Ich bin NHD aus Berlin. Ich bin Qyper seit dem 02.11.2007
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Profil von NHD
Autohaus König GmbH, RENAULT Vertragshändler - Teltow
Oderstr. 55, 14513 Teltow
27.05.2009
Vorführwagenmangel – auch hier…
Leichtfertig hieß es, ich solle einfach im Laufe des nächsten Tages vorbeikommen, egal wann, dann stünde mir ein Vorführwagen bereit – kein Problem.
Leider war das wohl nicht so richtig mit einem Kollegen abgesprochen. Leider war eigentlich kein Wagen zum Probefahren da – jedenfalls nicht für eine wirklich ausgiebige Probefahrt.
Lediglich zehn Kilometer könne ich fahren, da das Fahrzeug bereits verkauft sei. Ich nutzte die Gelegenheit um wenigstens einen ersten Eindruck zu bekommen – aber mehr als das wurde es dann auch nicht.
So nett ich es auch fand, mich nicht unverrichteter Dinge wieder nach Hause zu senden, so sehr werde ich aber, sollte ich tatsächlich ein Auto hier kaufen, ganz genau auf den Kilometerstand schauen.
Auf den Anruf mit einem neuen Angebot zu einer Probefahrt warte ich allerdings nun schon ein Weilchen. Vielleicht hat auch hier die Umweltprämie für volle Auftragsbücher und eine gewisse Trägheit gesorgt?
Renault Retail Group Berlin GmbH - Tempelhof
Germaniastr. 145, 12099 Berlin
27.05.2009
5 Euro für 40 KM Probefahrt
Kurz nachdem ich in der Filiale war und Interesse an einem Renault Koleos bekundete, klingelte auch das Telefon und wir vereinbarten einen Termin zur Probefahrt.
Dienstag, 12:00 Uhr war abgemacht. Pünktlich saß ich am Tisch des Verkäufers. 15 Minuten später kam auch er, entschuldigte sich und verschwand gleich wieder. Etwas anders hatte ich mir das schon vorgestellt. Nun gut dann hatte er Zeit. Führerschein, Ausweis, Probefahrt-Vertrag erstellt. Über eine halbe Stunde später als geplant, ging es dann los.
Da eigentlich kein Fahrzeug zur Probefahrt vorhanden war, fuhr ich den Dienstwagen eines Kollegen – so sah er auch aus. Kindersitz, Jackett und mehrere leere Dosen Red Bull in der Seitenablage. Von der Ausstattung, die mich interessierte, war auch nicht viel drin. Kein Navi, kein Panoramadach, etc. - Aber er fuhr. Schon vor Fahrtantritt wies mich mein Verkäufer darauf hin, dass ich doch nachtanken solle, da sonst sein Kollege die Benzin- (hier Diesel-)Kosten selbst tragen müsse – das will ich natürlich nicht.
Nach rund drei Stunden und einigen Erledigungen hatte ich genau 40 Kilometer mehr auf dem Tacho, als ich den Wagen zurück brachte. Natürlich war die erste Frage, ob ich getankt hätte. Habe ich natürlich nicht. Das wäre mir einfach zu peinlich gewesen, und auch zu aufwändig, für rund 3,60 Euro auf die Tankstelle zu fahren.
Das abschließende Gespräch verlief auch etwas zäh, ein eindeutiger Verkaufswille war für mich nicht auszumachen. Schnell ein Ausdruck eines Leasingangebotes zum Listenpreis – kein Angebot. Die nächsten Kunden schienen schon zu warten.
Schade. Schade, dass hier die Verkäufer ihre eigenen Autos (Dienstwagen halt) als Vorführwagen hergeben und ihren Spritkosten hinterher laufen müssen. Schade, dass bei einem Fahrzeug mit einem Listenpreis von rund 36.000 Euro (inkl. Mehrausstattung) nicht mehr Motivation vorhanden ist, dieses Fahrzeug zu verkaufen.
Achso, damit der Kollege nicht drauf zahlt, habe ich ihm fünf Euro in die Hand gedrückt.
Entdecker78 Termintreue scheint ja bei den Renault-Niederlassungen hoch angehängt zu sein. Siehe meine Erfahrung mit denen in Frankfurt.
26 August 2009
Autohaus König GmbH Renault Vertragshändler - Schöneberg
Kolonnenstr. 31, 10829 Berlin
27.05.2009
Autohaus Renault König – hier scheint der Name Programm zu sein.
Irgendwie kann ich ja verstehen, dass man als Verkäufer ein wenig stutzig wird, wenn ein Pärchen mit Säugling auf dem Arm den Laden betritt und sich nach der Lieferbarkeit und der Möglichkeit einer Probefahrt ihres Dacia Kombi erkundigt und dann, als beides nicht möglich war, umschwenkte und sein Interesse für den Renault Koleos bekundet.
Immerhin kostet der Koleos rund das zwei- bis dreifache eines Dacias.
Wie gesagt, irgendwie konnte ich seine Äußerung „hier, schaun’se sich den Wagen an, wenn Sie Fragen haben – ich bin da hinten…“, schon verstehen. Übersieht man alle nonverbalen Zeichen, war das auch gar nicht mal so unhöflich.
So knapp nach oder noch während des Umweltprämienkaufrausches schien hier mehr Arbeit als gewohnt zu warten.
Aber leider war das nicht meine erste Erfahrung dieser Art in diesem Autohaus. Bereits wesentlich früher, als noch niemand an eine Umweltprämie gedacht hatte, kurz nach der Eröffnung des Hauses, als ein Neukauf an stand, habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht.
Dass man sich nicht sofort auf mich stürzt, sobald ich einen Laden betrete, finde ich durchaus positiv. Wenn ich aber bis zu einer halben Stunde Autos betrachte und mich hin und wieder nach einem Verkäufer umschaue, hielte ich eine kurze Kontaktaufnahme mit der Frage ob man behilflich sein könne für wenig aufdringlich.
Nachdem das damals schon zwei bis drei mal nicht funktionierte, hatte ich mein Auto halt anderswo gekauft. Da gab es nicht nur ein freundlichen „Hallo“, sondern auch sehr viel Geduld, Kaffee und eine erkennbare Absicht, etwas zu verkaufen.
König scheint hier zumindest nicht der Kunde zu sein – im Autohaus König.
Jonas - Schöneberg
Naumannstr. 1, 10829 Berlin
06.11.2007
(aktualisiert am 18.04.2009)
Update: Rauchen statt esssen
Sicher waren es wirtschaftliche Erwägungen, die die Betreiber des Jonas dazu getrieben haben, eine Entscheidung für oder gegen das Rauchen zu treffen.
Hier ist sie für das Rauchen und somit gegen Speisen (fast) jeder Art ausgefallen.
Schade!
Jetzt, wo es vermehrt rauchfreie Alternativen gibt, werde ich mich wohl eher seltener hier aufhalten, zumal auch leider das, ehemals oft sehr liebevoll zubereitete, Frühstück nicht mehr serviert wird.
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Wenn ich genau wüsste, was es ist, was das Flair dieser Café-Kneipe ausmacht, würde ich es schreiben, aber ganz so einfach ist das nicht.
Sind es Erinnerungen? Immerhin habe ich bereits zu meiner Schulzeit so manche “Freistunde” hier verbracht. Da war die Einrichtung insgesamt noch ein wenig spartanischer, hatte aber auch schon durchaus einen gewissen Reiz.
Oder hat das Jonas einfach nur eine Seele? Eine Seele, die irgendwo zwischen den Einrichtungen umhergeistert?
Ist es die freundliche Bedienung?
Wenn ich das nur wüsste…. Die günstigen Preise können es nicht sein, da hier auch nichts billiger ist, als wo anders - aber auch nicht teurer….
Vielleicht probiert’s ja mal jemand aus und sagt mir, was es sein könnte, das das Jonas so liebenswert macht.
rheinnixe Das hast Du schön geschrieben! Hast Du mal bei den Jonas-Betreibern angefragt, warum die Entscheidung so getroffen wurde?
Ich kann das verstehen, wenn man eine lieb gewordene Gewohnheit ablegen muss, das schmerzt. Auch ich trauere jedem Imbiss, jedem Geschäft hinterher, was sein Angebot umstellt oder gar ganz schließt. Wenn ich dort regelmäßig zu Besuch war und mich wohl fühlte, brauche ich lange, um mich an einem anderen Platz wieder ähnlich gut einzurichten.
Ich wünsche Dir, dass Du bald einen gleichwertigen oder besseren Ersatz für Dein Erinnerungs-Cafe findest!
18 April 2009
Musik-Café Beauty - Schöneberg
Hohenstaufenstraße 33, 10779 Berlin
17.12.2007
(aktualisiert am 18.04.2009)
Update: Kippen statt Essen
Voller Vorfreude auf das leckere, reichhaltige und günstige Frühstück waren wir, als wir einen Parkplatz suchten. Umso enttäuschter waren wir dann, als uns schon der Geruch kalten Zigarettenrauchs entgegenkam, nachdem wir die Gaststätte betraten. Unsere Befürchtung bestätigte sich auch gleich: Kein Frühstück! Gar kein Essen mehr!
Nachdem man sich hier gegen den Geruch frischer Brötchen und anderer frisch zubereiteter Speisen entschieden hat, nehme ich meine bisher vergebenen Sternchen wieder weg.
Den ursprünglichen Bericht lasse ich aber zur Erinnerung an andere, bessere Zeiten stehen.
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Auch heute waren wir mal wieder Frühstücken und meine Begleitung hatte vergessen zu erwähnen, dass sie im allgemeinen nicht so viel, sprich gar keine, Wurst, sondern vielleicht lieber etwas mehr Käse und Marmelade hätte. Prompt kam auch das, wie immer äußerst üppige, Frühstück mit einem recht hohen Wurstanteil.
Eine kurze Bemerkung über unserem Irrtum führte dazu, dass es einen komplett neuen Teller, diesmal mit mehr Käse, Quark und zusätzlicher Marmelade gab.
Das alles ohne Augenverdrehen, murren oder Aufpreis - da könnten sich einige mal eine Scheibe abschneiden.
Update: Das Frühstuck wurde nun doch etwas teurer. Allerdings ändert die Erhöhung um 20 Cent nichts am Verhältnis zwischen Preis und Leistung, denn 3,80 € für das reichhaltige Frühstück inkl. Kaffee sind immer noch mehr als günstig.
Kieferorthopädie Dr. Boutros Fadel - Wilmersdorf
Berliner Straße 18, 10715 Berlin
30.11.2007
(aktualisiert am 22.11.2008)
Freundlichkeit scheint hier ganz groß geschrieben zu werden. Auch prompte Abwicklung des “Schreibkrams” ist hier kein Thema.
Natürlich handelte es sich damals, als ich auf meiner Rechnung einen Posten mit “Beratung” durch den Arzt fand, um ein Versehen, denn der Arzt war zu der Zeit, als ich in der Praxis war, um meinen Kiefer durchleuchten zu lassen, im Urlaub. Aber genauso schnell, wie diese Position auf der Rechnung erschienen war, war sie nach kurzer schriftlicher Reklamation auch wieder runter.
orange coffee-lounge - Tempelhof
Manfred-von-Richthofen-Str., Ecke Badener Ring, 12101 Berlin
17.12.2007
(aktualisiert am 14.09.2008)
Auch wenn das Frühstück, das wir hier einnahmen recht lecker war, zeigen andere Beispiele mittlerweile schon, dass man es auch etwas günstiger hinbekommen kann. Auf dem Sofa am Fenster sitzt es sich recht gemütlich, vor allem wenn man die wärmenden Sonnenstrahlen im Nacken spürt. Auch die Einrichtung ist, obwohl verschiedene Stile miteinander konkurieren, durchaus ansprechend.
Bisher war das Café, zumindest die beiden Male, die ich hier war, nicht wirklich gut besucht. Zum ebendlichen Einkehren ist es weniger gut geeignet, da wohl schon recht früh am Abend geschlossen wird, mir scheint es auch, als würde das recht willkürlich geschehen.
Die offiziellen Öffnungszeiten reiche ich, sofern das noch niemand anderes getan haben wird, bei Gelegenheit nach.
-Update: 17.01.2008
Die offiziellen Öffnungszeiten (neu) sind Mo-Sa 14-22.00 Uhr - jedenfalls steht das so auf einem Schild, neben der, gegen 16.00 Uhr noch verschlossenen, Eingangstür. Auch in den letzten tagen schien mir das Lokal geschlossen zu sein - sah im Vorbeifahren jedenfalls so aus. Eine weitere Erklärung, Krankheit, Urlaub, Geschäftsaufgabe, etc, war nicht zu erkennen.
-Update: 14.09.2008
Der Verdacht, das Geschäft sei geschlossen, hatte sich bestätigt. In der Zwischenzeit war dort auch eine Bäckerei / Café eingezogen - allerdings ist das auch schon wieder geschlossen.
Scheint sich hier nicht gerade um die beste Laufgegend zu handeln.
Restaurant Brasserie Inh. Heinz Viewig - Tempelhof
Bayernring 29, 12101 Berlin
06.01.2008
(aktualisiert am 14.09.2008)
Update: 14.09.2008
Seit einiger Zeit hängt hier wieder ein neues Schild im Schaufenster: “ZU VERMIETEN”.
Welche Gründe für die Aufgabe des Geschäfts geführt haben, ist nicht bekannt.
Erstmal vorab: Der hier angegebene Besitzer hat das Restaurant aufgegeben und zwar schon 2006 vor Weihnachten. Seit einiger Zeit gibt es eine neue Bewirtschaftung.
Günstige Preise und eine große Auswahl an Speisen und Getränken - jedenfalls während der Neueröffnung im letzen Jahr - sprachen sich schnell rum.
Insgesamt war ich bisher dreimal dort und verglich mit dem Vorgänger, wobei folgendes rauskam:
Der Salat schmeckte nach nichts, also recht fade. Beim zweiten Besuch entschied ich mich für eine Pizza, die allerdings dem Beispiel des Vorgängers, dem Salat, folgte und ebenfalls nicht durch einen außergewöhnlichen Geschmack auffiel. Das Dritte Mal versuchte ich meine essensbezügliche Pechsträhne zu unterbrechen und wagte mich an einen Brokoli-Kartoffel-Auflauf.
Und jetzt ging es ja richtig los:
Nach ca. 20 Minunten kam das Essen. Das Grüne in meinem Auflauf sah mir nicht gerade nach Brokoli, sondern eher nach Spinat aus. Und ich hasse Spinat! Also ging ich hinein um das Essen zu bemängeln und gleichzeitig Essbesteck und etwas Brot für meine Begleitung zu holen, was leider vergessen wurde. Kurze Zeit später teilte mir der Kellner mit was ich schon wusste, der Fehler läge wohl bei ihnen, in der Küche, ich bekäme dann mein ursprünglich bestelltes Essen. Allerdings kam das wiederum knappe 20 Minuten später, als meine Begleitung mit ihrem Essen bereits abgeschlossen hatte. Sehr beglückt hatte mich das bisher nicht, wollten wir doch eigengtlich gemeinsam und nicht hintereinander essen. Aber egal, der Hunger war ja noch da.
Diesmal war es das richtige Essen, Brokoli-Kartoffel-Auflauf. Allerdings etwas flüssig, wie ich recht schnell bemerkte. Auch war es dem Koch nicht gelungen, das Essen überall so warm zu bekommen, dass man den Eindruck einer warmen Malzeit bekommen musste. Nun war es genug! Der Ärger war größer als der Hunger und ich habe mehr als die Hälfte des Essens stehen und letztendlich zurück gehen lassen.
Beim Bezahlen der Rechnung fand ich die Frage, ob alles in Ordnung gewesen sei schon mindestens genauso dreist, wie die Tatsache, dass mein “Essen” mit auf der Rechnung stand.
Das Bier ist allerdings vergleichsweise billig.
Fairerweise möchte ich erwähnen, dass andere, Bekannte, von durchaus positiven Erlebnissen in der gleichen Gaststätte berichtet haben, was mich, große Abenteuerlust und entsprechende Neugier vorausgesetzt, eines Tages bestimmt einen neuen, letzten Versuch unternehmen lassen wird. Bisher jedenfalls mache ich einen großen Bogen um diese Einrichtung.
Barmann56 ich gebe jedem ja auch drei chancen......aber ...........manchmal gebe ich nach der ersten schon auf....ich weiß, ich bin inkonsequent....na und...
6 Januar 2008
Andrea Zinke Ich bin da noch härter... Wenn etwas schlecht ist, gibt es keine 2. Chance. Das mag ungerecht sein, weil jeder mal nen schlechten Tag haben kann... ist aber (leider) so
8 Januar 2008
Parkhaus im Forum Steglitz - Steglitz
Schloßstraße 1, 12163 Berlin
03.12.2007
(aktualisiert am 05.08.2008)
Update: 05.08.2009
Vor kurzem wurden die Parkhausgebühren neu geregelt. Jetzt kostet das Kurzzeitticket, das Parken bis zu einer Stunde erlaubt, einen Euro. Wer länger parken will, zaht ein Tagesticket, das zwei Euro kostet. Zwei Euro für einen ganzen Tag ist durchaus günstig. Wer also länger als zwei Stunden bummeln und anschließend vielleicht noch in Ruhe etwas essen möchte, kommt da wohl recht günstig weg.
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Nach dem Umbau erscheint mir das Forum viel großzügiger, geräumiger und insgesamt angenehmer. Mir gefällt’s trotz der noch teilweise leeren Ladenflächen besser als das neu gebaute Schloss, das meiner Meiung nach eher recht eng gehalten ist.
// --- alt
Das Beste aber ist, dass man in der ersten Stunde kostenlos parken kann. Da kann man schon mal fix was erledigen, ohne mal wieder einen Euro für’s Parken ausgeben zu müssen. Sollte man allerdings die Stunde überziehen, so kostet das gleich mal 1,50 Euro - so ist es mir ergangen (acht Minuten drüber).
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miniwelt ohhh vielen, vielen Dank für diesen super-kostengünstigen Parkplatz-Tipp, das ist ja klasse!
26 August 2008
Vapiano - Charlottenburg
Augsburger Str. 43, 10789 Berlin
02.05.2008
Vapiano – Kantine der gehobenen Art
Kantinenliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten und erhalten frisch zubereitetes Essen wie beim Italiener um die Ecke. Wer vor seiner Pizza oder Pasta einen Salat essen möchte, sollte sich zuerst an der Salattheke anstellen und sich erst danach in die Schlange vor der Pizza- oder Pastatheke einreihen – der Salat wird halt nicht kalt.
Ist man als Gruppe unterwegs, kann es sich lohnen, sich zuerst einen ausreichend großen Tisch zu sichern und die Bestellungen vorzubereiten und einen Plan auszuarbeiten, wer was besorgt. So stellt sich dann einer bei den Salaten an und holt gleich mal drei, ein anderer besorgt zwei Nudelgerichte und für die Pizza sorgt dann der Dritte. Die Getränke können glücklicherweise an allen Theken mitbestellt werden. Auf diese Weise erhöhen sich die Chancen eines gemeinsamen Essens enorm, auch Gruppenbildung ist möglich.
Etwas komplizierter wird auf diese Weise allerdings die Abrechnung. Beim Betreten der Lokalität erhält jeder eine Karte im Scheckkartenformat. Auf diese Karte werden die bestellten Speisen und Getränke gebucht. Beim Verlassen wird die Karte ausgelesen und man bezahlt den darauf ausgewiesenen Betrag.
Hat man den Bestellvorgang auf obige Weise optimiert, hat einer vielleicht drei Pizzen auf seiner Karte zu stehen, ein anderer die Salate und der nächste die Pasta und die Getränke stehen auch noch irgendwo. Ein wenig Rechnerei ist erforderlich – oder einer zahlt für alle.
Wenn ich mal wieder in der Nähe und ohne Begleitung bin, schnell mal was essen möchte, und die Schlangen vor den Theken übersichtlich sind, könnte ich mich durchaus ein zweites Mal hier her verirren. In allen anderen Fällen suche ich dann doch lieber ein „normales“ Restaurant auf, setze mich an einen gemütlichen Tisch und lasse mir das Essen an den Tisch bringen und muss auch nicht extra wieder aufstehen, wenn ich doch noch einen Nachtisch oder einen Espresso haben möchte.
rheinnixe Auf jeden Fall hat diese Lokalität mal versucht, etwas Originalität in das große Heer der italienischen Restaurants zu bringen. Scheint mir allerdings auch ziemlich umständlich und Schlange stehen ist seit Aldi und Lidl und meinem heutigen Flug Neapel-Köln sowieso nicht mein Fall! Doch vielleicht legt sich die große Nachfrage ja mal, so dass man die Vorteile des Angebots dann auch mit Genuss erproben kann.
2 Mai 2008
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