Wien, Wien nur du allein, ...
Wer's kennt und mag, weiß warum. Die anderen erfahren's hier.
Joe Zawinul ist tot!
gestartet von volver (11 September 2007)
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11 September 2007
Nach Fatty Georg und Bumi Fian ist auch der letzte österreichische Jazzmusiker Joe Zawinul verstorben.
Konnte ihn einmal live erleben - genial
Ruhe sanft im Jazz!
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11 September 2007
Ganz so arm sind wir in Sachen Jazz nicht, aber Joe Zawinul, Schulkollege und Freund unseres ehemaligen Bundespräsidenten Klestil, hatte den Jazzclub birdland aus der Wiege gehoben. Es flossen zwar reichlich Fördergelder, die Kritik laut werden ließ, aber damit gibt es auch wieder ein Lokal, wo Jazzgrößen in Wien auftreten.
Zu Jahresende verstarb auch oskar Klein. Ein Großer war auch Friedrich Gulda!
Jazzer, die auch was am Kasten haben:
Erich Kleinschuster, Hans Theessink, Harri Stoika, Karl Ratzer und Zipflo Weinrich fallen mir aus dem Stehgreif ein. -
11 September 2007
Oh ja Friedrich Gulda… ein begnadeter Pianist - Gott sei Dank bis zu seinem Tod.
Fast hätte ich ihm seine Karriere gekostet:
http://www.pappalatur.at/2007/07/23/als-bettina-friedrich… -
11 September 2007
zawinul zu gast in der parisbar in berlin, er war mit kurti kalb, herman nitsch und ich glaub ossi wiener da, ich hab hinterm tresen gestanden, mein chef michel hat die bande gnadenlos abgefüllt. qualtinger stieß später noch dazu, wir sind allesammt ins first, dort gings dann wirklich ab.
im gegensatz zu gulda, hat mich sein stil weder musikalisch noch menschlich wirklich erreicht.möge seine seele von keyboardenden elfen ins universum getragen werden!
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28 September 2007
Die Gschichten vom Bronner sagen aber über den Qualtinger anderes aus.
Er war für sich genial, man war sich aber nie sicher, ob er die Vorstellung im Suff platzen lässt, oder durchzieht.Als Qualtingernachfolger sehe ich den Hermes Phettberg. Leider ist er zu wenig in der Öffentlichkeit. Die Nette Leit Show, war eine der besten Shows von überhaupt. Ich hätte stundenlang davor sitzen können. Dieser sarkastische Wortwitz, die Belesenheit dieses Mannes sucht seinesgleichen!
So genial und so lebensunfähig, verschuldet und in tiefer Depression - ewig schad!
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29 September 2007
Phettberg war vor seiner allgemeinen Berühmtheit, schon in unserer Pfarre als sehr “außergewöhnlich” bekannt. D.h. bei diversen Parties zählte er sicher zu den, auf seine Art, extrovertierten Persönlichkeiten, während die anderen Jugendlichen und junge Erwachsene noch immer eher über Mopeds und Wimmerl sprachen bzw. von ihren Hormonen getrieben wurden ;-)
Jahre später habe ich ihn dann mal auf einer anderen Party wieder getroffen - anderer Kreis und er erkannte mich natürlich nicht mehr. Aber die Unterhaltung war sehr spannend - da erkannte ich zum ersten Mal im Leben wie schmal der Grat zwischen Genie und Wahnsinn sein kann.
volver hat diesen Beitrag 29 September 2007 geändert
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29 September 2007
@volver: Ah, dann kommst du also aus Gumpendorf?
Hat ihn dort ein Pfarrer vernascht?@lokalreporter: ...überbordend sexualisiert - daraus und aus seiner Homosexualität hat er auch nie ein Geheimnis gemacht. Die Nachfolgesendung, weiß jetzt nicht wie die hieß, wo er immer erklärte, wie er die besten Würstel vom Hofer wärmte und ob man die Haut abziehen soll, oder nicht, wie er das Würstel gehalten hat, das war schon etwas grenzlastig.
Da mir solche Leute aber besonders gefallen, zumindest besser, als die glattpolierten, hat mich das nie gestört.Ich glaub beim Phettberg ist es ja ähnlich, wie bei Q.: man weiß bis zuletzt nicht, ob er zu einer Vorstellung kommt. Die Nette Leit Show war anfangs Live und wurde dann nur mehr aufgezeichnet, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Der Palm hat ihn auch immer wieder aus seinen schwarzen Löchern geholt.
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