gestartet von lokalreporter (21.08.2007, 21:20)
rolf-bernhard geißmann: Die Stadt der tausend Feuer mit sehr viel Grün und hinter dem Hauptbahnhof sehr viel Wohnraum für türkische Mitmenschen, nette Läden und freundlicher
Umgang, auch noch in Bulmke-Hüllen.
Fiel mir dann noch in Köln-Kalk besonders auf, da wurde ich sehr nett bewirtet von Türkisch-Kollega, und auch in Fröndenberg bei Unna, habe selten soviel Freundlichkeit erlebt und spreche ggfs auch Kanak Sprak.
Gut geschrieben, Gerald, der Sinn kommt rüber, Du Meister der Wortwahl, die es zu verstehen gilt.
lokalreporter hat diesen Beitrag 21.08.2007, 21:23 geändert
da das thema scheinbar ein tabu thema ist, wie ich es übrigens schon gesagt hatte, lieber lokalreporter, denke ich dass dein text dennoch exzellent in der form bleibt aber der inhalt ist einfach zu zynisch wenn man bedenkt dass du deutschsprachig aufgewachsen bist und dich als einer art von kanak spak verkaufen willst.
dass du möglicherweise ein qype freund damit treffen willst, finde ich als absolut in ordnung aber bitte, mit einer anderen thematik weil tabu themen eben tabu sind.
wenn du ein sogenannter kanaker wärs, dann wäre dein text überdschnittlich gut in form sowie inhalt aber so…
hast du jemals versucht in einer anderen sprache als deutsch dich zu unterhalten?
ich glaube dass du spätestens da ein sogenannter richtiger kanaker wärs und dein text wäre bestimmt fader als auf deutsch.
kanaksprak ist mehr als nichtsprechenkönnen, es ist ein slang, ein code, ein stilmittel -> darum gehts! ich finde dein bosch-francaise auch sehr cool! :))
na dann gute nacht lieber lokalreporter. schlafe gut und habe schöne träume.
sagt mal ihr zwei…. findet ihr es nicht langweilig überall das gleiche zu schreiben??
nurmalsoundganzdooffrag
P.S.: Wo ist der Original-Kommentar auf den du dich -L.-R.- beziehst?
Lunara fearless Wulf hat diesen Beitrag 22.08.2007, 00:54 geändert
@Lunara fearless Wulf: muss ich dir zustimmen, ich dachte es wird hier ersthaft diskutiert.
Ihr wisst sicherlich, dass “Kanake” übersetzt einfach
MENSCHheisst, also geht es hier um die menschliche Sprache und die sollte, nicht wie bei der Kanak Sprak,
ordinär und dumm sein.
Die Jujendlichen sollen von mir aus ihre eigene Sprechweise haben, aber bitte einpaar anstandsregeln
könnten sie schon beachten.
...na dann ma herzlichen Dank für die tolle Einladung…
ick wees zwar nich, wat ick hier soll, außer, dass ick so schreibe, wie ick jerne reden dürfte, naja so hat jeder so Seins, wa…
bin ma jespannt, wo die Reise hier so hinjehn tut…
also bis dahin ma
Allet Jute aus Berlin
ach, von wegen TABU und so, da scher ick mir jar nich drum…
hab mein mein ABI mit Auszeichnung jemacht und kann ooch jut Hochdeutsch quatschen und ooch mit Messer und Jabel speisen, aba nich imma will ick dit ooch…
;-))
“Die Frage der Äusserung ist die Frage der Wahrheit von Aussagen unter dem Aspekt der Bedingung ihrer Äusserung.”
Platz: Kunstmuseum Stuttgart
fragment der frankfurter schule.
zitate sind geil, ersparen das selberdenken ;-)
Zitate können aber auch inspirieren zum Denken. Inspiriert werden aber meist nur jene, die eh schon am Denken sind.
Oder gibt es Zitate, die mehr initiieren, mehr Leute ansprechen und berühren, vielleicht sogar bewegen?
Mehr hervorrufen als ein “Jaaahh, interessanter Ansatz, kann ich mich anschliessen”, oder ein “Genial formuliert”?
Und hier noch das Bild zum Zitat von Hausbreit.
Jaaaah, da ist an Beidem was d’ran, denn wenn mensch es nicht gewohnt ist die Gedanken aus den Hirnwindungen durch die Arme und die Hände in die Tastatur zu pressen, und dabei eine lebaren Text zu extrahieren, dann ist das schon mit Kalorienverbrauch verbunden.
Sprache bekommt schnell einen Haken wenn sie aufgeschrieben wird. Oder anderst gesagt, die Schrift ist doch bloß das Werkzeug zum recyceln und so weiter.
Ich finde das angestoßene Thema sehr anregend. Danke auch für den Link zum Foto!
noch ein Zitat: Wenn Menschen nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren. W. Shakespeare
Distelfink schrieb:
“Ihr wisst sicherlich, dass “Kanake” übersetzt einfach MENSCHheisst, also geht es hier um die menschliche Sprache und die sollte, nicht wie bei der Kanak Sprak, ordinär und dumm sein.”
ich will dich nicht falsch verstehen: aber mit dem komma vor dem “nicht” in der letzten, eingeschobenen apposition (?), sagst du aus:
“die menschliche sprache sollte ordinär und dumm sein.”
wenn du das komma hinter das “nicht” gestellt hättest, hättest du folgendes ausgesagt:
“die menschl. sprache sollte nicht ordinär und dumm sein (im ggs. zur ‘kanak sprak’).”
ich weiß, daß dies hier unter umständen nicht der richtige platz dafür ist, aber ich fand es dennoch erwähnenswert.
und: bitte das augenzwinkern zwischen meinen zeilen mitlesen.
Ron Burgundy hat diesen Beitrag 01.04.2008, 15:04 geändert