gestartet von diedickelotte (09.02.2008, 22:30)
Kennt Ihr auch schöne Gedichte oder Texte für, von oder über Pferde?
Immer her damit!
Kamerad Pferd
Pferde war’n zu allen Zeiten
stets dem Menschen treu ergeben,
standen hilfreich ihm zur Seite
oft ein ganzes Pferdeleben.
Makellos und ohne Tadel –
vielgepriesen ihre Stärke.
Voller Anmut, Stolz und Adel
Züchterische Meisterwerke.
Manchen dieser edlen Pferde
ward ein Denkmal aufgestellt
und fast auf der ganzen Erde
hat man laut von ihm erzählt.
Doch wer denkt an alle diese,
die im Rampenlicht nicht steh’n,
die noch keine grüne Wiese,
keinen hellen Stall geseh’n.
Wer denkt an die Grubenpferde,
die in immer dunkler Nacht
tief dort unten in der Erde
all ihr Leben zugebracht?
Und das unbekannte Pferd,
das im Krieg Dein treuer Freund gewesen,
das die Kugel von Dir abgewehrt
Sag, wo kann ich seinen Namen lesen?
Und das Pferd dort im Wagon
Wartet auf den nahen Tod.
Warum in den besten Jahren schon?
Wer gab ihm kein Gnadenbrot?
Es hat sein Bestes stets gegeben.
Nun ist’s gebunden und gefangen
Und muss so früh in seinem Leben
Dafür den bitt’ren Lohn empfangen.
Ich kauft’ es gerne – wär ich reich.
Sein Blick stellt mir so viele Fragen,
doch kann traurig und beschämt
zugleich
nur leise „danke“ zu ihm sagen….
von Anne-Elisabeth Hesse
Abschied…passt für alle Tiere…..
Regenbogen und Bunnies
Wir standen da und sahen sie hinter dem Horizont verschwinden. Und als wir versuchten Lebewohl
zu sagen liefen Tränen über unsere Gesichter und die Kaninchen an der Regenbogenbrücke riefen
voll Begeisterung “Schaut! Da kommt sie” und sprangen vor Freude.
Es gibt eine Brücke, die verbindet den Himmel und die Erde. Man nennt sie die Regenbogen Brücke
wegen ihrer vielen Farben. Gerade noch auf dieser Seite der Regenbogen Brücke liegt ein Land von
Wiesen, Hügeln und Tälern mit saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebter Gefährte stirbt dann geht er zu diesem Ort. Es gibt immer zu fressen und
Wasser und warmes Frühlingswetter. Die alten und gebrechlichen Tiere sind wieder jung. Die
kranken und verstümmelten Tiere sind wieder gesund. Sie spielen den ganzen Tag miteinander.
Es fehlt nur eine Sache: Sie sind nicht mit dem speziellen Menschen zusammen, der sie auf der Erde
geliebt hat. So rennen und spielen sie jeden Tag, bis der Tag kommt an dem eines plötzlich aufhört
zu spielen und aufschaut. Die Nase zittert, die Ohren sind aufgestellt. Die Augen starren. Und
plötzlich rennt dieses eine von der Gruppe weg.
Man hat Dich gesehen und wenn Du und Dein Freund sich treffen, dann nimmst Du ihn in Deine
Arme und hältst ihn. Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst und Du schaust wieder in die
Augen Deines treuen Gefährten.
Dann überschreitet Ihr die Regenbogen Brücke zusammen, um nie mehr getrennt zu werden.
Die Toten sind nicht abwesend,
sondern unsichtbar.
Sie schauen mit ihren Augen voller Licht,
in unsere Augen voller Tränen.
Gebet eines Pferdes
Gib mir zu Fressen, gib mir zu Trinken und sorg für mich und wenn des Tages Arbeit getan ist, gib mir ein Obdach, ein sauberes Lager und einen nicht zu kleinen Platz im Stall.
Rede mit mir, denn oft ersetzt mir Deine Stimme die Zügel. Sei gut zu mir und ich werde Dir noch freudiger dienen und Dich gern haben.
Reiß nicht an den Zügeln; greif nicht zur Peitsche, wenn es aufwärts geht. Schlage und stoße mich nicht, wenn ich Dich missverstehe sondern gib mir Zeit, Dich zu verstehen.
Halte mich nicht für ungehorsam, wenn ich Deinen Willen nicht erfülle, vielleicht sind Sattelzeug und Hufe nicht in Ordnung. Prüfe meine Zähne, wenn ich nicht fressen mag, vielleicht tut mir ein Zahn weh, Du weißt wie das schmerzt.
Halftere mich nicht zu kurz und kupiere nicht meinen Schweif, er ist meine einzige Waffe gegen Fliegen.
Und wenn es zu Ende geht geliebter Herr, wenn ich Dir nicht mehr zu Nutzen vermag, lasse mich bitte nicht verhungern und verkaufe mich nicht.
Gib mir nicht einen anderen Herrn, der mich langsam zu Tode quält und mich verhungern lässt, sondern sei so gut und bereite mir einen schnellen, barmherzigen Tod.
Gott wird es Dir lohnen, hier und in Ewigkeit. Lass mich dies von Dir erbitten und glaube nicht, dass es mir an Ehrfurcht gebricht, wenn ich es in seinem Namen tue, der in einem Stall geboren ist.
...Amen
Das Gedicht “Regenbogen und BUnnies” ist wunderschön… tränen wegwisch total schön….
Solange Menschen denken, das Pferde nicht fühlen können….
Werden Pferde fühlen, das Menschen nicht denken können !!!!
Das mir mein Pferd das liebste sei,
sagst Du oh Mensch, sei Sünde.
Das Pferd blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.
Der ist älter, aber den kennt wohl jeder ^^
Ein Pferd ohne Reiter ist immer noch ein Pferd,
doch ein Reiter ohne Pferd ist nur ein Mensch!
Das Pferd ist Dein Spiegel,
der Deine gute und schlechte Laune
unverfälscht widerspiegelt.
Willst Du wissen wer Du bist?
Schau in die Augen Deines Pferdes,
doch erschrecke nicht über die Wahrheit!
Der Hengst ist, wie man sehen kann,
ganz zweifellos der Pferdemann.
Die Stute ist nach Körperbau
und weil was fehlt, die Pferdefrau.
Der Wallach kommt als Hengst zur Welt.
Der Mensch hat aber festgestellt, dass Hengste williger parieren,
wenn sie die Männlichkeit verlieren,
und auch in punkto Weibersachen
nicht immer wieder Wirbel machen.
Nimmt man an spezieller Stelle
dem Hengst die Lust- und Freudenquelle,
so sind ihm Stuten völlig Wurst,
weshalb er, mangels Liebeslust,
im Unterschied zum Menschenmann,
ohne Sünde leben kann!
LOOOOOL, Viola??? da sist ein Gedicht für Rainer ^^
Es ist kalt, der Schnee stark stürmt…
Du mochtest es gerne, die kalte Luft..
Ich wollte dich abholen, zum ende des Tages,
dich ins bett bringen und zu pflegen..
doch auf mein rufen du nicht antwortest,
ich gehe dich such in dem Schnee,
da standest du bedeckt mit eis, frierend an der kalten Luft.
Schautest mich an und ich wusste…
Ich sah in deinen Augen den Schmerz,
mir war klar: es gehören vier Beine zum Pferd, nicht nur drei“
du kamst mit mir voller Schmerz,
humpelnd, schleppend, leidend.
In deiner Box ich rieb dich warm und versuchte zu finden den Schmerz.
Nur dein Arzt… er konnte es sehen…
Dein Bein, es war gebrochen.
Ich wollte dir helfen, egal um welchen Preis,
doch du gabst mir Bescheid…trotzdem kämpfte ich um Hilfe,
dein Bein gesund zu pflegen,
Doch keine Chance, ein steifes Bein?
Wäre das in Ordnung mein Sonnenschein ???
dein Blick eindeutig… bitte lass mich gehen…
ich bin ein Lauftier und brauche den wind,
Der in meiner Mähne weht wenn ich renn..
Ich gab nach, nicht für mich, nur damit du glücklich wirst.
Gab dich frei vom Schmerz, mein großer Schatz,
damit du mir einen Platz
An der Regenbogenbrücke schaffst…
Die letzen Worte:... ich liebe dich
Ein leises Schnaupen, die Augen schlossen sich.
Du gingst fort von mir, ein so großer Schmerz,
Vermisse dich sehr, doch ich weiß du wartest auf mich.
An der Regenbogenbrücke…..
Immer wenn ich in den Himmel schau,
ein großer Stern das weiß ich genau,
Der leuchtet nur für dich. Bist du es???
Und wenn ich leise deinen Namen sage..
Eine Sternschnuppe lässt nicht lange auf sich warten.
@Jen,
Dein Letztes ist total schön!!!
Eins hab ich auch noch gefunden:
Der letzte Gang
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
Und quälende Pein hält mich wach –
Was Du dann tun mußt – tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Daß Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag – mehr als jemals geschehen –
muß Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.
Nur – bitte bleibe bei mir bis zum Schluß.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit – ich bin sicher – wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal –
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist –
Der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es soll nicht sein, daß Dein Herz um mich weint.
Mal was lustiges:
Shettys sind keine Pferde, sondern verkleidete Hobbits. Und du bist selbst schuld, wenn du versuchst dich mit einer höheren Intelligenz anzulegen.
XD das stimmt wohl XD find ich gut den Spruch ^^