Hallo Leute!
War übers Wochenende in Kellerberg,und dann in der Gaststätte von Mario Schlender.Ich kann nur sagen,nur zu empfehlen.Freundliche Bedienung,
kein langes warten auf die Gerichte.Einfach super die Fischgerichte,auch was für Leute die keine Fischfreunde sind.Also ein Besuch lohnt sich auf jeden
Fall.Danke und schöne Grüße aus Bernau bei Berlin.
(gernut,
24.07.2011)
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2010 wurde ein Verbindungsweg für Fußgänger und Radfahrer zwischen Kamminke und Swinemünde-Friedrichsthal eröffnet. Lange Zeit fehlte eine Brücke über den Torfkanal, der zugleich die Grenze zwischen Deutschland und Polen darstellt. Diese Brücke wurde 2008 provisorisch montiert. Ende 2009 wurde eine neue, feste Brücke gebaut.
Auf deutscher Seite beginnt der Weg praktischerweise an einem Parkplatz. Er zieht sich durch eine Allee bis zum Torfkanal und damit der Grenze hin. Ab und zu finden sich Bänke für die Rast zwischendurch, in dunkelgrün gestrichen.
Am Torfkanal selbst gehen Wege entlang, die gern von Radfahrern genutzt werden. Unter anderem kommt man hier bis an das Oderhaff (auch Stettiner Haff genannt).
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Auf der polnischen Seite kommt zuerst eine Bank, in leuchtendem Türkis gestrichen, sowie eine große Tafel, die über die Geschichte des Weges informiert.
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Danach führt der Weg als Straße durch eine Laubenkolonie. Am Ende mündet sie in eine größere Straße, an der sich eine Busendhaltestelle befindet. Ein Blick auf den Fahrplan verriet uns, dass der Bus tagsüber alle 20 Minuten in die Swinemünder Innenstadt fährt. Auf Kamminker Seite hingegen fährt ein Bus nur wenige Male am Tag. Wenn ich in Kamminke wohnen würde, wäre der Swinemünder Bus durchaus eine Alternative für mich.
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Wir liefen an einem sonnigen Sonntagnachmittag den Weg vom Kamminker Parkplatz bis zur Swinemünder Busendhaltestelle und wieder zurück. Es herrschte eine friedliche, entspannte Stimmung. Viele, vor allem polnische, Radfahrer nutzten den direkten Zugang zum Oderhaff. Wir erkannten sie daran, dass sie sich im Vorbeifahren grüßten. Auch uns schallte einmal ein eher fragend klingendes „Dzień Dobry“ (Guten Tag) entgegen. Wir nickten der Radfahrerin freundlich zu.
Der Weg ist für einen Fahrradausflug oder den kurzen Weg nach Swinemünde (und zurück) gut geeignet. Lt. Internetrecherche soll der Radweg insgesamt 3 km lang sein. Meine Bewertung beschreibt den ca. 1 km langen Teil zwischen dem Parkplatz in Kamminke und der Busendhaltestelle in Swinemünde.
Offene Grenzen sind etwas Wunderbares, wir haben es auf Usedom (und anderswo) schätzen gelernt.
(Konnie-Neukölln,
03.02.2012)
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Dieses schöne Lokal hatten wir bei unserem ersten Usedom-Urlaub 2009 entdeckt und waren mehrmals dort. Beim nächsten Urlaub im Sommer 2011 fuhren wir wieder hin, um die Mittagszeit zum ersten Imbiss.
Hier gibt es Bockwurst XXL, die wir bestellten, und ein riesiges Angebot an Räucherfisch. Wir sind nun keine großen Fischfreunde; bei einem Besuch ließen wir uns doch mal ein leckeres Fischbrötchen mit Bismarckhering schmecken (es gibt auch die Variante mit Matjes). Die Preise haben durchschnittliches Niveau.
Das Lokal ist eine Freiluftgaststätte. Wir saßen bei dem schönen Wetter immer auf der Sonnenterrasse. Ein Teil der Tische ist überdacht, so dass die Gäste auch bei regnerischem Wetter im Trockenen sitzen und Fisch genießen können. Wir kamen uns vor wie im Paradies.
!http://konniebritzreisen.files.wordpress.com/2011/09/kamminke-2011_08_15-7_web2.jpg!
An einer Ecke standen mehrere Räucheröfen, von denen immer mindestens einer in Betrieb war. Der Fisch wird also immer frisch geräuchert. Er wird für Mitnahme nach Hause auch eingeschweißt.
Positiv notiert habe ich, dass die Speisekarte zweisprachig ist, deutsch und polnisch. Bedingt durch die Lage und den inzwischen geöffneten Übergang nach Swinemünde für Fußgänger und Radfahrer gibt es neben den deutschen auch viele polnische Gäste. Ebenso gab es an der Essensausgabe eine freundliche polnische Bedienung (man holt sich hier Essen und Getränke und sucht sich dann ein schönes Plätzchen).
Wir können einen Besuch des Klönsnacks nur empfehlen.
Website:
www.fischraeucherei-kamminke.de
(Konnie-Neukölln,
03.02.2012)
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Fisch auf Usedom - da sind die Erwartungen hoch. Leider wurden sie enttäuscht - der Fischspieß war ok, mehr aber auch nicht.
Wir hatten reserviert - und in einer nicht vollen Gaststätte einen Tisch im Vorraum bekommem !?!
Die Getränke kamen auch nicht, bis die ersten aufgegessen hatten. Der Chef hatte statt einer Entschuldigung nur einen frechen Spruch auf den Lippen - also auch keine Spitzenwertung für den Service.
(MarciaViola,
07.09.2011)
1
super ausflugsziel für usedom urlauber auch im herbst die sonnenstrahlen einfangen auf der windgeschützten terrasse direkt am wasser.
täglich frisch geräucherten fisch auch eingeschweißt zum mitnehmen.
leckere biere und weine.
(dfberlin,
06.09.2011)
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Schön an der Steilküste des Haff gelegener Platz. Saubere Anlagen, gute Stellflächen. Bietet dem Reiseradler genau das, was er braucht in herrlicher Umgebung.
(parelius,
23.08.2010)
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Die Sage von der Golmprinzessin hat ihren historischen Kern in dem heute noch sichtbaren Burgwall. Archäologische Funde aus dem 7. und 6. Jh. v. Chr. belegen, dass sowohl hier auf dem Golm als auch gegenüber auf den Lebbiner Höhen (Insel Wollin) Burganlagen zum Schutz der Handelsstraßen entlang der Oder vorhanden waren. Aus den folgenden Jahrhunderten gibt es nur spärliche Hinweise, dass die Waldungen auf dem Golm zur Holzgewinnung und zur damals üblichen Viehweide genutzt wurden. Das änderte sich in der Mitte des 18. Jh. mit der Entstehung der Stadt Swinemünde und dem Ausbau des Hafens an der Swinemündung. Der nahe gelegende Golm mit seinem herrlichen Ausblick wurde zu einem beliebten Ausflugsziel. Vaterländische Denkmale und vor allem Restaurationen in unterschiedlichen Ausführungen in den folgenden Jahrzehnten zeugen davon. Seinen Höhepunkt als Ausflugsziel erreichte der Golm Ende des 19. Jh. mit "Onkel Thoms Hütte", einem Gartenlokal und dem hohen Aussichtsturm. 1852 wurde die "Golmchaussee", die erste befestigte Straße auf Usedom, gebaut. 1880 richtete die Bahn an der "Linie Swinemünde - Berlin" unterhalb des Golms einen Haltepunkt ein.
Doch bald wurde aus der Stätte fröhlicher Geselligkeit ein Ort der Trauer und ernsthafter Besinnung. Der 2. Weltkrieg griff hier grausam zu und es wurde ein Ort geschaffen, der erst in jüngster Vergangenheit seine Bedeutung erlangte.
Im Sommer 1944 wurden auf dem Golm, mangels Platz auf den Inseln Usedom und Wollin, ein Friedhof für Marinesoldaten und ihm gegenüber ein Friedhof für die Angehörigen anderer Waffengattungen angelegt. Auf ihnen wurden verstorbene Soldaten aus den Swinemünder Lazaretten oder von den einlaufenden Lazarettschiffen beigesetzt. Auch verunglückte Flugzeugbesatzungen vom nahegelegenen Fliegerhorst Garz und geborgene Besatzungsmitglieder eines gesunkenen U-Bootes und anderer Kriegsschiffe fanden hier ihre letzte Ruhestätte.
Zu einem der größten Kriegsopferfriedhöfe in Deutschland wurde der Golm jedoch infolge des verheerenden und zu dem Zeitpunkt völlig überflüssigen Bombenangriffs der Nazigegner auf Swinemünde am 12. März 1945. Zu diesem Zeitpunkt war die Hafenstadt mit Flüchtlingen und Soldaten überfüllt. Östlich der Swine warteten endlose Trecks auf die Möglichkeit einer Überfahrt. Im Hafen lagen Schiffe mit Flüchtlingen aus Hinterpommern, West- und Ostpreußen, die auf einen Weitertransport westwärts hofften. Auf dem Bahnhof standen überfüllte Lazarettzüge zur Abfahrt bereit. Die Krankenhäuser der Stadt waren überfüllt. Im Kurpark lagerten Soldaten, die sich ostwärts an die Front in Marsch setzen sollten.
Über sie alle wurden aus 601 Flugzeugen 1609 t Bombenlast abgeworfen. In kurzer Zeit verwandelte sich die Stadt in ein brennendes Inferno und wurde zum Dresden des Nordens. Mehr als 23 000 Menschen starben in der Mittagsstunde des 12. März 1945 bei diesem amerikanischen Bombenangriff. Augenzeugen berichten von einem Anblick unvorstellbaren Grauens. Wegen der Seuchengefahr und der nachrückenden Flüchtlinge sowie der nahen Front mußten die Toten möglichst schnell bestattet werden. Menschliche und tierische Überreste wurden in Bombentrichtern zugeschüttet. Nach Überlebenden in den Trümmern konnte kaum gesucht werden. Einige Stadtbezirke Swinemündes, insbesondere im Bereich der Staatsgrenze, bleiben seit Jahrzehnten von Bebauung verschont, warum wohl?!
Über 20 000 Tote wurden zusätzlich mit Pferde- und Lastkraftwagen zum Golm gebracht und hier begraben. Die namentlich bekannten Zivilisten (Swinemünder und Flüchtlinge) wurden links vom Eingang zur heutigen Gedenkstätte beigesetzt. Der weitaus größte Teil der Opfer konnte nicht identifiziert werden und wurde in Sammelgräbern auf einem großen Massengräberfeld begraben. Somit befinden sich heute auf dem Golm vier verschiedene Friedhöfe.
Die Wirren des zweiten Weltkrieges treffen hier noch heute schmerzlichst zusammen.
Die Gestaltung der Gedenkstätte sucht Ihresgleichen; nur wer ein gutes Nervenkostüm hat, sollte in den ausliegenden Gastbüchern im Pavillion blättern, denn auch ich saß beim Lesen einiger Einträge einfach da und hatte Tränen in den Augen, ich konnte nicht anders, als von Schicksalen ergriffen zu sein. Schicksale die sich erst nach der Vereinigung der beiden ehemals getrennten deutschen Staaten hier aufklären konnten. Zwei der Dokumente fotografierte ich, doch veröffentlichen kann ich sie nicht, sie gehen so tief und sind so privat für die Schreibenden, dass ich mich fast schäme, sie abgelichtet zu haben.
Wer auf Usedom Urlaub macht, sollte sich wirklich zwei Stunden gönnen, den Golm zu besuchen und danach von mir aus auch Peenemünde, Wiege der Raketenkriegsführung und Raumfahrt...
(fembria,
03.08.2008)
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fembria Schlimm ist, dass gerade in Staaten, die ständig von Friedensbemühungen, Friedenseinsätzen, Friedensappellen schwafeln, die Rüstungsindustrie einen wichtigen Arbeitgeber und Exportfaktor darstellt.
3 August 2008
kreisend So ist es. Das ist ein Grund für meinen letzten Satz im Kommentar. Dennoch ist es wichtig solche Beiträge zu schreiben, wie Du ihn hier verfasstest. Denn er ist nicht nur eine sachliche Information mit Daten… hier bemerkt man die Betroffenheit. Und die meisten Menschen sind betroffen, wenn sie dies erleben. Gemeinsames Erleben kann Menschen zusammenführen. Was bleibt uns mehr, als aufdecken und informieren über das, was den Frieden hemmt.