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Ich bin MSebulke aus München. Ich bin Qyper seit dem 13.07.2006

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MVG Museum - Obergiesing

Ständlerstraße 20, 81549 München

10.12.2007 (aktualisiert am 28.06.2008)

Das 2007 eröffnete Museum stellt vor allem Verkehrsmittel des Münchner Öffentlichen Personenverkehrs aus seiner 130jährigen Geschichte auf einer Fläche von rund 4.100 m2 dar.

Neben den 20 Verkehrsmitteln, vor allem Straßenbahnen, wird die Geschichte des Münchner ÖPNV anhand zahlreichenr Schautafeln (170) illustriert bzw. erklärt. Desweiteren sind auch Berufskleidungen, Fahrkarten, Haltestellen und Fahrpläne u.ä. ausgestellt.

Eine Besonderheit ist der U-Bahn-Fahrsimulator und eine sehr große elektronische Karte der U-Bahn-Strecken, die nach gewählten Jahr angezeigt werden können.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 2,50 EUR und für Famlien pauschal 5,00 EUR. Es werden zahlreiche kostenlose Führungen zu verschiedenen Themen sowie Rundfahrten in historischen Bussen und Trams angeboten. Neben der kostenlosen bedienten Garderobe sind Schließfächer vorhanden. In der Vorhalle befindet sich ein Bistro-Café sowie ein Verkaufsstand für Bücher, Modelle u.ä. rund ums Thema. Stative sind nicht erlaubt.

Ich hatte mir im Hinblick auf die Exponate und der Größe des Museums zwar etwas mehr erwartet, aber drei Stunden kann man hier ganz locker verbringen und interessant ist es allemal.

Positiv finde ich die gute Erklärung der Exponate sowie die Möglichkeit, viele Verkehrsmittel zu betreten. Sehr gut fand ich, daß als Führer sowie Aufseher echte Straßenbahn- und Busfahrer dort waren -- professioneller geht es nicht! Ich habe viel gelernt (private Straßenbahngesellschaften, Güterstraßenbahn etc.) und gesehen und gehe bestimmt nochmal hin.

Negativ empfinde ich, daß das Museum zu sehr auf Straßenbahnen (hierzu zählen auch U-Bahnen) ausgerichtet ist und insofern unausgewogen die Geschichte des Münchner Nahverkehrs bzw. die Geschichte der Vorgängergesellschaften der MVG widerspiegelt.

Ein großes Minus bekommt das Museum, weil es nur sehr sporadisch geöffnet hat (im Jahr 2007 sechs Mal?). Die Termine stehen ein halbes Jahr im voraus fest (2 Mal im Monat).

Rigge Ich kann mich deinem Minus nicht wirklich anschliessen. Sicher, das Museum hat nicht ständig geöffnet sondern nur jeden 2. und 4. Sonntag im Monat (also durchaus planbar), aber was kann man denn bei diesem lächerlich geringen Eintrittspreis auch erwarten, irgendwie muss sich das Museum ja auch finanzieren.

Bei meinem Besuch waren mindestens 20 Mann vor Ort, die die (kostenlosen!) Führungen veranstalteten oder einfach nur so mit Informationen weiterhelfen konnten. Mit 2,50 Euro Eintritt lassen sich diese menschlichen Informationsquellen nicht finanzieren... und ich vermute, dass so gut wie alle dieser Personen ehrenamtlich ihre Freizeit im Museum verbringen. Da kann ich es nur sehr gut verstehen, dass dies höchstens alle 2 Wochen stattfinden kann.

MSebulke Wenn es ehrenamtlich ist, dann ist das echt lobenswert allerdings auch ein Manko für die MVG. Wieso wird das unternehmensseitig nicht besser unterstützt?

Die Unternehmensgeschichte, besser noch die Geschichte des ÖPNV in München, dessen Nachfolge die MVG bis auf die S-Bahn angetreten hat, sollte doch eigentlich mehr Bedeutung beigemessen werden. Ich meine: Immerhin ist es ein Museum eines Verkehrsunternehmens, wo die MVG kräftig die Werbetrommel rührt - letztlich aber bis auf die Bereitstellung der Räumlichkeiten nicht viel tut.

Das mit dem Manko habe ich so gemeint, daß über Monate hinweg nicht klar war, wann geöffnet ist. Das ist nun dahingehend geändert worden, daß die Öffnungszeiten für 6 Monate planbar sind.

Gleiswirtschaft - Obergiesing

Giesinger Bahnhofplatz 1, Altes Bahnhofsgebäude (Kulturzentrum Giesing), 81539 München

17.12.2007

Dieses eher kleiner Restaurant in Obergiesing mit griechischer Küche hat bei mir einen recht guten Eindruck gemacht.

Die Bedienung, das Ambiente (kl. Wintergarten und kl. Terrasse), die Auswahl, die Preise und die Qualität der Speisen und Getränke waren gut. Die Bedienung war aufmerksam, freundlich und fix.

Weniger schön fand ich ein schmutziges Trinkglas und fehlende Pflanzen. Der Gastraum ist ansonsten mit vielen Dekorationen versehen und hat rein gar nichts mit einer "Bahnhofskneipe" gemein. Die Gäste sind bunt gemischt.

Die Souvlaki (8,90 €) und das Steinpilztortellini (6,80 €) waren super und reichlich, die Salatbeilage war allerdings etwas lieblos. Was ich nicht gut fand waren Plastikstühle (in weiß) - Paperservietten, naja - dafür gab's edles Besteck und Geschirr. Man kann an der großen Bar oder an zweier- und Vierertischen sitzen.

Leider war die Raumtemperatur zu niedrig, meine Frau mußte eine Jacke anziehen (!). Keine Nichtraucherbereiche.
Die Terrasse, auf der ich im Sommer saß, ist extrem lieblos und direkt am Parkplatz.

Pächter ist Emilianos Babanatsas (Tel. 0173-181 86 17).

Parkplätze sind reichlich vorhanden, der U- und S-Bahnhof sowie Bus- und Tramhaltestellen sind direkt vor der Tür.

Fazit: Für Giesing eine durchaus annehmbare Lokalität