Bild

Ich bin ben-net aus Berlin. Ich bin Qyper seit dem 12.05.2009

"Lieber den besten Freund verlieren, als 'nen guten Spruch runterschlucken"

Kontakt hinzufügen

Kompliment

Mehr über ben-net

Statistiken
  • Beiträge: 104
  • Kontakte: 139
  • Einladungen: 0
  • Fotos: 98
  • Videos: 0
  • Kategorisierungen: 19
  • Events hinzugefügt: 0
  • Check-Ins: 19
  • Komplimente: 3924
  • Lieblings-Qyper:8
  • Lustig:120
  • Stimme ich zu:99
  • Mehr davon:225
  • Super Guide:0
  • Tolle Gruppe:1
  • Tolles Profil:5
  • Schönes Foto:46
  • Gut geschrieben:1114
  • Hilfreich:2306

NewbieBadge RookieBadge PioneerBadge PhotographerBadge InsiderBadge ExpertBadge TravellerBadge PhotojournalistBadge BabelfishBadge ExpatBadge PapparazziBadge BookerPrizeWinnerBadge NobelPrizeWinnerBadge NinjaBadge HardToPleaseBadge CenturionBadge ChopsticksBadge SouthafricaBadge

Zeige alle 18 Medaillen


  • Benutzerfoto: leffi4
  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: Frankenfurter
  • Benutzerfoto: LUT
  • Benutzerfoto: Eat_Berlin
  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: Wellenbrecher
  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: upaheinz
  • Benutzerfoto: Rautgundis
  • Benutzerfoto: Eivissa26
  • Benutzerfoto: roma49
  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: Coloniaexpress
  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: meme
  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: jelly1886

Alle 139 Kontakte ansehen

Profil von ben-net

Mirchi - Mitte - Mitte

Oranienburger Str. 50, 10117 Berlin

05.01.2011

Was für ein Potential! Aufwendig gestylt, in bester Lage am Beginn der Oranienburger Straße, ein Lokal, das richtig was hermacht.

Leider werden die an das Ambiente geknüpften Erwartungen rasch enttäuscht.

Der Service ist lieblos. Das Essen belanglos. Und freudlos die ganze Fließband-Atmosphäre.

Ausprobiert haben wir die Mittagskarte. Die Tagessuppe kam schon lauwarm auf den Tisch, die Hauptgerichte, Lamm und Hühnchen, waren ohne Pfiff. Die Kinder, die sich sonst alles was süß ist, bedenkenlos reinziehn, ließen ihre (alkoholfreien) Cocktails zur Hälfte stehen. Auch das Ballonbrot konnte nach dem Probieren keine Abnehmer finden.

Warum dann trotzdem noch zwei Sterne? Nun, alles so schön bunt hier, die Mittagsgerichte mit Tagessuppe und Salat liegen mit rund 6 Euro preislich kaum höher als die Frittenbude und außerdem ist die südostasiatische Küche „an sich“ so gut, dass sie nicht wirklich verhunzt werden kann.

Wowesaxo Ich war auch am Mittag da, das beste sind die tOILETTEN MIT DEN RAFFINIERTEN wASCHBECKEN; und wenn Du an der Küche vorbeigehst . siehst Du was abgeht. Im Aussenbereich saßen wir im Oktober mit Heizsonnen. Das hat bestimmt 200 Plätze da draussen und ist aber doch überdacht. Das Essen kostet ein kleines Geld,und wenn Du zum Chinesen gehst, dann macht dieser Laden doch mehr her, alleine schon vom Sortiment und der Optik.

franziberlin26 endlich mal ein Seelenverwandter. Ich dachte schon, ich stehe mit dieser Meinung alleine da…

Unser feines Restaurant - Lichterfelde

Ringstraße 49a, Ecke Finckensteinallee , 12205 Berlin

30.05.2010 (aktualisiert am 04.01.2011)

Das konnte ich nun wirklich nicht einfach auf sich beruhen lassen. Ein Lokal, quasi bei mir um die Ecke und hoch gelobt, und ich hatte noch nie davon gehört. Meine Lieben brauchten nicht lange überredet zu werden, als es hieß, ein Geheimtipp müsse bei nächster Gelegenheit ausprobiert werden. Und bei nur einem Besuch ist es nicht geblieben.

Innen ist das Restaurant jetzt kaminrot gehaltenen, die grünen Lounge-Couches an der Wand schaffen einen verspielten Kontrast zu den dunkeln Möbeln und den hellen Fliesen. Etwas ungewöhnlich für mich das Pesto, das als Gaumenkitzler nicht mit Nudeln, sondern mit verschiedenen Brotsorten gereicht wurde. Mundete freilich wie frisch aus dem Garten. Die knusprigen Bratkartoffeln mit Speck und Spiegeleiern schmeckten leicht buttrig und nach frischen Zwiebeln, einfach perfekt. Harmonie auch zwischen Blattsalaten und lauwarmem Ziegenkäse, der allerdings ziemlich lieblos in zwei wuchtigen Stücken auf dem Salat platziert war. Das bereits gerühmte Zanderfilet, eine ordentliche Portion, war kross auf der Haut gebraten, innen saftig und zerging auf der Zunge. Zusammen mit der hervorragend abgeschmeckten Dijon-Senfsauce und dem knackigen Gemüse ein Traum! Außen knusprig und innen saftig auch das Cordon bleu, bei dessen Füllung der Käse etwas sparsam verwendet wurde. Statt eines Desserts hielten wir uns an Nougats, die zur Rechnung spendiert wurden.

Punktabzug gibt’s für den Umgang mit Getränken. Einmal ist das Weizenbier zu warm, ein ander Mal wurde die selten zu findende „Orangina“ nicht in der typischen, bauchigen Miniflasche serviert, sondern im Glas und schon ziemlich abgestanden.

Insgesamt schließe ich mich den Empfehlungen aber gerne an. Das ist vor allem der Küche zu verdanken, der anzumerken ist, dass hier der Gast wirklich umworben wird.

nini46 Ja, und weil ich total ausgehungert auch mal "Unser feines Restaurant" erkunden wollte, war das Weißbrot mit dem leckeren Pesto ratz-fatz aufgegessen, und ich bekam Pesto-Nachschlag. Peiiiinlich! ;-)

Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"

john_d_doe Da ich aus dem Süden komme werde ich es bestimmt bald mal testen. Ich werde dann berichten !

Berliner Forsten Forstamt Grunewald Revierförsterei Nikolassee - Nikolassee

Kronprinzessinnenweg 60, 14129 Berlin

24.12.2010

Weihnachtsbaumschlagen in der Stadt

„Hat’s Spaß gemacht?“ erkundigt sich der Mitarbeiter an der Kasse, bei dem wir 10 Euro für unsere bis an die Zimmerdecke reichende Kiefer bezahlen.

Spaß, na klar. Aber auch Verzweiflung, Hoffnung, Erleichterung und schließlich Stolz auf unseren prächtigen Weihnachtsbaum. Und ebenso gehören dazu fleißiges Suchen, genaues Maß nehmen, Berge von abgeschütteltem Schnee, lange Diskussionen über Baumschönheiten, zu dünne Äste oder kahle Stellen, Ausprobieren unterschiedlicher Sägetechniken, wackelige Schlittenfahrten mit dem ausgesuchten Objekt der Begierde, kalte Füße und Aufwärmen und Glühwein am Lagerfeuer.

Die Revierförsterei Nikolassee bietet am Samstag vor dem 4. Advent Kiefern zum Selberschlagen an. Die Bäume findet man auf der ehemaligen Keerans Range (AVUS-Südkurve) am Kronprinzessinnenweg. Die Zufahrt zum früheren Schießplatz der Amerikaner ist an diesem Tag von Süden möglich. Sägen können selbst mitgebracht oder ausgeliehen werden.

Genutzt wird das Angebot überwiegend von Familien mit kleinen Kindern. Für sie schaffen es die freundlichen und hilfsbereiten Forstmitarbeiter (fast unglaublich, gehören die doch zur Berliner Verwaltung), aus einer notwendigen Vorbereitung einen stimmungsvollen Glanzpunkt auf dem Weg zum Fest zu machen. Dafür ganz herzlichen Dank.

6Kraska6 Woah, das nenne ich Lebensstil à la "manufaktum": Sich den Weihnachtsbaum selber schlagen! Hast Du Euch auch einen Hirsch geschossen oder einen Karpfen geangelt? Wahrscheinlich seid Ihr aber jetzt schon dabei, das Lametta zu bügeln... - Respekt!

ben-net Es war meine einzige weihnachtliche Großtat. Ansonsten musste ich sogar mit Gutschein arbeiten, weil am 23.12., meinem traditionellen Weihnachtsgeschenke-Einkaufstag, mal wieder alles ausverkauft war...

TANNE Breitscheidplatz - Charlottenburg

Breitscheidplatz, Berlin

18.12.2010

Breitscheidplatz und Weihnachtsbaum, da ruht kein Segen drauf. Zu den wenigen, die sich in der Vergangenheit drüber freuten, zählen die Elefanten im Zoo, an die die Dinger wegen Hässlichkeit immer wieder Mal vorzeitig verfüttert werden mussten. Dieses Jahr also gar kein Baum. Statt dessen der illuminierte Zeltkegel, der nach dem vierten Glühwein entfernt an eine Tanne erinnert.

Die Elefanten haben allerdings schon abgewunken: Ohne Harzgeschmack kriegen sie nichts runter.

vilmoskörte Find ick jut. Warum sollte auch eine echte Fichte/Tanne auf dem Rummelpatz stehen?

Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"

looker Stimme vilmos zu, warum schon einen Weihnachtsbaum dorthin drappieren. Handelt sich ja schliesslich auch nicht um einen Weihnachtsmarkt. Entsprechendes Feeling zu erheischen macht auf diesem Rummel nun wirklich keinen Sinn!!!

Alt Berliner Wirtshaus - Zehlendorf

Onkel Tom Strasse 2, Berlin Zehlendorf, 14169 Berlin

21.11.2010

Ich hasse Energiesparlampen. Und das fällt mir besonders auf, wenn ich in einem Laden sitze, der voll auf Gemütlichkeit setzt. Ich hab kein Problem mit Bildern von Preußen mit Pickelhauben. Ich find’s gut, wenn ein großer holzgetäfelter Raum clever unterteilt ist mit , hmm, nun ja … Raumteilern, dazu Podeste, Vordächer, Erker… Auf den künstlichen Baum und den ganzen Bierhumpenkaffeemühlennippes könnte ich dagegen verzichten. Richtig kirre machen mich nur diese Energiesparlampen. Kann der Gastronom allerdings nix dafür, wenn die EU Amok läuft. Etwa 1,5 Prozent des Energiebedarfs für einen Haushalt macht die Beleuchtung aus. Klar, dass man hier als erstes ansetzen muss, wenn die Klimakatastrophe noch verhindert werden soll. Und irgendwann wird man sich vielleicht auch an das kalte Funzellicht gewöhnen. Ganz zu schweigen vom technischen Fortschritt. Es gibt ja jetzt schon die „Warm-weißen“. Die funzeln irgendwie gelber.

Im vor kurzem neu eröffneten Alt Berliner Wirtshaus scheint aber nicht nur das Beleuchtungskonzept aufzugehen. Selbst eine Reservierung scheitert daran, dass vor lauter Betrieb keiner mehr den Hörer abnimmt. Also frech ohne Reservierung hereinspaziert und tatsächlich war in dem voll besetzten Lokal gerade ein Tisch frei geworden. Das für den Samstag Abend fein herausgeputzte Zehlendorfer Publikum fühlte sich sichtlich gut aufgehoben und erfüllte den Raum mit behaglichem Gemurmel.

Die gute Laune im Lokal hat ihren Grund, denn auf der Getränkekarte des Alt-Berliner Wirtshaus steht kein einziges Berliner Pils. Statt Schultheiss & Co. wird Warsteiner und das süffige Bier von „König Ludwig“ angeboten. Auf der Speisekarte finden sich dann aber Berliner Spezialitäten von Buletten bis zum Eisbein. Der „Große Kurfürsten-Salat“ mit Putenbrust und Spargelstangen war frisch und optisch ansprechend, erinnerte mit seinem faden Dressing allerdings eher an Krankenhauskost als an ein fürstliches Mahl. Die Kalbsleber „Berliner Art“ war wie in der Karte versprochen zart rosig gebraten, das dazugehörende Kartoffelpüree jedoch kalt. Nach problemlosem Umtausch war es heiß, schmeckte aber immer noch wie aus der Tüte. Und ein Rätsel ist mir auch, warum man über ein Püree noch diese Röstzwiebeln streuen muss, obwohl zur Kalbsleber köstliche frisch geschmorte Zwiebeln und Äpfel gehörten. Der Kellner, beim Bezahlen darauf angesprochen, dass das Püree nicht nach echten Kartoffeln schmeckte, lächelte und meinte, das könne er sich aber nicht vorstellen. Is ja auch irgendwie ein Dementi.

Offensichtlich ist, dass das Lokal eine Marktlücke gefunden und einen guten Start hingelegt hat. Etwas weniger Nippes und eine Spur mehr Sorgfalt bei den Produkten und es kann zur Erfolgsgeschichte auf Dauer werden. Dazu gehört auch, dass die Preise in der Speisekarte im Internet auf den neuesten, deutlich höheren Stand gebracht werden.

ben-net Wo denkst du hin? Es handelt sich um eine Ganzjahresgemütlichkeitsgrunddeko, die in der Adventszeit durch einige Tannengirlanden aufgepeppt wird.

Lenz Schade, wo ich doch gerade gelernt habe, wie man Eiszapfen an der Traufe festklebt.

Schwarzlicht Minigolf Berlin - Kreuzberg

Wir sind im Görlitzer Park / Eingang Skalitzer Ecke Görlitzerst, We are in the Görlitzer Park / Entrance Skalitzerstr. corner Görlitzerstr., 10997 Berlin

23.10.2010

"Inmitten auf der Fahrt durch unser Leben,

fand ich mich jäh in einer dunklen Höhle;
derweil der rechte Weg mir ging verloren,

wohl fällt mir schwer, zu schildern diese Höhle,
die wildverwachsen war und voller Grauen

und in Erinnrung schon die Furcht erneut:
So schwer, dass Tod zu leiden wenig schlimmer.

Doch um das Heil, das ich dort fand, zu künden,
will, was ich sonst gesehen, ich berichten…" (Dante, Die göttliche Kommödie)

Man muss vorher nichts einwerfen, um in die magische Unterwelt des Cafés "Isa Mitz" im Görlitzer Park einzutauchen. Das wäre auch wenig sinnvoll, weil in dieser mystischen Umgebung ja auch noch eingelocht werden soll. Berlins erste Schwarzlicht-Minigolfanlage verhilft dem leicht angestaubtem Zeitvertreib zu neuem Pep. Die 18 Bahnen sind nichts für Profis, für eine unterhaltsame Runde reicht es allemal. Ja, selbst ohne die Minigolfanlage wären die phantastischen Gemälde sehenswert, die von der Lichtkünstlergruppe Sinneswandeln konzipiert worden sind. Und daher sollte man nach dem Spielen noch einmal ganz entspannt durch die Räume schlendern, um das Gesamtkunstwerk ohne Ballstress zu genießen.

Wowesaxo Was es alles gibt.......eben Kreuzberg

nini46 Werbung, die ankommt!

Kochhaus - Schöneberg

Akazienstr. 1, 10823 Berlin

17.10.2010

Schon mal einen Champignon per Stück gekauft (0,10 Euro) oder auch eine einzelne Knoblauchzehe (0,15 Euro)? Klingt etwas spleenig und auch teuer, aber wenn ein Rezept nur acht Champignons vorsieht, macht es durchaus Sinn, nicht die übliche 400-Gramm-Packung zu kaufen und den Rest womöglich vergammeln zu lassen. Das Kochhaus verkauft Lebensmittel, die nach Rezepten sortiert und für zwei oder mehr Personen berechnet sind. Das Rezept gibt’s dazu. Und wer will, kann auch einen für ein Gericht passend ausgesuchten Wein einkaufen. Das Ganze ist rein optisch ein Hochgenuss, alles ist mit Fotos an Einzeltischen zusammen gestellt, schick gestylt, einladend drapiert und die selbst gewählte Bezeichnung „begehbares Kochbuch“ trifft es sehr gut. Tolle Idee, zumindest für Gelegenheitsköche, die mit minimalem Aufwand ordentlich Eindruck schinden wollen. Hoffentlich machen es die anderen nicht so wie ich, der zwar ausgiebig gekuckt und die eine oder andere Anregung mitgenommen hat, am Ende aber doch die Champignons im Supermarkt kauft und die übrig gebliebenen am nächsten Tag zu einem Süppchen verarbeitet.

ceclia 1/2 geriebene muskatnuss!
da fällst du doch ins delirium und kaufst wahrscheinlich noch 12 einhalb scheiben gurken für ein carpaccio.

Wowesaxo Na eben, so kann man sich an einer Champignoncremsuppe berauschen. Lol

gyros express - Buckow

Johannistaler Chaussee 264, Ecke Fritz-Erler-Allee, 12351 Berlin

16.10.2010

Ich bin ja eher einfach gestrickt und eine ordentliche Portion Fleisch auf dem Teller entlockt mir unweigerlich ein sabberndes Grinsen. Was in dieser Hinsicht allerdings im Gyros Express geboten wird, überstieg mein Vorstellungsvermögen und meine Kapazitäten bei weitem: Auf dem "Grillteller klein" (ha, ha) mit einer Beilage befanden sich neben einer Mega-Portion Pommes Berge von Gyros, über dem Gyros eine Unmenge Tzatziki, darüber kamen Tomaten und ganz oben ein Haufen Zwiebeln. Optisch jetzt nicht so der Bringer, aber geschmacklich absolut einwandfrei. Das lag wahrscheinlich an der sehenswerten Gewürz-Schleuder-Technik am laufenden Grill, die zwischendurch immer wieder zelebriert wurde.

Ich hatte ja auch genügend Zeit zum kucken, weil in der Schlange vor mir lauter Typen standen, die mit ihren endlosen Bestellungen offenbar alle ausgehungerte WGs oder Großfamilien versorgen mussten. Irgendwann im Kampf mit der Monsterportion fing dann erst meine Kaumuskulatur an zu schmerzen, dann schmeckten die Pommes nicht mehr so richtig und dann ging gar nichts mehr. Dabei hatte ich noch nicht mal gefrühstückt. Für einen braven Katholiken besteht für diesen Teller garantiert Beichtpflicht. Für mich muss ein Willi reichen. Und morgen wird gejoggt.

Wowesaxo Da kann man nur mit Alufolie zum Essen gehen.

Nachbar-Benny Klar, muss man hier ein wenig warten. Es wird alles frisch zubereitet, ist preiswert und sooo gut!
Ich esse dort fast täglich mein Abendbrot und es schmeckt immer wieder lecker!
Wenn ich demnächst aus Berlin wegziehe, werde ich den "Gyros-Express" und seine netten Leute sehr vermissen. Und sollte ich noch einmal nach Berlin kommen, führt mich mein der erste Weg zu meinem "Griechen"!
Für euch ALLES GUTE und kalinichta, euer treuer Nachbar!

berkis - Greek Art - Schöneberg

Winterfeldtstr. 45, 10781 Berlin

15.10.2010

Grad mach ich mir noch nen Kopf, dass ich trotz Riesenangebot an Fastfood nicht weiß, wo man sich in Berlin nen Gyros holen kann, da stolper ich auf die Beiträge über einen griechischen Imbiss am Winterfeldplatz. Bio is nun nicht so mein Ding, aber als Zugabe ein bisschen gutes Gewissen nehm’ ich gerne mit. Muss halt schmecken!

In dem Imbiss neben dem gleichnamigen Restaurant wuseln gleich mehrere Mitarbeiter herum und arbeiten geschäftig die Bestellungen ab. Das Flair mag griechisch sein, aber irgendwie kommen mir Erinnerungen an meinen Zahnarzt. Hä, wie jetzt? Es ist das elektrische Messer, dass beim Schneiden erschreckende Geräusche von sich gibt. Optisch nicht halb so eindrucksvoll wie das Säbeln eines Döners. Das Ergebnis der Prozedur kann sich allerdings sehen lassen. Die Gyros Pita mit Tomaten, Pommes und Tzatziki ist ein Genuss, das Fleisch saftig, die Pommes knusprig, das Tzatziki kalt und mitmenschkompatibel gewürzt. Ab sofort ist es für mich nochmal schwieriger geworden, beim lustvollen Prokrastinieren auf dem Winterfeldmarkt die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"

soulsister Absolut logisch ;-))

ceclia die imbiss- seite rockt mehr als das "restaurant".
aber der dönerzahnarztschneider lässt mich auch immer erschaudern...

Si - Zehlendorf

Fischerhüttenstraße 45, 14163 Berlin

26.09.2010

So richtig gut läuft im betulichen Zehlendorf nur das breit gefächerte Angebot für die älteren Mitbürger: Ärzte, Apotheker, Optiker, Physiotherapeuten, Hörgeräteakustiker und Sanitätsausstatter kümmern sich zuhauf um eine dankbare und meistens privat versicherte Klientel. Dagegen ist die Geschwindigkeit, mit der viele neue Gastronomen hier scheitern, ziemlich bedrückend. Das muss ja auch alles aus eigener Tasche bezahlt werden! Na, ja, ein bisschen hängt es auch daran, dass viele alteingesessene Lokale einfach gut sind. Dass es im wohlhabenden Südwesten aber auch über die Preisschiene funktionieren kann, zeigt das ewig volle „El Bandito“ und ist vielleicht auch die einzige Möglichkeit, wenn es gegen die starke Konkurrenz der etablierten italienischen Restaurants geht.

Die niedrigen Einstandspreise fallen als Erstes ins Auge, wenn man die vor zwei Wochen eröffnete „Spaghetteria“ betritt, in deren Räumlichkeiten zuvor das ägyptische Lokal „Amun“ dahinsiechte. Praktischerweise wurde die Inneneinrichtung weitgehend unverändert übernommen und nur die Hieroglyphen abgehängt. Vorab wird eine knusprige Bruschetta mit Tomaten und Zwiebeln kredenzt. Der gemischte Salat mit Thunfisch und Ei für 5,50 Euro ist ordentlich, die Spaghetti carbonara (5,50 Euro) waren an diesem Tag leider zu weich. Die Pizza Salami für 4,50 Euro ist gut belegt, der Teig etwas trocken. Das Schweinefilet mit Pfeffersoße, Rosmarinkartoffeln und gemischtem Salat für 9 Euro wird zusätzlich noch mit „Tagesgemüse“ serviert, oftmals eine andere Bezeichnung für Erbsen und Möhren. Und tatsächlich, auf dem Teller finden sich… Erbsen und Möhren. Im Gegensatz zur Kantine allerdings frisch, knackig und gut gewürzt. Die ohnehin niedrigen Preise werden für die Kinderportion Spaghetti oder Pizza noch einmal auf drei Euro gesenkt. Wer keine Sterneküche erwartet, aber ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zu schätzen weiß, sollte auf jeden Fall vorbei schauen.

Wowesaxo Haste für die alten Leute noch die beiden Seniorenresidenzen vergessen, einmal am ehemaligen Busdepot, der Rosenhof und dann, aber das liegt knapp an Zehlendorf, oder schon Kleinmachnow, am Ende der Buslinie 110, Sachtlebenstr. direkt am Teltowkanal, mitten nach die Laubenpieper,das Augustinum.
Du siehst da wo Geld ist setzen sich die mit Kohle wieder hin.
Apropo Essen, dierekt an der S - Bahn Station gibt es ein Steakhaus, in dem wir schon sehr gut gegessen haben, aber auch wenn man vom Bahnsteig kommt dieser Türke mit dem Obst, einfach genial,Auswahl und Preisgefüge.

ben-net Und natürlich auch noch vergessen - die excellenten Fußpfleger!

05.05.2013

  • ben-net hat ein neues Foto zum Platz Minus 18 Grad hinzugefügt um 21:35 Uhr