Ich bin die_kruemelente aus Berlin. Ich bin Qyper seit dem 15.12.2010
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Profil von die_kruemelente
Ehemalige Centralapotheke - Zentrum
Thomaskirchhof 12, 04109 Leipzig
17.11.2011
(aktualisiert am 09.01.2012)
Ein ausgesprochen gemütlicher Laden mit Geschichte (die sich auch in der Speisekarte findet und sogar mit nach Hause genommen werden kann). Der Kellner erschien dienstbeflissen und aufgesetzt freundlich, unverbindlich. Unser Wein war in Ordnung, das Essen eher unterdurchschnittlich. Für einen entspannten Abend in historischem Ambiente direkt gegenüber der Thomaskirche bei einem Glas Wein der perfekte Laden, essen würde ich hier kein zweites Mal.
FACTORY GIRL ! - Friedrichshain
Simon-Dach-Straße 10, 10245 Berlin
17.11.2011
Mein absoluter Lieblingsladen im Friedrichshainer Kiez. Das leckerste Frühstück weit und breit (glutenfrei und vegetarisch), Bomben-Salat, meine Brötchen werden von glutenhaltigem Zeug getrennt warm gemacht und Magnolia bekomme ich hier keksfrei mit Früchten extra hergerichtet, also auch glutenfrei. Für Allergiker, Vegetarier und Veganer ein Spaß.
Die Einrichtung könnte liebevoller kaum sein, ungemein gemütlich.
Der Knüller ist allerdings der Service – man wird begrüßt wie alte Freunde, Nachschlag wird angeboten, Sonderwünsche werden von den Augen abgelesen. Danke für die vielen wunderbaren Stunden, die ich hier schon verbringen durfte!
Café 100 Wasser - Zentrum
Barfußgäßchen / Ecke Große Fleischergasse 15, 04109 Leipzig
17.11.2011
Montags kurz vor 13 Uhr (Ende des Frühstücksbuffets – ja, das machen die hier jeden Tag!) reingeschneit (der Laden war fast leer), auf einen wahnsinnig netten Kellner getroffen, der uns empfahl, die Teller vollzuschlagen, das Buffet würde etwa in 15 Minuten abgeräumt. Für knappe 5 Euro ein unglaublich reichhaltiges Buffet – Eier, verschiedene leckere Salate (auch vegetarisch und glutenfrei), Käse (ok, Schnittkäse), Wurst, Lachs, Müsli. Nur der Saft war nicht berühmt. Ein ausgesprochen luxuriöses Studentenfrühstück (auch wenn das Studium schon einige Jahre zurückliegt).
Das Café selbst ist eingerichtet wie der Name vermuten lässt, für meinen Geschmack sind die Stühle im Vergleich zu den Tischen zu niedrig. Etwas schmuddelig, Studentenkneipenfeeling.
pentahotel Leipzig - Zentrum-Ost
Grosser Brockhaus 3, Brockhauszentrum, 04103 Leipzig
17.11.2011
Ich war nun schon das zweite Mal privat im pentahotel und habe den Aufenthalt wieder sehr genossen. Das Konzept der integrierten Rezeption und Bar finde ich absolut großartig – das erste Hotel, in dessen Lobby ich mich wohlfühle: großartige Einrichtung, verschiedene Ecken (sogar eine spezielle Leseecke) zum Zurückziehen, gemütliche Sessel und Couches, ein Pool-Billard-Tisch zur kostenlosen Verfügung, grandiose Beleuchtung, extrem einladend und gemütlich. Als langsam empfanden wir den Service nicht, etwas mehr Koordination und zuweilen Freundlichkeit würde nicht schaden. (Ich fürchte, die fleißigen Mitarbeiter sind etwas überlastet.)
Die Zimmer sind geräumig, durchgestylt in einem mir sehr angenehmen Stil, farbenfroh und freundlich – das Hauptaugenmerk des Designers lag scheinbar in den vielen liebevollen Details. Absolutes Wohlfühlfeeling in den großen Betten und superweichen Decken. Die Regendusche ist phänomenal, auf Kanal 1 des Fernsehers flackert ein Kaminfeuer.
Einige kleine Mankos gibt es dennoch:
1) Vom Sonntagsbrunch waren wir nicht begeistert – für mich als Allergiker ist das sowieso selten ein Spaß, aber von “Brunch” konnte keine Rede sein. Der Prosecco war abgeperlt und fast leer als wir 1,5 Stunden vor Schluss eintrafen, unserer Bitte nach Nachschub wurde unwirsch Folge geleistet. Ich ernährte mich von Käse und Eiern, Veganer würden verhungern. Ansonsten fanden sich die übliche Wurst, Eier in drei Variationen, etwas Kuchen, eine große Brötchenauswahl (leider nichts Glutenfreies), blasse Tomaten und unspektakuläre Cornflakes. Keine Salate. Dazu Brokkoli, Fisch und trockener Reis. Muss man nicht haben.
2) Die Musik in der Lobby während der Abendstunden war für meinen Geschmack deutlich zu laut (offensichtlich beabsichtigte man Discofeeling), über das Genre lässt sich streiten, ich fand’s furchtbar – Teenie-Pop. (Auf den Zimmern hört man übrigens nichts davon.)
Restaurant "Johann S." - Zentrum
Thomaskirchhof 17, neben dem Bachmuseum, 04109 Leipzig
17.11.2011
Netter Laden, langweilige Einrichtung, schöner Ausblick aufs Bach-Archiv und Thomaskirche. Der Kellner wirkte freundlich, zeigte sich bei der ersten Erwähnung meiner Glutenallergie allerdings bereits überfordert. Der Koch offenbar auch: Mein Salat mit warmem Ziegenkäse wurde mit vier Scheiben Baguette direkt auf dem Grünzeug serviert. Meine Bemerkung, dass das Brot keine gute Idee war, stutzte er kurz, dann fiel ihm offenbar meine zuvor erläuterte Allergie wieder ein. Er nahm den Teller mit in die Küche und kam keine zwei Minuten später wieder zurück – offenbar hatte man das Brot lediglich vom Teller genommen. An dieser Stelle hätte ich lautstark protestieren müssen, hielt das aber für sinnlos (wer glaubt schon, dass bereits ein Krümel gefährlich ist) – beim nächsten Mal hätte der Teller vermutlich nur 10 Minuten länger in der Küche gestanden. Ich habe den Salat wider besseren Wissens vertilgt, wohl war mir dabei nicht. Meine Röstitaler an Rahmgemüse schmeckten fad, das Gemüse war wabbelig (ich vermute Tiefkühlkost).
Wenigstens meinen Begleitern schienen Hirschgulasch und Entenbrust zu munden. Als Allergiker und Vegetarier hingegen kann ich nur abraten.
die_kruemelente Tu mir bitte den Gefallen und mach Dich darüber schlau, was Zöliakie bedeutet (die “Glutenallergie”), dann kannst Du vielleicht besser einschätzen, ob mein Kommentar wegen des Baguettes überzogen ist. Es ist nicht nur unverschämt nach meiner Erläuterung der Allergie und deren Konsequenzen, das Brot lediglich vom Teller zu nehmen, es ist für mich vor allem gefährlich.
16 Februar 2012
Tsetsilas Vassilos Alexandros Griech. Spezialitäten - Pieschen-Nord/Trachenberge
Großenhainer Straße 35, Dresden
17.11.2011
Etwas versteckter Laden, Einrichtung ok, griechisch ist sie sicher nicht, auch nicht wirklich bemerkenswert. Der Kellner war freundlich und flink, auf meine Nachfrage nach Gluten im Essen reagierte er zunächst etwas verwirrt, gab dann aber bereitwillig Auskunft über die Inhaltsstoffe.
Eine reichliche Menü-Auswahl bleibt den Fleischessern vorbehalten, als Vegetarier gestaltete sich die Suche nach einem Hauptgericht schwierig, mit Allergie unmöglich. Zwei Vorspeisen taten es auch, wobei ich schon bessere Ofenkartoffeln hatte. Der Tzaziki schmeckte hervorragend, die (extra unbemehlt) gebratenen Auberginen und Zucchini ebenfalls, mein überbackener Schafskäse sehr würzig und die Souflaki meines Begleiters schienen ebenfalls zu munden.
Der Laden liegt praktischerweise in kurzer Laufdistanz zum NH Hotel in Dresden, man kann also locker vor einem Konzert im ebenfalls nahen Alten Schlachthof hier reinschneien, sich vegetarisch den Bauch vollschlagen und anschließend im Ex-Schlachthof der ermordeten Tiere gedenken.
Zest (veg. Restaurant ) - Connewitz
Bornaische Str. 54, 04277 Leipzig
17.11.2011
Wir hatten Glück, vergangenen Samstag gegen 20 Uhr noch zwei Plätze an der winzigen Bar im Zest zu ergattern (die wir später gegen einen Fensterplatz tauschen konnten), der kleine Laden war rappelvoll. Die Einrichtung entspricht nicht unbedingt dem, was ich “total gemütlich” nennen würde, eher praktikabel-modern/industriell.
Wir starteten mit einem ausgezeichneten Weißburgunder und einem Khaki-Kokos-Ingwer-Saft – abgefahrenes Zeug. Als Vorspeise glutenfreier, warmer Belugalinsen-Salat mit geräuchertem Tofu und Portulak (mein Lieblingsgrünzeug) – ich hätte vom Stuhl kippen können so unglaublich lecker war der. Die Maronensuppe fiel in die gleiche Kategorie. Auch die Hauptgerichte schmeckten ausgezeichnet, warfen uns allerdings weniger von den Socken als die Vorspeisen/Salate. Für Dessert war danach beim besten Willen kein Platz mehr. Aber Säfte… unglaublich irre, leckere Mischungen. Nach den glutenfreien Menüvarianten sollte man fragen, sie sind in der Karte nicht speziell gekennzeichnet, die Mädels kennen sich allerdings damit aus.
Den Laden kann ich besten Gewissens weiterempfehlen – glutenfrei und vegan, das macht mich sehr glücklich.
KOS-House Inh. Doulgeris, Angelos - Friedrichshain
Karl-Marx-Allee 129, 10243 Berlin
31.07.2011
(aktualisiert am 03.10.2011)
Ich war kürzlich zum ersten Mal im KOS House, bisher hatte mich der Plastikstuhlflair draußen und die darauf sitzende Kundschaft doch eher abgeschreckt. Man soll ja alles mal probieren.
Personal: Freundlich und schnell, aber unpersönlich.
Essen: Lecker, sowohl das vegetarische (wovon es leider nicht viel auf der Karte gibt) als auch das fleischbelastete. Mit meiner Glutenallergie sind Kellner und Küche gut klargekommen, auch wenn die weibliche Bedienung meine penetranten (aber notwendigen) Nachfragen offenbar etwas nervig fand.
Preis: Viel zu hoch. Für vier Sorten überbackenen Käse mit etwas Tomatensauce in Größe einer Vorspeise finde ich 7€ zu viel. Bei den restlichen Gerichten verhielt es sich ähnlich.
Amar - Kreuzberg
Schlesische Straße 9, Ecke Falckensteinstrasse, 10997 Berlin
03.10.2011
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Schneller, aber unpersönlicher Service, bei dem ich nicht sicher war, ob meine Glutenallergie wirklich ernst genommen wurde. Das Essen war mittelmäßig (Presshuhn, aufgewärmte Malai Kofta, Gummigemüse), die Getränke mit Eis verdünnt (Eis im Lassi, weißjanich). Der Laden war mal in Ordnung, aber das ist lange her. Nicht empfehlenswert.
Hotel & Spa Sommerfeld - Kremmen
Beetzer Str. 1a, OT Sommerfeld, 16766 Kremmen
21.05.2011
Eine Weiterbildungsmaßnahme führte mich diesmal ins Hotel & Spa Sommerfeld. Um das Ende vorweg zu nehmen: Nettes Hotel, für Allergiker so gar nicht zu empfehlen.
Das Hotel ist sehr hübsch gelegen, mitten in der Natur. Direkt um die Ecke gibt es einen Teich, den Kröten liefen wir auch auf der Terrasse über den Weg (hab mich gefreut). Nur des Nachts hätten die grünen Gesellen und die beiden Nachtigallen die Lautstärke etwas runterdrehen können. Kleines, aber feines Zimmer, sehr sauber, mit Gaze vorm Fenster. Das Bett war Bombe, wunderbar weiche Bettwäsche. Das Spa habe ich nicht aufgesucht. Die Tapete (es mag albern klingen) im Bad und auf dem Gang zu den Zimmern: grandios, einfach grandios. Auch der Tagungsraum war in Ordnung, eine Klimaanlage wäre angenehm gewesen.
Service und Essen (vom Frühstück abgesehen) haben den ansonsten guten Eindruck leider vollkommen ruiniert. Trotz frühzeitigen Telefonats mit dem Küchenchef des Hotels, der mir nach Beseitigung einiger Unklarheiten glutenfreies Essen zusicherte, gab es kaum Glutenfreies: grüner Salat, Tomaten, Pilze. Die Fischpfanne des ersten Mittags (nach Auskunft des Kochs glutenfrei) hätte ich besser nicht gegessen. Ein Koch bereitete mir am Abend netterweise "unbemehlten Fisch" und etwas Gemüse zu. Der Nachtisch kam aus der Tüte - glutenfrei, habe die Zutaten lesen dürfen - schmeckte auch so. Das Frühstück war ausgesprochen reichhaltig, ich fand Rührei mit Kräutern und gebratene Tomaten, lecker. (Leider nicht das zugesicherte glutenfreie Brot.) Das zweite Mittag bestand aus oben erwähntem Salat, mehr wollte ich nicht risikieren. Allerdings scheine ich nichts verpasst zu haben, meine Kollegen waren vom Essen auch nicht hingerissen. Für den Service galt das Gleiche (bis auf 2 Ausnahmen). Unsere Bitte, einige Flaschen Wasser und Apfelsaftschorle mit einigen Bechern nach draußen mitnehmen zu dürfen (unser Training fand dort seinen Abschluss), wurde mit ausgesprochenem Unmut und Widerwillen quittiert, die Kellner erschienen kühl und ohne Elan. Schade, ich fahre bestimmt nicht noch einmal hin.
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