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Karl-Blaas-Gasse 157b, Robert u. Sissi Wolf, 6543 Nauders
Bauernhof Wolf, Robert und Sissi Wolf
BerndB
am 27.06.2009
Wann wirds mal wieder Sommer, ein Sommer wie er früher einmal war…..
So ähnlich lässt es sich auf den letzten Skiurlaub in Nauders ummünzen. Nur war der viel besser!
Schnee satt. Viel Sonne und nahezu sommerliche Temperaturen. Also im engsten Sinne kein richtiger Winter….
Im Tal bzw. im Ort lag zwar kaum Schnee, dafür waren die Verhältnisse auf dem Berg und auf den Pisten um so besser. Ja, ich war sehr zufrieden. Ich habe mich voll gesogen an der Zufriedenheit der Familie, der Kinder. Zu sehen, zu erleben, wie viel Spass alle hatten. Zusammen hatten.
Dazu beigetragen hat auch die Familie Wolf. Robert und Sissi Wolf.
Es stand fest, dass wir wieder nach Nauders fahren werden. Eine Anfrage über www.nauders.at brachte zahlreiche Angebote.
Vieles klang gleich und ähnlich. Vieles passte nicht in das Budget.
Aber der Aspekt, dass Robert Wolf Mitinhaber der Skischule ist, gab den Ausschlag und mir die Entscheidungshilfe.
Kaum angekommen, wurden wir herzlich empfangen. Schnell das ( eigentlich die ;-) ) Zimmer bezogen und ich war nicht enttäuscht. Ein großes Haus, große, gemütlich, neu und komfortabel eingerichtete Zimmer versprachen in dieser Hinsicht einen klasse Urlaub. Wie es auf den Pisten aussah, wusste ich natürlich noch nicht.
Der Bäcker war gleich um die Ecke, aber es war tat der Gastfreundlichkeit gut, sich die Brötchen jeden Morgen von Sissi Wolf bringen zu lassen. Der Skiverleih, die Post, die Bank, der Supermarkt. Alles liegt dank der zentralen Lage in Fußmarschnähe. Auch in Skischuhen lässt sich alles in kürzester Zeit bequem erreichen.
Der Backwarenlieferdienst ist das Eine. Das Andere ist, dass wir noch dazu die Wahl hatten, selbst gemachte Butter, frische Milch, Yoghurt und Eier direkt vom Bauern zu beziehen.(Unter uns, die Butter ist eine Sünde wert!!!)
An einem Nachmittag liessen wir uns treiben. Ähnlich wie die Schafe oder Kühe auf der Alm…... Nein, wir besichtigten die Schafe. Im Winter waren diese natürlich im Stall. Ein großer Stall ist das, mit gefühlt 978 Schafen. Danach durften die Kids die braun gescheckten Kühe im Stall bewundern. Dank Robert und Sissi war es ein sehr schöner, entspannter und auch informativer Nachmittag. Sehr relaxt. ;-)
Und nun? Nun freue ich mich. Ich freue mich darauf, im Haus der Wolfs im nächsten Jahr wieder Urlaub zu machen.
Und Ihr? Ihr auch? Ich würde es mir wünschen. Für Euch, für Familie Wolf.
Keine Lust auf Winter und Schnee? Dann gibt es, ich muss es eingestehen, zahlreiche Möglichkeiten im Rest des Jahres dort Urlaub zu machen.
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Avenida de Sevilla, Expo Gelände, 30519 Hannover
BerndB
am 16.11.2008
Eine Freundin schlug vor, zusammen mit den Familien in den Zirkus zu gehen. Na ja, warum auch nicht dachte ich, den Kindern zu Liebe. Für 9 Personen wurden also die Tickets gebucht und tagsüber abgeholt. Kleiner Schönheitsfehler, an den Kassen ist keine Kartenzahlung möglich.
Ehrlich gesagt, interessiert mich Zirkus nicht wirklich. Ich habe Achtung vor der Leistung der jeweiligen Artisten, Dompteure und allen anderen Beteiligten. Aber es trifft eben nicht meinen Geschmack.
So holte ich die Tickets, wir trafen uns am Abend nahezu pünktlich, nahmen Platz im beheizten Zelt. Nett sah es aus. Kuschelig, anheimelig. Wie ein Zirkus eben.
Btw: Unter uns, eine Wiedergabe des Programms erspare ich uns, könnt Ihr alles auf der Website nachlesen.
Lost gings, schnell, schrill,laut aggressiv! Ich war platt. Donnerhallartig brach die Musik Rammsteins über uns herein, in einer Lautstärke, die ich mir beim Autofahren nur allein zu mute. Sämtliche Sinne wurden angesprochen als die erste Nummer begann!!!!
Wisst Ihr, was mich in meiner noch nicht so lang zurückliegenden Jugend wirklich beeindruckte? Was mich wirklich angemacht hat?
Krieg der Sterne, Kampfstern Galaktica, Rauchende Colts, Magnum, Rockford. Die waren nett. Manchmal auch cool.
Aber das so richtig cool war Mad Max! Diese Endzeitstimmung, die Outlaws UND dazu Mad Max!
Das Underground Thema des Circus Flic Flac, musikalisch untermalt von Rammstein bzw. Coverband, hat mich an diesem Abend in diese Zeit versetzt. Gebannt folgte ich den atemberaubenden Vorstellungen der Artisten. In einer Geschwindigkeit, die einem die Sinne schwinden und den Atem stocken ließ, folgte mit jeder Darbietung jeweils ein neuer Höhepunkt.
Was fand ich am Beeindruckensten? Schwer zusagen. Die Nummer der acht Motorräder in der Stahlkugel? Die beiden Artisten in und auf den Hamsterrädern unter dem Kuppeldach? Die erotische Ausstrahlung der Artistinnen in ihren Kostümen? Die Begeisterung und das Kreischen des Publikums? Die leidenschaftlichen Darbietungen aller Artisten?
Alles, von jedem viel, machte den Reiz der Vorstellung aus. Seht es Euch an. Macht Euch auf ein Feuerwerk der Reize gefasst.
Zu guter Letzt: Mel Gibson und Tina Turner geben leider keine Gastrollen. ;-) Dafür die Bikes in der Donnerkuppel.
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Kirchstr. 3, 88250 Weingarten
BerndB
am 31.10.2008
Wo fange ich an?
Sowohl in Alpen- als auch in Bodenseenähe gelegen liess ich bislang den Ort Weingarten links liegen auf dem Weg nach Ischgl.
Das Flüstern der Pflicht liess mich dorthin reisen. In illustrer Runde wurden im Hotel Gasthof Bären rein geschäftliche Kontakte gepflegt.
Gepflegt ist auch das Ambiente. Ländlich, nett, sauber. Eigentlich unauffällig. Die Karte, eine Mischung aus Gerichten guter deutscher Küche und dem Versuch mediterane Gerichte anzubieten, ist übersichtlich und liest sich nett. Zu Bemerken ist das Angebot an Wild- und Fleischgerichten.
Die Weinkarte ist dabei schon interessanter, wobei ich hier leider kein Urteil zur Qualität der Weine abgeben kann. Zog ich doch an diesem Abend ein Weissbier vom Fass vor.
Mein Rumpsteak, aus Rücksicht auf die zarten Seelen am Tisch medium gebraten, war gut. Aber nicht Aufsehen erregend. Dazu hatte ich Bratkartoffeln. Die waren ganz ordentlich, mit Zwiebeln und etwas Speck gebraten. Gott sei Dank nicht frittiert. Nett war der vorab gereichte Salat in einem pikantem Joghurtdressing.
Meine Tischnachbarn mochten lieber Fisch und hatten die Wahl zwischen Eglifilet und Dorade. Auf Nachfragen beim Kellner gab dieser zur Antwort, die Dorade ist ein Antlantikfisch und der Egli kommt aus dem Bodensee. Nun sie orderten Dorade. Auf den ersten Blick sahen die goldigen Brassen etwas klein aus. Lag wohl an der Atlantikart.
Aber, geschmeckt scheinen sie zu haben.
Zum Abschluss ein Mousse au Chocloat. Cremige, angenehme Konsistenz. Für Autofahrer leider wenig geeignet, da mit einem ordentlichen Schuss guten Rums verfeinert.
Letztendlich gewann der Abend nicht nur durch die lockere Besetzung unserer Runde, sondern auch durch den Kellner namens Lutz. Einem Unikat. Er ist eine Mischung aus Elton John und Herbert Feuerstein. Dabei auf Zack, immer höflich und sehr aufmerksam und korrekt. Wenn er nicht so auffällig wäre, würde ich sagen, sein Service ist sehr unauffällig. Ich glaube beinahe, er hatte an unserer Runde auch seinen Spaß.
Fazit: Preis und Leistung gehen durchaus in Ordnung. 2,90 EUR für einen halben Liter Bier. 14,50 EUR für ein Rumpsteak samt Bratkartoffeln und Salat. Alles in allem zu empfehlen.
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Börsenbrücke 4, 20457 Hamburg
BerndB
am 18.09.2008
Am späteren Abend führte uns der Weg ins Finnegans. Hier war ich noch nie, machte auch nichts und Guinness ist immer einen Gang wert.
Wenn ich das Finnegans Wake einmal mit dem Limerick in Hildesheim vergleiche, ähneln sich die Lokale sehr. Ähnliche Ausstattung, ähnliches Angebot an Getränken. Die Preise sind ok. Für 0,4 ltr. Guinness müssen 3,50 EUR berappt werden.
Der Unterschied? Authentizität. Die meisten Gäste, wie auch der Wirt, sind nicht deutsch. Englischsprachige Leute aus allen Winkeln der Welt scheinen sich hier einzufinden. Im nach hinnein betrachtet, eigentlich keine schlechte Sache. Im eigenen Land mal keinen Heimvorteil zu haben.
Nette Begrüßung nach Betreten des Pubs und ein kurzer Smaltalk zwischen meiner Begleitung und dem Wirt, Ahh, you are a German. Bernd der Brot. Na immerhin etwas.
Denke, wer ein gepflegtes Guinness mit Freunden trinken möchte ist hier schon richtig aufgehoben. Sentimentalität ist nicht gefragt, eher die Lust in rustikaler Umgebung einen Drink zu haben, zu reden oder Premier-League- und Rugbyübertragungen zu sehen.
Mir hat es ganz gut gefallen und das schöne an meinem Namen auch ohne Brot, er prägt sich ein und ich wurde mit Ciao Bernd verabschiedet.
Man muss nicht alles so bierernst nehmen, daher auch die Sternchen.
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Clauener Str. 11, 31249 Hohenhameln
BerndB
am 23.08.2008
Auf dem Land. Auf dem Land haben die Leute, mich eingeschlossen, auch Appetit auf griechische Küche. So schätzen wir uns glücklich, die Wahl zwischen zwei gleich gearteten Restaurants zu haben.
Bis vor nicht all zu langer Zeit gab es in Hohenhameln ausserdem noch zwei italienische Restaurants. Guiseppe & Lina verliessen die Gemeinde. Leider. Das Rumpsteak war sagenhaft. Kenne kaum jemand, der ein Besseres serviert.
Nun, küssen war für heute nicht mehr vorgesehen, also liess ich meinem Appetit freien Lauf. Ofenkartoffel, Tzaziki, dicke Bohnen in Tomatensauce, Suzukakia, Krautsalat, Pitabrot, Gyros und Pommes.
Freundlich, nett auch überaus charmant wurden meine Wünsche notiert und versprochen, sie in einer guten halben Stunde zu erfüllen. Pünktlich 37 Minuten später holte ich die Bestellung ab. Das Lokal war zu einem Großteil gefüllt. Gäste an ihren Tischen warteten auf das Essen,waren dabei den Ouzo aufs Haus zu trinken oder einfach zu klönen. Gemütlich, zwanglos, offen und entspannt.
Mein Essen rasch bezahlt und damit schnell nach Hause um mein hungriges Maul und das der beiden Wartenden zu stopfen.
Wo fange ich an? Die Pommes waren kross, aber ungesalzen. Das Gyros war gut, gutes Fleisch, gut gewürzt. Die Ofenkartoffel war wirklich aus dem Ofen und mit selbstgemachtem Tzaziki verwöhnt. Sehr nach meinem Geschmack. Dicke Bohnen hatte ich hier hier noch nicht, waren aber sehr gut. Schön, dass die Tomatensauce nach selbstgemacht aussah und auch prima schmeckte. Das Brot war frisch gebacken, sehr gut. Die griechischen Bratklopse, also die Suzukakia, waren gut gewürzt, schmeckten nach mehr. Sie waren echt lecker. Ja das waren sie.
Ein wirklich netter Aspekt ist, dass zu jeder Portion ein kleiner gemischter Salat beigefügt war. Dieser war frisch, knackig und in einem leichten Joghurtdressing. Von dem Dressing war eine Spur zuviel vorhanden, aber das soll hier nicht gelten.
Alles in allem gehe ich gern hierher, um zu essen oder etwas für zu Hause zu holen.
Das liegt nicht nur an der Qualität des Essens, sondern auch an der schnellen, immer freundlichen Behandlung der Gäste.
Wen es einmal hierher verschlagen sollte, der kann ruhigen Gewissens all seine Freunde und Bekannte mitbringen. Im Saal nebenan ist Platz genug. Wer bei all der Geselligkeit noch Ablenkung mag, kann sich auf der Kegelbahn nebenan vergnügen.
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Via Roma 8, Pieve a Presciano, 52020 Pergine Valdarno
La Pieve Weingut und Agriturismo
BerndB
am 19.08.2008
toskana, oder wie sehr tut fern weh?
Tenuta Agraria La Pieve, was für ein klangvoller Name. Landgut, kleine Dorfkirche, gelegen in der Toskana. Malerisch? Nein, eher praktisch und gut erreichbar an der Landstrasse von Ambra Richtung Arrezzo gelegen befindet sich das Geschäft der Tenuta La Pieve. Ein kleiner, gemütlich wirkender Verkaufsraum läßt Platz, um sich in Ruhe über das Angebot zu informieren.
Beim ersten Besuch vor einigen Jahren, eher durch Zufall und Neugier darauf aufmerksam geworden, vereinbarten wir hier unsere erste Weinprobe. Sergio, der Besitzer, lud uns ein paar Tage später zu einem Tasting ein. Pünktlich, wie wir nun einmal sind, waren wir an Ort und Stelle. Acht Erwachsene und acht Kids.
Nach der herzlichen Begrüßung erfuhren wir, dass die Weinprobe im Dorf an anderer Stelle stattfinden würde. Also wieder in die Autos und Sergio hinter her gefahren.
Unser kleiner Konvoi schlängelte sich auf schmalen Strassen durch das Dorf hinauf zu einem, auf einem Hügel gelegenen und von einer hohen Mauer umringten Landsitz. Die Zufahrt zum Landsitz durch das Portal auf das Grundstück über von Pinien umsäumten Serpentinen ließ uns schon den Atem stocken. Vor dem herrschaftlichen Haus angelangt, schauten wir uns verdutzt um und fragten uns verwundert: hier???
Sergio klärte uns auf, dass seine Vorfahren Freunde der Medici waren. Ende des 17. Jahrhunderts bekamen sie dieses Kleinod der Medici übertragen.
Inzwischen wird im ehemaligen Pferdestall Wein gelagert, benachbarten Wirtschaftsräumen Vin-Santo in Ruhe gelassen und Wein verkostet. Man kann es auch mieten, um zu feiern. Wenn ich mir das leisten kann, lasse ich es Euch alle wissen und lade Euch ein!
Im großzügig angelegten Foyer wartete bereits Sergios Frau hinter einem kleinen Buffet toskanischer Köstlichkeiten auf uns. Salame Finocchiona, Oliven, Prosciutto, selbstgebackenes Brot, Olivenöl. Es kann losgehen. Verkostet wurde eine herrliche Cuvee aus Trebbiano, Malvasia e Chardonnay namens Zefiro, ein Chianti Classico, einen Vino Rosso Toscano, sowie einen Rosé und ein Vin Santo.
Beeindruckend wie der Landsitz. So beeindruckend, dass ein Freund befand, er sei eigentlich kein Weintrinker, aber dennoch nahezu eine Flasche allein trank. Oder waren es Zwei?
Der Rosso Toscano Il Bottaio ist mein Favorit. Tiefdunkel, samtig, nicht so kantig,erdig wie ein Chianti…. Zum Vin Santo wurden natürlich selbstgebackene Cantuchine gereicht. Zum verlieben.
Im Anschluss an die überaus gesellige, ansprechende Weinprobe unterhielt uns Sergio mit Plaudereien über Weinanbau und Herstellung, über Land und Leute. Wir liessen die Seele baumeln und den Blick über die Landschaft von herrschaftlichen Hügel schweifen.
Wenn ich das so schreibe, bekomme ich Fernweh. Ich will wieder dahin! je früher, desto besser.
Zum Abschluss des Urlaubs kauften wir im kleinen Geschäft an der Strasse soviel Wein, wie noch ins Auto passte.
Im Laufe des folgenden Jahres stellte sich heraus, es war zu wenig. So ist es inzwischen Tradition hier Wein zu kaufen, mit nach Hause zu nehmen und an die schöne Zeit zu denken. Und, überaus wichtig, sich auf den nächsten Besuch zu freuen.
Auch veröffentlicht auf : VorLaut. .
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Schützenfestplatz, Ohlum Hohenhameln
BerndB
am 18.08.2008
Brauchen wir Traditionen? Brauchen im Sinne von nötig haben vielleicht weniger. Im Sinne von sie zu pflegen vielleicht etwas mehr. Es ist zumindest schön, dass in Anbetracht der knappen Kassen auch in kleinen Ortschaften der Pflege dieser Tradition nach gegangen wird.
So ist es für viele eine Möglichkeit Nachbarn und Bekannte zu sehen, mit ihnen zu schwatzen und natürlich ungehemmt mit ihnen zu feiern. Das alles in ausgelassener Feststimmung. Ja, auch auf kleinen Festen geht es feierlich zu. So zum Beispiel beim Königsfrühstück am Sonntag. Inklusive blasmusikalischer Beschallung. Aber die ist durch die Lütjen Lagen des Vorabends nur gedämpft wahrnehmbar.
Aber zurück zu den Traditionen und Brauchtümern. Wen es interessiert, hier der WikiLink dazu. Natürlich wird auch das Brauchtum des Königsschiessens gepflegt und erhalten, wobei auch die Königinnen nicht zu kurz kommen.
Dies geschieht zumeist ein bis zwei Wochen vor dem eigentlichen Fest. Dann gehts so weiter:
Donnerstag, 21.08.2008
19:30 h Kränzebinden …
Samstag, 23.08.2008
14:00 h Treffen im Festzelt
14:30 h Abholen der Schäfferdamen und der
letztjährigen Schützenkönige
16:00 h Proklamation der neuen Schützenkönige/-
innen - danach Gemütliches Beisammen-
sein im Festzelt
20:00 h Tanz auf dem Festzelt “Eintritt ist frei”
Sonntag, 24.08.2008
11:30 h Traditionelles Königsfrühstück
13:30 h Abmarsch zum Scheibenaufhängen
14:30 h Empfang der Gastvereine - Festumzug
danach “Gemütlicher Nachmittag” auf
dem Festzelt
16:00 h Kindertanz
18:00 h Fahnenwegbringen und dann sofort 18:15 h Tanz auf dem Festzelt “Eintritt ist frei”
Natürlich gibt es einen Umzug! Ach was sag ich. Es gibt jeden Tag einen! Damit die umherziehenden auch bei Kräften bleiben, reichen der König bzw. die Königin an der jeweiligen Station eine Runde Bier und Schnaps.
Ich sage Euch mal was. Es ist hart zu feiern und nach Hause zu gehen, wenn der Wirt die Lichter ausknipst. Und es ist immer wieder schwierig am Folgetag ab 10 Uhr geschniegelt und gestriegelt am Königsfrühstück teilzunehmen. Aber: Schön ist es immer wieder! Und das den ganzen Sonntag lang!
Extra für die Zweifler unter Euch gibts am nächsten Sonntag ein Video dazu!
Schön finde ich eine Formulierung PJs, die ich hier gern anwende: Dieser Beitrag entstand unter dem musikalischem Einfluss von: The Rocky Horror Picture Show (25th Anniversary Anthology - Reissue) 5
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Ottenser Hauptstraße 52, 22765 Hamburg
BerndB
am 17.08.2008
Ich hielt es an diesem Tag, als ich die Rehbar besuchte,
mit Picasso .
Will sagen, folgte einer Einladung in die Reh Bar. Gegen 21 Uhr, es dämmerte bereits, betrat ich die Bar. Der erste Eindruck war: nett, hübsch, trotz der weidmännisch ambitionierten Einrichung, gab es mehr als nur Jägermeister. Eine Bar in der es sich aushalten läßt. Bei milden abendlichen Temperaturen sassen auch vor der Bar einige Leute und amüsierten sich bei ihren Drinks und Zigaretten.
Die Karte ist überschaubar und für mein Empfinden preislich im angenehmen Rahmen. Zu den Getränken vielleicht noch soviel: Der Temperanillo war ok und schmeckte auch zu fortgeschrittener Stunde noch.
Zum Service kann ich sagen, ausgesprochen nett und flink. Ich denke, ein weiterer Besuch hier kann nicht schaden.
Neben dem Tresen führt ein Gang in den hinteren Bereich. An den Toiletten vorbei gelangt man in den nett und großzügig ausgebauten Raucherbereich. Ein Pluspunkt ist der hier aufgestellte Krökeltisch. Genau, der Niedersachse krökelt und der Rest der Welt befasst sich mit Kickern. Spass machts in jedem Fall.
Aber, was macht eine Bar aus? Ausser nettem Wein, guten Cocktails und einem freundlichen Service? Eine Auswahl an guten Whiskys. Vielleicht mal den Einen oder den Anderen ausserhalb des Supermarktstandardsortiments anbieten. Bin sicher, er wird auch getrunken.
Slainte!
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Hahnenkamp 8, 22765 Hamburg
BerndB
am 17.08.2008
Auf der Suche nach einem sauberen Hotel mit nettem, freundlichen Service und fairen Preisen fand ich das Hotel Altona über eine Website eines Services für Hotelreservierungen.
Das Hotel ist nah gelegen am Bahnhof Altona und in bequemer Reichweite zur Otteners Hauptstrasse. Parken vor dem Hotel ist sogar möglich, wenn man etwas Glück und Zeit hat. Hat man beides nicht, stellt man das Auto im Parkhaus des gegenüberliegenden Mercado ab.
Für 35,00 EUR gibts ein kleines, ruhiges Einzelzimmer. Bislang hat es immer geklappt, ein Zimmer mit Blick auf den stillen Hinterhof zu bekommen. Ausgestattet mit allem, was man zum Nächtigen benötigt. Sogar kostenloses WLAN ist vorhanden. Die Fertignaßzelle ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber das kenne ich aus anderen Hotels, die das Doppelte für eine Übernachtung verlangen.
Buchung über Internet und Einchecken klappt tadellos. Auch wenn man zu späterer Stunde anreist. Kein Problem.
Wer weniger Wert auf Komfort und dafür mehr auf die zentrale Lage sowie einen günstigen Preis legt, ist hier bestens aufgehoben.
Übrigens sollte man gut zu Fuß sein. Der dritte Stock, per Treppe zu erreichen, ist ziemlich weit oben. Gefühlte fünf Etagen so zu sagen.
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Kaemmererufer 25, 22303 Hamburg
BerndB
am 15.08.2008
Der Taxifahrer war bereits zufällig einmal am Kaemmereiufer. Zielsicher fummelte sich der Fahrer durch den abendlichen Stadtverkehr. Angekommen am Bootsverleih wunderte er sich, wo hier ein Restaurant versteckt sein soll. Die Frage konnte er sich dann selbst beantworten und ich musste mir die Frage nach einem gescheiten Parkplatz nicht beantworten.
Der Bootsverleih macht einen vertrauenerweckenden Eindruck. Das Restaurant mit Biergartencharakter hat bei schönem Wetter sicher seinen Charme.
Dennoch tummelten sich allerhand Leute bei maikühlen Temperaturen auf den Holzbänken vor dem Lokal. Ein hübscher Blick auf den Kanal macht es wieder wett. Wem nette Unterhaltung fehlt, um die Wartezeit auf Getränke und Speisen zu überbrücken, kann sich bei den Versuchen der ungeübten Ruderwilligen amüsieren oder den sportlich ambitionierten Ruderern zusehen.
Die Preise der Getränke sind für meine Begriffe etwas überteuert. EUR 3,80 für 0,5 ltr. Weissbier?
Mein Matjes war auf der Joghurt-Sahnesosse hübsch drapiert und nett anzusehen. Schmeckte auch frisch. Die Bratkartoffeln dazu waren in Ordnung bis auf die Tatsache, dass der Schinkenspeck arg kross war. Nah an verbrannt. Schmeckte leider auch so. Aber für 7 EUR und ein paar zerquetschte war es letztendlich annehmbar.
Frank und Moe sind schon auf die bunte Mischung der angebotenen Speisen eingegangen. Die Zusammensetzung ist allerdings schon beachtlich. Vielleicht hat der Koch einfach seine Lieblingsgerichte zusammengetragen?
Die überaus nette Runde machte diese Kleinigkeiten mehr als wett und den Abend zu einem gelungenen Treffen.
Vielleicht, wenn die Sonne scheint und Tische, Bänke und die Gäste wärmt, traut sich noch eine Servicekraft heraus und es klappt besser mit der Lieferung der bestellten Getränke und Speisen.
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