Ich bin JaBB aus München. Ich bin Qyper seit dem 19.02.2008
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Gasthof Grub - Poing
Parsdorfer Str. 5, 85586 Poing
26.05.2011
Ein wirklich hübscher und gemütlicher Biergarten an der S-Bahn Strecke S2 den wir gestern Abend besucht haben. Wer sich wegen der nahen S-Bahn Strecke Gedanken macht – hier besteht keine Sorge was die Lärmbelastung angeht – man hört die Züge kaum – wir fühlten uns zumindest nicht gestört davon.
Auf einer kleinen laminierten Karte, die auf dem Tisch aufgestellt war, bekamen wir eine Übersicht über die angebotenen Speisen und Getränke. Die Preise fand ich für Münchner Verhältnisse absolut akzeptabel: Die Maß Helles (Pils) lag bei 5,10 Euro, die halbe Maß – also 0,5l – lag bei 2,60 Euro - serviert wird hier sehr süffiges Hofbräu Bier. Außerdem gab es natürlich Weißbier, Russ’n und natürlich eine umfangreiche Auswahl nicht-alkoholischer Getränke. Und auch fürs leibliche Wohl war bestens gesorgt – neben einer Auswahl an verschiedenen Standardgerichten von Wiener mit Semmel und Suppen bis hin zu Currywurst mit Pommes und Braten mit Klößen sowie verschiedenen Salaten war für jeden Appetit etwas geboten. Wie in bayrischen Biergärten üblich gab es die Getränke als Selbstbedienung, die Bestellungen für Speisen wurden jedoch am Tisch aufgenommen. Dabei erwies sich die Bedienung als schnell und freundlich. Wir brauchten nicht lange auf unsere Bestellungen zu warten. Und auch die Getränkeversorgung lief ohne längere Wartezeiten.
Wir waren sehr zufrieden - ein kleiner Geheimtip unter den Biergärten in den Außenbezirken von München.
IT Corner - Riem
Karl-Hammerschmidt-Str. 44, 85609 München
24.02.2011
Der Begriff Kantine ist für den IT-Corner im Gewebegebiet Ost von Aschheim nahe des Münchner Stadtteils Riem eigentlich untertrieben, treffender wäre hier wohl Betriebsrestaurant. Denn die Qualität der angebotenen Speisen liegt meiner Meinung nach deutlich über dem, was man von einer Kantine erwarten würde.
Neben täglich mindestens drei, machmal auch vier Angeboten aus der regulären Küche, die man in die Sektionen
- Globetrotter (meist international angehauchte Speisen)
- Tradition der Region (meist deftige deutsche Hausmannskost) und
- Vitality (leichtere Gerichte, häufig vegetarisch)
aufgeteilt hat, gibt es außerdem drei weitere asiatische-thailändische Gerichte, zwei mit Fleisch oder Fisch und eines i.d.R. vegetarisch. Außerdem gibt Dienstags und Donnerstags Sushi und wem gar nichts zusagt kann sich auch an der umfangreichen Salattheke bedienen oder ggf. sogar Gerichte aus Einzelkomponenten der Angebote selbst zusammenstellen. Des weiteren findet sich noch eine Gemüsetheke und eine Desserttheke und es werden mindestens drei verschiedene Suppen angeboten.
Des weiteren findet sich im vorderen Bereich noch ein kleines Bistro, in dem man Kleinigkeiten und Snacks von belegten Brötchen oder Brötchen mit frisch geschnittenem heißen Leberkäse oder heißen Wiener über Brezeln, Eiscreme, Schokoriegel, Muffins und Gebächkstücken sowie Getränke aller Art bis hin zu den nötigsten Hygieneartikel fast alles bekommen kann.
Die Preise für die regulären Gerichte liegen meist im Bereich von vier bis sieben Euro, die Asia-Thai-Speisen werden dabei nach Gewicht der Fleisch-Gemüse-Schalen berechnet wobei der Reis sowie in Glückskeks inklusive sind, Suppen liegen zwischen drei und vier Euro.
Einzige kleine Kritikpunkte sind zum einen, dass bei den regulären Gerichten häufig kein Gemüse beigefügt ist und man es separat an der Gemüsetheke erwerben muss (wenn gewünscht) und dass genau an dieser Gemüsetheke das warmgehaltene Gemüse manchmal bereits etwas abgestanden wirkt. Aber dies ist verschmerzlich.
Insgesamt kann ich aber meine uneingeschränkte Empfehlung für diese Lokation aussprechen.
Ein paar Beispielgerichte habe ich dem Beitrag hinzugefügt.
Rim Wang - Karlsruhe
Eckener Str. 1, 76185 Karlsruhe
17.05.2010
Bereits im Vorfeld hatte man mir gegenüber vom Rim Wang geschwärmt, daher war ich sehr gespannt als wir uns am letzten Sonntag auf den Weg in dieses thailändische Restaurant machten. Gelegen an der Eckener Straße 1, Ecke Zeppelinstraße, bogen wir mit dem Auto auf einen kleinen hauseigenen Parkplatz vor dem Restaurant ein. Direkt vor dem Restaurant befindet sich auch gleich die S-Bahn Haltestelle Eckener Straße. Vorbei an allerlei Figuren und einem kleinen Schrein gingen wir zum Eingang und betraten das Thai-Restaurant. Links ging es in einen zusätzlichen, mit einer Tür abgetrennten Raum, in dem das Rauchen erlaubt war, während der größere Hauptbereich als Nichtraucherbereich definiert war. An der Theke empfing uns ein Europäer, der uns zu unserem reservierten Tisch im Nichtraucherbereich führte. Das Innere des Restaurant war mit reichlich Blumen, Papierschirmen, Buddafiguren und allerlei Thai-Nippes geschmückt. Ich fand das ganze zwar leicht überladen, aber doch irgendwie passend. Eine junge Thailänderin im landestypischen, seidenen Gewand brachte uns wenig später die Speisekarten sowie eine Getränkekarte.
Das Essensangebot umfasste eine breites Angebot thailändischer Gerichte jeglicher Coleur - die Preise sind dabei gehoben, aber meiner Ansicht noch im aktzeptablen Bereich. Als Spezialangebot finden sich in der Karte zusätzlich Gerichte mit dem Fleisch von Lamm, Känguru, Krokodil und Strauss. Da man mir das bereits im Vorfeld über dieses besondere Angebot berichtet hatte, wollte ich natürlich etwas von dieser speziellen Seite auf der Speisekarte probieren. Die Preise waren mit 13,50 bis 16,50 Euro zwar nicht gerade günstig, ich war aber gerne bereit für so etwas ein wenig mehr zu zahlen. Meine Wahl fiel schließlich auf das Känguru (Krokodil hebe ich mir dann für das nächste mal auf). Meine Begleiter wählten Speisen aus verschiedenen anderen Bereichen, darunter solche mit Ente oder auch Meeresfrüchten.
Die Wartezeit bis zum Servieren der Speisen gestaltete sich zwar etwas länger, bewegte sich aber noch absolut im Rahmen. Die Gerichte die man uns schließlich an den Tisch brachte waren alleine von der Präsentation schon sehr sehenswert. Während die meisten regulären Speisen mit einem großen Ring aus Reis und der Rest im aufwendig geschmückten Porzellanschälchen serviert wurden, erhielten diejenigen mit den etwas teureren Gerichten fantastisch arrangierte und dekorierte flache, große Schalen (Bilder sind beigefügt).
Und auch die Qualität der Gerichte entsprach absolut dem, was man in einem solch doch eher höherpreisigen Restaurant erwarten würde. Känguru schmeckte im übrigen etwas wie Rind und doch anders - ein wirklich interessantes Geschmackserlebnis. Und auch die Menge reicht meiner Meinung nach vollkommen aus um satt zu werden.
Nach dem Essen brachte man uns noch einmal die zusätzliche Getränkekarte, auf der sich unter anderem auch einige thailändische Schnäpse zu finden waren.
Die Rechnung brachten man uns schließlich in kleinen, verzierten Schatullen, in die wir die entsprechenden Beträge mit einem angemessenen Trinkgeld legten.
Zum Abschluß gab es schließlich noch einen kostenlosen süßen Likör für alle.
Meine Erwartungen an dieses Thai-Restaurant wurden mehr als nur erfüllt - ich kann wenn man die etwas höher angesiedelten Preise nicht scheut diese Lokation wirklich nur empfehlen. Mir hat es sehr gut gefallen und wenn ich mal wieder in Karlsruhe bin werde ich dort jederzeit wieder speisen.
Cafe Emaille - Karlsruhe
Kaiserstraße 142-144, 76133 Karlsruhe
16.05.2010
Am Samstag verschlug es mich mit ein paar Freunden in Karlsruhe ins Café & Bistro Emaille, das direkt in der Innenstadt an der Kaiserstraße gelegen ist. Ich selbst kannte diese Lokation noch nicht, mir wurde aber von den in Karlsruhe ansässigen gesagt dass man hier günstig und recht gut essen konnte. Das Café und Bistro besteht aus mindestens zwei großen Räumen mit einer großen Anzahl an Sitzplätzen, der eine, etwas tiefer gelegene Eingangsbereich besitzt eine große Theke und, der obere Bereich, den man über nur drei Stufen erreicht zieht sich langgestreckt an eine Fensterfront entlang, die einen Blick auf Teile der Kaiserstraße bietet. Die Wände zieren unzählige Emaille-Werbeschilder aus verschiedenen Epochen, denen diese Einrichtung wohl auch ihren Namen verdankt. Des weiteren findet man auch vor dem Restaurant auf einer Freifläche einige Sitzplätze, allerdings war es für uns dazu noch zu kalt. Rauchen ist wie in Baden Württemberg üblich innen natürlich nicht erlaubt. Vor der Tür und im Außenbereich gibt es aber Aschenbecher für die "Süchtigen".
Das Publikum würde ich als gemischt bezeichnen, zum einen ist ein großer Teil eindeutig dem studentischen Klientel zuzuordnen, aber auch bürgerliche Familien, Ehepaare und Einzelpersonen waren zu sehen. Recht schnell nachdem wir uns an einem der wenigen freien Tische niedergelassen hatten, brachte uns eine der zahlreich vorhandenen Servicekräfte auch schon die Speisekarten. Zusätzlich fand sich auf dem Tisch ein Aufsteller mit den sogenannten Hammer-Angeboten, verbilligten Speisen die zum Preis von 3,90 Euronen zu haben waren. Aber auch in der Karte waren diese verzeichnet. Die Speisen im Emaille umfassen eine gut gemischtes Angebot der bürgerlichen Küche, von Schnitzel, Currywurst und Fleischkäse bis hin zu Fischgerichten, Salate und Nudelgerichte war alles zu finden. Außerdem gibt es ein Frühstücksangebot und natürlich eine breite Auswahl an alkoholischen und alkoholfreien Getränken. Häufig wird das selbe Gericht in der Karte einmal mit Bratkartoffeln und einmal, zum etwas günstigeren Preis, mit Salat angeboten.
Während meine Begleiter sich durchgehen für eines dieser Hammer-Angebote entschieden, wählte ich eines der regulären Angebote in Form eines Fleischkäses mit Spiegelei und Bratkartoffeln zum Preis von 5,10 Euronen. Nachdem wir unsere Bestellungen abgegeben hatten dauerte es kaum gefühlte zehn Minuten, bis man uns auch schon unsere Speisen servierte.
Die Qualität der Gerichte würde ich als dem Preis durchaus angemessen bezeichnen. Hinter dem Begriff Bratkartoffeln verbarg sich zwar nicht unbedingt dass, was ich als solche bezeichnen würde - viel mehr handelte es sich um frittierte und gesalzene Kartoffelscheiben. Jeder Speise lag neben einem Salatblatt und einem Streifen Paprika auch noch eine kleine Tüte Haribo Gummischnuller bei.
Wie ich des weiteren hörte und las, finden im Café Emaille am Wochenende Abends auch Live-Auftritte verschiedener Bands statt. Da ich aber das nicht testen konnte, möchte ich es hier nur erwähnt haben.
Insgesamt eine günstige und recht schmackhafte Möglichkeit in der Karlsruher Innenstadt zu günstigen Preisen reichlich zu essen. Eindeutig nichts für den hohen kulinarischen Anspruch, aber dennoch sehr empfehlenswert.
Hooters - Karlsruhe
Kaiserstrasse 89, 76133 Karlsruhe
15.10.2009
Auf den Hinweis eines Quasi-Einheimischen hin begaben wir uns am Montag Abend ins Karlsruher Hooters am Kronenplatz - eine von nur vier Hooters-Niederlassungen im Bundesgebiet. Ich selbst hatte schon von diesem Konzept gehört und gelesen, mein Begleiter kannte die Erlebnis-Gastronomie-Kette noch gar nicht. Als wir den Laden betraten, wurden wir von mehreren Seiten mit einem "Welcome to Hooters!!" seitens der eher knapp bekleideten (enges weißes Oberteil, kurzes oranges Höschen) Bedienungen begrüßt. Einen Tisch mussten wir uns jedoch selbst suchen - ein "Wait here to get seated." Schild suchte ich vergebens. Diese eher amerikanische Sitte würde viele Deutsche wohl auch eher verwirren glaube ich. ;)
Vom Interior her erinnerte das Restaurant an eine typische American Sportsbar. Auf einigen Monitoren liefen Sportergebnisse und Werbung im Wechsel.
Ein kurzer Blick in der Karte verriet, dass auch das Speiseangebot dem einer Sportsbar entsprach: Burger, Sandwiches, einige mexikanisch angehauchten Gerichte sowie ein paar Appetizer. Im Getränkeausschank fanden sich hauptsächlich lokale Biere, die üblichen Softdrinks und auf einer nicht zu verachtenden separaten Karte auch zahlreiche alkoholische Longdrinks.
Kurz nachdem wir uns an einem Tisch niedergelassen hatten, kümmerte sich auch schon eines der Mädchens um uns. Sie begrüßte uns, nannte ihren Namen und legte zusätzlich noch einen Zettel mit ihrem handgeschriebenen Namen auf den Tisch. Dann nahm sie unsere Getränkebestellungen auf und als sie wenig später die Getränke brachte auch unsere Essensbestellungen.
Ich selbst entschied mich - meiner Vorliebe für mexikanische Speisen folgend - für einen Quesadilla mit Hühnerfilet, mein Begleiter wählte einen Chickenburger. Die Wartezeit bis zum servieren der Gerichte gestaltete sich ebenfalls angenehm kurz. Qualitativ war das servierte ebenfalls in Ordnung - ich habe mit Sicherheit schon bessere Quesadillas verzehrt, aber auch schon schlechtere.
Die Mädchen kümmerten sich je nachdem wie offen sich die Gäste verhielten mehr oder weniger intensiv um die Gäste. Bei einigen ließen sie sich auf Gespräche am Tisch ein, wir konnten auch beobachten wie ein Mädchen mit einem Gast Hula-Hoop Reifen um die Wette schwingen ließ und wie einige der Mädels einen kleinen Tanz zu YMCA von den Village People hinlegten. Und zwischendurch klang wieder immer ein fast begeistert klingendes, mehrstimmiges "Welcome to Hooters!" durch den Gastraum.
Alles in allem ein wirklich interessantes Erlebnis - wenn ich mal wieder in einer Stadt mit einem Hooters bin, werde ich mir durchaus einen weiteren Besuch überlegen - war wirklich ein lustiger Ausflug in die amerikanische Erlebnisgastronomie-Kultur. :D
Etap München Messe - Riem
Bahnhofstr. 4, 85609 München
10.10.2009
Das Etap Hotel Müchen Riem zählt eindeutig zu den Low Budget Hotels und verfügt auch nur über einen einzigen Stern. Dennoch war ich trotz anfänglicher Skepsis positiv überrascht. Die Zimmer sind zwar sehr simpel - ein großes Bett, ein kleines Etagenbett darüber, ein kleiner Fernseher, Schreibtisch, ein paar Kleideraufhänger, Nasszelle, seperate Toilette und Waschbecken - aber für den einfachen Reisenden ist diese Ausstattung vollkommen ausreichend. Die Hotelbediensteten erwiesen sich als pragmatisch, aber freundlich.
Mit der S-Bahn kann man über den S-Bahnhof München Riem, der praktisch um die Ecke liegt schnell auch mal in die Innenstadt fahren. Aber auch mit dem Auto kommt man über die nahe A94 schnell in die Innenstadt. Die Messe Riem und die Einkaufmeile Riem-Arkarden befinden sind über ein Autokreuz, an dem sich auch die Auf-/Abfahrt zur A94 befindet leicht zu erreichen.
Parken kann man entweder vor dem Hotel - wenn man dort noch einen Parkplatz findet - oder in dem angrenzenden, kostenpflichtigen Parkhaus, das nach Auskunft der Hotelbetreiber aber nicht zum Hotel gehört, sondern von einer fremden Firma betrieben wird. Geschäftsreisende mit Voucher für das Hotel müssen hier selbst zahlen und das ganze über die Reisekostenabrechnung begleichen lassen.
Im Hotel gibt es des weiteren kostenloses WLAN, welches ich selbst allerdings aufgrund schwacher Signalstärke in meinem Zimmer nicht zum laufen bekam. Ein Kollege hatte da mehr Glück.
Das Frühstück ist einfach, aber vollkommen in Ordnung. Auf dem Buffet finden sich Brötchen, Brot, verschiedene Müslisorten, Dosenmarmelade und Dosenwurst sowie Obst und Joghurt. Außerdem gibt es natürlich Kaffee, Tee, Saft und Wasser. Für den späteren Hunger kann man entweder die Automaten in der Lobby bemühen oder sich ins angrenzende Bistro begeben, das für Hotelgäste einen Rabatt bietet. Außerdem findet sich direkt gegenüber noch ein Kiosk.
Meiner Meinung nach eine einfache und gute Unterkunft in für Geschäftsreisende und Messebesucher idealer Lage.
Sangeet - Maxvorstadt
Brienner Str. 10, 80333 München
16.09.2009
Gestern bin ich mit zwei Kollegen chinesischer Herkunft in München angekommen und wollte noch etwas essen gehen. Mit Hilfe meiner iPhone App “AroundMe” stieß ich auf das Sangeet und konsultierte darauf hin Qype um die bisherigen Beurteilungen zu begutachten. Nachdem ich die durchgehend positiven Bewertungen gelesen hatte, entschieden wir uns dafür dort zu Abend zu essen. Freundlich wurden wir von einem Kellner mit Turban begrüßt und an unseren Platz geführt - trotz späteren Dienstag Abends waren doch relativ viele Tische besetzt.
Ein Blick in die Speisekarte zeigte, dass die Preise für die exklusive Lage nahe des Odeonsplatzes angemessen waren: Sie gingen in etwa bei 10 bis 11 Euro los. Das Angebot war reichlich, ohne allzu überladen zu wirken: Einige indische Vorspeisen und viele verschiedene Gerichte nach Art des Fleisches bzw. Vegetarisch sortiert. Wir fanden Fisch, Huhn, Lamm-, Rind- und Schweinefleischgerichte sowie noch ein Angebot an verschiedenen Biryanis. Neben einigen Gerichten fanden sich zwischen ein und fünf Chilischoten-Symbole, welche die Schärfe der Gerichte anzeigten. Ich entschied mich für das mit zwei Chilischoten markierte “Chicken Nilgrim” - einem Gericht mit Huhn, Rahmspinat, Chili, Safran und Kokos. Als Vorspeise wählten wir für alle überbackenes Naan. Hätten wir gewusst dass es auch ohne diese Bestellung einen Korb hauchdünnes Fladenbrot mit vier Saucen gab, hätten wir wohl darauf verzichtet.
An dieser Stelle sei noch vermerkt dass der Ober stets freundlich und aufmerksam war, ohne dabei jedoch auch nur einen Moment aufdringlich zu wirken. Er beriet wo es notwendig war und war auch gern zu einem kurzen Smalltalk bereit - ein sehr positives und lobenswertes Verhalten.
Nach recht kurzer Wartezeit wurden schließlich unsere Speisen in kleinen Messingtöpfen serviert - dazu gab es einen großen Teller mit Basmatireis für alle.
Obwohl ich ein mit nur zwei Chilischoten markiertes Gericht gewählt hatte, musste ich schnell feststellen dass Schärfe hier wirklich ernst genommen wurde - nicht an europäische Geschmäcker angepasst wie man es so oft in indischen Restaurants erlebt. Und trotz des Tatsache dass ich scharf mag, kam ich bei meinem Chicken Nilgrim wirklich leicht ins Schwitzen. Also Vorsicht: Scharf heißt im Sangeet wirklich scharf - sogar sehr scharf. Ich möchte nicht wissen was das mit fünf Chilischoten markierte Chicken Madras auf meiner Zunge hervorgerufen hätte. :)
Alles in allem kann ich das Sangeet nur empfehlen. Die Preise für ein Abendessen sind zwar nichts für den kleinen Geldbeutel, aber für einen Liebhaber der indischer Küche ist dieses Restaurants nach meinem aktuellen Kenntnisstand eindeutig eine der ersten Adressen in München. Beide Daumen hoch!
Rialto Tedsch - Bebra
Nürnberger Straße 55, 36179 Bebra
11.04.2009
Beim Rialto Tedsch handelt es sich um ein von Indern geführtes Restaurant, das neben einem breiten Angebot an italienischen Speisen auch indische Gerichte anbietet. Die Gerichte können sowohl in den gemütlich eingerichteten Räumlichkeiten vor Ort verzehrt als auch nach Hause bestellt werden. Einzige Einschränkung hier ist, dass man die Gerichte selbst abholen muss, da es keinen Bringdienst gibt.
Die Qualität der Speisen - ich habe sowohl die italienischen als auch die indischen versucht - war durchgehend gut bis sehr gut. Die Bedienung war immer sehr freundlich, aufmerksam und schnell, ohne dabei aufdringlich zu werden. Ich kann dieses Restaurant vorbehaltlos empfehlen.
In den Räumlichkeiten darf im übrigen nicht geraucht werden - vor der Tür findet sich jedoch ein Aschenbecher.
TACOLONIA ehem. TACO LOCO - Nippes
Kempener Str. 56, 50733 Köln
24.09.2008
Das Taco Loco in der Kempener Straße in Köln Nippes ist soweit ich das anhand der Webseite feststellen konnte eines von drei Restaurants diesen Namens im Bereich von Köln, eine vierte Niederlassung findet sich in Hürth.
Nach einigen eher enttäuschenden Versuchen, in Köln mexikanisch zu speisen war ich schließlich in dieser Location gelandet und muß im nachhinein sagen, daß ich wirklich begeistert war. Die Preise sind zwar ziemlich gesalzen, für einen Burrito bzw. Quesedilla zahlt man gut und gerne schon mal 8 bis 9 €uronen, aber die Qualität der servierten Gerichte und die Portionsgröße macht den hohen Preis meiner persönlichen Meinung nach durchaus wett. Das Angebot an Speisen ist typisch für Restaurants dieser Coleur: Nachos, Burritos, Enchiladas, Fajitas, Salate, Suppen, Wraps, Burger sowie einige Spezialitäten wie z.B. Spare Ribs, Gambas (Garnelen). Die Bedienung - sprich der Service - in diesem sehr angenehm eingerichteten mexikanischen Restaurant war freundlich und schnell ohne dabei aufdringlich zu wirken.
Einzige Kritikpunkte wären die doch recht hohen Preise und die ungepolsterten Holzbänke, die nicht gerade zum besonders langen verweilen einladen - deswegen gebe ich nur vier von 5 Möglichen Punkten .
Bistro Pütz - Ehrenfeld
Widdersdorfer Straße 232, 50825 Köln
11.06.2008
Das Pütz in der Widderdorfer Straßer in Köln gehört eindeutig zu den besseren Möglichkeiten, in der Gegend um das Maarwegzentrum zu Mittag zu essen. Im Innenraum ist zwar nicht besonders groß groß, aber bei meinen bisherigen Besuchen haben meine Begleitter und ich immer an einem der zwei niedrigen oder drei hohen Tische einen Sitzplatz gefunden.
Das Speiseangebot besteht aus verschiedenen Gulaschzubereitungen (Gulaschsuppe, Gulasch mit Spaghetti etc.), wirklich ansehnlichen Portionen von Schnitzeln (die auch nach Jäger oder Zigeuner-Art sowie mit einer großen Portion Pommes und einem gemischten Salat serviert werden), einer kleinen Auswahl an Spaghettizubereitungen (Bolognese, Carbonara, Meeresfrüchte etc.), fünf oder sechs Pizzen sowie Salaten, Schaschlik und typische deutschen Fastfood-Gerichten wie z.B. “Kanzlerfilet” (Currywurst) mit Pommes. Dabei bewegt sich die Preisspanne von 2,50 bis über 10 €uronen.
Die Bedienung ist stets freundlich und zuvorkommend, die Zeit zwischen Bestellung und dem servieren der Speisen ist in der Regel angenehm kurz. Getränke werden in der Regel in 0,2l Flaschen ausgeschenkt und umfassen neben den üblichen Softgetränken natürlich auch das hier übliche Kölsch.
Eine Besonderheit, sozusagen der Wahlspruch dieser kleinen Lokalität ist das “bis nachher”, welches man ziemlich exzessiv verwendet. Nicht nur daß der Wirt jeden Gast mit diesem Satz verabschiedet, es prangt auch auf der Innenseite der Tür und auf den Rücken des Pütz-Firmenshirts.
Alles in allem eine wirklich nette kleine Kneipe, die ich jedem, der in der Gegend um das Maarwegzentrum zu Mittag essen möchte wärmstens empfehlen kann.
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