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Profil von REISEBOERSENETZ
Landesgartenschau - Norderstedt
Stormarnstraße, 22844 Norderstedt
07.09.2011
Landesgartenschau. Zugegeben, das ist zunächst kein Ort, an den ich „unbedingt“ besuchen wollte. Durch zwei Ereignisse wurde es nun doch etwas. Zum einen erzählte mir der Fotograf der Landesgartenschau, Arne Vollstedt, mehrfach, dass sie wirklich toll aufgebaut sei. Und dass es dort eine Schafsherde gebe, die ich mit Schaf Paul besuchen müsse …
Den Anstoß gab ein Qype-Event, welches Geo-Caching mit diesem Ort kombinierte. Zum Geo-Caching mehr bei den Organisatoren von HeldenAusflug.
Von außen sieht man erst einmal nur Zaun und einen unspektakulären Eingang.

Nur wenige Schritte auf das Gelände und man landet in einer anderen Welt.

Begegnungen mit den ersten „Tieren“ – und wenige Meter weiter folgt der See.

Sicher nicht nur in der Abendstimmung ein schöner Platz. Bei unserer Runde haben wir auch Sandstellen mit Liegestühlen gesehen …

Das gesamte Gelände ist in Themenwelten unterteilt. Gleich zu Beginn konstruiert wie dieser Wassergarten …

… landet man kurz danach auf St. Pauli.

Und was ist – theoretisch – mit Schafen?
Oder man trifft auf einer Hühnerfarm ganz besondere Exemplare wie „Huhnigunde“:

Schaf trifft auf Schaf …

oder landet beim Herrn der Ringe an der Seite eines Hobbits …

Es gibt viele weitere Welten, die wir auf unserer Runde entdeckten.
Fazit: Ich hätte eher hingehen sollen. In der Kombination mit der Schatzsuche beim Geo-Caching reichte es an den meisten Stellen nur für einen ersten Eindruck – man braucht mehr Zeit als drei Stunden. Ich hoffe, dass möglichst viel auch nach dem Ende der Landesgartenschau erhalten bleibt!
Den Eintrittspreis von 15,- EUR finde ich absolut angemessen. Für die viele Eindrücke, die zahlreichen Erfahrungen für die Sinne und den Kopf ist dieser gut angelegt.
P.S.: Schaf Paul hat sich tadellos benommen und keine Köpfe von Blumen gerupft, wie mancher vorab vermutete.
Hotel Belle Epoque - Bern
Gerechtigkeitsgasse 18, 3011 Bern
07.09.2011
Belle Époque – das klingt verheißungsvoll. Und das in einem Hotel?
Das liegt sehr zentral kurz nach dem Ende der Brücke, die zum Bären-Park führt am Beginn der Fußgängerzone. Auch hier bilden schon die bekannten Arkaden den Vorbau, unter dem man geschützt sitzen kann.
Die Fassade ähnelt der der anderen Häuser – nur der Schriftzug weist den Weg in die " Belle Époque".

In den warmen Monaten empfängt einen noch davor unter freiem Himmel ein netter Gastgarten – auch ohne Hotelgast zu sein, lädt es auf eine Erfrischung ein.

Mit den ersten Schritten die kleine Treppe hinauf landet man in der anderen Zeit.
Links geht es zur Rezeption – ihr gegenüber sitzt eine Figur wie direkt aus der Zeit gekommen. Überall finden sich nun die Zeichen des Jugendstils mit seinen verschlungenen Linien, Tapetenmustern und Gerätschaften, die heute sehr dekorativ wirken.
Eine sehr nette Begrüßung, zügig die Formalitäten erledigt – und schon geht es mit dem Aufzug (aus neuerer Zeit) Richtung Zimmer.

Auch hier setzt sich der Stil fort, ohne überladen zu wirken. Besonders gelungen finde ich die Kombination von Moderne und Klassik in den Badezimmern in den Details.

Ein Hingucker ist auch der riesige Überseekoffer, der als Schrank dient und weitere „Geheimnisse“ birgt.
Auf unserer Rundreise haben wir nur eine Nacht im Hotel „Belle Époque“ verbracht. Das Zimmer lag zu einem kleinen Innenhof hin – und trotz der nahen Nachbarshäuser absolut ruhig.
Das Frühstück ist ein Wunder auf kleiner Fläche – selten habe ich eine solche Auswahl so nett dekoriert gesehen. Immer ein Tipp in der Schweiz: Das Bircher Müsli!
Der Kaffee muss gelobt werden – einer der besten, den wir auf unserer Rundreise bekommen haben. Auch hier herzliche Freundlichkeit, dennoch unaufdringlich und immer mit einem Auge auf die Gäste.

Erwähnt sei noch, dass der rechte Eingang zu einer Bar-Café-Kombination führt – und hier ist die Verbindung zum anfangs beschriebenen Gastgarten, der auch abends noch lange geöffnet ist.

Fazit: Wer ungewöhnliche Häuser schätzt, auf aufmerksamen und freundlichen Service Wert legt und zudem zentral wohnen mag, findet hier ein Zuhause auf Zeit.
Und, ja: es hat mir richtig gut gefallen und ich komme gerne wieder!
P.S.: Die Fotos stammen von dem uns auf der Rundreise mit Schaf Paul begleitenden Fotografen Arne Vollstedt.
Telecom Italia S.p.A. (TIM-Shop) - Rom
Piazza dei Cinquecento, Stazione Termini (1. OG), 00185 Roma
18.08.2011
Wer als Besucher nach Rom kommt, landet mit hoher Wahrscheinlichkeit (irgendwann) an der Station Termini.
Mitten in der Einkaufspassage – im 1. OG auf der Galerie gelegen – befindet sich der TIM-Shop. Oft lohnt es sich, Pre Paid-Karten zum Telefonieren, vor allem aber zum Surfen im Web zu kaufen.
Wer einen SIM-Lock-freien Surftstick sein eigen nennt, ist fein raus – die SIM Karten gibt es solo oft sehr viel günstiger.
TIM Italien bietet neben einem Tarif, bei dem pro MB abgerechnet wird (teuer!), für Nutzer von Surfsticks einen Stundentarif an. Neben der Aktivierungsgebühr für die Karte (5, EUR) gibt es für 9,- EUR (Stand 08/11) 40 Stunden Surfzeit. Diese können nach Bedarf erneuert werden.
Für Nutzer von Tablet-PCs gibt es einen Sondertarif. Wer keine MicroSIM benötigt, erhält diese mit Adapter. Der Tarif ist ideal, um mobil online zu sein (Aktivierung 10,- EUR, 1 GB Datenvolumen für 9,- EUR, gültig 1 Jahr, Stand 08/11).
Der Shop hat hervorragende Öffnungszeiten – selbst an Feiertagen. Da diese aus dem Gedächtnis aufgeschrieben wurden, bitte prüfen und gegebenenfalls anpassen.
Leider sind immer nur zwei Mitarbeiter im Shop – und das führt schnell zu langen Schlangen. 20 bis 30 Minuten Wartezeit sollte man einplanen.
Die Mitarbeiter waren fast alle höflich, hilfsbereit – mit einem “aber”.
Der erwähnte Tablet-PC-Tarif war direkt nach dem Kauf aktiv – am nächsten Morgen ging nichts mehr.
Italienische SMS, Klärungsversuche im Hotel zur Bedeutung, auf zum Shop, erneutes Anstellen. Der Mitarbeiter klickt am PC herum, mit dem Gesichtsausdruck “wohl zu blöd zur Bedienung” – es funktioniert wundersam wieder. 1 GB Daten konnten an einem Tag nicht verbraucht sein … Weitere Infos Fehlanzeige.
Nächster Tag, selbes Spiel. Diesmal hört der nächste Mitarbeiter besser hin. Erst jetzt erfahre ich, dass es einen Tarifunterschied zwischen Surfstick-SIM und Tablet-SIM gibt. Die Erläuterung hat sich die Mitarbeiterin beim Kauf gespart, obwohl ich extra nach der Nutzung in beiden Fällen gefragt habe, es aber wegen des im Hotel verfügbaren WLAN bis dahin nicht getestet hatte.
Nach einigen Telefonaten und Rückversicherung, dass ich mit dem Tablet nicht telefoniere, wird das Volumen wieder aktiviert.
Den genauen Fehler kenne ich nicht – es mag damit zusammenhängen, dass Android 3.0 Meldungen produziert, die darauf hinweisen, es würde telefoniert – und daraufhin wird das Volumen wegen der nicht erlaubten Nutzung gesperrt.
Es ließ sich klären – und an Tag vier funktionierte immer noch alles.
Fazit: Wie immer und überall – erwischt man den richtigen Mitarbeiter, kann es gut laufen.
Pluspunkte: die Öffnungszeiten. Abzüge für lange Wartezeiten, unzureichende Aufklärung, alle Dokumente nur auf Italienisch.
Hamburger Kochsalon - Sternschanze
Max-Brauer-Allee 251, 22769 Hamburg
20.07.2011
Es gibt hier schon so viele tolle Beschreibungen – gar nicht so einfach, etwas zu ergänzen.
Wer an dem Strudelbackabend im Juni dabei war, erinnert sich bestimmt an mich: ein Schaf ist eher selten im Kochstudio. Durch eine enge Beziehung zu jeder Art Strudel seit meinen Wienbesuchen habe ich mich besonders gefreut, dabei zu sein.
Hier erst einmal einige Eindrücke vom Wiener Kochsalon – es wird auch während der Zubereitung dafür gesorgt, dass es allen gut geht.
Links das Team, das die Fäden führt – und das rechts bin ich:

Wer länger mit dem Kochen beschäftigt ist, freut sich über die vorbereitete Vorspeise, die nur schnell noch gebrutzelt wird. Sie füllt den Magen (etwas) und dämmt das Naschen ein …
Und dann wird geschält, geschnippelt, geknetet …

Schnell die Füllung darauf – entweder herzhaft oder klassisch mit Äpfeln (plus ein bisschen, wirklich nur ein bisschen ;-) Zucker, Rosinen, Mandeln …

Der nächste Schritt ist sensibel: der hauchdünne Teig wird eingerollt und anschließend mit flüssiger Butter bepinselt, damit er im Ofen nicht verbrennt:
Während der Strudel sich im Ofen versteckt, werden aus den Arbeitstischen lange Tafeln. Und nun heißt es warten …

Zusammengefasst: ein sehr netter Abend- und lecker war es auch – das T-Shirt bekam keine Chance Falten zu werfen.
Wer gerne mit anderen etwas unternimmt, dabei einen tieferen Blick in die österreichische Küche werfen mag, gute Zutaten schätzt und gerne staunt, was man auf kleinster Kochfläche für eine Menge Leute zaubern kann – für den ist ein Besuch im Wiener Kochsalon das Richtige.
Tipp: die offenen Abende zum Hineinschnuppern. Und dann mit Familie, Freunden, Firma … wiederkommen.
Wen es nach Wien zieht, kann dann dort den restlichen Teil der kochenden Familie kennen lernen. Das erste Restaurant in Wien, welches schon seit vielen Jahren Vollwertkost anbietet – inzwischen auch für Fleisch- und Fischliebhaber.
Und wer noch viel mehr Bilder sehen mag, findet diese auf flickr – höchstpersönlich von mir kommentiert.
ChristianWrenkh Vielen Dank, Schaf Paul! Schöne Fotos und der Strudelteig genau so, wie er sein muss: Man kann die Zeitung dadurch lesen :-) Bis bald mal wieder am großen Küchentisch!
29 Juli 2011
textouren - Altona-Altstadt
Billwerder Billdeich 425, 21033 Hamburg
03.06.2011
(aktualisiert am 07.06.2011)
Kaum am Anleger Dockland angekommen, wurden wir von einem Piraten (hört auch auf Helge) begrüßt! Das ist also der erste Eindruck, den man bekommt, wenn man sich auf die Veranstaltung Elbschauspiel „Hamburg, deine Perlen“ einlässt.
"Begleitet von der einzigartigen Hafenkulisse dem Flusslauf folgen, unbekannte Ecken entdecken und dabei den leidenschaftlichen Stimmen der Hansestadt lauschen. Hammonia beim Flirten, Seeräuber beim Grölen und die Elbe in Rage erleben." Diese Ankündigung machte mich wirklich neugierig, da ich mir darunter nichts oder alles vorstellen konnte.
Kurz danach traf die Perle (stets strahlend lächelnd: Stefanie) ein – die ihrem Namen Ehre macht.

Unsere Perle startete die Tour gleich mit einem dramatischen Auftritt auf dem Poller des Anlegers – so gefangen im Spiel, unbeeindruckt von den Wellen der vorbeifahrenden – und anlegenden - Schiffe, während uns der Atem stockte …
Weiter ging es zu einer Plastik, so viel sei hier verraten, all das nicht war, was wir vermuteten. Hoch hinauf auf Dach des Dockland-Bürogebäudes – auf der Tour ist man mit gutem Schuhwerk (und leichtem Gepäck) gut beraten. Eine tolle Aussicht, die die vielen Stufen lohnt!

Schwungvoll, melodramatisch, witzig - auf dem Weg durch den Hafen erfährt man Vieles. Zwischendrin immer wieder Fragen an die „Matrosen“ – und erstaunte Gesichter, was man zur Stadt alles (nicht) wissen kann. Ein toller Mix aus Gedichten, Balladen, Gesang, Geschichten – wer sich nicht einfach nur etwas erzählen lassen möchte, ist hier richtig.
Weiter entlang der Elbe begegnen wir unter anderem Heinrich Heine, Bertolt Brecht, Wolfgang Borchert – so variantenreich habe ich Literaturvorträge noch nicht erlebt. Unsere „Perle“ kletterte weiterhin hinauf und hinunter und machte unscheinbare Stellen im Hafen zur Bühne.
Hamburg von seiner menschlichen Seite – sehr interessant, wie innerhalb unserer Runde die Einschätzung ausfällt, wie Hamburg als Mensch sei.
Sehr interaktiv wird es, wenn man in Versform über Matrosen sinniert – ich erinnere an das geeignete Schuhwerk und verrate nicht alles …

Viele (sehr viele) Eindrücke später landeten wir in der Oevelgönner Seekiste – einem versteckten Kleinod mit mehr Geschichten als Quadratmetern.
Auch hier ging es interaktiv weiter: rein geht es nur nach Entrichten einer Heuer an die Besitzerin. Auf dem Weg bis hierhin haben wir so viel geübt, gelacht, gehört, dass es unserer Gruppe leicht fiel, sogar im Chor zu singen …
So viel sei hier erwähnt: Die Oevelgönner Seekiste lohnt einen eigenen Besuch! Unsere Zeit reichte für ein paar Geschichten – und es stecken so viel mehr in ihr.
Ich freue mich, dass ich nun zwei Varianten kenne, die erfrischend anders sind als die (leider) manches Mal angestaubten Stadtführungen. Beide führen zu Ecken, die selbst für in Hamburg Lebende unbekannte Orte und Geschichten enthalten.
Für die, die trockenen Humor lieben und genussvoll durch verschiedene Viertel ziehen, den Hamburg-Lotsen – und für die, die mit Tempo interaktiv unterwegs sein möchten, die hier beschriebenen Textouren.
Danke, dass unsere Stadt Euch hat - und ich freue mich auf ein Wiedersehen!
P.S.: Vermutlich war Schaf Paul das erste Schaf auf einer literarischen Tour durch Hamburg. Mehr Bilder zur Tour und seine Erkenntnisse gibt es hier: http://schafpaul.de.

FrauMüller *lach und nochmals danke für diesen wonnig-schönen und Lust machenden Bericht.....
6 Juni 2011
wein & Co Weinverkauf, Bar, Onlineshop - Wien
Jasomirgottstrasse 3-5, beim Stephansplatz, 1010 Wien
27.02.2011
(aktualisiert am 06.05.2011)
Über einen Geschäftspartner kam ich vor drei Jahren das erste Mal zu Wein & Co.

Es ist nicht so, dass es in Hamburg keine Weinhandlungen gibt - aber der Besuch war nachhaltig und führt mich immer wieder her.
Für mich gibt es nur einen Kritikpunkt: nachdem der Barbereich, ideal für eine kleine Pause, nach kurzer Nichtraucherzeit nun wieder Raucherzone ist, mag ich dort nicht mehr sitzen. In den abgetrennten Restaurantteil durfte ich mich bei der letzten Anfrage (2010) nicht setzen, da ich kein Menü essen wollte. Nun ja.
Wer sich an der Rauchatmosphäre nicht stört, findet hier leckere Snacks und kann einen Teil des Verzehrwertes gleich als Gutschein wieder einlösen.
Der Shop ist in jedem Fall eine Empfehlung wert. Immer wieder freundliche, kompetente Mitarbeiter - und das Angebot, dass ab 99,- EUR Kaufpreis die Ware auch nach Deutschland kostenfrei zugestellt wird.
So haben wir schon manchen Wein dank vorherigem Probieren mitgenommen, den man sich sonst vielleicht nicht getraut hätte.
Auch für auswärtige Wiederholer lohnt die Kundenkarte, über die ein Teil des Einkaufs rückvergütet wird plus Bonusheft mit besonderen Angeboten.
Dübelsbrücker Kajüt - Nienstedten
Elbchaussee 303, c/o Yachthafen Teufelsbrück, 22609 Hamburg
30.03.2011
Oft vorbeigefahren, aber nie wahrgenommen: die Dübelsbrücker Kajüt versteckt sich - je nach Gezeit - ziemlich unter Straßenniveau.
Wer nicht zu den bisher meist erwähnten Spaziergängern gehört, braucht einen Parkplatz - und findet ihn genau gegenüber auf der elbeabwärts gewandten Seite der Elbchaussee (über Baron-Vogt-Straße, Lünkenberg zu erreichen).
Genau zu Ebbe angekommen lag die Kajüt fest im Schlick - später zeigte sie dann ihre Ruckel- und Schaukelbewegungen, die manch einer vielleicht nicht mag.
Die (kurze) Zeit bis zur Begrüßung und den ersten Bestellungen ist schnell vorbei - es gibt viele Dinge zu sehen, die man sich im Allgemeinen unter "typisch Seefahrt" vorstellt. Im Wohnzimmer ein Albtraum - hier die Basis für das Ambiente. Auf jeden Fall eine Betrachtung wert.

Eine große Auswahl an norddeutschen Speisen (siehe weitere Beiträge), dazu eine handgeschriebene Tageskarte.
Kurz gesagt: von Currywurst, Himmel un Ährd, über Krabben mit Rührei bis Roastbeef (ja, die Remoulade verdient eine besondere Erwähnung) war in unsere Runde vertreten - und allen hat es geschmeckt.
Die Preise eher am oberen Rand - bei der Qualität und Geschmack dennoch noch angemessen. Einen Ortszuschlag zahlt man sicher mit ...
Der Service aufmerksam und sehr nett – selbst Schaf Paul (www.schafpaul.de) fühlte sich wohl.
Ein Tipp für Runden mit mehr als vier Personen: es gibt einen großen runden Tisch, der sich dafür prima eignet.
Die vor längerer Zeit kritisierten sanitären Anlagen sind renoviert und "glänzten".
Fazit: Gerne wieder!
Stadtwaldgarten - Junkersdorf
Aachenerstraße 701, 50933 Köln
29.03.2011
(aktualisiert am 30.03.2011)
Als Abschluss eines Spaziergangs durch den Stadtwald eine gute Möglichkeit, um einzukehren.
Wir haben am Nachmittag nur etwas getrunken - daher keine Bewertung zur Qualität des Speiseangebots. Die Preise laut Karte sind oberer Durchschnitt. Iinteressant sind die Tage mit speziellen Angeboten, z.B. montags der Flammkuchentag - jeder für 6,50 EUR (Stand 03/11). Ein Steak mit Beilagen (mittwochs für 12,90 EUR) ist preislich ein wirklich gutes Angebot.
Weitere Specials: Happy Hour 16 bis 20 Uhr & Blue Hour 23 bis 01 Uhr - dann gibt es die Cocktails für 4,90 EUR.
Was ich weniger angenehm fand: beim Reingehen gelangt man direkt in den Raucherbereich. Der Rauch zieht auch in weiteren Räumlichkeiten, so dass der Geruch immer in der Luft liegt. Wer ein Nichtraucherlokal sucht, ist hier weniger gut beraten.
Der Service war nett, aufmerksam und schnell.
Einrichtung: rustikal, ordentlich und sauber.
Fazit: wer eher eine Kneipenatmosphäre mag, wird sich hier wohl fühlen.
Wiener Riesenrad im Prater - Wien
Prater 90, 1020 Wien
27.02.2011
(aktualisiert am 16.03.2011)
Bei mir hat es bis x-ten Besuch in Wien gedauert, bis ich selbst einmal auf dem Riesenrad war. Eine Stadt wie Wien von oben zu sehen, hat einen besonderen Reiz.
Am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommen - der Weg zum Prater ist kurz.

Wie schon mal beschrieben, ist eine Runde nicht viel - gefühlt war sie dennoch ganz schön lang mit genügend Zeit zum Umschauen.
In den Monaten zuvor wurde das Riesenrad überholt, die Waggons sehen (wieder) gut aus.
Wer im Februar kommt, erlebt wenig Trubel auf dem Boden (im Prater selbst ist eher noch Winterschlaf angesagt) - und hat viel Platz in der Gondel. So war es kein Problem zu allen Seiten hinauszuschauen - nur sauberere Scheiben habe ich mir zum Fotografieren gewünscht.

Der Blick über den Prater und - weiter oben schwebend - über die Stadt ist beeindruckend. Wer ihn in Ruhe beim Kaffee genießen möchte, kann entweder einen Luxuswaggon mieten oder fährt zum Donauturm. Auch nicht günstig - schwankt aber sehr selten und ist nicht zugig ;-).

Vor der Fahrt kann man sich im "Panorama" die Geschichte des Praters ansehen und in einigen alten Waggons nachgestellte Szenen bestaunen. Hier werden vor allem Kinder ihre Freude haben.
Was man gerne auslassen kann, ist der überteuerte Fotoshop. Es ist sicher ein witziges Andenken, ein montiertes Bild von sich mitzunehmen, auf dem man aus einer Gondel schaut - die Preise (ab knapp 10 EUR pro Bild) finde ich sehr hoch.
Die Motivation, die Gäste mit Begeisterung zu begrüßen und das im Prospekt beschrieben "einmalige Erlebnis" zu einem werden zu lassen, ist schwer zu finden. Schade drum - etwas "Jahrmarkt" wäre nicht verkehrt.
Hiermit ist es wie mit vielen bekannten Sehenswürdigkeiten: auslassen mag man sie nicht (sollte man auch nicht), aber wiederholen muss man es so schnell nicht.
Einzige Ausnahme: zuerst eine Tagesfahrt zur Orientierung - und eine bei Dunkelheit.
Der Souvenirshop, den man Richtung Ausgang passieren muss, ist wie alle Shops dieser Art: die meisten haben überwiegend billig Produziertes zu hohen Preisen.
Gute vier Sterne für diese historische Stätte - einen Stern Abzug für die "Abfertigung". Bei so wenigen Gästen sollte mehr möglich sein. Fazit: Gehört zum Wienbesuch - ist aber kein "Muss".
Stiftscafé - Klosterneuburg
Rathausplatz 20, 3400 Klosterneuburg
27.02.2011
(aktualisiert am 16.03.2011)
Das Café liegt sowohl zentral zum Ort wie auch zur Stiftskirche, die über die Region hinaus bekannt ist und viele Veranstaltungen bietet. Schade, dass daraus so wenig gemacht wird.

Kommt ein Gast herein und sucht offensichtlich etwas, wäre es nett nachzufragen. Die Aufmerksamkeit bekam ich erst, nachdem eine Kollegin die an der Tür stehende Mitarbeiterin auf mich aufmerksam machte.
Die Einrichtung wird vor allem Liebhaber von Küchenuhren aus vergangenen Jahrzehnten begeistern ...

Im Gegensatz zu den Verfassern der vorherigen Beiträge bekam ich eine Speisekarte - die Bestellung und das Servieren gingen zügig.
Die Topfenknödel mit Zwetschkenröster (Quarkknödel mit Pflaumenkompott) waren okay, ausreichend und preislich günstig.
Fazit: Es gibt noch ein weiteres Café bei der Stiftskirche. Ob es besser ist, weiß ich bislang nicht.
Zum Sattwerden ist das Stiftscafé okay, für mehr empfehlen kann ich es nicht.
Mister_G Also ohne Sie persönlich anzugreifen, jedesmal wenn ich in das Café gehe werde ich freundlich bedient.
Ich komme hauptsächlich wegen den Marillenknödel, die ausgesprochen gut sind und nicht nur günstig. Im Stiftscafé findet man halt österreichische Hausmannskost und nicht Quarkknödel aus der Packung"Fertigggericht"
Und wenn man selber nicht grüßt, wenn man ein Lokal betritt, kann es passieren, dass man in so einem weitläufigen Lokal übersehen wird.
Es tut mir leid ich kann Ihre Erfahrung leider nicht teilen. Ich bin zwar nicht oft dort aber es ist jedes mal ein Erlebnis.
12 Februar 2012
REISEBOERSENETZ Mister_G – hierzu mag ich eine Antwort geben.
Ich komme ich als Gast in ein Lokal und schaue mich um, um den Kontakt herzustellen. Wenn dann mehrere Mitarbeiter vertieft in ihre Aufgaben oder in Gespräche miteinander sind, warte ich einen Moment. Die andauernde Unaufmerksamkeit war mir an diesem Tag zu lang, um Höchstnoten zu vergeben.
Auch verstehe ich nicht, wie Sie zum Thema Fertiggericht gelangen. Das Essen bekam eine Bewertung, die meinem Geschmack und meinen Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Gerichten dieser Art entspricht. Eine Bewertung ist immer subjektiv – und wir sprechen zudem von zwei verschiedenen Gerichten bei diesem Anbieter.
Leider wirkt Ihr Kommentar so (auch der zum Beitrag vom 05.01.11 weiter unten), als wäre es Ihre Mission, in die Beiträge “korrgierend” einzugreifen. Ob man damit ein besseres Gesamtbild erreicht?
Gut finde ich, wenn das Lokal selbst antwortet. Meiner Meinung nach die beste Chance, um bei weniger glücklichen Gästen eine positivere Meinung zu erreichen – und bei allen nachfolgenden Lesern auch.
12 Februar 2012
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