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Ich bin emeidi . Ich bin Qyper seit dem 29.07.2007

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Hotel Badner-Hof - Leukerbad

Kurparkstrasse 13, 3954 Leukerbad

19.04.2009

Nach einer kurzen Internet-Recherche zur Wahl eines Restaurants für den Samstag-Abend stach das Restaurant Grichting & Badnerhof auf Grund seiner exklusiven Speisekarte die ebenfalls zur Diskussion stehende Walliser Kanne und das Restaurant Alfa aus.

Obwohl uns die Aussenseite des Restaurants Ende April mit der Weihnachtsbeleuchtung eher kitschig daher kam, traten wir in das Lokal ein. Wir sollten nicht enttäuscht werden.

Leider warteten wir einige Minuten vergeblich darauf, dass wir vom (offensichtlichen) Chef der Servier-Equipe an einen Tisch gewiesen wurden. Nach einigen Minuten setzten wir uns deshalb an irgend einen der freien Tische.

Das Lokal war zu diesem Zeitpunkt etwa einem Drittel gefüllt. Einem eher älter anmutenden, aus Holz bestehenden Teil, etwas erhoben, steht ein etwas neuerer Teil (ein Wintergarten?) gegenüber, der mit modernerem Interieur auftrumpft. Die Holzwände sind interessant geschmückt und machen einen romantischeren Eindruck als der Wintergarten. Der Weg auf die Toiletten im Untergeschoss führt durch die Rotisserie mitsamt Bar (bei uns weder von Angestellten noch von Restaurantbesuchern bevölkert) vorbei an einem Schaufenster, durch welches man die Küchenmannschaft beobachten kann. Diese Transparenz gibt klar einen Pluspunkt! Die Toiletten machen zudem auch einen äusserst sauberen und luxuriösen Eindruck.

Nach einigen Minuten wurde uns dann die Speisekarte gereicht (eine übereinstimmende Version findet sich auch im Internet) inklusive dem Ausdruck des Tagesmenüs. Um die Entscheidfindung zu unterstützen, bestellten wir einen alkoholischen Apéro mit Erdbeergeschmack, welcher vorzüglich schmeckte.

Nach einer Weile hatten sich jeder von uns für eine Hauptspeise entschieden. Bei mir gab es “Medaillons vom Schweinefilet auf Schalotten-Portweinjus”, eingeleitet von einer Kürbiscrème-Suppe. Begleitet wurde die Hauptspeise mit einer Flasche Gamay, welche ich mit meinem Bruder teilte. Zwei Personen entschieden sich für das Kalbs-, eine für das Lachs-Cordon-Bleu ohne Vorspeise.

Die Kürbissuppe liess eben so wie die Hauptspeisen längere Zeit auf sich warten, was ich aber nicht als negativ auffand - erstens blieb uns Zeit, sich in Gespräche zu vertiefen, andererseits war die Qualität des Essens die Warterei ohne weiteres wert.

Die Medaillons schmeckten köstlich, die Sauce schmeckte vorzüglich, das Gemüse war knackig, aber nicht roh. Auf den ersten Blick empfand ich das kleine Beilagenteller mit hausgemachten Spätzli als mengenmässig zu wenig, doch als das Teller mit der Hauptspeise leer war, war ich froh, nicht noch mehr Spätzli verdrücken zu müssen. Der Schwerpunkt wurde - zu recht - auf das Fleisch gelegt. Einziger Kritikpunkt: Die Spätzli waren mir schon zu beginn des Hauptgerichtes nicht warm genug.

Während die Kochkünste überzeugen, ist ist aus meiner Sicht die Qualität der Servierdienstleistung verbesserungswürdig. Einige Kritikpunkte:

1) Aus irgendeinem Grund wurde das dreckige Geschirr bei der Bar im Erdgeschoss gesammelt. Dies führte im Verlauf des Abends dazu, dass das vom Servierpersonal angelieferte Geschirr und Gläser einen ungemütlichen Lärm verursachten. Das Ambiente des Lokals würde viel gewinnen, wenn das Geschirr im Untergeschoss gesammelt und der Waschmaschine zugeführt werden würde.

2) Ein jüngere Servierer vergass bei der Lieferung meines Desserts den Löffel, worauf ich ihn ansprach, ob man hier mit den Händen essen dürfte. Er nahm den Hinweis - wie ich auch - mit Humor und brachte den gefragten Löffel prompt an den Tisch. So etwas kann durchaus mal passieren - um aber einen 1A-Service zu bieten, dürfte so etwas aber trotzdem nicht passieren.

3) Als wir nach der Rechnung verlangten, entschlüpfte dem Chef des Servierpersonals die Aussage “Das ist eine gute Idee”. Verwundert sahen wir uns an - was wollte er damit sagen? Dass er froh war, dass wir das Lokal bald verlassen sollten?

Dennoch kann ich das Lokal bedenkenlos weiterempfehlen. Vielleicht hatte die Servier-Crew einfach nur einen schlechten Tag erwischt (die Wintersaison endete meines Wissens an diesem Wochenende). Als Küchenmannschaft würde ich mich aber dennoch darüber aufregen, weil so das eine Team die lobenswerte Arbeit des anderen Teams unnötigerweise schmälert.

Restaurant l'Heure bleue - La Chaux-de-Fonds

Avenue Léopold-Robert 29, 2300 La Chaux-de-Fonds

13.04.2009

Nach einem Ausflug in den Jura am Karfreitag 2009 hat es uns am Abend schlussendlich nach La Chaux-de-Fonds verschlagen, wo wir uns auf die Suche nach einem anständigen Restaurant machten. Leider war dies - vom Bahnhof ausgehend - gar nicht so einfach. Zwar kamen wir an unzähligen Gastronomie-Betrieben vorbei, doch diese waren eher auf Laufkundschaft ausgerichtet und sahen nicht appetitanregend aus.

Als wir der Hauptstrasse entlang flanierten, passierten wir schlussendlich das l’heure bleue. Der Servierer stand vor der Türe und musterte die Passanten. Nachdem wir uns kurz die Alternativen in Reichweite vor Augen geführt hatten, entschieden wir uns schlussendlich für dieses Restaurant, das einem Theater angegliedert ist.

Das etwa 20 Tische umfassende Lokal war fast leer; es sassen nur etwa vier oder fünf kleine Grüppchen an den vereinzelten Tischen.

Wir wurden prompt bedient und erhielten auf Anfrage die Menukarte in die Hand gedrückt (die meisten Gäste waren nur für ein Getränk eingekehrt). Die Karte war nicht überladen, was ich persönlich bevorzuge (lieber Qualität statt Quantität). Meine Freundin entschied sich schlussendlich für ein Entrecote vom Pferd mit Café de Paris, Gemüse und Pommes, während ich ein Rindfleisch-Gericht (an Pinot Noir-Sosse), Gemüse und Kartoffelstock orderte. Als Getränk orderten wir eine Flasche Pinot Noir (2006; im Eichenfass gereift), welchen wir nach der langen Wanderung im Jura als vorzüglich empfanden.

Nach etwa 20 kurzen Minuten erreichte uns das Menü, an welchem es kaum etwas auszusetzen gab. Das Gemüse war ästhetisch angeordnet, für meinen Geschmack aber etwas zu wenig. So konnte man sich aber auf das Fleisch und den Kartoffelstock konzentrieren. Ersterers war zart und die Sosse mundete vorzüglich, der Kartoffelstock war nicht so warm, wie ich ihn mir eigentlich vorstelle.

Das Geschirr wurde prompt abgeräumt, als wir beide fertig waren. Der Servierer wartete nun aber höflich darauf, dass wir auch die Flasche leerten. Als dies dann irgendwann passiert war, stand er sofort an unserer Seite und fragte nach unserem Wunsch bezüglich Kaffee und Dessert. Leider waren unsere Mägen voll. Wir verneinten dankend und wandten uns wieder einander zu.

Da mittlerweile neben uns nur noch ein Päärchen im Lokal sass, welches ein Fondue verspies, setzte sich der Servierer mit dem Koch an einen Tisch und begann ein Kartenspiel - empfand ich als sympathisch. Auf ein kurzes Zeichen von mir hin wurde das Spiel sofort unterbrochen und die Rechnung gebracht.

Alles in allem ein gutes Restaurant in der Nähe des Bahnhofs (ca. 5 Minuten Fussmarsch).

Punkt - Bern

Rathausgasse 73, 3011 Bern

29.07.2007

Exklusives (und nicht ganz billiges) asiatisches Restaurant ganz in der Nähe des Touristenmagnetes Zytglogge.

Sehr leckere Gerichte aus dem asiatischen Raum (Thailändisch, aber u.a. auch Sushi).

Zweistöckig mit einfachen Holztischen und -bänken; keine Zweier- oder Vierertische. Im oberen Stock Blick auf die Küche.

Erwähenswert ist auch, dass ein Teil des Preises für wohltätige Zwecke gespendet wird.