Bild

Ich bin JJN aus Berlin. Ich bin Qyper seit dem 12.10.2007

Kontakt hinzufügen

Kompliment

Meine Blogs:
fotoberliner, http://blogberliner.blogspot.com/

Mehr über JJN

Statistiken
  • Beiträge: 21
  • Kontakte: 18
  • Einladungen: 0
  • Fotos: 54
  • Videos: 0
  • Kategorisierungen: 0
  • Events hinzugefügt: 0
  • Check-Ins: 0
  • Komplimente: 533
  • Lieblings-Qyper:0
  • Lustig:0
  • Stimme ich zu:0
  • Mehr davon:0
  • Super Guide:0
  • Tolle Gruppe:0
  • Tolles Profil:0
  • Schönes Foto:3
  • Gut geschrieben:255
  • Hilfreich:275

NewbieBadge RookieBadge PioneerBadge PhotographerBadge InsiderBadge PapparazziBadge BookerPrizeWinnerBadge

Zeige alle 7 Medaillen


  • Benutzerfoto: Joana
  • Benutzerfoto: Richard Hebstreit
  • Benutzerfoto: mahlzeit
  • Benutzerfoto: Wolfram
  • Benutzerfoto: stativision
  • Benutzerfoto: Rinaldo
  • Benutzerfoto: Hauptstädter
  • Benutzerfoto: Bemo
  • Benutzerfoto: zakkaya
  • Benutzerfoto: waschechteBerliner
  • Benutzerfoto: DinoCrocetti
  • Benutzerfoto: heifisch

Alle 18 Kontakte ansehen

Profil von JJN

Cassonade - Kreuzberg

Oranienstrasse 199, 10999 Berlin

05.03.2008

Feinster Zucker umgibt meine Zunge, meine Bauchspeicheldrüse jubiliert. Ich bin wieder einmal im Cassonade gelandet. Ich konnte nicht anders. Mir war seit dem Kotti so, als ob Waffelgeruch in meiner Nase klebt. Ich musste hier hin. Meiner Sucht fröhnen.

Im Französischen ist der generische Begriff für jeden unraffinierten (braunen) Zucker „Cassonade“. Namen sind nicht immer Schall und Rauch.

Feilgeboten werde hier Waffeln, feinste belgische Waffeln, Lütticher und Brüsseler, dazu Crepés und belgische “Feinkost” (Biere/Schokolade etc.). Wer hier jemals eine Lütticher Waffel mit Sahne und heißen Kirschen gegessen hat, wird wiederkommen.

Versprochen.

Leider ist das ganze kein Essen für die gesunde Linie, jedoch für das Gemüt. Die Preise schonen den Geldbeutel, zum Sattessen ist es sowieso nicht gedacht, sondern zum Ggenießen. Das Auge wird auch ansprechend bedient, Waffeln und Crepés sind liebevoll auf drapiert.

So kann man gedankenverloren auf dem Teller ein Kirschmeer mit Waffelschiff und Sahnebesatzung erahnen oder doch dem geschäftigen Treiben der Oranienstraße zusehen. Im hinteren Bereich kann man aber auch sitzen ohne herausschauen “zu müssen”. Dann kann man sich voll und ganz dem Genuß und der Völlerei hingeben.

Ich glaube, wenn die BVG nicht streiken würde, ich würde jetzt direkt hinfahren…Sagte nicht schon William Shakespeare “Welt in Waffeln”? Kluger Mann…

Toca Rouge - Mitte

Torstraße 195, 10115 Berlin

04.03.2008

Das Toca Rouge befindet sich direkt an der Torstraße an einem Mitte nahen Punkt, aber nicht direkt im Mitte-Trend-Gewühl.

Vielmehr entspannt unaufgeregt befindet man sich auf der nördlichen Seite der Torstraße in Nachbarschaft des Tucholsky.

Wenn man in den Wintermonaten durch einen Kunststoffvorhang der gekonnt die Gäste rein und die Kälte rauslässt gedrungen ist, steht man in einem eher kargen aber doch sehr stilvoll eingerichtet schlauchartigen, eher kleinen Raum. Links befindet sich ein Sitztresen hinter dem sich Küche und Bar befinden. Ich persönlich finde es ja recht angenehm, wenn man dem Koch auf die Finger schauen kann, solange die Lüftung mitspielt, hier jedenfalls tut Sie es.

Im hinteren Bereich des Raumes befinden sich die sauberen Toiletten was bei mir auch immer Pluspunkte ergibt, auch im hinteren Bereich befinden sich bequeme Sitzbänke, die Stühle sind doch eher etwas einfach (Plastik).

Aber eigentlich geht es hier ja um das Essen.

Und dieses Essen ist einfach fantastisch. Für einen Preis zwischen 7-8 Euro bekommt man allerfeinste Köstlichkeiten kredenzt. Zum Beispiel "Red Black Honey Girl" oder "Ear of the Dragon". Dazu gibt es Tee aus frischen Ingwer oder aber süffiges chinesisches Tsingtao Bier. (Es gibt aber auch noch andere Getränke, falls jemanden dies nicht zusagen sollte. Kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen ;O).

Hinter "Red Black Honey Girl" versteckt sich übrigens zartestes Rindfleisch auf Süßkartoffel, bei "Ear of the Dragon" handelt es sich um gebratene Schweinekamm mit Käse-Tofu-Dip. Auf der aus zwei getackerten A4-Seiten bestehenden Karte finden sich noch mehr derlei Kostlichkeiten. Das Essen ist sehr, sehr frisch, das Gemüse noch perfekt knackig und das fleisch einfach nur sensationell mariniert.

Für den Preis der hier verlangt wird ist das gebotene Essen ein sensationelles Schnäpchen und wird von mir noch sicher öfter verzehrt werden.

Cafè Kleisther - Schöneberg

Hauptstraße 5, 10827 Berlin

12.10.2007 (aktualisiert am 19.01.2008)

Das Café Kleisther liegt direkt am U-Bahnhof Kleistpark. Die Bedienungen sind super freundlich und alles ist unaufgeregt und unkompliziert.

Das Ambiente ist schlicht aber trotzdem sehr gemütlich es gibt eine reichhaltige Auswahl an Zeitschriften und Magazinen.

Besonders zu empfehlen ist der Brunch (nur Sonntags). Leckeres Frühstuckszeugs (mit Neuland-Aufschnitt und Bio-Käse) und verschiedenen warmen und Kalten Gerichten, dazu noch Obst und verschiedene Nachtische für ca. 8 €. und es ist überhaupt nicht überfüllt gewesen ( die beiden male wo ich da war) dort dürfte man auch ohne Reservierung zu seinem Sonntags-Brunch kommen.

Mondhaus Teppanyaki - Moabit

Sickingenstr. 5, 10553 Berlin

29.12.2007

Es ist zwar schon etwas her, dass ich dort war, aber da es im qype nichteinmal zu finden war, dachte ich mir, ich darf es euch nicht vorenthalten.

Das Teppanyaki Restaurant Mondhaus befindet sich in einer für Essen gehen nicht gerade bekannten Ecke Berlins, ziemlich direkt am S-Bahnhof Beusselstraße (max. 2 Minuten Fussweg).

Wer auf Teppanyaki am Tisch Show-Action steht, der wird im Mondhaus absolut glücklich. Die Köche und Mitarbeiter sind sehr nett und freundlich, die Einrichtung ist auch sehr annehmlich.

Das Essen ist lecker und wie es sich für am Tisch gebratenes gehört auch sehr heiß.

Das schönste daran ist: Zahlt man doch im Europacenter für den Teppanyaki Spaß im Menü an die fünzig Euro sind es hier lagebedingt ganz andere Summen: Auszug aus der Speisekarte:

M1. Menü Fujiyama
pro Person 21,40 €

Kalte Vorspeise
Suppe
Heilbutt mit Beilagen
Salat
Gebratener Reis
Entenfleisch mit Gemüse
Dessert

M3. Menü Tokio
pro Person 27,80 €

Kalte Vorspeise
Suppe
Lachsfilet mit Beilagen
Seezungenfilet
Salat
Gebratener Reis
Rinderfilet mit Gemüse
Dessert

ein vegetarisches Menü gibt es auch noch und im Sommer Special-Menüs.

Die Lokalität ist eher klein, einen Tisch reservieren erscheint mir sehr sinnvoll.

Preis-/Leistung 1A! Gemütlicher Abend mit Show-Einlagen (ich sag nur Eier-Reis) garantiert.

Restaurant Merhaba - Inh. Haydar Aksünger - Westend

Reichsstr. 3, 14052 Berlin

24.12.2007

Erst im Kadewe noch letzte Weihnachsteinkäufe gemacht, dann den Trubel am Breitscheidplatz weit hinter sich gelassen und schnell zur Reichstraße gefahren. Kurz hinterm Theo findet man es gleich, das kleine aber feine Merhaba.

Die Karte ist übersichtlich, aber voller leckerer Köstlichkeiten vom Grill und leckeren Vorspeisen.

Der Kellner war sehr aufmerksam und stellte mir die Getränke freundlicherweise auf die Linke Seite, da ich zurzeit meinen Rechen im Gips habe... (Kein Schlittschuhlauf, sondern Hallensport)...

Die Bedienung war insgesamt sehr nett und freundlich und dazu nicht aufgesetzt sondern aufrichtige herzlichkeit.

Ich aß einen gemischten Lamm-Grillteller, der recht zügig und dampfend am Tisch ankam und vorüglich schmeckte, dazu gab es Reis und Brot sowie vorab einen Salat. (11,50 €)

Meine Begleitung aß einen Teller mit Hähnchenspießen und war ebenso zufrieden.

Es gibt nicht viele Tische aber selbst Freitagabend um 20 Uhr bekamen wir direkt einen Tisch für Zwei Personen.

Ein Stern Abzug, da es doch recht verqualmt/verraucht war, aber das ist ja glücklicherweise auch bald passé.

vilmoskörte "Rechen in Gips" ist ein schöner Vertipper, bloß nicht korrigieren!

JJN wenn der Rechen halt im Gips ist, tippt es sich eher schlecht ;O)

Hamy Cafe - Kreuzberg

Hasenheide 10, gegenüber von Bauhaus, 10967 Berlin

03.11.2007

Am Ende der Hasenheide, kurz vorm Hermanplatz, da findet man es, das leckere und günstige Lokal Hamy.
Ich als geplagter Neuköllner muss immer sehr weit Richtung Kreuzberg/Mitte/F-Hain/Schöneberg etc. fahren, wenn ich mal was vernünftiges Essen will (jaja, es gibt schon ein paar Neuköllner Perlen, aber die Dichte anderere Kieze wird nicht erreicht.)
Das Hamy ist da eine positive Ausnahmeerscheinung, wenn es allerdings auch schon gerade so in Kreuzberg liegen dürfte. Zur Auswahl gibt es meist zwei Tagesgerichte für je 4,50 €. Meist wird Hähnchen oder Rindfleisch angeboten, gestern gab es jedoch auch Tintenfisch. Die Gerichte kommen sehr, sehr zügig an den Tisch. Ich aß ein Gericht mit zartem Hähnchenfleisch und Grünem Curry an Duft-Reis. Es war recht würzig aber für mich ziemlich perfekt scharf, viel Gemüse (Rotkohl, Salat, Möhren, Koriander etc.) und zerstoßene Erdnüsse rundeten das Gericht ab. Man kann während des Essens im vorderen Bereich des doch recht übersichtlichen Lokals kann man in die offene Küche schauen oder auf die belebte Straße je nachdem was man lieber mag.
Zum Essen trank ich einen Eistee aus Grüntee mit Zitrongrasstücken und Rohrzucker für 1,80 €. So ein leckeres Getränk für diesen Preis ist wirklich selten, zumal es auch noch hervorragend geschmeckt hat.
Alles in allem zu dem Preis ziemlich unschlagbar, ähnlich wie Mr. Voung in Nähe des Hackeschen Marktes aber losgelöst vom Mitte Schick und den hohen Mitte Preisen.

stativision wie, döner is nix vernünftiges? :D
ich muss da auch unbedingt mal hin, vietnamesisch ist meine momentane lieblingsrichtung - aber hermannplatz ist dann doch ne ecke, wo ich selten hinkomme. heute vielleicht - falls du’s noch nicht weißt: kunstaktion in neukölln, http://www.nacht-und-nebel.info/

stativision war an besagtem abend da und muss sagen, sehr gut. auch wenn wir drinnen keinen platz mehr bekommen haben.

Gusto - Wilmersdorf

Düsseldorfer Straße 49, 10707 Berlin

30.10.2007

Es ist schon etwas her, es war noch Sommer, besser gesagt Anfang des Sommers, als wir uns mit dem Büro zum Mittagessen nach draußen begaben. In dieser Ecke ist die Stadt nicht mit vielen guten Mittagstischen gesegnet, deshalb war die Anlaufstation mal wieder der Grieche (IM HOCHSOMMER!...)

Auf dem Weg dorthin kamen wir jedoch an der Ecke Düsseldorfer Straße / Bregenzer Straße an einem neuen Laden vorbei: dem Gusto.

Da es schön sonnig war, setzten wir uns nach draußen und sogleich kam der Inhaber/Oberkellner/Italiener/Sympath in Personalunion und reichte uns die Karten. Dazu erzählte er uns, was es so an Tagesgerichten gibt, es gibt jeden Tag mindestens zwei, meist jedoch drei wechselnde Gerichte, davon eins mit Pasta. Beim Mitteilen der Tagesgerichte ist gutes Gehör jedoch Pflicht, den der sehr herzliche und nette Besitzer spricht ein Kauderwelsch aus Deutsch und Italienisch, ist jedoch sehr bemüht einem vernünftig zu erklären was es denn nun gibt.

Als erstes wurden jedoch Getränke geordert, ein Kollege wollte Cola Light, woraufhin die Antwort kam: Tutte mir leide, wir haben nur originale italiniesche Getränge!". Und das ist auch tatsächlich so, Pago Apfelschorlen, San Pellegrino Wasser und Limonaden, wobei vor allem die Pago Apfelschorle eindeutig ein Zugewinn in meinem Getränkeschatz ist (unglaublich fruchtig und lecker).

Bestellt habe ich dann eine Pizza Margharita, die meisten Kollegen einen Salat mit Meeresfrüchten. Das Essen kam rasch und warm, zu einem Nudelgericht gibt es ein Schüsselchen mit frischen Parmesan zum drüberstreuen.

Die Pizza war sehr knusprig, perfekt zubereitet und absolut zu empfehlen. Nach einem Espresso oder Capuccino (die wirklich ausgezeichnet und, wie sollte es anders sein, original italienisch sind) verließen alle glücklich und zufrieden den mediteranen Moment und kehrten in die Realität des sommerlichen Berlins zurück. Selbst die Bezahlung war nicht weiter tragisch, da die Tagesgerichte um ca. 6-9 € Kosten, die Pizzen ca. 6 €. Und sie sind jeden Cent Wert.

So begann meine Leidenschaftliche Beziehung zum Gusto.

Seitdem war ich recht oft dort und wurde nie entäuscht, seien es ein Salat mit Käse aus Schafsmilch, eine Penne al Arriabata (für 4,50 €) oder weitere Pizzen gewesen. Alles gut und lecker. Da der Sommer wetter-techisch nun vorbei ist, sitzt man nun drinnen, dort ist ein nettes Ambiente, unanstrengend schlicht aber gemütlich, mit ein paar netten Details. An der Wand stehen reichlich Weine, laut meinem Chef (ein "Wein-Kenner") eine gute und schmackhafte Auswahl. Im Vorderen Bereich des recht kleinen Lokals gibt es auch eine Theke, an der man sich italienische Spezialitäten für zu Hause mitnehmen kann.

Letzten Freitag waren wir wieder dort, ich aß unglaublich zarte Hähnchenbrust in einer Soße mit Grünem Pfeffer. Dazu wurde auf einem seperaten Teller eine Gemüsevariation mit unglaublich fantastisch gewürzten, gedünstenen/gebratenen Möhren/grünen Bohnen/Kartoffeln gereicht, alleine diese waren ein Traum. Die Kollegen aßen das Fischgericht und waren schlichtweg begeistert.

Das Gusto ist jede Reise Wert und verdient diese fünf Sterne für Mittelmeer mitten in Berlin.

Dolce Pizza Store 3 (Centrale) - Schöneberg

Belziger Str. 73, U-Bhf Rathaus Schöneberg, Bus: M46, 104, 10823 Berlin

24.10.2007

Die Pizza bei Dolce ist wirklich fantastisch lecker.

Das Geschäft ist natürlich mehr oder weniger winzig, ich war bisher nur im Sommer dort, dawar draußen essen angesagt, da sind reichlich Sitzbänke. Wie es jetzt im Winter/Herbst ist, weiß ich leider nicht (wäre mal wieder ein Grund für einen Besuch.... ;O)

Die Pizza kommt meist frisch aus dem Ofen, für ein Stück zahlt man immer 1,80 €, egal welche Sorte ( Tomate& Ruccola, Salami, Scharfe Salami, Tonno, Tomate&Mozzarella etc.). Sollte die Pizza nicht total frisch sein, sondern schon fünf Minuten liegen, wird Sie in einem kleinen Mini-Ofen nochmal erhitzt. Die Pizzaverteiler sind sehr nett und schnell und das bei einem Supergroßen Andrang und einer Affenhitze im Geschäft. Wem die Pizza so noch nicht gefällt der kann Sie auch noch mit Olivenöl und scharfen Gewürzen verfeinern.

Wirklich sehr, sehr leckere Pizza für auf die Hand., für wenig Geld eine wirklich supergute Pizza.

stativision da schreib ich über pizza, da les ich über pizza. zum glück hab ich grad gegessen. nein, keine pizza :D

Imbiß Sanabel - Friedrichshain

Gabriel-Max-Str. 16, 10245 Berlin

23.10.2007 (aktualisiert am 24.10.2007)

Der Falafel-Mann meines Vertrauens ist zwar eigentlich in Kreuzberg, aber wenn man mal im Boxhagener Kiez unterwegs ist, dann ist Sanabel eine beliebte Anlaufstation für den mehr oder weniger kleinen Hunger.

Die Speisen sind recht gut, alles schön frisch und gut gewürzt. Wichtig natürlich: Es gibt richtige "Falafel-Taschen" und keine Pide-Viertel (ist mir leider auch schon öfter vorgekommen:O(

Sehr zu empfehlen ist der Sanabel: Eine Mischung aus Falafel und Schawarma.

Der Imbiss ist eine recht kleiner Steh-Imbiss, Verweilqualität ist gleich Null, höchstens eins, aber zum Essen und Energie tanken reicht es.

Das einzige was etwas schade ist, dass er meines Wissens nach recht früh zumacht. Stand jedenfalls mal in lauer Sommernacht vor verschlossenen Türen.

Gaststätte W. Prassnik - Prenzlauer Berg

Torstraße 65, 10119 Berlin

23.10.2007

Unanstrengend, Entspannt, Echt lässig. Mehr dieser Beschreibungen muss ich jetzt nicht mehr aufzählen, bis jeder versteht:

Dieser "Schuppen" ist für drei, vier (oder auch mehr) Feierabend/Wochenend-Bierchen mehr als geeignet.

4 Biere vom Fass (u.a. Reissdorf-Kölsch, in Berlin eine Rarität, wenn nicht sogar als Unikat hier), lustige doch recht DDR-Lastige Speisen (z.B. Würzfleisch mit Zitrone)und eine bunt entspannte Mischung an Publikum, eine teilweise im Streß befindliche Bedienung, dennoch sehr mitdenkend (Bier ohne Bestellung für durstige Kehlen ist optimal!).

Das Bier schmeckt, die Stimmung ist gut, das Essen ist zu den Preisen akzeptabel. Hatte ich erwähnt, dass ein 0,2 Kölsch vom Fass 1,20 € kostet? Schöner Platz zum versacken, deshalb fünf sterne von mir.

Ach und noch was zum Interieur: Hier wird nicht mit Retro-Schick gearbeitet, das ist alles Original und ich tippe, das das vor 30 Jahren schon so aussah. Das so eine Einrichtung heute wieder mehr als "hip" ist, dafür können die ja auch nix. Besonders toll ist vor den Toiletten der "Verphlegomat 70". ;O)

JJN Ich tippe eher für Phlegma, da es ein Automat ist, aus dem man Erdnüsse und Pistazien für einen Euro ziehen kann. Ein Mars lag auch noch drin.

Es wird schon ganz bewusst nich Veflegomat drauf stehen. Mich beunruhigt nur, ob des Titels "Verphlegomat 70", das Alter der Erdnüsse. Da beruhigt mich wiederum das Mars, das gab es ja nicht. ;O)

stativision achja, da wollte ich ja auch mal rein. gibt’s eigentlich reissdorf oder früh? hab jetzt schon beides gelesen (gibt aber beides auch woanders in berlin, wird auch immer mehr. das muss ja nu nich sein :D)