Beiträge von Frank
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Am Sandtorkai 32/1, 20457 Hamburg
Frank
am 20 Juli 2008
Nach unserem Besuch im Gewürzmuseum sind wir auf dem Weg nach draußen hier hängen geblieben, und haben es eindeutig mal so gar nicht bereut.
Das afghanische Museum ist ein Kleinod der privaten Ausstellungen. Es finanziert sich ausschließlich vom Betreiber und den recht kleinen Eintrittspreisen, hat dafür aber erstaunlich viel zu bieten.
Der Besucher erhält einen Einblick in die Geschichte und Kultur Afghanistans, eine Reihe von authentischen Reliquien des Landes und seiner Bewohner, und auf diversen Schautafeln wird auch die Entwicklung des Landes in weltlicher, religiöser und politischer Sicht aufgeschlüsselt.
Mit viel Liebe zum Detail gibt es ein paar Szenen, in denen diverse Ausstellungsstücke in ihrer jeweiligen typischen Umgebung gezeigt werden - beispielsweise ein Nomadenzelt, eine Teestube oder ein Teppichknüpfer, um nur ein paar zu nennen. Schautafeln in deutsch und englisch liefern dazu die passenden Fakten und Hintergrundinformationen. Dazwischen überall diverse Vitrinen mit Ausstellungsstücken aus den Bereichen Schmuck und Tradition.
Der Eigentümer selbst fertigt in seiner Freizeit hobbymäßig aus Lapislazuli Schmuckstücke, die - neben anderen Objekten - im Museum erstanden werden können, was wiederum der Finanzierung und somit dem Erhalt dieser Ausstellung zu Gute kommt, daher finde ich das in Ordnung.
Besonders schön finde ich die Sitzecke, in der man nach dem Rundgang auf Kosten des Hauses eine Tasse Tee und etwas afghanische Knabberei zu sich nehmen und dabei in ein paar Broschüren mit weiteren Informationen über Afghanistan im Speziellen und den Islam im Allgemeinen schmökern kann.
Ich finde - auf jeden Fall ein Besuch wert, wenn man eh gerade in der Nähe (z.B. im Gewürzmuseum) ist. -
Am Sandtorkai 32, 20457 Hamburg
Frank
am 20 Juli 2008
Nachdem es heute mittag spontan beschlossen hatte, regnen zu müssen, haben wir ganz spontan beschlossen, ins Gewürzmuseum zu gehen. Und das war ganz spontan eine gute Idee, meiner Meinung nach.
Spicey’s hat für den Besucher einiges an interessanten Fakten und historischen Informationen zu bieten, die in einer sehr ansprechenden Umgebung - ausstaffiert mit zahllosen historischen Gegenständen und Maschinen - besuchernah präsentiert werden. Es gibt reihenweise Gewürze aus aller Welt, die alle ausdrücklich angefasst, beschnuppert und probiert werden dürfen. Es ist alles da, von A wie Anis bis hin zu Z wie Zimt. Auch diverse Sorten Pfeffer, Safran, aber auch Gewürzmischungen wie Curry werden gezeigt und bei vielen Gewürzen wird auch die Historie und die traditionelle Herstellungen an Schautafeln verdeutlicht. Auch eine Reihe von sogenannten “Fundstücken” wurde ausgestellt - also Dinge, die beim Verpacken irgendwie mit rein gekommen sind und bei der Qualitätskontrolle in Hamburg gefunden wurden.
Zusätzlich erhält man einen Überblick über die Geschichte diverser Gewürzhändler, bei der natürlich auch der Sponsor Fuchs, Ubena und Ostmann als die Bekanntesten nicht fehlen dürfen. Es gibt sogar einige Schautafeln mit gesammelten Rezepten, die auf den jeweils gezeigten Gewürzen basieren.
Zu guter Letzt hat man auch noch die Gelegenheit, ein paar Dinge aus dem Fuchs-Sortiment käuflich zu erwerben und sich nach dem Besuch bei einer Tasse hauseigenem Zimt-Kaffee zu entspannen.
Es ist - wie manche Vortester schon erwähnten - in der Tat ein bisschen klein, aber mit Liebe zum Detail eingerichtet und mir persönlich hat es sehr gefallen.
Ich glaube, dass man hier sehr viel Spaß haben kann - man sollte es allerdings definitiv als Solo-Besuch planen und nicht als Teil einer barkassen-basierten Kaffeefahrt… da hat man dann einfach mehr von.Pinselohräffchen Zimt-Kaffee… Ich werd nicht mehr! Das klingt oberlecker! Liefern die auch? Bzw: Kann man bei denen was bestellen?
3 August 2008
