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Beiträge von Albert Eckert

  • Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen - Mitte

    3 2 Beiträge

    Tiergarten – Ebert-/Ecke Hannah-Arendt-Straße, 10117 Berlin

    Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

    1pxt Albert Eckert am 25.06.2008

    Das Denkmal ist ungewöhnlich, radikal anders als andere Denkmäler. Michael Elmgreen und Ingar Dragset, das dänisch-norwegische Künstlerduo kaperte quasi eine der Stelen des Eisenmanschen Denkmals für die ermordeten Juden Europas und füllte sie mit zusätzlichem Gehalt. Diese durchtriebene Form künstlerischer Aneignung, „appropriation“ wie sie es nennen, scheint zu sagen „Wir sind gleich und doch anders“.
    Der Wechsel des Videos alle 2 Jahre - es geht immer um gleichgeschlechtliche Liebe - hat das ursprüngliche Denkmalkonzept radikalisiert. Immer wieder neu geht es um ein In-Erinnerung-Rufen und nicht um ein statuarisch-abgeschlossenes Gedenken. Welches andere Denkmal wandelt sich schon alle 2 Jahre?
    16 Jahre lang habe ich mich gemeinsam mit anderen für ein solches Denkmal eingesetzt und finde das Ergebnis des künstlerischen Wettbewerbs großartig (mehr unter www.gedenkort.de ).

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  • Fischrestaurant IL-BUKKETT - Marsaxlokk

    5 2 Beiträge

    Xatt is-Sajjied 68, Marsaxlokk

    Fischrestaurant IL-BUKKETT

    1pxt Albert Eckert am 31.01.2008

    Der kleine Fischer-Hafen von Marsaxlokk ist besonders dann idyllisch, wenn nicht wie im Hochsommer dauernd Touristen-Busse dort sind. Der Blick auf ein Kraftwerk stört nicht besonders, denn direkt vor einem sind hübsche bunte Fischerboote.
    Unter den zahlreichen netten Restaurants direkt an der Uferpromenade mit Hafenblick ragt durch die Qualität des frischen Fischs, die exzellenten Zutaten und die Zubereitung der Familienbetrieb IL-BUKKETT heraus. Er ist allenfalls einen Tick teurer als andere, aber das zahlt sich aus. Als ich nach frischem Fisch fragte, brachte man mir gleich eine Platte mit verschiedenen Fischen zum Auswählen. Toll sah zum Beispiel ein frischer mittelgroßer Red Snapper (Schnappfisch) für 18 € aus.
    Ich hatte mittags eine fangfrische Dorade (ca. 12 €) mit einem gemischten Salat, Backkartoffeln mit einer Soße aus Tomaten, grünen Oliven und Kapern, Mineralwasser und einem guten Glas maltesischen Chardonnay - und habe alles in allem 18,50 € bezahlt. Dazu gab es vorher sehr gutes frisches Brot, Butter, eine hausgemachte Olivenpaste und eingelegte weiße Bohnen. Das war eigentlich eine komplette Vorspeisenportion und nicht nur ein amuse gueule. Der Service war unaufdringlich und kompetent.
    Wie gesagt: keine Edel-Gastronomie, sondern einfach ein relativ kleines Restaurant (Terasse, drinnen Tische auch im Obergeschoß), das sich auf den lokalen Fisch erstklassig versteht. Was bitteschön will man mehr?

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  • Zionskirche - Mitte

    5 4 Beiträge

    Zionskirchplatz, Berlin

    Zionskirche

    1pxt Albert Eckert am 28.03.2007

    Seit 1995 wohne ich in der Nähe der Zionskirche und kann mich an ihr von außen kaum sattsehen, innen ist sie karg und klangvoll. Bestimmt gäbe es auch über das Gemeindeleben viel zu sagen, über das Wirken des aufrechten Protestanten Dietrich Bonhoeffer zu NS-Zeiten und über die Umweltbibliothek der Gemeinde, in der sich die DDR-Opposition im Prenzlauer Berg traf, doch mich fasziniert einfach, wie prägend dieses fein verschnörkelte Musterbeispiel des Berliner Historismus für die Umgebung ist. Sicher liegt es auch an der Lage - die Kirche steht genau auf dem höchsten natürlichen Punkt Berlins - , doch mehr noch an der geschickten Platzierung. Von vielen Seiten blickt man auf diese filigrane Stadtkrone. Zu ihren Füssen hat sich donnerstags ein kleiner Bauernmarkt gebildet, dessen Besuch man mit einem Kaffee in der "Kapelle" oder einer der anderen nahe gelegenen, gut frequentierten Kneipen verbinden kann. Einer der schönsten Orte Berlins!

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  • Berliner Fernsehturm - Mitte

    4 110 Beiträge

    Panoramastr. 1 A, 10178 Berlin

    Berliner Fernsehturm

    1pxt Albert Eckert am 06.06.2006

    Mach's wie ich: mindestens einmal jedes Jahr drehe ich mit jemandem im Restaurant auf dem Fernsehturm meine Aussichtsrunde über die Stadt. Von oben sieht wirklich alles ganz anders aus, ob bei Tag oder im nächtlichen Geflimmer. Die Dinge ändern sich, wenn man sie von Weitem betrachtet. Für Gespräche über die Zukunft und das GroßeGanze bestens geeignet! Der Lift kostet zwar deftig, aber dafür ist die Ausflugsgastronomie (das Drehrestaurant dort oben)ganz passabel und vergleichsweise preiswert. Touristentage meiden! Hau einfach mal früher von der Arbeit ab und fahr mit jemand Nettem hoch.

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