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Ich bin Morbo aus Köln. Ich bin Qyper seit dem 17.05.2008

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Cyclo - Altstadt-Nord

Martinstraße 6-8, (Nähe Heumarkt), 50667 Köln

09.11.2008 (aktualisiert am 21.09.2010)

Oh je - das WDR-Phänomen. Ich habe die Auswirkungen auch spüren dürfen.
Das Cyclo hatte ich bereits mehrmals besucht und war immer zufrieden. Die Gerichte scheinen recht authentisch zu sein (nicht, dass ich bisher in Vietnam gewesen wäre – aber alles wirkt wenig europäisiert), das Personal war stets freundlich und half mit Erklärungen und Tipps, Einsteigern den Zugang zur vietnamesischen Küche zu finden.
Und alles, was ich bisher dort probiert habe, war interessant und lecker, mit viel frischen Kräutern zubereitet und erstaunlich weit weg von der „üblichen“ asiatischen Küche, die man hier so kennt.

Gestern wollten wir dann zu zweit mal den „Feuertopf“ versuchen, der auf der Website angepriesen wird und nur auf Vorbestellung zu bekommen ist. Serviert wurde uns ein Suppentopf auf einem (nicht so ganz eleganten) Gaskocher, in dem die reichhaltigen Fondue-Zutaten (Fleisch, Fisch, Garnelen, Gemüse) mit Stäbchen oder Metallsiebchen gegart werden konnten. Dazu Reispapier, in das die Zutaten dann mit Nudeln und viel frischen Kräutern eingerollt werden konnten.

Eins vorneweg: Das gesamte Essen war, wie wir es von den anderen Gerichten des Cyclo bisher auch gewohnt waren: ungewöhnlich und wirklich sehr lecker; eine angenehme und weit weniger fettreiche Variante, als man es bei europäischen Fondues so gewöhnt ist.

Aber, wie gesagt, es kam eben auch leider das WDR-Phänomen zum Tragen: Obwohl wir reserviert und den Feuertopf vorbestellt hatten, war der Service an diesem Abend auch für uns eine ziemliche Katastrophe. Der Laden war brechend voll und schon bei der Ankunft schauten wir in genervte Gesichter, aber immerhin konnte ein Platz für zwei Personen gefunden werden. Dann jedoch wurde es immer schlimmer, offensichtlich fühlte sich keine der Bedienungen so richtig für uns zuständig. Man sagte uns, dass das Gemüse für den Feuertopf noch nicht ganz fertig wäre. Kein Problem – schließlich waren wir ein paar Minuten vor der reservierten Zeit erschienen und hatten Zeit mitgebracht (das sollte auch nötig werden…).

Ein Getränk hätten wir aber schon gerne bestellt. Auf die Bestellmöglichkeit mussten wir jedoch trotz Nachfrage eine Viertelstunde warten. Auf das Servieren der Getränke noch mal so lange. Immerhin kann dann auch schon unser Feuertopf: Der Gasbrenner wurde entzündet und heizte der Brühe im Topf ordentlich ein, ebenso dem gesamten Gargut, das auf dem breiten oberen Rand des Topfes ausgelegt war. Danach wurden wir leider wieder vergessen und fragten uns, was wir mit diesem teuflisch brodelnden Ding auf unserem Tisch anfangen sollten, so ganz ohne Stäbchen, Besteck oder Teller. Nach quälend langer Zeit (in der wir verzweifelt versuchten, Nachschub für unsere Getränke zu bekommen) wurden dann nach und nach noch weitere Zutaten für den Feuertopf serviert: Reispapier und Wasser zum Anfeuchten, Tofu, Sprossen und frische Kräuter, Tamarindendipp, Reis und Nudeln. Nur Teller, Stäbchen und Zubehör fehlten noch. Und das sollte auch wieder eine geraume Zeit so bleiben, bis wieder irgendwann jemand vom Personal im Vorbeigehen mal einen Blick auf unseren Tisch warf und ein erschrockenes Gesicht machte. Als dann alles Nötige serviert war, war auch leider schon ein geraumer Teil der Brühe verkocht und der zuunterst liegende Teil des Zutaten am Rand des Topfes gut durchgegart…

Dann konnte es aber endlich losgehen. Und allen negativen Erfahrungen zum Trotz hat es uns denn auch wirklich gut geschmeckt. Die Zutaten waren von hoher Qualität und die damit gerollten Reispapierrollen sehr schmackhaft. Zwar war zum Schluss nur noch sehr wenig Brühe übrig, um sie mit Reis als Suppe zu essen, aber satt sind wir sehr wohl geworden. So ein Feuertopf war zu guter Letzt also eine angenehme kulinarische Erfahrung, die wir sicher wiederholen werden. Bis dahin werden wir aber sicher noch einige Zeit warten und hoffen, dass sich das Verhältnis von Personal und Gästeaufkommen wieder eingespielt hat und man dort wieder so gut bedient wird wie vor der Zeit des unseligen WDR-Berichts…

Ergänzung im September 2010:
Jetzt ist wohl genug Zeit seitdem vergangen. Wir haben es noch mal mit dem vorbestellten Feuertopf probiert und waren restlos begeistert. An ders als beim letzen Mal wurde der riesige Vorrat an frischem Fisch, Scampis, Fleisch und Gemüse nicht auf dem Rand des Topfes, sondern auf separaten Tellern serviert. Dadurch wurde nichts vorher gar, sondern auch wirklich erst dann, wenn wir das so wollten. Auf Wunsch bekamen wir sofort einen Nachschub an Reispapier und auch die Brühe wurde noch einmal aufgefüllt, so dass wir auch mit diesmal vier Personen ausreichend davon übrig hatten, um sie als äußerst leckere Suppe essen zu können.

Als Dessert gab es diesmal einen wahnsinnig leckeren, mit Banane gefüllten und im Bananenblatt gebackenen Klebreis.

Mit Verspätung also ganz eindeutig: 5 Sterne!

Morbo Aber klar doch:
Das bezog sich auf den vorherigen Beitrag. Zwei Tage vorher war nämlich im lokalen Fernsehsender WDR ein Bericht gesendet worden, in dem genau dieses Lokal sehr positiv bewertet wurde.

Und prompt war es hoffnungslos überlaufen…

Gruß,
Morbo

volver merci - gruss nach wdr land ;-)

Gastronomie Bergischer Löwe - Bergisch Gladbach

Hauptstr. 204, 51465 Bergisch Gladbach

12.12.2008

Ja, der “Bergische Löwe” ist in der Tat eine merkwürdige Einrichtung. Normalerweise bin ich auch äußerst skeptisch, wenn ein Restaurant eine deutlich zu große Speisekarte hat und genau das trifft hier zu (Griechische Spezialitäten, Schnitzelkarte, Reibekuchen, Fisch, Torten, Bergische Waffeln, u.v.m.). Aber: Die griechischen Besitzer haben Ihre Speisekarte erstaunlich gut im Griff. Das ist etwas weniger verwunderlich, wenn man weiß, dass der daneben liegende Grill-Imbiß, welcher viele der durchweg leckeren griechischen Gerichte liefert, an die gleiche Küche angeschlossen ist.

Das Ambiente rangiert zwischen gutbürgerlich und protzig (die riesigen Lampenschirme behindern manchmal etwas den Sichtkontakt zum Personal), die häufig griechischen Klänge wirken dazu beim ersten Besuch vielleicht etwas befremdlich. Man gewöhnt sich aber dran, je mehr einem der Bergische Löwe ans Herz wächst…

Mittags gibt es eine ansehnliche Karte von günstigen Tagesgerichten. Was immer man auch hier wählt: ein Salat, eine Suppe und ein kleines Dessert werden automatisch vom schnellen und freundlichen Personal mit serviert. Da wundert es kaum, dass die Mittagessen sehr beliebt sind und das große Restaurant auch mittags recht gut gefüllt ist.
Ganz zu schweigen vom bereits empfohlenenen Frühstücksbüffet.

Tapas Meson el Cordobes - Neustadt-Nord

Gladbacher Str. 11, 50672 Köln

12.12.2008

Ins nebenan gelegene gleichnamige Restaurant bin ich schon immer gerne gegangen. Dort wird seit 1994 gutes spanisches Essen geboten. Allerdings ist ein Besuch nur dann wirklich zu empfehlen, wenn man ordentlich Hunger mitbringt und sich auf ein ausgiebiges Genießen eingestellt hat: Die Portionen sind recht groß, dafür sind für die (qualitativ wirklich hochwertigen) Hauptgerichte aber auch etwas gehobenere Preise einzukalkulieren...

Als sich die Tapas-Restaurants in Köln breit machten, schien das Meson El Cordobes diesen Trend völlig zu verschlafen. Umso erstaunter war ich, als ich feststellen durfte, dass die Besitzer nun das danebenliegende Gebäude zu einem kleinen Tapas-Restaurant umgestaltet haben.

Um es kurz zu machen: Ich finde den Versuch durchaus gelungen. Das Ambiente ist einerseits an das Restaurant nebenan angelehnt, andererseits aber auch moderner und heller. In dem sehr kleinen gemütlichen Laden ist nur Platz für zwei Tischreihen und ein paar einzelne Sitz- bzw. Stehplätze an der Wand und auf einer winzigen Empore.

Die Karte wirkt recht übersichtlich und nicht annähernd so umfangreich wie etwa bei La Bodega. Ich persönlich fand die Auswahl allerdings völlig in Ordnung: Alle für mich wichtigen Klassiker waren dabei und an der Wand waren auf Tafeln zusätzliche tagesaktuelle Tapas-Varianten angeschrieben. Außerdem bin ich gar kein Freund von riesigen Speisekarten, durch die man sich im langen Entscheidungsfindungs-Prozeß durchkämpfen muss...

Die geringe Größe des Ladens hat auch so ihre Vorteile: Das freundliche Personal war ungeheuer schnell und aufmerksam, so dass es überhaupt kein Problem war, einzelne der kleinen Leckereien (die im Schnitt zwischen 2 und 3 Euro kosteten) nachzubestellen: Es wurde prompt serviert. Insgesamt hat uns das Essen wirklich gut geschmeckt. Eine Crema Catalana (die ich mir mit etwas mehr Zuckerkruste gewünscht hätte) und ein Cardenal Mendoza haben den Abend abgerundet.

Alles in Allem bin ich bisher mit dem Auftritt des ehrwürdigen "Meson El Cordobes" auf der Bühne der Kölner Tapas-Restaurants sehr zufrieden und wünsche dem gemütlichen Laden viel Glück...

Tuk Tuk Thailändische Spezialitäten Restaurant - Bergisch Gladbach

Laurentiusstr. 25, 51465 Bergisch Gladbach

30.11.2008

Verhältnismäßig günstig, lecker und abwechslungsreich sind auch die Menüs (Suppe oder Mini-Frühlingsrollen und Hauptgericht) von der Mittagskarte. Allerdings haben mir die Frühlingsrollen hier früher mal besser geschmeckt.

Das aufwendige Interieur ist für ein Lokal, das sich in charmanter Untertreibung als Imbiss bezeichnet, wirklich außergewöhnlich.

Sahra Pizza Inh. Mostafa El Gameh - Humboldt-Gremberg

Taunusstr. 5, 51105 Köln

30.11.2008

Sehr leckere Pizza aus dem Steinofen, vor Ort gegessen oder selbst abgeholt finde ich sie noch eine Spur besser als geliefert.
Auch die Pasta ist absolut in Ordnung. Vor allem die überbackenen Varianten, die auch im Holzofen zubereitet werden. Unter www.sahra-pizza.de kann man auch online bestellen.

Efendim - Kalk

Kalker Hauptstraße 76, 51103 Köln

22.11.2008

Das „Efendim“ hebt sich wohltuend von den vielen türkischen Schnellrestaurants in der Gegend ab. Natürlich bekommt man auch hier ein Döner Sandwich. Und das ist lecker und mit 2,50€ auch nicht zu teuer. Aber das Angebot hier ist deutlich vielfältiger. So gibt es täglich drei bis vier wechselnde Tagesgerichte. Fleischgerichte wie Hackfleischspieße oder Grillteller werden auf dem Holzkohlegrill zubereitet, dazu wird neben Reis oder Pommes Frites auch selbstgebackenes Brot gereicht. Auch Süßes, wie Milchreis, Baklava oder anderes Gebäck, gibt es hier.

Das Team ist schnell, freundlich und serviceorientiert. Und hat Erfahrung, war es doch vorher im erfolgreichen „Ceri Döner“ in den gegenüberliegenden KölnArcaden tätig. Das Restaurant ist hell und aufwendig renoviert, wenn das Ambiente wahrscheinlich auch eher türkischen als deutschen Geschmack trifft…

Plachutta Wollzeile - Wien

Wollzeile 38, 1010 Wien

02.08.2008

Im Plachutta wird tatsächlich ein exzellenter Tafelspitz serviert. Neben anderen Spezialitäten vom Kalb stellt dieser den Kern des Angebots dar.
Und was man für den zugegebenermaßen hohen Preis bekommt, ist dafür aber auch eine ganze Menge: Der im Kupferkessel servierte Tafelspitz kommt mit so viel Brühe, dass man mindestens zwei mal die Suppenterrine gefüllt bekommt (eine Einlage wie Frittaten kostet leider zusätzlich).
Dabei besorgt ein “Ballet” von hektischen Kellnern den zugehörigen Service und legt bei Bedarf ständig neu vor oder füllt die Suppenterrine.
Wir fanden die Kellner überhaupt nicht schlecht ausgebildet, wohl aber neigten einige der jüngeren Servicekräfte zu derben Späßen untereinander, was nicht so ganz zu dem selbstgewählten Image des Genußtempels passen wollte.
Insgesamt waren wir aber mit dem hier gebotenen wirklich sehr zufrieden.

Morbo Die Einlage erscheint als 2.40 Euro Aufpreis in der Rechnung. Zumindest war das bei meinen Frittaten so.

wrnr Die Einlage stand auch bei mir extra auf der Rechnung. Da das Schüsserl mindestens dreimal mit Suppe gefüllt werden kann, lohnt es sich, nicht gleich beim ersten die ganze Einlage aufzufuttern (kann man ja aber auch nachbestellen).

Weibel´s Wirtshaus - Wien

Kumpfgasse 2, 1010 Wien

02.08.2008

Unsere lange erfolglose Suche nach einem echten Wiener Schnitzel führte uns schließlich in “Weibel’s Wirtshaus”.
Dessen Website enthielt nämlich auch die Speisekarte (leider ohne Preise) und die versprach uns ein echtes Wiener Schnitzel vom Kalb mit Erdäpfelvogerlsalat.
Also suchten wir das Wirtshaus auf um uns von guter Wiener Küche verwöhnen zu lassen. Und genau das kann man dort auch wirklich gut, um es vorwegzunehmen.

Das “echte” Wiener Schnitzel war jedenfalls qualitativ und handwerklich ganz hervorragend. Es kostete übrigens 16,90€, nicht gerade ein Schnäppchen, aber für saftiges und zartes Kalbfleisch mit einem leckeren Erdäpfelvogerlsalat auch nicht zu viel.
Hinterdrein gab es noch wirklich leckere Desserts und einen guten Espresso. Verzeihung. Einen “kleinen Braunen” natürlich.

wrnr Eigentlich ist ein kleiner Brauner kein Espresso, wie der Name schon sagt. Das wäre ein kleiner Schwarzer.

Da beim kleinen Braunen das Obers normalerweise extra serviert wird (g’hört sich eigntlich in einem Minikannderl, und nicht in dem Fertigplastikbecherl), kannst natürlich auch schwarz trinken. Wennsd aber gleich einen kleinen Schwarzen (Mokka) bestellst, ersparst Dir den Aufheller.

Morbo Asche auf mein Haupt. Dann habe ich ihn tatsächlich als “kleinen Schwarzen” getrunken, weil ich auf die Aufhellung aus dem schuckligen Porzellankännchen verzichtet habe…
Jetzt weiß ich aber ja, wie ich bei Euch ein solches Heißgetränk direkt ohne Aufhellung ordern kann. Danke! :)

Bierreither - Wien

Schwarzenbergplatz 3, 1010 Wien

02.08.2008

Als Wien-Tourist (es war mein erster Besuch)überkam mich der Wunsch, auch mal ein “echtes” Wiener Schnitzel zu probieren. In der Pfanne gebraten und aus gutem Kalbfleisch, nicht so wie die frittierten Schweinelappen, die fast überall sonst in der Welt schon zum durchschnittlichen FastFood-Repertoire gehören.

Bei der ensprechenden Qype-Suche nach einer empfehlenswerten Lokalität, wo man so eine Spezialität bekommen könne, stolperten wir über den Bierreither und waren optimistisch. Wir umgingen also die langen Warteschlangen vor dem in einigen Reiseführern gepriesenen Touri-Schuppen “Fieglmüller” (wo es laut Auskunft der Mitarbeiter auch nur schnöde Schweineschnitzel Wiener Art gibt, wie ich später erfahren sollte) und machten uns auf zum “Bierreither”.

Das Ambiente hier entspricht rustikalem Eckkneipen-Stil und traf nicht unbedingt meinen Geschmack, ist aber auch nicht ungemütlich. Es gibt eine große Auswahl von verschiedenen Biersorten aus der Ottakringer Brauerei, so konnten wir uns durchprobieren und fanden das meiste davon auch wirklich lecker.

Nach Durchsicht der Speisekarte und ungläubiger Nachfrage beim freundlichen Kellner gab es jedoch eine herbe Enttäuschung: Kein Wiener Schnitzel. Das gibt es höchstens mal saisonal auf der Tageskarte…
Schade, wir hatten uns doch schon so darauf eingestellt. Wo wir aber schon mal da waren, wollten wir auch nicht wieder losziehen und haben uns eben aus dem reichlichen sonstigen Angebot etwas ausgewählt.

Das, was da serviert wurde, war nicht wirklich schlecht, konnte bei uns aber auch keine Begeisterung hervorrufen: Die Spareribs “Ottakringer spezial” kamen in vier verschiedenen Varianten auf der riesigen Platte daher, zum Teil wirklich originell. Leider wirkte das (blitzschnell servierte) Fleisch aber so, als wäre es ein wenig zu lange warm gehalten worden und war nicht mehr ganz so saftig, wie ich mir das von Spareribs wünschen würde.
Beim “Steirischen Backhendlsalat” musste man den Salat zunächst etwas suchen. Selbiger war nämlich mit panierten Geflügelschnitzeln derart zugedeckt, dass man nichts grünes mehr erkennen konnte. Geschmacklich war der Salat jedoch durchaus in Ordnung.

Alles in allem ergab der Abend im Bierreither für uns ein uneinheitliches Bild: Wir sind satt geworden und fanden das Essen auch nicht wirklich schlecht. Dazu kam im Positiven die große Auswahl verschiedener Biersorten (größtenteils vom Faß). Aber wirklich begeistert waren wir eben auch nicht.

Le Marrakchi - Marrakesch

Rue des Banques 52, Marrakech, Marrakesh

30.07.2008

Das “Le Marrakchi” ist eine erstklassige Adresse für gute marokkanische Küche. Die teils kunstvoll ausgestalteten und edel eingerichteten Gasträume erstrecken sich über zwei Etagen eines Hauses direkt an der Djemaa el Fna, so hat man immer einen fantastischen Ausblick über den Platz. Auf der Speisekarte finden sich sich vor allem marokkanische Spezialitäten wie verschiedene Tajines, diverse Couscous-Varianten oder auch Pastilla.

Tipp für den Einstieg in die marokkanische Küche: Für 550dh gibt es ein empfehlenswertes Probier-Menü für zwei Personen. Nach vielen verschiedenen kalten und warmen Vorspeisen (ich fand die Möhren in Orangenwasser besonders lecker) gibt es als Hauptgang zwei Tajines und ein Couscous. Als Nachspeise folgen dann noch marokkanisches Gebäck und Berber-Crépes nebst dem obligatorischen Thé á la menthe. Dabei sind die Portionen so bemessen, dass man von allem probieren, aber auch wirklich sehr satt werden kann…