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Ich bin KimchiFan aus Berlin. Ich bin Qyper seit dem 11.04.2010

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Sra Bua by Tim Raue - Mitte

Behrenstraße 72, 10117 Berlin

11.04.2013 (aktualisiert am 16.04.2013)

Mit dem Sra Bua löst Tim Raue das bekannte und beliebte UMA im Hotel Adlon ab.
Die generelle Ausrichtung auf kreativ interpretierte asiatische Küche ist geblieben, allerdings liegt der Schwerpunkt nun nicht mehr auf japanischer Küche, sondern verschiedene Currys bilden das Herz der Speisekarte.

Zum Zeitpunkt meines Besuchs Anfang April war das "Sra Bua" noch nicht offiziell gestartet, aber Interieur und Speisekarte entsprachen schon dem neuen Konzept.

Ich entschied mich für Tom Sam (Papaya, Tomate, Karotte, Cashewkerne, rote Chili) als Vorspeise und
Ikarimi Lachs mit Mandarinensalz & grüner Papaya mit Reis und saisonalem Gemüse als Hauptgericht.
Als Nachtisch ließ ich mir Yuzu Cheesecake mir Karamellsauce und Yuzu-Sorbet munden. Als Getränk Mineralwasser und ein Sake, danach Espresso. (Meine Ausgaben incl. Trinkgeld: 80 EUR)

Das Essen war fast perfekt, lediglich das Gemüse empfand ich als zu stark gesalzen. Dennoch: Ich freue mich darauf, bei Gelegenheit insbesondere die Currys auszuprobieren!

Der Service verdient ebenfalls Lob. Stets aufmerksam und doch unaufdringlich.

Ich war gerne Gast im Uma, und die Wahrscheinlichkeit, daß ich auch dem Sra Bua bei besonderen Gelegenheiten wieder einen Besuch abstatte, ist recht hoch.

Trotz des positiven Zwischenfazits habe ich zwei Kritikpunkte, die für mich persönlich schwer wiegen:

Erstens: Ambiente!
Auch wenn 90% der Einrichtung vom UMA übernommen wurde, hat das Ambiente stark gelitten. Ich glaube, jeder fand die große Pferdestatue im großen Speiseraum wunderschön. Jetzt ist dort eine massive schwarze Stahlplatte verschraubt, vom Künstler Stephan Szczesny "exklusiv" für das Sra Bua gefertigt. "Ist das Kunst oder kann das weg?" fragt man sich. In der Deko-Abteilung eines jeden Baumarkts wird man geschmackvollere Kunst finden. Aber das sind nur meine zwei Cents... 
Ich finde: Die Atmosphäre im eh schon nicht hellen Raum leidet unter diesen schwarzen Monstrum. Auch andere Bereiche wurden mit kleineren Exemplaren dieser "Kunstwerke" verschandelt.

Zweitens: Getränkepreise!
Das überteuerte Niveau des UMA wurde beibehalten.
Ich bin gerne bereit, für gutes Essen gutes Geld auszugeben! Daß die Getränkepreise in diesem Restaurant teurer sind als in der nächsten Eckkneipe ist auch nicht überraschend. Aber: 7,50 EUR für 0,2l Softdrink? 7,50 EUR für eine Tasse Kaffee? 10 EUR für 0,5l Weizenbier? Sorry, aber das ist schlicht und einfach unverschämt!

Takim Koefte Burger - Charlottenburg

Spandauer Damm 44, 14059 Berlin

11.04.2013

Vorher war in diesem Laden eine dieser 08/15 Dönerbuden, wie es sie zu Hunderten in Berlin gibt.
Daher hat es eine Weile gedauert, bis ich den Nachfolger "Takim Köfte und Burger" überhaupt wahrgenommen habe.
Die Betreiber geben sich sichtlich Mühe, den Laden wesentlich ordentlicher und sauberer zu halten als der Vorgänger.
Ich hatte auf jeden Fall genug Vertrauen, mal vom üblichen Döner-Einerlei abzuweichen und die anderen Kebabs auszuprobieren.
Und ja, es ist verdammt lecker! Takim hat einen neuen Stammkunden!

hektikfood - Friedrichshain

Revaler Straße 99, Hinter den Fotoautomaten auf dem RAW-Gelände, 10245 Berlin

13.02.2013

Eines vorweg:

Ich kenne die Hektikjungs persönlich. Was sie machen, machen sie mit Leidenschaft und Spaß und das merkt man auch bei ihrem Projekt "Hektikfood"!

Würde der Laden jetzt nichts taugen, würde ich einfach meine Klappe halten.
Aber dem ist nicht so. Das Essen schmeckt mir persönlich sehr gut und ist eine leckere Abwechslung zu dem üblichen Angebot von Döner und Currywurst. 
Die Preise sind echt fair und wer den Abend mit Freunden vor dem Bus oder im Zelt verbringen möchte freut sich über die günstigen Getränkepreise.
(Anmerkung zu einer anderen Rezension: Wer ernsthaft die Preise eines gastronomischen Betriebs mit Spätkauf und Co. vergleicht, sollte sich einen Kasten Discounter-Bier kaufen und zu Hause bleiben!)

Was man natürlich wissen sollte: Der Bus steht auf einer typischen Berliner Brachfläche in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Warschauer Straße. Hier präsentiert sich die alternative, aber auch eher herbe Seite Berlins. Sitzgelegenheiten und sanitäre Anlagen entsprechen nicht *ganz* auf dem Standard den ich z.B. vom kulinarischen Angebot des Hotel Adlon her kenne ;-)
Das Personal am Bus ist immer freundlich und sehr bemüht, aber am Wochenende habe sie keinen leichten Job. Hier muss man als Gast schon mal ein wenig Nachsicht üben, wenn nicht alles zu 100% perfekt klappt. 


Cubitus Hahahahahaha! “sanitäre Anlagen entsprechen nicht ganz dem Standard…” – das hast du schön, aber auch etwas euphemistisch geschrieben, KimchiFan :)

Ich finde, man darf das kind schon beim Namen nennen: Das ist hier ein Imbiss. So etwas hat üblicherweise gar keine Toiletten etc. Da man es hinter dem Bus aber auch sehr gut mal auf 2, 3 oder mehr Bier sehr gemütlich aushalten kann (war zumindest im Sommer so), drückt die Blase dann schon. Und da kann man froh sein, nicht ins Gebüsch zu müssen.

Aber man sollte keine Berührungsängste mit authentischen Dixi-Klos haben. Da riechts, und Fliegen summen, und es kommt bestes Festival-Feeling auf, und man ist froh dass es eher schummrig ist.

Also Klartext: Achtung, Heimscheißer! Hier nicht zu viel Bier trinken! :)))

basi´l Berlin - Mitte

Dircksenstr. 47, Pastamanufaktur - Restaurant & Lounge, 10178 Berlin

10.02.2013

Nach meinem ersten Besuch im Basi'l kann ich ein positives Fazit ziehen.

Das Ambiente ist sehr gelungen, die Bedienung war aufmerksam und sehr freundlich.
Meine Bruschetta hat mit sehr gut geschmeckt und auch mein Nudelgericht hatte das "gewisse etwas".
Meine Begleitung hatte ein Wiener Schnitzel, welches ebenfalls keine Wünsche offen ließ.

Die Wartezeit bis zum Hauptgericht empfand ich allerdings als etwas zu lang, insbesondere weil der Laden nicht voll ausgelastet war. Die Preise pro Gericht könnten ruhig 1-2 EUR niedriger liegen, von "überteuert" würde ich allerdings keinesfalls sprechen.

Conditorei JEBENS - Halensee

Hohenzollerndamm 47a, 10713 Berlin

17.04.2012

Mich führt es fast jeden Morgen an der Konditorei Jebens vorbei. Ich habe dort bestimmt schon über einhundert mal morgens belegte Brötchen, Brote oder Fladenbrote gekauft. Dieses Angebot für die berufstätige To-Go-Meute ist echt in Ordnung. Ich glaube aber, diese Waren werden von einem externen Lieferanten geliefert.

Was die Qualität der sonstigen Konditor- und Backwaren angeht hatte ich bislang nur Pech!
Die Brötchen: mäßig
Die Bretzeln: Einfach nur schlecht! Dick, labbrig und wenig aromatisch! (Mehrfach probiert!)
Törtchen (z.B: Erdbeertörtchen): unspektakulär. Kriegt man fast überall in der selben Qualität.
Kuchen: Ich hab ca. 5 mal Kuchen dort gekauft – es war jedesmal durchschnittlich bis schlecht.

Negativer Höhepunkt war bislang ein gedeckter “Rhabarberkuchen”. Die “Rhabarberfüllung” bestand aus einer 3cm dicken, viel zu süßen und viel zu festen Pektin(?)masse mit einem Hauch von Rhabarber. Ich habe es nach wenigern Bissen nicht ausgehalten. Dummerweise hatte ich auch gleich mehrere Stücke für meine Bürokollegen mitgenommen. Denenhat der Kuche ebenfalls nicht geschmeckt und ich habe mich später bei ihnen für den schlechten Kuchen entschuldigt. :-(

Offensichtlich teilen die meisten Rezensenten nicht meine Meinung, viellleicht hatte ich ja bislang nur eine Pechsträhne mit diesem Laden….

Koko Sushi - Erfurt

Meister-Eckehart-Str. 8, 99084 Erfurt

05.12.2011 (aktualisiert am 17.04.2012)

Das Positive zuerst:
Das Ambiente ist sehr angenehm und das Angebot auf der Speisekarte ist sehr gut. Endlich ein Sushi-Laden der mehr als die üblichen 5-6 Standardzutaten bietet.

Die Preise sind absolut human. Ich kann nicht verstehen wenn Leute behaupten, 3,40 EUR für ein Paar Nigiri Sushi mit Unagi, Ibodai, Izumidai, oder Saba seien teuer. Für absolute Topqualität würde ich gerne auch noch viel mehr zahlen.

Die Qualität des Sushi war in Ordnung. Ich fand den Sushi-Reis einen Tick ZU klebrig, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Der Fisch war gut, ich hätte ihn aber gerne ein wenig kühler gehabt. In direkter Nähe zu einem küstennahen Fischmarkt wäre er sicher noch ein wenig frischer, aber ich fand ihn durchaus ok.

Leider sind mir bei meinem Besuch einige Dinge aufgefallen die mir absolut nicht gefallen haben.

Erstens: Eigentlich nur eine Kleinigkeit, aber die Speisekarte, die mir vorgelegt wurde, war vollkommen zerfleddert und fiel schon auseinander. Wenn man nach dem Durchblättern gerne ein Sagrotan Tuch hätte, dann läuft was falsch.

Zweitens: Den Sushi Circle mit den Schiffchen halte ich für hygienisch äußerst bedenklich! Die Schiffchen sind nicht das Problem, wohl aber die nicht vorhandene Abdeckung der Sushi. Bei den meisten Sushi Circles sind die Tellerchen mit einer transparenten Plastikhaube abgedeckt. Ein Gast mit Schnupfen oder ein Gast mit all zu feuchter Aussprache, und schon wird am Circle russisches Virenroulette gespielt.

Schade, denn diese Mängel könnten ohne Probleme leicht abgestellt werden.

Konditorei Fegert - Kaiserslautern

Mühlstrasse 11, 67659 Kaiserslautern

17.04.2012

Die alteingesessene Konditorei Fegert gehört zu den rennomiertesten Konditoreien in Kaiserslautern.

Neben Kuchen bietet die Konditorei auch eine Vielzahl von selbstgemachten Pralinen, Schokoladen und Gebäckspezialitäten an, deren Qualität sich sehen lassen kann. Man merkt einfach, daß die Leidenschaft des Inhabers Knut Fegert sich deutlich in der Kunstfertigkeit niederschlägt, mit der die Produkte des Cafés aufwarten.

Trotz der offensichtlichen Vorzüge ist es oft recht still im Café, und das wirft natürlich die Frage auf, woran das liegen mag.

Ich kann hier nur meine subjektive Meinung in die Waagschale werfen, und die fällt leider etwas verhalten aus. Ich empfinge sowohl das Ambiente als auch die Kuchen des Cafés einfach als zu konservativ und altbacken.
Der Gastraum ist sehr klassisch eingerichtet, aber mir ist er einfach zu dunkel und schummrig.
Die Kuchen der Konditorei sind zwar handwerklich sehr gut, aber sie treffen häufig nicht meinen Geschmack. Ich bevorzuge Kuchen und Torten, die trotz der objektiv hohen Kalorienzahl leicht, luftig und frisch schmecken, das Gegenteil ist häufig bei Herrn Fegert der Fall. Die Torten wirken schwer und mächtig. Ich weiß ja nicht wie es ihnen geht, aber mir vergeht bei einer Buttercreme, die sich eben auch wie massive Butter anfühlt der Appetit.

Wie ich schon sagte, das ist alles Geschmackssache. Mein Ding ist es leider nicht so. Handwerklich sind die Waren der Konditorei allerdings 1A, daher 4 Sterne von meiner Seite.

Cocolo (ramen) - Mitte

Gipsstrasse 3, 10119 Berlin

27.03.2012

Betritt man das Cocolo fühlt man sich sofort wieder wie in in einem guten (!) Ramen Shop in Tokyo :-)
Man sollte Wartezeit einplanen, denn die Plätze sind rar. Aber das Warten lohnt sich!

Ich hatte Gyoza, Kimchi und das Tonkotsu Ramen. Es hat einfach großartig geschmeckt und meine Freunde waren ebenfalls voll des Lobes über das Essen. Die Brühe meines Tonkotsu Ramen war eher kräftig und wir hatten eine längere Diskussion darüber, ob man hier dem Deutschen Geschmack entgegegekommen ist oder ob wir auch in Japan meist eine eher kräftige Brühe hatten. Lange bevor wir eine Einigung in dieser Diskussion erziehlt hatten, waren unsere Schüsseln aber schon leergefuttert ;-)

Alles in allem eine echte Empfehlung in Berlin!

Noch ein Hinweis: Wie viele typische Ramen-Shops in Japan gibt es hier viel Personal und wenig Sitze! Man sollte so fair sein und die Deutsche Gewohnheit, nach dem Essen noch ein Stündchen über seinem Bier mit den Freunden zu palavern einfach sein lassen und zügig in die nächste Kneipe weiterziehen. In Japan ist das auch nicht anders. Einen guten Shop erkennt man an den langen Warteschlangen. Hat man dann seinen Platz heißt es: Essen, bezahlen, wieder gehen. Das hat weniger mit Gier nach Geld zu tun, als mit der Tatsache daß der Shop sonst nicht in die schwarzen Zahlen kommt. Und wenn ein Shop seinen Profit verdient hat, dan das Cocolo!

Cooper's - Restaurant & Bar - Schöneberg

Hauptstraße 34-35, Schöneberg, 10827 Berlin

08.08.2011 (aktualisiert am 17.11.2011)

Ich war an einem eher ruhigen Donnerstag Abend im Coopers und habe mir dort einen “John Wayne Burger” gegönnt.
Rein objektiv gab es schon etwas zu bemängeln. Die Pommes Frites waren mir deutlich zu salzig, das Burgerbrötchen ist Standard aus der Tüte und die Fertigsaucen werden in eher unappetitlichen Flaschen an den Tisch gebracht.
Das Burger-Patty und die restlichen Zutaten waren aber von hoher Qualität und alles in allem hat mir der Burger wirklich gut geschmeckt.
Wenn ich jetzt aber den Preis mit einbeziehe, so kann man dem Laden ein gutes Preis-Leistungsverhältnis attestieren.
Die Einrichtung entspricht dem üblichen Diner-Standard, die Bedienung war nett. Hier gab es nichts zu bemängeln.

“Best Burger in Town?” definitiv nicht. Trotzdem OK.

UPDATE:
Weil es mich regelmäßig am Cooper’s vorbeigeführt hatte, bin ich mittlerweile insgesamt fünfmal dort gewesen. Das mit den versalzenen Pommes war ein gottseidank ein Einzelfall gewesen. Die Qualität der Burger war in allen Fällen wirklich ok. Der Service schwankte zwischen etwas reserviert und sehr freundlich.
Einmal mußte ich etwas länger warten weil nur eine Servicekraft da und der Laden gut gefüllt war. Die Servicekraft machte aber dennoch alles richtig: Ich wurde direkt nach dem Platznehmen um Nachsicht für die zu erwartende Wartezeit gebeten. Als dann der Kellner ca. 15-20 Min später am Tisch stand, gab es das erste Bier auf’s Haus. :-)
Trotz meines durchaus positiven Fazits bleibe ich bei drei Sternen. Das Cooper’s ist ein sehr solider Laden, aber in Berlin gibt es sowohl nach oben als auch nach unten noch viel Luft.

Classic Inn - Heidelberg

Belfortstr. 3, 69115 Heidelberg

01.11.2011

Das Positve zuerst: Im Classic Inn zu übernachten ist besser, als unter einer Brücke zu schlafen. Dank des überschaubaren Hotelangebotes im bezahlbaren Bereich in Heidelberg findet das Classic Inn stets Gäste. Daß sich darunter Stammgäste befinden, möchte ich mal kategorisch ausschließen.

Die Zimmer: Das Hotel ist nicht darauf angewiesen, den Gast mit Design und Stil zu bezaubern. Das merkt man leider. 08/15 Möbel, stilistisch aus den 90ern, Teppichboden, altes Mini-Röhren-TV. Wenigstens scheint die Hygiene zu stimmen. Das winzige Bad war sauber.
Leider war das Bett eine Katastrophe. Ohne Ende durchgelegen.

Das Frühstück: Das Hotel hat einen winzigen, zweigeteilten Frühstücksraum mit noch winzigeren 2er-Bistrotischen. Die Auswahl beschränkt sich auf das allernötigste. Einziges Highlight: das Frühstücksei war perfekt. Die einzige (!) Hotelangestellte nötigt die Gäste mit einer Absperrkette, in einer der Raumhälften auf Tuchfühlung zu gehen, bevor sie sich erbarmt den zweiten Bereich zu öffnen. Die Komunikation mit den Gästen wird auf das nötigste beschränkt.

Es besteht durchaus die Chance, ohne größere Traumatisierungen im Classic Inn 1-2 Nächte zu verbringen. Wer eine Alternative findet, sollte sie nutzen. Aber Vorsicht: In Heidelberg gibt es im Hotelgewerbe durchaus noch Luft nach unten!