Ich bin beuleone aus Bonn. Ich bin Qyper seit dem 18.07.2011
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Profil von beuleone
Zum Gequetschten - Bonn
Sternstraße 78, 53111 Bonn
19.11.2012
Die Art der "Kellner" hat nichts mehr mit rheinisch-herb oder gewohnt rau zu tun.
Dann fragt der Kellner in all seinem idiotischen Handeln auch noch ob es geschmeckt hat, auf unsere Kritik kam dann eh nur ein Schulterzucken.
Ein grandios unverschämtes Verhalten legt auch die Toiletten-Dame an den Tag. Wenn ich die Toilette benutze tue ich das weil ich pinkeln gehen muss. Erstens wurde ich nicht vor dem oder im Restaurant darauf hingewiesen dass die Benutzung trotz Speis- und Trank-Bestellung für mich als Gast kostenpflichtig ist und zweitens will ich einfach nur zur Toilette und kein Scheiß Bonbon "kaufen". Die Damen kann m.E. ihr halbes Kiosk wieder einpacken. Ich finde die Masche zum kotzen und erst recht das Anpöbeln und dreiste hinterher Rufen von vulgären Dingen. ICH sitze immerhin nicht den ganzen Tag vor nem Scheißhaus Madame!
Taste of India - Bonn
Rheingasse 13, 53113 Bonn
24.09.2012
Ich kann und will die negativen Äußerungen über Hygiene und Dreck hier nicht unterstützen. Denn dies stimmt einfach nicht – sowohl im Restaurant, auf den Tischen als auf die WCs.
Das Restaurant hat ein paar Jahre auf dem Buckel, richtig. Aber das Stühle wackeln oder Dreck zu sehen ist, stimmt definitiv nicht.
Wir sind gestern, an einem Sonntag Abend um 18.20 in das Restaurant gegangen. Bis auf einen Tisch waren alle bereits belegt. Das Restaurant öffnet um 18 Uhr, womit man sieht dass es doch sehr begehrt zu sein scheint.
Beim Eintreten erläuterten wir nicht reserviert zu haben und wurden aber freundlich nach oben geschickt wo uns ein "Kollege" den uns genannten Tisch dann zuwies. Diesem sagten wir auch dass wir ein Gutscheinbuch hatten.
So saßen wir erst mal fünf Minuten und konnten ein total hektisches Treiben beobachten. 5 Männer, davon vier Inder und ein Deutscher rannten wie die wilden Ameisen durch die Stuhlreihen.
Das wirkte indisch wie man es aus dem TV kennt.
Dann brachte uns ein junger Inder eine Schale Brot. Dünnes indisches Brot, wie Pergament. Fünf Minuten später kamen dann noch drei Soßen dazu.
Das Brot, diese Soßendipps, ein Traum. Lecker, lecker, einfach super lecker. Ein herrlicher Appetizer auf's Haus.
Dann erst fragte man uns nach Getränke-Wünschen. Die Getränke kamen dann auch recht zügig.
Das Speisenangebot ist unglaublich vielfältig, die Karten sind so üppig, dass sie kaum aufzuschlagen sind. Es fällt einem schwer sich zu entscheiden. Spätestens bei den teils gehobenen Preisen macht man dann finale Entscheidungen.
Als Vorspeise nahmen wir Samosa-Taschen. Diese kamen recht schnell und waren köstlich, wenn auch nicht ganz zu erkennen war ob diese eingekauft oder selbst zubereitet waren.
Wir wählten als Hauptgerichte zwei verschiedene Chicken-Gerichte: Chicken Tikka und Murg Tikka Masala.
Das Murg Tikka Masala war sehr lecker. Fruchtig-Scharfe Soße und zartes Hähnchenfleisch, dazu Jasminreis. Ausgefallener Geschmack und gut gewürzt. Das Chicken Tikka allerdings war eine Enttäuschung. Denn dieses Gericht besteht lediglich aus nur 7 Stücken Hühnchen und zwei Scheiben Brot. Zwar mariniert, aber stellenweise wirklich schwarz verbrannt und dazu "furztrocken". Keine Soße, kein Dipp und auch kein Chutney dazu. Somit musste ich von meiner Soße abgeben, damit mein Gegenüber ihr Fleisch essen konnte. Anders ging es wirklich nicht. Auch am Tisch neben an stellten wird dies bei einem ähnlichen Gericht fest.
Wir waren nach dem Brotkörbchen und nach dem Samosas, es waren vier Stück!, aber schon so satt dass wir dann aufgaben und die Hauptspeisen einpacken ließen.
Zum Glück fiel mir wieder ein dass uns ein anderer Kellner den Platz zugewiesen hatte, als der der das Essen abräumte. Und so ging ich hinterher um ihm den zuvor erwähnten Gutschein zu bringen, da ich zu recht davon ausging das er direkt die Rechnung machen würde. Aber, zu spät. Die Rechnung war gedruckt, ohne den Gutschein zu berücksichtigen.
Es gab dann kurze Verwirrung, wieso, weshalb und warum aber die Sache wurde dann mit bekannt indischem lächelnden Kopfschütteln so hingenommen und der Gutschein noch akzeptiert.
Auffällig ist es aber immer, wenn Posten auf den Rechnungen fehlen. So fehlte eine Flasche Wasser, welche dann noch mündlich aufaddiert wurde. Ich wollte nicht weiter diskutieren und akzeptierte diese eigentlich nicht korrekte Rechnung. (Es soll Kellner geben, die so in die eigene Tasche wirtschaften!)
Also, Fazit:
Es ist schwer sich hier 100%ig wohl zu fühlen. Der Restaurantbereich ist klein, man sitzt sehr nah am Nachbartisch und fängt ungewollte Gespräche auf und gibt seine ungewollt Preis. Die Kellner sind freundlich aber etwas zu hektisch und teils unorganisiert. Dies wirkt unruhig auf den Gesamtbesuch.
Das Essen ist lecker, die Preis-Leistung aber nicht ausgewogen und man muss definitiv nachfragen wenn man sich nicht sicher ist was man da bestellt.
Aber leider konnten uns zwei Kellner zum Beispiel auch bei Inhaltsangaben nicht weiterhelfen.
Wir werden als nächstes das zweite Lokal, den Süd-Inder ausprobieren.
Petronas Twin Towers - Kuala Lumpur
Kuala Lumpur City Center, Kuala Lumpur
31.08.2012
(aktualisiert am 20.09.2012)
Wenn man kein Glück hat und keine kostenlosen Karten mehr bekommt, helfen ein paar nette bettelnde Worte und die passende Geschichte und schon darf man hoch.
Aber fangen wir draußen an:
Das Areal um die Towers ist wie geleckt. Hier ist alles auf den ersten Blick sauber und gepflegt. Verlässt man dieses Areal jedoch, beginnt das schmutzige KL.
Aber zurück zu den Towers. Im Basement befindet sich eine weitläufige Mall mit Boutiquen der gehobenen Marken.
Da meine SD-Card genau in diesem Moment voll war, war ich gezwungen in einem Elektro-Fachmarkt in dieser Mall extrem viel Geld hinzublättern. Autsch!
Fotografieren darf man in dieser Mall aber nicht. Ich wurde erwischt und musste die Bilder unter scharfen Blicken der Security löschen.
Ein reges Treiben herrscht im Foyer, wo sich hunderte Geschäftstüchtige tummeln und wie die Ameisen rein und raus laufen.
Der Besucher-Eingang zur Besichtigung der Towers ist ein separater. Erst müssen Taschen und Rucksäcke wie auf einem Flughafen abgegeben und durchleuchtet werden. Dann bekommt man aber alles wohl erhalten wieder. Wer denkt jetzt geht es endlich los, der täuscht sich.
Ich fand es lästig dass man in ein kleines Kino gezwängt wurde und sich einen zehn Minuten 3D-Propaganda Film der Firma Petronas ansehen muss.
Aber, man wird entschädigt wenn man dann kurz darauf das Kino verlässt und mit dem Aufzug in wenigen Sekunden in den 42. Stock geschossen wird. Oben auf der Skybridge genießt man einen absolut verrückten und einmaligen Ausblick. Wir waren genau kurz vor Sonnenuntergang dort, was die Stadt in unvergessliche Licht- und Schattenspiele verwandelt hat so dass ich jetzt noch Gänsehaut bekomme wenn ich daran denke.
Zehn Minuten, maximal 15 Minuten, dann mussten wir wieder hinunter. Während sämtlichen Fotos und dem nicht enden wollenden Staunen wurden wir noch von ein paar Angestellten voll gequasselt, was Petronas noch alles so vor hat. Dass z.B. zehn weitere Türme folgen sollen usw.
Kurz nach der Besichtigung folgte schon der Sonnenuntergang, was in Malaysia ja zu einem schnellen Hell-Dunkel-Wechsel führt. So hatten wir nicht nur klaren Himmel sondern auch noch wie für die Postkarte geschaffen, Vollmond.
Also, wenn man im KL ist dann muss man die Towers angucken. Auch wenn man mittlerweile offensichtlich 20 Euro dafür zahlen muss (was wirklich unverschämt für Malaysia ist).
Das Erlebnis ist aber einmalig und der Ausblick unbezahlbar. Immerhin ist es eines der höchsten Gebäude und man betrachtet die Stadt aus einer Höhe von 170 Metern.
Da ich der offiziellen Seite der Petronas Towers mal glauben will, ordne ich diese Sehenswürdigkeit als gehoben ein.
Als Tipp nach der Besichtigung kann ich das Hard Rock Café empfhelen. Guter Service und günstige Preise. Ist qausi um die Ecke. Und nach dem Essen kann man, wenn man noch mehr Höhenrausch braucht, auf den ebenso sehr hohen Fern-Sendeturm von KL.
Die Steakmacher - Troisdorf
Heinkelstraße 1, In der Bowling Arena Spich, 53844 Troisdorf
20.09.2012
Durch das Gutscheinbuch sind wir auf das Restaurant "die Steakmacher" aufmerksam geworden.
Schon der Restaurant-Name war verlockend und so sind wir gestern Abend nach Spich gefahren. Der Hunger war groß, die Lust auf ein saftiges Steak kaum noch zu bändigen.
Das Restaurant befindet sich unmittelbar an der Autobahn-Abfahrt Spich. In einem Industriegebiet gelegen findet man hier zahlreiche Parkplätze. Das Restaurant selber befindet sich in der Bowling Arena Spich, so passiert man bestens die blau-weiße Schranke zum dazugehörigen Parkplatz. Das Parken ist kostenfrei, man bekommt von den Kellnern ein Ticket für die Ausfahrt.
Leider ist von Außen nicht zu erkennen, dass sich in der Bowling Arena auch die Steakmacher befinden. Dies muss man im Vorfeld wissen und so betritt man die Bowling Arena Spich und findet im hintern Teil des Gebäudes den Restaurantbereich.
Der Gesamteindruck ist modern, das Interieur zeitlos aber dennoch schick. Der Restaurantbereich hat durch die hohe Bauweise und den offenen Raum zu den Bowlingbahnen den Hauch einer Kantine.
Dennoch sitzt es sich hier gut und die Hintergrundgeräusche der Bowlingbahn waren nicht störend. Man muss hier aber auch erwähnen, dass wir die einzigen Gäste im Restaurantbereich waren, die Bahnen aber dennoch so gut wie alle belegt waren. Wir konnten uns aber angenehm und ungestört unterhalten.
Der Service war aufmerksam und kam gleich an den Tisch um die Getränkebestellung aufzunehmen. Hier ein kleiner Minuspunkt für die Theke: Eis im Getränk okay, aber nicht gleich so viel!
Nun wagten wir hungrige Blicke in die stilvoll gestaltete Speisekarte aber schon kurz nach der Bewunderung eine Enttäuschung. DIE STEAKMACHER bieten nur ein einziges Steak an und das war es auch schon. Es gibt hier wahrlich nur die Möglichkeit dieses eine Steak in vier Variationen zu wählen. Also Steak mit Fladenbrot, Steak mit Pommes, Ofenkartoffel oder Salat, so in etwa. Das war's.
Unter dem Namen hatten wir uns definitiv etwas mehr Steakauswahl vorgestellt. Zum Beispiel Rib-Eye, Rump-Steak, Hüft-Steak, T-Bone – eben diverse Steak Sorten wie man sie kennt. Hier gibt es aber nur Steak, 220 Gramm und fertig.
Nun gut, wir waren jetzt halt da und nahmen also zwei mal das Steak mit Pommes und einem kleinen gemischten Salat. Logisch, da wir noch immer alleine waren, kam das Essen auch schon keine zwanzig Minuten später.
Und, was soll ich sagen? Absolut perfekt!
Die Steaks waren wirklich ein Traum. Genau so wie es Medium bestellt sein sollte wurden die zwei saftigen Stücke Fleisch auf die Minute perfekt gebraten. Nett angerichtet, an frischem Rosmarin mit Cherrytomaten-Spieß und den leckeren Pommes. Da kam sie dann doch noch durch, die Interpretation vom Namen Steakmacher!
Der Salat war gut gemischt und das Dressing wirklich ausgefallen. Ob frisch oder Fertig-Dressing, wir fanden es interessant und lecker und konnten leider nicht herausfinden was es für ein Dressing war: die Tendenz ging zu Senf-Marzipan.
Und der Genuß an diesem Essen hat die anfängliche Enttäuschung wirklich wieder etwas wett gemacht. Aber dennoch ist der Name im mickrigen Verhältnis der Steakauswahl irreführend. Sicher gibt es hier noch weitere leckere Speisen der amerikanischen "Küche" und tolle Bowling-Speisen-Angebote aber gerne hätte ich mir die Wahl meines Abendessens etwas schwerer vorgestellt.
Alles in allem sind wir satt und zufrieden wieder gegangen. Wir können den Service nicht realistisch beurteilen, da man mit uns als einzige Gäste nicht viel Stress oder Arbeit hatte. Die nette Kellnerin war aber schnell, aufmerksam und sehr freundlich.
Es wird unsererseits bestimmt einen nächsten Besuch geben, dann aber mit Freunden und in Verbindung einer Bowling-Runde.
Wer also vor oder während dem Bowling Lust auf ein saftiges stärkendes Steak hat, ist hier genau richtig!
Tadkham Village - Chiang Mai
8 Soi 1 Nantharam Road, Tuk-Tuk-Driver sometimes don't know the hotel by name, 50100 Chiang Mai
30.08.2012
The Tadkham Village is a small, cozy and beautiful arranged hotel. In a few minutes you can walk to the city center of Chiang Mai. Maybe better take a tuk-tuk, it's faster, cheap and partially secure – traffic's sometimes horrible.
The hotel is well laid, clean and tidy. The area seems well cared for and in spite of the many beautiful traditional Asian elements, you feel a modern flow. We had a double room on the first floor with view from a small balcony over typical Thai houses directly to a big golden pagoda.
The staff is a little shy, but very attentive and always tries to help.
The room was very large, provided opportunities to put all our things off, had air conditioning, a safe and even mosquito nets on the windows.
The bathroom was clean and well maintained. The shower was quite good to regulate. Next to the toilet, there was, as in Asia often typically, a flushing hose similar to a European bidet.
The hotel is located in a very quiet and nice residential area. But beware, many roosters crowing in the morning, so you should use earplugs to sleep.
The as "European" undeclared breakfast is very simple. There are only two kinds of jam and toast. But always fresh fruit such as melons, papaya and pineapple. On request, we were able to choose out of four breakfast dishes from a pictured card. That included eggs and ham or vegetables with rice e.g.. The dishes were made fresh, directly after our order. We didn't had to pay for that, it was included to rhe room price.
So we have always slept well and were well satisfied to start the day.
The hotel also offers Thai dishes for lunch and dinner. The dishes were cooked two houses down the street. There is a bar with chill out area, but you can also eat at the beautiful hotel courtyard. The food will be delivered to you, and is still hot when it arrives. Next to the Bar, there is a cozy spa. You can enjoy a massage in a peaceful and meditative atmosphere, and it's not expensive.
The hotel is a good starting point for all kinds of activities. In vicinity of the hotel there is a beautiful and typical night market several times a month.
There is also a small laundry in the street next to the hotel. You can leave one kilo of laundry for 50 euro-cents and get it back on the same day: ironed and folded.
We can recommend that place to stay in Chiang Mai. Because it is quite central and cheap: we only paid 15 euros for a night in a large double room.
Sinn Leffers - Bonn
Remigiusstr. 13, 53111 Bonn
30.08.2012
Ich gebe zu dass ich sehr skeptisch war. Ich und ein Hemd? Von der Stange? Aus einem Kaufhaus?
Aber: Die freundlichen Damen der Herrenoberbekleidung haben mich wirklich überzeugt.
Ich war begeistert von der kompetenten Beratung, der Flexibilität und der "Bemutterung" der Angestellten.
Man war wirklich bestrebt mir nicht nur einfach irgendetwas zu verkaufen. Man hat nicht locker gelassen bis auch ich zufrieden und überzeugt war. Das hat mir sehr gut gefallen und ich werde für solche Zwecke wieder Sinn und Leffers aufsuchen. Am Ende hatte ich ein Hemd UND eine schicke passende Krawatte und ich denke mein Besuch im Leffers hätte für beide Seiten nicht besser ausgehen können.
Ausserdem ist das Kaufhaus sehr übersichtlich und ordentlich strukturiert. Die Preise finde ich okay, dem Einzelhandel gut angepasst. Angebote gibt es immer wieder mal sowie Rabatt-Aktionen.
monte mare Rheinbach Freizeitbad GmbH & Co. KG - Rheinbach
Münstereifeler Straße 69, 53359 Rheinbach
29.08.2012
Wir fahren wirklich wirklich gerne ins Monte Mare in Rheinbach – sowohl zum saunen als auch mit den Kindern. Denn auch wenn es mal voll ist, verläuft sich die Masse doch ganz gut.
Wir sind eigentlich immer zufrieden und wirklich erholt nach einem Sauna-Tag.
Das Freizeitbad ist überschaubar, bietet wirklich vieles für Kinder: Rutschen, Wellenbad, kreativer Kleinkinderbereich. Und, Bademeister und Erst-Hilfe-Leistung waren in unserem Falle (Platzwunde durch Sturz meines Sohnes) einwandfrei und absolut top!
Das Gastroangebot haben wir, ausser für Getränke in der Sauna, noch nie in Anspruch genommen.
Das Sauna-Gelände ist schön gestaltet, durchdacht und modern. Es gibt, wenn man Glück hat, auch schöne Liegeflächen.
Die letzten Male haben wir uns im Anschluss aber noch über auffällige Kritikpunkte unterhalten.
Denn was wirklich zunehmend auffällt, ist der Klassiker in der Sauna: das Liegen reservieren.
Noch am letzten Sonntag Mittag wieder beste Beispiele.
Wir kommen gegen 14 Uhr in den Ruheraum und ALLE Liegen waren mit Handtüchern reserviert: ALLE! Nur ein paar Wasserbetten waren noch frei. Das irrsinnige aber: Nur vier Personen wirklich liegend anwesend.
Also haben wir uns erdreistet, da überall die Hinweis-Flyer lagen, einfach zwei Liegen zu räumen.
Nach eineinhalb Stunden kam der Besitzer dieser Sachen NICHT...
Aber viel Schlimmer: es kam auch NIEMAND (nach zwei Stunden nicht) vom Personal und hat mal für Ordnung gesorgt. in dieser Zeit gab es aber unter Platzsuchenden rege Diskussionen über die Unverschämtheit des Verhaltens der Abwesenden Reservierer.
Es gab dann zwei Leute die endlich wieder kamen und die Flyer zerknüllt und zu Boden geworfen haben.
Liebes Monte Mare, wenn Sie schon mit den Zetteln drohen, dann setzen sie es auch durch. Hier muss wirklich mal was für uns Gäste passieren. Ein Tipp: Organisieren Sie Plastikboxen, Wäschekörbe oder ähnliches und legen sie das Hab und Gut da hinein.
Des weiteren sind wir zum einen zwar erfreut wie oft man Personal mit Abzieher und Putzutensilien sieht, aber die "Ecken" werden missachtet. Gehen Sie mal in die (Familien-) Umkleiden und gucken Sie mal auf die Böden... wenn Ihnen die nassen Sachen hinunterfallen, haben Sie beim Aufheben jede Menge Staub und Haare an den Sachen. Und dies ist offensichtlich KEIN tagesaktueller Dreck...
Noch etwas Wichtiges: Im Gartenbereich hängen zu Dekozwecken rote Tüll-Bänder. Diese wurden durch Wind in die Fackeln, hinten bei der Gartensauna, geweht und haben angefangen zu brennen (letzten Sonntag). Eine aufmerksame Dame hat dies zum Glück noch bemerkt. Hier sollten sie entweder feuerfesten Stoff nehmen oder das Konzept für Deko noch mal überdenken.
Wir sind sonst wie oben schon erwähnt eigentlich immer sehr zufrieden und können über einiges hinwegsehen, da wir uns beim Betreten der Sauna nur ein Ziel setzen: Entspannen.
Also, bis zum nächsten Schwitzen!
beuleone Ich danke für die Antwort. Mir fällt noch ein:
Man sollte für das Liegen-Problem einfach viel größere UND auffälligere Hinweise machen. Denn der Hinweis ist sehr klein auf der Rückseite eines DIN A6 Flyers…
30 August 2012
The Hoxton - Shoreditch
81 Great Eastern Street, 81 Great Eastern St London, London EC2A 3HU
29.08.2012
Ich war tatsächlich einer von den 500 Gewinnnern der 1 Pfund Auktion vom Hoxton Hotel.
Das Hotel verlost von Zeit zu Zeit eine Übernachtung für 1 Pfund auf seiner Internetseite.
So ließen wir den Aufenthalt in diesem Hotel einfach auf uns zukommen, ohne große Erwartungen.
Und schon beim Betreten der großen Hotelhalle wird man beeindruckt. Der Lounge-Style gepaart mit riesigen Kamin-Simsen, Teppichen, gemütlichen Sofas zum Versinken, stylische Deko und warme Farben wirken einladend.
Zur Rechten kann man im hinteren Bereich das Restaurant sehen – nobel eingerichtet, dennoch die Gestaltungslinien eines US-Diners eingehalten: Sehr Schick!
In der Mitte des Hotels ein gemütlich bepflanztes Atrium mit weiteren Sitzplätzen.
Zur Linken die Rezeption sowie der Zugang zu den Zimmern.
Und beim Zimmer waren wir dann wirklich positiv überzeugt:
Sauber, neuwertig, aufgeräumt und durchdacht. Witzige Gimmicks in Form von kleinen Aufklebern wo man nur hinsieht. Ein großes Bett mit vielen Kissen. Die absolut kreative Wandgestaltung lenkte davon ab, dass wir ein Zimmer mit Blick auf einen Innenhof hatten.
Kostenloses Internet mit kabelloser Tatstatur vom Bett aus über den Flat-TV zu bedienen. Tee-, (und richtig guter) Pad-Kaffe- und sogar Milch sind auf dem Zimmer gratis.
Die Idee, einen Papiertüte mit seinen Frühstücks- Wünschen auszufüllen und diese dann an die Tür zu hängen, ist ebenso genial wie durchdacht. Am nächsten Morgen hat man Obst, Joghurt und frischen Saft am Zimmer. Was braucht es mehr für einen London-Start?
Das Badezimmer war auffällig sauber und modern. Schwarz-braune Farbe dominiert den dunklen Raum der alles bietet und darüber hinaus, sogar richtig gute Pears-Seife zum mitnehmen.
Nach einem Tag Sightseeing in London hatten wir dann auch vor am Abend im Hotel zu essen. Bei Rückkehr in die Lobby waren wir etwas erstaunt über die laute Live-DJ-Musik und die vielen Menschen in Party-Laune.
Aber man besorgte uns, da Hotel-Gäste, an der Warteschlange vorbei sofort einen Platz im Restaurant.
Das Essen war befriedigend, denn unsere Steaks waren nicht so wie wir es uns vorgestellt haben. Das gesamte Speisen-Angebot ist aber auch hier wieder mal modern und hip, die Flexibilität und der Service waren absolut herausragend. Trotz der schlechten Steaks ziehe ich keinen Stern ab. Das Hotel, das Zimmer, das Personal und das Gesamt-Paket sind absolut empfehlenswert. Ich würde auch 99 Pfund für ein Doppelzimmer bezahlen, da es dies wert ist.
Allerdings ist die obige Einordnung "5-Sterne" falsch. Das Hotel hat "nur" 4 Sterne; und zwar vier richtig gute.
Also: Viel Spaß in London!
PS: Die Subway-Anbindung ist nicht die optimalste, man geht vom Hotel zur Subway "Old-Street" gute 10 Minuten, hat von dort aus aber alle Möglichkeiten.
Kampeerbedrijf De Liede - Haarlem
Lieoever 68, 2033 AD Haarlem
21.08.2012
Der Camping-Platz de Liede liegt ein bisschen versteckt und so gesehen findet man ihn in einer wirklich ruhigen Ecke von Haarlem-Spaarnwoude, einem Ort so ziemlich genau in der Mitte zwischen Amsterdam und Zandvoort.
Der Camping-Platz ist nicht sehr groß und wirkt dadurch recht gemütlich. Es gibt wenige feste Caravans vor dem Hauptgebäude sowie einen separaten Platz für Zelte und Wohnwagen. Einen Stell-Platz zu reservieren ist nicht möglich aber man kann vor der Anreise anrufen und sich nach freien Plätzen erkundigen. Die Eigentümer sind sehr nett und locker was den Aufenthalt angeht. Es gibt wie in vielen Camping-Plätzen, ein kleines Bistro mit simplen Speisen, kleinem Frühstücksangebot und Bierausschank vom Faß (Heineken), einem Pool-Billard-Tisch sowie eine Aussenterrasse direkt am Wasser. Hier werden auch Motorboote verliehen.
Direkt am Bistro-Gebäude befinden sich die sanitären Anlagen. Diese sind ausnahmslos in Ordnung, werden gut gepflegt und mit holländischem Radio beschallt. Die Duschen sind separat abschließbar und haben jeweils einen kleinen Vorraum zur Ablage sämtlicher Klamotten. Duschen kann man 7 Minuten für 1 Euro. Netzanschlüsse für Rasierer sind an den großen Spiegeln vorhanden.
Direkt an den Zeltplätzen gibt es ein weiteres kleines Sanitär-Häuschen mit Toiletten, Pissoir, Waschbecken, Chemieabfall-Becken und Stromanschluss um z.B. beim Zähne putzen mal schnell das Handy wieder aufzuladen ;)
Stromverteiler sind auch auf den Plätzen vorhanden, man muss an Anschluss und Kabel denken!
Der einzige und auch wichtig zu nennende Nachteil an diesem Campingplatz ist die Nähe zum Flughafen von Amsterdam. Wer absolut keinen Fluglärm mag, sollte diesen Platz meiden. Amsterdam's Flughafen zählt zu den Größten, somit auch ein hohes Flugaufkommen ohne Nachtflugverbot. Wer sich aber abends aber sowie so mit genug Heineken in den Schlaf bringt, dem sollte das egal sein.
Nun, die Highlights welche die Lage dieses Camping-Platzes ausmachen. Vom Campingplatz kann man ca. 1 km zu Fuß zur Bahn-Haltestelle Haarlem-Spaarnwoude gehen. Man kann dort auch schnell hinfahren und dort parken. Dies ist sogar umsonst und man parkt im Schatten, da sich der P&R-Parkplatz unter einer Brücke befindet.
Bevor man nun in einen Zug steigt und entweder nach Amsterdam oder nach Zandvoort fährt, empfehle ich, sich vorher noch im Ikea ein ausgiebiges Frühstück zu gönnen. Der Ikea liegt nämlich ebenfalls direkt an der Haltestelle und hat 7 Tage die Woche geöffnet. Man kann dort ab 9 Uhr schon ab 1 Euro frühstücken.
Nach dem Frühstück gibt es nun also zwei Möglichkeiten:
Amsterdam oder Zandvoort. Die Züge sind schnell und günstig, so ist man pro Person mit einem Tagesticket für 8,40 Euro in Amsterdam (ca. 17km, ca 15 Min.) oder nimmt ein Tagesticket nach Zandvoort (ca. 13km, ca. 20 Min) für 4,20 Euro.
Man hat mit diesem Camping-Platz also eine super Ausgangslage um zwei Touristen-Spots sehr gut erreichen zu können.
Sicherlich kann man von diesem Campingplatz auch sehr sehr gut mit dem Fahrrad los ziehen. Aber man sollte bedenken, dass sowohl ein Tag am Meer als auch eine Stadt-Tour in Amsterdam sehr anstrengend sein kann und der Rückweg dann sehr sehr lang wird.
Ich habe den Campingplatz de Liede schon zwei Mal für mehrere Tage besucht um die oben benannten Orte auf zu suchen, aber auch für andere Orte (Haarlem ist sehr schön) und Sehenswürdigkeiten ist dies eine super Lage.
Viel Spaß in Holland!
rheingold - Bonn
Rheinallee 27, 53859 Bonn
20.08.2012
Top-Location in Top-Lage mit katastrophaler Gastronomie!!!!!
Ich beziehe mich hier auf die Strandbar des Hotels, den Beachclub km 660,5.
Wir sind aus der näheren Umgebung und haben uns bei dem heißen Abend einen idyllischen Aufenthalt in der Strandbar gewünscht. Unserem Wunsch konnte man aber nicht so ganz entgegen kommen.
Eine Strandbar direkt am Rheinufer, mit Kies-Strand, Liegen, Dusche, gemütlichen Liegesesseln und Palmen ist wirklich eine gute Idee. Aber das Konzept muss stimmen, die Abläufe funktionieren.
Da wir nicht direkt am Rheinufer essen wollten, haben wir uns direkt am Hotel-Gebäude unmittelbar vor der Bar einen Platz für vier Personen ausgesucht.
Am Tisch sitzend stellten wir das erste Eigentor fest: Am Tisch festgeschraubte Windlich-Halterungen und Blech-Blumentöpfe sollen wahrscheinlich dem Diebstahl trotzen, aber man hat a) nicht ausreichen Platz, da man Besagtes nicht verschieben kann und b) UND DAS GEHT GAR NICHT, werden diese Utensilien als Aschenbecher genutzt/missbraucht UND NICHT ENTLEERT (WIE AUCH???) Permanent hat man also einen Kippengeruch um die Nase.
Die Bedienung erschien freundlich, aber total überfordert da es aufgrund des Wetters doch gehr großen Andrang gab – hier hat der/die Chef/in bei der Planung wohl geschlafen. Es war tagelang im Voraus bekannt dass es am Wochenende bestes Sommerwetter geben würde, da stellt man mehr Personal/Aushilfen auf.
Somit warteten wir dann 30 Minuten auf zwei Cola, die wir uns dann auch noch selber holen mussten – verwässert, kein Interesse daran uns jetzt schon zu beschweren und wieder 30 Minuten bei 38 Grad auf neue Getränke zu warten.
Jetzt kommt aber der Knüller: das Essen.
Ich und meine drei Begleitpersonen haben nie so etwas liebloses und dreistes gesehen wie in dieser Strandbar. Bestellt wurden: Hamburger, Cheeseburger, Country Potatoes und eine Ofenkartoffel. Wirklich einfache und simple Gerichte. Die 25 Minuten Wartezeit waren völlig in Ordnung.
Hamburger und Cheesburger bestanden aus dem gewöhnlichen Brot, waren aber lediglich NUR mit einer Scheibe Fleisch belegt. Das war's. Ausser bei dem Cheesburger die obligatorische Scheibe Käse. Mehr nicht. Brot, Fleisch, Brot und eine undefinierbare Soßenpampe. Mag ja sein dass dies die "Burger Art des Hauses" sind, aber unter dem Namen "Gigant" habe ich mehr erwartet als eine fertige Burgerfrikadelle in Brot. Die Burger kamen dann auch noch lauwarm, die Pommes als Beilage waren labrig und kalt. Geschmacklich war alles ausreichend, da wir einen Tag im Wasser verbracht hatten, trieb der Hunger die Burger rein. Der Beilagensalat war aber die Oberfrechheit. Der Kellner der die Glasschalen brachte MUSS gemerkt haben, wie verdammt heiss die Salatschalen waren (er hat einen Daumen in der Schale), hat aber nichts gesagt. Der Salat war dann eine einzige matschige Pampe – zumal die Gurkenscheiben vertrocknet und der Salat NICHT frisch sondern BRAUN war. Unangerührt blieben die Salate stehe. Was für eine unnötige Essensverschwendung!!!
Die Ofenkartoffel war definitiv nicht durch, der Salat darunter ebenfalls nicht frisch und stellenweise braun – der braune Wurzelansatz von diesem Salat war der einzige Höhepunkt an diesem Gericht.
Dass der "Koch" es nicht mal schafft eine Fertig-Kartoffel in der Mikrowelle zu garen ist verdammt traurig, aber wenigstens wusste er anscheinen gerade noch so, wie man die Country Potatoes in die Fritteuse schmeißt. Diese waren in Ordnung.
Jetzt kommen wir zum oben erwähnten Punkt, der Dreistigkeit. Zu den Country-Potatoes wurde Ketchup und Majo bestellt, zu einem Burger Mayo, zum andern Ketchup.
Dass die Soßen dann vertauscht waren und sich allesamt nur auf den Burger-Tellern befanden ist nicht weiter schlimm, Hauptsache sie waren da. Aber auf die Rückfrage bei Kellner, wo denn die Soßen zu den Country-Potatoes seien, geschah das UNFASSBARE. Der junge Mann GRIFF in die bereits vor uns abgestellten Teller, nahm die Soßen-Schälchen und verteilte sie erneut! So etwas ist ein absolutes NO GO!
Als wir mit dem "Essen" fertig waren, standen die Teller erst mal 25 Minuten vor uns auf den Tischen, wo man wie oben erwähnt nichts verschieben konnte. Irgendwann kam dann eine weitere Aushilfe und fragte ob es uns geschmeckt habe. Ich verneinte dies und der junge Mann lachte ungläubig und ich wiederholte meine Aussage und erklärte ihm die Lage ohne ihn dafür persönlich verantwortlich zu machen – wieso auch. Warum sollte der Service die, ganz krass gesagt, beschissenen "Leistung" der Küche ausbaden.
Der junge Mann kam sogar noch mal zurück und sagte dass die Küche sich entschuldige, was ihm hoch anzurechnen ist, wenn er wirklich in der Küche war und die Kritik äußerte.
Wir werden den Strandclub definitiv nicht mehr zum Essen aufsuchen. Da die wenigen und bedauernswerten Aushilfen mit dem Aufkommen total überfordert sind, werden wir auch nicht mehr auf ein Bier vorbei fahren. Da nimmt man sich lieber selber ein kühles Sixpack mit und setzt sich an anderer Stelle an den Rhein.
Lieber Strandclub 660,5, wissen Sie was wirklich traurig ist? Mit (wahrscheinlich) nur einer Aushilfe mehr und ein paar ganz wenigen Handgriffen sowie ein paar Gurkenscheiben, Tomaten, Zwiebeln und frischem Salat, hätten Sie mindestens vier Sterne von mir bekommen. Am liebsten würde ich aber gar keinen geben. Alleine schon wegen der Dummheit aus so einer Location, nicht das Beste heraus zu holen.
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