gestartet von Siri (12.08.2007, 13:17)
... wollte Dominique haben.
na gerne doch ;-) :
ich halte die absetzbarkeit von übernachtungskosten (wie viele andere absetzbarkeiten auch!) für eine gravierende ungerechtigkeit gegenüber dem gemeinen steuerzahler!
je höher der steuersatz, desto billiger ‘wohnt’ man auf kosten der allgemeinheit…
...
denn mal ran an’s thema!! ;-)
da hast du dir aber was schwergewichtiges ausgesucht …
es wird aber wohl niemand widersprechen wenn ich behaupte, dass das ganze deutsche besteuerungssystem nicht sonderlich gerecht ist. aber mal davon abgesehen, fände ich es auch nicht gerecht, wenn ich dafür auch noch zahlen soll, dass ich von mann und kindern getrennt allein in einem hotelzimmer versauern muss weil mein chef will, dass ich durch die gegend gondele. gerecht wäre, wenn das dann der chef zahlen würde. manche firmen machen das ja auch.
SO ISSES!
Haugh, die wahrheit hat (mir aus dem herzen) gesprochen! ;-)
schwergewichtig?
das thema drückt ja auch schwer auf den geldbeutel (und anderswo) – ejal, ob solidargemeinschaftsgesponsert oder nicht.
wer des öfteren odaer gar dauerhaft untewegs ist, sieht da schnell astronomische summen auflaufen – bei mittlerweile (in großen städten) üblichen 70..120 euronen aga 140..250 DM pro paarstundenschlaf (incl. – meist jedenfalls – diesebezeichnungmehroderwenigerverdienendesfrühstück).
besonders ekltant unverfroren finde ich die sich seit einiger zeit epedemieartig ausbreitende masche, zu messen und anderen events die preise drastisch anzuziehen…
da laüft man außerdem gefahr, zb. zu messezeiten sich auch noch eine andere bleibe suchen zu müssen – weil messedauerbesucher diese termine scheinbar schon auf jahre hinaus im voraus gebucht haben und pikanterweise so auch noch die preiserhöhung per mengenrabatt umgehen – die verursacher der verknappung trifft es also weniger als die ‘unbeteiligten’.
klar, und vielleicht auch gut so, kommt hier angebot und nachfrage zum tragen.
genau dieses eigentlich nicht verkehrte prinzip wird aber – und damit sind wir wieder bei meiner these – durch die steuerliche absetzbarkeit konterkariert resp. sogar noch in seinen auswüchsen gefördert…
Siri hat diesen Beitrag 12.08.2007, 19:04 geändert
Tatsache ist das Arbeitnehmer/-Innen zunehmend mobil sein müssen, und das dies nicht auf ihre freie Entscheidung zurückzuführen ist.
ich bin gern mobil – wenn jemand die rechnung zahlt …
Ja aber wenns nicht der Chef ist, dann eben doch – zumindest in Teilen – der Steuerzahler. Das ist wirklich mal ne verzwickte Sache.
besonders in unserer flexibilisierten arbeitswelt mit einem heer an freiberuflern und selbständigen, die gar keinen chef haben, den sie nach fahrgeld fragen könnten. wir brauchen eine idee!
welche steuer ist schon gerecht? aber das ist wieder OT? oder moe?
das mit dem absetzen ist so oder so eine sache, die entwicklungspotenzial hat - also gegen null, meine ich.
flat-tax, das ist die lösung, meine ich…