Ich bin Frank aus Hamburg. Ich bin Qyper seit dem 13.02.2008
"42"
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Zum tanzenden Einhorn, Wieske's Crew GmbH
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Profil von Frank
Seekiste - Nebel
Smääljaat 2, 25946 Nebel
02.03.2008
(aktualisiert am 14.08.2012)
Die Seekiste ist ein urgemütlich eingerichtetes Restaurant, das sich selbst nicht ohne Grund als “Das besondere Wirtshaus” bezeichnen darf.
Die Einrichtung ist mit viel Liebe zum Detail und vermutlich in jahrelanger Arbeit gewachsen. Der vorgesetzte Wintergarten bietet gemütliche Atmosphäre inmitten unzähliger Pflanzen, wodurch man sich schon fast wie in einem Gewächshaus fühlt – in positiver Hinsicht.
Der Hauptraum teilt sich auf in Erdgeschoss und Obergeschoss, wobei der obere Bereich als Raucherbereich eingerichtet wurde. Beide Räume bieten zahllose Hingucker, wodurch man hier Stunden über Stunden allein damit verbringen kann, sich die vielen Schätze an den Wänden anzusehen und sich zu wundern, wie viel Arbeit mit Sammeln hier wohl drin stecken mag.
Doch nun zur Küche. Ein besonderer Tipp ist immer die Empfehlung des Tages – aber auch die restlichen Gerichte der Karte sind ohne Einschränkung zu empfehlen. Ob das die Filetspitzen vom Rind in einer Pfifferling-Cremesauce sind, oder der Kaninchenbraten auf Bratkartoffeln, ob man eher auf die Forelle steht oder lieber mit einer überbackenen Nudelpfanne Vorlieb nimmt – hier ist für jeden Geschmack was dabei. Die Portionen sind reichlich und die Preise im Vergleich zum allgemeinen Insel-Niveau sehr human. Auch die Getränke sind zu empfehlen. Hier bekommt man alles, was man in einem Wirtshaus auf Amrum erwartet. Ganz besonders zu empfehlen ist der Eiergrog. Der Knaller ist aber der sogenannte Selbstgebrannte, ein hochprozentiger Apfelbrand der auch gerne von den Stammgästen als “Muttermilch” bezeichnet wird. Einen solchen nach dem Essen würde ich jedem ans Herz legen, der gerne einen Digestif nach dem Essen genießt. Abgesehen davon ist der Besitzer ein Whisk(e)y-Sammler, wodurch man in den Genuss kommt, diverse leckere Produkte aus Schottland und Irland bestellen zu können.
Einziger (kleiner) Wermutstropfen: Während der Saison sollte man unbedingt ein paar Tage vorher einen Tisch reservieren, denn aufgrund der großen Beliebtheit ist es zu den üblichen Dinnerzeiten ziemlich ausgebucht.
Aber auch Nachmittags ist ein Besuch zu empfehlen, denn dann bekommt man diverse leckere Teesorten und verschiedene Sorten an Kuchen und Eis.
Das Ganze wird gepaart mit einer überaus freundlichen und liebenswerten Bedienung, mit der man sich auch gerne mal am späteren Abend an der Bar über das Inselleben unterhalten kann.
Mein Fazit: Eine der ganz großen Top-Adressen auf Amrum, die man sich auf jeden Fall mal zu Gemüte führen sollte.
Stückwerk - Pizzakultur - Winterhude
Mühlenkamp 18, 22303 Hamburg
18.04.2012
Leider kann ich am Stückwerk auch kein gutes Haar lassen.
Seitdem sich (wohl Anfang April) das Mü 18 dem Franchise Unternehmen Stückwerk angeschlossen hat, ist es meiner Meinung nach den Bach runter gegangen.
Ich habe seither für unseren Büro Mittagstisch nun drei Mal bestellt und wurde drei Mal enttäuscht. Sehr lange Lieferzeiten, die Gerichte werden nicht mehr beschriftet (weswegen man in einer Bürogemeinschafts-Bestellung erst mal überall reinschauen muss, um es zuordnen zu können), und dann kommt noch dazu, dass Rezepturen geänderrt wurden. Die Pasta “Aglio & Olio” ist nun nicht mehr Pasta mit Olivenöl und Knoblauch – so wie es sich gehört – sondern Pasta “Aglio & Olio & Tomate & Ruccola & Parmesan”. Das wäre nicht ganz so dramatisch, wenn diese Tatsache wenigstens auf dem Bestellzettel oder im Onlineshop stehen würde. Dort wird aber nur Knoblauch und Olivenöl angegeben, der Rest der Zutaten findet zumindest bei diesem Gericht keine Erwähnung. Allergiker und Laktose-Intolerante werden sich bedanken – und das Gesundheitsamt (wegen Fehlens der gesetzlich vorgeschriebenen Kennzeichnungspflicht) auch.
Die Pizza ist zwar akzeptabel, aber vor der Umstellung war sie super. Nun gibt es den typischen Pizza-Bringdienst-Labber-Teig, der zwar schmeckt, aber die Pizzas vom Mü 18 waren um Klassen besser und abgesehen davon bei gleichem Preis 6 cm im Durchmesser größer (jetzt nur noch 26cm statt vorher 32cm). Zyniker würden das halb-versteckte Preiserhöhnung nennen oder Franchise-Befehlskette.
Das Einzig gute, was ich momentan am Ex-Mü-18 noch lassen kann, ist die Freundlichkeit der Lieferanten und der Dame am Telefon.
Ansonsten muss ich aber leider sagen, dass der Inhaber sich mit diesem Schritt keinen Gefallen getan hat und bis wir dort wieder bestellen, wird es dauern.
bonbao - Winterhude
Mühlenkamp 19, 22303 Hamburg
18.10.2011
Eins vorweg: Die zwei Sterne gibt es nur, weil mir die Qualität der Curry Gerichte sehr zusagt, ansonsten hätte es nur einen Stern gegeben. Warum? Weil ich gestern etwas unglaubliches erlebt habe, was mir diesen Laden nun gänzlich untragbar gestaltet hat.
Wie des öfteren in letzter Zeit, haben wir via pizza.de Essen ins Büro bestellt. Im Normalfall hat das recht gut funktioniert, nur selten hat hier etwas nicht gestimmt. Was aber dieses Mal passierte, geht gar nicht.
Bestellt wurden drei Gerichte, darunter ein Mal die “Teryiaki Bowl” welches ein auf Teriyaki basiertes Nudelgericht ist. Geliefert wurden drei Gerichte, allerdings anstelle der Teriyaki Bowl kam ein “japanisches Teriyaki”
Da der Kollege dieses Essen nicht mag, unter anderem da es ein Reisgericht ist, habe ich bei Bonbao angerufen und bat darum, dass das falsch gelieferte Essen gegen ein korrektes Gericht ausgetauscht wird.
Mir wurde von der Dame am Telefon gesagt, dass es die Teriyaki Bowl nicht mehr gibt und das auch pizza.de gemeldet worden sei, das Portal aber wohl noch nicht aktualisiert wurde. Soweit ist das ja noch halbwegs ok, dafür kann das Bonbao ja nichts, wenn pizza.de ein Update nicht rechtzeitig einspielt.
Was dann kam, zerriss mir fast die Hutschnur. Sie erdreistete sich, mich darüber zu belehren, dass sie extra deshalb vorher hier angerufen habe, um diese Information zu übermitteln und zu fragen, was sie ersatzweise liefern soll. Da hier keiner erreichbar war, habe sie dann die Küche angewiesen, einmal normales Teriyaki zu machen und es mit Nudeln statt Reis zu liefern. Das wäre dann laut ihrer Aussge schließlich das Gleiche, man müsse nur das Teriyaki mit den Nudeln vermischen und hat dann eine Teriyaki Bowl.
Tja, das Dumme an der ganzen Sache war zweierlei: Zum Einen hat die Dame mich frech angelogen, denn dummerweise sind erstens genug Mitarbeiter anwesend, um ans Telefon zu gehen, und zweitens protokolliert unsere Telefonanlage jeden Anruf und von ihr ist definitiv kein Anruf registriert worden, auch kein versuchter Anruf.
Die zweite Unstimmigkeit war, dass das Teriyaki mitnichten, wie von ihr behauptet, mit Nudeln geliefert wurde, sondern ganz normal mit Reis.
Es kostete einen weiteren Anruf und ein Weiterverbinden zum Geschäftsführer, um klarzustellen, dass man mit dieser Aussage nicht einverstanden sei und den Preis des Teriyaki zurückfordert, was dann auch drei Stunden später erledigt wurde.
Fazit: Das Bonbao ist eine arrogante Bude. Die Küche macht meines Erachtens gute Arbeit, aber den Chef und die Telefondame kann man getrost in die Tonne treten.
Bistro Gorgonzola - Winterhude
Gertigstrasse 21, 22303 Hamburg
28.07.2011
Auf der Suche nach einem Platz im Freien waren wir gestern abend unterwegs und haben uns hier niedergelassen, da – wie immer – im Mühlenkamp die ruhigsten Ecken wieder mal dauerbesetzt waren. Da ich mir im Vorfeld – wie immer – die Kritiken angesehen habe, war ich natürlich gespannt darauf, ob ich die Erfahrungen von HappaHappaLars bestätigen kann.
Nein, kann ich nicht.
Es ist natürlich möglich, dass der Vorredner einen schlechten Tag erwischt hat, aber so gravierend? Das konnte ich mir nicht vorstellen und bestellte eine Pizza Prosciutto-Salami. Meine Begleitung die Pizza Gorgonzola und wir beide ein nettes Weinchen dazu. Zum Abschluss einen Cappucino und einen Espresso.
Der Laden war relativ leer, weswegen die Speisen nicht sehr lange auf sich warten ließen. An einem Mittwoch Abend sei dies aber verziehen, ich denke mal, dass es zum Wochenende oder zum Mittagstisch anders aussehen dürfte. Die Bedienung war sehr freundlich und zuvorkommend, aber ohne dabei aufdringlich zu werden.
Die Pizzas waren geschmacklich sehr gut, es wurden meiner Meinung nach frische und hochwertige Zutaten verwendet. Für meinen persönlichen Geschmack ist der Teig nicht dünn genug, aber ausreichend stabil und mit einem knusprigen Rand. Besonders hervorzuheben ist hier die Tatsache, dass – im Gegensatz zu fast allen Pizzerias – die Pizza hier vorgeschnitten wird, so dass man sie auch – wie in weiten Teilen Italiens üblich – mit der Hand essen kann.
Der Wein war durchschnittlich gut, und passend temperiert. Da der Espresso von Segafredo stammt, braucht dieser nicht gesondert bewertet zu werden, da der allgemein als lecker bekannt ist.
Ich habe mit diesem Beitrag extra einen Tag gewartet, konnte aber keinerlei biologische Nachwirkungen des Essens vermelden.
Abschließend kann ich noch erwähnen, dass die Preise mit durchschnittlich 6 Euro mehr als akzeptabel sind. Für einen Gesamtpreis von 23 Euro incl. Getränke zu zweit zu speisen ist im Raum Mühlenkamp selbst für eine einzelne Person normalerweise ein Ding der Unmöglichkeit. Daher solider Italiener, der mich zwar nicht vom Stuhl gerissen hat, aber auf jeden Fall einen Besuch wert ist.
Han-Mi - Rotherbaum
Rentzelstrasse 36, 20416 Hamburg
14.07.2011
So, da ich gestern Abend bei der 50. Qype City Night dem lesod versprochen habe, wieder einmal was zu schreiben, breche ich nun mit meiner selbst auferlegten Qype-Abstinenz und berichte vom gestrigen Abend.
Zuerst einmal möchte ich allen Anwesenden danken, da dies seit langem wieder einmal ein toller Abend mit vielen netten Qypern war.
Das Essen hier im Han-Mi war schmackhaft, allerdings war ich nicht völlig überzeugt.
Als erste Vorspeise gab es bei mir die Kimchi Suppe. Diese war selbst für mich etwas überraschend scharf, besonders da diese Tatsache nicht auf der Karte erwähnt wurde. Lecker war sie auf jeden Fall und die vorhandenen Einlagen waren lecker, frisch und reichlich vorhanden. Hier konnte das Han-Mi meiner Meinung nach eindeutig punkten.
Die zweite Vorspeise, die ich mir aufgrund der Größe mit steffihue geteilt habe, war ein Teller mit kleinen tortilla-ähnlichen Teigfladen und 9 verschiedenen Zutaten sowie Senf zum selber bauen. Leider ist es mir ohne Karte nicht möglich, den Namen davon zu nennen, aber es war die Nummer 27. Diese Vorspeise war geschmacklich und qualitativ gut, hat mich jetzt aber nicht so sehr umgehauen. Was ich daran auf jeden Fall erwähnenswert gut fand, war der meines Erachtens nach hausgemachte Senf. Geschmacklich irgendwo zwischen Dijon und bayrischem süßem Senf angesiedelt, war dieser sehr aromatisch und zu scharf.
Als Hauptspeise wählte ich den eingelegten Aal, der brutzelnd in glühend heißem Steingut serviert wurde, und wie bei den meisten anderen Gerichten mit diversen Beilagen, Reis und einer Variation von Blattsalaten. Der Aal war sehr lecker, leicht scharf mit einer angenehmen Ingwer-Note, mir persönlich allerdings ein wenig zu weich – geschmacklich halt völlig anders als das, was man als Nordseekind bei einem Aal erwartet. Auch ist es schwierig, einen Aal zu essen, der mit Stäbchen von seiner Haut geschält werden muss. Keine Ahnung, wie sich diese Zubereitungsart in einem stäbchenbasierten Kulturkreis etablieren konnte. Apropos Stäbchen – die waren der Hit, ich hatte zum ersten Mal überhaupt ein Restaurant, in dem weder Holz noch Plastik als Material genutzt wurde, sondern Stäbchen aus Leichtmetall. Wie auch immer, der Aal war durchaus lecker, aber ich bin nicht ganz sicher, ob der mit 28 Euro recht stolze Preis hier wirklich angemessen war. Die Beilagen bestanden unter anderem aus eingelegtem Kimchi, Tofu, Seetang, Auberginen und diversen anderen Dingen, die ich nicht mehr so genau zuordnen kann, allesamt allerdings sehr lecker und wurden zwischenzeitlich auch unaufgefordert nachgereicht. Zu fast allen Gerichten wurde ein Berg Blattsalat gereicht, und wenn ich das richtig verstanden habe, wird traditionell das Hauptgericht in einem solchen Salatblatt eingewickelt mit der Hand gegessen. War mir zu kompliziert, weswegen ich den Salat eher wie ein Stück Brot “dazu” gegessen habe.
Alles in Allem war ich zufrieden, würde das Han-Mi aber jetzt nicht unbedingt auf meine Liste der absoluten Lieblingsplätze setzen.
lesod Freut mich Deine Bewertung nun hier zu sehen, jetzt muss ich noch einen Beitrag schreiben.
Danke für die Organisation auch von meiner Seite!
18 Juli 2011
Guitar-Village Alexander Heyer - St. Pauli
Talstr. 34, 20359 Hamburg
30.03.2011
Eigentlich wollte ich ja länger pausieren bei Qype, aber da ich gestern Abend äußerst zufrieden aus diesem Geschäft heraus gegangen bin, musste ich doch mal wieder eine Meinung hinterlassen.
Aufgrund der Empfehlung meines Lehrers war ich hier, um mir eine schöne Westerngitarre zu leisten. Obwohl ich leicht als Anfänger zu erkennen war, wurde ich kompetent und umfangreich beraten. In diesem Laden hängen äußerst viele Gitarren herum, von verschiedenster Qualität und Preislage, aber es wurde tatsächlich geschafft, genau "meine" Gitarre herauszufiltern. Als Bonus gab es noch eine schicke Tasche und Ersatzseiten zum halben Preis nochmal dazu, so dass ich mit einem Rundum-Sorglos-Paket wieder nach Hause gegangen bin. Und mit dem dazu gehörenden einjährigen kostenlosen Einstellservice muss ich mir auch keine Gedanken über eventuell notwendige Nachjustierungen machen.
Ich habe mit meiner neuen Gitarre den ganzen Abend noch gespielt und bin mir sicher, dass ich mit diesem Instrument sehr lange viel Freude haben werde.
Dieses Geschäft kann ich daher Anfängern wie Profis wärmstens empfehlen.
Burger Lounge - Hohenfelde
Lübecker Strasse 25, 22525 Hamburg
09.03.2009
(aktualisiert am 07.01.2011)
Update 07.01.2011
Leider war mir entfallen, dass ich hier schon mal negative Erfahrungen gemacht habe. Daher haben wir heute erneut hier bestellt und haben genau den gleichen Eindruck erneut gehabt.
Bestellt waren ein Burger, ein Hüftsteak und ein Holzfällersteak. Alle drei mit Pommes (French Fries) und die beiden Fleischgerichtet mit Knoblauchbrot.
Geliefert wurden kalte, matschige Pommes, ein Hüftsteak, das niemals die angegebenen 200 Gramm gehabt hat (weder vor noch nach dem Grillen) und ein Holzfällersteak, das mit Knochen versehen war (ich weiß, dass Wikipedia das mit Knochen beschreibt, ich habe aber noch nirgends sonst eins mit Knochen bekommen). Dazu gab es eine Scheibe Baguettebrot, das in der Mitte einen kleinen Klecks Knoblauchbutter hatte.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, das Holzfällersteak an sich hat auch ganz akzeptabel geschmeckt, aber dass fast alles mehr oder weniger kalt war, und der Gesamteindruck der Lieferung, hat mich nicht überzeugt.
Ursprungsbeitrag vom 09.03.2009
Da dieser Laden bei unserer allmittaglichen Bestell-Orgie im Büro bei pizza.de als "neu" markiert wurde, haben wir diesen mal ausprobiert. Die einhellige Meinung aller Beteiligten war: Nicht nochmal.
Zur Liefergeschwindigkeit: Die Bestellung hatte nach der Absendung via Internet knappe 50 Minuten gebraucht, für eine Wegstrecke von gerade mal 2000 Metern. Die Temperatur des Essens war auch dementsprechend niedrig, so dass wir unsere Burger erst mal in der Mikrowelle erwärmen mussten. Ein Zustand, der bei einem Lieferservice nicht passieren darf, da die Wahrscheinlichkeit eher groß ist, dass man sich etwas zu Essen bestellt, weil man eben meistens nicht die Möglichkeit hat, sich etwas selbst zuzubereiten.
Die Pommes waren (vor und nach dem Nacherhitzen) ziemlich weich und hell, also vermutlich nicht lange genug in der Friteuse. Der Burger war geschmacklich im Mittelmaß, nicht wirklich schlecht aber auch nicht toll. Von Tests wie mit der Hollywood Canteen weiß ich, dass auch gelieferte Burger durchaus gut und heiß und lecker sein können. An diesen kam unsere heutige Lieferung jedenfalls nicht ran.
Zusätzlich gibt es dann noch mit der Lieferung eine logistische Verwirrung, weil auf der Rechnung nur die Namen der Burger stehen, aber auf den Burgerverpackungen nur die Nummer des Artikels, wodurch man also erst mal wieder auf die Webseite gucken musste, um herauszufinden, welche Nummer zu welcher Bestellung gehört.
Alles in Allem sehr unentspannt. Kann ich nicht empfehlen.
Zum tanzenden Einhorn - Rotherbaum
Bundesstraße 6, 20146 Hamburg
25.02.2008
(aktualisiert am 16.07.2010)
Sicher ist das Einhorn eine für den "Normalsterblichen" etwas ungewöhnliche Bar, allerdings hat das Einhorn auch nicht den Anspruch, das "Normalpublikum" zu erreichen. Das Publikum ist sehr gemischt und durchaus angenehm. Die Bar selbst ist größtenteils im Stil einer alten mittelalterlichen Taverne eingerichtet, was der bautechnischen Vorgabe (Souterrain) auch durchaus gut entspricht. Der angesprochene Wohnzimmercharakter ist ausdrücklich erwünscht, wodurch sich die Tatsache ergibt, dass man sich hier auch gerne wie zuhause fühlen kann und nicht einfach nur irgendein Gast in irgendeiner Lokalität ist.
Die Karte hat vielerlei verschiedene Getränke zu moderaten Preisen zu bieten, was von dem "normalen" Ausschank bis hin zu exotischen Cocktails reicht. Die Piraten haben ihre Breitseite, die Rollenspieler die Elfenfreude und die Mittelalterfans den Met und das Honigbier. Auch so Exoten wie der selbstgemachte "ostsibirische Telegraphenmastenwurzelschnaps" werden angeboten. Je nach vorhandenem Angebot gibt es auch verschiedene Sorten Met im Ausschank. Der Betreiber und Barkeeper Jürgen zaubert regelmäßig neue Eigenkreationen, die zwar von der Zutatenliste her meist schräg klingen, aber immer sehr lecker und stimmig sind. Hierdurch wird ein Abend im Einhorn schnell zur Erlebnisgastronomie.
Besonders hervorheben sollte man auch den Umstand, dass aufgrund der fehlenden Speisenbewirtung nicht nur das Bestellen von Essen bei umliegenden Bringdiensten toleriert, sondern auch aktiv unterstützt wird. Somit sind die Gäste nicht nur mit reichlich Getränk versorgt, sondern auch der Hunger zwischendurch kann bedient werden.
In regelmäßigen Abständen gibt es auch diverse Themenabende, wie zum Beispiel der Tavernen-LARP (an jedem dritten Samstag im Monat), an dem sich die gesamte Taverne in ein Live-Rollenspiel verwandelt. Jeden Mittwoch ist genereller Spieleabend, an dem man sich im Einhorn treffen und an einem der vielen vorrätigen Brett- Karten- und Würfelspiele bedienen kann. Für die Freunde des Magic Trading Card Game ist Montags der beste Tag, auch diverse Turniere werden hier in unregelmäßigen Zeitabständen veranstaltet.
Auch erwähnen sollte man, dass es für Raucher einen extra abgetrennten Raum mit Platz für etwa 25 Personen gibt und dass der Nichtraucherbereich in den Sommermonaten klimatisiert ist. Bei gutem Wetter gibt es auch Sitzgelegenheiten (mit Bewirtung) im Außenbereich.
Als Treffpunkt für Rollenspieler und Freunde der diversen Fantasy-Welten ist das Tanzende Einhorn somit auf jeden Fall eine nennenswerte Adresse und nach unseren Erfahrungen bisher einzigartig in Hamburg.
Auch für Gäste, die lieber einfach nur etwas lesen würden, ist bestens gesorgt. Das Einhorn ist seit einiger Zeit eine gut sortierte und offiziell gelistete Bookcrossing Zone und wird daher regelmäßig mit frei verfügbaren Büchern versorgt, die man lesen und sogar mitnehmen darf.
Und wenn wieder mal ein großes Sportereignis ansteht (z.B. Fußball WM), ist es hier schön ruhig, da das Tanzende Einhorn eine offizielle Fußballfreie Zone ist.
Frank Ja, das ist richtig, "Gesund Essen" von Peter und Heike Fiedler hat sich aber nicht sehr lange gehalten. Das Tanzende Einhorn ist mittlerweile seit über 4 Jahren da und erfreut sich großer Beliebtheit :)
26 Januar 2011
Krox - Eilbek
Hasselbrookstraße 1, 22089 Hamburg
15.02.2010
(aktualisiert am 03.06.2010)
Update 03.06.2010
Leider muss ich hier nachträglich einen Stern abziehen. Ein meines Erachtens sehr hervorstechendes Alleinstellungsmerkmal war das Vorhandensein des Chili Con Carne. Leider wird dieses nicht mehr angeboten und Gründe wurden auch nicht genannt.
Da dies für mich einer der Gründe war, diesen Lieferdienst zu testen, und genau dieses Gericht den Tumpi's von anderen Dienstleistern unterschieden hat, muss ich hier die Wertung korrigieren. Schade, ist aber so.
Eigentlich war das eher Zufall, dass ich mal diesen Lieferdienst ausprobiert habe. Bereut habe ich es allerdings nicht, wie ich die letzten beiden Male festgestellt habe.
Bei der ersten Bestellung probierte ich das - bei Lieferdiensten eher selten angebotene - Chili Con Carne. Es war leicht würzig (nach meiner Definition, also für den Durchschnittsmenschen doch recht scharf, aber angenehm) und geschmacklich sehr gut.
Gleiches Erlebnis hatte ich soeben bei einer Pizza-Bestellung. Diese war ebenfalls äußerst lecker, gut belegt, mit kräftig Käse oben drauf und der Teig war ebenfalls nicht so eine italienische Tageszeitung, sondern ein klein wenig stabiler, aber ohne hart zu sein. Auch hat mir gefallen, dass die Pizza erst nach dem Backen mit Kräutern verfeinert wird, was anhand der Streureste im Karton eindeutig nachgewiesen werden konnte.
Einziges Manko, welches aber schon erwähnt wurde, ist die doch recht lange Lieferzeit. Aber ich finde, für die Abendzeit sind 45 Minuten durchaus noch zu verkraften, und wenn man das weiß, kann man sich ja darauf einstellen. Ach ja, und das Essen war natürlich beide Male trotz langer Lieferzeit recht heiß.
Marina Sur - Torremolinos
Calle Marujita Diaz 14, 29620 Torremolinos
19.03.2010
Dieses Hotel ist zwar ein (von außen) ziemlich unansehnlicher Klotz, aber die Zimmer sind ganz nett, nicht allzu teuer und landestypisch alle mit Klimaanlage ausgestattet.
Man sollte allerdings versuchen, auf Halb- oder Vollpension zu verzichten, zumindest mir persönlich hat die ein wenig an Kantinen erinnernde Speisesaal-Atmosphäre nicht so recht zugesagt.
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