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Auto & Co.

gestartet von Stephan Uhrenbacher (29.08.2007, 14:34)

Benutzerfoto: Stephan Uhrenbacher

Stephan Uhrenbacher

Administrator

29.08.2007, 14:34

ich könnte hier tagelang schreiben. Meinen Frust über die ganzen 2,7 Tonnen Geländewagen in unserem Viertel. Mal will ich auch so was, mal denke ich: was für ein Schwachsinn.

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Benutzerfoto: wrnr

wrnr

29.08.2007, 16:35

Auto hab ich schon lange aufgegeben. Wurde mir aber auch leicht gemacht, da ich mit dem letzten mehr Ärger hatte (vor 15 Jahren) und ich auch in einem autolosen Haushalt aufgewachsen bin.

Damals (vor 15 Jahren) hab ich auch eine Abschlussrechnung gemacht, die war sehr heilsam: bin mit allen Reparaturen, Wertverlust, Versicherungen, Benzinkosten auf öS 3,50 (DM 0,50) pro Kilometer gekommen. Das war mir aufs Monat gesehen eindeutig zu hoch für den Ärger mit Parkplatz suchen und zur Werkstatt fahren und dem anderen Zinnober. Monatskarte und 15mal Taxi fahren (vom Zentrum bis zum Stadtrand) kam sich auf den gleichen Betrag.

Hin und wieder einen Leihwagen (auch immer seltener). Wir überlegen auch schon seit längerem bei einem Carsharing mitzumachen, haben uns aber auch noch nicht angemeldet. Vermutlich geht es uns doch nicht so ab.

Die schicken Autos wecken manchmal schon Begehrlichkeiten - denk mir “borg ich mir mal aus”. Sobald ich aber nachfrage, ist es mir dann doch zu teuer für ein Wochenende, da nehm ich lieber ein tolles Hotel.

Und eine Fahrradrikscha

wrnr hat diesen Beitrag 29.08.2007, 16:37 geändert

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Benutzerfoto: naiart

naiart

30.08.2007, 15:42

Das Thema fällt mir echt schwer … aufgewachsen mit der Freiheit des Autos in der Jugend, mit Formel 1 (als Nachhaltigkeit nicht so ein Thema war) und dann auch noch der Bequemlichkeitsvorsprung bei 2 Kindern im Haushalt: Schwer sich da von einem Auto zu trennen, ich kann es nicht

Dann schon eher die Vorstellung, ein sparsames Auto zu kaufen, obwohl auch ich dem Reiz der Sportkisten nicht ganz abschwören kann … mal schauen, welche Konzepte die Technologie für Menschen wie uns in Petto hat …

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Benutzerfoto: Landstreichler

Landstreichler

30.08.2007, 17:33

Eigentlich könnten wir aktuell soetwas gebrauchen:
Kindertransportfahrrad
Hätten wir kein Auto, das würde ich das glatt erwägen. “Leasing” wäre evtl. auch interessant ;–)

Ohne Eigentlich benutzen wir aus Bequemlichkeit doch zu oft das Auto. Immerhin nimmt mit zunehmenden Alter der Kinder unsere Fahrradquote langsam zu.

Bis jetzt haben wir eine (Auto-)Fahrgemeinschaft mit den Nachbarn für den Kindergarten. Das fällt jetzt weg. Eigentlich ist der Kindergarten aber gut in Fahrradreichweite, notfalls auch mal zu Fuß.

Das Auto wurde vor vier Jahren zumindest mit Rußfilter erworben. Feinstaub ist derweil evtl. etwas “gehyped” aber alleine die sichtbaren Rußwolken, die einigen Dieseln kräftigst entweichen empfinde ich als Belästigung insbesondere für Fußgänger und Radfahrer. Gerade bei manchem Touareg & Co scheint für den Filter kein Geld übrig gewesen zu sein.

Landstreichler hat diesen Beitrag 30.08.2007, 17:33 geändert

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Benutzerfoto: naiart

naiart

31.08.2007, 09:55

Das ist ja wie Rikschafahren für Kinder … solange die Kinder drin sitzen, geht das ja noch, wenn ich mir aber vorstelle, danach damit zur Arbeit weiterzufahren, dann würde ich mir aber schon ziemlich komisch vorkommen mit dem Ding ;)

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Benutzerfoto: Landstreichler

Landstreichler

31.08.2007, 10:02

Ach quatsch, einfach eine Bierkiste reinstellen und schon geht man wieder als echter Mann durch. Oder? ;–)

Naja auch für Einkäufe ganz nett. Und beim Ausflug ist man ggf. der Lastesel für Grill und weiteres Picknickzubehör.

Billiger, aber Dreirad: http://www.familybike.nl/de/fotos.html

Landstreichler hat diesen Beitrag 31.08.2007, 10:11 geändert

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Benutzerfoto: Stephan Uhrenbacher

Stephan Uhrenbacher

Administrator

04.09.2007, 10:10

Mein Kumpel Arno schwört ja auf die Fahrradanhänger “Chariot”.
Bei uns läuft das oft so: Gefahren wird mit dem Family Touran zum Kindergarten. Dann bleibt das Auto dort stehen, ich fahre mit der U-Bahn von dort ins Büro. Meine Frau schiebt den Kinderwagen mit Kind #2 dann irgendwann zum Kindergarten und nimmt Kind #1+2 und Auto wieder mit nach Hause. ist nicht perfekt, aber zumindest eine 50% Reduktion des Autofahrens.

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Benutzerfoto: MManuel

MManuel

16.09.2007, 11:43

Sofern man in keiner Großstadt wohnt und das Auto auch beruflich braucht, kommt man heute um ein Auto nicht drum herum. Man kann bei einem Auto jedoch auch darauf achten, das es Umweltfreundlich fährt. Ich habe daher mein Auto auf Flüssiggas umgerüstet, und hoffe, dass es in der Zukunft weitere umweltfreundlichere Antriebe geben wird, auf die ich dann umsteigen kann. Da wir jedoch alle in dieser Welt Leben wie sie nun mal heute ist, können wir nur darauf achten, dass wir bewusst mit unserer Welt umgehen. Wir können jedoch nicht so tuhen als lebten wir auf einer einsamen Insel wo es keine Autos, Fernseher oder sonst etwas gäbe und man sich von den Früchten die dort wachsen ernähren könnte. Wir gehen Arbeiten um Geld für unser Leben und unseren Familien zu verdienen und benötigen das Auto um unsere Wege zum Supermarkt, auf die Arbeit u.s.w. absolvieren zu können. Hätte ich die Zeit und die Möglichkeit auf das Auto zu verzichten würde ich es ebenfalls machen. Denkbar ist dies heute meist jedoch nicht mehr. Weniger und umweltfreundlicher fahren ist jedoch auch eine Möglichkeit. Nur weil man ein Auto besitzt muss man ja nicht jeden Tag hunderte von Kilometer fahren. Ein Auto in der Garage erzeugt zunächst keine Emissionen, egal wie groß es ist. Ein Taxi muss den gleichen Weg zwei Mal fahren und erzeugt unter Umständen wesentlich mehr Emissionen. Züge und Busse fahren nicht in jedes Dorf, zumindest nicht in entsprechenden benötigten Zeitabständen. Die Frage für mich lautet daher, wie verhalte ich mich Umweltfreundlich oder wie bewege ich mich Umweltfreundlich fort? Für mich bedeutet dies, trotz umweltfreundlichem Auto, auch mal mit der Bahn oder mit dem Bus zu fahren. Meinen Urlaub in Europa und nicht in Süd Afrika, Amerika oder Australien zu verbringen. Sofern ich essen gehe, ein Restaurant in der Nähe auszuwählen und keins zu dem ich eine halbe Stunde fahren muss. Ein vernünftiger Umgang mit der Natur ist jedoch nicht alleine am Auto festzumachen und sollte alle Bereiche unseres Lebens erfassen. Hier ist auch an die Kleidung, die Ernährung, den Einkauf und so weiter zu denken.

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Benutzerfoto: Stephan Uhrenbacher

Stephan Uhrenbacher

Administrator

16.09.2007, 14:43

Ich komme ursprünglich aus einem kleine Dorf. Dort braucht jeder ein Auto. Da führt kein Weg dran vorbei.

Ich selber werde sicher auch immer ein Auto haben, im Moment sogar zwei, aber wir kommen zusammen nur noch auf 11.000 km im Jahr, mit stark sinkenden Tendenz.

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Dummy_user

gelöschtem Nutzer

16.09.2007, 15:50

Ich fahre viel mit der S-Bahn, weil ich nun Berliner Tor arbeite und in Pinneberg wohne. So komme ich von Haustür zu Haustür in etwa 45 Minuten. Das brauche ich mit dem Auto auch.
Ich möchte es schaffen, im Monat mit 2 Tankfüllungen auszukommen. Das wäre okay. Mit dem Auto müssen wir noch in den Reitstall und auch einkaufen (Frau schwanger, da ists blöd, mit dem Rad einzukaufen).

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Benutzerfoto: MManuel

MManuel

16.09.2007, 20:41

Ich denke, dass die eigene Umweltbilanz beachtet werden sollte. Es kommt daher im Einzelnen nicht so darauf an ob ich viel oder wenig Auto fahre, sofern die eigene Umweltbilanz nicht aus dem Rahmen fällt. 5 bis 10 Minuten Fahrtzeit mit dem Auto zur Arbeit ist bestimmt umweltfreundlicher wie 60 Minuten mit dem Zug oder Buß. Ich habe daher bei meiner letzen Wohnungssuche darauf geachtet, dass meine Fahrtzeit ins Büro unter 10 Minuten liegt. Diese Sterecke kann ich sogar mit dem Fahrrad fahren. Für mich gehören unsere Tiere ebenso zur Umwelt und sollten daher ebenso geachtet werden. Ich würde mir daher den Weg zum Reitstall ersparen da dieser nur die Umwelt belastet und die Pferde sich ohne Reiter auf dem Rücken mit Sicherheit besser fühlen.

MManuel hat diesen Beitrag 16.09.2007, 21:02 geändert

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Benutzerfoto: sybill

sybill

30.09.2007, 00:20

oh, hier wäre das richtige forum gewesen für meinen beitrag unter “reisen”... nun gut. habs zu spät gesehen.

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Benutzerfoto: naiart

naiart

19.10.2007, 17:21

@MManuel … da würde ich nicht drauf wetten auf dem Vergleich mit 10min Auto & 60min Zug. Allerdings habe ich grad keine Vergleichstabellen zur Hand. Sonst stimme ich aber zu …

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