Bild

Ich bin Irmgard aus Bad Honnef. Ich bin Qyper seit dem 29.08.2007

Kontakt hinzufügen

Kompliment

Mehr über Irmgard

Statistiken
  • Beiträge: 45
  • Kontakte: 39
  • Einladungen: 0
  • Fotos: 36
  • Videos: 0
  • Kategorisierungen: 1
  • Events hinzugefügt: 0
  • Check-Ins: 0
  • Komplimente: 611
  • Lieblings-Qyper:0
  • Lustig:1
  • Stimme ich zu:1
  • Mehr davon:6
  • Super Guide:0
  • Tolle Gruppe:2
  • Tolles Profil:2
  • Schönes Foto:0
  • Gut geschrieben:285
  • Hilfreich:314

NewbieBadge RookieBadge PioneerBadge PhotographerBadge NetworkerBadge InsiderBadge ExpertBadge PhotojournalistBadge BabelfishBadge ExpatBadge BookerPrizeWinnerBadge CultureVultureBadge

Zeige alle 12 Medaillen


  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: Blau blüht der Enzian
  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: Moe
  • Benutzerfoto: Meidlinger12
  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: ericbonhomme
  • Benutzerfoto: sunny55
  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: wanoeth
  • Benutzerfoto: doritvirtuell
  • Benutzerfoto: volver
  • Benutzerfoto: Mattlo
  • Benutzerfoto: aLii
  • Benutzerfoto: Herbert Eisenmann
  • Benutzerfoto: Ramwolf

Alle 39 Kontakte ansehen

Profil von Irmgard

Schillerplatz - Wien

Schillerplatz, 1010 Wien

21.10.2007

Schillerplatz

Die meisten Häuser rund um den Schillerplatz damals noch mit Markt = Kalkmarkt) wurden zwischen 1870 und 1872 fertig gestellt, die Akademie der bildenden Künste 1877. Erst jetzt beschloss man, den Markt zu verlegen und stattdessen eine Grünfläche zu errichten.

Das Schillerdenkmal nach einem Modell von Johannes Schilling wurde in der k. k. Kunsterzgießerei ausgeführt und am 10. November 1876 enthüllt. Noch lange nach der Eröffnung blieb das Denkmal eine Wallfahrtsstätte. Zum einen, weil bei der Grundsteinlegung eine Haarlocke Schillers im Fundament versenkt wurde, zum anderen, weil das erste Mal ein Denkmal aufgestellt wurde, das einen Bürgerlichen auf einen hohen Sockel erhoben zeigt

Akademie der Bildenden Künste - Wien

Opernring, 1010 Wien

21.10.2007

Akademie der Bildenden Künste

Das Bauwerk entstand 1872 - 1877 im Stil der italienischen Renaissance, viergeschößig mit erhöhten Vorsprüngen. Am 3. April 1877 wurde es unter Beisein des Kaisers feierlich eröffnet.
Bereits 1692 wurde die Akademie der bildenden Künste in Wien als Privatadademie gegründet, 1772 wurden alle in Wien bestehenden Kunstlehranstalten zu einer Akademie der „vereinigten bildenden Künste“ zusammengeschlossen und 1872 erhielt die Akademie Hochschulstatus.

Das Echo, das der Bau fand, war geteilt. Bevölkerung und Fachwelt fanden, dass zwar die Einteilung des Innenraumes sehr zweckmäßig gelungen war (er Innenhof wird durch eine Aula geteilt, zweigeschossige Gebäudesockel mit Rundbogen- und rechteckigen Mezzaninfenstern, die beiden oberen Stockwerke sind üppig ornamentiert), die Außenarchitektur gefiel jedoch nicht. In den Jahren 1898 und 1910 legte Otto Wagner Entwürfe für den Neubau der Akademie auf der Schmelz (14. Wr. Gemeindebez.), die Pläne wurden jedoch niemals realisiert (es hat wohl das Geld gefehlt).

Der anatomische Saal im Keller der Akademie der Bildenden Künste ist beinahe unverändert enthalten geblieben, nur der Podest ist aus dem Jahre 1928. Ein besonders wertvolles Stück ist der Seziertisch mit Marmorplatte, die mit Rinnen und in der Mitte mit einer Öffnung versehen ist, um Körperflüssigkeiten abzuleiten. Der Saal mit den im Halbkreis angeordneten Sitzbänken bekommt kein Tageslicht, weswegen er sich eher für theoretische Vorlesungen als für Zeichnen eignet.

Ein Detail am Rande, nicht jeder Bewerber, der später berühmt wurde ist hier angenommen worden. Adolf Hitler und Georg Danzer wurden abgelehnt.

Staatsoper - Wien

Opernring 2, 1010 Wien

21.10.2007

Staatsoper

Die Grundsteinlegung erfolge im Jahr 1863, doch die Bevölkerung lehnte die Arbeit der beiden Architekten Eduard van der Nüll und August Sicard von Siccardsburg schon bald ab, „Bahnhof“ verspottete man das Gebäude, und als das Nivea der Ringstraße um einen Meter gehoben wurde auch „versunkenes Kist´l“.

Im Mai 1869 wurde das im Neorenaissance-Stil errichtete Haus als der erste Monumentalbau der Ringstraße mit Mozarts "Don Giovanni" eröffnet. Die beiden Architekten waren bei dem Festakt jedoch nicht mehr anwesend, van der Nüll beging im April 1868 Selbstmord, da er die permanente Kritik an seiner Arbeit nicht verkraftete, August von Siccardsburg hatte im Juni 1868 einem Herzinfarkt.

Von vorne betrachtet sieht man fünf Bronzefiguren über den Arkadenbögen diese stellen Allegorien von Heroismus, Drama, Phantasie, Komik und Liebe dar. Rechts und links befinden sich die beiden Brunnen, die gegensätzliche Welten darstellen: der linke "Musik, Tanz, Freude, Leichtsinn", der rechte "Loreley, Trauer, Liebe, Rache“.

Hotel Imperial - Wien

Kärntner Ring 16, 1010 Wien

21.10.2007

Hotel Imperial

In den Jahren 1862 – 1865 wurde am Kärntner Ring 16 die Württemberg´sche Privatresidenz errichtet, bereits 1871 wurde das Palais verkauft (als Wohsitz war das Palais für Herzog Württemberg uninteressant geworden, da der neuerrichtete Wiener Musikverein die Sicht auf den Wienfluss versperrte). Zur Weltausstellung 1873 wurde das Hotel Imperial eröffnet. 1928 wurden zwei Obergeschosse aufgebaut. Die Pfeiler der großen Halle sind aus Carraramarmor, die Pilaster im Festsaal sind verkleidet mit dem gelben Marmor Giallo di Siena, die Stiegenstufen sind aus „Kaiserstein“, einem harten hellgelben Algenkalk. Die Figurengruppe im Giebel erinnert noch immer an den Bauherrn: die Hirsche und Löwen um die auf einem Triumphwagen stehende Frauengestalt entsprechen den württembergischen Wappentieren.

Das Hotel zählt zu den luxuriösesten Häusern der Stadt.
Auch für kulinarische Genüsse wird hier gesorgt, allerdings sollte man nicht mit schlanker Geldbörse dorthin gehen. In jedem Fall zahlt es sich aus, dem Café oder der Bar Maria Theresia einen Besuch abzustatten.

Meidlinger12 Ist ja eine schöne Beschreibung des Hotels, aber warum nur zwei Sterne? Doch nicht des Preises wegen?

Schwarzenbergplatz - Wien

Schwarzenbergplatz, 1010 Wien

21.10.2007

Schwarzenbergplatz

1861 entstand hier ein Denkmal für Carl Philipp Fürst zu Schwarzenberg, der als „Sieger“ in der Schlacht bei Leipzig (1813: Ö + Preußen + Schweden + Russisches Reich kämpften gegen Napoleons Truppen) hervorging, tja, die 100.000 Tote und Verletzte waren wohl unerheblich. Der Bildhauer stand hier bloß vor dem Problem, ein Denkmal zu schaffen, auf einem Platz, der noch nicht verbaut war. Erst 1863 stand Heinrich Ferstel als Architekt der zu errichtenden Palais fest. Unter anderem errichtete er den Palast Ludwig Viktor 1864-1866, und das Palais Wertheim 1864-1868 (Wertheim ist bekannt als der begründer von einbruchs- und feuersicheren Kassen, auf der Weltausstellung 1851 in London erwarb er für Ö das Patent).

Anlässlich des Baues der Ersten Wiener Hochquellenwasserleitung wurde der Hochstrahlbrunnen im Jahr 1873 hier errichtet. Nach dem 2. Weltkrieg wurde dahinter das „Denkmal der Befreiung von der faschistischen Herrschaft“ auf betreiben der Sowjetunion aufgestellt, bis 1955 Stand auch tatsächlich ein russischer Panzer dort auf einem Sockel.

Im Vorgarten von Hausnummer 2 befindet sich der kleinste Weingarten von Wien.

Stadtpark - Wien

Parkring, 1010 Wien

21.10.2007

Stadtpark

Im Bereich des ehemaligen Wasserglacis wurde am 21.8.1862 der Stadtpark eröffnet, er wurde als erste Parkanlage Wiens für das "gemeine Volk" freigegeben. Der Landschaftsmaler Josef Selleny plante sie im englischen Landschaftsstil. Es wurden künstliche Seen angelegt, an denen sich viele, inzwischen wohlgenährte Wasservögel angesiedelt haben.

1865-1867 entstand der Wiener Kursalon, ein Prachtgebäude im italienischen Renaissance-Stil, viele Jahrzehnte lang ein beliebter Treffpunkt (Tanz- und Konzertlokal) des Wiener Bürgertums. Auch heute ist der „Kursalon Hübner“ wieder Veranstaltungsort für Bälle, Konzerte, Clubbings und Kongresse.

1906 begann die Einwölbung des Wien-Flusses. Sehenswert sind das Jugendstilportal, durch das der Fluss wieder ans Tageslicht tritt.

In diesem Park sind einige Denkmäler zu finden:

Johann Strauß Sohn (1825 - 1899)

Das vergoldete Denkmal (eigentlich Goldbronze) stammt aus 1921, steht nahe dem Kursalon.
Strauß komponierte rund fünfhundert Walzer und Poken und 20 Operetten, seine bekannteste Operette ist „Die Fledermaus“. Damit galt Strauß auch als Begründer der goldenen Ära der Wiener Operette. Der Walzer „an der schönen blauen Donau“ (Donauwalzer) ist auch heute noch so etwas wie eine inoffizielle Hymne Wiens und Österreichs

Franz Schubert (1797 - 1828)

Das Denkmal zeigt den Komponisten mit Notenheft und Bleistift. Die Reliefs des Sockels stellen die Phantasie als Frauengestalt dar, die Figuren links und rechts versinnbildlichen die Instrumentalmusik und den Gesang. Am 15. Mai 1872 wurde es enthüllt.
Schubert war eine typische Figur des Wiener Biedermeiers. 1808 – 1813 war er Hofsängerknabe, 1817 verließ er sein Elternhaus. Vom öffentlichen Erfolg nicht verwöhnt, wurde die "Schubertiade" jedoch bald zum Begriff für einen biedermeierlichen Hausabend mit Freunden. Schubert starb 31jährig nach schwerer Krankheit. Als "Romantiker der Klassik" bzw. "Liederfürst" ist dieser Komponist in die Musikgeschichte eingegangen.

Franz Lehár (1879 - 1948)

Das Denkmal wurde erst 1980 im Stadtpark aufgestellt.
Lehár war Ungar. Als Sohn eines Militärkapellmeisters kam er mit 29 Jahren nach Wien und schrieb hier Walzer, Märsche, Lieder und Tänze.

Prof. Robert Stolz (1880 - 1975)

Der Komponist war der letzte große Meister der Wiener Operette und ein erfolgreicher Vertreter der Wiener Unterhaltungsmusik (rund 60 Operetten, Singspiele und Ballette, die Musik zu 25 Eisrevuen und 98 Filmen sowie 2.000 Lieder, Walzer und Märsche). 1938 - 1946 Emigration in die USA.

Prof. Hans Makart (1840 - 1884)

Er war der populärste Historienmaler seiner Zeit. Den Höhepunkt seiner Popularität erreichte er, als er 1879 den Festzug anlässlich der Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares gestaltete.
Er besuchte die Kunstakademie, wurde aber als untalentiert entlassen. Er unternahm daraufhin Studienreisen nach London, Paris und Italien. Nachdem der Kaiser Franz Joseph ein Bild von ihm gekauft hatte, kehrte Makart nach Wien zurück.

Anton Bruckner (1824 - 1896)

Er war ein Komponist der Romantik, sowie und Musikpädagoge. Er gehörte zu den innovativsten Tonschöpfern seiner Zeit. Seine bedeutendsten und wohl auch bekanntesten Kompositionen sind die groß angelegten Sinfonien und die Kirchenmusik. Die Aufführung seiner Siebenten Symphonie in Leipzig machte ihn weltberühmt.
Das Denkmal im Stadtpark ersetzte jenes, das von Vandalen schwer beschädigt wurde. Es wurde 1988 aufgestellt.

Postparkasse - Wien

Stubenring, 1010 Wien

21.10.2007

Postparkasse

Im Jahr 1883 wurde für die „Königreiche und Länder“ die „k.k. Postsparcasse“, als „Sparcasse für den kleinen Mann“ gegründet. Erst war das k.k.Postsparcassenamt in der Wollzeile 37 untergebracht, es herrschten unglaublich schlechte Bedingungen für die Mitarbeiter: Fenster waren kaum zu öffnen, somit schlechte Luft, es war schmutzig und Mäuse überall.

In den Jahren 1904-1906 wurde dann das neue Gebäude im Jugendstil von Otto Wagner am Georg-Coch-Platz am Ring in der damals neuen Stahlbetonbauweise errichtet. Das Bild, das sich dem Spaziergänger bietet, ist das einer riesigen Geldkiste. Die Fassade besteht aus Granit- und Marmorplatten, die Nieten wirken wie Ornamente.

Das Innere, der Eingang und die Kassenhalle, ist 554 m2 groß und mit Glas überdacht. Der Fußboden im Kassensaal besteht aus Glaskacheln, die Licht in die darunterliegenden Räume lässt.
Heute gehört das Gebäude zu den meistfotografierten Jugendstilbauten in Wien. Auch ich bin fasziniert von diesem Gebäude, und gehe immer wieder mal, einfach so in den Kassensaal.

Regierungsgebäude - Wien

Stubenring, 1010 Wien

21.10.2007

Regierungsgebäude

Der Bau wurde von 1909-1913 in späthistorischen Formen mit nahezu 3.000! Fenstern erbaut, zum damaligen Zeitpunkt war es eines der modernsten Bürogebäude. Nach Fertigstellung übersiedelte das Reichskriegsministrium mit ca 2.000 Offizieren und Beamte in den Bau. In den Jahren 1918-38 wurde es das Gebäude vom Bundesheer benutzt und danach von der Deutschen Wehrmacht (XVII. Armeekorps). Ab 1925 war der Sitz der RAWAG (erste Rundfunksendungen Österreichs) in diesem Gebäude. Heute sind dort vier verschiedene Ministerien untergebracht.

Vor dem Gebäude befindet sich die Reiterstatue von Graf Radetzky, erschaffen 1892

Urania - Wien

Julius-Raab-Platz, Wien

21.10.2007

Urania
Die Urania Sternwarte wurde 1909-1910 als Volkssternwarte gemeinsam mit dem Volksbildungsinstitut Urania im Jugendstil erbaut. Sie beinhaltet 3 Kino- bzw. Vortragssäle, ein Sternwartezentrum sowie das von Hans Kraus gegründete Puppentheater.

Hier befand sich die zentrale Uhrenanlage, deren Zeitzeichen man auch telefonisch abrufen konnte. Vorher gab es keine zentrale Zeitauskunft.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Urania schwer beschädigt und die Kuppel mit der Sternwarte total zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde sie 1957 wiedereröffnet.

Heute sind hier auch ein Kino und eine Bar zu finden.

Fromme Helene - Wien

Josefstädter Straße 15, 1080 Wien

21.09.2007

sehr gute Wiener Küche.
Was mich immer wieder dorthin zieht, ist der "Vogelkeller": nicht nur, dass man dieses Kellergewölbe für private Feiern mieten kann, gibt es hier immer wieder Veranstaltungen: fast jeden Freitag ist ein Jazz /Blues-Konzert. Die Stimmung war noch jedes Mal super, und ich fühl mich wohl dort