» Pay no attention to that man behind the camera...«
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Fotograf Detlev Schilke am 21.10.2008
“To take photographs means to recognize - simultaneously and within a fraction of a second - both the fact itself and the rigorous organization of visually perceived forms that give it meaning. It’s putting one’s head, one’s eye and one’s heart on the same axis.” - Henri Cartier-Bresson - “Fotografieren heisst - gleichzeitig und innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde - die Tatsache selbst und die strenge Organisation der wahrnehmbaren Formen, die ihr Bedeutung geben, zu erkennen. Das heisst Kopf, Auge und Herz auf die gleiche Linie zu bringen.” - Henri Cartier-Bresson
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Fotograf Detlev Schilke am 12.04.2008
Zum Beispiel Jazz:
JAZZ CALENDIARY 2007 - Detlev Schilke - Vorwort
Nur wenigen Fotografen ist es gegeben, andere mit ihren Bildern das Hoeren zu lehren. Detlev Schilkes Fotos singen nicht nur deshalb, weil er Musik fotografiert. Wenn er einem Musiker mit der Kamera begegnet, genuegt es ihm nicht, dessen Zuege festzuhalten. Es geht ihm nicht nur um Konturen und Kontraste, Vordergrund und Umgebung. Simple Wiedererkennbarkeit ordnet sich stets spontaner Gestaltung unter. Detlev Schilke ueberwindet die Gesetze der Optik, dringt hinter die Materie, loest Vibrationen aus. Seine Glissandi lassen das Auge durch scheinbar undurchdringliche Fassade gleiten, und Details sagen oft mehr als das Ganze. Es kann der Fuss eines Musikers sein oder ein neben dem Instrument zusammengerolltes Kabel, das Schilke ins Auge faellt und Aspekte eines Kuenstlers entbloesst, die so viel tiefer gehen als ein gut getroffenes Konterfei. Man muss dem jeweiligen musikalischen Moment nicht beigewohnt haben, um ihn durch Detlev Schilke mit der vollen Kraft aller Sinne zu imaginieren. - Von Detlev Schilke lernte ich nicht nur, meinem Ohr zu vertrauen, sondern ueber Musik zu erzaehlen, ohne sie analog zu beschreiben. Seine Fotos hievten mich auf den Weg zu der Erkenntnis, dass es niemals um das Offensichtliche geht, sondern immer um das, was man darueber hinaus fuer sich entdeckt. Hinter die Oberflaeche zum Wesen des Klanges zu dringen. Sich nicht mit dem individuellen Ausdruck anderer zu identifizieren, sondern ihm mit einer ebenso individuellen Haltung zu begegnen. Schilkes visueller Zauber ist extrem emotional. Er ist intim, ohne zu denunzieren, erzaehlt Geschichten und schreibt Geschichte. Jedes Foto ist per se Spiegelbild eines Augenblicks, doch bei Detlev Schilke sind diese Augenblicke immer als Partikel der Ewigkeit fassbar.
- Wolf Kampmann -
Herausgeber: JazzPrezzo Verlag -
Detlev Schilke Jahrgang 1956, begann 1980 mit der Jazzfotografie. 1983 erhielt er eine Auszeichnung fuer eine Fotoserie ueber den Pianisten Horace Parlan, weitere erste Preise beim -International Jazz Photo Competition Warsaw- (1988) und beim Fotowettbewerb des -ZDF JazzClub- (1989). Seit 1990 arbeitet er als selbstaendiger Fotograf in Berlin, viele Jahre fuer Tagesspiegel, Handelsblatt, taz, VDI-Nachrichten, Frankfurter Rundschau. Jazzfotos fuer Jazzthetik, Jazz Forum, Motiv, Jazz thing, Downbeat, JazzTimes, Neue Zeitschrift fuer Musik u.a. Co-Autor der Publikationen -Jazz in der DDR- von Bernfried Hoehne und -Der Marsalis-Faktor- von Christian Broecking.
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Digital and analog portrait, cultural, economic...
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