Beiträge von Rolf Schreiber
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Glüsinger Str. 54, 21217 Seevetal
China Restaurant Goldener Buddha
Rolf Schreiber
am 11 April 2010
Hallo alle zusammen, ich möchte wenn es gestattet ist an den Beitrag vom Boxer anknüpfen. Natürlich gilt der von ihm verfasste Aufruf an die Meckelfelder gewiss nicht nur für eben diese.
Der Wirt würde sich sicher freuen, wenn er auch Gäste bewirten könnte, die von weiter her bei ihm einkehren. Wie auch immer, uns war wieder mal nach chinesisch und die Schilderung vom Boxer hatte mich etwas neugierig gemacht.
Also - das Restaurant befindet sich fast am Rand von Meckelfeld, wenn man so will inmitten von Geschäften, neben einem Rewe-Markt und über einem Rewe-Getränkemarkt.
Auf einem der beigefügten Bilder ist schon erkennbar - für Rollstuhlfahrer ist das nichts. Selbiges wurde mir auf Nachfrage bestätigt.
An der Eingangstür werde ich durch entsprechende Beschilderung darauf aufmerksam gemacht - Zahlung mit EC / Visa ist hier möglich.
Bereits beim Öffnen der Eingangstür gewinne ich blitzartig den untrüglichen Eindruck, dass es im Gastraum sehr stark nach Fisch und nach Küche schlechthin riecht.
Wir gehen dennoch rein. Uns umgibt hier eine typische Einrichtung für ein China-Restaurant, sie erschlägt uns fast.
Außer uns jetzt Hinzugekommene befindet sich lediglich eine Familie im Gastraum.
Einige der vielen Tische sind eingedeckt, wenn meist für 2 Personen und dann auch nur die Tische, die aus der Erfahrung des Wirtes wahrscheinlich am ehesten besetzt werden.
Eingedeckt sind Serviette, einfachst geknickt, Gabel, Löffel - fertig. Von Stäbchen keine Spur, die Bedienung, sich majestätisch aber sehr moderat fortbewegend, fragt nicht einmal ob Stäbchen gewünscht werden.
Ja - und was noch fehlt - das ist ein Besengeschwader im Gastraum. Flecke auf der Tischdecke - auf den Sitzflächen der Stühle befinden sich Krümel, Staub und Haare. Die Tischlampe ( sicher auch im Plural anwendbar ) sehr stark eingestaubt. In der Nähe eines Raumteilers sitzend wollte ich da denn doch nicht hinein pusten.
Ehrlich liebe Wirtsleute - was nützt das sau teure Ambiente wenn es nicht oder schlecht gepflegt wird? Wolltet ihr als Gäste bei eurem Gastgeber erst den Stuhl sauber machen müssen bevor ihr euch setzt?
Laut Speisekarte arbeitet in der Küche ein chinesischer Koch.
Mag sein, ich konnte es nicht nachprüfen.
Kochen mag er können, das Ergebnis optisch und kulinarisch ansprechend auf dem Teller anrichten - das muss er noch lernen oder - sich auf das in diesem Zusammenhang Erlernte besinnen.
Geschmacklich waren die Gerichte ansprechend, optisch - nun ein Kochlehrling 1. Lehrjahr bringt es besser.
Ein Augenschmaus auch das Reisschälchen. Reis wurde wahrscheinlich eingefüllt, Deckel drauf und fertig... diverse Reiskörner quollen unter dem Deckel hervor und belebten so den Schüsselrand und den Rand des Deckels.
Die Preisgestaltung geht in Ordnung.Resüme` - ein Besuch in diesem Restaurant reicht mir.
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Am Felde 51, 21217 Seevetal
Rolf Schreiber
am 31 März 2010
Ja, er hat sich große Mühe gegeben, mit Sicherheit auch einiges investiert und er erntet jetzt den Erfolg. Der Gastraum war bereits sehr gut gefüllt als wir an einem Samstag gegen 19.00 Uhr bei Nico in Meckelfeld eintrafen.
Von dem was man früher über das Ambiente dieses Lokal hörte war nichts mehr zu merken, geschweige zu sehen.
Den Monat Januar und Februar 2010, ohnehin Saure-Gurken-Zeit für das Lokal, nutzte der Wirt, es komplett zu renovieren.
Die Tische, meist für vier oder zwei Personen, voneinander gut abgetrennt bieten etwas von Privatsphäre.
Der Fußboden im Vergleich zu früher sauber und gepflegt. Im Gastraum riecht es nicht nach Küche, nicht nach Rauch. An das Rauchverbot im Gastraum hält sich selbst der Wirt. Auch er geht in den Vorgarten um seinen Nikotinhaushalt wieder in Ornung zu bringen, kommt so einmal mehr mit seinen Gästen ins Gespräch und nutzt mithin die Möglichkeitmehr über Wünsche und Vorstellungen der Gäste in Erfahrung zu bringen.
Wie gesagt - gegen 19.00 Uhr kamen wir an, wurden persönlich begrüßt und zum Tisch geleitet.
Auf die Speisekarte, sie wirkt nicht überfüllt, stellt aber auch kein Gericht als DAS BESONDERE des Lokals heraus und die Getränke mussten wir nicht lange warten.
Ein Salatteller wurde nach ca. 15 min serviert. Die darauf befindliche Komposition war für mich nichts Neues aber auch nicht nach dem Motto Null Acht Fünfzehn. Geschmacklich - ok.
Vielleicht wäre anzuraten, dem Gast die Möglichkeit einzuräumen, seinen Salatteller selbst zusammenstellen zu können.
Auf das Hauptgericht mussten wir sehr lange warten. Nach einer Stunde wurde es serviert, heiß!!! Sehr heiß.
Diese Wartezeit ist allerdings nicht als negatives Vorzeichen für einen Besuch dieses Lokals zu betrachten. Unmittelbar vor uns betraten sehr viele Gäste das Lokal, sodass die Küche - übrigens besetzt nur mit Familienangehörigen - zeitgleich ca. 20 Gerichte vorzubereiten hatte.
Apropos Wartezeit - mir geht es jedenfalls so wenn ich zum Essen gehe - dann bin ich nicht auf der Flucht - dann nehme ich mir Zeit, dann lasse ich mir Zeit.
Über die Qualität des Essens sage ich nur - Note 1 plus! Ebenso was die Aufmerksamkeit des Personals betraf.
Die Menge auf dem Teller - oh je - es gab einige Gäste, die sich objektiv verwertbare Reste ihres bestellten Essens einpacken ließen.
Alles in allem - es hat eine Wandluing stattgefunden in diesem Lokal, zum Positiven allemal.
Auf der Website des Lokals ( oben angeführt ) kann sich der potentielle Gast ein Bild über das früher und jetzt machen, deshalb dazu keine weiteren Ausführungen.
Dennoch einige Sätze kritischer Art.
Im Gastraum fuhren Kinder mit Bobbycar die Gänge entlang, krabbelten als wären sie zu Hause unter den Tischen entlang, schienen übermüdet oder heulten genervt. Ob das allen Gästen angenehm erschien wage ich zu bezweifeln.
Beim Bedienungspersonal fiel mir auf, das die Berufsbekleidung unordentlich getragen wurde. Ein Vorbinder sollte als solcher, nicht auf Höhe eines Lendenschurzes getragen werden.
Insgesamt hat dieses Lokal in den letzten 6 Jahren gemessen an der Führung durch den jetzigen Wirt eine durchaus positive Entwicklung genommen.
Es lohnt sich rein zu schauen, möglichst aber vorher reservieren.
In dem Sinne dem Wirt, seiner Familie, seinen Freunden und den Lesern dieses Artikels ein angenehmes Osterfest.

upaheinz Schade das durch Unsauberkeit vielen Gästen das Wiederkommen vermiest wird.
Oder wird Sauberkeit von anderen Gästen anders wahrgenommen ????
11 April 2010
dolphin Nun ja, jetzt würd ich da erst mal nicht hin wollen.... aber grundsätzlich sind wir immer auf der Suche nach guten chinesischen Restarurants.
18 September 2010