Forum Nachhaltigkeit
Ich glaube wirklich, dass Jeder etwas machen kann. Weniger: Müll, Energieverschwendung, Food Miles, usw. Mehr: Soziale Kontakte, Spass, Produkte aus der Umgebung Ich würde mich freuen, diese Themen mit anderen pragmatischen Optimisten zu diskutieren. Ideologie & Esotherik: lieber in anderen Gruppen.
Kleine Siege...
gestartet von Stephan Uhrenbacher (28 August 2007)
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28 August 2007
Strom auf Lichtblick.de (oder ähnliche Anbieter) umstellen, die Strom aus regenerativen Quellen anbieten und nicht wirklich viel teuerer sind als herkömmliche Stromanbieter. Außerdem: Wer sein Sparpotential im Haushalt nutzt, kann viel mehr an seiner Stromrechnung sparen als den billigsten Anbietern hinterherzuhecheln. Insbesondere Stromfresser beachten:- Alle Lampen umgestellt?
- Tägliche Geräte wie Trockner, Waschmaschine, Spülmaschine, Kühlschrank mit Effizienzklasse A?
- Inneffiziente Heizung von Räumen und Wasser (z.B. mit Strom oder Nachtspeicherwärme?) austauschen
- Bei Kauf von Geräten mit Standby-Funktion auf den Stromverbrauch im Standby-Modus achten
- Wenn möglich Produkte aus der Umgebung kaufen
- Auf alles verzichten, was man nicht wirklich braucht und dafür lieber Qualität kaufen. Qualität hat auch den Vorteil, dass man die Produkte länger benutzt und damit ihre ökologische Wirtschaftlichkeit steigt (weniger Herstellungsbelastung, weniger Müll)
- Bei Marken mit ökologischen Bewustsein kaufen (insoweit man es Ihnen abnimmt und es sinn macht)
Tja, ansonsten benutze auch ich oft Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel, wenn es geht.
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28 August 2007
- Ich verwende bei den Energiesparleuchten am liebsten Tageslichtlampen. (ab 5000K). Am Anfang scheint es etwas grell, aber mit der Zeit sehr angenehm. Vor allem ab Herbst empfehlenswert.
- richtig lüften (kurz, heftig, häufig)
- keine Äpfel kaufen, die weiter als 3000 km gereist sind (→auch beim Diskonter auf das Schild Herkunft schauen, und ob es plausibel klingt, manchmal wird nur der Importeur angegeben: Kartoffel aus Hamburg könnten auch mit dem Schiff gekommen sein).
- nicht mehr kaufen als man braucht → vorher Einkaufszettel machen, nicht hungrig oder durstig oder naschsüchtig einkaufen gehen.
- Die leise aber dauernd vor sich hinbrummende Mediabox XT-300 von T-Home vom Netz trennen. (in ein paar Monaten fliegt sie ganz raus, grummel). Ok, etwas OT. ;-)
wrnr hat diesen Beitrag 28 August 2007 geändert
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29 August 2007
Bei Reisen, die wir mit dem Flieger an- und abtreten, könnten wir Kompensationstickets erwerben. Mit denen werden Projekte gefördert, die Alternativenergie gewinnen bzw. verarbeiten. Weltweit!
in Deutschland: www.atmosfair.de
in der Schweiz: www.myclimate.ch
Österreich???bhlogiston hat diesen Beitrag 29 August 2007 geändert
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30 August 2007
Ja, das mit dem CO2-Freikaufen ist so eine Sache … zum einen hört sich die Idee gut an, zum anderen funktionieren alle Subventionsmärkte (im Prinzip ist das ja einer, auch wenn privat subventioniert) immer mehr oder weniger nach dem Motto “Linke Tasche rein, rechte Tasche raus” - soll heißen, mit oder ohne Subvention wird im Prinzip das gleiche passieren … ganz zu schweigen von den Zwischenkosten der Firmen, die das organisieren
Will damit sagen: wahrscheinlich tust Du mehr für die Umwelt, wenn Du das Geld in die Vermeidung der eigenen Umweltbelastung investierst, z.B. Hausdämmung optimieren, energieeffizientere Geräte kaufen etc.
Was ansonsten Deinen Einfluss auf die Energiewirtschaft angeht, hast Du ja immer noch 2 optionen:
1. Ökostrom beziehen
2. Parteien mit entsprechendem Energiepolitik wählennaiart hat diesen Beitrag 30 August 2007 geändert
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