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Ich bin Heinz Uwe Moehlenkamp aus Hamburg. Ich bin Qyper seit dem 11.05.2009

"How To Build Bigger And Better Elephants For Less Money"

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Profil von Heinz Uwe Moehlenkamp

Neidklub - St. Pauli

c/o A.M.I. GmbH, Reeperbahn 25, 20359 Hamburg

16.05.2009 (aktualisiert am 17.05.2009)

Dieser Club bildet den »neuen« Geist der Reeperbahn ab. Null Innovation dahinter. Für Selbstdarstellung zu voll. Zum tanzen auch. Auf- und Abwubbeln klappt. Zu trinken gibt es kaum was, weil Tresen zu voll und ungelerntes Personal zu sehr beschäftigt ist mit Ex-Freunden und Zukünftigen. Tip: Am besten selber was mitbringen. Das galt auch bei der Lucky-Strike-Promotion-Party. Statt in Aschenbecher musste auf dem Balkon in leere Flaschen geascht werden, die stundenlang neben versenften Wurst-Papptellern standen. Igitt. Immerhin hatte das Promotion-Briefing wohl vorgesehen, dass alle anderen Zigarettenmarken aus dem Automaten verbannt wurden. Peinlich, stillos, unsouverän. Mir viel ein alter Begemann-Song dazu ein: »Ich bin gekommen um zu kündigen«

China Restaurant Man Wah Dim Sum GmbH - St. Pauli

Spielbudenplatz 18, 20359 Hamburg

16.05.2009

Leider muss ich sagen, dass mein ehemals liebstes China-Restaurant Hamburgs den gleichen kulturellen Niedergang erlebt wie auch die Reeperbahn selbst. Das macht mich tatsächlich etwas traurig, da ich dort die ersten Dim-Sum meines Lebens gegessen habe. Das war ender der 80er Jahre und die köstlichen Dim-Sum standen seinerzeit nur auf dem chinesischen Teil der Karte. Dank eines Freundes, der sehr oft geschäftlich in Fernost war, konnte er mit Händen und Füssen klar machen was wir wollten. Seit ca. 2 Jahren muss dort etwas Grosses wie ein Inhaber- oder Generationswechsel stattgefunden haben. Ich weiss es nicht. ich weiss nur, dass das Essen jetzt schmeckt wie bei jedem Durchschnitts-Chinesen. Die Dim Sum sind würzlos und schmecken nur noch nach Wasserdampf. Auch die berühmte, dunkelbraune, sehr delikate und scharfe Sosse auf den Tischen wurde gegen salziges Sambal Oelek ausgetauscht. Sehr schade.

Büchtmanns Botschaft - Scharbeutz

Strandallee 116, 23683 Scharbeutz

16.05.2009

Nach dem wir eigentlich wie immer in Timmendorfer Strand Strand Essen gehen wollten, hörten wir von der Neueröffnung von Büchtmanns Botschaft in Scharbeutz. Da es mit dem Auto nur ca. 10 Minuten bis dahin sind, traten wir die kleine Reise an und waren positiv überrascht ein so gediegenes und modern gestyltes Restaurant anzufinden. Die Sonne schien und wir bekamen spontan - es war kurz nach 5 - einen schönen, windgeschützen Platz auf der Efeu-Umrankten Terrasse im Innenhof. Die Bedienung war sehr charmant und verbindlich. Sogar der Inhaber kümmerte sich um unser Wohlergehen, in dem er meiner Begleiterin eine kuschelige Decke brachte und auch den Heizpilz etwas näher an uns rückte. Das war zwar um diese Zeit noch nicht nötig, sollte sich aber später als sehr vorausschauend erweisen. Vorab gab es drei GANZ köstliche »Grüße aus der Küche«, die uns verleiteten bei der Speisewahl mutig vorzugehen. Vorab entschieden wir uns für eine Spezialität der Gastgeberin: Einen italienischen Tomaten-Brotsalat. Dieser sah so fantastisch aus, dass ich ihn erst einmal im Sonnenlicht fotografieren musste, bevor wir mit dem Verzehr begannen. Ohne übertreiben zu wollen: Das war einer der besten Salate meines 43-jährigen Lebens. Die Speisefolge ging weiter mit einem Kotelette vom Iberico Schwein, gebratenem Spitzkohl und Thymiankartoffeln. Fantastisch! Ich beschreibe das Gesicht meiner attraktiven Tischnachbarin mit einem :-)). Sie hatte sich für das Wiener Schnitzel mit Spargel entschieden und wollte mich nicht einmal probieren lassen. Da sie ja nun alles alleine aufgegessen hatte, bestellte nur ich einen Nachtisch. Rache ist in diesem fall nicht Blutwurst sondern eine Crema Catalana mit Orange. Auch hier: 5 Sterne Deluxe. Einen sehr guten Kaffe bekommt man danach auch noch. Fazit: »Sehr empfehlenswert«

Rive - Altona

Van-der-Smissen-Str. 1, 22767 Hamburg

16.05.2009

Ich war jetzt seit Eröffnung des Rive bestimmt 150 mal dort zu Gast und bin nach wie vor begeistert. Da ich es nicht als Spezialitäten-Restaurant bewerte sondern als «McDonalds für Reiche« wurde meine Erwartung dort nie enttäuscht und nenne es immer meinen kleinen USA-Urlaub an der Elbe. Meine Speisefolge ist im Rive fast immer die Gleiche: Vorweg die aufgeschlagene Hummersuppe, dazu einen Gurkensalat mit Dill, danach der Thai-Salat mit Scampi und anschliessend eine Crème Brulée mit einem Espresso sowie einem angewärmten Glas Brandy »Carlos 1«. Dazu schon immer sehr gerne getrunken: Chardonnay Drosty Hof, Südafrika. Die Einrichtung ist zeitlos-geschmacklos aber supertoll gemacht. Tolle Tischdecken… »one off«. Der Service ist professionell und unverbindlich. Dadurch hat das Rive eine sehr eigene, internationale Hotel-Atmosphäre. Ich bin glücklich dort spontan meinen 30. Geburtstag gefeiert zu haben. Der tolle Abend ist jetzt 12 Jahre her und ich erwäge meinen 50. wieder dort zu feiern. Zu meinem 40. Geburtstag war ich in Südafrika. Gediegen ist in der Tat die Amex-Only-Nummer. Die Zeiten als die grüne Karte ein kleines Statussymbol war ist seit vielen Jahren passé. Fazit: Für das was das Rive sein will, eben eine Oyster-Bar: Spitze!