gestartet von wrnr (29.04.2008, 13:13)
Jetzt haben wir den “Scheam” wieder mal auf.
Beim ersten Fall (Kampusch) wars noch neutral, jetzt werden schon Überlegungen angestellt in der internationalen Presse
Zitat: Für Verwunderung sorgt im Ausland aber auch, warum so etwas gerade in der Alpenrepublik schon wieder passiert: “Das kann doch kein Zufall sein. Ist die soziale Kontrolle in dem etwas desolaten Bergland vielleicht geringer, und können Menschen dadurch leichter verschwinden?” – fragt etwa eine belgische Zeitung. In den verschiedensten Berichten taucht früher oder später die Frage auf: “Was ist mit diesem Land los?”
Hab gestern im 3sat die Sondersendung gesehen mit den Interviews der “Behördenvertreter”. Da hats mir teilweise auch die “Ohrwaschln anglegt”. Nicht gerade geglückte Wortwahl in vielen Fällen. Sind aber auch nicht geschult für sowas.
Wie seht ihr das?
Nun, das so etwas in Belgien publiziert wird, wundert mich überhaupt nicht. Das Land in dem Kinderf*er ungestraft davon kommen versucht sich jetzt mit der Methode des reframing. Dies wird gerne von geschulten Retorikern verwendet um von den eigenen Aufgaben und Problemen abzulenken.
Unabhängig davon ist die Tatsache schon eher verblüffend - allerdings sind solche Kriminalfälle auch aussergewöhnlich und haben eine grosse Attraktion - was sollen die Medien sonst berichten?
Dass sich die Mitzitant beim Gebissreinigen den Fingernagel eingerissen hat?
Ist zB Deutschland ein Kindermörderland?
Your thoughts?
volver hat diesen Beitrag 29.04.2008, 13:24 geändert
Reframing erinnert mich sehr an einen österr. Landeshauptmann.
eine nationale familienaufstellung ist immer sinnvoll, am besten öffentlich, unter der leitung von … foit ma jetzt auf dä schnölle kana ei.
hab ja die macher vom österreich-marketing in verdacht. d’amstettner haum se übalegt, wias ähna fremdenverkehrdefizit in griff kriagn.
Erwin Ringel wär passend gewesen für eine nationale Familienaufstellung. Geht leider nimma.
;-)