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  • Arthur Capelle GmbH Ladengeschäft - Charlottenburg

    5 1 Beitrag

    Kantstr. 88, 10627 Berlin

    Arthur Capelle GmbH Ladengeschäft

    1pxt Hajo am 16.08.2008

    Es muss nicht immer FHB sein: Zimmermannshosen von Capelle sind wirkliche Unikate: so 'ne Hose hat nicht jeder!

    Die Hosen von Capelle erkennt man sofort an den je nach Stoffqualität verschiedenfarbigen Streifen an den Zollstocktaschen und am besonderen Schnitt der Vordertaschen: diese Details gibt’s nur bei Capelle! Wie auch die hervorragende Schneiderqualität, die zwar ihren Preis hat, dafür aber auch unverwüstlich ist und ewig hält: Deutsche Wertarbeit, die man nur noch selten bekommt! Und da Capelle seine Zimmermanns- und Zunfthosen nun endlich auch mit 2 Zollstocktaschen schneidert, sind sie die Teile noch praktischer und konkurrenzfähiger geworden!

    Leider war ja der Versand-Service in der Vergagenheit nicht gerade tosend, aber das hat sich mittlerweile auch ins Positive gewandelt. Trozdem waren und sind die Ladengeschäfte in Berlin immer einen Besuch wert! Auch heute lohnt es sich, einmal einen Abstecher in die Kantstrasse 88 zu machen. Hier wird man nicht nur äusserst freudlich bedient, sondern kann natürlich alles auch mal anprobieren!

    Der alte Slogan hat jedenfalls immer noch seine Berechtigung:
    Ob Kluft oder Kelle - nur von Arthur Capelle!

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  • Restaurant "Grünfisch II" - Wilmersdorf

    4 5 Beiträge

    Fasanenstr. 42, 10719 Berlin

    Restaurant "Grünfisch II"

    1pxt Hajo am 01.07.2008

    Anlässlich eines Berlin-Besuchs entdeckte ich in der “Siegessäule” einen Bericht über das Restaurant “Grünfisch” in der Fasanenstrasse in Wilmersdorf, und nachdem ich am Samstag Abend mit Bekannten dort getafelt habe, muss ich sagen: ich bin begeistert!

    Neben verschiedenen à-la-carte-Gerichten wird hier auch ein 3-Gänge-Menu angeboten, das ich probierte, sowie einen der auf der Karte stehenden Rotweine, einen Sizilianer.

    Buchstäblich auf der Zunge zergingen die gefüllten Schwertfisch-Röllchen, die mit Fenchelsalat und Orangenfilets als Vorspeise kamen.
    Das als Hauptgang servierte Seeteufelfilet auf Zitronenravioli mit Artischockenragout war ebenfalls ein tolles Geschmackserlebnis, und auch die Nachspeise, eine Crème Caramelle, die hier zu Abwechslung einmal mit Ingwer zubereitet wurde, konnte nicht besser gemacht werden.
    Der gewählte Wein erwies sich als perfekter Begleiter, der nicht nur zum Fleischgericht meines Bekannten, sondern auch gut zu meinem Fisch passte: nicht zu schwer, trotzdem mit einem vollen, runden Geschmack!
    Mit einem hervorragender Espresso und einem Averna rundeten wir unser Dinner ab.

    Dieses Restaurant ist eine wirklich gute Empfehlung, einen schönen Abend in einem stilvollen Ambiente zu verbringen, wobei trotz des hervorragenden Essens der Geldbeutel nicht überstrapaziert wird!

    Ich kann das Grünfisch nur empfehlen werde bestimmt wiederkommen!

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  • Restaurant Tantris - Schwabing

    5 15 Beiträge

    Johann-Fichte-Str. 7, 80805 München

    Restaurant Tantris

    1pxt Hajo am 04.03.2008

    Gibt es ein kulinarisches Leben nach dem Tantris?
    Wer einmal hier gegessen hat, wird Schwierigkeiten haben, diese Frage zu beantworten.

    Ich hatte von diesem Gourmet-Tempel bisher immer nur gehört, mich aber nie so richtig getraut, ihn in Angriff zu nehmen. Da aber nun bei mir im vergangenen August ein runder Geburtstag anstand, dachte ich mir: jetzt oder nie! und habe das Tantris mit 2 guten Bekannten zum Dinner besucht, und ich muss sagen: dieser Abend wird uns noch lange in bester Erinnerung bleiben!

    Schon bei der Reservierung zeigte sich die Professionalität des Personals: ich war kurz vor der abendlichen Öffnung an der Eingangs-Drehtüre, aber da diese noch verschlossen war, wollte ich warten, bis sie aufgesperrt wurde. Ich war mir zwar nicht sicher, ob man mich überhaupt einlassen würde, da ich mit dem Radl unterwegs war, mit kurzer Hose und einem a bisserl verschwitztem T-shirt. Doch im selben Moment kam aus der Seitentüre die Empfangsdame und fragte mich nach meinem Anliegen, und trotz meines für diese Restaurant reichlich unpassenden Outfits bat sie mich auf die Frage nach einer Reservierung sofort freundlich herein, zeigte mir das gesamte Restaurant, und innerhalb von 10 Minuten hatte ich meinen Tisch ausgesucht und bestellt.

    Eine Woche später begannen wir dann das abendliche Ereignis mit einem Gläschen Champagner in der Lounge, zu dem geniale hausgemachte Knabbereien gereicht wurden. Danach geleitete man uns zu unserem Tisch im unteren Hauptraum, der dem Anlass entsprechend sehr nett dekoriert war. Und obwohl wir drei uns ja im Vorfeld schon alle auf das 8-Gänge-Menu geeinigt hatten, wollten wir dennoch die Gelegenheit nutzen und auf der Speisekarte erkunden, was sonst noch so alles an Leckerem angeboten wurde. Das liessen wir uns das natürlich nicht entgehen! Uns lief schon von den Beschreibungen der Gerichte das Wasser im Munde zusammen!

    Ich orderte dann noch 2 Flaschen Wein, einen weissen Österreicher für unsere Dame, aber auch für die Speisengänge aus dem Meer, und einen roten für uns Männer, einen Dunn aus Kalifornien. Und dann ging's auch schon los: schon das Amuse Gueule war ein Traum, und danach wurde ein Gang nach dem anderen aufgefahren, immer mit netten Pausen, in denen man genüsslich am Wein nippen und über die Geschmackserlebnisse diskutieren konnte. Zu der 2. Vorspeise wurden wir dann vor die Frage gestellt, ob wir nicht vielleicht einen speziellen Wein dafür haben möchten. Natürlich liessen wir uns auch das nicht entgehen, und als das 0.35er Böttelchen entkorkt wurde und ich das Etikett las (ein 1978er Traminer ...), begann ich im Geiste schon a bisserl zu addieren, was ich aber angsichts des besonderen Ereignisses dann schnell wieder verwarf: egal, es sollte ja ein schöner Abend werden!

    Leider komme ich erst jetzt dazu, diesen Bericht zu schreiben, und da das Ereignis nun schon einige Monate zurueckliegt, kann ich mich nicht mehr an alle Einzelheiten erinnern, aber alles, was uns serviert wurde, war von absoluter Spitzenklasse. Jeder Gang war ein Geschmackserlebnis, ja fast schon eine Geschmacksexplosion, so dass man zum Einen Appetit auf den nächsten Gang bekam, zum Anderen dann aber wieder zum Zurücklehnen und sinnieren geneigt war, weil man sich nicht entscheiden konnte, ob man weitermachen oder noch ein paar Minuten den "Abgang" des Vergangenen "nachschmatzen" solle. Es ist einfach zu unglaublich, was in dieser Küche gezaubert, ja zelebriert wird. Doch dann kommen schon wieder die neuen Teller, auf die mit einer Zange frische Servietten gelegt werden, und wir wissen: weiter geht's, der nächste Gaumenkitzler wartet, von uns gekostet zu werden, um uns dann noch mehr dahinschmelzen zu lassen!

    Nach dem Käse gab es zum Dessert dann noch den obligaten Espresso, und da ich den ganzen Abend das Spirituosen-Kabinett im Auge hatte, aus dem der eine oder andere Kellner zuweilen eine Flasche entnahm und wieder hineinstellte, fragte ich unsere Bedienung, ob es in diesem Raritätenkabinett wohl auch noch einen zu meinem Jahrgang passenden Armagnac hätte. Leider war mein Jahrgang schon aus, aber der ein Jahr ältere, ein 1956er war noch vorhanden, für den wir uns dann entschieden und als krönenden Abschluss gönnten.

    Was bleibt noch zu sagen? Das Tantris ist ein Restaurant, in dem es gediegen, aber trotzdem recht leger zugeht. Ein besonderes Ereignis, wie z.B. einen Geburtstag oder einen Geschäftsabschluss, kann man hier in einem perfekten Rahmen wunderbar feiern. Dazu trägt nicht nur das elegante Ambiente, sondern auch der professionelle, dezente und sehr freundliche Service bei. Nicht umsonst ist das Tantris eines der besten Restaurants, ein wohlbekanner Name auch bei Daniel's in New York oder Gary Danko in San Francisco. Auf den Geldbeutel sollte man natürlich hier nicht achten müssen, aber im Verhältnis zu der hier angebotenen Spitzenqualität sind die Preise absolut akzeptabel; ausserdem geht man hier ja auch nicht alle Tage hin.

    Es ist jedenfalls schön zu wissen, dass es in München ein so hervorragendes Restaurant wie das Tantris gibt, und ich freue mich schon darauf, das Tantris wieder einmal besuchen zu dürfen!

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  • McDonald's Freimann - Freimann

    1 1 Beitrag

    Situlistr. 6, 80939 München

    McDonald's Freimann

    1pxt Hajo am 02.08.2007

    Service bei McDonald's ist ja leider immer wieder ein Thema, an dem sich die Gemüter heftig erhitzten können, da man sich nicht selten einem Personal ausgeliefert sieht, dessen Dumpfbackigkeit oft nur noch durch seine herablassende Arroganz überboten wird.

    Da werden Pommes-Frites-Tüten manchmal so mager gefüllt, dass man den Eindruck gewinnt, als ob die Angestellten die Kartoffelschnitze selber bezahlen müssten, und wenn man sie darufhin anspricht, wird man mit einer unverfrorenen Dreistigkeit abgefertigt, dass momentan gerade nicht mehr Pommes da seien oder dass in die Schachtel eben nicht mehr Pommes 'reinpassen.
    Oder man wird in Filialen, die noch nicht über eine Selbstbedienungs-Zapfstelle für Getränke verfügen auf die Frage nach einem extra Schlückchen Cola mit der barschen Antwort stehen gelassen, warum man sich nicht gleich eine grössere Cola bestellt hat (alles schon erlebt!).

    Dass sich die Besucher dieser Verpflegungsgaststätten jetzt aber auch noch verbal angiften lassen müssen, scheint eine neue Variante dieser "Servicestrategie" zu sein. So geschehen, als ich mir letztes Wochenende mal wieder etwas Fast Food in der Freimanner Dependence genehmigen wollte.
    Da ich dieses Restaurant normalerweise mit dem Fahrrad aufsuche und von Norden her ansteuere, wollte ich, wie bisher auch immer ohne Probleme praktiziert, mein Radl aussen am Zaun der Freiluft-Terrasse abstellen und gegen widerrechtliche Mitnahme an einem der Gitterstäbe anschliessen, wie das bereits zwei andere Radfahrer ohne Behinderung des Publikumsverkehrs auf der gegenüberliegenden Seite des Durchgangs zur Terrasse auch schon gemacht hatten.

    Ich hatte den Schlüssel noch nicht abgezogen, da kam aus der Eingangstüre der Bulettenquetsche eine mopsfette Furie herausgeschossen und brüllte mich in einer VoPo-Manier quer über die Köpfe der anderen Gäste derart lautstark an, dass diese unwillkürlich zusammenzuckten und ich schon Angst hatte, dem einen oder anderen würde der Cheeseburger vor Schreck in den falschen Hals kommen.
    Ich hatte ja im ersten Moment auch noch gar nicht richtig realisiert, dass ich die Zielscheibe dieser Verbalinjurie war, aber als ich mir dann vor versammelter Gastschaft die Litanei meiner Vergehen anhören musste, dass ich z.B. mein "Radl da nicht abstellen und schon gar nicht anschliessen" dürfte und dass ich es "gefälligst zum Radlständer auf dem Parkplatz" zu bringen habe, wusste ich und jeder auf der Terrasse, dass ich gerade eben vom Gast zum Delinquenten degradiert worden war. Fragend deutete ich auf die beiden anderen abgestellten Räder, doch da krähte sie weiter, dass die da "auch nicht hingehörten" und dass sie "sie abschleppen lassen würde", wenn sie "nur wüsste, wem sie gehörten" (welch' schlüssige Logik!).
    Plärrend wandte sie sich dann wieder in Richtung Eingangstüre; ich hörte noch was von "jetzt den Geschäftsführer holen", und dann verschwand der Zerberus quasi ein Wölkchen schwefeligen Dampfes zurücklassend wieder im Inneren des Frikadellentempels.

    Erschlagen ob solcher Autoritätsgebärden tat ich dann mal lieber, wie mir geheissen und schob meinen Drahtesel brav hinunter zum Parkplatz, denn ich hatte an diesem schönen Sonntagnachmittag wirklich keine Lust, mich mit diesem weiblichen Mastodon anzulegen. Nachdem ich mein Radl irgendwelchen McDonald'schen Regularien konform verstaut hatte und mich anschickte, wieder den Hügel zur Terrasse zu erklimmen, sah ich die Xanthippe auch schon wild gestikulierend mit ihrem Boss vor der Eingangstür stehen.

    Obwohl mir die Lust auf den sizilianischen Burger, den ich zu probieren mich eigentlich gefreut hatte, inzwischen ziemlich vergangen war, wollte ich dennoch nicht ganz aufgeben und vorallem in Erfahrung bringen, welches Kapitalverbrechens ich mich denn nun eigentlich schuldig gemacht hatte. Ausserdem hoffte ich, dass mir vielleicht der Geschäftsführer eine Erklärung für das hysterische Gedöns dieser blökenden Giftnudel geben würde. Aber weit gefehlt: selbst auf meine Frage, warum auf einmal so viel Aufhebens wegen ein paar abgestellter Fahrräder -zumal von zahlenden Gästen!- gemacht wird, guckten mich die beiden Bratanstalts-Büttel nur dämlich und verständnislos an, aber ich bekam weder von der Bissgurke noch von ihrem Vorgesetzten eine Antwort, geschweigedenn eine Entschuldigung zu hören.

    So kommt man zu dem Schluss, dass man sich in diesen "etwas anderen Restaurants" anscheinend auch immer auf Überraschungen einer "etwas anderen Art" einstellen sollte! Wird man heute noch freundlich und hilfsbereit bedient, wird einem beim nächsten Besuch spätestens am Tresen klar, dass man wieder mal die Arschlochkarte gezogen hat: während man sich in einem Restaurant den Pappbecher bis zum Erbrechen fünf-, sieben- oder zehnmal wiederbefüllen darf, wird einem im Nächsten auch der noch so kleine Nachschlag mit fadenscheinigen Argumenten verweigert oder ohne mit der Wimper zu zucken einfach ein frisches Getränk hingestellt und der volle Preis eingefordert. Wird man hier für eine etwas längere Wartezeit auf das Menu mit einer Entschuldigung oder sogar einem Gutschein für eine Eistüte oder einen Kaffee entschädigt, braucht es woanders u.U. zwei oder mehr Nachfragen, bis einem dann irgendwann eine gelangweilte Mitarbeiterin die bestellte Frikadellensemmel gnädigerweise zum Tisch bringt und zu den inzwischen erkalteten Pommes lustlos auf's Tablett klatscht.

    Service ist ein Wort, das hierzulande ja leider immer noch sehr oft mit sehr kleinen Buchstaben geschrieben wird, aber da McDonald's aus dem Mutterland des Service kommt, sollte man doch eigentlich meinen, dass hier auch ein dementsprechender Wind weht. Mein Erlebnis vom Wochenende hat allerdings wieder einmal gezeigt, dass sich der deutsche Ableger der Fast-Food-Kette den negativen Gepflogenheiten der hiesigen Gastronomiebranche zuweilen mehr als optimal angepasst hat. Vielleicht müsste mal wieder jemand den Geist von Ray Kroc durch die Filialen blasen, denn der hätte solche impertinenten Kreaturen entweder sofort entfernen lassen oder sie zumindest in Bereiche verpflanzt, wo sie fernab jedes Kundenkontaktes keinen Schaden anrichten können.

    Als zahlender Gast würde man derartige Personalkorrekturen jedenfalls dankbar zur Kenntnis nehmen!

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  • Gaststätte Bergwolf - Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

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    Fraunhoferstraße 17, 80469 München

    Gaststätte Bergwolf

    1pxt Hajo am 27.05.2007

    Von einem längerem Berlinaufenthalt zurückgekehrt überfiel mich irgendwann mal wieder diese unstillbare Lust, eine Currywurst zu killen, und ich erinnerte mich an den Laden am U-Bahnhof Fraunhoferstrasse mit seinen kruden Öffnungszeiten, vor dem ich schon so manchen Nachmittag mit sabbernden Lefzen gestanden habe und mir die Currywurst nur virtuell 'reinziehen konnte. Aber muss sagen: wenn man Glück hat und trifft die Currywurst-Hölle geöffnet an: hier gibt's die beste Currywurst ausserhalb Berlins!

    Dass man sich aber nicht in der Hauptstadt, sondern auf bayerischem Boden befindet, wird einem sehr schnell wieder klar, wenn man sich die Preise anschaut! Mit Wehmut erinnert sich der Gast dann an die Bude am Theodor-Heuss-Platz: Wurscht 1 Euro, Pommes 1 Euro, 'ne Schrippe 50 Cent, den Schöpfer(!) Ketchup und Mayo für jeweils a Zehnerl, Zwiebeln gibt's gratis dazu ... (und das alles wohlgemerkt im Jahre a.d. 2006!).

    Es ist allerdings schon ziemlich schwach, dass bei den Yuppie-Preisen die Würste hier dann auch noch relativ klein ausfallen im Verhältnis zu den Portionen Pommes, die dazu gereicht werden! Der blöde Spruch "Wie fanden Sie die Currywust? - Zufällig, als ich unter die Pommes guckte … " fällt einem gleich wieder ein. Man hat den Eindruck, als müsse der Wirt wieder irgendeine Euro-Norm in Sachen Wurstlänge und -dicke in die Tat umsetzen! Muss das sein? Also bitte: a bisserl mehr Fleisch, damit die Gäste nach dem Essen nicht von demselben fallen!

    Allerdings: schmackhaft sind sie, die Wurschteln, und mit den verschiednene Saucen, die man alle unbedingt mal durchprobieren sollte, sowie den Variationsmöglichkeiten bei den Pommes -mit Ketchup, Mayo, Zwiebeln oder mit allem- kann man sich hier bei jedem Besuch ein neues Menu zusammenstellen! Ein lecker Pilseken dabei, und der kleine Hunger ist beinahe ('beinahe' wg. o.g. Wurstabmessungen) gestillt.

    Alles in Allem ist der Bergwolf aber ein supernetter Imbiss, und ich wüsste nicht, wo es in München sonst eine adäquate Dependance gibt, wo Berliner, Ruhrpöttler oder deren Fans ihren Currywurstgelüsten so perfekt frönen könnten!

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  • Kleinschmidtz - Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

    4 14 Beiträge

    Fraunhoferstr. 13, 80469 München

    Kleinschmidtz

    1pxt Hajo am 23.05.2007

    Im Dezember 2005 besuchte ich mit einem Freund zum ersten Mal das Kleinschmidtz zum Abendessen, nachdem ich das Restaurant bei einem Spaziergang entdeckt hatte. Schon beim Studium der Speisekarte liess mir die Zusammenstellung des angebotenen 5-Gänge-Menus das Wasser im Munde zusammenlaufen! Und der abendliche Besuch bestätigte alle Erwartungen! Inzwischen habe ich das Kleinschmidtz schon 5 Mal besucht, und jedesmal war es ein wunderbarer Abend!

    Man sollte hier wirklich das 5-Gänge-Menu probieren, denn alle Gänge, die mit angenehmen Pausen folgen, sind ein Geschmackserlebnis! Was einem hier geboten wird, ist Essen auf höchstem Niveau zu einem Preis, der absolut gerechtfertigt ist! Mit einer guten Flasche Wein und einem weissen Port zum Abschluss (unbedingt probieren!) kann man hier wunderbare Stunden verbringen, die einem nicht zuletzt durch den dezent-freundlichen Service noch lange in guter Erinnerung bleiben werden!

    Ich werde das Kleinschmidtz bestimmt wieder besuchen und kann es nur empfehlen!

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