Leben

Geschlechterkampf

gestartet von Manni Stoltze (31.08.2007, 18:03)

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Manni Stoltze

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31.08.2007, 18:03

Hier ist eigentlich alles erlaubt was Spass macht, solange der Humor nicht auf der Strecke bleibt.

Wie wäre es mit humorigen, vielleicht sogar leicht sarkastischen Kurzgeschichten?

Was halten Frauen so von den Männern und umgekehrt?

Hat die Koexistenz von Mann und Frau noch Zukunft, und wer hat eigentlich die flüssige Seife erfunden?

Manni Stoltze hat diesen Beitrag 31.08.2007, 18:22 geändert

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Manni Stoltze

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31.08.2007, 18:25

Ich fange mal mit einer neutralen Geschichte an, die mir ein guter Kumpel vor kurzem gesendet hat …

Einfach unbezahlbar

Er zwingt sich die Augen zu öffnen und blickt zuerst auf eine Packung Aspirin und ein Glas Wasser auf dem Nachttisch. Er setzt sich auf und schaut sich um. Auf einem Stuhl ist seine gesamte Kleidung, schön zusammengefaltet. Er sieht, dass im Schlafzimmer alles sauber und ordentlich aufgeräumt ist. Und so sieht es in der ganzen Wohnung aus.

Er nimmt das Aspirin und bemerkt einen Zettel auf dem Tisch: “Liebling, das Frühstück steht in der Küche, ich bin schon früh raus, um einkaufen zu gehen. Ich liebe Dich!”

Also geht er in die Küche und tatsächlich - da steht ein fertig gemachtes Frühstück, und die Morgenzeitung liegt auf dem Tisch. Außerdem sitzt da sein Sohn und isst. Er fragt ihn: “Kleiner, was ist gestern eigentlich passiert?” Sein Sohn sagt: “Tja, Paps, Du bist um drei Uhr früh heimgekommen, total besoffen und eigentlich schon halb bewusstlos. Du hast ein paar Möbel demoliert, in den Flur gekotzt und hast Dir fast ein Auge ausgestochen, als Du gegen einen Türgriff gelaufen bist.”

Verwirrt fragt er weiter: “Und warum ist dann alles hier so aufgeräumt und das Frühstück auf dem Tisch?”

“Ach das!” antwortet ihm sein Sohn, “Mama hat Dich ins Schlafzimmer geschleift und aufs Bett gewuchtet, aber als sie versuchte, Dir die Hose auszuziehen, hast Du gesagt: ‘Hände weg, Du Schlampe, ich bin glücklich verheiratet.’ “

Ein selbstverschuldeter Kater: 100 Euro
Kaputte Möbel: 250 Euro
Frühstück: 10 Euro
Im richtigen Moment das Richtige sagen: UNBEZAHLBAR

Manni Stoltze hat diesen Beitrag 31.08.2007, 18:31 geändert

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Manni Stoltze

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31.08.2007, 18:42

Für diese Rubrik möchte ich mir gerne von easyday (schon vielen Dank im Voraus) ein paar Zitate ausleihen, die ich ganz besonders entzückend fand …

Ein kluger Mann widerspricht nie einer Frau. Er wartet, bis sie es selbst tut.
Humphrey Bogart

Schlechte Frauen sind die Art Frauen, deren man nie müde wird.
Oscar Wilde

Eine liebende Frau ist eine Sklavin, die ihrem Herrn die Ketten anlegt.
George Bernard Shaw

Manni Stoltze hat diesen Beitrag 31.08.2007, 18:58 geändert

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ideenreichBe...

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01.09.2007, 00:32

“Männer haben ´ne Menge Gefühl!
...Du musst nur wissen, wo du suchen musst”
[Caveman]

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01.09.2007, 00:39

Bigamie bedeutet eine Frau zuviel zu haben.
Monogamie ist dasselbe.

(Mr. Bean)

Gabie Westbrock hat diesen Beitrag 01.09.2007, 00:40 geändert

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01.09.2007, 00:41

den kenne ich andersrum: “Bigamie bedeutet, einen Mann zu viel zu haben…”
LG
Antje

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01.09.2007, 00:43

Mit schönen Frauen ist es wie mit Fußball.
Man freut sich auf ein schönes Wochenende und wird maßlos enttäuscht.

(Francesco Totti, Fußballstar)

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easyday

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01.09.2007, 08:40

Ein Geschäftsmann sendet ein Fax an seine Frau
“An meine liebe Ehefrau: Du verstehst sicherlich, dass ich gewisse Bedürfnisse habe die Du, nun da Du 54 Jahre alt bist, nicht mehr befriedigen kannst. Ich bin sehr glücklich mit Dir und schätze Dich als eine gute Ehefrau. Deshalb hoffe ich, dass Du es nicht falsch verstehen wirst, wenn Du nach diesem Fax wissen wirst, dass ich mit Vanessa, meiner 18-jährigen Sekretärin, im Hotel Comfort Inn sein werde. Aber sei nicht beunruhigt. Ich werde vor Mitternacht wieder zuhause sein. ”
Als der Mann nach Hause kommt findet er auf dem Esszimmertisch folgenden Brief:
“Mein lieber Ehemann: Ich habe Dein Fax erhalten und danke Dir sehr für Deine Ehrlichkeit. Bei dieser Gelegenheit möchte ich Dich daran erinnern, dass Du mittlerweile auch 54 Jahre alt bist. Gleichzeitig möchte ich Dich darüber informieren, dass, während Du diesen Brief liest, ich mit Michel, meinem Tennislehrer, der wie Deine Sekretärin auch 18 Jahre alt ist, im Hotel Fiesta sein werde. Als erfolgreicher Geschäftsmann und mit Deinen exzellenten Kenntnissen in Mathe, verstehst Du natürlich, dass wir in der gleichen Situation sind . jedoch mit einem kleinen Unterschied:18 geht öfter in 54, als 54 in 18… Und darum, konsequenterweise, brauchst Du vor morgen früh nicht mit mir zu rechnen! Einen dicken Kuss von Deiner Frau, die Dich wirklich versteht …”

clodyboy meint: einfach tolle(r) autor(in)

clodyboy hat diesen Beitrag 04.09.2007, 16:51 geändert

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01.09.2007, 08:43

hihi…soviel zu Lachen am frühen Morgen tut richtig gut!

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01.09.2007, 08:48

Eine hübsche junge Dame sitzt alleine im Cafe. Ein Mann vom Nachbartisch kommt herüber und fragt:
“Verzeihen Sie, darf ich Sie auf einen Drink einladen?”
“WAS? INS HOTEL?” schreit Sie auf.
“Nein, nein, das ist ein Missverständnis, ich wollte Sie nur auf einen Drink einladen.”
“WAAAS? INS HOTEL MIT IHNEN?” kommt es wieder lautstark. Sich peinlich berührt umschauend zieht sich der junge Mann in die hinterste Ecke zurück.
Nach kurzer Zeit kommt die Dame zu ihm:
“Entschuldigen Sie bitte die Szene von vorhin, aber ich studiere Psychologie und untersuche die menschlichen Verhaltensweisen in unerwarteten Situationen.”
Der junge Mann sieht sie an und schreit dann entsetzt durch die ganze Bar: “WAAAAS? ZWEIHUNDERTFÜNFZIG EURO?”

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01.09.2007, 08:52

Ein Mann steht vor Gericht, weil er seine Frau erschlagen hat.
Richter: “Das ist ein sehr brutales Vergehen. Wenn Sie mit etwas Milde rechnen wollen, müssen Sie uns schon eine Begründung geben.”
Der Mann: “Die war so doof, die musste ich einfach erschlagen!” Richter: “Das ist ja noch viel schlimmer. Wenn Sie nicht wollen, dass die Geschworenen Sie von vornherein schuldig sprechen sollen, dann geben Sie uns bitte eine plausible Erklärung.”
Darauf der Mann: “Das war folgendermaßen. Wir wohnten in einem Hochhaus im 13. Stock und im ersten Stock wohnte eine reizende Portierfamilie, die hatte drei Kinder. Es war schrecklich! Die waren so klein geblieben, von Natur aus. Der Zwölfjährige war 80cm groß, der 19-jährige 90cm. Ich kam eines Tages hoch zu meiner Frau und sage: Das ist schon was Schlimmes mit den Kindern unserer Portierfamilie.”
“Ja”, sagt meine Frau, “das ist ein richtiges Pyrenäengeschlecht.”
Ich sage: “Nein, was Du meinst, sind Pygmäen.”
“Nein”, sagt meine Frau, “Pygmäen, das ist das, was der Mensch unter der Haut hat, davon kriegt er Sommersprossen.”
Ich sage: “Das ist Pigment.”
´Nein,´ sagt meine Frau, ´Pigment, darauf haben die alten Römer geschrieben.´
Ich sage: ´Das ist Pergament!´
´Nein,´ sagt meine Frau, ´Pergament ist, wenn ein Dichter etwas anfängt und nicht zu Ende macht…´
Herr Richter, Sie können sich vorstellen, ich verschlucke mir das Fragment, ich setze mich in meinen Lehnstuhl und lese Zeitung. Plötzlich kommt meine Frau mit einem Satz, ich denke, jetzt ist sie irrenhausreif –
´Liebling, guck mal, was hier steht!´
Sie macht ein Buch auf, zeigt auf eine Textstelle und sagt: ´Das Sonnendach des Handtäschchens war die Lehrerin des Zuhälters 15.´ Ich nehme das Buch an mich und sage, aber Schatz, das ist ein französisches Buch, da steht: ´La Marquise de Pompadour est la Maitresse de Lois XV. Das heißt: Die Marquise von Pompadour war die Mätresse von Ludwig dem 15.´
´Nein,´ sagt meine Frau, ´das musst du wörtlich übersetzen:
La Marquise - das Sonnendach
Pompadour - das Handtäschchen
la Maitresse - die Lehrerin
Lois XV - der Zuhälter 15
Ich muss das schließlich ganz genau wissen, ich habe extra für meinen Französischunterricht einen Legionär angestellt.´
Ich sage: ´Du meinst einen Lektor.´
´Nein,´ sagt meine Frau, ´Lektor war der griechische Held des Altertums.´
Ich sage: ´Das war Hektor, und der war Trojaner.´
´Nein,´ sagt meine Frau, ´Hektor ist ein Flächenmaß.´
Ich sage: ´Das ist ein Hektar.´
´Nein,´ sagt meine Frau, ´Hektar ist der Göttertrank.´
Ich sage: ´Das ist der Nektar.´
´Nein,´ sagt meine Frau, ´Nektar ist ein Fluss in Süddeutschland.´
Ich sage: ´Das ist der Neckar.´
Meine Frau: ´Du kennst wohl nicht das schöne Lied: Bald gras ich am Nektar, bald gras ich am Rhein, das habe ich neulich mit meiner Freundin im Duo gesungen.´
Ich sage: ´Das heißt Duett.´
´Nein,´ sagt meine Frau, ´Duett ist, wenn zwei Männer mit einem Säbel aufeinander losgehen.´ Ich sage: ´Das ist ein Duell.´
´Nein,´ sagt meine Frau, ´Duell ist, wenn eine Eisenbahn aus einem dunklen finsteren Bergloch herauskommt.´
“Herr Richter, da habe ich einen Hammer genommen und habe sie totgeschlagen…”
Betretenes Schweigen, dann der Richter:
“Freispruch, ich hätte sie schon bei Hektor erschlagen …”

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Gabie Westbrock

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01.09.2007, 09:02

Hihihihihi…
schön!
Dabei fällt mir ein alte Dame ein, die zu mir sagte:
“Ich soll schon wieder für meine Schwester einen Topflappen häkeln, das ist doch nur eine Beschäftigungstheorie!”

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easyday

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01.09.2007, 09:12

Ist schon etwas älter, aber ich finde, immer noch gut…

Eine wahre Geschichte

Wenn ich von der Erotik einmal absehe, haben mir Frauen im Bett nichts als Ärger eingebracht.
Mit Wehmut denke ich manchmal an die Teenagerzeiten zurück, in denen ich entweder allein und entspannt die Nachtruhe genoß oder nur vorübergehend mit einer Frau das Bett aufsuchte. Die Probleme fingen erst so mit Anfang Zwanzig an, als man das Nachtlager ‘wie Mann und Frau’ teilte, sprich: vom Einschlafen bis zum Aufstehen. Hieraus muß ich eine ganz bittere Bilanz ziehen. Nächte des Grauens ist noch untertrieben. Am Tage durchaus abgeklärte, zupackende und moderne Frauen, mutieren angesichts von Federkern und Daune, ausnahmslos zu verwöhnten, lebensuntüchtigen, egoistischen Zicken, wie ich jetzt an einigen Beispielen schlüssig beweisen werde.
Beginnen wir mit dem unerfreulichen Thema ‘Mücken’. Vorweg muß ich sagen, daß ich im Sommer grundsätzlich ganz gern neben einer Frau liege, weil ich dann von Stechmücken verschont bleibe. Die stürzen sich immer auf meine Partnerin. Das ist bitter, tut mir persönlich auch wirklich leid, ist aber noch lange kein Grund, mich grob wachzujammern: ‘Ich bin völlig zerstochen’. Mit einer Stimme, die im Grenzbereich zwischen Hysterie und Nervenzusammenbruch moduliert. Der Auftrag an mich, dem männlichen ‘Sicherheitsbeamten’, ist klar: ‘Steh auf und geh Mücken jagen.’ Ich weiß nicht, warum Frauen selbst keine Mücken jagen. Warum sie im Bett liegend, den Späher machen, auf schwarze Punkte an der Decke deuten und ‘Da!’ rufen. Ich weiß vor allem nicht, warum ich immer wieder gähnend, mit zerzaustem Haar und einer zusammengerollten Zeitung auf der Matratze stehe und auf Zuruf Tiere totschlage.
Schlafen… am liebsten in der Löffelchen-Stellung. Ich liebe diese Schlafposition, weil sie mich in dem Grundvertrauen in die Richtigkeit meines Daseins bestärkt. Nun gibt es aber zahlreiche Frauen, die sich anfangs sehr anschmiegsam geben und leidenschaftlich ‘löffeln’, sich aber, wenn es um die endgültige Schlafposition geht, als sehr hartleibig erweisen. Sie stoßen sich mit der einen Hand von mir los, ergreifen mit der anderen Hand die eigene Bettdecke und verteidigen dieses Refugium mit erbitterter Gegenwehr. Und ich muß geduldig warten, bis die ‘Meine-Decke-gehört-mir’-Autistin endlich in den Schlaf gesunken ist, und ich beginnen kann, vorsichtig robbend, verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Wenn ich dann, nunmehr halbherzig löffelnd, in tiefen Schlaf gesunken bin, kommt häufig schnell die nächste Gemeinheit. Ein brutaler Stoß, meist mit dem Ellbogen ausgeführt, trifft mich in die Seite. Ich schrecke hoch und höre eine schneidende Stimme: ‘Du schnarchst!’. So was würde ich nie tun. Ich finde es bezaubernd, wenn sie im Schlaf redet oder ein bißchen vor sich hinblubbert. Nie würde ich sie mit dem Ellbogen stoßen. Aber Frauen ist es ja egal, ob man frühmorgens einen wichtigen Termin hat. Nach der Tat sinken sie umgehend wieder in den Tiefschlaf, und ich Liege mit tellergrossen Augen in der Dunkelheit und finde keine Ruhe.
Grauenhaft ist auch eine andere Variante der körperlichen Attacke. Da liegt man wohlig unter seiner Decke und ist am Wegnicken und dann kommen sie: kalt, eiskalt. Gefrorene Frauenfüße schieben sich langsam und unaufhaltsam zwischen die männlichen Schenkel. Dort sollen sie gewärmt werden. Der Mann zuckt zurück, windet sich, versucht die Flucht, aber die weichen Gletscher unter der Decke sind stärker. Alle Frauen haben kalte Füße! Alle! Und sie kennen kein Erbarmen. Stumm, aber fordernd kommen sie in der Nacht gekrochen und saugen Körperwärme im Gigawatt-Bereich ab. Schrecklich! Manchmal geben sie aber auch dann keine Ruhe, wenn man ihre Permafrost-Füße enteist, das Schnarchen eingestellt und dem Löffeln entsagt hat. Denn dann haben sie was gehört. ‘Da ist doch jemand’, raunen sie, ‘Da hat doch was geknackt’ oder ‘Hörst du diese komischen Geräusche?’. Die Botschaft ist erneut glasklar: Mann, pack dir einen hölzernen Kleiderbügel oder sonst eine behelfsmäßige Waffe, wag dich in die dunkle Wohnung und vertreib den Einbrecher, so du einen findest. Klar, daß jeder Mann dem tiefverwurzelten Instinkt zum Schutze der Sippe folgt und in Socken und Unterhosen wie ein Depp im Dunklen umherstolpert. Um dann frierend und unverrichteterdinge wieder zur (natürlich tiefschlafenden) Partnerin zurückzukehren. Wer meint, mit dem Morgengrauen sei der Ärger ausgestanden, irrt! Wie in einem Horrorfilm, der scheinbar seinen gruseligen Höhepunkt erreicht hat und dann noch mal entsetzlich zuschlägt: Die Rede ist von unterschiedlichen Schlaf- und Wachrhythmen. Ich arbeite eben bis in die frühen Morgenstunden und stehe folgerichtig nicht gerade mit den Hühnern auf. Kein Problem für den Alleinschläfer. Was aber soll ich mit einer Frau machen, die morgens um sieben kerzengerade nachfedernd im Bett sitzt, Langeweile hat, sich laut und vernehmlich reckt, gähnt, räuspert, aufdringlichen Körperkontakt sucht und am Ende gar flüssige Konversation fordert? Nachdem ich blutsaugende Insekten zur Strecke brachte, zum Dank dafür Ellbogen-Checks kassierte und unter die eigene kalte Bettdecke verbannt wurde, nach alledem reichte es mir irgendwann. Und zwar richtig. Eines frühen Morgens wurde ich durch die Frage: ‘Kannst du auch nicht mehr schlafen?’ geweckt und herrschte die Frau neben mir rüde an: ‘Halt die Klappe und mach Frühstück!’ Kurz danach fiel die Wohnungstür krachend ins Schloß, und ich mußte mir das Frühstück selbst machen. Gibt es keine Hoffnung? Doch, die gibt es!!! Ich habe - nun ja - jemanden kennengelernt. Und die ist anders! Sie ist anschmiegsam und kuschelt exzessiv. Ich darf in ihrer Gegenwart ausgiebig schnarchen. Wenn sie Geräusche hört, schaut sie selber nach dem Rechten. Mücken bringt sie mit geschickten Schlägen eigenhändig zur Strecke, und sie hat niemals kalte Füße. Gut, sie ist vielleicht ein bißchen verspielt. Aber welche Katze ist das nicht?

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Gabie Westbrock

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01.09.2007, 09:47

Männer und Frauen passen doch gar nicht zusammen…
(Loriot…und nicht nur der!)

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Gabie Westbrock

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01.09.2007, 19:56

Du meinst also Manni, wir sollten bei deinem Thema “Geschlechterkampf” mal so richtig los legen?
Mir hat heute eine Freundin gesagt, es wäre ganz typisch für mich, dass ich immer auf Seiten der Männer wäre.
Nun sind für mich Männer einfach nur Menschen, genau wie Frauen
Ich sehe zwar verschiedene Denkansätze und Verhalten aber gerade das macht das Zusammenleben doch spannend!
Ich bin mit Freundinnen auch manchmal anderer Meinung und sehe keinen Unterschied. Mit Frauen setze ich mich genauso auseinander.
Der einzige (gravierende) Unterschied ist das andere Geschlecht…
Mit den wunderbaren Frauen hier bei Qype, die ich näher kennen lernen durfte, habe ich ein zärtlicheres, liebevolleres Miteinander.
Mit einigen wunderbaren Männern hier geht das auch.
Bei den Meisten wahre ich aber Distanz, weil ich nicht den Eindruck erwecken möchte, ich suchte etwas anderes als Freundschaft.

Dabei habe ich seit 5 Jahren einen richtig guten Kumpel. Wir haben am Anfang beschlossen, dass es keinen Sex zwischen uns geben wird, weil unsere Freundschaft darunter leiden würde.

Was habt Ihr mit Männer, beziehungsweise Frauenfreundschaften für Erfahrungen gemacht?

Gabie Westbrock hat diesen Beitrag 01.09.2007, 19:57 geändert

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