufgefallen sein sollte, der sei darauf hingewiesen, dass 1946 die Schreibweise von Liége in Liège geändert wurde und dass einige Internetseiten mit Bezug auf die Weltausstellung noch die alte Schreibweise mit Accent aigu verwenden, welche aber streng genommen seit 1946 nicht mehr orthographisch korrekt ist. _Blick auf die „Pont de Fragnée“ mit der Hauptfassade und dem Haupteingang im Hintergrund_ _„Les Arènes liégeoises“ waren eine Art Musikveranstaltungsort oder „Music Hall“, wo während der Ausstellungszeit täglich von 16 bis 23 Uhr (am Sonntag schon ab 14 Uhr) ein 30-köpfiges Orchester internationale Musiker bei ihren Auftritten begleitete._    _Pavillons zweier Balkanländer_ _Oberbayerische Gemütlichkeit durfte im belgischen Wallonien des Jahres 1905 genausowenig fehlen ..._ _... wie westafrikanische Impressionen aus den französischen Kolonien ..._ _... oder norwegische Holzbaukunst._    _Pavillons zweier arabischer Länder_ _Ein noch eher harmlos wirkender Vorgänger der heutigen Wildwasserbahnen_ _Die Skulptur „Le Faune mordu“ von Jef Lambeaux (1852-1908) wurde von Teilen des Publikums als zu frivol empfunden und noch während der Ausstellung wieder entfernt._ (Bildquelle: www.ansichtskartenversand.com/) (Bildquelle: www.akpool.de) (Informationsquelle: www.de.wikipedia.org) (Blau blüht der Enzian, 18.04.2012)

Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"

jurgenehre Dass man den „Faune mordu“ wieder abgebaut hat, ist ebenfalls sehr symptomatisch!

 
As Ouhes - Lüttich
place du marché 21
4000 Liège
Auf der Speisekarte dieses belgischen Restaurants finden sich Dinge, die vermutlich die meisten Restaurantbesucher nicht bestellen würden: Kalbskopf, Rinderzunge, Kalbsnierchen, Schweinepfote etc. Aber da es diese Gerichte auch in meiner Kindheit zahlreich gab, war ich auf die belgische Variante gespannt. Die Kalbsnierchen ("a la Liegeonaise") waren mit einer sehr leckeren Wacholderbeerensauce, darin gegarten Drillingen, Zwiebeln und einigen rustikalen Scheiben Speck zubereitet. Erstklassig gegart, toller Geschmack. Meine Familie aß gedünsteten Kabeljau auf Pürree bzw. einen Salat mit Speck und Croutons. Die zum Kabeljau gereichte Sauce war leicht bitter, der Salat ausgezeichnet. Einen Stern Abzug gibt es für die Vorspeise: statt der bestellten "hausgemachten Fischsuppe" bekam ich die "berühmte Zwiebelsuppe". War zwar lecker, aber eben nicht das, was ich bestellt hatte. Der Punktabzug wird außerdem unterstützt durch den uns zugewiesenen Katzentisch direkt im Eingangsbereich des Restaurants. Bei windigem, regnerischen Wetter saßen wir regelmäßig in der Zugluft und die eintretenden Gäste standen neben unserem Essen und warteten auf einen Kellner, der ihnen einen Tisch zuweisen konnte. (DietmarL11, 29.12.2011)

 
Best Western Univers Hotel - Lüttich
Rue des Guillemins 116
4000 Liège
Super Anbindung an die Bahn und die Busse, daher sind die Rückwege aus dem centrum gesichert. Hinweg ist zu Fuß 20 Minuten, also schön machbar. Direkt in der nähe Shopping Möglichkeiten, Restaurants und Kneipen/Tee-Stuben. Hotel ist intern ruhig und gut geführt, Fenster sollten wohl geschlossen bleiben! Komme wieder... (chalisunshine, 28.12.2011)

 
Au Point de Vue - Lüttich
Place Verte 10
Liège
Wir sind zufällig hineingeraten: Aus der Fussgängerzone heraus gesichtet, darauf zugegangen und ein klasse Essen am Samstag mittag genossen. Es war knacke voll. Wir hatten Glück einen Tisch zu ergattern. Der Service hatte trotz der vielen Gäste alles im Griff. Die Bedienung war zuvorkommend, schnell und freundlich. Das Essen war erste Sahne. Besonders die Lütticher Frikadelle (in Rosinen-Sauce) kann ich nur wärmstens empfehlen. (mimecaruso, 31.10.2011)

 
Marché de la Batte - Lüttich
Quai de la Batte
4000 Liège
Woher hatten wir eigentlich die Weisheit, dass es hier einen ganz besonderen Markt zu bewundern gibt? Ich glaube, wir hatten mal einen TV-Bericht dazu gesehen...der muss schon älter gewesen sein. Leider ist der Marché de la Batte lediglich ein ganz normaler Wochenmarkt, aber halt auf einem Sonntag. Ganz viele Frittenbuden und Ramschinder, deren Klamotten geschenkt noch zu teuer sind. Die üblichen Gemüsestände und sonst auch das, was man auf einem Wochenmarkt eben bekommt. Wer hier Aussergewöhnliches oder gar Antiquitäten vermutet, wird enttäuscht. Das war vielleicht früher mal so, aber die Nachfrage macht wohl auch hier das Angebot. Schade. (DatDing, 25.04.2011)

OhneSauce Früher gab's da nichts was es auf dem Wochenmarkt gibt. Hauptsächlich gab es Tiere (Kleinvieh) und Trödel. Allerdings weiss ich nicht wie es jztzt ist, war schon vor Ewigkeiten das letzte mal da. Im Sommer ging man schon mal nach der Partynacht über den Markt

v1s1tor Och, das ist aber schade mit dem Markt... Ich war ganz früher öfters hier. Da gab es gute Stände, gute Pommes Frites, lebende Hasen, Ziegen, etc. Schade, wenn es das alles nicht mehr gibt.

 
Eurotel - Lüttich
Rue Léon Frédéricq 29
4020 Liège
Superschneller Check-in und Check-out, eine perfekte Lokation zur Erkundung der Stadt. Wir haben den Samstag zum Shoppen und den Sonntag für den Marché de la Batte eingeplant. Die Chefin ist supernett und spricht sehr gut deutsch, was uns sehr gelegen kam. Wir hatten unser Zimmer im dritten Stock, was ohne Aufzug und sehr steiler Treppe etwas Kondition fordert. Das Treppenhaus sowie auch unser Zimmer mit Bad waren in einem ziemlich heftigen Minzton gehalten, für die 2 Tage ging es aber. Zimmer und Bad sind blitzsauber, Handtücher sind prima und liegen aus. Fernseprogramm in deutsch nur ARD und ZDF. Der Schrank ist sehr gross, Föhn und Internetzugang gibt's auf Nachfrage an der Rezeption. Den Stern Abzug muss ich für das Bett geben, weil es uns beiden viel zu hart war, wir haben sehr schlecht geschlafen, aber manche mögen das ja. Frühstück kann ich hier nur empfehlen. Es gibt Tee, Kaffee und 2 verschiedene Fruchtsäfte. Frische Baguette und Croissants, Waffeln und Kuchen. Käse, Schinken und Salami, sowie verschiedene Marmeladen als Aufstrich, Tomaten, Eier und Melone fehlen ebensowenig. Das Ganze wird in Buffetform dargereicht. Parken konnten wir auch in Hotelnähe ohne Kosten und haben vom Hotel die Stadt zu Fuß gut erreichen können. Das Hotel und seine überaus charmante Chefin kann ich als Stadthotel für einen Kurzaufenthalt sehr empfehlen. (DatDing, 25.04.2011)

 
Le petit Paris - Lüttich

Le petit Paris

1 1 Beitrag

Place du Marché 31
4000 Liège
Ich weiss gar nicht, wie ich es netter ausdrücken könnte, aber dafür gab's wirklich keine Entschuldigung. Ein Pina Colada weder mit Pina noch mit Colada....das war einfach nur Ananassaft auf Eis und das für 5,50.- Einfach eine Frechheit. Obwohl man hier draussen sitzt wird man als NR sowas von zugequalmt, weil man abends noch das Sonnensegel offen hat und so der Rauch nicht abziehen kann. Drinnen wird geraucht, draussen kann man nicht sitzen, wo soll man in B bitte hin als Nichtraucher? Das war ganz schlimm in der ganzen Stadt. (DatDing, 25.04.2011)

 
MOBISTAR CENTER LIEGE PONT D'ILE - Lüttich
Pont d'Ile 1
4000 Liège
In diesem Laden habe ich mich nach einem ServiceGAU in Almedy mit einem neuen iPhone eingedeckt. Super nette Mitarbeiter, die sich inkl. Aktivierung, Test, etc. super nett um mich gekümmert haben. Englisch war kein Problem und so hat auch die Verständigung geklappt. Als Service BonBon habe ich dann noch eine Visitenkarte von einer Handy-Werkstatt zwei Strassen weiter bekommen, die mein defektes iPhone dann wieder in Schuss bringen konnten. Sensationeller Service, sehr nett - Profis! (Golgafrincham, 14.01.2010)

 
DIe Bischofsstadt der Wallonie - Lüttich
Liège
Jetzt war ich schon so oft in der Hauptstadt der Wallonie in Liege, (Lüttich) gewesen, aber habe immer noch nicht alles gesehen was es hier zu entdecken gibt. Übrigens ist Lüttich die Geburtsstadt KARL DES GROßEN! Sie war seit dem 10 Jhd. schon die Hauptstadt eines Fürstbistums, das im Grunde genommen 8 Jhd. lang ein unabhängiger STAAT war. Seit dem 11.Jhd. schon ist Liege mit den städtischen Freiheiten ausgestattet worden. Nun aber weiter zur Gegenwart, in die Zeit in der wir heute Leben. Die Stadt hat immerhin den zweitgrößten Flußhafen von ganz EUROPA. Und Sie ist Stolz ein Weltraumforschungszentrum zu haben, ohne diese keine Experimente mit der Challenger möglich wären. Am meisten finde ich, lohnt es sich der Stadt einen Besuch abzustatten wegen der vielen Museen die es dort gibt. Nehmen wir mal das Museum der Wallonischen Kunst,welches schön renoviert auf der ST. Georgs - Insel zu finden ist. Oder im bezaubernden Park der BOVERIE flanieren und dem Museum der Modernen und Zeitgenössischen Kunst, sowie dem Kupferstichkabinett einen Besuch zu machen um in diese Kunst einzutauchen. Hier sind reichhaltige Sammlungen aus der Malerei, Skulpturen, Gravuren und mehr zu sehen. Und zwar von den großen Künstlern wie: Monet/ Gauguin/ Chagall/ Permeke/ Picasso/ Rodin/ Evenepoel/ Ensor u.a. Hier könnte man sich tagelang aufhalten bis man überhaupt einen Überblick über all die viele zusammengetragene Kunst in etwa Bescheid weiß. Auch natürlich darf man nicht die Baudenkmäler vergessen, die es sehr reichhaltig in dieser alten schönen Stadt gibt. Egal, ob die Perron - Freitreppe, das Symbol der städtischen Freiheiten, den Dom, die Jakobus - Martins - oder Bartholomäus-Stiftskirche. Lüttich ist vor allem eine Stadt wo der Fluss seine Seele der Stadt gibt, wo enge und friedliche Sackgassen dauernd neu zu entdecken sind. Es lohnt sich! (Exlenker, 27.08.2008)

Landstreichler Mit der Challenger sind seit dem “finalen” Experiment allerdings seit 22 Jahren keine Experimente mehr möglich. Siehe z.B. Spiegel Online

brotherjakob so ist es . Jeder Ort hat seinen Charme. Man sollte zu Fuss durch Europa ziehen.