»think diffrent!«
Am Marktplatz, 24582 Brügge
cps2006
am 16.01.2009
Ein Geheimtipp noch, weil einerseits in der kleinen Gemeinde Brügge bei Bordesholm versteckt, andererseits selbst Bordesholm bei Neumünster nicht unbedingt Ziel eines Sonntagsausfluges ist, ist das Café “Das kleine Haus” in Brügge.
Im Gebäude eines restaurierten Pfarrhauses der Kirche von Brügge aus dem 18. Jahrhundert angesiedelt, weiss das Café mit selbstgebackenem Kuchen und handgefilterten Kaffee zu überzeugen, während sich Besucher auf alte Sofas und an kleine Tischen niederlassen, unter windschiefem Gebälk und mit Blick auf wie in einer Galerie aufgehängten Bildern.
Der Kuchen wird üppig geschnitten und nach einer entspannten Stunde in gemütlichem Ambiente haben wir uns dann wieder auf den Weg zurück zu unseren Freunden gemacht, hinaus in die Kälte, um bei Minusgraden den verschobenen Neujahrsspaziergang nachzuholen.
Fazit: schönes Café in historischem Ambiente.
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Koberg, 23552 Lübeck
cps2006
am 10.11.2008
Auch dieses Jahr lädt der Verband Frau und Kultur e.V wieder zu dem weit über Deutschland hinaus bekannten Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt, der jährlich mehr als 50.000 Besucher aus aller Welt anzieht und seit 1968 im Heiligen-Geist-Hospital stattfindet, ein.
Der Weihnachtsmarkt beginnt stets am Freitag vor dem 1. Advent und dauert 11 Tage - in diesem Jahr vom 28.11.2008 bis 8.12.2008.
Dort, wo einst bis Mitte dieses Jahrhunderts noch Senioren die winzigen Holzkabinen in der großen Hospitalhalle bewohnten, bestaunt heute die Besucherschar kunsthandwerkliche Produkte, geniesst das alte Gebäude, zieht Kerzen, schlendert durch die Gänge, kauft Waffeln, trinkt Glühwein und geniesst die Stimmung, die durch musikalische Gastdarbietungen von Chören und Instrumentalgruppen eine besondere weihnachtliche Stimmung in den festlich geschmückten Räumen vermittelt.
Mehr als 150 Kunsthandwerker, die von einer Jury des Verbandes ausgewählt werden, stellen ihre Arbeiten aus und zeigen Ihnen alte und neue kunsthandwerkliche Techniken. Sie kommen aus ganz Deutschland, Skandinavien, dem Baltikum und vielen anderen europäischen Ländern. Das Angebot ist vielfältig und anspruchsvoll: man findet Keramik, Porzellan und Glas, Handwebearbeiten, Seidendesign, Hüte und Handarbeiten, Kinderkleidung und Puppen, florale Arrangements, Taschen und Rucksäcke aus Leder, Schmuck und Schmiedearbeiten, traditionelle Zinnverarbeitung, Holzspielzeug, Drechslerarbeiten, Krippen und Pyramiden aus dem Erzgebirge, Bücher, Kunstkarten und Aquarelle, Kerzen, Korbwaren, Besen, Bürsten und vieles mehr.
Einige Aussteller sind seit vielen Jahren dabei, dennoch legen wir Wert darauf, daß jedes Jahr viele Plätze neu vergeben werden, um auch immer wieder jungen, nachstrebenden Kunsthandwerkern eine Chance zu geben und auch neue Trends im Kunsthandwerk zu präsentieren.
Der Reinerlös des Verbandes kommt in voller Höhe kulturellen und sozialen Zwecken in der Hansestadt zugute.
Eintrittpreise: Erwachsene 2,00 EUR (auch für Gruppen), Schüler und Studenten 0,50 EUR
Öffnungszeiten: täglich 10.30 - 19.00 Uhr (am Eröffnungstag ab 12.00 Uhr bis 21.00 Uhr)
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Dircksenstraße 36, 10179 Berlin
Motel One Berlin-Alexanderplatz
cps2006
am 27.10.2008
Kürzlich zu “10 Jahre Bundeskultur” in Berlin (http://tinyurl.com/6m484y) wurde ich vom SPD-Reiseservice in diesem Hotel einquartiert. Das Motel One liegt sehr zentral in einer Seitenstraße vom Alexanderplatz - Fußweg zur S-Bahn/Bahn beträgt gerade mal 5 Minuten.
Die Zimmer sind klein, aber im Vergleich zu z.B. ETAP von angenehmer Eleganz … Doppelbett, kleiner Schrank, Design-Lampen, Flatscreen (letzterer spielt beim Eintritt ins Zimmer ein Dauer-Beruhigungsprogramm ab: zu Ambient-Klängen wird ein Blick in ein Aquarium gezeigt), türkisblaue Decken und eine kleine Nasszelle, die aber schön gestylt ist (einzel stehendes rundes Waschbecken, Glasscheibe trennt Dusche ohne Rand).
Das Büffet am Morgen (Aufpreis 6,50 EUR) ist sehr reichhaltig, der schön gestylte Empfangs-/ Aufenthalts-/ Essbereich tut ein übriges um sich wohl zu fühlen.
Fazit: bei der nächsten Reise werde ich erstmal die Motel One Hotels abchecken, bevor ich woanders buche.
Veröffentlicht auf: twitter.com/cps2006
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Kehrwieder 4, 20457 Hamburg
Spielzeugmuseum in der Speicherstadt
cps2006
am 13.10.2008
if you are looking for a museum where you can go back to the early days of childhood visit this toy-museum. located in the HAFENCITY / SPEICHERSTADT of hamburg in an old warehouse it is full of old wooden toys, teddybears and all that stuff you thought you would never see again - only if you didn’t throw away this stuff. wonderful - a journey back in time.
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Kehrwieder 4, 20457 Hamburg
Spielzeugmuseum in der Speicherstadt
cps2006
am 12.10.2008
“Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah” - das könnte meine Entdeckung des Jahres in Hamburg umschreiben, die mir Ende September 2008 ganz unverhofft gelang.
Eigentlich war ein Besuch des Miniatur Wunderland geplant, da ich nach Teilnahme an der Veranstaltung “Hauptsache Kultur - 10 Jahre Bundeskultur” in Berlin und der Rückreise nach Hamburg noch 1/4 Tag Urlaub zu überstehen hatte, bevor ich um 14 Uhr wieder zur Arbeit s(w)ollte. Aufgrund schlechten Wetters (das war die Woche mit dem Dauernieselregen) die geplante Tour mit der No. 62 auf der Elbe nach Oevelgönne ins sprichwörtliche Wasser gefallen, sollte die Modelleisenbahn mir den Resturlaubstag verschönern. Ankunft kurz nach 10.00 Uhr … und bereits mehr als 40 Minuten Wartezeit.
Was nun? Zum Glück hatte der Fahrstuhl auf dem Weg in den 3ten Stock kurz im 2ten des alten Speichers gehalten und ich hatte einen Blick auf das Schild “Die Dachbodenbande” erhascht. Was mag das sein? Egal, ich wollte zur Eisenbahn. So aber verschreckt von zuviel Wartezeit, Regenschauer draussen und noch 3 1/2 Stunden rumzukriegen, war klar: die Dachbodenbande hatte mein Interesse geweckt.
Der Eingang - ein bärtiger Typ am Tresen, 6 Euro Eintritt (“naja, egal, das machen wir jetzt einfach mal”) und eine schwere Dachbodentür, die es aufzustemmen gilt … und dann: UNGLAUBLICH, einfach unglaublich: ich stehe in einem Raum, der bis an die Decke gefüllt ist mit altem Spielzeug. Spielzeug, Spielzeug, Spielzeug … wohin ich auch schaue.
Scheinbar zufällig dahingewürfelt - alte Puppen, Holzspielzeug, Laster, Metall-Eisenbahnen, alte Lampen, Schaukelpferde, alte Illustrierte, abgenutzte Plüschtiere. Bald sehe ich, dass hier nichts “scheinbar” ist, sondern liebevoll arangiert - inszeniert auf einem Dachboden als Gesamtkunstwerk, begehbar, erlebbar.
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Aus dem Prospekt möchte ich zitieren:
“Das Spielzeugmuseum lebt von der Aura der Gegenstände aus vergangenen Zeiten. Bespielt, beschädigt, geliebt und vergessen. Altes Spielzeug kann uns in die Lage versetzen, uns zu erinnern, lang vergessenen Gefühlen aus Kindertagen nachzuspüren und uns selbst zu begegnen.” -------------------------------
Das mache ich dann - fast 3 Stunden lang versinke ich einer Traumwelt. Angefüllt mit Spielzeug bis zum Abwinken - nicht unbedingt Kindheitserinnerungen (obwohl auch etwas Plastikspielzeug dabei ist) aber doch Gegenständen, die danach rufen, in die Hand genommen zu werden. Ob dies hier erlaubt oder gewollt ist, wird nicht klar, aber dies Museum ist wie kein zweites: keine Ausstellungsstücke “geordnet” in Vitrinen präsentiert in keimfreier Atmosphäre, sondern ein Eintauchen in ein Wunderland.
Man merkt meine Begeisterung mir wohl an.
Am Empfang wieder angekommen, kaufe ich noch ein Blechschild des Museums mit dem Logo - darauf 8 Plüschtiere. Abgetragen und bespielt sitzen sie in einem Blechtretauto auf einer der Speicherstadtbrücken - als ob sie dabei sind, in eine neue Welt aufzubrechen. Diese allerdings findet der Besucher in diesem Museum - unerwartet und beglückend … eine Reise durch die Zeit.
Fazit: dieses Museum ist eine unglaubliche Bereicherung für die Hamburger (um nicht zu sagen Deutschlands) Museumslandschaft. Möge es noch lange bestehen.
Einen Förderverein habe ich bereits angeregt - ich könnte mir durchaus vorstellen, per einmaligem Jahresbeitrag so oft wie ich möchte wiederzukommen und einzutauchen in dies Gesamtkunstwerk.
P.S. Fotos folgen umgehend.
Veröffentlicht auf: twitter.com/cps2006
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Spielzeugmuseum in der Speicherstadt
Kehrwieder 4, 20457 Hamburg
Lindenstraße 9-14, 10696 Berlin
Karl-Kleppe-Str. 20, 40474 Düsseldorf