Ich bin BrummiBär aus Nürnberg. Ich bin Qyper seit dem 08.01.2009
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Profil von BrummiBär
Aroy Dee Thai Imbiss, Inh. Srisukon Marthold - Innenstadt
Wöhrder Hauptstr. 50, 90489 Nürnberg
10.01.2009
(aktualisiert am 18.10.2012)
Update: Das Essen ist immer noch okay, jedoch hab ich irgendwie den Eindruck, dass die Portionen deutlich kleiner geworden sind. Den Gegensatz dazu bildet das Preisniveau, das demgegenüber doch etwas angestiegen ist. Alles in allem hatte ich bei den letzten Besuchen im Jahr 2012 nicht mehr den guten Eindruck wie in den Vorjahren.
Was das Essen betrifft ist das Aroy Dee absolute klasse. Nirgendwo sonst habe ich so scharf gegessen, wie dort. Auch macht die Wirtin das Essen für mich immer besonders scharf, da sie weiß, dass ich einiges vertrage. Wer allerdings von seinem Essen mal richtig Tränen in den Augen stehen haben möchte, sollte einen der scharfen Glasnudelsalate probieren. Die haben es wirklich in sich!
Ansonsten kann man sich quer durch die Thai-Küche essen, Speisen mit Huhn, Ente, Schweine- oder Rinderfleisch gibt es genauso wie Reis- oder Nudelgericht sowie Salate und Suppen. Die beiden letztgenannten sind allerdings nicht unbedingt etwas für den kleinen Hunger, da sehr umfangreich und gehaltvoll. Das Essen wird serviert, bei den Getränken herrscht Selbstbedienung. Man holt sie unkomplizert aus dem im Gastraum aufgestellten Kühlschrank. Was die Preise betrifft ist das Aroy Dee im Thai-Bereich unschlagbar. Was daran liegt, dass es sich nur um einen kleinen Imbiss mit einigen Tischen und Stühlen handelt und hier eher Bahnhofshallenatmosphäre vorherrscht. Das Ambiente mal außen vor gelassen, kann das Aroy Dee allerdings mit jedem Top-Thai-Restaurant konkurrieren.
Schade ist nur, dass es hier oftmals überfüllt und laut ist. Das liegt einerseits an der nahegelegenen FH, von der aus viele Studenten und Mitarbeiter ihre Pause verbringen und hier eine willkommene Abwechslung zum Mensaessen finden.
Manchmal fühlt man sich aber auch wie in einer Kinderkrippe, wenn der Wirt mit seinen Bekannten seine Kinder zum Spielen im Gastraum beherbergt. Daher nur 4 Sterne.
Bierschlegel - Innenstadt Süd
Galvanistr. 10, 90459 Nürnberg
18.08.2012
Lobenswert also, die günstige fränkische Gasthauskultur (den Zusatz "Ein fränkisches Gasthaus" führt der Bierschlegel auch im Logo) in der Südstadt wieder aufleben zu lassen. Noch dazu das nahegelegene Landbierparadies in der Sterzinger Straße im Preis-Leistungsverhältnis und in der Qualität nicht mehr das Niveau von früher erreicht.
Als feste Biersorten sind nun das Spalter und das Fürst Carl sowie Krug Bräu erhältlich, zusätzlich gibt es noch eine wechselnde Biersorte vom Fass. Die Speisen sind sehr großzügig und schmackhaft und werden auch schön dekoriert serviert (z. B. Käsespätzle in einem Metallpfännchen). Insgesamt also ein sehr stimmiges und gutes Bild. Einen Stern Abzug gibt es allerdings für das Beschwerdemanagement. In den bestellten Beilagensalaten knirschte es nicht nur auffällig an den Blätter, es fand sich auch eindeutig Lebendiges: Blattläuse. Das kann passieren und ist auch keine Katastrophe. Darauf aufmerksam gemacht, nahm der Wirt die aussortierten Blätter an sich, mit der Bemerkung, diese als Beweismittel zu sichern. Für wen sei mal dahingestellt. Entschuldigung oder eine kleine Entschädigung gab es leider nicht. Dies könnte man auch besser lösen, dann gibts vom Gast auch den fünften Stern.
BrummiBär Und nun hat der Bierschlegel zum Jahreswechsel 2012/13 auch dicht gemacht. Derzeit also geschlossen.
23 Januar 2013
Restaurant Cafe Biergarten Burg Gaillenreuth - Ebermannstadt
Burggaillenreuth 5, 91320 Ebermannstadt
12.06.2012
Eigentlich beginnt alles perfekt: Gaillenreuth ist eines jener verschlafenen kleinen Nester in der Fränkischen Schweiz. Hierher kommt man, wenn man urlaubt oder die Gegend zwischen Nürnberg und Bayreuth durchwandert. Umso schöner ist es dann, wenn man auf ein uriges Gasthaus trifft, in dem man zünftig vespern oder essen kann.
Dieses Restaurant sieht von außen eigentlich gut aus: Eine sehr schön gelegene kleine alte Burg mit angeschlossenem Fachwerkhaus, in dem sich die Gaststube befindet. Davor ein Biergarten - umsäumt von hohen Bäumen. Aber die Tischgarnituren und pseudomodernen Schirme in bester Baumarkt-Optik machen bereits stutzig. Irgendwas stimmt hier nicht. Im Innenbereich bestimmen Stillstand und Kitsch die Szene. Die Burg Gaillenreuth, die sich als "Die Hochzeitsburg" bewirbt und offenbar über "VIP Lounges mit fränkischer Eleganz" (sic!) verfügt, will Restaurant-Cafe-Biergarten-Pension sein. Viel zuviel des Guten! Konzentration auf des Wesentliche wäre besser.
Schade, dass es kein regionales Bier gibt! Industrie-Plörre aus den Kulmbacher Großcontainern bestimmt die Karte. Die so beliebten Sorten der kleinen oberfränkischen Handwerksbrauereien aus der direkten Nachbarschaft sucht man hier vergeblich. Dann lieber Apfelschorle!
Die fränkische Salatschüssel ist mit Melonen (!) dekoriert aber durchaus gut. Das dazu gereichte Baguette hingegen ist alt, nicht aufgebacken - augenscheinlich vom Vortag. Es sieht just so aus als hätte man davon zuviel
Auch der "Fränkische Käseteller" steht nicht im Verdacht vornehmlich die regionalen Spezialitäten zu berücksichtigen. Was suchen Cremekäse und Gorgonzola neben Camenbert und Käsescheiben aus der Großverbraucherpackung auf dem Teller? Immerhin gibt es dazu Holzofenbrot. Das Schäuferle, das in Gaillenreuth
Wäre die Burg bisher hierher noch mit einem "befriedigend" aus der Nummer herausgekommen, leistet sich das Personal letzlich noch einen dicken Bock. Für drei Wochen später bitten wir um Reservierung für eine 14-köpfige Gruppe.
Blanker Schrecken steht ins Gesicht der jungen Bedienung geschrieben: Was für eine Gruppe das denn sei, will sie wissen. Rocker gar oder albanische Hütchenspieler? Keine Sorge! Ganz normale Businesspeople, ausgeflogen aus ihrem Betrieb. In letzter Instanz müsse so etwas der Chef des Hauses persönlich entscheiden.
Dieser betritt die Bühne und hat offenber auch schon bessere Tage in Punkto "Kundenkontakt und Gastfreundlichkeit" gehabt. Immerhin scheint eine Reservierung möglich. Aber nur gegen Hinterlassen einer Handy-Nummer. Es könne ja sein, dass man nicht oder gar zu spät komme... Das mit der Rückkehr mit den Kollegen überlegt man sich dann doch besser zweimal...
Jungegger's Cafe & Bar - Schwabach
Limbacher Str. 57, 91126 Schwabach
26.05.2012
Restaurant Duc Quang Hanoi Grill Nguyen - Erfurt
Andreasstr. 29, 99084 Erfurt
12.05.2012
(aktualisiert am 17.05.2012)
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Auf mehrmaliges Rufen erscheint ein vietnamesischer Gastrofachmann: "Ist schon zu!" - Jetzt? - "Ja, Küche geschlossen. Gibt nix!" Also: Kein Essen, keine Fans. Eigentlich auch kein Stern.
Dolomiddi Fränkische Eismanufaktur - Östliche Aussenstadt
WInner Zeile 1, 90482 Nürnberg
11.05.2012
(aktualisiert am 17.05.2012)
Einiges hat man in dem Haus an der Ecke Winnerzeile/Moritzbergstr. schon kommen und gehen sehen. Von Backbude über Geschenkeshop, Gemüseladen bis hin zu Leerstand war alles dabei. Nun also Eis - und das auch noch in Handarbeit, wie der Zusatz "Fränkische Eismanufaktur" verspricht. Der Laden ist nicht gemütlich, aber zweckmäßig, ein paar Stehtische im Inneren werden ergänzt von Plastikstühlen und zu Sitzgelegenheiten umgebauten Fritz-Kola-Kästen auf der Straße.
Getestet haben wir das Dolomiddi bisher zweimal. Das Eis ist solide und schmeckt gut, aber nicht herausragend außergewöhnlich.
Der Preis für eine Kugel scheint mit 80 ct - bzw. 1,20 Euro für besondere Sorten wie Pistazie (?) - zwar niedrig, allerdings sind die Kugeln auch dementsprechend klein. Damit bleibts beim durchschnittlichem Preisniveau.
Vier Sterne allerdings für die gute Idee, an der Stelle etwas Gastronomisches aufzumachen. Weiter so.
Feinkost Langer - Östliche Aussenstadt
Ziegenstrasse 20, 90482 Nürnberg
17.05.2012
Verschiedene Themen gibt es für die Käseseminare, die in einem Saal des Kindergartens neben dem Feinkostgeschäft stattfinden. Als Ambiente könnte man sich Schöneres vorstellen, aber das vergisst man relativ schnell, wenn es mit der Verkostung los geht. "Inselkäse" war das Motto unseres Seminars, und so kamen allerlei Milchprodukte von Island über England und Spanien bis hin nach Sizilien, Sardinien oder Korsika auf den Tisch. Eine schöne Alternative zum regulären Essen gehen, wenn man Käse mag. Man muss nur Zeit mitbringen, das Ganze dauert rund drei bis vier Stunden. Die Geschäftsinhaberin hat an diesem Abend ihre Familie und Freunde/Bekannte zum Servieren rekrutiert und schafft damit eine sehr familiäre Atmosphäre. Dazu erzählt sie launig über die Eigenheiten der Milchprodukte und deren Herstellung oder Geschichte. Fast jede Frage kann sie beantworten und zeigt damit, dass sie nicht nur Käse verkauft, sondern wirklich eine Leidenschaft für ihren Beruf hat.
Das Seminar kostet 45 Euro. Das klingt zunächst viel, relativiert sich aber schleunigst, wenn man sich schon zur Hälfte des Abends satt fühlt. Dazu gibt es Wasser und verschiedene Weine soviel man will. Den Abschluss bildet zunächst ein Nachtisch (ebenfalls auf Käsebasis) und dann geht es noch nach nebenan in den Gewölbekeller, in dem die Käse reifen. Auch hier ist noch nicht das kulinarische Ende. Mit Schnäpsen verabschieden sich die Langners und können wohl auf einige neue Kunden hoffen. Auch auf solche, die nochmal ein Käseseminar buchen. Dann zu einem anderen Thema.
Hotel Popelka - Prag
Na popelce 215/12, 15000 Praha
17.05.2012
Zurück zum Hotel: Die Zimmer sind schlicht, aufgeräumt und sauber. Es gibt zwar keine Lounge, keinen Wellnessbereich oder Swimming-Pool, aber das muss ich auf einem Städteurlaub auch nicht haben. Die Leute an der kleinen Rezeption sprechen meist Deutsch - Englisch sowieso - und sind sehr bemüht. Es gibt Tickets für die Öffentlichen und auch die Möglichkeit, Geld zu wechseln. Aber das hebt man besser mit Kreditkarte oder Maestro an einem Automaten in der Stadt ab.
Weniger zu empfehlen ist das Frühstück: Automatenkaffee und Saft aus Einrührpulver sowie Toast und das Übliche wie Wurst, Käse, Marmelade (aus Portionspäckchen) vermitteln eher den Eindruck, sich lieber nach einem schöneren Café in der Stadt umzuschauen. Aber zum satt werden taugt es.
Eberts Genusshandlung - Erfurt
Michaelisstraße 44, 99084 Erfurt
17.05.2012
Das Ciabatta mit dem Sommer-Brie für 4,90 ist zwar nicht besonders groß, enthält aber ein ganzes Käsestück und ist mit frischen Kräutern toll gewürzt. Der Espresso im Anschluss hätte etwas mehr Crema vertragen. Leider war das zweite Stück Rhabarberkuchen schon weg, aber die Gastgeber behelfen sich, indem sie zum Halbieren schreiten und auf zwei Tellern servieren. Hauptsächlich gibt es in Eberts Genusshandlung allerlei Feinkost, die einen tollen Eindruck vermittelt. Und die beiden Besitzer (?) sind witzig und eloquent. Eine gelungene und stilvolle Alternative zu den üblichen Snacks.
Faustus-Cafe-Restaurant-Bar - Erfurt
Wenigemarkt 5, Erfurt
15.05.2012
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