Le Jardin Franco-Allemand

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deutsch-französische Übersetzungsfragen

gestartet von derdichtedichter (26.03.2008, 09:30)

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derdichtedichter

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26.03.2008, 09:30

Wenn es mal Probleme gibt, hat man ja immer schnell einen dictionnaire zur Hand. Wenn der aber mal zu klein ist (par exemple le Petit Larousse), gibt es ja noch LEO

Wenn DAS nicht weiterhilft, gibt’s doch immer noch dieses FORUM!

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derdichtedichter

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26.03.2008, 09:32

Salut feoh. Alors ca veut dire quoi “non plus au final”? 8)

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feoh

26.03.2008, 11:35

Hey!!! das bedeutet ungefähr “schließlich ist es nicht guter”

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feoh

26.03.2008, 12:41

Peinlich!!! Ich wollte nicht das sagen “schließlich ist es nicht BESSER!!!” :s

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derdichtedichter

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04.04.2008, 02:17

“P.s: On dit “n’aies pas peur!!! (le subjonctif, c’est dur!!!)”

Ha, feoh hat mir korrigiert!
Jawoll, recht hat sie: wer französisch sprechen will, kommt um dieses Thema nicht herum, auch wenn man sich genau da versucht zu drücken, es drückt immer, das schlechte Gewissen!

Der Subjonctif ist sozusagen die Königsklasse der grammatikalischen Disziplin. Irgendjemand da draußen, der ihn regelmäßig nutzt?

Gibt’s das eigentlich auch im Deutschen?

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feoh

04.04.2008, 14:12

Auf französisch nutzen wir fast immer der subjonctif aber das geht ,wenn du alle komiche Verb kennst. z.B: gehen oder haben…

Ich hab einen anderen Problem mit Deutsch. Ich hab immer etwas gelernt. Für die Zukunft brauchen wir “werden + infinitiv” als Futur. Aber hat mir der Lehrer etwas Anderes erzählt. “werden + infinitiv” ist nicht “Futur”. Also gibt es jemandem, der eine Satze ,um die Zukunft zeigen kann?

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derdichtedichter

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04.04.2008, 15:24

Ich verstehe den Lehrer hier nicht:
Natürlich ist “werden + Infinitiv” eine Futurkonstruktion.
Wir benutzen im Deutschen diese Konstruktion häufig, um etwas in der Zukunft liegendes anzukündigen:
Ich werde morgen auf den Fahrradmarkt in Bonn gehen.
Heute abend werde ich für meine Freundin kochen.

Dieses “werden + Infinitiv” entspricht in etwa dem französischen “aller + Infinitiv”, wobei “werden” den Sinn von devenir hat, aber die Funktion von aller!

Es mag sein, dass “werden + Infinitiv” unter einem streng sprachwissenschaftlichen Gesichtspunkt kein Futur ist. Denn ein Futur wie im Französischen mit eigenständiger Wortendung und z.T. sogar neuem Wortstamm z.B. je chanterais bzw. j’irais gibt es im Deutschen nicht!
Statt je chanterais sagen wir im Deutschen ich singe, also die Gegenwartsform und fügen aber ein “morgen” ein:
Ich singe morgen im Club Subway in Köln.
Nächsten Monat mache ich ein Praktikum bei der Deutschen Welle.

Wir Deutsche sind da echt maulfaul,
aber, um die Sache noch ein bisschen komplizierter zu machen: es gibt im Rheinland eine Futurform mehr als im Rest-Deutschland
und auch wenn die Kölner da anderer Meinung sind, Düsseldorf ist auch das Rheinland.

Vielleicht hast du schon einmal die Formulierung “ich bin weg” gehört?
Das heißt soviel wie “Tschüss, ich werde gleich gegangen sein, also macht mal winke-winke”.
;-)

Was die Benutzung der Formen angeht, vielleicht weiß da Karin mehr, ça va, “tourist”?

derdichtedichter hat diesen Beitrag 04.04.2008, 15:26 geändert

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feoh

04.04.2008, 20:52

Wouah gut erklärt!!! Ich habe alle verstanden!!!! Glucklicherweise bist du Lehrer. Danke.

P.s: Ich sage nur “Ich bin weg” aber kein ” Ich werde gleich…”

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Tourist

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05.04.2008, 00:22

Hallo, das ist ja echt interessant hier. Ich habe leider gerade erst die Kiste angemacht und bin auch gleich wieder weg, weil ich morgen eine Party mache und früh raus muss, einkaufen, putzen und so nette Dinge. Also, Jochen hat Recht, werden + Infinitiv ist das deutsche Futur, ein anderes haben wir nicht, ist etwa wie will + Infinitiv im Englischen. Und es stimmt auch, dass wir ganz ungrammatisch das Präsens häufig als Futur benutzen, tant pis. Das entspricht aber nicht ganz dem Französischen aller + Infinitiv, dem futur proche, sondern dem richtigen Futur (futur simple), das man grob bildet, indem man an das r des Infintivs die Formen bzw. Endungen von avoir anhängt, also je mentirai, tu mentiras, il mentira, nous mentirons, vous mentirez, ils mentiront. Mit dem gleichen Stamm und den Endungen ais, ais, ait, ions, iez, aient bildet man übrigens das conditionnel, also die Möglichkeitsform. Subjonctiv ist ziemlich anspruchsvoll, aber für einen Muttersprachler wohl kein Problem und häufig benutzt. Mit den Endungen im Imperativ muss man übrigens aufpassen, es heißt tatsächlich “n’aie pas peur”, das s fällt da weg. Leider kann ich morgen mal wieder nicht qypen, deshalb wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende. Liebe Grüße, Karin

Tourist hat diesen Beitrag 05.04.2008, 00:24 geändert

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derdichtedichter

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05.04.2008, 13:11

@feoh:

“Ich bin weg” verstehen aber nur die Rheinländer. Die andern Deutschen finden das seltsam.

@tourist:

Oh, da tun sich direkt mehrere Fragen auf:
erstens,
ich habe die Endungen von futur und conditionnel verwechselt?
Futur wäre J’irai, je chercherai - aber nicht chercherais, weil das conditionnel wäre?
Wie wird denn das conditionnel von aller gebildet?

und zweitens:
Die Beziehung der Zeiten zueinander, habe ich die richtig dargestellt?
Statt futur simple im F benutzen wir im D Präsens?
und statt aller + Infinitiv benutzen wir werden + infinitiv?

Oder hab ich da etwas verwechselt?

Ich bin dann mal weg
;-)

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feoh

05.04.2008, 19:28

Das ist egal für die Moment ,weil ich in D’dorf wohne. Aber ich errinne mich daran. Einmal habe ich “schuhebandel” gesagt und niemandem hat verstanden. Hier sagen wir “schnursenkel” oder sowas…

Was ist conditionnel im D?

feoh hat diesen Beitrag 05.04.2008, 19:29 geändert

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derdichtedichter

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06.04.2008, 02:49

Statt “ich mache” -> “ich machte”
oder auch
“ich würde machen”
letzteres ist zwar nicht sehr schön aber viel gebraucht

derdichtedichter hat diesen Beitrag 06.04.2008, 02:50 geändert

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06.04.2008, 10:39

Ist es ” j’aimerais faire” oder sowas? Ist es “Ich machte” nicht im perfekt?

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Tourist

Administrator

06.04.2008, 11:57

Hallo, guten Morgen (na ja, Mittag), die letzten Gäste haben das Feld geräumt und vorher noch brav mit mir aufgeräumt.
Jochen: In der Tat, du hast die Endungen von Futur und Conditionnel verwechselt, die Stämme sind aber immer gleich, auch bei unregelmäßigen Verben. J’irai = ich werde gehen, j’irais = ich würde gehen, bzw. ich ginge. Zu Futur proche haben wir nichts Vergleichbares, weil es aussagt, dass etwas in ganz naher Zukunft geschehen wird, am ehesten wäre es noch ein eingeschobenes “gleich”. Der Gebrauch von Präsens ist ja ohnehin anarchisch, also macht es auch keinen Unterschied, ob ich sage “In fünf Minuten fährt der Bus.” oder “In 50 Jahren gibt es kein Erdöl mehr.”
Feoh: Ha, siehst du, wir haben auch etwas Schwieriges wie den Subjoctif, nämlich unseren Konjunktiv. Es gibt Konjunktiv I und Konjunktiv II, wobei der Konjunktiv II eigentlich dem Conditionnel entspricht. Du kannst einfach würde + Infinitiv benutzen, machen die meisten, ist aber nicht so elegant, wie Jochen schon sagte. Wenn du die richtige Konjunktivform bildest, ähnelt sie oft dem Imperfekt, das ist vielleicht ein bisschen verwirrend.

http://de.wikipedia.org/wiki/Konjunktiv
http://www.lingo4u.de/deutsch/grammatik/verben/konjunktiv
http://www.teachsam.de/deutsch/d_lingu/synt/wort/Verb/ver…

Ich bin ja froh, dass ich Deutsch nicht erst lernen muss, ist echt nicht einfach.

Tourist hat diesen Beitrag 06.04.2008, 11:59 geändert

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derdichtedichter

Administrator

06.04.2008, 12:28

@feoh:
Der Unterschied zw. Konjunktiv/conditionnel und Imperfekt erschließt sich im Satzzusammenhang:
wenn ich es machte” (Konj./cond.)
als ich es machte” (Imperfekt)

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