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Ich bin arvo aus Berlin. Ich bin Qyper seit dem 14.11.2007

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Alpenhof Grainau - Grainau

Alpspitzstraße 34, 82491 Grainau

06.03.2008 (aktualisiert am 28.09.2008)

Der Alpenhof Grainau ist ein ruhiges, familiengeführtes ****superior-Hotel direkt am Fuße der Zugspitze. Das überaus qualifizierte, freundliche und hilfsbereite Personal vermittelt einem Gast stets, dass er willkommen und gern gesehen ist. Die rustikale Einrichtung verleiht dem 36-Zimmer-Hotel den wunderbar warmen Charme eines kleinen traditionell bedachten Skihotels.

Die Zimemr sind regulär groß, es gibt sogar die meisten Zimmer mit Balkon und einer Sitzecke. Auch die Zimmerdamen haben immer ein Lächeln für die Gäste übrig und wissen es, sich gekonnt unbemerkt für den Gast um die Zimmer und die Sauberkeit des Hotels zu kümmern.

Ein schönes Schwimmbad mit Gegenstromanlage bietet die Gelegenheit, sich nach dem Skifahren zu entspannen und durch die Glasfront auf die Zugspitze und die angeschlossene Bergkette “Waxensteine” zu blicken - besonders zum Sonnenuntergang ein wunderbarerer Anblick. Die Erholung kann auch in einer der drei angeschlossenen Saunen stattfinden. Es gibt es finiische 90° Sauna, eine 65° Biosauna mit Lichtspielen und ein 45° Dampfbad.

Zum Skifahren muss man nur ca. 7-10 Minuten zum Bahnhof Grainau der Zugspitzbahn (Zahnradbahn) laufen, die Skipässe und aktuelle Wetter- und Schneeberichte erhält man im Hotel.

Jetzt aber zum besten Teil: das Essen! Die Küche ist Feinschmecker-empfohlen und das aus gutem Grund. Ich bin jetzt zwei Jahre in Folge dort zum Skiurlaub gewesen und kann immer noch von der Verpflegung schwärmen. Das Frühstücksbuffet bietet von süßer bis herzhafter Variante alles, sogar Nutella - für einige von uns ja sehr wichtig! Auch Weißwürste werden mit Brezeln serviert!
Die Abendessen besteht aus vier Gängen - einer Vorspeise oder Suppe nach Wahl, einem Gang zum Salatbuffet, einem Hauptgang nach Wahl und einem Dessert nach Wahl. Und besonders verwöhnt wird man vom Vorspeisen- bzw. Dessertbuffet an je einem Abend pro Woche. Die Qualität des Essens ist unbestreitbar 1A.

Die Gästestruktur fängt meist erst bei etwa 45 Jahren an und konzentriert sich auf ältere Ehepaare. Junges Publikum ist aber spürbar willkommen und ich muss sagen, ich fühlte mich auch noch nicht fehl am Platz.

Die Preise des Hotels sind fair bis sehr gut. Als Fazit kann ich das Hotel jedem empfehlen, der gerne an der Zugspitze Skifahren gehen oder im Sommer in der Ecke wandern will und daneben einfach verwöhnt werden möchte. Die große Party steigt hier nicht, aber die kann man auch woanders haben.

smutje Mist, jetzt hast du es doch geschafft als erstes zu schreiben… Und wo sind die Fotos?! ;-)

Sushi und Tee Sencha - Charlottenburg

Kurfürstendamm 217, 1. Obergeschoss, Eingang durch Tee Gschwendner, 10719 Berlin

14.02.2008

Hier haben wir mal wieder einen wunderbaren Geheimtipp, skurilerweise mitten auf einer von Berlin's Tourimeilen. Tee Gschwendner ist im Erdgeschoss des Hauses angesiedelt. Durch den Laden gehend kommt man am Ende des schmalen Gebäudes an eine Treppe, die einen in das kleine Café im 1. Stock mit Blick auf dem Ku'damm führt. Tee Geschwendner kann bekanntlich mit exzellenten Teevariationen aufwarten. Das Café spezialisiert sich aber nicht nur auf die Tees, sondern auch auf Sushi und Kuchen. Das Personal ist sehr kundig und hilft gerne mit seinem Wissen dem Kunden bei seiner Auswahl. Die Sushivariationen sind hervorragend. Man soll es bei dieser Kombination eigentlich nicht glauben, aber das Sushi kann locker mit dem von Sasaya im Prenzlberg konkurieren. Das Sortiment ist vielfältig, nicht nur klassische Varianten werden geboten, auch modernere Kreationen mit Mayonaise sind empfehlenswert. Die Preise sind der Qualität angemessen. Eine 6er-Makiplatte erhält man für rund 4 Euro, eine 8er-Inside Out-Platte für 5-6 Euro und eine Rundummischplatte mit 17 Stücken für 12,50 EUR. Die Teeauswahl ist im Grunde noch größer und auch hier macht es Spaß, dem Personal bei den Ausführungen über die verschiedenen Angebote und Hintergründe zu den Angeboten zu lauschen. Also alles in allem sehr zu empfehlen!

Ars Vini II - Berliner Fondue Restaurant - Prenzlauer Berg

Zionskirchstr. 69, / Ecke Templiner Str. 7, 10119 Berlin

06.12.2007

Endlich: das berühmte Ars Vini erweitert. Seit einiger Zeit gibt es nun die zweite Filiale an der Ecke Zionskirchstr./Templiner Str. Über das Essen oder die Weine muss ich hier nichts mehr schreiben, es ist einfach genauso klasse wie in der originalen Filiale.
Aber einen gravierenden Unterschied gibt es: den Platz! Das Lokal ist schön in verschiedenen Ebenen mit kleineren Arealen zum essen gestaltet. Alles ist offen, es sind keine seperaten Räume. Aber doch hat man nicht das Gefühl in einem Großraumrestaurant zu sitzen.
Die Inneneinrichtung ist wie in der Dunkerstraße gemischt aus Weinregalen und kleinen Dekorationen wie z.B. einer alten Registrierkasse und einem halbdezenten goldenen Kronleuchter.
Das Personal ist genauso nett wie in der Dunkerstraße und hat von Fondue und Wein auch genauso viel Ahnung. Wir haben gleich vom empfohlenen Wein eine Flasche mit nach Hause genommen.
Das Lokal macht somit seiner Schwester in der Dunkerstraße alle Ehre.

Cafe Schönbrunn - Friedrichshain

im Volkspark Friedrichshain 1, Am Schwanenteich, 10249 Berlin

22.11.2007

Gerade Frühling und Sommer treiben viele Leute in den Volkspark Friedrichshain. Nach einem kleinen Spaziergang im Park eignet sich das Cafe Schönbrunn wunderbar, um am Wochenende ein ausgiebiges Frühstück, einfach einen Kaffee oder gleich ein vorzügliches Mittagessen zu genießen. Die Aufmachung erinnert auf den ersten Blick von außen eher an einen großen Kiosk, wie man ihn im Zoo findet. Aber sobald man einen zweiten Blick auf das Cafe wirft, entdeckt man die gemütliche Seite. Innen wie außen kann man den Park genießen, die Auswahl der Speisekarte lässt keine Wünsche offen, die Bedienungen sind freundlich und servieren spitze Mahlzeiten. Und auch der Kaffe ist eindeutig besser als bei Starbucks und Co.
Durch Heizstrahler verliert aber auch in kälteren Zeiten das Ambiente nicht an Qualität.

El Reda - Moabit

Huttenstr. 69-70, 10553 Berlin

18.11.2007

Das El Reda ist eindeutig Berlin's bester Platz für gescheiten Humus, aber auch für sontige arabische und libanesische Küche. Alles ist etwas turbulent und wie auf einem Basar an der Kasse, aber sobald man sich ein Glas schwarzen arabischen Tee (kostenfrei) genommen hat und sich an einen Tisch gesessen hat, ist alles schon viel entspannter. Die Tische sind draußen und im Nebenraum angeordnet, so dass man dort nicht mehr viel vom Trubel an der Theke mitbekommt. Die Preise sind der Qualität und den Größen der Portionen angemessen. Der Humus ist hervorragend. Dies ist das einzige Restaurant, in dem mir nach meinem Aufenthalt im Oman überhaupt noch Humus geschmeckt hat. Aber auch die Falafel und der Schawarma sind nicht zu verachten. Einzig negativer Punkt ist, dass ich schon einmal eine etwas ältere Falafel bekommen habe, die entsprechend nicht mehr frisch schmeckte.
Das El Reda ist eine Mischung aus Restaurant und Take-Away. Ruhig habe ich es hier noch nicht erlebt, aber das macht ja auch gerade den Charme aus.

Cafe Sowohl Als Auch - Prenzlauer Berg

Kollwitzstraße 88, 10435 Berlin

18.11.2007

Die Ecke Kollwitzstr./Sredzkistr. ist wohl der idealste Ort, gerade im Sommer, für den Wochenendbrunch im Prenzlberg. Hier sammeln sich gleich drei Frühstückscafés, unter anderem das Anna Blume und das Sowohlalsauch. Alle Cafés hier sind stets gut besucht, aber mit einer kleinen Wartezeit findet man selbst im SOmmer draußen immer einen Platz.
Das Sowohlalsauch hebt sich durch seine hauseigenen Kaffees hervor. Ob mild oder herb, viel oder wenig Säure, es ist für jeden Geschmack was dabei. Auch das Frühstück (á la carte) ist reichhaltig und wirklich lecker. Man kann von einem Fischfrühstück über italienische Antipasti-Teller bis zum klassischen Brot mit Marmelade alles bekommen - und alles schmeckt.
Auch wenn diese Ecke wirklich langsam immer beliebter und damit voller wird, lässt sich hier keiner die Laune verderben. Dazu ist der Kaffee zu gut... und wenn es kälter wird, dann werden eben Decken verteilt und wieder ist jeder zufrieden.

Ars Vini 1. Berliner Fondue Restaurant - Prenzlauer Berg

Dunckerstr. 78, 10437 Berlin

18.11.2007

Das Ars Vini ist eindeutig eines meines Lieblingsrestaurants in Berlin. Die absolut gemütliche Atmosphäre wird sowohl durch die Einrichtung im leicht rustikalen Stil mit Weinregalen und verschiedensten kleinen Errungenschaften, die den Raum schmücken als auch durch das absolut kompetente und immer natürlich freundliche Personal kreiert.
Fondue gibt es hier in jeden Varianten, die man sich vorstellen kann. Man mag meinen, dass Fondue ein Silvester-Relikt aus den 80ern oder 90ern ist. Aber wer hier einmal Fondue genossen hat, wird diese Meinung schnell über Bord werfen. Der Suchtfaktor ist zu groß...
Die Weinauswahl wechselt stetig. Daher gibt es immer vom Personal eine Empfehlung der aktuellen Kollektion zum jeweils gewählten Fondue. Ich muss sagen, bislang hat die Empfehlung noch immer meinen Geschmack getroffen.
Der Suchtfaktor macht sich leider auch in der Frequentierung des Restaurants sichtbar. Vorreservierungen sind auf jeden Fall notwendig, besonders zu den Adventswochenenden weit im Voraus. Aber das Warten und Planen lohnt sich!