Neueste Beiträge in Sofia


 
Pod Lipite - Sofia
1 Elin Pelin Str.
Sofija
Ich war im August 2010 anlässlich der Hochzeit einer bulgarischen Freundin hier, und auf die Empfehlung bulgarischer Kenner. Es war wirklich ein rundum gelungener Abend, sehr gutes Essen in einem sehr gemütlichen bulgarischen Ambiente. Alles war sehr frisch, reichlich und köstlich. Sollte ich je wieder in Sofia sein, werde ich garantiert wieder dort essen. Für deutsche Verhältnisse ist es zudem sehr, sehr günstig. (work-is-life, 22.04.2012)

 
National Opera and Ballet - Sofia
улица Врабча 1
Sofija
Die Opernaufführungen brauchen keinen Vergleich mit denen anderer internationaler Häuser zu scheuen. Hohe musikalische Qualität, aktuelle, aber nicht gewollt "moderne" Inszenierungen. Alle Opern in Originalsprache mit bulgarischen und englischen Übertiteln. Preise für westliche Verhältnisse überaus erschwinglich (1. Rang, Reihe 2: 25 EUR; Pausensekt: 1 EUR). An der Kasse nur Barzahlung! Das Gebäude aus den 50er Jahren im neostalinistischen Stil ist eine Attraktion für sich. Hingehen! (blowinghole, 11.04.2012)

 
Preslav Lounge - Sofia
улица Продан Таракчиев
Sofija
Angenehme, etwas versteckte Lounge auf Ebene 0 (von der Abflugebene [Roll-]Treppe nach unten nehmen). Leider durch beklebte Scheiben nur sehr eingeschränkter Blick auf das Flugfeld. Zurzeit (April 2012) Promotion für die unterschätzten bulgarischen Weine (3 weiß, 3 rot). W-LAN, PC, kleine Snacks. (blowinghole, 09.04.2012)

 
Free Sofia Tour - Sofia
Palace of Justice
Sofija
Kann ich nur empfehlen: besser, kurzweiliger (und günstiger) kann man wohl kaum einen Überblick über die Hauptsehenswürdigkeiten Sofias bekommen. 1A! Start jeden Tag um 11 und 18 Uhr vorm Justizpalast, Vitosha Boulevard. (blowinghole, 07.04.2012)

 
Hadjidraganovite Izbi - Sofia
Hristo Belchev Str 18
Sofija
Sehr schönes traditionell bulgarisches Restaurant. Personal spricht etwas deutsch, aber auf alle Fälle englisch. Portionen sind sehr gut. Empfehlung !!! (lsu, 30.03.2012)

 
Kirche von Bojana - Sofia
ul. Bajansko esero 1-3
1616 Sofija
Wenn man Sofia besucht, dann gehört die Besichtigung dieser Kirche zum unbedingten Pflichtprogramm – es ist ein kulturhistorisches Denkmal von Weltrang, seit 1976 auch UNESCO-Weltkulturerbe. Die Kirche liegt ca. 8 km außerhalb des Stadtzentrums am Fuß des Vitosha-Gebirges inmitten einer parkähnlichen Anlage. Das Gotteshaus ist eines der wenigen zur Gänze erhaltenen Kulturgüter aus dem Mittelalter in Bulgarien und eines der bedeutendsten Zeugnisse der bildenden Monumentalkunst aus dem 10. bis 14. Jhd. Sie ist den Heiligen Nikolaus und Pantalejmon geweiht. Die Entstehung der Kirche lässt sich bis ins 10./11. Jahrhundert zurückverfolgen, im 13. Jahrhundert wurde das Gotteshaus erweitert. Berühmt ist die Kirche nicht wegen seiner Architektur, sondern wegen seiner Wandmalereien aus dem Jahr 1259. Sie repräsentieren eines der am komplettesten und am besten erhaltenen Beispiele mittelalterlicher osteuropäischer Kunst. Auf den Wänden kann der Besucher Darstellungen von 240 Menschen in 89 verschiedenen Szenen betrachten. Der Maler ist unbekannt, gehörte wahrscheinlich zur Kunstschule von Tarnovo. Die Bezeichnung „Meister von Boyana“ ist ein Sammelbegriff für alle Maler, die diese Werke geschaffen haben. Besonders sehenswert sind im Narthex die 18 Szenen aus dem Leben des Hl. Nikolaus und die Darstellungen der Stifter der Kirche. In der Kuppel der Kirche ist Christus Pantokrator dargestellt, darunter sieht man Engel und die vier Evangelisten. Wunderschön ist auch die Darstellung der Heiligen Muttergottes mit dem Jesuskind auf einem Thron, umgeben von Engeln. Unter ihr sind die vier Kirchenväter Gregorius, Basilius, Johannes Chrysostomus und Germanos abgebildet. Zu beiden Seiten des Altars sind weitere Diakone und Heilige zu sehen. Alle Wandmalereien besitzen eine außerordentliche künstlerische Qualität, die Personen sind realistisch und bis in kleinste Detail naturgetreu abgebildet. Die Anzahl und Verweildauer der Besucher in der Kirche ist genau reglementiert, damit die Atemluft und der Temperaturunterschied nicht die Fresken beschädigt. Wenn man Glück hat ist gerade ein älterer Herr in der Kirche, der in einem ausgezeichneten Englisch den Besuchern alles erklärt. Sein Erkennungszeichen ist ein Schlapphut. Gegenüber der Kassa befindet sein ein kleiner Laden, in dem man Reiseführer, Ansichtskarten etc. kaufen kann, hier bekommt man auch einen Kaffee oder kalte Getränke. Am besten nimmt man nach Boyana ein Taxi bzw. mietet eines für einen halben Tag, dann kann man noch das Vitosha-Gebirge und das Nationalhistorische Museum mitbesichtigen. (Austria01, 26.01.2012)

 
Hadjidraganovite Kashti - Sofia
Kozloduy Str, 75
1202 Sofija
Möchte man in Sofia einmal original bulgarisch - und auch sehr gut - essen gehen, dann ist das Restaurant „Hadjidraganovite Kashti“ die beste Wahl. Das Lokal iegt etwas nördlich des Stadtzentrums. Es besteht aus einem Komplex von vier restaurierten Häusern aus dem Jahr 1866. Jedes Haus ist nach einer Stadt benannt. In der warmen Jahreszeit sitzt man jedoch im schattigen Innenhof am besten. Das Restaurant ist typisch bulgarisch eingerichtet, sehr schön dekoriert, sogar die Kellner tragen traditionelle Tracht. Die umfangreiche Speisekarte befindet sich zwischen zwei Holzbrettern und ist in bulgarischer und englischer Sprache verfasst. Es fällt dementsprechend schwer, sich für eine Menüfolge zu entscheiden. Es ist am besten, so wie wir mehrmals dieses Restaurant zu besuchen Wir bestellten als Vorspeise Salat mit Schafskäse und einen Teller mit Käse und Polenta. Als Hauptspeise wählten wir „Patatnik“ (Kartoffeln gefüllt mit Gemüse und mit Käse überbacken), ein Beefsteak mit Pommes bzw. einen gegrillten Lachs mit Gemüse, Pommes und Käse. Als Brot orderten wir „Gyuzlema“, ein frittiertes Fladenbrot mit Knoblauchöl. Auf eine Nachspeise mussten wir verzichten, die Portionen sind einfach zu riesig. Unsere Tischnachbarn bestellten „Vovodska Sofri für 6" – ein riesiges Teller mit verschiedenen Fleisch- und Wurstspeisen. Da wären leicht zehn Personen satt geworden. Alle Speisen waren von ausgesprochener Qualität, gut gewürzt und frisch zubereitet. Das Service war sehr aufmerksam und professionell. Zum Essen empfahl uns der Kellner den Rotwein „No Man’s Land Gold“ der Weinkellerei Damianitza aus Melnik - ein wirklich guter Tropfen. Ich habe gar nicht gewusst, dass in Bulgarien solche Qualitätsweine produziert werden. Am Abend spielte eine Band mit drei Musikern bulgarische Volkslieder – ein wirklich schöner Ausklang eines genussvollen Abendessens. Dieses Restaurant kann ich jedem empfehlen, der traditionell bulgarisch in einer angenehmen und schönen Atmosphäre essen möchte. Das Preis-Leistungsverhältnis ist sensationell. (Austria01, 26.01.2012)

 
Alexander Newski-Kathedrale - Sofia
Alexander-Newski-Platz
Sofija
Für mich ist die Kathedrale Sv. Alexander Nevski mit ihren zwölf goldenen Kuppeln eine der schönsten Kirchen des Balkans und sie das unumstrittene Wahrzeichen Sofias. Die Kathedrale ist den 200.000 russischen Soldaten gewidmet, die im Russisch-Osmanischen Krieg 1877 - 1878 ihr Leben lassen mussten. Der russische Architekt Alexander Pomeranzew plante diese Kirche. Die Grundsteinlegung erfolgte 1882, die Fertigstellung 1912. Sv. Alexander Nevski ist auch die Hauptkirche des bulgarisch-orthodoxen Patriachats und dem russischen Nationalheiligen Alexander Nevski (1220 – 1263) geweiht. Sein Mosaikportrait ist hoch über dem Eingang zu sehen. Die Kathedrale verfügt über fünf Kirchenschiffe und umfasst eine Fläche von 3.170 m², über 5.000 Menschen finden im Inneren Platz. Die Zentralkuppel besitzt eine Höhe von 42 m, der Glockenturm mit zwölf unterschiedlich großen Glocken ist 53 m hoch. Die größte Glocke wiegt 12 Tonnen, die kleinste gerade 10 kg. Das Glockengeläut kann man 30 km weit hören. Das Kreuz auf dem Turm ist aus massivem Gold. Das Kircheninnere wurde von zahlreichen Künstlern gestaltet, alleine 4.000 Fresken und 82 Ikonen sind zu bewundern. Teure und seltene Materialien, wie z.B. italienischer Marmor, ägyptischer Alabaster, brasilianischer Onyx und venezianische Mosaike, zieren das Kircheninnere. In der Krypta der Kathedrale befindet sich das sehenswerte Ikonen-Museum mit einer Sammlung von Meisterwerken der bulgarischen Ikonenmalerei aus dem 9. bis 18. Jhd. Neben 200 Ikonen sind auch einige Fresken zu sehen. In der Kathedrale befindet sich ein kleiner Souvenirladen, in dem man Kopien bekannter Ikonen, Ansichtskarten und sonstige Andenken kaufen kann. (Austria01, 22.01.2012)

 
Restaurant Bulgari - Sofia
Kniaz Al. Dondukov Blv. 71
1504 Sofija
Den letzten Abend unserer Städtereise nach Sofia wollten wir in einem gediegenen und ausgezeichneten Restaurant verbringen. Im Reiseführer "Bulgarien" von Marco Polo stand an erster Stelle und als Insidertipp in Sofia das Restaurant Bulgary. Im Internet fanden wir nur sehr wenig über dieses Lokal. Also, warum nicht probieren? Das Restaurant Bulgary liegt am Kniaz Al. Dondukov Blv., unweit der Nevski-Kathedrale. Es besteht aus zwei Häusern. Das rote Haus wurde 1922 von General Mustakov erbaut und in letzter Zeit liebevoll restauriert. Der Innenraum ist im Stil der Sezession eingerichtet, mit Gemälden, Ikonen, Grafiken, Skulpturen, Mosaiken und Dekorationen aus ganz Bulgarien. Über 300 Fotografien geben Einblick in die moderne Geschichte des Landes. Im Haus ist auch ein Antiquariat und eine besuchenswerte Galerie ungebracht (www.bulgary.bg). Das Restaurant Bulgary versteht sich als „Club-Restaurant für Kenner“ und als Treffpunkt mit einem Ambiente, das die bulgarische Tradition und das kulturelle Erbe bewahrt – deshalb wurde auch der Name „Bulgary“ gewählt. Im Innenhof liegt ein schattiger und großer Gastgarten mit einer sehr schönen Einrichtung. Hier nahmen wir auch Platz. Wir bestellten als Vorspeise einen Shopska Salat, zu dem uns der Kellner traditionell einen eiskalten Rakija servierte. Dann wählten wir einen gegrillten Lachs mit Gemüse, ein Steak in Pfeffersauce und einen Oktopus in Weißweinsauce. Der Kellner empfahl uns als Wein einen "Uniqato" vom Weingut Damianitza in Melnik. Das Essen war ausgezeichnet, gut gewürzt, auf den Punkt gegrillt. Auch der Wein war eine gute Empfehlung. Das Preis-Leistungsverhältnis kann als sehr gut bezeichnet werden, wir bezahlten pro Person inklusive der Getränke ca. € 25,--. Die Kellner sind aufmerksam, freundlich und sehr gut geschult – einfach professionell. Kreditkarten werden akzeptiert, ein kostenloses WLAN für Internet ist vorhanden. Öffnungszeiten sind täglich von 10.00 bis 24.00 h. Dieser Tipp des Reiseführers erwies sich als goldrichtig, wir verbrachten einen wunderschönen Abend in einem exzellenten Restaurant und bei einem exquisiten Essen. (Austria01, 16.01.2012)

 
Budapest Hotel - Sofia
A Budapest street 92
1202 Sofija
Das Hotel Budapest liegt ca. 15 Minuten Gehzeit vom Zentrum Sofias entfernt. Wenn man den Knyaginya Maria Luiza Bldv. nimmt, dann kommt man gleich an mehreren Sehenswürdigkeiten (Synagoge,Banya Bashi Moschee, Halite-Markthalle) vorbei. Zum internationalen Flughafen beträgt die Entfernung 12 km. Die Zimmer sind alle sehr sauber und modern und komfortabel eingerichtet, ein WLAN-Anschluß und ein Flat-Screen-Fernseher sind selbstverständlich. Wer mit Kindern reist, sollte die größeren Eckzimmer oder die Studios bzw. Suiten im 7. Stock wählen. Zum Hotel gehören noch ein gepflegtes Restaurant, wo man auch das Frühstuck bekommt, und eine kleine Bar im Eingangsbereich. Im Erdgeschoß befindet sich auch noch ein kleiner Konferenzraum. In der Lobby-Bar lässt sich ein anstrengender Besichtigungstag wunderbar bei einem kühlen Zagorka-Bier oder einem Glas Wein ausklilngen. Ein großes Lob gebührt den Mitarbeitern des Hotels, alle sind sehr freundlich und hilfsbereit, angefangen von der Dame an der Rezeption, den Kellnern, bis hin zu den Zimmermädchen. Besonders hervorheben möchte ich Mr. Dido, Barkeeper, Kellner und Boy in einer Person. Er spricht sehr gut englisch. An der Rezeption erhält man einen sehr detaillierten Stadtplan und viele hilfreiche Tips. Hier kann man auch problemlos ein Taxi bestellen. Man braucht keine Angst haben, von unseriösen Taxifahrern betrogen zu werden. Alle vom Hotel georderten Fahrer schalteten das Taxameter ein und übergaben eine Rechnung. Dieses ausgezeichnete Hotel kann ich jedem Sofia-Besucher, egal ob Tourist oder Geschäftsreisender, nur empfehlen (Austria01, 16.01.2012)