Ich bin Cyona aus Hamburg. Ich bin Qyper seit dem 30.09.2008
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Profil von Cyona
CARAVELA - Altona
Paul-Nevermann-Platz 1, 22765 Hamburg
20.11.2008
Da mein Mann und ich beide in Altona arbeiten, haben wir es uns zur Gewohnheit gemacht, nachmittags oder abends noch schnell im Caravela eine Kleinigkeit zu holen - er meist einen Milchkaffee, ich einen Chai Latte. Manchmal gönnen wir uns ein Vanillequarktörtchen dazu. Die Getränke schmecken sehr gut und sind unschlagbar günstig - 1,80€ für einen Kaffee - das bezahlt man ja fast schon am Automaten. Die Kuchen und anderen Köstlichkeiten hier sind immer frisch und sehr lecker. Vor allem ist es erfrischend, mal etwas anderes als nur Franzbrötchen beim Bäcker zu holen, hier gibt es ja wunderbare portugiesische Süßwaren.
Die Bedienung ist immer superfreundlich und der Laden ist sehr sauber und einladend gemütlich.
Wir werden auch weiterhin gern jede Woche wieder herkommen und können das Caravela nur weiterempfehlen als angenehme Alternative zu einschlägigen Coffeeshops.
STILBRUCH - Altona
Ruhrstraße 51, 22761 Hamburg
09.11.2008
Ein absoluter Geheimtipp!
Der Altonaer Stilbruch ist sehr gepflegt, sauber und ordentlich. Hier findet man wirklich phantastische Sachen, von Antiquitäten über geniale Einzeltsücke der 50er, 60er und 70er bis hin zu wunderschönem Geschirr und tollen Puzzles. Wir haben zwei einwandfrei erhaltene, sehr coole Sofas aus den 60ern für zusammen 80€ bekommen. Das Personal ist sehr, sehr freundlich und hilfsbereit, es macht einfach nur Spaß, hier zu stöbern und einzukaufen. Ich habe mich riesig gefreut, hier auch Original Ravensburger Puzzle (wie neu) zu bekommen, zum Spottpreis: ein 3000er für 2,50. Dafür würde man in namhaften Spielzeuggeschäften locker das Zehnfache zahlen, und hätte dann irgendwelche kitschigen Katzen oder Anne-Geddes-Motive.
Wer will, kann auch in dem kleinen Stilbruch-Café etwas essen oder trinken. Wir werden auf jeden Fall wieder herkommen!
Stilbruch - Wandsbek
Helbingstraße 63, 22047 Hamburg
09.11.2008
Hier mein Stilbruch-Erlebnis:
Positiv:
Sehr sauber und ordentlich aufgebaut, gut sortiert, freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter, überaus günstige Angebote, hervorragender Lieferservice. Tolles Geschirr!
Negativ:
Schreckliche Lage, man muss eine halbe Weltreise unternehmen. Aufgearbeitet werden die Möbel hier ganz sicher nicht - höchstens mal grob vom Schmutz befreit, aber es stand u.A. ein alter Holz-Couchtisch für 45€ zum Verkauf, der überall Flecken und Glas-Ringe hatte. Nicht schön. Gefunden haben wir hier nicht - aber ok, wir haben auch sehr spezielle Dinge gesucht.
Fazit:
Eine Mischung zwischen Sperrmüll, Flohmarkt und Trödelhandel. Eher etwas für Anspruchslose, Bedürftige.
Möbelhilfe Süderelbe e.V. - Harburg
Buxtehuder Str. 9, 21073 Hamburg
09.11.2008
Ziemlich versteckt in einem Heimfelder Hinterhof gelegen befindet sich die Möbelhilfe Süderelbe. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich, die Auswahl ist groß, die Preise sind natürlich unschlagbar günstig. Hier haben wir eine sehr schöne alte TV-Kommode gefunden (20€). Wer Student, HartzIV-Empfänger oder ähnlich Bedürftiger ist, kann hier echte Schmuckstücke finden zum Spottpreis.
Was uns allerdings sehr gestört hat, ist zum einen das grenzenlose Chaos und vor allem der abscheuliche Dreck in den Eingangsbereichen und Fluren. Irgendwo an die Seite gequetscht stehen ein total verdrecktes Terrarium, in dem Mäuse oder Hamster gehalten werden, konnte man durch den Schmutz nicht erkennen; sowie ein Aquarium, dass so grün veralgt war, dass ich nicht glauben konnte, dass sich wirklich lebendige Fische darin befinden! Zumal in diesem Raum gequalmt wird wie nichts Gutes. Da waren wir wirklich entsetzt. Also: nichts für zart Besaitete.
MÖWI Möbelhilfe Wilhelmsburg - Wilhelmsburg
Dierksstraße 13, 21107 Hamburg
09.11.2008
Auf der Suche nach günstigen Gebrauchtmöbeln haben wir der MÖWI einen Besuch abgestattet. Leider war unser Eindruck nicht besonders positiv. Die kleine Halle ist in einem Hintereingang eines (beängstigenden) Wilhelmsburger Viertels gelegen. Die Mitarbeiter sind ziemlich unfreundlich, es herrscht natürlich totales Schnäppchengedränge. Die Halle ist schmutzig und riecht streng. Wirklich viel finden kann man hier auch nicht. Liegt vielleicht daran, dass der Laden aufgrund seiner Lage täglich leergekauft wird. Aber wir waren schon ziemlich enttäuscht, nur ein paar sehr abgenutzt Tische und alte Fernseher zu finden.
Bolero Ottensen Inh. Chr. Strenger - Ottensen
Bahrenfelder Straße 53, 22765 Hamburg
02.11.2008
Um einen Kollegen zu verabschieden, gingen wir nach der Arbeit alle gemeinsam ins Bolero in Ottensen. Von außen wirkt es eher unscheinbar, mein Mann ist sogar prompt dran vorbei gegangen. Innen war dafür wirklich sehr viel los - und das an einem Donnerstagabend! Wir waren froh, einen Tisch reserviert zu haben, ansonsten hätten wir keine Chance auf Sitzplätze gehabt.
Erster Kritikpunkt: die Tische sind extrem eng zusammengestellt. Ich kann verstehen, dass man, wenn der Laden so gut läuft, gern so viele Plätze wie möglich herausholen möchte, aber um an unseren Tisch zu kommen, musste ich mich immer seitlich zwischen den Tischreihen hindurchschieben, und wenn “Gegenverkehr” kam, irgendwo bei fremden Leuten neben die Stühle quetschen. Frage mich, wie hier etwas beleibtere Personen oder Schwangere zu ihren Plätzen kommen sollen… Dementsprechend war es auch nicht möglich, sich miteinander zu unterhalten, man konnte höchstens hin und wieder mal dem anderen einen Satz zuschreien.
Erster Pluspunkt: Die Bedienung kam schnell, war freundlich und aufmerksam.
Zweiter Pluspunkt: Das Essen kam relativ schnell, wir haben nur ca. 15min, maximal 20min gewartet, was angesichts der großen Gästezahl doch ganz gut ist.
Zweiter Minuspunkt: Unser Essen war teilweise kalt (meins, das meines Mannes und das zwei unserer Kollegen).
Dritter Minuspunkt: Ich hatte einen Zombie-Cocktail bestellt und fand darin eine Fliege. Die Kellnerin nahm den Cocktail wieder mit. Eine andere brachte mir dann meinen neuen Drink - so dachte ich. Musste aber feststellen, dass man nur die Fliege herausgefischt und meinen Coktail mit Crushed Ice aufgefüllt hatte! Ok, wenn ich zuhause bin, würde ich es genauso machen. Aber wenn ich mir schon mal einen Cocktail für 9,50€ gönne, darf ich doch wohl erwarten, dass er entweder tadellos ist oder man mir ein NEUES Getränk bringt… Fand ich ziemlich kleinlich und unverschämt.
Dritter Pluspunkt: Essen war lecker wie zu erwarten.
Vierter Minuspunkt: Die Portionen sind, verglichen mit dem, was ich im Harburger Bolero serviert bekomme, erbärmlich klein.
Fünfter Minuspunkt: Als wir gerade schön in unsere Burger bissen, dachte ich, ich spinne, weil die Männer am Nachbartisch (immerhin in wenigen Zentimetern Entfernung) anfingen, zu rauchen. Wir waren als Gruppe nämlich alle Nichtraucher und hatten auch entsprechend im Nichtraucherbereich reserviert - trotzdem hatte man uns dreisterweise ins Raucherabteil gesetzt - und zwar in die allerhinterste Ecke gequetscht, so dass wir wirklich komplett durchgeräuchert wurden. Als ich nach Hause kam, roch ich wie früher nach einer Nacht im Übel&Gefährlich. Wozu reserviert man denn?
Sechster Minuspunkt: Die Toiletten. Eine Zumutung, die einem schon entgegenmieft, bevor man die Treppe hinuntergeht. Und sehr, sehr dreckig.
Schade, wir sind schon seit Jahren Bolero-Fans, aber anscheinend gibt es in den einzelnen Restaurants große Unterschiede. Die Erfahrung in Ottensen wird mich aber nicht abhalten, auch die anderen Boleros auszuprobieren.
Balzac - Harburg
Lüneburger Straße 25, 21073 Hamburg
12.10.2008
(aktualisiert am 24.10.2008)
Zwei Sterne habe ich zu vergeben, und zwar aus folgenden Gründen.
Der erste Stern ist für den wirklich köstlichen Kaffee. Und ich meine jetzt nicht irgendwelchen fettarmen Iced-Chai-Latte-Chocolate-Spice-Zimt-Melonen-Quatsch-Kaffee, sondern die 6 Balzac-Standardkaffees: Espresso, Arabischer Mokka, Hauskaffee, Frühstücksauslese, Haselnuss und Französische Vanille (aus Gründen meiner Abscheu vor Anglizismen verweigere ich in diesem Artikel die Verwendung der Originalbezeichnungen). Säurearm, hocharomatisch und langlebig (wenn der Kaffee nicht so schnell aufgebraucht wäre, würde er noch nach einem halben Jahr seinen herrlichen Duft in unserer Küche verbreiten).
Der zweite Stern ist aus Respekt vor den armen Studenten, die jeden Tag dort ihre Selbstachtung vergewaltigen müssen. Wie in jedem anderen Ketten-Unternehmen funktioniert auch Balzac auf dem Prinzip, dass Maschinen einfach schneller produzieren als Menschen, und letztere somit ersteren möglichst ähnlich werden müssen, um als Arbeitskraft haltbar zu bleiben.
Davon abgesehen kann ich mich von A bis Z nur über Balzac aufregen, und doppelt so sehr über das Klientel, welches dort hauptsächlich verkehrt.
Mein Balzac-Hass beginnt bei den dort verwendeten Begriffen.
Die Kaffee-Kette trägt zwar irreführenderweise den romantischen Namen eines französischen Poeten und Frauenhelden, hat aber rein gar nichts mit all dem zu tun, was mit Balzac assoziiert werden könnte. Kaum betritt man den Laden, werden einem nur abartige amerikanisierte Begriffe um die Ohren geschleudert. Dabei wurde Balzac doch von einer norddeutschen jungen Dame gegründet! Aber, wie sie selbst so schön sagt, hier funktioniert alles nach dem “TO GO”-Prinzip. Weil es ja so modern ist, wie in amerikanischen Soaps mit einem Pappbecher und der Laptoptasche durch die Stadt zu laufen! Nie fühlte man sich so trendy! Sex and the City nun auch für Hamburger! Wenn man also ahnungslos als durchschnittlicher deutscher Bürger das Balzac betritt und unschuldig einen großen Eiskaffee bestellt, wird man nur fragend angeschaut. Denn hier wird man nur korrekt bedient, wenn man die korrekte Formel sagen kann: “Iced Vanilla Latte grande to go bitte”. Jaha, und wer jetzt richtig gelesen hat, dem dürfte nicht entgangen sein, dass es die albernen drei Größen small, tall, und nein, nicht extra-tall, sondern GRANDE gibt! Denn nirgendwo wird sprachliche Genauigkeit und Logik so sehr verachtet wie im ach so mondänen Balzac! Allein ein Besuch der Balzac-Internetpräsenz bietet einem schon einen verstörenden Eindruck, falls man nicht unbedingt in die Läden möchte. So heißt es auszugsweise: “Your ice oriental drink - Hmmm… Chai Laccino! Jetzt in den Shops.” Oder: “ice oder heiß”. Ferner: “Coffee, Tee, Accessoires, Gifts&Abos” - mein persönlicher Favorit.
Nächster Punkt: die Preise. Jenseits von Gut und Böse oder unverbindlichen Preisempfehlungen. Das einzige bezahlbare sind die Kaffeeröstungen - liegen preislich etwas über exklusiven Marken wie Mövenpick o.Ä., sind aber wie oben erwähnt auch wirklich gut. Ansonsten kann man aber nur von maßlosen Übertreibungen sprechen. Für einen wirklich kleinen Kaffee im Pappbecher muss ich hier fast 3€ hinlegen. Am Schlimmsten sind die Backwaren. Ein kleines Stück einfacher Käsekuchen kostet hier weit über 2€, ähnlich teuer sind die Bagels und andere Albernheiten. Unglaublich, aber hier werden Brotkringel mit dickem Frischkäse für umgerechnet 7 Mark verkauft! Mein absoluter Geheimtipp ist aber der Cesar’s Salad. Für ein paar matschig-welke Blätter grünen Salats mit ein paar Streifchen Parmesan, alten Brotstücken (eine Frechheit, sowas als Croutons zu bezeichnen) und dicker Sahnesauce bezahlt man hier fast 4€. Der Gründerin kann ich keine Vorwürfe machen, sie ist einfach ein Finanzgenie. Wirklich fassungslos bin ich darüber, dass es Leute gibt, die hier (regelmäßig sogar!) ihr Geld lassen! Erbärmlich: ein Großteil der Kunden zieht beim Bezahlen ein Bündel Geldscheine aus der Tasche und kann nur mit 50€-Scheinen zahlen - “Sorry, hab’s nicht kleiner…” Aber noch widerlicher sind die ganzen Bonzenkinder. Gerade mal 8 oder 9 Jahre alt, bestellen sie sich ihre Bagels und Chai-Tees auf Eis, beißen dann einmal hinein, trinken zwei Schlückchen und lassen den Rest im Werte von 20€ stehen. Wenn ich in dem Alter meinen Eltern verkündet hätte, ich würde jetzt mal eben Kaffespezialitäten und amerikanische Backwaren für 40DM ansabbern, hätte ich Prügel und jahrelangen Hausarrest bezogen.
Neben all den ach so hippen Bankkaufmännern und Junginvestoren sowie Designer- und Maklerkindern gibt es natürlich noch eine dritte Klientelgruppe, die bei Balzac jederzeit herzlich willkommen und gern gesehen ist: die pseudoalternativen Mütter ca. Mitte 30, die sich ja so BOHO und VINTAGE einkleiden und es dabei HANDLEN können, trotz Kindergeschrei mit ihren Freundinnen ungerührt ihre Szenegetränke zu schlürfen und zu diskutieren, ob doch lieber die Waldorfschule oder gleich eine für Hochbegabte. Für den Liebling nur das Beste! Auch gern Trinkschokolade für 6€! Mami hat’s ja.
Alles in allem aber schön zu sehen, dass Deutschland dank Amerikanisierung aus dem Gröbsten raus ist und unter den Kapitalisten wieder ganz vorne mitmischt! Fast ein neues kleines Wirtschaftswunder! Lenin hätte geweint.
Rinaldo ein Kommentar erübrigt sich eigentlich. Ich fühle mit dir. Aber irgendwo stehen halt jeden Tag D…e auf, die sich so etwas antun. .... und sogar dafür bezahlen. Da lieb ich mir ganz normale italienische Bars wo, es einfach nur guten Espresso gibt.
30 Oktober 2008
Köpkes Eiscafe - Stade
Bremervörder Str. 152, 21682 Stade
14.10.2008
(aktualisiert am 24.10.2008)
Ich finde das Eis bei Köpkes grausig! Das einzige, was man hier essen kann, ist das Softeis, der Rest schmeckt einfach nur, als hätte man jede Menge Zucker mit künstlichen Aromen und Milchpulver vermischt, mit Wasser aufgegossen und gefroren. Das Schlimmste, was mir hier vorgesetzt wurde, war ein sogenannter Schwarzwaldbecher, der ja nun wirklich nicht schwierig zu machen ist. Ich bekam zwei Kugeln “Milchspeiseeis”, klebrige Süßkirschen, Billig-Likör und Sprühsahne. Erbärmlich…
staderjung Leider kann ich dieses Statement in keiner Weise nachvollziehen und alle, die schon mal bei Köpke gewesen sind, werden mir zustimmen, dass die Qualität des Speiseeises absolut hervorragend ist. Zum Schwarzwaldbecher kann ich sagen, dass dieser mit 3 oder 4 Kugeln angeboten wird, die man sich im Übrigen auch frei zusammenstellen kann. Auch die Kirschen und der Likör sind sehr lecker. Sollte man generell keinen Likör mögen, dann nimmt man einfach den Kirscheisbecher. Beim Thema Sprühsahne musste ich ein wenig schmunzeln, denn wer sich schon mal im Cafe der Köpkes umgeschaut hat, dem wäre aufgefallen, dass die Sahne aus der hauseigenen Sahnemaschine auf das Eis gebracht wird. Das Eiscafe ist aus meiner Sicht absolut empfehlenswert und bietet eine große Auswahl. Jeder der hier anhält wird sich über das leckere Eis freuen.
19 August 2009
Eis-Café Adriatico - Harburg
Seeveplatz 1, im Marktkaufcenter Harburg, 21073 Hamburg
14.10.2008
(aktualisiert am 24.10.2008)
Angepriesen werden hier zwar italienische Köstlichkeiten, aber die Inhaber sind keine Italiener - und damit fehlt es dem Adriatico auch leider am typisch italienischen Charme. Die Lage ist auch etwas ungünstig, bei den Menschenmassen im Marktkaufcenter, die an einem vorüberziehen, kann man sich kaum entspannen. Im Sommer kann man zwar im Außenbereich sitzen, allerdings liegt der zwischen so hohen Gebäuden, dass man keinen Sonnenstrahl sieht und im Schatten ist es einfach sehr ungemütlich. Das wird nicht unbedingt dadurch besser, dass um den Außeneingang herum eine türkische Einkaufspassage liegt: man isst Vanilleeis, aber es riecht überall nach Döner, und außerdem herrscht ein Mordslärm.
Das Eis ist ok, die Portionen sind akzeptabel. Eiskaffee schmeckt hier eher mittelmäßig. Die Preise sind ziemlich gepfeffert.
mama trattoria - Altstadt
Schauenburgerstraße 44, 20095 Hamburg
23.10.2008
Anlässlich unserer Betriebsfortbildung wollten wir uns etwas Leckeres genehmigen. Die Wahl fiel auf “Mama Trattoria”, eine Pizzeria, die uns empfohlen wurde.
Als wir uns online die Speisekarte ansahen, waren wir schon ein bißchen enttäuscht, denn die Auswahl war extrem beschränkt und die Preise recht heftig. Meine Wahl fiel dann auf eine Pizza Prosciutto mit Ruccola und Parmesan.
Wir hatten schon nachmittags für 20 Uhr bestellt.
Leider war das Essen eine absolute Enttäuschung.
Erstens war es nicht um 20 Uhr fertig.
Zweitens: es gab einen Fehler bei der Bestellungsbearbeitung. Meine Kollegin hatte eine süße Pizza (omeletteähnlich, mit Schokolade) bestellt und bekam eine Margherita. Ekelhaft.
Drittens: unsere Pizzen waren unglaublich fettig und schmeckten einfach furchtbar. Wirklich, sie troffen von Fett, es lief richtig an den Händen herunter beim Essen.
Viertens: Das Angebot war ein Witz. Eine meiner Kolleginnen hatte eine Pizza Mozzarella bestellt. In der Beschreibung hieß es: “frische Tomaten, Mozzarella, Basilikum”. Was bekam sie? Eine Pizza Margherita mit genau - festhalten - vier Blättern Basilikum auf der ganzen Pizza! Die waren genau in die Pizzamitte gelegt. Einfach nur traurig.
Fünftens: Bei der Kollegin, die statt süßem Nachtisch eine Pizza Margherita bekam, war der Boden verbrannt - richtig SCHWARZ.
Kurzum: Wir waren fast 20 Personen und hatten die unterschiedlichsten Gerichte bestellt - und keinem von uns hat es geschmeckt. Es war einfach schrecklich, richtig ekelhaft.
Es gibt den einen Stern dafür, dass die Pizza immerhin selbst gemacht war. Ansonsten: schreckliche Schundnahrung zu überteuerten Preisen. Bestellt bei Joey’s oder Smiley’s. da bekommt Ihr wenigstens etwas Vernünftiges für’s Geld!
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