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Ich bin jensscholz aus Köln. Ich bin Qyper seit dem 09.03.2007

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Profil von jensscholz

Celentano - Neustadt-Nord

Maybachstr. 148, 50670 Köln

04.12.2008 (aktualisiert am 19.01.2009)

Ich will eigentlich gar nicht übers Celentano schreiben, denn so gesehen möchte ich gar nicht, daß ihn andere entdecken.
Andererseits ist das natürlich albern, denn wer will schon in eine ziemlich spröde eingerichtete Italienische Kneipe, in der ständig der Fernseher mit wahlweise Fußball oder kauderwelschigen Gerichtsshows läuft?
Wo der Latte Macchiato nur Eins siebzig (seit 1.1.09) kostet aber besser schmeckt als in zehn Starbucks zusammen?
Wo Vater und Sohn mehr oder weniger enthusiasisch kellnern (“haben Sie auch was zu Essen?” - “Ja.” - “Und was?” - “Nudeln…” - “und was dazu?” - “Soße…”) und wenn man dann irgendwas bestellt hat - zum Beispiel Spaghetti Matriciana - bekommt man eine so ordentliche Portion extrem leckerer Nudeln mit unglaublich großartiger Soße drauf, daß die Sechs Euro fuffzig, die man dafür zahlt geradezu lächerlich sind?

Das will doch keiner. Oder?

Restaurant Garten Eden - Altstadt-Nord

Hohenzollernring 22, 50672 Köln

17.08.2008 (aktualisiert am 09.12.2008)

Auf unserer Testreise durch die Kölner Sushi-Restaurants kamen wir natürlich auch in das Garten Eden, das ein Büffet mit Suppen, Koreanischen und Chinesischen Speisen und eben Sushi anbietet. Es gibt nicht viel auszusetzen am Essen. Es ist einigermaßen frisch, lecker und es gibt genügend Abwechslung um einige Male wieder zu kommen.
Es gibt allerdings - uns interessierten ja vor allem die Sushi - nur wenige Sushi-Varianten, man bleibt da eng am Standard, also ein paar Nigiri, ein paar Maki und zwei Sorten California Rolls (mit zu viel Sesam).
Man merkt nicht nur an der mageren und standardisierten Sushi-Auswahl sondern auch an der Größe der trotz zweier Stockwerke eng mit Tischen zugestellten Räumlichkeit, daß das Restaurant für sehr viel Publikum gedacht ist - nicht zuletzt merkt man das daran, daß es tatsächlich oft sehr voll und sehr laut ist. Sicher hat das zuweilen auch einen gewissen Reiz, aber gemütlich ist anders und wenn wir nicht gerade Hunger für zehn haben so daß sich die 13 Euro fürs Büffet auch lohnen, dann gehen wir lieber woanders hin.
Zu fünft nach dem Kino mit ordentlich Kohldampf machts aber durchaus Spaß, sich dort den Magen vollzuschlagen.

Blue Marlin Sushi Bar - Altstadt-Nord

Wolfsstr. 4, 50667 Köln

31.08.2008 (aktualisiert am 09.12.2008)

Ein Sushi-Lokal, bei dem mir als Besonderheit als erstes einfällt, daß der eingelegte Ingwer zu scharf ist, hat ein Problem. Auch wenn die Sushi gut sind, vor allem weil der Fisch offenbar sehr frisch ist, auch wenn die Bedienung nett ist, es fehlt einfach was.
Das Blue Marlin ist dieses Lokal, bei dem Preis, Ware und Service gut sind, aber dem dennoch ein guter Grund abgeht, aus dem ich es mögen könnte. Es ist zu schnörkellos und hat keine Indivdualität, nicht in Ambiente und nicht in Auswahl.
Ersteres ist im Prinzip nicht vorhanden, man sieht es offenbar als Stil an, keine für Sushi-Lokale typischen Features zu bieten. Was ok wäre, wenn man stattdessen irgendwas anderes böte.
Zweiteres - die Auswahl - beschränkt sich auf die Standards. Es gibt also Nigiri, Maki, California-Rolls und Handrolls mit den üblichen Fischen und Gemüsesorten. Die sind lecker, aber gibt es in ähnlicher Qualität eben auch in jedem anderen Sushi-Lokal, wo man zusätzlich aber noch exotischere Varianten dazu vorfindet. Was dem Ganzen noch dazu überhaupt nicht hilft ist, daß es nur eine Text-Speisekarte gibt, von der man seine Sushi auswählt. Man macht mich weder neugierig noch mir Appetit.
Je mehr Sushi-Restaurants wir in Köln finden und ausprobieren, deso weiter wandert das Blue Marlin die Liste runter. Und warum? Es ist laaaangweilig.

Divan, Restaurant Imbiss - Mülheim

Frankfurter Str. 55, 51065 Köln

09.12.2008

Der Divan ist seit ich hier wohne unser Stammlokal.
Ich schleppe jeden Besuch dort rein, weil ich einfach weiß daß da nichts schiefgehen kann: das Essen ist lecker, die Bedienung hat Witz und wir sitzen zuweilen den ganzen Abend hinten in der Gaststube, weil es den Jungs einfach immer wieder problemlos gelingt, uns mit Vorspeisen, noch einem Tee hier und einem Tee dort und manchmal auch mal eine Runde Obst oder Baklava eine schöne gemütliche Zeit zu machen.
Jeder, mit dem ich bisher hier war fragt beim nächsten Besuch sofort wieder, ob wir nicht einfach wieder dort essen gehen könnten, ob Freunde, meine Kids oder meine Eltern.
Und der Geheimtip, wenn man zum ersten mal dort ist: Bestellt einfach die 83.

Joey's Pizza Service GmbH - Mülheim

Frankfurter Str. 61, 51065 Köln

07.12.2008

Es ist einfach zu Schade: Da wohne ich inzwischen nur ein paar Gehminuten von Joey’s weg und dann ist es der lahmste Schnellpizza-Service, den ich je erlebt habe.
Die Pizzen sind ja ok, Joey’s ist ja doch immer einigermaßen gleich (Ich kenne ihn aus Heidelberg und Frankfurt) und wer diese Art Pizza gerne mag, wird auch die aus Mülheim gut finden - sofern er nicht verhungert oder eingeschlafen ist, bis der Lieferant endlich mal kommt.
Aber wie gesagt, ich wohne ja inzwischen nebenan, also dachte ich, wenn ich hingehe gehts schneller. Ein fataler Trugschluss. Und ich habs öfter versucht, denn es kann ja zufällig mal viel los gewesen sein. Zumindest am Telefon, denn eigentlich ist da drin nie jemand gewesen außer mir bzw. uns.
Jedenfalls: In der Zeit, die man hier braucht, um mal drei Pizzen fertigzubacken (und zwischendurch noch zweimal zu fragen, was man nochmal bestellt habe), hab ich im Rewe nebenan die Zutaten gekauft und für einen Bruchteil der Kosten und in der Hälfte der Zeit eine super leckere richtig dicke Pizza im eigenen Ofen gebacken.

Cafe Schmitz - Altstadt-Nord

Hansaring 98, 50670 Köln

07.12.2008

Die vier Sterne gibts aus folgenden Gründen:
1. Es gibt eine Heizung. Die auch an ist.
2. Das Personal sind durchweg liebenwerte Menschen. Was durchaus nicht normal ist.
3. Die Musikbeschallung ist auf einem vorbildlichen Lautstärkenieveau. Was leider auch ganz und gar nicht normal ist. Allerdings läuft hin und wieder aber auch die Pest der Loungecafes (Kruder und Dorfmeister), was eigentlich seit mindestens fünf Jahren mit hohen Haftstrafen geahndet gehört.
4. Es ist echt sehr gemütlich und wegen der großen Fenster auch recht hell da drin. Ich sitze gerne gemütlich und hell.

Was man allerdings ebenfalls erwarten muss ist ein etwas semiprofessioneller Umgang mit Speisen. Ich geh da öfter mal mit den Kollegen zum Mittagessen hin und wir haben uns inzwischen damit abgefunden, daß die Portionen extrem Variantenreich ausfallen: Einer verliert dabei immer, denn die Größe der Fleischeinlage oder dem Fisch am Freitag ist nie einheitlich. Derart nie, daß es eher regelmäßig vorkommt, daß man zuweilen nur halb so große Stücke unterm Reis versteckt vorfindet als der Sitznachbar.
Das zweite Problem ist die unterschidliche Qualität: Man muss beim Bestellen schon etwas Glück haben, z.B. entpuppte sich die Kokos-Kürbissuppe letztens als lauwarme wässrige Plörre (Man möchte ja meinen, daß man bei Kürbissuppe nicht viel falsch machen kann).
Wenn man Glück hatte, schmeckts dafür aber auch richtig gut.

tastentom @Conan Melchior

Verschone die User doch bitte mit Deinem Nonsense. Niemanden interessiert Dein Hass auf die Gesellschaft.

That's numberwang!

Get a life.

English Books & Tea - Altstadt-Nord

Ritterstr. 50, 50668 Köln

04.12.2008

Der kleine Laden beinhaltet einen ziemlichen Haufen alte, gebrauchte Bücher. Die sind leidlich sortiert, es ist kaum was dabei, was man wirklich sucht und sie sind natürlich auf Englisch. Außerdem gibt es Tee.
Die Bücher kann man kaufen, den Tee vor Ort in gemütlichen alten Sesseln sitzend trinken. Oder auch kaufen und nach Hause mitnehmen.
Wer schonmal in England war kennt diese Läden und findet diesen hier in Köln wunderbar. Wer noch nie in England war muss erst lernen, mit diesem Laden umzugehen.
Ist aber lohnenswert. Plauscht mit dem netten Besitzer (und lasst euch eventuell überreden, euch von ihm fotografieren zu lassen), trinkt Tee, kramt in den ollen Büchern, nehmt das ein oder andere Fundstück mit oder nicht. Kommt wieder. Und in Nullkommanix habt ihr euch dran gewöhnt und möchtet den Nachmittagstee in diesem Laden nicht mehr missen.

Wurstseppel - Altstadt-Nord

Breite Straße, 50600 Köln

04.12.2008

Als Neu-Kölner war diese unscheinbare Wurstbude, vor der eine immens lange Schlange von Leuten stand, eine der ersten Auffälligkeiten. Allerdings dauerte es noch fast ein halbes Jahr und mehrere weitere Male der Verwunderung, bis ich mich traute, mal herauszufinden, was solche Menschenmassen verursacht, stand auf der “Speisekarte” doch nur Wurst, Currywurst und Pommes verschiedener Größen.
Ich stellte mich also einfach mal hinten an und bemerkte zuerst einmal, daß ich trotz der Länge der Schlange schon nach wenigen Minuten fast am Tresen angelangt war. “Ok, effizient sind die schon mal”, stellte ich fest. Dann bemerkte ich, daß eigentlich jeder Kunde, der vor mir dran war, ziemlich exakt dasselbe bestellte. Nämlich “Currywurstpommesmajo” und “Currywurstpommesmajoschaaf”.
Schon durch die schiere Geschwindigkeit, mit der ich 'dran’ war und die ein längeres Nachdenken über die Bestellung unmöglich machte konnte ich auch nur “Currywurstpommesmajoschaaf” sagen, worauf sich die Vorgänge in der Wurstbude nicht weiter veränderten: Es scheint dort einen völlig eingespielten Ablauf von gleichzeitigem Wurst auflegen, Wurst braten, gebratene Wurst kleinhacken, Pommes nachlegen, würzen und aufschütten zu geben, der im Prinzip eine Bestellung unnötig macht, denn man hat etwa 50 Sekunden nach dieser ein ziemlich großes becherähnliches Ding in der Hand, in der einen Kammer ein großer Haufen Pommes mit einer riesigen Haube Majonaise drauf und in der anderen Kammer die Wurst, großzügigst bedeckt mit heißer zäher Currysoße, auf die nochmals Currypulver und Cayennepfeffer (Variante “Schaaf”) gestreut wurde.
Drei Euro ungrade werden fachgerecht abgeknöpft und man steht verdattert auf dem kleinen Platz vor der Bude und isst die Wurst und die Pommes.
Und was soll ich sagen: Da wußte ich, warum die vielen Menschen dort hin pilgern um ihre Currywurst zu essen. Die Soße ist in Konsistenz und Geschmack (und Schärfe) eine echte Offenbarung. Selbst die Majo ist nicht vergleichbar mit den Pappmaschee-Billigmajonaisen, die man woanders bekommt, weswegen ich eigentlich schon gar keine Majo mehr bestelle, wenn ich auswärts esse. Und schließlich die Menge: Es ist einfach so - nach einer 'Currywurstpommesmajo’ beim Wurstseppel ist man satt im Sinne des Wortes. Und zwar richtig, so wie man es eigentlich erwartet aber wie es nie wirklich ist, wenn man Fastfood essen geht.
Fünf Punke daher. Und gäbs sechs, wärs einer mehr.

Currywurst am Mediapark - Neustadt-Nord

Köln

27.11.2008

Es kann ja nicht immer Sushi sein, aber so gesehen ist die Currywurst ja die deutsche Variante der Sushi: Man hat eine nach nicht allzuviel schmeckende Grundsubstanz (Sushi: Reis, Currywurst: Wurst) der lediglich als Geschmacksträger genutzt wird.
Das Problem mit Currywurst ist im Gegensatz zu Sushi aber der wesentlich größere Qualitätsunterschied. Obwohl ein ordentlicher Currywurststand eigentlich nur drei Dinge richtig machen muss:

1. gemütliches Rumstehen ermöglichen
2. eine leckere Soße haben
3. einen Erschwinglichen Preis haben

Erstaunlich, aber trotz dieser Übersichtlichkeit ist es wesentlich schwerer, eine gute Curtrywurst zu essen als gute Sushi.
Gehen wir also für den Currywurststand am Mediapark diese drei Punkte mal durch:

1. Fünf Punkte ohne Abzug. Man hat eine schöne, leuchtend rote, runde Bude, die blitzeblank sauber ist. Man sitzt drumherum an der Theke auf Barhockern und hört schöne Loungemusik. Die Jungs sind extrem freundlich, behandeln die Gäste, als ob man in einem Restaurant säße (“Bitte sehr, lassen Sie sichs gut schmecken.”) und sind so gut koordiniert, daß man nie länger als fünf Minuten auf die Wurst wartet.

3. Preis ist in Ordnung. Currywurst Pommes unter 4 Euro. Passt scho. Will man allerdings Majo auf die Pommes kommen 30 Cent drauf, was für einen Klecks Majo echt einen guten Tick zu fürstlich entlohnt ist. Drei Punkte.

Fehlt die 2. und da wirds etwas schade: Die Soße ist nämlich lecker, keine Frage. Ein wenig zu flüssig zwar, aber das ist am Ende ja Geschmackssache.
Aber: Es ist definitiv zu wenig. Der Anteil der von Soße unbefleckte Wurstteile ist höher als der bedeckte und das geht einfach nicht (Perfekt ist natürlich, wenn die Wurst in der Soße komplett ertrinkt).
Normalerweise reicht die Soße der Currywurst auch für eine Portion Pommes. Hier nicht. Daher trotz des eigentlich guten Geschmacks nur zwei Punkte.

Sind also am Ende Drei, könnten mit etwas Großzügigkeit, also mehr Soße, aber sofort vier werden. Geht für es, Jungs.

Sushi an der Oper - Altstadt-Nord

Breite Str. 29, Opern Passagen, 50667 Köln

11.09.2008

Auf unserem Zug durch die Kölner Sushi-Lokale war dieses kleine Restaurant die erste Station, wenn ich mich recht erinnere.
Daß ich mich überhaupt daran erinnere liegt leider nicht unbedingt an den Sushi - die waren ganz gut - und nicht am Ambiente des Lokals - das ist nicht wirklich vorhanden.
Es sind eine Hand voll Eigenschaften, die mir einfallen: Im positiven die netten Leute, die es betreiben und daß man bei gutem Wetter sehr schön draußen sitzen kann; im negativen, daß wenn draußen geöffnet ist, alles einfach irre lange dauert. Die Preise sind in Effekt dafür, daß alles so ein Fast-Food Ambiente hat und man zuweilen ewig wartet, nicht wirklich günstig.
Fazit: Für eine Stadt mit gefühlten Milliarden Sushi-Lokalen ist das Sushi an der Oper für mich kaum interessant - es sei denn die Sonne scheint, es ist dort trotzdem grade wenig los und ich hab grade nen Wadenkrampf und daher keine Lust noch woanders hinzugehen.