Beiträge von agentberlin
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Brüsselerstraße 43, Kinderkunstwerkstatt, 13353 Berlin
agentberlin
am 22 Januar 2010
Im Bezirk Wedding, nicht weit vom Antikriegsmuseum, entstand dieses Projekt, um Kinder von der Straße zu holen und ihnen mit verschiedenen Angeboten eine bessere Freizeitgestaltung zu ermöglichen.
Derzeit sind über 200 Kinder registriert, von denen beispielsweise 40 für den Klavier- und Gitarrenunterricht angemeldet sind. Geleitet wird der Verein von der Diplom Sozialwissenschaftlerin Silke Fischbeck, deren Motto "Man muss den Kindern nur eine Chance geben, sich selbst und die Welt in ihren künstlerischen Arbeiten zu entdecken und zu gestalten." in diesem Projekt leidenschaftliche Umsetzung findet. -
Brüsseler Str. 21, 13353 Berlin
agentberlin
am 18 Dezember 2009
(aktualisiert am 27 Januar 2010)
Die Fakten hat waschechter Berliner ja schon geliefert. Ich war gestern mit meinem Sohn da. Das Museum öffnet für unangemeldete Besucher erst um 16 Uhr, da ja nur ehrenamtliche Mitarbeiter die Betreuung gewährleisten. Um so herzlicher war die Begrüßung und die Führung durch die Ausstellung. Wenn man die Fakten erfährt, das das Museum aus Eigeninitiative gegründet wurde, hört wie der Gründer sagt: »Deutschland ist eine Republik - dachte ich.
Deutschland will den Frieden - dachte ich.
In einer Republik des Friedens muss es doch auch ein Friedens-Museum geben - dachte ich.
Da aber die pazifistische Republik kein Geld für ein solches Friedenswerk hatte (ein Panzerkreuzer war nötiger und teurer), kam ich auf den dummen Gedanken, ein 'Anti-Kriegs-Museum' zu errichten: im Mittelpunkte Deutschlands, im Herzen Preußens, im Zentrum Berlins (Fünf Minuten vom Polizeipräsidium).«, spürt man großen Respekt vor diesem Mut. Wenn man dann erfährt, das das Museum im Zuge des Nato Doppelbeschlusses neu gegründet wurde, wieder in Eigenregie, fragt man sich schon, ob es nicht wichtig und richtig wäre, die Idee dieses Museums von Bürger und Staatsseite kräftig zu unterstützen. Das Anti-Kriegs-Museum ist assoziiertes Mitglied der War Resisters International (WRI), die in einem Ausschuss für weltweite Abrüstung bei den UN vertreten ist. Die WRI fußt seit 1921 auf folgender Erklärung: »Krieg ist ein Verbrechen gegen die Menschheit. Wir sind daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und für die Beseitigung aller seiner Ursachen zu kämpfen«. Ein Satz, der an Aktualität nichts eingebüßt hat. Ich finde, ein Museum in der Nähe des ersten Standortes, wäre ein wichtiges Zeichen aus Berlin an die Welt, das wir auch im neuen Jahrtausend die Erinnerung an die Geschichte des letzten Jahrhunderts in unserem Bewusstsein wach halten.
Mein Sohn hat zum ersten Mal einen Luftschutzraum in einem alten Berliner Keller gesehen. Er durfte eine Gasmaske überstreifen, er sah ein Behältnis für Babys, das diese vor Rauch und Ruß schützen sollte. Er sah die Bilder von Berliner Häusern, die wie verfaulte, hohle Zähne in der Landschaft standen, und dies, soweit das Auge reichte. Für ihn unvorstellbare Bilder, die zum Nachdenken und Fragen stellen anregen.
Wenn man aus dem Keller zurück in den Ausstellungsraum kommt, steht man vor einer Vitrine mit Kriegsspielzeug aus dem letzten Jahrhundert. Zu sehen sind auch Computerspiele auf deren Cover Soldaten und Panzer durch Straßen fahren und ordentlich durch die Gegend ballern. Wir tauschten nur einen Blick aus und ich war froh, den weiten Weg in das kleine Museum im Wedding gefunden zu haben. -
Müllerstraße 163, 13353 Berlin
agentberlin
am 11 März 2008
Das August-Bebel-Institut, kurz Abi, ist eine Einrichtung der politischen Bildung, die der SPD nahe steht. 1947 von fünf Berliner sozialdemokratischen Verlegerpersönlichkeiten, darunter der ehemalige Regierende Bürgermeister Otto Suhr, gründete Stiftung. Das August-Bebel-Institut ist heute eine gemeinnützige Einrichtung der politischen Bildung, deren Angebote für alle Interessierten offen steht. Mit ca. 60 Veranstaltungen im Jahr sollen als die wichtigsten Zielgruppen ehrenamtlich in der Politik Engagierte, Jugendliche und zeitgeschichtliche Interessierte erreicht werden.
Angeboten werden lernzielorientierte Wochenendseminare, Fachtagungen, Führungen und Stadtrundgänge sowie Begegnungen mit Persönlichkeiten der Zeitgeschichte.Mal ein paar Themen:
Do 24. April, 18–21 Uhr
»Mehr Demokratie wagen« – Willy Brandt und die Außerparlamentarische OppositionFr 25. April, 16–18 Uhr
Frauengeschichte ganz nah. Die wilden Achtziger im Prenzlauer BergSa 7. Juni, 10–17 Uhr
Neue Arbeit durch den öffentlichen Beschäftigungssektor?
( mehr Politessen für Berlin ??? )

