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Ich bin Kakanien aus Innsbruck. Ich bin Qyper seit dem 05.04.2008

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Indisch-Bengalisches Restaurant "Bollywood" - Innsbruck

Höttingergasse 15, 6020 Innsbruck

27.04.2013

Mit einem Android geschriebener Beitrag Hol Dir die App

Liebe Leute, dieses Lokal gibt es nicht mehr. An seine Stelle ist ein italienisches getreten. Schöne Grüße aus den Alpen Erich

Retsina IV - Wien

Hernalser Hauptstraße 68, 1170 Wien

16.10.2012

Lieber Alexis,
es wird immer komplizierter, auf diese Weise in Qype eine Beschreibung zu machen, ich versuche es trotzdem. Vielleicht kommt diese Nachricht ja bei Dir an.

Ich war heute im Restaurant Retsina in der Jörgerstraße. Auf der Rechnung steht zwar die Adresse Hernalser Hauptstraße 68, aber das soll Dich nicht verwirren. Die beiden Straßen verlaufen parallel, aber der Eingang befindet sich jedenfalls schräg gegenüber dem Jörger Bad, das übrigens ein wunderschöner Jugendstilbau ist.

Aber wir wollten nich baden gehen, sondern bloß ein gutes griechisches Essen zu uns nehmen - das gelang leider nicht wirklich. Gelungen war allenfalls das Service, auch wenn es sich nicht um eine echte Griechin handelte, die unsere Bestellung entgegen nahm.

Weniger gelungen war das Essen. Vor allem für Wiener Verhältnisse.
Du weißt ja, dass ich in Innsbruck lebe, wo das Essen im Gasthaus zu den teuersten Vergnügen in Österreich zählt. Aber dort gibt es ein griechisches Lokal, das billiger UND besser ist als die Wiener Variante. Das sagt viel über das Preis-Leistungs-Verhältnis hier aus.
Das Essen war nicht schlecht, aber eben nur Durchschnitt. Das ist in Wien kein Qualitätsmerkmal, isst man hier doch meist problemlos gut und günstig.
Noch dazu befinden wir uns hier nicht im ersten Bezirk, sondern in einem so genannten Außenbezirk, noch dazu in einem, der fernab der Schickeria ist. Hier findest Du Multi-Kulti in seiner unverfälschten Art: Arbeiter und Migranten leben hier noch ohne von den Rechten forcierte Feindschaft, kleine Beisln reihen sich an Geschäfte, die in den reinen (cleanen) Innenstädten längst durch hohe Mietpreise ausgerottet wurden.

Aber ich will Dir keine Stadtbeschreibung liefern, bloß eine Bestandsaufnahme des Lokals, das Filialen in anderen Teilen der Stadt hat.

Hierher musst Du nicht kommen!
Das Brot (Pita) war aufgewärmt und schmeckte fade, trocken.
Der Vorspeisenteller setzte sich aus gebackenen Gemüsearten zusammen und die Hauptspeisen waren üppig, aber langweilig. Ein anderes Wort fällt mir für das Dargebotene leider nicht ein.
Die Preise für die Lage heftig:
Bifteki: € 10,80
Großes Bier: € 3,50
Eistee: € 2,50
Warmer Vorspeisenteller für eine Person: € 8,40

Dass der Schafskäse im Bifteki trocken war, will ich nur der Ordnung halber ergänzen. Ein Kunststück der Küche, das ich noch selten erlebt habe.

In diesem Sinne:
Es gibt hier, in Hernals (so heißt der Bezirk) weit bessere Angebote!

Schöne Tage wünscht Dir weiterhin
Erich aus Kakanien


Zum Weissen Tiger - Wien

Schmelzgasse 9, 1020 Wien

31.08.2012

Liebe Evi,
der 2. Bezirk ist in den letzten Jahren teilweise leider ein wenig schicki-micki geworden, einige wenige Gasthäuser aus der guten, alten Zeit (die bekanntlich nicht so war, wie wir sie später verklären) überleben mit Ach und Krach.
Der weiße Tiger liegt irgendwo dazwischen: weder schicki-micki noch uriges Gasthaus aus der alten Zeit. Und vielleicht gerade deshalb ein heißer Tipp.

Gestern gab es ein Mittagsmenü um € 8,50, bestehend aus einer köstlichen Kürbissuppe, der man anmerkte, dass die Grundlage (Rindsuppe) nicht aus dem Suppenwürfel kam.
Danach gebratenes Forellenfilet - gut gebraten, nicht vertrocknet - mit Gemüse und Erdäpfel (=Kartoffel).

Der Hollersaft für meine Freundin fiel etwas geschmacksneutral aus, aber das wurde ohne Probleme "ausgebessert". Mein Bier (naturtrübes Schnaitl?) schmeckte wunderbar, wenn hier auch angemerkt werden muss, dass ich biermäßig ein Laie bin und deshalb nicht sicher, ob der Name stimmt.

In diesem Sinn: Hier ist gut essen und trinken - übrigens auch im Freien.
Schöne Grüße aus der Leopoldstadt
Dein Erich aus Kakanien

Caffè Intermezzo - Wien

Schrottgießergasse 1, 1020 Wien

28.08.2012

Liebe Susanne,
hier ist gut frühstücken!

Erstens schmeckt der Café köstlich, zweitens sind die Eierspeisen gut (auch wenn sie hier merkwürdigerweise Rühreier heißen, was ich so nur aus Deutschland kenne) und drittens ist die junge Dame, die all das bringt, freundlich und nett.

Dass ich danach noch eine Karte für einen Gratiscafé fürs nächste Frühstück bekam, war nicht ausschlaggebend dafür, wieder herzukommen.

Falls Du mal in der Nähe bist:
Frühstück hier ist wunderbar!

Grüße aus Kakanien,
Erich

Gasthaus Wickerl - Wien

Porzellangasse 24a, 1090 Wien

28.08.2012

Lieber Joe,
so leer wie auf dem Foto ist heute nur der Nichtraucherbereich gewesen. Die meisten Gäste saßen an diesem lauen Abend im Freien oder im "Raucherabteil".

Was Essen und Service anlangt waren wir rundum zufrieden. (Es ist übrigens nett, dass immer häufiger Kellner mit deutschem Akzent in Österreich beschäftigt sind, das stärkt das hiesige Selbstbewusstsein. Ein Trost, nachdem die Niederlagen im Fußball kein Ende nehmen wollen.)

Wo bekommt man noch gebackenen Sellerie, ein köstliches Backhendl mit Erdäpfelsalat und Bohnen und danach ein Mousse au chocolat, das cremig und nicht zu süß ist? Letzteres um € 5,00 übrigens.
Dazu ein tschechisches Bier, einen Hauswein um € 1,70 (Achterl) - und einen tollen Muskateller zur Nachspeise.

Vielleicht genießen wir demnächst noch ein Mittagsmenü um € 6,50. Das besteht aus einer Tagessuppe und so animierenden Hauptspeisen wie Eierschwammerl im Teig, ausgelöstem Backhendl oder gekochtem Rindfleisch mit Rösti.

Hier wird nicht modisch gekünstelt, hier wird "bloß" ehrlich und gut gekocht.
Lokale wie dieses sind selten geworden - hoffentlich sterben sie nicht aus.
In diesem Sinn: Das Wickerl soll leben!

Grüße aus Kakanien,
Dein Erich

Il pane e le rose - Brot & Rosen - Prenzlauer Berg

Am Friedrichshain 6, 10407 Berlin

22.07.2012

Lieber Adriano,
heute haben wir dieses Restaurant versucht - es sah so nett aus. Das Service war auch so, leider konnte das Essen damit nicht Schritt halten.

Meine Kalbsleber war zwar durchaus "auf den Punkt" gegrillt, allerdings war sie schlecht gereinigt. Sie strotzte vor "Flachsen", wie die Wiener sagen. Also jenen Teilen einer Leber, die sorgfältige Köche entfernen.
Die Kartoffeln - um Trüffelteilchen ergänzt - waren nicht weich gekocht, sondern noch hart. Kein Wunder, dass ich von den Trüffeln wenig bemerkte. Der Salat dazu nicht frisch, sondern bereits weich vom langen Liegen in der Küche.
Für € 18,00 doch eher enttäuschend.

Meine Freundin bestellte Gnocchi mit Calamari - alles lauwarm serviert, offensichtlich nicht frisch zubereitet, sondern (zu wenig) aufgewärmt. Nur der Salat war frisch. Weil als Extra bestellt?

Immerhin war der Wein (Chardonnay) in Ordnung und gut gekühlt. Aber eigentlich wollten wir gut essen.

Wir werden demnächst den nächsten Italiener versuchen.

Grüße aus Berlin,
Dein Erich aus Kakanien


Mami Camilla - Prenzlauer Berg

Hufelandstraße 36, 10407 Berlin

20.07.2012 (aktualisiert am 21.07.2012)

Lieber Adriano,
ein kleiner Restaurantbericht aus Berlin/Hufelandstraße.

Es war anfänglich sehr nett. Wir waren mit Berliner Freunden hier, das Essen war gut (dieses Mal auch kräftig gewürzt zum Unterschied von den Besuchen zuvor), Service nett, zum Schluss leider unangenehme Überraschungen.

Die Lichter wurden schwächer, die Stühle neben uns auf die Tische gestellt, und als die Kellnerin unserer Freundin auch noch das Glas wegnahm, obwohl ihre ökologischen Colaflasche noch Flüssigkeit enthielt, war es doch etwas zu viel der "dezenten" Aufforderung zum Gehen.

Unser Berliner Freund Michael fand das einigermaßen "beschissen" und sagte das auch, worauf die Kellnerin sich entschuldigte. Der Chef wolle das so. Sie kann sicher nichts dafür. Eine Empfehlung für weitere Besuche war es allerdings auch nicht.

Schade. Aber zum Ausgleich gibt es ja das "tous les jours". Zwar kein Restaurant, aber ein wunderbarer Platz zum Frühstücken. Bis abends.

Es grüßt Dich,
Dein Erich aus Kakanien

PS: Ich erhöhe auf 3 Sterne - den Abzug gibt es für die Verabschiedung. Aber das Essen war gut. Immerhin.

liber wiederin - Innsbruck

Erlesstraße, 6020 Innsbruck

13.03.2012

Lieber Michael,
endlich! Seit mehr als einem Jahr vermisse ich in Innsbruck eine Buchhandlung, die mir beweist, dass ich meine Bücher nicht über Amazon bestellen soll.

Hier ist sie: Thomas Wiederin hat mit seinem Team wieder eine Buchhandlung eröffnet.
Die alte, die wir Literaturfreundinnen und -freunde so gern besucht haben, ist in anderen Händen gelandet.

Aber nun ist sie wieder da: Die Stätte der Literatur!

Die Buchhandlung nennt sich nun “liber wiederin”, was kein Rechtschreibfehler ist.
Aber “lieber” ist man hier sicher als in jenen Konkurrenzbetrieben, in denen das Geschäft mit so tollen Dingen wie Geburtstagskarten und den unvermeidlichen Moleskine-Heften vollgestopft ist.

Hier gibt es Literatur vom Feinsten und dazu Menschen, die sich nicht nur als Verkäuferinnen und Verkäufer sehen, sondern als Menschen, die gerne lesen.

So ist es gut!

Liebe Grüße aus den Alpen und Kakanien,
Dein Erich – wir sehen uns dort?

Flattingers Bildgeschichten - Innsbruck

Innstraße 15, 6020 Innsbruck

05.03.2012

Lieber Vincent,
falls Du mal in der Gegend vorbeikommst – ob als Teufel oder Engel – , schau doch mal bei Flattinger rein! Der Mann hat noch beide Ohren, aber er will sein Selbstporträt nur verkaufen, wer um genau 2 Cent mehr bezahlt, als Deine Sonnenblumen bei der letzten Versteigerung gekostet haben!

Ansonsten ist der Typ aber echt sympathisch und malt nicht nur, sondern zeichnet auch. Früher war er mal bei einer Tiroler Tageszeitung tätig und machte dort die Kinderseite. Aber irgendwann waren dieser Zeitung die Kinder nicht SO wichtig, deshalb arbeitet der Mann jetzt für eine “Kleine Zeitung” in der Steiermark.

Dass er außerdem Kinder- und Jugendbücher geschrieben hat und Theaterstücke, sei nur am Rand vermerkt. Weil es nämlich am besten ist, zu ihm persönlich in sein Büro/Geschäft zu kommen.
Dort sitzt und arbeitet er von Dienstag bis Samstag.

Und gegen eine kleine Störung oder einen Verkauf anderer Bilder (sie sind übrigens günstiger als sein Selbstporträt!) hat er sicher nichts einzuwenden.

Wie stets Grüße aus Kakanien
Dein Erich

PS: Man kann auch ganz nett mit ihm plaudern – aber halte ihn bitte nicht zu lange von seiner Arbeit ab!

Wien Museum - Wien

Maderstraße 2, Karlsplatz, 1040 Wien

21.02.2012

Lieber Karl,
“Mode ist mehr” heißt eine “Ausstellung” im Museum – und voll der großen Erwartungen ging ich hin. Vor einiger Zeit gab es dort eine wunderbare Jandl-Ausstellung, vielleicht nun eine ähnlich spannende über Mode?

Du wirst es nicht glauben, aber das Museum hat ein paar Kleiderschränke mit Sachen aus den 60-er Jahren – und dem darauf folgenden – gekauft und findet das offensichtlich sensationell.
Man könnte nun einige Vermutungen anstellen, warum ein Museum das macht, vor allem, da die Eigentümerin der Kleiderschränke Katharina Noever heißt. Die war einmal mit einem gewissen Peter Noever verheiratet, der wiederum Direktor des MAK, des Museums für angewandte Kunst war.
Außerdem war sie Mitglied der Schicki-Micki-Gesellschaft der 68-er Generation, die auf ihrem Weg durch die Institutionen mehr oder weniger erfolgreich war. Mehr in Bezug auf das eigene Einkommen, weniger in Bezug auf soziale Gerechtigkeit.

Aber ich hole zu weit aus, lass es mich in aller Kürzer (be)schreiben:

Einen Raum von etwa 100 m² mit Kleidern aus den letzten 50 Jahren vollzustopfen und das eine Ausstellung zu nennen, ist eine echte Chuzpe! Und das Ganze bedeutungsvoll “Mode und mehr” zu nennen, hinterlässt einen ziemlich faden Geschmack.

Wenn ich diese “Ausstellung” noch vergleiche mit dem Jüdischen Museum, in dem gleichzeitig eine tatsächliche Ausstellung über 100 Jahre Hollywood (“Bigger than life”) stattfindet, muss ich sagen:

Liebes Wien Museum!
Nicht alles, was jemand aufbewahrt, ist schon museumswürdig.

Es grüßt Dich,
Dein Erich aus Kakanien

Kakanien Aber gerne doch!
Stimme übrigens zu, dass es hier auch tolle Ausstellungen gibt, ich erinnere mich zB gerne an die über Ernst Jandl. Oder die von Kritzendorf.
Naja, die “Kleidersammlung” war hoffentlich bloß ein Ausrutscher…