Ich bin 234NCM aus Hamburg. Ich bin Qyper seit dem 10.03.2012
"Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann."
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Profil von 234NCM
Dietrich Rehfeldt - Poppenbüttel
Poppenbüttl Hauptstr 14, 22399 Hamburg
08.04.2013
Und da fangen wir gleich Mal an: Hier haben sie ihn … den unverwechselbaren Hamburger Charme, etwas spröde, nie übertrieben, aber immer echt. Es gibt ja viele, die das nicht verstehen – aber die stammen wohl „nich von hier wech.“ ;-)))
Während ich mich bei der „großen Schwester“ am Heegbarg oft wie eine lästige Bittstellerin fühle – fürs Lächeln wird man ja nicht bezahlt, ebenso wenig für ein „Guten Tag“, ein „Auf Wiedersehen“ oder generell für Freundlichkeit – und nach empfundenen Ewigkeiten des Wartens in der Schlange eher abgefertigt als bedient werde, ist man sich in dieser kleinen Postagentur nicht zu fein, mich als werte Kundin behandeln. Und wer mit `nem entspannten „Moin“ auf den Lippen den Schalterraum betritt, den adoptieren sie sowieso gleich.
Hier wird man nicht nur nett beraten, sondern auch noch gut: „Lass‘ das man nach, mit dem Einwurfeinschreiben, Mädchen. Entweder ganz normal oder Einschreiben mit Rückschein. Der „Einwurf“ ist Tüdelkram, da hast Du keine richtige Bestätigung.“ Oder „Wenn wir die Seite vom Luftpolsterumschlag noch mal umkleben, geht das noch als Maxi-Brief durch.“. Lieb. Das Duzen ist hier sonst nicht üblich, aber wenn man sich schon so lange kennt und der Rat so „väterlich“ vorgetragen wird, ist das für mich völlig in Ordnung. Und abgesehen davon, ist die Anrede „Mädchen“ doch mehr als schmeichelhaft.
Apropos „väterlich“: Mit dem Älterwerden kommen auch Ruhe und die Erkenntnis, dass Hektik nichts bringt. Jedenfalls geht’s dann auch nicht schneller voran. Egal wie voll es hier in der Vorweihnachtszeit sein mag, die eine Dame und ihre männlichen Kollegen lassen keinen Unmut aufkommen. Sie machen ihren Job, erklären unzählige Male geduldig den Unterschied zwischen Maxi-Brief und Päckchen, zwischen EU, Rest-Europa und der Welt und haben immer noch `nen netten Schnack auf den Lippen. Und während man mal länger wartet, was hier nur im Dezember vorkommt, schnackt man auch selbst ein bisschen, nach vorn, nach hinten, nach rechts, nach links – eigentlich schade, dass man hier nicht noch `nen Kaffee trinken kann …
Die haben auch die Nerven, mir immer wieder zu sagen, was ein Brief in die Schweiz kostet, das kann ich mir einfach nicht merken und sie grinsen sich dann eins, aber so nett, dass ich einfach mitgrinsen muss.
So gilt also für mich nicht: „Oh Mist, ich muss ja noch zur Post.“ – sondern das Gegenteil, ich freu‘ mich schon fast drauf!
bb-dd Ja, in Hamburg gibt’s so was. Einer der Hauptgründe für mich, diese Stadt zu lieben:-)
11 April 2013
Taormina Poppenbüttel - Poppenbüttel
Poppenbüttler Hauptstrasse 3, 22399 Hamburg
03.04.2013
Bitte den Ball flach halten und in der Wirklichkeit ankommen: Fürs edle Ambiente gibt's andere Adressen.
Das ist "unser" Italiener. Ins Taormina gehen wir nicht essen, wir gehen 'mal eben rüber ins Taormina.
Auch beim Italiener in der Nachbarschaft setze ich Maßstäbe. Für mich ist wichtig, dass die ganz einfachen Gerichte gut sind: Pizza Margherita und Spaghetti aglio e olio. Wenn das passt, passt auch der Rest. Zumindest meiner Erfahrung nach. Und hier kriegen sie's hin!
Wer das Taormina zur Zeit des mehr als großzügig von Montag bis Sonnabend von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr offerierten Mittagstischs aufsucht, kann äußerst preiswert speisen: Pizza und Pasta von der Karte für jeweils € 5,95 oder man wählt das zweigängige Tagesmenü für € 8,90. Das Angebot nehme ich auch wahr, das die sichere Seite bei einem derartigen Ansturm.
Abends wähle ich etwas anderes, Scampi, Dorade, Lammkarree ... Und die waren über die Jahre ausnahmslos gut, manchmal sogar sehr gut! Weine gibt es hier von … bis …, aber der Hauswein macht auch keinen Kopf – und mein Kopf ist empfindlich.
Die Atmosphäre: Ja, was soll ich da schreiben ... Nach der Renovierung (2008?) sah es nicht mehr aus, wie in einer Eisdiele. Sehr schick! Leider hat die Ausstattung durch das mir unverständliche Verhalten einiger Gäste ziemlich gelitten ... Die Stühle mussten bereits einmal neu bezogen werden. Und die Lautstärke! Enorm. Was für ein Lärmpegel; um den Hall herauszubekommen, müssten wohl Teppichboden verlegt und die Wände mit Stofftapeten verkleidet werden. In die Toilettenkabinen bewegt man sich besser rückwärts, aber sie sind sauber! Die Terrasse wurde im letzten Sommer neu gestaltet, ein bisschen Flair ist doch schön, wenn man sonst neben den Müllcontainern direkt an einem Parkplatz sitzt.
Es ist ein schreckliches Gewusel, die gesamte Nachbarschaft treibt sich hier rum, ich habe das Taormina nur selten leer erlebt, meistens ist es brechend voll. Dezent ist etwas anderes. Deshalb empfiehlt sich zumindest am Abend eine Reservierung. Tagsüber findet sich meist noch ein Plätzchen, weil der Durchlauf schneller ist.
Alles egal, denn Atmosphäre entsteht hier anders: durch die Gäste und den Service. Stinkstiefel kommen hier nicht zum Zug, auch sich anschweigende Paare sind rar. Wer das Taormina besucht, hat bereits gute Laune oder er schreit nach guter Stimmung nach einem miesen Tag. Und das gefällt mir sehr!
Hier treffe ich mich mit meinen "Mädels", hier essen wir mit den Kindern mal eben 'ne Kleinigkeit, hier haben wir lustige Abende.
Es ist der Italiener um die Ecke – für das erste, zweite oder dritte Rendezvous eher ungeeignet, da gibt es lauschigere Plätze ... Aber nach dem dritten Date ist es ideal!
PS: Und wenn sie mal den beiden nicht so alten Hasen hier, die zwar flink (beim Servieren), aber sonst überaus unaufmerksam agieren, beibringen, dass man den Gast doch besser nicht verdursten lässt – ich hab beim letzten Besuch die leere 0,75 l-Wasserflasche umgedreht in die leere Weinkaraffe gesteckt, wie im Puff die Champagnerflasche in den Eiskübel – dann ist alles perfekt!
Build-A-Bear Workshop - Poppenbüttel
Alstertal-Einkaufszentrum 31, 22391 Hamburg
20.03.2012
(aktualisiert am 31.03.2013)
Versteht mich bitte nicht miss. Auch ich lebe in der modernen Welt, in unserem Besitz befinden sich selbstverständlich ein IPod, drei PCs, ein Notebook, ein 3DS und die obligatorische Xbox. Das alles gibt es in unserem Haushalt.
Und jetzt bin der Buhmann, dem’s nicht gefällt. Überhaupt nicht. Gar nicht. Na toll! Aber wir basteln ja auch noch, tatsächlich (und mir liegt das nicht wirklich).
Bei „Build-A-Bear“ können Mutter, Vater, Tante, Onkel, Paten, Nachbarn, ältere Geschwister, die Liste lässt sich endlos fortschreiben, plüschige Tamagotchis zu kaufen. Warum? Weil sie es so süüüüß finden. Die Schenker! Die Erwachsenen.
Super! Pflanz‘ dem Tier ein Herz ein, dann bekommt es eine Geburtsurkunde und tatsächlich noch einen Pass! Es lebt!
Ich kenne kein Kind für das sein Stofftier keine Seele hat, aber vielleicht kenne ich auch nur die falschen Kinder …
Heute sind wir Surfer, morgen Pilot und übermorgen Arzt. Das geht ganz einfach: Kauf Deinem Kind, entschuldige: Teddy, das passende Outfit. Geht ganz schnell: Ein Shopping-Ausflug genügt. Klar ist das niedlich. Doch macht sich irgendwer, der das hier so hoch lobt, bewusst, wie viel Kreativität und Eigeninitiative die Kinder durch so ein „Komplettprogramm“ einbüßen?
Und was bewirken wir damit? Wir zeigen dem Nachwuchs: Ist alles ganz einfach. Faschingskostüm basteln für Winnie Pooh? Quatsch! Gibt es fertig. Referat über „Lippels Traum“? Steht im Netz. Doktortitel? Kann man kaufen.
In ein paar Jahren hört man dann die Beschwerden über die Erwartungshaltung des anspruchsvollen Nachwuchses … das nenne ich dann „selbstgemachte Leiden“ … Ohne Mühe kein empfundenes Erfolgserlebnis.
Manchmal fühle ich mich wie ein Dinosaurier. Bin ich schon so alt? Hab‘ ich irgendetwas verpasst? Das nehme ich dann gern hin.
Wo bleibt die Fantasie?
Kinder können so viel von allein, es sei denn, man kaut ihnen alles vor …
Verzeiht bitte den Ausbruch, aber ich finde das Konzept einfach nicht gut
sidifferent @234NCM: Schön, dass Du mal wieder was schreibst ! Und dann auch noch was, das mir so aus dem Herzen spricht !
31 März 2013
Croissant - Show - Santa Eulalia del Río
Passeig de S'Alamera 5, 07840 Santa Eulalia del Río
13.04.2012
(aktualisiert am 24.03.2013)
Im Gegensatz zur großen Schwester in Eivissa: Unspektakuläre Aussicht – es gibt hier kein Nightlife. Was man hier beobachten kann, sind zahlreiche Urlauber, z. T. sehr leicht bekleidet und mit Sonnenbrand, auf dem Weg zum Hausstrand und Kunden vom Pacha-Shop (auch oft mit Sonnenbrand), die wieder zur Hauptstraße drängeln. Aber dafür ist es viel sauberer!! Wenn ich an die Toiletten im Stammhaus denke … brrrrrrr …, aber hier muss man weder eigenes Toilettenpapier noch eigene Handtücher mitnehmen! Das Backwerk ist in Ordnung. Passanten rempeln schon mal die Tische, Stühle und den Gast selbst an, weil der Bürgersteig so schmal ist – so wird’s nicht zu langweilig. In vielen anderen Cafés im Ort hat man dann doch mehr Spaß.
Royalty - Santa Eulalia del Río
Calle Sant Jaume 51, Café und Restaurant, 07840 Santa Eulalia del Río
15.04.2012
(aktualisiert am 24.03.2013)
Dies ist der Dreh- und Angelpunkt “unseres” Ortes, zentral mitten in Sta. Eularia gelegen. An der Straße ist es laut, die Tische stehen eng, aber hier nehmen wir das gern hin, denn hier erfahren wir alle Nachrichten in allen Sprachen, treffen Freunde und manchmal zufällig auch alte Bekannte aus der Heimat. Unser Café “Wichtig”! Die Preise sind zivil, da Einheimische, Residenten und Nicht-Residenten dieses Café rund um’s Jahr besuchen. Der ausschließlich männliche Service, wenn fit, bleibt bis zur Rente. Man kann hier auch essen: Ensaimadas, Croissants usw. sind o.k., ebenso wie die Snacks. Die Tapas (selten wechselnd) sind gar nicht schlecht, einige sogar sehr gut (Stockfisch mit Knoblauch). Und patatas fritas für die Kinder sind: “Mami! Aus echten Kartoffeln! So macht Opi sie auch!” Was wollen wir also mehr, wenn wir hier bei einem Hierbas con hielo oder einem Café solo sitzen …
Weihnachtsbaumverkauf Wellingsbüttel - Wellingsbüttel
Rolfinckstraße 19, am S-Bahnhof Wellingsbüttel, beim Ristorante La Casetta, 22391 Hamburg
23.12.2012
(aktualisiert am 05.01.2013)
Mit unserem Weihnachtsbaum bin ich eigen, man könnte es auch „äußerst pingelig“ nennen, andere sagen „bekloppt“ dazu … Aber das kümmert mich nicht, ich möchte ihn eben so haben, wie ich ihn möchte. Genauso so. Und nicht anders.
Selbstverständlich ist mir bekannt, dass auch die Nordmanntanne eine natürlich gewachsene Pflanze ist, selbstverständlich weiß ich auch, dass man nicht immer alles haben kann, aber beim Weihnachtsbaum bin ich zu Abstrichen, andere würden es Kompromisse nennen, nicht bereit.
Vom Boden bis zur Decke muss er reichen, dicht gewachsen, ganz dicht, buschig, „teddybärig“, zwei Meter Durchmesser, mit sehr starken Zweigen … und keine Lücken! Zwei Spitzen stören mich hingegen gar nicht, schließlich ist niemand perfekt. Aber er muss es eben aushalten, inzwischen eintausendachthundert Lichter, es könnten gern mehr sein, die verlieren sich irgendwie immer … und ca. fünfhundert Glas-Ornamente. Ich denke, ich habe so manchen Arbeitsplatz in Lauscha gesichert. Vielleicht hab‘ ich ja ‘nen Knall, aber ich brauche das.
Und selbst, wenn ich wollte, es gibt kein zurück. Es wird inzwischen eingefordert: Von meinen Kindern, aber auch von Verwandten und Freunden. Soviel Anerkennung geht natürlich runter wie Butter, aber ich lasse mir den Spaß nicht verderben. Ich steigere das nicht mehr (geht nicht). Der Baum ist eine Konstante in unserem Leben, einmal im Jahr im Dezember und er "steht" für so viel. Er muss nicht jedes Jahr schöner oder besser werden. Er soll einfach nur wunderschön sein. Das ist Anspruch genug.
Jahrelang habe ich die Ornamente gesammelt, inzwischen kommen in jedem Jahr nur drei gleiche Anhänger, die ich den Kindern schenke, dazu und eines für mich. Da es auch mal „Bruch“ gibt, z. B. 2005, als der Baum umgekippt ist oder wenn mal wieder irgendetwas in die Dekoration geschossen wird („ohhh, das war nicht mit Absicht“, „ohhh nein, das wollte ich wirklich nicht“, „ohhh Mami, es tut mir soooooo leid“), wächst der Bestand der Anhänger zwar stetig, aber langsam.
Doch woher bekommen wir unser Prachtstück? Über die Jahre habe ich gelernt, dass unter einer bestimmten Adresse ein einmal getätigter guter Kauf nicht für immer ein gutes Angebot garantiert … Tränen flossen, hormonell bin ich beim Weihnachtsbaumkauf so drauf wie in der Schwangerschaft.
Seit 2008 gibt es für uns nur noch diese Adresse! Am S-Bahnhof in Wellingsbüttel. Beim „Ristorante La Casetta“. Hier gibt es nur schöne Weihnachtsbäume. Nicht jeder wird meinen Ansprüchen gerecht. Aber sie sind ausnahmslos schön.
Weihnachtsbaumverkäufer Holger ignoriere ich, der hat keinen
Bock, die fetten Bäume auszupacken und dann wieder durch die Netz-Tonne zu
jagen. Aber Jens hat seine fünf
Sterne verdient:
In diesem Jahr kamen wir spät - am Sonntag, dem 16. Dezember. Jens sah mich an, es arbeitete hinter der Stirn, ahhh Wiedererkennung, und dann meinte er: „Nichts dabei, aber heute Abend kommt noch was.“ Montagabend wieder hin, keine dicken Bäume, Dienstagabend, als er meine Verzweiflung, die bereits in Panik umschlug, wahrnahm, gab er mir dann seine Mobil-Nummer. So musste ich nicht mehr jeden Tag vorbeischauen, sondern konnte nachfragen und am Freitag um 11.30 Uhr erhielt ich die Auskunft: „Dein Baum steht hier, ich hab ihn auf Deine Länge (2,80 m) gestutzt, er steht ganz vorn.“ Innerhalb von 25 Minuten waren wir da. Ein Traumbaum! Alles gut. Messlatte wurde geholt, fünfundachtzig Euro wechselten den Besitzer, plus Trinkgeld. Aber das war wohlverdient und wer steht schon wirklich gern bei diesem Scheißwetter draußen und liegt dann an den Feiertagen auf dem Sofa. Ich war nicht die Einzige: Es waren an diesem Tag mehrere Stammkunden da, deren Baum nun endlich bereit stand … Na, ist das Service? Klasse!
Und doch, wenn ich an anderen Verkaufsständen vorbei komme und die kleinen, mickrigen, schief und traurig gewachsenen Exemplare sehe, blutet mein Herz, auch ihnen würde ich dann so gern eine Heimat schenken …
Wenn ich dann meinen Baum schmücke, denke ich an all die Ungeliebten, die stehen geblieben sind und noch kein Zuhause gefunden haben und hoffe, dass sich „Eltern“ für sie finden werden. Eltern, die großzügiger, toleranter sind als ich. Die Weihnachten mehr Mitgefühl zeigen und mit nicht so festen Vorstellungen von ihrem (Wohn-)Zimmergenossen zum Weihnachtsbaumkauf gehen.
Haben Weihnachtsbäume eine Seele? Warum werden einige, wohl unverkäufliche Exemplare überhaupt gefällt? Damit man negative Gegenstücke mit Durchschnitt vergleichen kann? Wer tut so etwas? Das ist mir unbegreiflich. Lasst sie doch einfach wachsen, auf ihre eigene Weise … aber vermutlich würden sie in der Bilanz stören … zu Weihnachten …
stefan22523 RESPEKT vor so viel Schmück-Arbeit! Der Baum ist ja der Hammer! Das zweite Bild gefällt mir besonders gut!
29 Januar 2013
Angela_HH Herrlicher Bericht!
Ja, das mit den Weihnachtsbäumen ist so ein ganz spezielle Geschichte…
Mein Vater hatte irgendwann damals genug davon, dass, egal, wie er den Baum schmückte, immer einer was zu meckern hatte. Mama wollte Lametta und lila, er selbst bunt, ich fand ganz viel Holzspielzeug toll. Und, dann war alle 2 Jahre auch noch Oma dabei und hatte ihre eigene Vorstellung…
Also handelte er und kam eines Weihnachten mit 4 (!!) Bäumen nach Hause. Kein Scherz! Jeder bekam seinen eigenen Baum und konnte den entsprechend nach seinen eigenen Wünschen schmücken. Das Wohnzimmer sah aus wie ein Mini-Weihnachtsmarkt. Oma gab es irgendwann leider nicht mehr…
Dafür kam ein Ehemann meinerseits dazu und der brachte zum ersten Weihnachten gleich seine Schwester aus USA mit. Dementsprechend 5 Bäume – keiner wieder andere. Und, als guter Gastgeber, der er ist, überließ er meiner Schwägerin die erste Wahl…
Mittlerweile sind sowohl der Ehemann als auch die Bäume weg. Allerdings ist die Atmosphäre aufgrund der unzähligen Deko immer noch wie auf einem Weihnachtsmarkt.
2 März 2013
Weißes Dinner Hamburg 2012 - Neustadt
Englische Planke 1, rund um den Michel, 20459 Hamburg
05.10.2012
11. August 2012 in Hamburg von 17.00 bis 24.00 Uhr, rund um den "Michel": „Diner en blanc“, „Weißes Dinner“, „White Dinner“ … Dieses Ereignis soll seinen Ursprung bereits 1988 in Paris gehabt haben. Seit 2010 ist auch Hamburg, dank der engagierten Initiatorin Manon Dunkel, dabei. Angefangen hat es mit 900 Teilnehmern in der Schopstraße, 2011 in der Osterstraße sollen es dann schon 3.000 Beteiligte gewesen sein und in diesem Jahr, rund um den Michel, bereits über 5.000.
Das Konzept ist einfach: Ein Ort wird (im Netz) angegeben und dann ist man selbst gefragt: ALLES ist mitzubringen! Tische, Stühle, weiße Tischdecken, Dekoration, weißes Geschirr sowie Speisen und Getränke (hier darf man flexibel sein, sonst gäbe es nur hartgekochte Eier, Ziegenkäse und Buttercremetorte). Nicht zu vergessen ist die Bedingung, ganz in weiß gekleidet zu erscheinen! Es gibt keine Würstchenbuden, Sektstände etc. Diese Veranstaltung lebt allein von den Teilnehmern und ist „werbefrei“!
Wir waren in diesem Jahr zum ersten Mal dabei.
Aber von Anfang an: Eine Woche zuvor begannen die Überlegungen: Was wollen wir essen? Was wollen wir trinken? Welche Tische/Stühle? Welches Geschirr? Wie soll die Tischdekoration aussehen? Was brauchen wir noch? Und vor allem: Was ziehen wir an? Des Weiteren mussten wir bedenken: Wie kommen wir hin? (Aha: S-Bahn) und WIE SOLLEN WIR DAS ALLES TRANSPORTIEREN???!!!
Heraus kam folgendes:
Bei uns im Flur sah es aus, als wollten wir umziehen. Speisen wollten wir Ciabatta, Kräuterbutter, Aioli, Salat, Oliven, Mozzarella-Spieße, diverse Käsesorten, Lomo und Serrano-Schinken, und, und, und … Weißwein, Wasser und Ungesundes für die Kinder. Zwei Flohmarkttische, 5 Klappstühle (danke, Ikea), einigermaßen ansprechendes Melamin-Geschirr (haben wir uns geliehen, damit es nicht so schwer wird), nett anzusehende, aber nicht zu teure Gläser, Silberbesteck und Silberschalen. Kräutertöpfe statt Blumen (die hässlichen Plastikpötte in Alufolie verpackt – wie in den 80ern die Yucca-Palmen …), Teelichter in weißen Gläsern. Kleidung: Wenn ich nicht gerade in einer „gertenschlank-Phase“ bin, hab‘ ich’s nicht so mit weißer Kleidung – ach, aber was soll’s … Ich war zwar nicht die Schönste, aber die Freude auf das „Weiße Dinner“ hat bei weitem überwogen.
Was noch?
1 scharfes Messer, Pfeffer- und Salzmühlen, Korkenzieher, Schere, Feuerzeug, weiße Tischdecke, 4 Kilogramm Eiswürfel, Eiswürfelbehälter, Alufolie, ein weißer Müllsack von der Stadtreinigung, …
Hin- und zurück sind wir also mit der S-Bahn gefahren und boten vielen einen leicht schrägen Anblick:
Tische und Stühle haben wir auf eine Transportkarre gebunden, oben drauf kam ein Picknick-Koffer – das sperrige Ding hat der Papa geschoben (wir haben ihn mitgenommen, weil er am Tag zuvor Geburtstag hatte - das ist doch ein schöner Anlass), dann meine Söhne und ich mit jeweils einer Reisetasche über der Schulter und ich trug noch eine Flaschentasche, die wir sonst zum Transport der leeren Flaschen zum Altglas-Container nutzen (Mann, war das alles schwer). Nur meine Tochter hatte Glück: Ich hatte vergessen eine leichte Tasche zu packen und somit konnte sie den Weg „unbelastet“ antreten. So wurden wir, ganz in weiß gekleidet, in der Bahn von den anderen Fahrgästen bestaunt und belächelt (obdachlose Sektenmitglieder …?).
Ausgestiegen sind wir bei der Station „Stadthausbrücke“ und als wir dann den Michel erblickten, war unsere Erleichterung wirklich groß. Schnell haben wir einen Platz vor dem Michel gefunden und mit dem Aufbau begonnen, das sah dann so aus

Ich hab‘ die Gabel da nicht so hingelegt!
Wie schön, was für eine leichte, heitere Stimmung … Die Atmosphäre war phantastisch.

Wir hatten ringsum nette „Nachbarn“ und alle haben sich sehr viel Mühe gegeben, ihre Tische stilvoll herzurichten. Es wurden Champagnerkübel in blauen IKEA-Taschen gebracht, einige hatten Rechauds auf dem Tisch, andere Silberleuchter. Weiße Gladiolen, Rosen, Hortensien zierten die Tische. Man sah zahlreiche „behütete“ Teilnehmer/innen. Alle bewunderten sich gegenseitig, man half sich gegenseitig aus und im Hinterkopf speicherten wir die eine oder andere Idee fürs kommende Jahr ab.
Ein Spaziergang um den Michel bot weitere tolle Anblicke.




Wir kamen mit den Nachbarn zu allen Seiten ins Gespräch, man plauderte über das schöne Wetter, über die zahlreichen Teilnehmer, originelle Bekleidungen und die entspannte Stimmung.
Große Gruppen, kleine Gruppen, Pärchen, Familien - alle waren zugegen und hatten Spaß.
Wenn jemand aufstand, um zu fotografieren, setzte das „Serviettenwedeln“ ein (Diese Tradition ist begründet durch das „Diner en blanc“ in Paris. Dort findet dieses Ereignis als „Flashmob“ statt und wenn die Polizei erscheint, wedeln alle Teilnehmer als Zeichen ihrer Friedfertigkeit mit ihren weißen Servietten - an dieser Stelle ein Gruß an den Helden meiner Kindheit: John Wayne. Aber wir sind hier ja in Deutschland und hier wird alles zuvor ordnungsgemäß beantragt und genehmigt).
Um 21.30 Uhr entzündeten alle ihre mitgebrachten Wunderkerzen, was für ein Anblick! Und wer keine dabei hatte, bekam sie von seinen „Nachbarn“ geschenkt.
Glücklicherweise zeigte sich der „Old Commercialroom“ großzügig und so konnten wir dort gegen eine Gebühr von einem Euro die, auch noch zu später Stunde, äußerst gepflegten Toiletten aufsuchen (so blieben mir die „Dixis“ erspart). Dankeschön!
Zusammen gepackt haben wir gegen halb zwölf, es wurde auch ziemlich frisch. Alles ging zügig, wir hatten ja jetzt Übung, und auf ging’s zur S-Bahn. Um zahlreiche Kilos erleichtert (ohne vier Kilogramm Eiswürfel, Flaschen und mit viel weniger Essbarem), war der Rückweg auch gar nicht schlimm – eigentlich ein bisschen wie Flohmarkt ;-))).
Dass wir im kommenden Jahr wieder teilnehmen wollen, haben wir bereits nach der ersten halben Stunde beschlossen …
Wo und wann das „Weiße Dinner“ im kommenden Jahr stattfinden wird, steht noch nicht fest. Aber auf jeden Fall nicht ohne uns!
Claudia_634 hach, habe ich doch glatt Deinen Kommentar übersehen…tzzz…Jaaaaa, das wäre doch mal nett!
28 Oktober 2012
sidifferent Das fände ich auch toll; dafür würden wir uns auch von Bremen aus aufmachen. Wir haben uns überlegt, mit dem Auto anzureisen, um alles erstmal nach Hamburg zu schaffen (bis auf Eiswürfel); dann ein Taxi zu nehmen, um die ganze Chose zum Eventort zu transportieren
3 November 2012
Kleine Flohmarkt-Anleitung für den Anfänger - Welt
25836 Welt
10.09.2012
Sonnabend Mittag haben wir beschlossen, auf das sonntägliche Ausschlafen zu verzichten um stattdessen unsere Schränke und den Dachboden zu entlasten. Dabei fiel uns allen auf, wie "zack-zack" das ging: Um zwölf die Entscheidung getroffen, überlegt, zusammengeräumt, gepackt, laaanges Päuschen gemacht, um zehn nach zwei innerhalb von einer Viertelstunde den Wagen beladen und schnell zur Restplatzvergabe gefahren, um den Stand zu mieten. Sind wir schon so routiniert? Auf meine Frage hin lachten sich meine Kinder kaputt und meinten: "Mami, wir sind doch alle schon Profis! Wir könnten allen, die das noch nie gemacht haben, Unterricht geben!" Das war wohl etwas übertrieben, aber hier nun eine kleine Anleitung für den Laien:
Erste Lektion: Ein Flohmarkt in der Umgebung verhilft Dir zu einer guten halben Stunde mehr Schlaf!
Mach Dir keine Illusionen! Wenn der Anbieter verkündet: Beginn 8.00 Uhr, Aufbau ab 6.00 Uhr, sei möglichst um halb sechs da!
Du benötigst einen Tisch zur Präsentation: Die einzeln zu stellenden Tapeziertische sind klasse. Die kannst Du prima mit der schmalen Kantenlänge nach vorn tiefstellen ( 5 x 60 cm = 3 Meter) oder 4 x 60 cm = 2,40 Meter + Kleiderstange = auch 3 Meter). (Klapp-)Stühle nicht vergessen, so ein Flohmarkttag kann lang werden. Die Tische sollten ansprechend hergerichtet und keinesfalls „nackt“ sein.
Also große Tischdecken, Bettlaken oder Papiertischdecken von der Rolle. Nimm keinesfalls Deinen Lieblings-Foulard! Den wollen dann nämlich alle kaufen und Du musst ständig erklären: „Nein, der ist nur Deko, den verkaufe ich nicht.“! Sidolin und Küchenrolle, eine Schere, Tesafilm, einen Stift und Papier, Getränke und etwas zu knabbern solltest Du ebenso parat haben. Pack‘ auch ein paar Tüten ein, eine Tüte wird die Mülltüte, die anderen benötigst Du, damit die Käufer es bequemer haben – kleiner Hinweis: „Edeltüten“ sind sehr beliebt und die Kunden behalten Dich in guter Erinnerung. Wenn einige Sachen zu lange auf dem Dachboden oder im Keller lagerten, hilft „Febreze“ – sonst zwar fürchterlich, aber auf dem Flohmarkt hilfreich!
Vergiss das Wechselgeld nicht! Du benötigst viel davon!
Wenn Du das erste Mal gehst, mache Dir folgendes Mantra als Goldene Regel zu Eigen:
„Ich bin Verkäufer! Ich kaufe hier heute nichts! NICHTS! GARNICHTS! Möglichst auch nichts zu Essen oder zu Trinken! Ich habe alles dabei! Ich brauche NICHTS! Ich bin hier, um zu verkaufen! Ich brauche NICHTS! Besitz belastet! Ich möchte mit einem Gewinn heimkehren! Ich brauche NICHTS!“
Sage Dir diese Worte immer wieder vor. Wenn Du diese Regel befolgst, bist Du gegen die größte Widrigkeit gefeit: Auf dem Flohmarkt mehr Geld auszugeben, als einzunehmen.
Frage beim Veranstalter nach der Restplatzvergabe, die findet meist am Nachmittag oder Abend vor dem Termin statt. Dann weißt Du nämlich, wie das Wetter wird! Normalerweise buchst Du vorher und zahlst auch die Standgebühren per Überweisung vorher! Blöd, wenn’s dann regnet!
Autoplätze sind um einiges teurer und Du musst mindestens vier Meter nehmen. Finde bei fünf Metern einen Gleichgesinnten, der auch verkauft und besorgt Euch einen Van (da könnt Ihr Euren Kram gemeinsam drin transportieren), sonst sind die Kosten zu hoch.
Nimm Dir vorher Zeit, nicht nur gedanklich, sondern
bereite Dich gut vor. Wirf auf gar keinen
Fall am Abend zuvor alles Mögliche in Ikea-Taschen und Wäschekörbe und schmeiß
es in Dein Auto. So wird das nichts.
Bedenke: Standmieten sind hoch, die musst Du erst einmal wieder „reinbekommen“.
Überlege also genau, was Du verkaufen kannst, um Dir einen Sockel zu schaffen. Sonst bekommst Du garantiert spätestens um 10.00 Uhr schlechte Laune, weil Du bangst, ob das hier nicht vielleicht ein Verlustgeschäft wird! Erb-Pelzmäntel vom Dachboden, Silberbesteck, Fahrräder sind gut. Designer-Kleidung, auf dem „richtigen“ Flohmarkt in der „richtigen“ Gegend, auch.
Kinderroller, Kettcars, Kinderwagen, Kindersitze, BabyBjörns und BobbyCars sind ebenfalls eine ziemlich sichere Bank. Tatsächlich trifft man auf Flohmärkten zahlreiche kaufwillige Familien. Lego-Duplo-Steine sollten zuvor gewaschen werden, Playmobil kann – wenn der Originalkarton (wie meist) nicht mehr vorhanden ist - auf einer stabilen Pappe nett aufgestellt und mit Tesafilm fixiert werden. Dann Klarsichtfolie herum (praktisch fertig als Geschenk präsentiert) und der Kunde sieht was er kauft! Das erspart einem dann auch die Diskussion, warum die Adiletten oder das Mobiltelefon des Playmobil-Urlaubers fehlen (sie befinden sich im Staubsaugerbeutel!!!!). Erkundige Dich vorher bei ebay, was für die Themen bezahlt wird und argumentiere stets: Keine Versandkosten!
Lego (vor allem „StarWars“), ansprechend präsentiert und möglichst vollständig, geht immer. Für ältere Modelle wird bereitwillig viel gezahlt! Einzelne Lego-StarWars-Figuren, die gerade nicht erhältlich sind, erzielen, gefühlt für den Ahnungslosen, Höchstpreise (auch hier: vorher bei ebay und in entsprechenden Foren „luschern“).
Prima ist auch die „Auto-Kiste“: Solltest Du aus der eigenen Kindheit neben Erinnerungen auch noch Matchbox-Autos zutage fördern können, werden Dir zahlreiche Papas mit leuchtenden Augen und leicht verklärtem Blick gern einen Euro pro Auto zahlen. Heute bestimmt SIKU den Markt und der Nachwuchs macht über Mama und Papa gern fünfzig Cents locker. Da macht’s dann die Masse.
Gesellschaftsspiele bringen nicht viel, Puzzles sind schwierig: „Fehlt da auch nichts?“
Carrera-Bahn ist immer gut, da sind die Väter heiß. Das gleiche gilt für die Mütter bei Barbies.
Generell prüfen bei sehr altem Spielzeug: ebay-Preise!
Abgespielte Sachen und Unvollständiges kannst Du gleich verschenken oder vernichten, die kauft keiner mehr! Oder mach eine „Gratiskiste“ („Hier meine Kleine, möchtest Du Dir noch etwas aussuchen?“) für kleine Kunden, die Eltern finden das toll!
Vergiss die Vorstellung, dass Du mit Deiner Kleidung Geld verdienen kannst – selbst wenn nach dem klassischem Fehlkauf sogar noch die Preisschilder dranhängen, wirst Du erleben, dass Dir jemand 0,50 € für das Designerstück bietet.
Alles zuvor waschen und (über-) bügeln. Wichtig ist eine nette Präsentation (Kleiderstange UND BÜGEL nicht vergessen)! Immer wieder alles ordentlich zusammenlegen und stapeln . Bei haufenweiser Kinderbekleidung sind Hinweisschilder mit den Größen und die Einteilung in entsprechende „Abteilungen“ fast schon ein Muss.
Bei normalen Dekoartikeln und Möbeln ist fast alles möglich, schau Dir den Kunden an und verlass‘ Dich auf Deine Intuition. Nimm‘ dem Kram notfalls wieder mit, auch wenn’s nervt. Aber verkaufe nichts mit „Bauchschmerzen“, manchmal muss man sich langsam von seinen Preisvorstellungen verabschieden und manchmal war der „richtige“ Kunde einfach nicht da!
Und: Lass‘ das „Meissen“, „Herend“, „KPM“ und „Limoges“ zuhause! Mache ein schönes Foto und stelle es mit Preis aus. Wirkliche Liebhaber bekunden ihr Interesse und man kann sich dann verabreden. Bringe Deinen echten Schmuck zum Händler Deines Vertrauens, biete ihn niemals auf einem Flohmarkt an!
Wenn Du einen Kunden mit „Händlermentalität“ vor Dir hast, dann nenne von vornherein einen höheren Preis, entweder geht er dann sofort oder er fragt: „Letzte Preis?“ und dann geht er nach Deiner Antwort, oder er bietet, nachdem Du 4,00 € sagst, fünfundzwanzig Cents und Du sagst deutlich „NEIN“ oder „NIEMALS“ und dann geht er auch oder er bleibt und verhandelt ernsthaft.
Nerven behalten und sagen, dann schenke ich es meiner
Nichte, meinem Neffen, meiner Enkelin, meiner Freundin, der Kita, der Caritas …aber lächele dabei!
Sei niemals beleidigt! Nimm es nicht persönlich! „Es geht ums Geschäft. Es ist nichts Persönliches.“ Das sind Profis, die kennen keine Gnade. Aber sei hart! Wenn eine Kunde einen Preis aushandelt, bestehe darauf: Auch wenn er Dir dann augenzwinkernd weniger in die Hand gibt. Das ist die mieseste Masche! Gib die Ware nicht aus der Hand! Werde laut! Rufe: „So nicht! Nicht mit mir! Wir haben etwas anderes ausgemacht!“
Sei nett zu netten Kunden! Mach mal „Sympathiepreise“. Sie werden es Dir danken. Außerdem bringt es Spaß.
Und: Sei, wo es möglich ist, großzügig! Zahlreiche Flohmarktbesucher sind „Wiederholungstäter“! Erweisen sie sich als kauffreudig, schenke ruhig einmal eine Kleinigkeit dazu. Bist Du großzügig, werden sie Dich beim nächsten Mal wiedererkennen und gern wieder etwas erwerben! Am Stand ihres Vertrauens …
Und wenn Du nach Hause kommst, zähle Dein Geld. Vergiss nicht, das Wechselgeld abzuziehen. Hast Du eventuell doch etwas ausgegeben? Abziehen! Dann ziehe die Standmiete ab. Umsatz und Gewinn sind unterschiedliche Dinge, auch wenn bei beiden Euro dahintersteht!
Vergiss nicht, Du hast auch Spaß gehabt. Du hast vielleicht drei, vier oder fünf blaue Ikea-Taschen (Umzugskartons sind blöd zu tragen) weniger zurück zum Auto geschleppt, als noch am Morgen zum Stand und bist einige schwere Stücke losgeworden. Rufe Dir die lustigen Situationen ins Gedächtnis, sei niemals enttäuscht, nimm es mit Humor!
Mach' Dir einen guten Wein (alternativ Bier, Sekt, bei SEHR gutem Umsatz Champagner) auf und überlege Dir, was Du noch loswerden willst …
Dalt Vila - Ibiza (Stadt)
Historische Altstadt, 07800 Ibiza
14.08.2012
Ein Spaziergang durch Dalt Vila, einer von vielen, die wir in all den Jahren gemacht haben. In der Altstadt von Eivissa atmet man Geschichte – aber Geschichte machen wir in einem anderen Beitrag. Heute bummeln wir mal so durch.
Wir steigen auf am Portal de ses Taules und bereits hier ist festes Schuwerk notwendig, das predige ich meinen Besuchern jedes mal: "Wenn Du hoch willst, musst Du Turnschuhe mitnehmen!" Ich habe irgendwie immer Flip-Flops an und muss dann die Rutschpartien meistern. Selbst schuld ;-)!
Zurück zum Portal. Es wird zu beiden Seiten von zwei kopflosen Statuen aus römischer Zeit flankiert, die bei Ausgrabungen gefunden wurden. Es sind nur Kopien des Fundes, die Originale stehen sicher verwahrt im archäologischen Museum der Insel.
Links oben sieht man die Kathedrale Nuestra Señora de las Nieves, dort wollen wir hin.
Geht man über die Zugbrücke durch das Portal, erreicht man den Waffenhof mit seinen Arkaden und einer großen Feuerstelle. Er ist ziemlich klein, aber es ist ja auch eine kleine Insel …
Durch den Waffenhof gelangen wir zur Plaça de Vila. Ein ansprechender sauberer Platz, der von alten Häusern, teilweise rückwärtig in den Fels gehauen, mit Boutiquen und Restaurants, die meistens erst am Abend öffnen, gesäumt.
Wir wenden uns nach links, machen eine 180°-Wendung und setzen unseren Weg durch diese kleine Gasse fort,
stetig nach oben. Links von uns nun die imposanten Stadtmauern, rechts Häuschen und Häuser, gerade und schief, gepflegt und fast zerfallen. Wir kommen am Hotel Ventana vorbei
und halten kurz bei dem Geschichtsschreiber der Insel Isidor Macabich i Llobet, der hier sehr beliebt war und von dem immer noch voller Anerkennung um seine Verdienste gesprochen wird.
Unser erstes Ziel ist gleich erreicht: Der Baluard de Santa Llúcia mit dem Kanonenplatz
von dem aus man bereits eine beeindruckende Aussicht hat.
Zum Beispiel
auf das alte Hafenviertel Sa Penya, das auf rauem Fels gebaut ins Meer
hineinragt. Man meint hier, die Höhlen erkennen zu können, in die viele
Bewohner bei Angriffen flüchteten, um von dort aus durch geheime Gänge hinter
die schützenden Stadtmauern zu gelangen – so erzählt es jedenfalls die Legende;
auf den
neuen Yachthafen Marina Botafoch und auf Formentera
Nach der üblichen Fotopause geht's weiter, der Turm der Kathedrale ragt immer noch weit über uns in den blauen Himmel …
Wir wandern weiter auf den Wegen entlang der Stadtmauern, steigen eine schmale Treppe zwischen Hauswänden hoch, die war letztes Jahr noch abgesperrt, gehen um eine Kurve und stehen wieder an den Stadtmauern, noch eine Treppe – Hauptsache nach oben – und erreichen das 1592 gegründete Konvent Santo Domingo und können wieder etwas bewundern:
Das Denkmal ist Guillem de Montgri gewidmet, dem Erzbischof von Tarragona. Zu der Ehre kam er, weil seine "Männer" die Mauren besiegten, das war im 13. Jahrhundert. Ich hoffe nur, dass der junge Mann im Hintergrund nicht genauso lange hier ruht …
Es geht nun links um das Kloster herum und dann stehen wir auf der Plaça d'Espanya. Zur linken das Bürgerhaus, zur rechten in einem 1986 umgebauten Teil des Klosters das Ajuntament (Rathaus) von Ibiza.
Weiter vorn
links steht ein schönes, Anfang des 20. Jahrhunderts erbautes Stadtpalais,
einst wohnte dort eine der wohlhabenden Familien Ibizas. Heute beherbergt es,
nach aufwändiger Restaurierung, das 5-Sterne-Hotel Mirador. Und überall stehen diese kleinen Informationstafeln (oben), die uns die Geschichte der Insel nahe bringen (sollen).
Mich zieht es weiter geradeaus, um am Hotel und Restaurant "El Corsario" – in dem schon Errol Flynn genächtigt haben soll – vorbei zu wandern – ich liebe diese schmalen Gassen …
Aber ich habe die Rechnung ohne meine Kinder gemacht, die wollen den kürzeren, aber steileren Weg gehen! Und ehe ich mir nun das Gejammer von den Dreien bei 35 Grad anhöre, stimme ich zu.
Also ab in den Tunnel (der als Fluchtweg zur Steilküste diente), der von der Plaça d'Espanya nach oben zu dem Parkplatz Es Soto Fosc führt.
Der Parkplatz liegt außen direkt an der Stadtmauer und ist von der Unterstadt über eine schmale Zufahrt zu erreichen. Dort angekommen, erklimmen wir wieder steile Stufen bis zu einem weiteren Tunnel (noch ein alter Fluchtweg), der uns wieder zurück in die Dalt Vila führt.
Dieser Tunnel dient heute nicht nur als Aufgang, sondern auch der Unterhaltung. Dort wo sich der Tunnel im rechten Winkel nach links zieht, geht rechts ein kleiner Hof ab in den das Sonnenlicht fällt und hier hat man für uns diese Szene aufgebaut, niedlich oder?
Oben angekommen stehen wir fast direkt hinter der Kathedrale und genießen wieder einmal die Aussicht aufs Meer,
auf den neuen Hafen und auf den Yachthafen Botafoch:
Am alten Castell neben der Kathedrale wird immer noch gebaut … Dalt Vila ist die Elbphilharmonie Ibizas, eine endlose Geschichte …
Zwischen
Castell und Kathedrale führt uns ein kurzer, schmaler Weg (Calle Universidad de
Ibiza) zur Plaça de la Catedral und wir sind da!
Die Stadt
Ibiza wurde von den Karthagern gegründet (Ibosim), wo heute die Kathedrale
steht (Fertigstellung 1592), gab es bereits einen römischen Tempel, in
frühchristlicher Zeit eine Basilika und später eine Moschee. Ich bin immer
wieder fasziniert – so viel Geschichte auf so einer kleinen Insel. Die
Kathedrale hat sich aber einen eigenen Beitrag verdient, wir wollten doch nur
bummeln.
Deshalb gehen wir auch heute nicht hinein, obwohl uns die Kühle hinter den dicken Mauern gut tun würde …
Der Platz hier ist nicht besonders groß, aber sehr gepflegt. Und natürlich müssen alle wieder fotorafieren:
Die da unten
haben's noch vor sich: Der Baluard de Santa Llúcia:
Vor dem moderneren Hafengebäude steht ein kleiner Obelisk, man kann von hier oben gerade eben die Spitze erkennen (mit Lupe). Der Obelisk steht an der Stelle, an der die alten Hafenviertel Sa Penya rechts und La Marina links aneinander grenzen.
Direkt unter uns, gegenüber der alten Markthalle mit den Säulen, hat unser Spaziergang durch das Portal des ses Taules begonnen. Die weißen Sonnenschirme gehören zur beliebten (nicht bei mir) Croissant Show.
Nun geht's
links vorbei an der Touristeninformation wieder abwärts, durch kleine Gassen,
vorbei an ungepflegteren
und
gepflegten Häusern. Garantiert ist keins davon ein Schnäppchen.
Im Museu
Puget werden die Arbeiten der Künstler Narcis Puget Viñas (1874 -1960) und
Narcis Puget Riquer (1916 - 1983) – Vater und Sohn – ausgestellt.
Ich möchte schon lange einmal hier reinschauen, da beide die Ursprünglichkeit der Insel wunderschön dargestellt haben sollen. Leider stehen wir trotz der großzügigen Öffnungszeiten (während der Saison täglich 10.00 - 13.30 Uhr und 17.00 - 20.00 Uhr) grundsätzlich während der Siesta vor verschlossenen Türen … Aber nächstes Jahr ganz bestimmt!
Also gehen
wir nicht hinein sondern links drumherum weiter hinab und
passieren das Hotel El Palacio,
in dem schon etliche "Berühmtheiten" genächtigt haben.
Man entdeckt
überall etwas Hübsches:
Schließlich erreichen wir die Plaça de Sol mit dem gleichnamigen Restaurant, dort kehren wir aber nicht mehr ein, da das Personal gruselig ist und ich auch Probleme mit der Hygiene dort habe (deshalb gibt's auch kein Foto) … und wandern gleich dahinter durch die schmale Calle de la Creu wieder zur Plaça de Vila. Hier ist erst abends etwas los. Dann aber richtig!
Gleich sind wir wieder unten.
Immer wenn wir auf Ibiza sind, muss diese Klettertour mindestens einmal sein, mal hier herum, mal da entlang – aber es geht einfach nicht ohne.
Ein besonderes Erlebnis ist das Feuerwerk im neuen Hafen (meistens am am zweiten Augustwochenende), dann wandern wir hoch und um Mitternacht warten wir hinter der Kathedrale unterhalb des Baluard de Sant Bernart mit bester Sicht gespannt auf den Startschuss. So etwas wunderschönes habe ich selten gesehen …
Eine Kita im Norden Hamburgs … - Poppenbüttel
ein virtueller Platz, 22399 Hamburg
22.07.2012
Es war einmal … ein kleines, feines Königreich am Alsterlauf, das in einer wunderschönen Umgebung lag.
In dem kleinen Königreich stand, umgeben von grünen Wiesen, ein kleines Schloss.
Von morgens früh bis abends um sechs wohnten dort viele kleine Untertanen. Das Schloss war in die vier Minireiche "Rot", "Blau", "Gelb" und "Grün" aufgeteilt und in jedem Minireich wurden die kleinen Untertanen von den Herzoginnen und Herzögen, die dort das Hoheitsrecht hatten, erzogen, damit aus ihnen große, glückliche und gute Menschen würden. Die kleinen Untertanen liebten ihr Reich und wuchsen dort glücklich und zufrieden auf, bis sie eines Tages das Reich verlassen mussten.
Aber sie und ihre großen Verwandten zehrten noch jahrelang von den schönen Erinnerungen. Was sie hier gelernt hatten, trugen sie nicht nur fort in den nächsten Lebensabschnitt, sondern bis in ihr weiters Leben.
Der gute Ruf des Königreiches als bestes seiner Art verbreitete sich über die ganze Stadt.
Über das kleine Königreich herrschte einst ein netter, verständnisvoller König, der seinen kleinen Untertanen sehr zugetan war. Er war stets darauf bedacht, sein Reich zu verschönern und verbessern, damit die kleinen Untertanen auch in der Zukunft zu aufrechten Menschen heranwuchsen. Bei Kummer und Sorgen hatte er immer ein offenes Ohr. So war er sehr beschäftigt, deshalb half ihm eine Stadthalterin, die ihn zu Zeiten auch vertrat. Leider verließ der gute König das Reich nach einigen Jahren.
Es wurde eine neue Königin gekrönt, die sehr jung und hübsch war und von weit her stammte. Leider hatte sie noch nie zuvor ein Reich regiert und nach einiger Zeit beschlich die großen Verwandten der kleinen Untertanen das Gefühl, dass das kleine Königreich nun von der Stadthalterin gelenkt wurde und alles nach deren Willen gestaltet wurde. Es gab immer mehr Ärgernisse in den einzelnen Minireichen:
Bei den regelmäßigen Audienzen bei der jungen, hübschen, aber unerfahrenen Königin – zu denen die großen Verwandten der kleinen Untertanen gingen – wurde immer wieder darüber gesprochen. Viele der Herzoginnen und Herzöge wurden immer wieder krank, manchmal für sehr lange Zeit, es gab auch immer wieder Meinungsverschiedenheiten unter ihnen. Zahlreiche Herzoginnen verließen das kleine Königreich, weil sie hier nicht mehr arbeiten wollten.
Immer häufiger zeigte sich, dass die kleinen Untertanen in einigen Minireichen nicht angemessen und liebevoll betreut werden konnten.
Nur ein Minireich war hiervon ausgenommen: Das Minireich "Grün"! Hier hatten vier erfahrene und liebevolle Herzoginnen das Hoheitsrecht und alles lief vorzüglich. Es wurde ein "Vorzeige-Minireich" und die kleinen Untertanen dort entwickelten sich prächtig und deren große Verwandte waren glücklich und froh.
Auch die junge, hübsche, aber unerfahrene Königin war sehr stolz auf die vier Herzoginnen und lobte deren Minireich immer wieder. Die junge, hübsche, aber unerfahrene Königin schien jedoch oft auch traurig und hilflos zu sein, weil die Stadthalterin ihr oft das Leben schwer machte. Doch sie bekam Hilfe von den guten Herzoginnen des Minireichs "Grün".
Sie machten ihr Mut, um sich gegen die Stadthalterin durchzusetzen. Und nach einiger Zeit war es endlich soweit: Die Stadthalterin wurde zur Stadtsekretärin gemacht und sollte sich fortan nur noch um zu zahlende Steuern, Aufenthaltsgenehmigungen, die Instandhaltung des Schlosses und ähnliche Dinge kümmern. Sie bekam einen eigenen Arbeitsraum in einem anderen Teil des Schlosses, damit die junge, hübsche, aber unerfahrene Königin in Ruhe so regieren konnte, wie sie es wollte.
Das ärgerte die ehemalige Stadthalterin sehr und sie gab den guten Herzoginnen des Minireichs "Grün", die der Königin Mut gemacht hatten, die Schuld. Und da – so schien es den großen Verwandten der kleinen Untertanen – schmiedete sie heimlich einen Plan … Sie suchte die Minireiche "Rot", "Blau" und "Gelb" auf und sprach schlecht über die guten Herzoginnen und berichtete schlimme Dinge über sie. Viele Herzoginnen und Herzöge stimmten ihr zu, denn sie waren sehr eifersüchtig und neidisch auf das gut funktionierende Minireich "Grün", weil es immer so hoch gelobt wurde.
Das tat die ehemalige Stadthalterin solange, bis schließlich sogar die hübsche, junge, aber unerfahrene – und wie sich heraus stellte – schwache Königin ihr Glauben schenkte. Und so wandte sie sich gegen ihre Freundinnen und schloss sich der ehemaligen Stadthalterin an. Beide suchten fortan Gründe, um die guten Herzoginnen des Minireichs "Grün" aus dem kleinen Königreich zu vertreiben. Den guten Herzoginnen ging es immer schlechter, denn viele ihrer alten Freundinnen im Reich waren nun sehr unfreundlich zu ihnen und sprachen ihnen nichts Gutes nach.
Nun unterlief einer der guten Herzoginnen ein Versäumnis und die ehemalige Stadthalterin und die junge, hübsche, aber unerfahrene und schwache Königin pusteten mit dicken Backen viel Luft in den Vorfall und meldeten diesen auch ihrem großen Kaiser. Mit Zustimmung des großen Kaisers konnten sie nun endlich eine gute Herzogin des Minireichs "Grün" aus dem kleinen Königreich jagen.
Die anderen drei Herzoginnen waren todunglücklich, weil sie fühlten, dass ihr Minireich zerstört werden sollte – was sollte dann aus ihren kleinen Untertanen werden? Sie wurden vor Kummer sehr krank. Die großen Verwandten der kleinen Untertanen des Minireichs "Grün" waren sehr wütend! Sie trugen unermüdlich ihren Unmut dem großen Kaiser vor. Dieser war sehr überrascht von der Empörung und dem Einsatz der großen Verwandten und er versprach diesen alles mögliche, damit sie sich beruhigten und seinem großen Kaiserreich keinen Skandal zufügten. Er entfernte sogar die junge, hübsche, aber unerfahrene und schwache Königin aus dem kleinen Königreich (doch sie bekam schon nach wenigen Wochen ein anderes Königreich zum Regieren), und der Plan der Stadtsekretärin ging auf: Die Stadtsekretärin wurde wieder Stadthalterin …
Die verbliebenen Herzoginnen des Minireichs "Grün" kehrten nach einiger Zeit zurück, obwohl sie immer noch nicht gesund waren. Aber sie wollten für ihre kleinen Untertanen da sein und fühlten sich für deren Wohlergehen verantwortlich. Von der Stadthalterin wurden sie unfreundlich empfangen und viele Herzoginnen der anderen Minireiche sagten nicht einmal "Guten Tag".
Die guten Herzoginnen weinten viel und ihr Kummer war grenzenlos, außerdem vermissten sie die vierte Herzogin, die so viel wichtige Arbeit geleistet hatte. Den kleinen Untertanen fehlte die vierte Herzogin auch sehr.
Der Kaiser holte nun einen Interims-König in das Reich, der sich gut auskannte, weil er hier bis vor ein paar Jahren selbst noch Herzog war. Der Interims-König war ein guter Mensch und er tat alles, um wieder Frieden in das kleine Königreich zu bringen, damit die guten Herzoginnen weiter ihre gute Arbeit leisten konnten, doch die Stadthalterin war immer noch da. Und der gute Interims-König würde eines Tages wieder in sein eigenes Reich zurück kehren und die Stadthalterin wäre immer noch da. Und dann käme irgendwann eine neue Königin oder ein neuer König, aber immer noch wäre die Stadthalterin da …
Eine der guten Herzoginnen verließ das Reich schließlich freiwillig, weil sie den großen Kummer darüber nicht mehr ertrug. Zahlreiche große Verwandte der kleinen Untertanen im Minireich "Grün" beschlossen, das kleine Königreich zu verlassen. Es brach ihnen beinahe das Herz, doch sie befürchteten, dass das Leid der verbliebenen beiden Herzoginnen weiter anwachsen würde, so dass sie entweder krank werden oder das kleine Königreich verlassen würden, wenn der gute Interims-König nicht mehr da war.
Viele weinten, weil sie an die glücklichen Zeiten in dem kleinen Königreich und im Minireich "Grün" zurückdachten, in denen die kleinen Untertanen so viel Wichtiges für ihr weiteres Leben gelernt hatten.
Und wenn schließlich alle lieben Menschen aus dem kleinen Königreich verschwunden sind, ist die Stadthalterin immer noch da …
234NCM Gern geschehen, ist ja immer ein bisschen blöd, wenn’s so etwas Persönliches ist. Umso mehr freut mich Dein Lob. :-)))
8 September 2012
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