Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin
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am 09.02.2009
Über’s Essen kann ich nicht schreiben, aber der Chardonnay war nicht des Trinkens wert. Die Thekenkraft hatte an diesem Abend nicht die beste Laune, aber trotzdem ist die Kantine irgendwie super. Die Durchsagen “Techniker bitte auf die rechte Seite” und ähnliches machen das Ganze sehr authentisch. Wir hatten sogar ein Erlebnis der besonderen Art. Als wir reinkamen saß nämlich am Tisch direkt an der Tür ein sehr fülliger Koch, ausstaffiert mit Kochmütze und grüner Schürze, den ich doch glatt für eine dieser lustigen Plastikfiguren vor schlechten Restaurants gehalten habe. Als er sich dann gen Küche bewegte wurde mir mein Fehler bewusst und ich war heilfroh, nicht wie sonst bei solchen Figuren üblich erst einmal die Nase gestupst zu haben…
Gerne würde ich mal nach einer Aufführung wiederkommen und dann auch mal die Gerichte testen…
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Oranienburger Straße/Tucholskystraße, 10117 Berlin
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am 09.02.2009
Ich habe mir am Wochenende auch gleich eine Jahreskarte zugelegt. Wenn man nicht allzuviel von Fotographie versteht, ist man nach einer Stunde durch die Ausstellung durch und hat tolle neue Eindrücke gesammelt. Die aktuellen Ausstellungen “wowe. Essence. Twenty-five Years of Portraits” und “Jerry Berndt. Insight. Fotografien der Nacht” haben mir sehr gut gefallen.
“Lloyd Phillips. The International. A Journal” war interessant aber definitiv nicht so künstlerisch wie die ersten beiden. Die Videoinstellation “Ballad of the green Beret” (oder so ähnlich) hat mir einen Ohrwurm verpasst, aber es gibt schlimmeres.
Das Haus selbst ist irgendwie spannend. Ich hatte es mir anders vorgestellt, eher noch weniger mit Beton verbaut. Aber es hat was…
Ich freu mich schon auf die nächste Ausstellung. “Annie Leibovitz. A Photographer’s Life. 1990 - 2005” Vor allem, weil ich jetzt ja jederzeit schnell mal rein kann.
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Schönhauser Allee 45, 10437 Berlin
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am 09.02.2009
Das Manolo ist ein netter Coffee-Shop, wie sich diese Selbstbedienungscafés ja seit einigen Jahren nennen. Die Kuchen/Torten sind mächtig und schmecken ganz ordentlich. Für einen Coffeeshop gibt es sogar echt guten Kaffee (Ja, leider ist das tatsächlich so, in Coffeeshops gibt es meist keinen Kaffee, warum auch immer.)
Die heiße Schokolade soll übrigens klasse sein…
Für Durstige gibt es Produkte jenseits der bekannten Limonadenplörre. Die Einrichtung ist nett, entspricht den gängigen Klischees dieser Art Cafés.
Einziger Minuspunkt und daher nur vier Sterne: Es darf im vorderen Bereich geraucht werden. Und blöderweise halten sich ein paar Leute auch daran. Schade.
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Pappelallee 84, U2 - Eberswalder Straße, 10437 Berlin
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am 09.02.2009
Ich kann mich meinen Vorschreibern leider nicht anschließen. Mein Eindruck reicht gerade mal für zwei Sterne. Das Ambiente ist zwar nett, die Bedienung auch, aber das Essen war unterer Durchschnitt. Dazu kommt noch, dass es keine Toilette gibt. Bei nahezu 20 Sitzplätzen eigentlich ein Unding.
Schön ist die übersichtliche Speisekarte, die sogar für Vegetarier genug Auswahl verspricht. Leider haperte es (vielleicht ja nur an diesem Abend?) etwas an der Umsetzung der wohlklingenden Speisen. Das Gim bab als Vorspeise (eine Art koreanisches Sushi) war Durchschnitt, die Man Du (gefüllte Teigtaschen) waren leider nciht selbstgemacht. Die rote Chilisauce, die zum Bi Bim Bab gereicht wurde war alles, nur nicht scharf und würzig, das Kimchi war okay, aber dafür war der Reis irgendwie mehlig. Das Gemüse war okay, die zum Bi Bim Bab gereichte Misosuppe war absolut geschmack- und somit völlig harmlos.
Von allen koreanischen Restaurants und Imbissen, die ich in Berlin nun schon probiert habe, war dieser der schlechteste. Schade. Es machte einen sehr guten Eindruck…
Trotzdem werde ich das bei Gelegenheit nochmal testen. Wer weiß, vielleicht hatten sie nur einen schlechten Tag?
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Georgenstraße 4, 10117 Berlin
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am 31.01.2009
Das Café Chagall ist nett, wenn man gerade in der Gegend ist und nicht noch ewig nach einem guten Café suchen möchte. Mich explizit dorthin verabreden würde ich mich nicht, die Weinkarte ist lausig, die Cocktailkarte nichts für Menschen, die nicht auf diese pappig-süßen-Sahne/Saft-Cocktails stehen und die Essenkarte ist auch eher unterer Durchschnitt. Das Café selbst ist mit Holztischen und Stühlen, auch einigen Ledersesseln ausgestattet, aber das hat man schon tausendmal gesehen. Das raumfüllende Wandgemälde ist nicht mein Geschmack, stört jetzt aber auch nicht weiter. Was eher stört ist der Lärm. Es rattert alle paar Minuten die S-Bahn drüber und die Gäste kontern dafür mit umso lauteren Gesprächen. Den gemütlichen Sonntagsplausch sollte man also eher woanders hinverlegen.
Absolut spitze ist jedoch einer der Kellner. Aufmerksam und schwer auf Zack. Ein absoluter Pluspunkt, der allein schon einen Stern verdient hat.
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