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Ich bin Dalila Graf aus Hamburg. Ich bin Qyper seit dem 11.07.2006

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Profil von Dalila Graf

Alster Cliff Inh. Stefan Katschker - Harvestehude

Fährdamm 13, 20148 Hamburg

19.05.2013

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Das heisse Wasser für den Tee hätte man lieber für die Reinigung der Kanne verwenden sollen.

The Rilano Hotel Hamburg - Finkenwerder

Hein-Saß-Weg 40, Finkenwerder, 21129 Hamburg

05.05.2013

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Die Aussicht ist super. Das Essen und das Timing können noch optimiert werden. Vier Flammkuchen bestellt. Zwei kamen nach etwas längerer Wartezeit so halb durch. Erst nachdem die schon verspiesen waren, kamen die anderen zwei. Super, wenn man gemeinsam essen möchte. Die 2. Ladung kam zu früh aus dem Ofen, oder der Ofen war gar nicht an, man weiß es nicht.

Basement - Zagreb

Tomićeva ulica 5, 10000 Zagreb

27.04.2013

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If you love tasting regional wines accompanied by cold platters of regional food you are at the right place here.

Vinodol - Zagreb

Nikola Tesle 10, 10000 Zagreb

25.04.2013

Sehr schöne Location, mit überdachtem Außenbereich, innen begeistern die gewölbeartigen aber trotzdem hellen Räume. Da unser erster Restaurantbesuch in Zagreb, haben wir keine Vergleichsmöglichkeit, das zuvor gereichte Brot in zwei Variationen, war keine Offenbarung, aber schmackhaft, die Wartezeit für Wasser und Wein etwas lang, das Essen gut zubereitet, wenn auch etwas zu reichlich, aber besser zu viel als zu wenig, man kann ja etwas übrig lassen ;) 

Was mir gut gefällt - man bestellt zum Hauptgericht die Beilagen separat, so ist für jeden Geschmack etwas. Unser Service war sehr nett und hilfsbereit und hat ausgezeichnet bei der Auswahl des Desserts beraten. 

Wir würden hier wieder hingehen. 

Season im Haus des Sports - Sternschanze

Schäferkampsallee 1, 20537 Hamburg

05.03.2013

Liebe Vegetarier und Carnivoren, die auch einmal auf Fleisch verzichten können:

Schon lange hatte ich Sendepause auf Qype. Nicht, dass ich nicht Essen gewesen wäre, aber einen Bericht zu schreiben, über ein Restaurant, das schon zig gute Berichte hat, finde ich langweilig. Und über ein Restaurant schlecht zu schreiben, mag ich nicht. Mir gefiel Qype erstes Motto am besten, "schreibe über deine Lieblingsplätze". 

Heute also waren wir ungeplant im Season. Das Season hat im Januar 2012 im Haus des Sports in der Schäferkampsallee eröffnet. Es ist vegetarisch und platziert im Haus im Sports - wie passend. Ok, über die etwas provokante Bannerwerbung mit halbnackten Männern lässt sich diskutieren, aber das Motto "fit fast fresh food" gefällt mir sehr gut. 

Ich bin keine Vegetariern, könnte aber durchaus fleischlos leben, wenn mir nicht regelmäßig total leckere super saftige Steaks "at home" serviert werden würden. Aber back to the topic:

Wie war es heute im Season:

Wir sind vorsichtig in die geräumigen Räume getreten und waren freudig überrascht, an einem Dienstag Abend nicht die einzigen Gäste dort zu sein. Vom Ambiente her freundlich, luftig und hell. Die Tische haben ausreichenden Abstand für Privatheit. Wer es kuschelig und dunkel mag, ist hier fehl am Platz. 

Dafür sind die Mitarbeiter im Service so was von freundlich, dass man sich fragt, ob man wirklich im kühlen Hamburg ist. Wobei einer auch bekannte, er sei aus Lüneburg ;) 

Sehr schnell - also "fast" - erfolgt die Frage nach dem Aperitif. Da ich heute Geburtstag hatte, gabs für meine Dauerdiät eine Auszeit und ich bestellte einen Hugo, meine Begleitung gleich eine ganze Flasche Grüner Veltliner - also für uns zwei ;) 

Danach kam frisches Weißbrot mit zwei verschiedenen Dips, einmal ein Kräuterquark und einmal kräuterige Ananas - wer Mango Chutney mag, wird diese Ananas lieben. 

Auch Weißbrot steht zur Zeit eigentlich nicht auf meiner Nahrungsliste, aber es sah so lecker aus, da musste ich zugreifen, und es war gut so, es erfüllte den Punkt "frisch". 

Dann, völlig unerwartet, ein Gruß aus der Küche. Nachdem ich letzte Woche grad über Tofu abgelästert hatte, konnte ich mir ein hämisches Grinsen nicht verkneifen, verzehre aber tapfer den Tofu-Gruß und muss sagen, großartig - was auch immer dort hinzugefügt war, es war lecker. 

Jetzt war ich eigentlich schon satt, aber das Hauptgericht fehlte. Bestellt hatte ich aus der recht übersichtlichen Abendkarte etwas, das sich Nussbraten nannte und wohl auch aus Nüssen bestand. Dazu leckere Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen. Der "Saftige Zwiebel-Nuss-Braten mit Rosmarinkartoffeln und Rahmwirsing" könnte eine meiner Lieblings-Veggie-Speisen werden. 

Meine Begleitung erfreute sich an frischen Gnocchi mit mediterranem Gemüse - und er der sonst häufiger etwas mäkelt, mäkelte mal nicht. 

Zum Abschluss gab es Espresso - der einfache war gut, der doppelte begeisterte mich nicht, aber das gibt höchstens 0,01 Punkte Abzug in der Gesamtnote. 

Fazit: 
Auf jeden Fall einen Besuch wert. Ich kann jetzt nicht beurteilen, wie häufig die Abendkarte wechselt. Heute gab es fünf interessante Gerichte zur Auswahl, die wir durch eine Vorspeise (à la carte oder Buffet) und ein Dessert hätten aufpeppen können. Wenn ich das getan hätte, wäre ich allerdings nicht mehr "fit" aus dem Laden gekommen. 

Warum schreibe ich heute ausgerechnet über das Season? Dieser Laden hat es eifnach verdient. Und nicht ganz uneigennützig, wir möchten, dass er uns noch lange erhalten bleibt. So viele "fit fast fresh food" Restaurant gibt es fußläufig zum Schanzenviertel auch wieder nicht. 

Bei den Preisen haben wir uns gefragt, wie er sich finanziert. Die Rechnung belief sich inklusive Hugo, 1 Flasche Wein, 2 x Kaffee, Hauptgericht für zwei Personen auf unter 50 Euro. 


Le St Jaques - Aachen

Jakobstraße 232, 52064 Aachen

09.09.2012

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Das St. Jacques heißt jetzt Lavendel. Bewertung daher dort und hier nur, damit ich es schreiben kann:-)

Butcher's American Steakhouse - Rotherbaum

Milchstraße 19, 20148 Hamburg

05.03.2011

Und es ist einfach nur ein amerikanisches Steakhaus!

Ständig auf der Suche nach dem perfekten Steak, waren wir heute im Butchers. Aufgefallen irgendwann durch positive Berichte hier auf Qype und wegen der positiven Meinung einer Kollegin bestätigt, heute für das Feiern eines besonderen Tages als Restaurant des Tages gebucht.

Mitten in Pöseldorf ein Eckhaus in der Milchstraße. Eine große Kuh zeigt deutlich, dass in diesem Restaurant ein Veganer keine Chance hat. Da ich mich durchaus auch als Carnivore bezeichnen könnte, schreckt das nicht ab.

Die Begrüßung durch das Personal durchaus nett und professionell, die Garderobe wird einem abgenommen.

Als erstes die Frage nach dem Aperitif, die Vorspeisenkarte folgt schnell. Ausgewählt haben wir Carpaccio und Feldsalat mit Hummer und warmen Perlzwiebeln.

Carpaccio war ok, Feldsalat und die Zwiebeln auch, Hummer etwas gummig.

Nach der Vorspeise kam der Chef oder Koch mit den Musterexemplaren der Fleischauswahl - nett in Folie verpackt - an den Tisch und präsentiert die diversen Variationen der Fleischstücke. Bei den 700 Gramm-Teilen kann man sich schon fragen, wer das am Stück essen soll.

Ich wählte das 300 Gramm Filet, meine Begleitung das New York Strip 400 Gramm. Als Beilage Blattspinat, buntes Grillgemüse, Ofenkartoffel mit Sauerrahm, Maiskolben mit Butter und Salz und noch eine hausgemachte Pfeffersauce.

Die Steaks kamen auf schön heißen Tellern, die Beilagen kurze Zeit später. Die Größe der Portionen der Beilagen haben mir dann schon etwas den Appetit genommen, die Hälfte hätte gereicht.

Zur Qualität:
Fleisch war ok, aber auch nicht so sensationell, wie ich es von den anderen Beiträgen hier auf Qype her erwartet hätte.

Das bunte Grillgemüse war für Grillgemüse ein bis zwei Spuren zu ölig. Insgesamt zwar knackig aber nach zwei Löffeln war mein Fettbedarf für eine Woche gesättigt.

Blattspinat war ok, aber hatte ich - z. B. im Nil - bereits feiner. Dafür war es viel. Dreiviertel der Portion ging zurück.

Der Maiskolben wurde von meiner Begleitung mit der Bemerkung - schade, dass er nicht gegrillt ist - zwar gegessen, aber die lukullisches Offenbarung war es nicht.

Warum eine schnöde Ofenkartoffel in Sauerrahm ertränkt werden muss, wird mir auch Rätsel bleiben.

Insgesamt gesehen ist das Butchers durchaus ein Steakhouse mit einer guten Fleischqualität. Das Ambiente mit Kamin und holzvertäfelten Wänden passend, der Service nett und unaufdringlich - aber für 5 Sterne reicht es nicht.

Hate Harry - Sternschanze

Beim Grünen Jäger 21, 20359 Hamburg

03.06.2010

Der Name ist ja etwas merkwürdig; irgendwo habe ich gelesen, es sei die Adaption zum Matahari gegenüber, die die selben Betreiber sein sollen, andere Quellen meinen, damit sei Harry Potter gemeint - anyway - Namen sind Schall sind Rauch.

Immerhin war ich im Hate Harry heute bereits zum zweiten Mal, in den Vorgängerläden in den vergangenen 10 Jahren kein einziges.

Die Karte ist recht übersichtlich, aber da das Steakhouse-Angebot in der Schanze sich recht karg gestaltet, eine gute Möglichkeit, ein zwar nicht sensationelles, aber doch hausmannskostmäßiges zubereitetes - nicht zu großes Fleischteil- auf den Teller zu bekommen.

Konsequent wird auch nicht nach dem standardmäßgen "rare", "well done" oder "english" gefragt - das Steak ist halt einfach irgendwie gebraten, weder zu rot noch zu durch.

Die Gemüsebeilage ist aus frischen Zutaten zubereitet, der Wein bereitet keine Kopfschmerzen - es gibt hinten ejn paar Tische mit Tischdecken, vorne ist es mehr kneipenmäßig.

Grandios finde ich, dass man an der schmutzigsten Bundesstraße Hamburgs entspannt draußen sitzen kann. Wir sind heute zwar wegen der zum Abend hin rechten kühlen Temperatur von draußen nach drinnen gezogen, aber die halbe Biergartenatmosphäre direkt an der Stresemannstraße ist schon kurios.

Langer Rede kurzer Sinn:

Wer Hunger hat, etwas handfestes essen oder trinken, dabei nicht vom Getümmel der sommerlichen Schanze erdrückt werden möchte, kann im "Hate Harry" vielleicht ganz glücklich werden. Es ist einen Tick besser als übliche Kneipenkost und vielleicht auch besser als die eine oder andere Hausmannskost ;)

edit: oops, da hat mir der Kommentar von 43mit Reis doch gezeigt, dass mein Namensgedächtnis nachlässt, ich meinte natürlich auch das Hatari und nicht das Matahari ;)

MarkusHH Also ich habe gehört, dass der Name sich von Hatari ableitet, weil der Laden den gleichen Leuten gehört wie eben jenes Pfälzische Restaurant.

Dalila Graf Danke schön - meinte natürlich das Hatari - aber Matahari hört sich doch auch gut an ;)

Hotel Castle in der Schweiz - Blitzingen

3981 Blitzingen

26.12.2009

1 Woche Schlemmerurlaub mit Langlauf

Weihnachten in der Schweiz war bisher für uns - Familie besuchen, zu viel essen und zu wenig Bewegung. Das war zwar gut, aber nach sieben Jahren dachte ich, ein wenig Abwechslung tut gut.

Nach emsigen Recherchen haben wir beschlossen, eine Woche im Hotel Castle in Blitzingen zu verbringen. Keine Ahnung, wo Blitzingen ist, und warum wir dort Weihnachten verbringen wollten. Da das Online-Buchungssystem nicht funktionierte, mussten wir per E-Mail buchen, das war schon ein netter Spaß.

Die Anreise erfolgte am Sonntag, den 20. Dezember. Allen angesagten Schnee- und Eiskatastrophen zum Trotz haben wir das Hotel - inmitten vom Nichts - gefunden. Vom Ort Blitzingen - der sage und schreibe laut wikipedia 78 Einwohner zählen soll - sind es 1,5 Kilometer Serpentinenstraße hoch zum Hotel. Nachdem wir die eingeschneiten Autos sahen, haben wir uns für die Nutzung der Tiefgarage entschlossen.

Die Hotelchefin empfing uns freundlich, zeigte uns kurz das Hotel brachte uns ins Zimmer - A17! - und bemerkte noch, es ist frisch. Frisch war der richtige Ausdruck für gefühlte 10 Grad im zimmer. Wir trösteten uns damit, dass es der erste Tag der Saison war, und die Heizung wohl noch nicht in Betrieb. Zimmer ausgestattet mit 1 Bett, einem TV, etwas zu wenig Schränken für eine Woche Winterurlaub, ein Duschbad, einem großem Balkon, was 50 % der Raucher in unserem Haushalt erfreute. Da die Hotelzimmer auch als Ferienwohnung vermietet werden, haben wir allerdings auch einen Ceran-Herd und einen Kühlschrank vorfinden können.

Alles in allem ein nettes Zimmerchen. Aber dann - das Abendessen ruft. Ab 18 Uhr kann gegessen werden. Wir als Halbpensions-Gäste hatten das Vergnügen, ein 4-Gänge-Menü in Anspruch nehmen zu dürfen. Mich als Trennköstlerin hat das Menü gleich am ersten Tag begeistert: Goldbrassenfilet auf Randensalat. Französische Zwiebelsuppe. Perlhuhnbrüstchen gespickt mit Apfel auf Couscous. Lebkuchen-Eisparfait auf lauwarmen Zwetschgenkompott.

Ok, das Dessert habe ich durch eine Käseplatte austauschen lassen, aber mein lieber Essengenosse war begeistert. Die Qualität der Zubereitung war einfach sensationell, wir haben eine Woche lang unterschiedliche Menü-Kompositionen erhalten, sehr geschmackvoll dekoriert und serviert. Jeden Abend war es eine Freude, die Menü-Auswahl zu lesen, für mich war es auch noch sensationell, dass ich die Zwischengänge auswechseln konnte, wenn sie nicht ganz trennkostgerecht waren. Das gesamte Team ist außerdem sehr liebenswert und herzlich, so dass der Abschied nicht leicht fiel.

Also 110 Punkte - bei 100 zu vergebenden - für die Verkostung und Bewirtung. Was uns auch begeisterte, die familiäre Atmosphäre, und wenn man genug Ausdauer hatte, konnte man sich abends noch mit Peter Gschwendtner über seine Kompositionen unterhalten. Er ist wirklich Koch mit Begeisterung die man im Teller sieht und im Magen spürt.

Das einzige, was wir bemängeln könnten, wenn wir wollten: Die Temperierung des Zimmers A17
kann man durchaus optimieren. Nachdem wir ca. 2 Tage bei gefühlten 10 Grad verbrachten, funktionierte die Fußbodenheizung, nachdem die Luftblase aus der Heizung entfernt war.
Sie funktionierte dann aber so gut, dass wir die meiste Zeit die Balkontür offen halten mussten, damit wir nicht komplett wegschmolzen. Ab dem 5.Tag war es ok mit der Heizung.

Was kann man sonst noch sagen: Ohne Auto ist es schwierig. Zum Ort runter - entweder zur Loipe oder zum Zug, braucht man ca. 15 Minuten per Pedes, rauf - je nach Kondition 20 bis 3o Minuten. Das Hotel bietet aber auch einen Shuttle-Service. Es gibt im Hotel auch einen kleinen Wellness-Bereich, den wir aber nicht ausprobiert haben.

Wer einmal gepflegt seine Ruhe haben und dabei noch kulinarisch verwöhnt werden möchte, ist bei Peter und seine Team bestens aufgehoben.

Bullerei - Sternschanze

Lagerstraße 34B, 20357 Hamburg

29.06.2009

Wieviel Sterne gibt man einer Kneipe/Bar/Restaurant, wenn es noch nicht wirklich geöffnet hat, und sich das Team erstmal erproben muss, aber man dort trotzdem gerade einen lustigen Abend hatte?

Je nach Wartezeit auf die Getränke, den Tischgesprächen an den äußerst kommunikativen Bierzelttischen ohne Bierzelt und der Taktung der vorüberrauschenden Züge schwankt die Wertung zwischen einem und drei Sternen, deshalb gibt es als Gesamtnote eine zwei.

Die Bullerei habe ich lange erwartet, die Entwicklung verfolgt und eher zufällig gestern abend gesehen, dass es geöffnet hat. Heute war der erste Besuch fällig. Eigentlich nicht zum Essen, sondern lieber zum Trinken, aber kurzfristig umentschieden.

Innen schaut es sehr schön aus, die Location ist ziemlich naturbelassen und rustikal.

Draußen noch ein Plätzchen an den geselligen Grilltischen ergattert, nach Studium der Karte etwas zum Essen gefunden und erwartungsvoll bei der Bedienung bestellt.

Vorgewarnt durch unsere Tischkollegen, man müsse einige Wartezeit und Geduld mitbringen, haben wir nach 25 Minuten bemerkt, dass doch ein gewisser Dehydrierungsgrad eingetreten ist. Die vorsichtige Nachfrage bei der Kellnerin verursachte die Nachfrage, “haben Sie denn schon bestellt”? Der Hinweis, “bereits vor einer halben Stunde”, wurde mit einem sympathischen “oops” quittiert, die Getränke kamen dann nach weiteren 10 Minuten. Aber wie eingangs erwähnt, der Laden ist neu, das Team nicht eingespielt, daher will ich da überhaupt nicht pingelig sein ;)

Die erste Ladung Getränke war ausgetrunken, da stellte sich uns die Frage, ob denn wohl noch Essen käme? Die immer noch freundliche Kellnerin fragte nach: Haben Sie denn schon etwas aus der Karte gewählt? Wir: ja vor ca. einer 3/4 Stunde, gleichzeitig mit den Getränken. Erneut ein sympathisches “oops”. Nach dem ersten Glas Wein auf leeren Magen fand ich das schon lustig, und hungrig war ich eh nicht mehr.

Das Essen kam, und um nicht unfair zu sein, der Bullensalat schmeckte mir nicht, meine Begleitung hat es gefreut. Aber kulinarische Genüsse habe ich eh dort nicht erwartet und der Hauswein ist durchaus trinkbar, wenn man denn eines der bestellten Gläser bekommt.

Die zweite Runde Getränke kam gefühlt nach zwei Stunden, real einfach nach Nachfrage, ob noch dran gedacht wird. Das dritte “oops” erspare ich euch.

Cool war, dass die Kollegin unserer Kellnerin irgendwann nach unserem Essen an unseren Tisch kam, und meinte; “toll, zwei neue Gesichter, ob wir denn etwas bestellen wollten”. Das hat dann für eine weitere Erheiterung unerer kommunikativen Tischgesellschaft geführt und mich gleichzeitig zu einer Persönlichkeitskrise geführt, dass ich inzwischen so unscheinbar bin, dass man nach nach 2 Stunden Aufenthalt in einem Laden denkt, ich wäre noch nicht dort gewesen. Ich tröstete mich aber damit, dass sie, die Kellnerin, nicht an ihrem richtigen Reviertisch war.

Wäre unser Tisch von der Gästebesetzung her nicht so nett gewesen, würde ich jetzt für Essen und Service keinen Stern vergeben, aber die Location und die kleinen Geschichten am Rande, die uns die Wartezeit verkürzten, vom Erdbeerkuchen mit Sahne, die es nur flüssig gibt, unsere Kellnerin es aber für die enttäuschte Erdbeerkuchenverzehrerin irgendwie schafft, die Sahne händisch aufzuschlagen, vom Splitter der etwas unbequemen Holztische, der mit Hilfe der persönlichen Pinzette der selben Kellnerin von Tischnachbar zu Tischnachbarin herausoperiert wurde … ich hätte ein Notizbuch mitnehmen sollen, für all die kleinen Anekdoten, die dort die Wartezeit vertrieben haben.

Tim Mälzer lief natürlich auch dort rum, scheint sich aber um die operativen Vorgänge in seinem Geschäft nicht sonderlich zu kümmern, was ihn sicher als Chef auszeichnet.

Fazit: Die Bullerei ist eine Bereicherung für die Schanze von der Location her, der Service wird noch, da bin ich überzeugt von.

Essen:
Essen ist bekanntlich geschmäcklerisch. Meinen Salat habe ich nicht gegessen, meine Begleitung fand ihn lecker, dafür fand er sein Gericht etwas trocken: “furztrockenes Gebäck mit Pancetta und Kräutern, aber trotzdem lecker” (=Tarte Pancetta). Mein Tischnachbar zur Rechten hatte eine Roulade - Zitat : ganz ok - aber er würde sie selbst besser hinbekommen …

Aber - da die Preise dort mehr als moderat sind, und die Gefahr, dass man dort wegen der langen Wartezeit zu viel konsumiert, eher gering ist, kann man auch gern mal etwas bestellen und schauen, ob es einem schmeckt ;)

Das Restaurant soll am 1. Juli eröffnen, ich bin gespannt, wie es dort sein wird.

Ich drücke der Bullerei die Daumen, dass das Konzept gut läuft. Dass die Bedienung noch üben muss ist ja klar. Und sie ist dabei äußerst freundlich - der Spruch auf dem Bon - “Für Sie rannte ….” entbehrt nicht einer gewissen Situationskomik ;)

Und für diejenigen, die einfach wissen wollen, was es kostet:

1 x Bullenfutter (1 übersichtlicher Salat) = € 6,00
Tarte Pancetta = € 4,50
0,15 x Hauswein in weiß = € 4,80
0,5 Erdinger Kristall = 4,10

Trotz der wenigen Sterne, ich könnte mir gut vorstellen, dort im Sommer häufiger zu sein, ist ja sozusagen auf dem Heimweg …

Heliumcowgirl offensichtlich trägt herr mälzer in den augen einiger auch zur monopolisierung der schanze bei. hier dazu ein interessanter artikel ebenfalls aus dem abendblatt: http://www.abendblatt.de/hamburg/article1081374/Letzte-Ch…

oder ist das eh der den du meintest?

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19.05.2013

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