Ich bin RosaHH aus Hamburg. Ich bin Qyper seit dem 27.04.2009
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Profil von RosaHH
Golden - Eilbek
Wartenau 4, Ecke Wandsbeker Chaussee, 22089 Hamburg
11.01.2012
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Mir fehlen die Worte. Sehr lecker grad :-)
Brüdigams - Hoheluft-West
Eppendorfer Weg 98, Eimsbüttel, 20259 Hamburg
19.12.2011
Nach der letzten Qypenacht hab ich lange überlegt, ob ich hier eine Bewertung schreibe, und nun tu ich das mal.
“Frank Brüdigam kocht hier gehobene Bistroküche mit regionalen Produkten. In Eimsbüttel finden Sie ein Restaurant am Puls der Zeit. ein schneller Mittagstisch, ein Abendessen mit Freunden, ein Geschäftsessen oder ein Rendezvous zu zweit – all dies in einer gemütlichen, cosmopolitischen Atmosphäre.”
So lautet die Beschreibung des Platzinhabers. Die Preise sind dem angepasst. Und die Beschreibung hat mich neugierig gemacht, besonders, nachdem ich Maltes Abendkartenlink studiert habe.
Das Restaurant ist zweifelsfrei sehr sehr gemütlich, und auch die Begrüßung unserer Runde war sehr herzlich, wir bekamen einen leckeren Drink aufs Haus kredenzt, einen Hugo. Sodann entstand aber schnell der Eindruck, dass man auf eine größere Runde nicht recht eingestellt sei. Unsere Gruppe bestellte recht unterschiedlich. Einige wollten gern einfach ala Carte bestellen, andere hingegen das angebotene Drei-Gänge-Menü mit freier Speisenwahl, andere dann wiederum das Vier-Gänge-Menü. Da ist es natürlich schwer, dem Rechnung zu tragen, dass auch jeder rechtzeitig etwas zu essen bekommt.
Das ist aber etwas, was ich erwarte, wenn ich in ein Restaurant gehe, das gehobene Küche anbietet und seine Preise auch dementsprechend ansetzt. Leider hat das nicht so gut geklappt und führte auch zu Pannen. Sei es, dass auf die Suppenbasis meines Nachbarn die falsche Suppe gegossen wurde oder der Wein meines Gegenübers konsequent vergessen wurde.
Der Gruß aus der Küche, Brot und Olivenaufstrich, war lecker, aber nicht aufsehenerregend. Meine Suppe, Wildbrühe mit Feigenravioli, … hm. Für 7,50 Euro erwarte ich entweder eine reichliche Portion oder etwas ganz besonders Tolles. Leider beides nicht. Die Brühe war sehr gut, darin befanden sich zwei Ravioli.
Dann hatte ich ein Surf & Turf vom Schwäbischen Haller Landschwein mit Scampi, Süßkartoffelpommes und Feldsalat. Ohne eine Menübestellung hätte das 18,50 gekostet. Das Fleisch war so lala. Die Scampi spärlich. Die Sauce exzellent. Süßkartoffelpommes hab ich einen gefunden, der aber in der Sauce ertränkt war, unter dem Fleisch befand sich auch noch eine Art Zwiebel, saucengetränkt. Dazu gab es ein kleines Schüsselchen mit gerösteten Kartoffeln, dies aber meiner Meinung nach definitiv keine Süßkartoffeln. Menge? Eher wenig.
Als Dessert hatte ich voller Freude Oveja al Romero gewählt mit einer Olivenmarmelade (ohne Menüpreis stolze 7,50 Euro). Das wäre dann Ziegenkäse gewesen. Für den Preis hätte ich eine stattliche Portion Käse erwartet oder aber (wie gesagt) einen ganz ganz ganz besonders tollen Käse. Beides nicht. Ich bekam drei dünne Scheiben Ziegenkäse mit Kräuterkruste. Lecker, aber nicht umwerfend.
Das Menü hat stolze 29 Euro gekostet. Die Wartezeit zwischen den Gängen war sehr lange.
Rhabarberschorle und mein Grüner Veltliner waren sehr sehr lecker.
Der Koch war mir wahnsinnig sympathisch, die Servicekraft auch. Darum fällt mir diese Bewertung eben wirklich nicht einfach. Ich würd gerne einfach nur eben das bewerten, dann gäbe es fünf bis acht Sterne.
Aber mit dieser Inhaberbeschreibung und auch dem Preisniveau begiebt sich das Brüdigams in einen ambitionierten Bereich, dem es meiner Meinung nach nicht gerecht wird.
Mir hat die Gesellschaft aber gut gefallen, und auch das Interieur war sehr angenehm.
Ich hoffe, meine drei Sterne, die ja immer noch deutlich im positiven Bereich liegen, werden mir nachgesehen.
Limoncina Ein bisschen schade… Mir ist Ähnliches auch in einem Restaurant passiert, das sich sehr ambitioniert gibt und da ist man verständlicherweise angesichts solcher faux-pas enttäuscht.
20 Dezember 2011
The Irish Rover - Neustadt
Großneumarkt 8, 20459 Hamburg
17.12.2011
Es weihnachtet … und so war auch unser Lehrstuhl zwecks jährlicher Weihnachtsfeier unterwegs. Unsere früheren Locations haben uns nicht mehr so gut gefallen oder waren ausgebucht, deswegen haben wir in diesem Jahr mit zwölf Personen (Prof., Assistenten, Studenten, Tippse [das bin ich]) mal das Irish Rover ausprobiert.
Ich war sehr gespannt. In meinen Studijahren war ich oft in Irland unterwegs und kenne es nun noch recht irisch-authentisch aus den Zeiten vor dem wirtschaftlichen Aufschwung dort.
Das Irish Rover hat meine Sehnsucht nach der Grünen Insel ein wenig wieder belebt. Schön war es. Preislich im Mittelfeld gelegen, aber für ein Pub in der Lage auch nicht überteuert. Wir hatten die verschiedensten Gerichte, von Salat über Fish&Chips und diverse Burger bis zum Steak. Alles sah lecker aus und war frisch zubereitet. Mein Bacon & Cheese Burger (mit rotem Cheddar Käse) inkl. Pommes war super! Eine reichliche Portion, alles frisch, und mit 10 Euro auch akzeptabel. Dazu hatte ich Cider. Das hatte ich gar nicht so lecker in Erinnerung, es war schön süffig und ging runter wie Öl oder so.
Die ganze Kneipe ist sehr urig eingerichtet, ich habe von den legendären Pub Quizzes gehört und würde da gern mal dabei sein.
Heute abend brannte ein gemütliches Kaminfeuer, aber es war trotzdem sehr zugig und kalt an unserem Tisch. Das und gelegentliche Wartezeiten waren aber für mich heut die einzigen Minuspunkte. Mir hat es wirklich gut gefallen, und es liegt auch noch so hübsch zentral.
Ich komm gern wieder. Danke schön und slainte :-)
Limoncina Ich sehe, dem Lehrstuhl hat es gefallen, lach! Schön, dass du deine Irland-Erinnerungen auffrischen konntest, Rosa!
17 Dezember 2011
Alessalein Huch, da bin ich heute zu einer Weihnachtsfeier. ;-) Die Welt ist klein.
17 Dezember 2011
ORION Fachgeschäfte GmbH & Co KG, Hamburg - Harburg
Seeveplatz 1, MARKTKAUF CENTER Hamburg-Harburg, 21073 Hamburg
06.12.2011
Oh du fröhliche, oh du selige!
Einmal in der Woche kaufe ich mit meinem Sohn bei Marktkauf ein. Wir fahren unser Autochen in die oberste Parketage, da ist es open air und der Weg mit den Rolltreppen zum Supermarkt am einfachsten.
Schon fast ein Jahr lang führt uns unser Weg dann immer wieder an dem Orion Shop vorbei. Der ist prüde verhüllt und den minderjährigen Passanten nicht einsichtig. Aber es gibt da ein großes Bild von einer spärlich bekleidten Frau, und ich warte nun schon ein Jahr darauf, dass mein minderjähriger Passant das mal bemerkt. Er ist ja ein Männchen, ordnungsgemäß lange gestillt und somit fixiert, wenn man das mal so sagen kann.
Am Wochenende war es denn dann soweit. Er hat sich das gut ausgesucht. Ich mein, es hätte ja auch an einem Freitagvormittag um viertel nach neun sein können, da wären im Marktkauf vielleicht vier Rentner und zwei beschäftigungslose Menschen unterwegs gewesen, als Sahnehäubchen vielleicht noch die EinkaufswagenvomParkdeck-Nachuntenschieber.
Nein, dramaturgisch gut gelegt. Sonnabend vor dem zweiten Advent, kurz vor vier. Proppevoll. Wir fahren mit der Rolltreppe nach unten.
“Mama, kuck mal da, das ist aber eine schöne Frau, oder? Mama? Kuck mal! Die ist aber wirklich schön, oder? Friert die Frau? Warum hat die denn so wenig an? Geht die schwimmen, Mama? Gefällt die dir auch? Das ist doch wirklich eine sehr schöne Frau!”
Wir hatten eine sehr heitere Rolltreppenfahrt mit sehr fröhlichen Menschen um uns rum, und das ist es doch, was Weihnachten ausmacht, oder?
_bonner_ Ich glaube sie hat die Heizung bestimmt ganz schön hoch gedreht, so dass ihr dann auch nicht kalt sein wird. Sonnst hätte sie ja einen Pullover an, oder?
8 Dezember 2011
Limoncina Man bzw. frau nimmt für solche Fotos Eiswürfel, wenn sie nicht von allein friert…
Wirklich, mit Kindern kann man die lustigsten Erfahrungen machen! Aber, sag, Rosa, was heißt denn “ordnungsgemäß lange gestillt” – zwei Jahre lang? Huch… Und werden nur Jungs, die derart gestillt wurden, später so “fixiert”? Auch der Mangel kann ja, wie man weiß… Ach, was für ein Thema! ;-)
8 Dezember 2011
Gasthaus Waldquelle - Seevetal
Höpenstraße 88, 21217 Seevetal
06.12.2011
Ich muss ja gestehen, wäre es an mir zu wählen, wohin ich abends zum Essen ausgehe, dann würde meine Wahl wohl kaum auf ein gutbürgerliches Restaurant in Meckelfeld fallen. Da bin ich ehrlich. Ich bin dann ja eher so ein fernweh-esserischer Mensch und freu mich über Sushi oder anderes asiatisches Futter.
Aber heute war es dann eben mal nicht meine erste Wahl, der Sprössling und ich waren eingeladen, und der edle Spender wollte eben hierhin, und das war gut so.
Die Waldquelle ist – wie schon erwähnt – ein sehr gutbürgerliches Restaurant grade mal eben so an der meckelfeld-harburgischen Grenze gelegen, dort direkt ist auch eine Bushaltestelle, so dass man gemeinsam mit den silberhaarigen Senioren im 443er Bus das Restaurant gut erreichen kann. Es gibt aber auch einen großen Parkplatz.
Die Einrichtung entspricht dem Altersdurchschnitt, den wir drei heute abend mal gut und gerne um 20 Jahre gesenkt haben dürften. Aber es ist sauber und hell und sehr gemütlich.
Das Klima unter den Gästen und den Wirtsleuten ist familiär und freundlich, und man fühlt sich willkommen, was selbst durch das anwesende sehr lebhafte Kind nicht gemindert wird.
Die Speisekarte ist klein und beinhaltet eher regional norddeutsche Gerichte im mittleren Preissegment. Ergänzt wird durch saisonale Gerichte, derzeit Grünkohl mit Kassler, Wurscht und Röstkartoffeln für 13,50 bzw. die kleine Portion für 8,50, oder aber Ente mit Rotkohl, Orangensauce und Knödeln für 16 Euro.
Es gibt ansonsten die üblichen Suppen (Tomate, Gulasch, Krabben etc.), Salate, Kleinigkeiten wie Strammer Max, Käsebrot, Camembert, alles so unter 10 Euro.
Weiter findet man auf der Karte Fleischgerichte wie Schnitzel und Pommes (soll eine riesige Portion sein) und auch Rumpsteak mit diversen Saucen im Bereich von ca. 16-17 Euro. Außerdem Fisch wie Matjes oder Scholle oder Zander. Es gibt zwei Gerichte für Kinder, aber da kann man auch einfach Pommes bestellen. Das bietet sich für meinen Junior an, der isst kein Fleisch, weil das hat ja Haare. Und er isst auch keinen Fisch, weil der auch Haare hat. Tja, so ist das.
Wir bestellten also einmal Pommes, zweimal Rumpsteak mit Zwiebeln bzw. Pfeffersauce, einmal medium, einmal Schuhsohle. Dazu einen Ouzo aka Sprite für den jungen Herrn. Bis das Essen serviert wurde, musste der minderjährige Gast, hier auch als “das lebhafte Kind” bekannt, dann mehrfach die Örtlichkeiten aufsuchen, weil ihn das dem Hörensagen nach niedrige “Papa-Pieschbecken” so gefiel. Somit konnten wir also auch sehr genau feststellen, dass diese Örtlichkeiten sehr sauber und angenehm sind.
Die Getränke und das Essen wurden zuvorkommend und freundlich serviert und waren einfach nur superlecker. Ich weiß ja nicht, warum es Menschen gibt, die ihr Steak zur Schuhsohle durchbraten lassen, meines aber war medium und sehr zart und von beachtlicher Größe. Die dazu gereichte Pfeffersauce war frisch zubereitet und entbehrte jedweder tütiger Grundlage.
Das lebhafte Kind war zu dieser späten Stunde nicht einfach zu händeln, wurde aber von Personal und Gästen mit großem Wohlwollen bedacht.
Zum Abschluss trank ich noch ein feines kleines Glas Riesling für 3,80 Euro.
Leider war der Schlemmerblock nicht mehr gültig, aber so richtig teuer war es dennoch nicht, wenn man mal schaut, was wir da so alles leckeres gegessen haben.
Beim nächsten Mal werd ich vielleicht doch mal das Grünkohlgericht bestellen, ich möcht gern wiederkommen, es war so unerwartet lecker! Und weil ich jetzt den Platz auch angelegt habe, kann ich da nun auch einchecken!
Limoncina Eine positive Überraschung also, fern von Sushi – hört sich gut an! Aber dass Fisch Haare hat… lach!
7 Dezember 2011
Rebecca Schön, endlich mal eine Bewertung, fahre dort ständig vorbei, sehe viele Autos parken und habe schon manches Mal drüber nachgedacht, das Restaurant zu testen. Werde berichten!
13 Dezember 2011
Chinarestaurant Mei Moon - St. Georg
Bremer Reihe 10, 20099 Hamburg
10.11.2011
Zur 54. QCN waren wir gestern mit einer netten kleinen Gruppe im Mei Moon.
Von außen ist das Mei Moon wenig spektakulär und wird sicherlich nicht viel europäische Laufkundschaft haben. Dennoch ist eine Reservierung selbst wochentags empfehlenswert … als ich um kurz vor acht abends das Restaurant betrat, war es voll besetzt, größtenteils mit chinesischen Gästen, was ja für die Authentizität der Speisen spricht.
Wir hatten einen schönen runden Tisch mit einem Dreheinsatz, das mag ich sehr gern, wenn man in einer größeren Gruppe speist, so kann man von allem einmal probieren. Die Speisekarte … also den vorderen Teil kann man wohl getrost wegblättern, denn da stehen mehr oder weniger die europäischen Asienstandards. Es folgt die Dim Sum-Karte, die einiges verspricht und mehrere Seiten umfasst. Danach gelangt man dann zu den Spezialitäten. So richtig übersichtlich ist es hier nicht, es gibt Spezialitäten und Spezialspezialitäten, unter der Rubrik „Schweinefleisch“ finden sich auch Hühnerfüße und Tintenfisch. Entengerichte sind nicht gesondert aufgeführt, sondern immer mal wieder zwischendrin zu finden. Dennoch bringt das Studieren der Speisekarte viel Spaß und macht sehr neugierig, was sich hinter den Gerichten mit doch recht ungewohnten Zutaten verbirgt. Mutige können sich Dim Sum mit Entenzungen aussuchen, es gibt diverse Gerichte mit Gedärmen und Pansen und Füßen oder Fischköpfen. So mutig war ich nicht. Zusammen mit meiner Nachbarin sidifferent bestellte ich drei Dim Sum-Variationen, Tintenfisch mit Schnittlauch (sehr lecker, vor allem die Sauce), Teigtaschen mit Ente, Schwein und Krabben gefüllt (nicht so sehr mein Fall, wobei das Entenfleisch aber ziemlich gut schmeckte) und ein riesiges Lotosblatt, das mit Reis und Fleisch gefüllt war (nicht mein Fall). Ich weiß die einzelnen Preise nicht mehr, aber es lag alles unter 5 Euro. Auch die anderen Teilnehmer bestellten diverse Dim Sums.
Obwohl das Restaurant gut ausgelastet war, kam keine große Wartezeit auf. Andererseits aber glänzten die beiden uns bedienenden Damen nicht grade mit Charme und Freundlichkeit. Die Vorspeisen wurden uns eher zufällig vorbeigebracht, mal bekam der eine ein Tellerchen, dann nach zehn Minuten der andere, dann war wieder ein bisschen Pause … Mein letztes Dim Sum kam ganz genau zeitgleich mit meinem Hauptgericht. Ich hatte gebratene Udon-Nudeln mit Krebs, Tintenfisch und Krabben bestellt (9 Euro). Geschmacklich war es gut, aber es hat mich nicht vom Hocker gerissen. Der Tintenfisch war recht zart und frisch, die Krabben aber etwas verkocht und dröge, Krebs habe ich keinen gefunden, statt dessen Surimi. Das fand ich nicht so gut, denn Surimi mag ich aus Prinzip gar nicht essen. PJebsen neben mir hatte das von sidifferent schon so gelobte Huhn mit Ingwer, das hätte ich auch bestellen sollen, denn es war wirklich ein Knüller. Sidifferent bekam ein Schweinebauchgericht kredenzt mit einem mir unbekannten Gemüse … Gai Lan. Das Gemüse war überaus knackig und frisch und schmackhaft, die Sauce dazu auch, ich war froh, dass ich sehr viel naschen durfte :-)
Übrigens ist die “Weinkarte” um einiges übersichtlicher als die Speisekarte, es gibt Weißwein und Rotwein und Schorle, so dass man keine Entscheidungsschwierigkeiten hat. Zum Ausklang habe ich mir einen Rosenschnaps bestellt, der mir sehr gut geschmeckt hat.
Da ich noch nie in China war, kann ich nicht sagen, ob das Mei Moon nun authentisch ist oder nicht, das ist mir im Prinzip auch egal, es muss ja schmecken. Hier kann ich also als Fazit sagen, dass ich schon wesentlich besser chinesisch gegessen habe. Aber die Speisekarte hat ja noch sehr viel zu bieten, und ich bin ein neugieriger Mensch. Da zudem das Restaurant schön zentral liegt und auch preislich in Ordnung ist, werde ich also ganz gewiss wieder kommen, hoffe aber, dann mal ein Lächeln von den servierenden Damen zu bekommen :-)
Limoncina Der Mensch ist schon komisch: Einerseits wollen wir original chinesische Küche, andererseits schrecken wir dann doch vor Manchem zurück, wie Entenzungen, Füße, Pansen… shiver! Na, da hast du mit deinen Gerichten etwas Pech gehabt, Rosa, aber du weißt ja jetzt trotzdem, was schmeckt… ;-)
12 November 2011
Uhlenhorster Weinstube - Uhlenhorst
Papenhuder Str. 29, Uhlenhorst, 22087 Hamburg
13.10.2011
Gestern ging es im Rahmen der QypeCityNight in die Uhlenhorster Weinstube. Empfangen wurden wir von von Lars Schippmann persönlich mit einem sehr schmackhaften Aperitif, wobei entweder etwas Alkoholfreies oder aber ein feiner Crémant zur Auswahl standen. So begann der Abend für unsere ungewohnt kleine Runde stimmungsvoll.
Wie es sich für eine Weinstube gehört, ist die Weinkarte umfangreich, die Speisekarte dafür übersichtlich, aber verlockend. Die Beschreibung der feinen Tropfen sind ebenso verlockend und ausdrucksstark, vor allem folgende: “einfach ein verdammt guter Wein” :-)
Ich wählte ein Glas Grünen Veltliner für 5,10 Euro und dazu als Vorspeise schwarze Oliven in Kräuteröl eingelegt (4,80 Euro) sowie eine “Deftige Winzervesper mit Schinken, verschiedenen Käse- und Wurstsorten, Gewürzgurke, Butter und Schmalz” für 11,80 Euro.
Eine gute Wahl!



Die Oliven waren extrem lecker, der Wein schön leicht und genau richtig temperiert. Und auch die Winzervesper hat sehr gut meinen Geschmack getroffen. Ich bin ja sonst so gar kein Leberwurstfan, aber wenn mir eine schmeckt, dann die von diesem Teller. Das dazugereichte Brot passte gut. Ich war allerdings ein klitzekleines bisschen enttäuscht von den “Käsesorten”. Neben einer Creme (Frischkäse?) und einem Wurstkäsesalat fanden sich nämlich nur zwei (extrem leckere) Stückchen Käse einer Sorte auf dem Teller. Ich habe das nun nicht als Plural empfunden, was aber meiner Freude an meinem Essen überhaupt keinen Abbruch tat.
Auch während des Essens wurden wir sehr nett betüdelt. Zum Abschluss bekamen wir noch einen Digestif, der freundlicherweise aufs Haus ging. Ich bestellt e mir einen Haselnusslikör, der den gelungenen Abend perfekt abrundete.
Für mich als Süderelbische liegt die Uhlenhorster Weinstube etwas ab vom Schuss, aber dieser “Umweg” ist es wert, und wenn schon nicht die reguläre Speise- bzw. Weinkarte mich hierherlockt, so ganz sicherlich die zu erwartenden saisonalen Spezialitäten.
Ich bedanke mich für diesen Abend :-)
Uptowngirl @PJebsen: Ja, ja, streu noch ein bisschen Salz in die Wunde. ;-) Wenn ich naechsten Monat an besagtem Mittwochabend nicht arbeiten muss, werde ich definitiv wieder mit von der Partie sein, damit mir so ein Volltreffer kein zweites Mal entgeht! :-)
14 Oktober 2011
Eine Wanderung zur Zwillingsbucht - Agios Georgios
Agios Georgios
05.10.2011
Der Herbst ist da, jedenfalls hier in Hamburg. Der Abend ist da, es ist früh dunkel geworden. Und trüb ist es. Und kalt. Höchste Zeit also, die Gedanken auf eine Erinnerungsreise nach Korfu zu schicken. Korfu, hach, im Mai!
Ende Mai ist eine gute Reisezeit für Korfu, jedenfalls, wenn man seine Tage nicht nur am Strand verbringen möchte. Ende Mai tummeln sich noch tausende von Glühwürmchen in der Dämmerung, sonnen sich aber auch tagsüber schon die Eidechsen auf den Steinen, Ende Mai ist es oftmals schon warm genug zum Baden, meist aber noch so frisch, dass das Wasser einem auch Erfrischung bietet. Ende Mai ist man als Reisender auf Korfu noch ein Individuum und nicht nur eine reisende Masse.
Agios Georgios ist ein kleines touristisches Örtlein an der Westküste. Es ist – Ende Mai jaja – noch nicht so arg überlaufen, hier finden sich keine Bettenburgen, es gibt, hübsch aufgereiht an der Hauptstraße ein paar Hotels, ein paar Supermärkte, ein paar nette Tavernen und Restaurants (teils sogar mit Internetcafé) und ein paar weniger nette. Der Strand ist noch nicht zu arg voll, man kann das noch genießen, aber man sollte sich aufraffen und einige Wanderungen ins Umland unternehmen. Zum Beispiel nach Afionas und von dort aus zur Zwillingsbucht.
Wichtig ist, so unromantisch das klingen mag, dass man sich einen ordentlichen Wasservorrat mitnimmt, eine vernünftige Kopfbedeckung und guten Sonnenschutz. Denn unterwegs ist es nicht so wirklich schattig. Ein Schnorchel im Reisegepäck wäre auch nicht schlecht. Vielleicht dazu noch ein Sesamhonigriegel :-)
Wenn wir also gut ausgerüstet sind, verlassen wir Agios Georgios gen Norden. Kurz vor Ortsausgang überqueren wir einen ekligen Bach, der ist verdreckt und müffelt. Aber das scheinen die Tiere, die sich dort aufhalten zu genießen. Zu sehen gibt es hier Wasserschildkröten und -schlangen und auch einige Frösche. Aber wir marschieren weiter, der Straße entlang nach Afionas. Unterwegs werden wir, und das ist frustrierend, von einheimischen alten Damen überholt. In typisches Schwarz gewandet, mit ordentlichem Marschgepäck versehen, flitzen sie des Weges und verschwinden schnell aus der Sichtweite. Wir hingegen, wir Touristen, keuchen weiter bergauf. Gut ist es, wenn man nun einen Photoapparat dabei hat. Unter dem Vorwand, die Landschaft zu photographieren, kann man dann und wann wieder etwas zu Atem kommen.
Unterwegs kann man einen kleinen Abstecher in eine Kunstgalerie machen. Dazu noch etwas interessantes Literarisches:
http://www.amazon.de/Harko-Kunstprofessor-Bulle-von-Korfu...
Dieses Buch spielt in der beschriebenen Gegend und beschreibt einige Restaurants in Agios Georgios und Afionas und auch ebenjene Galerie.
Aber wir gehen ja weiter und sind mit einiger Keucherei dann auchzuerst bei einem kleinen Aussichtspunkt kurz vor Afionas
und dann bald in Afionas. Afionas ist ein sehr schönes, sehr ursprüngliches Dörflein mit einiger touristischer Infrastruktur, die momentan hier nicht beschrieben werden kann, da Qype Afionas noch kennen lernen muss :-) (ich hoffe auf den nächsten Frühling). Es gibt auch einige verschwiegene Plätze, von denen aus man einen wunderschönen Sonnenuntergangsblick hat, die ich zum einen aber in diesem Jahr nicht aufgesucht habe und zum anderen hier nicht nennen würde, ätsch! Zumindest den ersteren Punkt werde ich aber nächstes Jahr nachholen :-)
Hier aber ein paar Eindrücke von Afionas.
So, und von nun an wird es abenteuerlich und total individüll :-)
In Afionas ist nämlich die Welt zu Ende, zumindest für Autos und Co. Wir kraxeln auf einem kleinen Pfad weiter des Weges. Wie gesagt, Schatten ist hier selten, aber es duftet nach Kräutern, die in der Sonne vor sich hinkrauten, es duftet nach Meer, es duftet nach Sonne überhaupt. Höhenangst sollte man nicht unbedingt haben, denn nicht selten ist unser Weg nur ein kleiner Pfad entlang einer steilen Küste, der nicht wirklich gesichert ist. Erwähnte ich, dass dieser Weg ganz sicher nicht behindertengerecht ist? Ich war das eine oder andere Mal froh, dass mein kleiner Herr Zwergnase sicher im Kinderprogramm untergebracht war und mir wiederum ab und an eine helfende Hand von Mitwanderern gereicht wurde.
Und nach einer guten Wegstrecke wird man dann belohnt. Die Zwillingsbucht ist erreicht. Es handelt sich um zwei Strände auf einer kleinen Halbinsel, die – wir sind ja nun grad im Mai – dank ihrer Lage nun absolut nicht überlaufen sind. Hier liegen ein paar FKK-Freunde rum, ein paar Taucher oder Schnorchler, ein paar Menschen, die sich per Boot haben liefern lassen und ein paar, die den Abenteuerweg geschafft haben. Hier kann man idyllisch schorcheln, im flachen Wasser plantschen, etwas weiter rausschwimmen, Kräfte wieder auftanken und es sich einfach gut gehen lassen. Wie gesagt, es ist nun grad Ende Mai bei unserer Wanderung, ich mag mir nicht vorstellen, was hier im Juli lossein mag.
Auf dem Rückweg gibt es noch ein Geheimtipp-Tavernchen, aber das bleibt, was es eben ist, nämlich geheim :-)
Spielplatz am Helmsmuseum - Harburg
Harburger Rathauspassage, 21073 Hamburg
04.10.2011
Wenn man mit dem Nachwuchs ins Helmsmuseum geht, bietet es sich an, selbigem hinterher noch etwas Auslauf und Bewegung zu bieten. Und da ist es ja eigentlich sehr schön, dass seit 2008 der Spielplatz vor dem Helmsmuseum wieder bespielbar ist.
Er ist sehr schön gestaltet, einer Ausgrabungsstätte nachempfunden, es gibt einen Kletterbaum und als Highlight eine hölzerne Mammutrutschbahn. Was könnte das Kinderherz sich mehr wünschen? Und auch die Elternherzen könnten höher schlagen bei diesem tollen Angebot, zumal wochentags auch noch vormittags eine Spielbeaufsichtigung vorhanden zu sein scheint.
Mein Sohn, bald fünf Jahre, liebt diesen Spielplatz, und es gehört zur Routine, dass wir nach dem Helmsmuseum dort aufschlagen. Mittlerweile gehört es aber auch zur Routine, den Spielplatz schnell wieder zu verlassen.
Zu der zur Zeit aktuellen Debatte um alkoholisierte Menschen in Bahn und Bus und auch am Hauptbahnhof mag jeder seine Meinung haben, aber ich finde es schon schlimm genug, wenn Eltern auf Spielplätzen rauchen und ihre Kippen dort liegen lassen. Dass Kleinst- und Krabbelkinder sich nahezu alles in den Mund stecken, könnte den Rauchern bekannt sein.
Hier aber findet man noch eine Steigerung. Hier sitzen fröhlich Menschen ohne Kinder und rauchen und trinken Schnaps und Bier. Der Müll bleibt selbstverständlich liegen und überall finden sich Scherben auf dem Boden. Wie gesagt, man mag zu öffentlichem Trinken an sich verschiedene Meinungen haben, aber auf einem Spielplatz hat das definitiv nichts zu suchen, zumal wenn diese Leute auf den Spielgeräten rumlungern und die Kinder sich nicht einmal mehr trauen, diese zu benutzen.
Schade um den schönen Platz.
sidifferent Tja, der Spielplatz liegt genau neben dem Bürgerbüro, bei dem manchmal verdammt lange gewartet werden muß, nachdem eine Marke gezogen wurde. Das entschuldigt aber nicht, dass diese Leute auf dem Spielplatz rauchen (und ihre Kippe nicht einmal in einen Ascheimer entsorgen!) oder saufen. Aus dem Grund läßt meine Nageltante ihren Sohn nur noch in Begleitung seiner Nanny auf diesen Spielplatz.
21 Oktober 2011
RosaHH Wir waren an einem Sonntag da, da hat das Amt dicht. Vielleicht warten die da gewohnheitsmäßig :-)
21 Oktober 2011
Mühlenstein - Harburg
Schellerdamm 26, 21079 Hamburg
30.09.2011
Oh, jetzt hab ich vorhin ganz vergessen, da einzuchecken, merk ich grad ;-)
Egal, nun also hier zum Thema. Es sind grad noch anderthalb Stunden Oktober übrig. Und es ist warm. Meine Lieblingsfreundin und ich wollten eigentlich mal kucken, wie so der Harburger Beachclub ist, aber dank des Publikums dort fühlten wir uns schlagartig alt und eilten von dannen. Wir wollten aber bei dem schönen Wetter draußen sitzen, und so kam uns die Idee, doch mal dieses neue Einstein auszuprobieren. Insgesamt kam mir beim Weg durch Harburgs Hafen der Gedanke, die nächsten goldenen Tage zu nutzen und dort mal eine kleine Photosafari zu machen, denn unsere Hafencity ist allemal schöner als die in der Großen Stadt. Egal. Einstein.
Das Einstein hatte heute eine Steilvorlage. Es war schattig und dunkel und warm, und da ist es wässrig und nett und ruhig. Bei der grünen Beleuchtung sieht das Fleetwasser auch ganz iO aus, wer weiß, was da beim Tageslicht zum Vorschein kommt. Der Außenbereich des Einsteins im Dunkeln ist jedenfalls einladend, gemütlich und schön ruhig. Überall ist es durch kleine Fackeln erleuchtet. Nett. Es war recht voll, aber unsere zuständige Kellnerin brachte zügig die Speisekarten und nahm unsere Bestellungen auf. Auf einige Cocktails gibt es durchgehend Rabatt, in Denglisch so hübsch Two4one genannt. Wir entschieden uns aber zunächst für Chardonnay und Pinot Grigio, 0,2 l für 3,40 bzw. 3,50. Der Wein war okee, nichts rausragendes, aber ganz gut. Wir süppelten gemütlich vor uns hin und hatten es gut. Nach einer Weile fiel mein Blick auf die “Saisonkarte”, ein leichter Hunger machte sich bemerkbar. Ich entschied mich für ein Steinpilzsüppchen (2,20 Euro, falls ich mich richtig erinnere) und bestellte dazu noch ein Glas spanischen Weißwein. Beides kam sehr schnell. Der Wein war ziemlich gut, interessanter als der Chardonnay, die Suppe selbst auch prima, garniert mit geröstetem Bacon. Das dazu gereichte Brot war aber leider winzig und altbacken. Da kam nicht so richtige Freude auf. Dennoch, die Suppe tat gut, richtig schön heiß und lecker. Sie ähnelte diesem Pilzjahr ein wenig, ich habe darin nämlich nicht so wirklich einen Pilz gefunden, aber der Pilzgeschmack war intensiv.
Als wir bezahlen wollten, haben wir uns ein wenig geärgert. Das Einstein war mittlerweile nicht mehr arg voll, die Gäste nicht mehr so betreuungsintensiv, das Personal war nicht wirklich beschäftigt, dennoch mussten wir sehr lange warten, nachdem wir Bescheid gesagt hatten, bis sich jemand zuständig fühlte, unser Geld in Empfang zu nehmen.
Das sind so kleine Abstriche, aber die Lage ist für Harburg so schön und unerwartet, dass wir gerne wiederkommen und auch das Brunchangebot einmal probieren werden.
29.01.2012
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RosaHH hat einen Beitrag zu Kathedrale von Volterra kommentiert um 23:37 Uhr
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RosaHH hat einen Beitrag zu Vorne Einsteigen in HVV Bussen kommentiert um 23:31 Uhr
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