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Ich bin Gary . Ich bin Qyper seit dem 13.12.2006

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Cafe Lecca - Trier

Bahnhofsplatz 7, 54292 Trier

20.09.2007 (aktualisiert am 06.09.2011)

Kleines Update: mittlerweile schon eine Institution, aber auch etwas in die Jahre gekommen! Eine neue Idee und ein bisschen mehr Pfiff würden nicht schaden!

Da ich heute schon einmal begonnen habe ueber Trier zu schreiben, hier ein wirklich inovatives Restaurantchen.
Na ja, Restaurant ist es eigentlich eher nicht, Kneipe klingt etwas zu schroff und Cafe, wie es sich ja nennt trifft es auch nicht. In Berlin wuerde man Fruehstueckskneipe sagen, hm, wie sagt man denn in Trier zu so was, also:

Das Lekka ist eine ehemalige Eisdiele, leider gibt es nun gar kein Eis mehr, dafuer aber eine coole Einrichtung, gute Musik (fragt mich aber nicht nach dem Stil, jedenfalls superrelaxend), einen Broetchen-und-alles-andere-staendig-frisch-einkaufenden Fahrradkurrier, nette Bedienungen beiderlei Geschlechts, Internetzugang per Computer (die Stehvariante) und per WLan (mit eigenem Notebook) einen super niedlichen Cappucino in kleinen runden Taesschen mit altmdischen, aber guten Keksroellchen (Achtung, ich finde den kleinen besser als den grossen! und so muss man den bestellen: “einen KLEINEN Cappucino, bitte!”). Was haben wir dann noch: unterschiedlich knusprig gebackene ueberbackene Baguettes, leckere Suppe, selbstgebackenen Kuchen, alles Bestens, auch die Croissants, jedoch hat sich ein Freund schon geweigert mit mir hier sitzen zu bleiben, da es nur einen Kuchen gab. Das heisst:“Gegessen wird was auf den Tisch kommt!” ist der eine Kuchen weg, duftet der naechste im Ofen. Mein Freund meinte dann: “Eigentlich esse ich ja gerne versunkenen Apfelkuchen, aber wenn ich keine Auswahl habe, …” Da waren wir aber schon am Hauptmarkt. Dann gibt es noch viele Fliegen (keine Ahnung wo die immer her kommen, vielleicht Leichen im Keller: Eisdiele – Mafia – …) und ein sehr gemischtes Publikum und am Wochenende Bundesliga auf einem gigantischen (fuer die Groesse des Cafes) Bidlschirm und manchmal Schach und Backgammon und Brunch (endlich mal nicht alles von Aldi&Co – huch ist das jetzt verboten, vielleicht moegen es ja irgendwelche Leute…).

Mein Tipp: hier verabreden und dann mit dem Zug nach Paris (ist halt die naechste coole Grosstadt!)

Ach ja: die einzige Kneipe bei der ich noch nie veraergert war, den grossen Kaffee, den ich statt des niedlichen Cap bekommen habe wurde als kleiner angerechnet:-)

SAN MARCO - Trier

Neustr. 17, 54290 Trier

08.08.2011

Eigentlich ist meine Lieblingspizzaria immer Da Franco in der Palaststr. gewesen. Vor allem die Pizza Ruccula ist ungeschlagen – doch leider ist mein Mann immer sehr genervt vom Ambiente (Einrichtung und Musik) und dem ausgesprochen unfreundlichen, sozusagen absichtlich unfreundlichen Personal. Daher musste eine Alternative her und das San Marco ist eine. Die PIzza ist ähnlich, fast noch ein etwas besser, da sie weniger trocken ist, aber dennoch sehr knusprig. Ausserdem kosten die Pizzen nur 2/3 des Preises (im Verhältnis zur Palaststr.-Pizzzeria), wenn man eine kleine nimmt noch etwas weniger. Das Personal ist nach unseren Erfahrungen immer freundlich und aufmerksam und auch der Espresso (den wir aber immer bestellt und bezahlt haben) war immer gut. Vielleicht bekommen wir ihn demnächst ja auch statt eines Schnapses, den wir nie wollen …
Übrigens: Ich war zwar noch nie selbst mit kleinen Kindern dort, aber an den Nachbartischen wurden die kleinen immer zuvorkommend behandelt und haben halbe Pizzen oder geteilte Nudelgerichte bekommen und sahen immer ganz zufrieden aus. Vielleicht war die Kinder-unfreundliche Bedienung, die hier in den Kritiken erwähnt wurde eine Ausnahme und auch die “anderen” Gerichte, die ich gesehen habe oder die Bekannte gegessen haben waren immer ok. Dabei kommt es natürlich sehr drauf an, was man erwartet, zwischen durchschnittlichen Pastagerichten mit fertigen Nudeln und selbst hergestellten Nudelgerichten, wie man sie in Italien häufig und in Berlin beispielsweise manchmal bekommt liegen natürlich Welten. Da muss man meiner Meinung nach 2 Bewertungsskalen anlegen. Wie es mir scheint sind die Nudelgerichte eher in der ersteren niedrigeren Kategorie angeordnet und dafür nicht schlecht. Die überbackenen Toast, die wir mal vor einer Zeit abends gegessen hatten, waren übrigens auch sehr lecker und ein eher ungewühnliches “Gericht” in einer Pizzeria.

Edith Lücke - Trier

Neustr. 20, 54290 Trier

17.12.2009

Nun ehrlich gesagt: meine Erfahrung mit Kosmetiksalons ist nicht so gross. Aber es ist nicht der erste, in den ich mich gewagt habe. Dieser ist besonders schick, ein huebscher kleiner altmodischer Verkaufsraum, an den ein etwas groesser modern eingerichteter anschliesst. Wenn man eine Behandlung wuenscht wird man in die opberere Etage gefuehrt und wartet an einem grossen Tisch, bekommt ein Getraenk serviert, wenn man es wuenscht und wird dann in einem der kleinen Behandlungszimmer gezupft und geoelt!

Die Angestellten sind Maenner, Aeltere Damen und junge Maedchen. Ihnen ist gemeinsam, dass sie sehr zuvorkommend sind, ohne dass man sich albern vorkommt.

Die Preise sind sehr angemessen fuer die jeweiligen Behandlungen und man muss nicht sofort das grosse Verwoehnangebot buchen um anstaendig behandelt zu werden.

à la minute - Trier

Leoplatz 1, im alten Südbahnhof, 54290 Trier

25.07.2009

Angeregt durch vivesvino entschloss ich mich, trotz nicht ganz geneser Erkaeltung, mit einer Freundin einen Spaziergang zu besagter Lokalitaet zu machen. Zu Fuss kann dies ein Genuss oder Verdruss sein, je nachdem ob man den Weg durch die Kleingaerten nimmt (wie wir ;P) oder die eher haessliche Saarstrasse waehlt.
Nun muss ich dazu sagen, dass ich schon zu Abend gegessen hatte, wegen der Krankheit keinen Alkohol trinken wollte, also das ganze eher eine Schnapsidee war und die “Kritik” nur dazu dient eine lustige Geschichte zu erzaehlen. Im “Bahnhof” war es voll, da wohl eine groessere Gesellschaft dort per Buffet speisste; es war zudem sehr heiss und trotz des hohen Raumes auch eine sehr unangenheme Luft (nie verstehe ich, warum man in modernen Zeiten Speisen mit Gas oder welche Art von Flammenwerfern auch immer heiss halten muss!) Da wir schon wussten, dass wir nicht speisen wollten entschlossen wir uns nicht das winzige Nebenzimmer zu gehen, wo auch eine andere groessere Gruppe herzlich lachte, sondern gingen auf die “Terasse”. Diese ist noch stark ausbauwuerdig. Italienesque Pagoden versperrten die Sicht auf den Himmel, waehrend parkende Autos die Seitenabgrenzung bildeten. Meine Freundin fand es dennoch sehr nett. Aeusserst freundlich waren auch die Bedienungen. Jedesmal wenn sie kam, setzte dummerweise bei mir ein Hustenanfall ein, was sie aber mit einem eiligst gebrachten Glas Wasser konterte. Die Speise- und Weinkarte brauchte sie hoeflich, obwohl klar war, dass wir nichts haben wollten und die heisse Schokolade, war zwar nicht heiss, aber richtig schokoladig und sehr lecker, genau das richtige …

... und die Geschichte: zum Abschluss suchte ich noch das WC auf und fand dort in der Klosetschuessel einen dicken Goldohring. Die Besitzerin freute sich lautstark, wie wir von draussen hoeren konnten (“und er wurde IM Kloo gefunden?”) und die Kellnerinn richtete uns Dank und den Wunsch uns etwas auszugeben aus. Doch ich habe mich schon wieder hustend auf den Heimweg aufgemacht!

Wie das Essen schmeckt berichte ich dann demnaechst.

Cafe-Konditorei Zur Steipe KG - Trier

Hauptmarkt 14, 54290 Trier

25.07.2009

Die Steipe! Das ist mehr als nur ein Café und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn im Keller befindet sich noch ein unabhängiges Restaurant! Doch auch die Geschichte dieses Geäudes ist sehr spannend. Es ist der Stolz der Trierer Bürger und so wurde es Ende der 60er Jahre unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit wieder aufgebaut! Bis dahin hatte nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg eine Terasse sich dort um das Wohl der Trierer und Touristen gekümmert. Der Name kommt übrigens von den Stiepen, also den Stützen dieses Trierer Trinkhauses, in der sich die Ratsherren in früheren Zeiten schon heftig die Kante gegeben haben.
Heute ist geht es allerdings gesittet in den Räumen des Cafés zu. Das jetzige Café ist auch eine Rettung des Konditors Raab, der für seine hervorragenden Kuchen bekannt ist, doch dazu später. Rettung deshabl, da vor einigen Jahren das damalige Café Bley (im Volksmund aber immer schon die Steipe genannt) am Neujahrsmorgen geschlossen blieb. Auch die Angestellten wussten nicht, was los war und mussten unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen. Ein guter Termin, um gelangweilte Trierer mit leichtem Kater zu heftigen Spekulationen Anlass zu geben. Am Ende war der Besitzer Pleite …

Das heutige Café ist eigentlich sehr gefällig eingerichtet. Warme helle Holztöne und Korbsessel und ein überdachter Innenhof, das ganze Gebäude ist extrem Modernisiert worden. Eigentlichnicht schlecht, aber dadurch, dass keine Wände mehr existieren sind die Räume unruhig und etwas zugig und durch das Anbieten von herzhaften Speisen zieht manchmal doch ein etwas unangenehmer Geruch durch die Hallen. Warum kann ein Café nicht ein Café bleiben? Das andere Probelm sind die Bedienungen. So richtig herausgefunden, weshalb ich mit ihnen fast nie zufrienden bin habe ich noch nicht, aber irgendwie sind sie entweder unfreundlich oder haben keinen Plan.
Zum Speisenangebot muss man sagen, dass die Kuchen sehr gut sind, zu empfehlen ist der Florentiner Kirsch oder Apfel. Auch nicht schlecht sind die Makronen, die an Leipziger Lerchen erinnern. Eine Spezialität, die manchmal etwas unter den Tisch gekehrt sind die Eistorten. Ansonsten würde ich nie dort etwas Herzhaftes essen und auch das Frühstück ist etwas dürftig. Leider auch der Kaffee. Einfacher Standard, da würde ich bei einem Café mehr erwarten, vor allem, da man im Café Raab hervorragenden Kaffee bekommt. Die heisse Schokolade und Tee sind auch eine Enttäuschung. Die Preise fand ich jedoch immer angemessen am teuren Trierer Niveau.

Eine besondere Empfehlung sind die kleinen Trüffel! hm, Die geöhnlichen Sorten schmecken einfach nur frisch und schlicht. Aber es gibt auch einige ungeöhnlichere Sachen, wie Campari-Trüffel mit weisser Schokolade! ... und die sind für handgemachte Pralinen auch sehr günstig (und da sie so klein sind bekommt man ganz viele und kann verschiedene Sorten probieren!) Ach ja, immer in Tütchen abfüllen lassen, die Schachteln sind nämlich teurer als die Pralinen!

Ausserden: Man kann sich schön in den Steipenraum stzen und den Marktplatz beobachten!

Jahreszeiten Gastronomie - Trier

Behringstr. 4, 54296 Trier

22.06.2009

Ein schoener Abend im Juni und wir wollten etwas Essen gehen. Ein Freund ueberedete uns den Weg auf die LGS anzutreten und dort ins neue “Jahreszeiten” mit ihm was Essen zu gehen. Der Weg bei Abendstimmtung durch die Weinberge Richtung LGS zu spazieren ist immer schon ein Vergnuegen. An diesem schoenen Abend war es dort beim Turm Luxemburg besonders nett. Der Turm leuchtet in immer waermeren Rot, davor spielten einige Leute und auch die Sportplaetze waren voll belegt. Der Blick durch das Tal auf die Stadt ist herrlich …

Nun waren wir gespannt auf das Essen. Damit es nicht zu kalt wird, haben wir uns halb unter den Pavillon gesetzt und die Bedienung hat sich etwas Zeit gelassen uns zu entdecken, doch war sie sehr freundlich und einfachnur relaxt drauf. Mein Wein war nicht sehr ueberzeugend, ein Bulgarischer Merlot, den ich ehrlich gesagt nur genommen habe, da ich immer schon mal einen Wein aus Bulgarien nehmen wollte. Hm. Alle anderen Getraenke haben aber unseren Erwartungen entsprochen, inklusiv Viez, der hier klassisch im Porz serviert wird.

Mein Essen war grossartig, Lammbaellchen in optimaler Groesse mit leckeren Dipps, die man sich aus einer Liste von 12 verschiedenen Sorten heraussuchen kann. Ich durfte mir ohne extra Preis auch 2 auswaehlen. Das ganze war angerichtet mit Sprossen und Salat. Dazu hatte ich einen wunderbar geroesteten Meiskolben. Leckeres Brot mit Olivenoel, Kraeutern, Salz und geschrotteten Pfeffer ging dem voraus.

Meine Begleiter haben sich dummerweise beide das selbs genommen, Bandnudeln, die nicht schlecht aussahen. Unbedingt zu empfehlen, das Ambiente, auch im Innenraum ist unschlagbar und das Restaurant hat durch schoene Bilder und angenehmen Roestgeruch vom Grill enorm gewohnen (im Gegensatz zum Pommesgreuch des Vorgaengers) Die Bedienungen sind auch sehr freundlich und so ist dies wirklich fuer alle Jahreszeiten, an allen Tagen und mit durchgehender Kueche ein schoener Ort.

Rautgundis Für alle die nicht wissen was Viez im Porz ist:

VIEZ: Das Wort stammt wahrscheinlich von dem lateinischen Wort vice mit der Bedeutung an Stelle (von) oder für, gemeint ist vinum, der Wein; möglicherweise auch abgeleitet von vitis für Weinstock oder Rebe. Der “Vice-Wein” ist aber ursprünglich kein Obstwein gewesen, sondern war ein Aufguss, hergestellt aus bereits gekelterten - ausgepressten - Weintrauben. Die ziemlich trocken gepressten Rückstände, der so genannte Trester oder Treber, wurde mit Wasser übergossen, das nach einer gewissen Standzeit einen trauben- oder weinähnlichen Geschmack annahm. Dieser “Ersatzwein” war Alltagsgetränk auch für die Knechte eines Weinbauern, die sich den “richtigen” Wein nicht leisten konnten. In anderen Regionen ist der Viez als Apfelwein, Apfelmost, Äppler, Most oder Saurer Most, in Frankreich als Cidre, in Spanien als Sidra (Asturien ist dafür bekannt) und unter der Bezeichnung auch in Irland, Großbritannien und sogar in den USA und Mexiko bekannt.

Vergoren und gelagert wurde der Viez früher ausschließlich in Holzfässern, heute auch in Kunststoffbehältern oder -tanks. Der Viez wird aber auch im unvergorenem Zustand als Süßer Viez gerne getrunken und von der Getränkeindustrie als solcher oder vergoren mit unterschiedlichem Säuregehalt in Flaschen abgefüllt und im Handel angeboten. Dazu muss jedoch oft in höherem Maße Schwefel zugesetzt werden um die Gärung aufzuhalten, was die industriell abgefüllten milderen Viezsorten oft unbekömmlicher macht als die weiter vergorenen alkoholhaltigeren Sorten.

PORZ: das einzig geeignetes Gefäß für ViezIn Eifel, Hunsrück, Moseltal, am unteren Saarverlauf und Trier ist das Trinkgefäß „Viezporz“ (meist 0,4 l, inzwischen auch als 0,2 l oder Miniatur für Schnaps (4 cl) erhältlich) zu Hause, der aus weißem Porzellan oder Steingut besteht, woher auch der Name „Porz“ abgeleitet ist (gesprochen: „Poarz“ oder „Peerzi“ = moselfränkisch). Beliebt ist hier auch der frischgepresste so genannte „süße Viez“. Er ist besonders erfrischend, wenn der Gärungsprozess bereits eingesetzt hat (prickelt auf der Zunge). In früheren Zeiten bewahrte man den Viez hier in größeren Steingutgefäßen auf (Viezkrug), ähnlich dem „Bembel“ im Frankfurter Raum. Damals hatte der Viez wegen seines niedrigen Preises und Ermangelung anderer alkoholischer Getränke sowie der Einfachheit der Herstellung und der Haltbarkeit einen – vornehmlich bei der ärmeren Bevölkerung – sehr hohen Stellenwert. So saß man im Winter um den üblicherweise in der Mitte des Gastraumes aufgestellten großen Ofen herum, auf dem der Viez aufgewärmt wurde, spielte Karten und erzählte sich dabei Neuigkeiten und Geschichten. Der Viez durfte zu jener Zeit bei keiner Feier fehlen und er wurde auch sehr gerne beim Wandern wie auch bei der Feldarbeit als Teil des Proviants verwendet. Biertrinker galten damals als Angeber. Da die Nachfrage in Gastronomiebetrieben nach Viez in den letzten Jahren nach einer etwa zwei Jahrzehnte dauernden Flaute wieder sehr stark gestiegen war, ging man (etwa seit 1990) in vielen Gaststätten dazu über, den Viez wie Bier über die Zapfanlage mittels Kohlensäure auszuschenken, was den Viez noch frischer und prickelnder schmecken lässt. Hierzu sollte jedoch gesagt sein, dass man den Apfelwein auf Dauer nicht mit einem gewöhnlichen Bierzapfhahn zapfen sollte. Der Apfelwein ist so aggressiv, dass er den Edelstahl-Bierhahn zerfrisst, weshalb man sich mit der Variante aus Plastik begnügen muss.

Aus Wikipedia. Prost.

Villa venezia - Trier

Neustraße 80, 54290 Trier

22.06.2009

Kurz nachdem diese Pizzaria geoeffnet hat waren wir dort um die Pizzen einmal zu probieren. Da sie ganz gut geschmeckten, bin ich dann eine Woche spaeter mittags hier gewesen und habe mir eine Pizza geteilt. Soweit so gut, doch als wir dann zahlen wollten, hiess es ploetzlich, dass wir 3 Euro Aufpreis zahlen muessten, da wir uns die Pizza geteilt haetten und dies ein Angebot fuer eine Person sei! Bitte? Ich hatte leider nicht gezahlt, denn ich haette keinen Pfennig mehr gezahlt. Wenn ein Restaurant so etwas macht, finde ich es nicht toll, aber jeder kann machen, was er mag, doch erst am Ende beim Abkassieren darauf hinzuweisen finde ich wirklich unmoeglich.

Ich habe daraufhin kein Fuss mehr in diese Pizzaria gesetzt!

Weinhaus - Trier

Brueckenstr. 7, gegenueber dem Karl Marx Haus, 54290 Trier

11.06.2009

Das Weinhaus ist mittlwerweile eine Institution. Herr Buesching, ein gebuertiger Bremer, verbreitet eher das Flair eines Weinhaendlers, denn eines Restaurantbesitzers, was dem Restaurant allerdings nicht schadet. Hier sitzt man in gediegener Umgebung, ohne dass es zu rustikal ist und bekommt klassische Speisen in guter Qualitaet und zu einem anstaendigen Preis-Leistungsverhaeltnis. Steaks, Pasta, Nordseekrabben und Fischteller, Zwiebelkuchen oder Salate sind immer frisch und seasonal etwas unterschiedlich zusammengestellt.

Das wichtigste ist jedoch der Wein! Bei Herrn Buesching bekommt man den guenstigsten der Stadt! Das heisst, alle Flaschen werden so teuer verkauft, als waere man direkt beim Winzer! Man kann den Wein auch hier kaufen, auch vorgekuehlt, wenn einem mal der Wein oder Sekt ausgehen sollte! Wenn man ihn jedoch im Restaurant trinken mag zahlt man nur ein Korkgeld drauf und geniesst! Bedenkt man, dass Wein normalerweise bis zu 3 mal teurer ist, wenn man ihn in Restaurants trinkt, so kann man hier richtige Spitzentropfen geniessen ohne dabei pleite zu gehen!

Ein gutes Konzept. Die Bedienungen sind auch sehr nett und bei schoenen Wetter sitzt man im Hof mit Blick auf die Antoniuskirche!

weinsinnig - Trier

Palastr. 12, 54290 Trier

11.06.2009

Einfach nur ein gutes Glas Wein trinken, da ist man bei Manuela genau richtig! Hier gibt es vor allem die inovativen Weingueter zu probieren. Alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind aus der Region!

Wer mit dem Auto unterwegs ist oder keine Zeit hat, laesst sich einfach beraten und kauft nimmt den Wein dann in der Flasche ;) mit nach Hause!

Cheers

Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum - Trier

Windstr. 6, 54290 Trier

11.06.2009

Hingehen, gucken, staunen!
In diesem Museum gibt es das bedeutendste Kunstwerk Triers zu sehen! Aus tausenden Putzfragmenten aus der Zeit bevor der Dom gebaut wurde, ist hier das konstantinische Deckengemaelde zusammengesetzt worden! Ein Museum, das nicht von Besuchermassen gestuermt wird. Warum? Wahrscheinlich gibt es in Trier zu viele Denkmaeler und Museen, da sind die Tagestouristen schon ermuedet, wenn sie sich alle Roemerbauten angesehen haben und die Trierer und Luxemburger sind scheinbar nicht so Museums-interessiert.

Hier sollte man aber unbedingt mal gewesen sein und wenn man sich nur das Deckengemaelde ansieht und wieder geht. Doch eigentlich ist die sehr informative Konstruktion, die erklaert, wie der Raum ausgesehen hat und die Decke angebracht worden ist auch unbedingt sehenswert. Man kann sich dann vorstellen, wie einsolcher Raum konstruiert was und bekommt auch erklaert welche Arbeit es fuer die Restauratoren war die Puzzelteile des Putzes zusammenzusetzen.

Spannend ist es auch sich die Rekonstruktion des roemischen Domes anzusehen oder sich auch die beeindruckende Groesse der roemischen Saeule vor Augen zu fuehren, von der heute nur noch der Domstein zu sehen ist! Ein Grabungsmodell laesst einen die komplizierten Ausgrabungen des Dombereichs etwas nachvollziehen und danngibt es noch die unterschiedlichsten Kunstobjekte aus dem ganzen Bistum!

Im Garten kann man anschliessend auf einer der Baenke mit Blick auf den Dom Picknick machen - leider nur Picknick, denn es gibt kein Cafe, was sich hier wirklich anbieten wuerde.