Ich bin MHoge aus Kiel. Ich bin Qyper seit dem 11.11.2008
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Profil von MHoge
Sala Thai Restaurant - Potsdam
Dortustr. 71 c, im Innenhof, 14467 Potsdam
23.01.2012
Klassisches Thai-Restaurant in der Potsdamer Altstadt mit der üblichen Einrichtung. Liegt ein wenig versteckt in einem Hinterhof und wirkt von außen nicht wirklich einladend – das Essen entschädigt dann allerdings allemal! Wir hatten und ein Mehr-Gänge-Menü bestellt und es waren wirklich alle einzelnen Gänge sehr lecker. Angefangen von einer schönen Vorspeisenplatte über eine sehr scharfe Suppe (uns standen die Tränen in den Augen) und leckere Hauptgerichte bis zur wunderbaren Nachspeise. Ein Riesenlob an den Koch. Da machte es auch nichts, dass die sehr freundliche Bedienung uns ein falsches Getränk brachte – nobody is perfect!
Was uns wunderte war nur, dass so wenig los war – denn alle anderen asiatischen “Restaurants”, die wir zuvor in der Innenstadt gefunden hatten, waren eher Fast-Food-Läden oder Asia-Snacks. Beim nächsten Besuch in Potsdam kehren wir gern hier wieder ein!
Elmo Kino Center - Salzburg
Saint-Julien-Strasse 5, 5020 Salzburg
11.08.2011
Irgendwie ein komisches Kino: Das sehr schön praktisch direkt an der Salzach gelegene Haus ist definitiv kein Independent- oder arthaus-Kino sondern versucht dieselben Filme zu zeigen, die zeitgleich im Cineplexx laufen. Ich habe mir Anfang Juli hier “Larry Crowne” eine Woche nach dem Bundesstart angesehen und wir waren zu zweit im großen Kinosaal 5 – wirkte schon sehr komisch! Allein schon die Begrüßung – der Mitarbeiter war anscheinend echt überrascht, das jemand um 20 Uhr in sein Kino wollte um sich diesen Blockbuster anzusehen. Aber er ist dann doch widerspruchslos mit mir mitgegangen und hat den Kinosaal aufgeschlossen. Ich frage mich wie dieses Kino überleben kann, da auch die Preise mit 5,50€ wirklich nicht gerade exorbitant hoch sind. Bild- und Tonqualität im Kino sind genau wie die Bestuhlung wirklich okay – insofern frage ich mich ob man hier mit anderen Filmen nicht wirklich Leute ins Kino locken könnte. Ich habe dieses Kino nur zufällig gefunden als ich aus der Innenstadt kommend einfach mal am Fluß zurück Richtung Hotel gelaufen bin.
Zoo Salzburg, Gemeinnützige GmbH - Salzburg
Anifer Landesstrasse 1, 5020 Salzburg
28.07.2011
Ein recht kleiner aber feiner Tiergarten im Örtchen Anif – von Salzburg aus kommend praktisch direkt hinter der Schloßanlage Hellbrunn, sodass sich beide Plätze in einem Tagesausflug kombinieren lassen.
Der Zoo ist praktisch direkt an einer Bergwand angelegt. Tiere aus Afrika, Südamerika und Eurasien sind hier zu bestaunen – zumindest wenn man sie in ihren schön weitläufigen Gehegen zu sehen bekommt.
Vor dem Haupteingang befinden sich ausreichend Parkplätze, die für Zoobesucher kostenlos sind. Wer sich nach dem Eingang links orientiert kommt direkt in den Eurasien Bereich, in dem es sowohl einheimische Tierarten wie Gämse, Alpensteinbock, Maus und Ratte als auch etwas exotischere Tiere wie Braunbären und Rentiere zu bewundern gibt. Für die jungen Zoobesucher – die Allerkleinsten können sich im zooeigenen Bollerwagen ziehen lassen – sind hier auch ein Streichelzoo und ein kleiner Spielplatz vorhanden. Da es im Zoo leider keinen klassischen Rundweg gibt muß man nun wieder den gleichen Weg zurück Richtung Eingang laufen. Nach dem Eingangsbereich befindet man sich dann in der Südamerika-Abteilung. Hier gibt es die Raubkatzen Tiger, Leopard, Puma und Jaguar ebenso zu bestaunen wie Flamingos, Tapire und Alpakas, die besonders die Kinder geradezu faszinieren. Sehr schön sind auch das Südamerika- und das Tropenhaus. Hier kann man sich auf die Suche nach Pfeilgiftfröschen machen oder die verschiedenen Affenarten beobachten. Nach dem Luchsgehege gelangt man in den Afrika-Bereich, wo neben Löwe und Gepard auch Nashörner, Trampeltiere, Wasserböcke und Zebras auf den Besucher warten. Besonders interessant ist ein Gehege, in dem die fast ausgestorbenen Przewalski Urpferde aus der mongolischen Steppe auf ihre Auswilderung vorbereitet werden.
Ramada Hotel Salzburg City Centre - Salzburg
Südtiroler Platz 13, 5020 Salzburg
28.07.2011
Ich habe vor zwei Wochen vier Tage in diesem Hotel verbracht und habe eine recht zwiespältige Meinung.
Zuerst mal das Positive: Die Lage direkt am Hauptbahnhof ist verkehrstechnisch sicher nicht zu verbessern. Wer mit Bus oder Bahn nach Salzburg reist, landet praktisch direkt vor dem Hotel. Aber auch diejenigen, die mit dem Flieger einschweben haben es nicht weit. Und für Autofahrer sehr erfreulich ist die Tatsache, dass das Parkhaus mit lediglich acht Euro pro Nacht zu Buche schlägt – das ist ein echt fairer Preis. Ansonsten kann ich zum Preis-Leistungs-Verhältnis nichts sagen, da ich die drei Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück im Internet für unter 100€ (für zwei Personen) erstanden habe. Das Rezeptionsteam ist freundlich, mehrsprachig und immer hilfsbereit. Zimmer und Bad werden gründlich gereinigt, die Ausstattung in denselben ist okay, aber vielleicht nicht das, was man von einem Vier-Sterne-Haus erwartet.
Nun zum Negativen: Die etwas unübersichtliche Verkehrsführung und die Lärmbelästigung, die mit dem Umbau des Salzburger Hauptbahnhofs momentan und in den nächsten Monaten/Jahren verbunden sind, kann man dem Hotel nicht direkt zuschreiben – es beeinträchtigt allerdings schon etwas den Wohnkomfort. Im Hotel selber scheinen weder die Aufzüge noch der Wellnessbereich oder der Raum für`s Frühstücksbüffet an den Gästezahlen orientiert zu sein. Ich selber war ja während ner normalen Woche zu Gast und es war schon recht beengt. Wenn ich mir nun aber dieses Hotel zu Festspielzeiten oder am Wochenende vorstelle – oh weh!
Nochmal zum Frühstück: Die Auswahl ist zwar okay, aber auch nicht mehr. Und die Bestuhlung ähnelt leider mehr nem zusammengepferchtem Konferenzraum als einem Ort für ein gemütliches Frühstück. Einige Gäste wollen ja vielleicht gar nicht wissen, was die Nachbarn noch so vorhaben oder bereits gemacht haben!
Ein absolutes Manko auf den Zimmern ist das Fehlen eines Kühlschranks / einer Minibar. Bei Temperaturen von über 30 Grad würde man gern einen Platz zum Kühlen haben. Und im Bad schlägt auf Grund der Enge die Tür der Duschkabine prinzipiell gegen das WC – hier hätte man ein wenig mehr Platz für die Hotelgäste lassen können. Insgesamt muß ich sagen, dass ich noch nie ein so beengtes Vier-Sterne-Haus erlebt habe.
Trotzdem würde ich bei einem weiteren derartig günstigen Angebot jederzeit wieder dieses Hotel aufsuchen! Also trotzdem noch drei Sterne!!
Pizza Colosseum - Prag
Nadrazni 344, Praha
24.07.2011
Pizza Colosseum ist eine Kette, die allein in Prag mindestens sechs Restaurants betreibt. Die von mir hier bewertete Pizzeria befindet sich praktisch direkt im zweiten Stock über der Metrostation Andel im Prager Stadtteil Smichov. Es gibt einen Innen- und einen Außenbereich, von dem aus man einen schönen Blick direkt auf die Fußgängerzone vor der Metrostation hat. Die Bedienung ist professionell freundlich, mehrsprachig und hilfsbereit. Auch die Speisekarte gibt es in recht vielen Sprachen, sie beinhaltet alles, was man auch sonst so beim Italiener erwartet – von Pizza, Pasta, Fleisch und Fisch bis zu den klassischen Vor- und Nachspeisen. Ich hatte mich diesmal für ne Pizza entschieden. Die Wartezeit war okay und die Qualität ließ auch nichts zu wünschen übrig – zumindest wenn man hauchdünnen Pizzaboden mag. Selbst der Preis ist für Prag akzeptabel – Pizza und zwei Getränke haben mich knapp 11€ gekostet.
Kurz und gut: Wer in Prag mal keine Knödel und/oder Braten essen möchte, der kann ruhig diese Pizzeria besuchen.
Pizzeria Paganini - Pilsen
Rooseveltova 12, 30114 Plzen
18.07.2011
Eine von außen sehr unscheinbare Pizzeria mit eher schlichtem Interieur in unmittelbarer Nähe zum Hauptplatz.
Allerdings fiel die Servicekraft hier mal äußerst positiv auf. Sie war nämlich – ganz im Gegensatz zu vielen ihrer Kolleginnen – sehr aufmerksam und freundlich, dabei aber keineswegs aufdringlich. Da es die Speisekarte nur in tschechischer und englischer Sprache gibt, fehlen in diesem Restaurant auch die meisten deutschen und österreichischen Gäste.
Das Essen war sehr lecker, wurde – was ich in diesem Restaurant wirklich nie erwartet hätte – sehr nett angerichtet und war zudem noch preiswert. Für einen Orangensaft, eine Cola und einen großen Teller Tortelloni habe ich mit Trinkgeld knapp unter 7€ gezahlt.
Fazit: Wer sich vor Einheimischen nicht fürchtet und nicht gerade ein romantisches Candlelight Dinner in toller Atmosphäre plant, der kann hier gut und preiswert essen.
Courtyard Pilsen - Pilsen
Sady . Kvetna 7 5, 301 00 Plzen
11.07.2011
Auch wenn dieses Hotel von aussen ein wenig unscheinbar wirkt - es ist echt klasse.
Zum einen die Lage direkt am Innenstadtring von Pilsen und trotzdem absolut ruhig. Alle Sehenswuerdigkeiten - wie der Hauptplatz mit dem Dom, die wichtigsten Museen und das Theater - sind bequem zu Fuss erreichbar und den Wagen kann man entweder umsonst auf den Parkflaechen direkt vor dem Hotel parken oder aber kostenpflichtig in der hoteleigenen Parkgarage. Die Mitarbeiter an der Rezeption und im Service waren immer hilfsbereit und sehr um die Gaeste bemueht.
Besonders schoen ist die Tatsache, dass die Zimmer inkl. Bad eine sehr angenehme Groesse haben, die Fenster sich oeffnen lassen und auch die Klimaanlage einwandfrei funktioniert.
Das Hotelrestaurant habe ich nicht getestet, aber das Fruehstuecksbuffet war absolut okay.
Kurzum gibt es Nichts, was ich an diesem Hotel zu bemaengeln habe. Beim naechsten Trip in diese wunderbare Kleinstadt werde ich sicherlich wieder versuchen hier in Zimmer zu bekommen.
Polarmuseum - St. Petersburg
ulitsa Marata 24a, St. Petersburg
19.06.2011
Eines der gleichzeitig liebevollsten und skurilsten Museen, die ich bisher in dieser an Museen doch recht reichen Stadt gesehen habe. Es beginnt schon damit, dass man an diesem Museum fast vorbeiläuft, da es sich in einer der unzähligen nicht mehr religiös genutzten Kirchen befindet. Und das ist auch schon das nächste Problem. Diese Kirche ist einfach nicht groß genug für ein Museum, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die russischen / sowjetischen Arkts- und Antarktisexpeditionen von 1820 bis ins 21. Jahrtausend darzustellen. Mal ganz abgesehen davon, dass die Sanitäreinrichtungen jeder Beschreibung spotten!
Man sieht dem Museum aber an, dass die zuständigen Personen es mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet haben. Hier sind nachgebaute polare Forschungsstationen der Frühzeit ebenso zu bewundern wie ein ausgestopfter Eisbär (extrem beeindruckend und der Hit aller russischen Schulklassen) und das in Russland legendäre kleine Rettungsflugzeug mit der 1934 die Besatzung der "Chelyuskin" gerettet wurde, hängt auch im Original von der Decke. Ein Raum im Erdgeschoss beschäftigt sich mit der polaren Flora und Fauna, ein anderer zeigt die Entwicklung der Polarbekleidung in den letzten 250 Jahren - alles sehr interessant, aber mal wieder nur auf russisch erklärt.
Trotzdem ist und bleibt dieses Museum ein echter Geheimtip für alle, die sonst schon fast alles in St. Petersburg gesehen haben.
Ethnographisches Museum - St. Petersburg
Inzhenernaya Str. 4/1, 101186 St. Petersburg
19.06.2011
Dieses auch schon von außen absolut sehenswerte Museum ist erst seit 1934 selbstständig. In den Jahrzehnten davor war es Teil des direkt nebenan liegenden "Russischen Museums". Allein der Eintritt ist schon bombastisch. Zuerst steht man in einer riesigen wunderschönen Eingangshalle und hat den Blick nach vorn auf einen grandiosen 1000m² großen Marmorsaal gerichtet. Aber erst einmal gehr es rechter Hand zu den Kassen und evtl. auch in den Keller zu Garderobe und WC.
Mit über 250.000 Exponaten ist es das größte Museum seiner Art in ganz Russland. Das Museum zeigt anhand von Gebrauchsgegenständen, Werkzeug, Spielzeug, Kunsthandwerk, Kleidung und Schmuck die Geschichte, Lebensweise und Kunst der einzelnen Völker und Volksgruppen, die auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion leben - immerhin über 150!
Der rechte Flügel des Erdgeschosses ist den Russen, Ukrainern, Moldawiern und Weißrussen gewidmet, der linke Flügel den Russen sowie den "Bewohnern der nordwestlichen Region" - also den baltischen Völkern.
Im Obergeschoss findet man die asiatischen Völker, zu denen interessanterweise neben den Zentralasiaten (Turkmenen, Usbeken etc.), Sibirern und Kasachen auch die Kaukasier und die Bewohner von Ural und Wolga gezählt werden.
An und für sich ein äußerst interessantes und lehrreiches Museum - zumindest für alle, die russisch sprechen bzw. wenigstens lesen können. Denn das ganz große Manko dieses Museums ist die geringe und fast ausschliesslich auf russisch existierende Beschilderung. Die meisten Exponate sprechen schon ganz klar für sich - trotzdem wäre die eine oder andere fremdsprachliche Hinweistafel ein echter Gewinn!
Кафе Зингер (Café Singer) - Sankt Petersburg
Newskij Prospekt 28, Sankt-Petersburg
14.06.2011
Das Cafe Singer liegt absolut zentral am Nevsky Prospekt im ersten Stockwerk des "Haus des Buches" - eine der größten und bestsortiertesten Buchhandlungen dieser Stadt. Hier in diesem Cafe kann man dank der exorbitanten Preise so richtig schön den dekadenten Wessi raushängen lassen. Mal abgesehen von einigen wenigen gut betuchten Russen sind die westeuropäischen bzw. fernöstlichen Touristen hier unter sich. Mein Kakao kostete hier soviel wie in anderen Cafes das komplette Frühstück, aber wer einmal in St. Petersburg ist sollte sich dieses Cafe auf keinen Fall entgehen lassen. Denn sowohl die Qualität als auch das Ambiente und der sehr gute und angenehm unaufdringliche Service entschädigen genau wie die tolle Aussicht für alle Preisaufschläge!
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