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Ich bin le_gourmet aus München. Ich bin Qyper seit dem 25.08.2007

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Einzelhandel Räucherstäbchen Tee-Seminare Lichtpunkt Bücher Meditationsbedarf - Innenstadt

Färberstr. 33, 90402 Nürnberg

26.10.2008

Lichtpunkt auf der Färberstrasse 33, der nicht ganz so geheime Geheimtipp für allerlei interessante Angebote um meditative Literatur, CDs, Steine, was immer das weite Herz begehrt. Eines der umfangreichsten und vielseitgsten Angebote. Tolle Auswahl. Einfach mal reinschauen. Hier gibt es für jeden etwas.

Oktoberfest - Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

Theresienwiese 1, 80336 München

05.10.2008

Oktoberfest 2008, und immer mal wieder was neues.

Das Münchner Oktoberfest, der Himmel der Bayern, die Zeit wo man das Gefühl hat alle eingeborenen Münchner, sowie sonst solide Zugereiste hätten plötzlich den Spleen bekommen in Oberammergau bei den Festspielenm mitzumachen.

Selbst die älteste Oma schmeißt sich in ein Dirndl genanntes Rockkleid mit Blumentop, und selbst der gebärtete Vater, auch wenn der Bauch etwas umfangreicher geworden sein sollte, zwängt sich in eine, seine alte Krachlederne genannte kurze Lederhose im regionalen bajuwarischen Stil.

Wenn man in der Stadt München zu tun hat, dann braucht man nicht zu fragen, wo ist die Theresen-Wiese, hunderte, tausende, wie Ameisen oder Heuschrecken ströhmen aus den U-Bahnen oder der S-Bahn, ergießen sich, wie ein nicht enden wollender Strom durch die Landschaft, jeder scheint zu wissen wo der Strom hinführt, eben zur Wiesn.

Und die finden wir, unweit der Schwanthaler Höhe, hinter der schönen, alten Kirche St. Paul.

So hat das Oktoberfest natürlich auch seine eigene U-Bahnstation, Theresienwiese, und für die Dauer der Feierlichkeiten genannten Veranstaltungen auf dem festgeländer mehr Uniformierte unterwegs als andere Großstädte nur bei Massendemonstrationen.

Mit Uniformierten meinen wir natürlich auch die Feuerwehr, die Rotkreuzler und alle anderen wohl meinenden Hilfskräfte, nicht zuletzt die, deren Aufgabe es ist manchen sich hemmungslos vollsaufenden, wehrlos am Boden liegenden, zur Sammelstelle zu schleppen, wenn es nicht anders gehen sollte, zur Ausnüchterungszelle. All das ist Oktoberfest, oder besser auch Oktoberfest.

Denn da ist auch eine Menge wirklich positives, sonniges Gemüt das uns begegnet.

Fast ist es wie vor vielen Jahren, damals beim ersten Volksfest dieser Art. bei der Eheschliessung des Kronprinzen Max mit seiner Therese, überall in der Stadt trifft man auf sonntäglich gekleidete, fröhliche Menschen, die Frage erübrigt sich, alle sind auf dem Weg 'zur Wiesn’, die Frauen, besonders die jungen, haben sich fein herausgeputzt, manche zeigt strolz recht viel Holz vor der Hütten, als Mann kann man da den Blick kaum abwenden.

Und viele Männer haben ihren eigenen Masskrug gleich dabei, einen ganz Großen, wer seinen alten Krug dabei hat, der braucht eben keinen neuen, noch teureren mehr zu kaufen. Genau so, wie man bei der Frau magisch auf das Holz vor der Hütte schaut, man nennt sie hier fesche Madeln, so sind es bei den Herrn der Schöpfung, passend eben zu den kurzen Krach- ledernen Hosen, die strammen Wadeln, die strammen, stolz geschwellten Waden, da fasst dann manche Braut auch mal kurz an die Waden ihres oder eines anderen Lederhosenträgers. Das ist hier so Brauch, und alle johlen begeistert.

Und dann, wenn man nich tüber die S-Bahn und die Hackerbrücke gekommen ist, geht es, in der U-Bahn-Station Theresien-Wiese nach oben, man hat das Gefühl selbst diese massiven Roll-Treppen könnten zusammenbrechen, unter der hervorquellenden, hervorbrechenden Fluss der herausdrängenden. Selbst die längs der Strecke stehenden Sicherheitskräfte könnensich da kaum noch helfen, die Massen rollen an.

Und dann steht man auf der bekannten Wiese. Jubel, Trubel allerorten. Man trifft alte Freunde, diejenigen mit denen man verabredet ist, findet man meist nur schwer, bei dem ganzen Gedränge.

Und dann gibt es da die exotischsten Schönheiten, natürlich im waschechten bayuwarischen Dirndl, egal ob aus Japan, Südamerika, Afrika, Rußland oder Arabien, viele italienische und spanische Laute hört man, alle sind begeistert, fotografieren und gestikulieren.

Zum ersten Mal fiel mit in diesem Jahr auf, dass inzwischen sehr viele eine Digitalkamera mitführen um die Erlebnisse gleich im Bild fest zu halten.

Und dann sind da die traditionenllen Haupt Wiesn-Wirte, die Chefs der grossen, offiziellen Festzelte der Brauereien, die in dieser Zeit jeden Tag hunderttausende Euro umsetzen.

Was wäre die Wiesn ohne den sich drehenden und Bier trinkenden Löwenbräu-Löwen, meinen Artgenossen, kann da auch Löwe Angelus nur fragen.

Das statttliche Hofbräu, Spaten, Augustiner, um fortzufahren. Die Fischervroni darf nicht fehlen mit ihrem Steckerlfisch, die Ochsenbraterei mit den Ochsen, und so weiter, so die ewige Tradition.

Aber es geht weiter. Seit einigen Jahren gibt es, stetig wachsend, die Käfer Wiesn-Schenke, mit den jährlich neuen, markanten Käfer Kaffee-Haferln, ein Pflichtbesuch und ein Mitbringsel für daheim Gebliebene, inzwischen so teuer geworden, dass man es sich zukünftige überlegen muss ob man es sich noch leisten kann.

Bodo’s Bodissimo, oder Ammer’s Bio-Hähnchen, einerseits ist es jedes Jahr dasselbe, andererseits gibt es immer mal wieder einen Newcomer der sich munter seinen neuen Platz auf der Wiesn erkämpft.

In diesem Jahr würde ich dazu, im Stile der Mais freundlichen derzeitigen Entwicklung in Bayern, die riesige Maiskolben-Figur mit der Maishütte sehen. Auch das fröhliche Freudenhaus begeistert, wir lernen man schnell ein wenig Bayerisch, so mit Dirndl, Madl, Wadl, und ähnlich, oder wir fahren schnell zur Hölle, erleben die Wilde Maus, da wird selbst Micky bleich,

der neueste riesige Flyer schleudert die Gäste fast himmelhoch, so könnte man fortfahren ohne Ende. Daneben wirder erleben wir den altvertrauten Vogelpfeiffer, den Flohzirkus oder das schöne Scherenschnitt-Kabinett.

Aufgefallen ist mir vielleicht noch, dass es immer mehr Fischangebote zu geben scheint, die übrigens mit 3 bis 4 Euro relativ zivil bepreist zu sein scheinen.

Nach Jahren der irrsten Wiesnhit-Souvenirs fiel mir in diesem Jahr nichts wirklich weltbewegend erschreckendes ins Auge.

Insgesamr eignetlich alles in Allem ein richtig vertrautes, uriges Wiesnspektakel, so wie man es nun mal kennt und irgendwie doch liebt.

Eines weiss ich sicher, im kommenden Jahr, nachdem wir mal wieder ausreichend über die überfüllten Bahnen geschimpft haben, werden wir, natürlich, alle wieder herkommen, so ist das nun mal, und so wird das wohl auch in Zukunft bleiben.

Und natürlich die stets steigenden, erschreckend hohen Bierpreise. In diesem Jahr gab es da übrigens eine neue, scheinbar, psychologisch, positive Tendenz. Wir stellten fest, selbst ich, dass die Beirpreise in diesem Jahr 'weniger gestiegen sind’ als im Vorjahr, ob es stimmt weiss ich nicht, aber das Gefühl hatte man. Wir sind ja doch recht bescheiden geworden.

100/100 Erreichbarkeit
100/100 Muss man gesehen/ gemacht haben
70/100 Budget-Freundlichkeit
100/100 Atmosphäre
100/100 Gastronomisches Angebot
70/100 Kindereignung
Erreichbarkeit optimal, muss man gesehen haben, mitmachen, erste Bürgerplficht im Bayernland.

Die Budgetfreundlichkeit leidet jedes Jahr mehr,

die Atmosphäre ist nahezu unzerbrechlich zu nennen,

das gastronomische Angebot schier ohne Grenzen.

Kinder sollten hier ehestens zu den ruhigeren Zeiten mitgebracht werden, zu den Stoßzeiten könnten sie
recht arg gestoßen werden.

Auld Dubliner - Dublin

24 25 Temple Bar, Dublin

04.10.2008

To go, zum Pflichtprogramm gehört stets ein Besuch im Auld Dubliner, im Temple Bar Viertel.

Wenn man schon in Dublin ist, dann sollte man ihn nicht vergessen oder auslassen, den, wie ich immer sage, ersten oder Pflichtbesuch im Alten Dubliner. Und das hat weder etwas mit der tollen Musik der Dubliners zu tun, noch mit einem alten zweibeinigen oder vierbeinigen Kumpel hier im grünen Bereich.

Gemeint ist damit nämlich ein ganz toller Schuppen. Der alte Dubliner, oder auf gut einheimisch hier 'the auld dubliner’ ist ein recht uriger Laden, der zu meinem Dubliner Stammrepertoire gehört, wenn ich mal wieder dort im Lande bin.

Er liegt im Temple Bar Viertel, nur ein paar Schritte und Türen weit weg vom noch bekannteren Temple Bar Pub selbst.

Eigentlich kann man den Schuppen nicht unbedingt groß nennen, wohl eher recht klein, aber das macht ja gerade einen der Werte seiner Einmaligkeit, seiner Heimeligkeit aus.

Gerade dadurch, dass alles etwas enger, und damit natürlich auch etwas gemütlicher ist, entsteht wohl erst die wirklich ausgezeichnete Stimmung. Hier kennt übrigens fast jeder jeden, oder, um es so zu sagen, als Fremder gewinnt man leicht diesen, wahrscheinlich falschen Eindruck. Aber das macht nichts, denn es tut der guten, vertraut wirkenden Stimmung keinen Abbruch, diese fröhliche, lockere Atmosphäre steckt eben einfach an.

Den Laden finde ich einfach toll, wenn es auch, je später es am Abend wird, um so enger, um so gedrängter zugeht. Hier trinkt man, traditionsgemäß, Guinness vom Fass, und man isst aus dem bodenständigen Angebot der Stammkarte, z.B. ein schnelles Roast Beef Sandwich oder, was mir hier besonders Freude machte, ein leckeres Irish Stew, hier schmeckte es mir besonders gut.

Wenn man auch die Preise nicht unbedingt low budget nennen kann, das was man dafür bekommt, das kann sich sehen, schmecken, und wirklich gut essen lassen, und ist gut jeden Euro wert. Denn eines sollten wir nicht vergessen, hier sind wir in einem tollen, bescheiden gebliebenen typischen Traditionspub, aber eben in einer der begehrtesten teuersten Lagen, die es gibt, mitten im Herzen von Soho, äh … wollte sagen der Temple Bar Area. Und etwas besseres zu wollen kostet noch immer unser besseres oder bestes, nämlich einen etwas größeren Happen unserer Moneten.

Und noch eins, wenn ich das nächste mal komme, dann werde ich, ist doch klar, wieder hingehen, denn Freude gemacht hat bisher nun mal doch jeder einzelne Besuch.

  • 100/100 Erreichbarkeit
  • 100/100 Muss man gesehen/ gemacht haben
  • 80/100 Budget-Freundlichkeit
  • 100/100 Atmosphäre

optimale Erreichbarkeit in der Temple Bar, im Herzen der Stadt, sollte man wirklich, wenn man Kneipen, Pubs und derartige urige Gastwirtschaften mag, dies ist eine der schönsten die ich kenne.

Budgetfreundlichkeit hier nur mit leichtem das Haupt weise und nachdenklich wiegen, nicht überteuert, aber es gibt nun mal erheblich preiswerteres in Dublin, aber bei der Lage, hier im Vergnägungsviertel der Hauptstadt doch zu akzeptieren.

Und die Atmosphäre ist schliesslich der Grund warum man hingeht, die ist einzigartig urig schön. Und das obligatirische örtliche Guinness tut eben hier auch ganz besonders schmecken.

Guinness Storehouse - Dublin

St James's Gate, Dublin

04.10.2008

Guinness Storehouse, oder auf gut Deutsch
das Stammhaus von Guinness zu Dublin.

Wer nicht nur, aber auch Bier mag, der kommt in Irland, insbesondere im alten Dublin, nicht an dem hier alles beherrschenden Namen Guinness vorbei.

Das Brauhaus-Museum ist rund um die Wochen, von Montag bis Sonntag geöffnet, im Sommer von 9:30 bis 21:00 abends, im Winter schließt man schon um 17:00 Uhr. Der recht beachtliche Eintritt von 13,00 € der Erwachsene, und 5,00 € das Kind, läßt eine Menge erhoffen.

Mit der Frage wo gibts hier Freibier wäre man hier fehl am Platze, wer hier etwas will, der muss sich fleißig durch insgesamt sage und schreibe sieben Stockwerke durcharbeiten.

Grundlage dieses 'Storehouse’ ist eine alte Guinness Fabrik auf der Uferböschung des Liffey, also, wie das meiste hier in Dublin, relativ zentral und leicht erreichbar.

An diesem Ort wurde wie wir hören, über 250 Jahre lang Guinness Bier gebraut, das heutige Gebäude selbst wurde vor rund 100 Jahren im damals modernen Stil errichtet.

Hier fand der Gärungsprozess statt. Die gesamten alten Brauanlagen sind hier noch zu betrachten, interessant, aber eigentlich ähnlich wie vergleichbare Anlage die wir im Ruhr-Revier oder aus Bayern kennen. Mitten im Raum erstaunt uns dann noch ein recht originelles, riesiges Bierglas, so groß, dass es vom Erdgeschoss bis nach oben, durch Dach, raus bis in den freien Himmel reicht, was hier der siebte Stock ist.

Die Führung selbst beginnt im Erdgeschoss, wo wir eine Menge erfahren über die Haupt Bestandteile des Biers, Wasser, Hefe, Hopfen und Malz, ohne die es wohl mit echtem Bier nicht geht. Und, entgegen aller bösen Vermutungen, das hier verarbeitete Wasser ist nicht dem nahen Fluss Liffy entnommen.

Über eine Wendeltreppe geht es in den ersten Stock, für diejenigen die ihn brauchen gibt es aber auch einen Lift. Hier soll uns der weitere Brauprozess näher gebracht werden, dann erfahren wir etwas zu früheren Beförderungsarten der kostbaren Nasses. So erfahren wir, dass man zu früheren Zeiten sogar eine eigene Flotte von Transportbooten auf den Flussen des Landes hatte um sein Bier ins ganze Land zu verteilen.

Hausintern verwendete man einige Zeit eine Schmalspur-Eisenbahn, so wurde das gesamte Firmengelände bedient, echt erstaunlich und wirklich beeindruckend. Wir sehen eine alte Küferei, und einige eindrucksvolle, alte große Fässer, zur Zeit der größten Mengen der alten Fässer sollen es einmal bis zu 250.000 Holzfässer gewesen sein, die man bei Guinness hatte, heute alles Schnee von gestern, längst alles umgestellt auf Stainless Steel, also volle unverkaputtbare Metallfässer.

In einer anderen Abteilung werden wir mit der Entwicklung der Verkaufszahlen der Lieferungen ins Ausland, im Laufe der Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte vertraut gemacht, wobei wir auch die Tageszähluhr kennen lernen, geeicht von 0 bis 10.000.000 Pints, an herstellender Produktion einerseits, und verzehrendem Verbrauch andererseits, alles eben mal so 'per day’, also täglich, eigentlich doch irre große Mengen Bier die da bewegt wurden und werden.

In zweiten Stock zeigt man uns was jährlich so an Werbeaktivitäten läuft, vom interaktiven Video bis zu den verschiedensten Fernsehspots, beginnend in den frühen 50’ern, bis zum heutigen Tag. Dann wieder sehen wir Beispiele der verschiedenen Arten und von Flaschen und Dosen in denen das Produkt im Laufe der Zeit angeboten wurde. Es folgen die verschiedensten Werbeartikel deren man sich im Laufe der Zeit bediente.

Dann zeigt man uns das Guinness-Buch der Rekorde, ein ganz anderer, inzwischen weltberühmte Begriff, eine komplette Sammlung der über die Jahre, wie bekannt jährlich jeweils neu, herausgegebenen eindrucksvollen Auflistungen der möglichsten und unmöglichsten Rekorde. Das Ganze gilt es nun auch schon seit über 50 Jahren. Übrigens ist es scheinbar nie gelungen zu klären ob es zu Beginn ein Werbegag des Hauses war, oder ob man später nur auf den Zug aufsprang und einfach mitmachte.

Im dritten Stock sehen wir das Schulungszentrum des Hauses, sowie einige Infos wie das Guinness so im einzelnen technisch und logistisch bis zum jeweiligen Endverbraucher im ganzen Land kommt, und auch wie es in das örtliche und regionale Leben integriert ist.

Überall im Hause gibt, es, wie bei so viel Bier wohl nötig, ausreichend ordentliche Toiletten, das ist lobend zu erwähnen. Frisch entlastet kann man dann fortfahren, wie wäre es mit einem Besuch im Guinness-Geschenkartikel- Shop für einen Bierseidel, eine Baseball-Cap oder ein T-Shirt mit bezahlter
Allgemein sagt man in Irland übrigens, so hören wir weiter, dass Guinness immer ein guter Arbeitgeber war, und heute noch ist, und die Werksrenten sind noch immer so hoch, dass viele Frauen sich gezielt einen Guinness-Man suchen, weil sie dann wissen dass es ihnen lebenslang gut gehen wird.

Jetzt haben wir aber endlich den Abstecher in den siebten Stock, zur 'Gravity Bar’ und einer Probe des leckersten Guinness dass ihr je werdet probiert haben, verdient.

Dieser Probeausschank ist eigentlich völlig kostenlos, soweit wir berücksichtigen, dass am Eingang jeder erst mal ein Ticket, eine Biermarke würden wir sagen, erhält, für die er dann wahlweise 'seinen 'Pint Guinness, sein Guinness Extra Cold oder einen Softdrink erhalten kann. Damit kann man sich dann ins phantastische Panorama-Restaurant, hier oben, auf dem Dach setzen. Von hier oben hat man einen phantastischen 360-Grad rundum Ausblick, einen der schönsten in ganz Dublin.

Die gesamte Bar ist relativ gut und modern eingerichtet, und die Mitarbeiter, auch die hinter dem Tresen, machen einen wirklich netten, engagierten Eindruck. Doch all das hilft nix, es gibt nur das vorbestellte Bierchen hier oben, nicht mehr und nicht weniger.

Wer dann noch gieriger wird, mehr will, der muss zurück in den fünften Stock. Da bekommen wir, in einer weiteren Bar des Hauses, die Möglichkeit weiteres Guinness dazu zu kaufen, oder auch im dortigen Restaurant ein ordentliches Menu zu bestellen.

Hier, beim mächtigen Hause Guinness ist eben alles gut organisiert, muss eben alles so seine Richtigkeit haben.

Was soll ich sagen die ganze Tour ist mächtig anstrengend, wenn man richtig folgen will, doch wer sich dafür interessiert, der wird voll auf seine kosten kommen und echt begeistert sein.

  • 100/100 Erreichbarkeit
  • 90/100 Muss man gesehen/ gemacht haben
  • 80/100 Budget-Freundlichkeit
  • 90/100 Architektur
  • 100/100 Konzept
  • 100/100 Exponate
  • 90/100 Bedeutung

Relativ gut erreichbar, da im Ort, recht interessant zu besuchen, zweifelsohne, nicht zu preiswert der Eintritt, Architektur da alte Brauerei, systembedingt historisch original, das Konzept in diesem Umfang recht einmalig, weltweit, die Exponate, wegen der Breite des gebotenen, ebenfalls, die Bedeutung, jedenfalls in der Braubranche führend.

Abtei Schäftlarn - Kloster Schäftlarn

Kloster Schäftlarn, 82067 Kloster Schäftlarn

04.10.2008

Europa-Schule Schäftlarn und ihre erfolgreichen Benediktiner.

Das eindrucksvoll in der Landschaft liegende Kloster Schäftlarn ist eines der alten Ur-Klöster des erz-katholischen Bayerns. Dieses stattliche, alte Benedkitinerkloster finden wir unweit der S-Bahn westlich München, in einem ebenfalls nach ihm benannten Ort Namens Hohhenschäftlarn.

Irgendwie klingt das alles nach alt, so wie Nibelungenlied und ähnlich, doch Schäftlarn ist nicht Bechelaren, aber dennoch eines der ältesten Benediktiner-Klöster überhaupt, solche Klöster nennt man in Bayern Ur-Klöster, weil man davon ausgeht, dass von ihnen aus in der Region das Christentum einmal im Volke verbreitet wurde. Die erfaßte Geschichte geht jedenfalls bis ins 8. Jahrhundertt zurück.

Ganz so viel geblieben ist davon nicht mehr, die eher unauffälligen, schier nicht enden wollenden Fassaden des mächtigen Gesamtgebäudes des Klosters, mit seinen Verwaltungsgebäuden.

In der Öffentlichkeit am bekanntesten is dabei die Schule des Klosters, das Europa-Gymnasium. Die Patres bilden den Lehrkörper, d.h. sind dort als Studienräte tätig.

Diese Schule hat einen wirklich ausgezeichneten Ruf, wer das Glück hat dass sein Sohn dort angenommen wird, der kann sagen, dass dieser erfolgreich seinen Weg gehen wird.

Mir immer besonders aufgefallen ist, hinter dem Kloster, die Gärtnereianlage der Abtei, sowie das bekannte Bräustüberl des Klosters, wo man bekannt gut und preiswert essen kann.

An die große kirchliche Vergangenheit erinnert auch die stattliche Barock-Kirche, wurde bzw. wird gerade mal wieder renoviert, und der danaben liegende, Ehrfurcht gebietende Klosterfriedhof, mit den Grabstätten der hier in den letzten Jahrhunderten verstorbenen Klosterbrüder.

Kultur, Geist und Gottesfürchtigkeit vereinen recht gekonnt die weithin bekannten und beliebten Schäftlarner Klosterkonzerte. Allein diese sind schon einen Besuch wert.

Neben der Klostergaststätte ein begehrtes Ziel ist der Klosterladen, im Hauptgebäude, unter dem Hauptgebäude, im Souterrain mittig gelegen, wo wir allerlei Käuter, Obst, Gemüse und gesunde Esswaren, aber auch Kunsthandwerkliches und Bücher sowie Ansichtskartes des Objektes finden.

Ob man hier gesondert hinfahren würde kann ich nioch tbeurteilen, dennoch, wenn man durch die Region kommt, und ein Hinweissxhild zu diesem schönen alten Kloster sehen sollte, dann nix wie hin, dem würdigen Eindruck dieses Objektes kann sich kaum jemand entziehen, insbesondere ist mir immer wieder aufgefallen die magische Wirkung des stillen, dunklen Friedhofs der Abtei.

80/100 Erreichbarkeit 90/100 Muss man gesehen/ gemacht haben 100/100 Budget-Freundlichkeit 100/100 Atmosphäre 100/100 Architektur

die Erreichbarkeit irgendwie S-Bahn-nah, wie geschildert, aber dennoch etwas aus der Welt, P

reise, soweit es etwas zu kaufen gibt bescheiden und zumutbar,

die Atmosphäre ist denkwürdig gefaßt ruhig zu nennen, auch die des dazugehörenden Klostergasthofes.

Die Architektur eher bescheiden Barock, nichts weltbewegendes, dafür aber eben solide und
beeindruckend klar zu nennen.

Landgasthof Dorfstadl, Schuster KEG - Kössen

Dorf 22, 6345 Kössen

04.10.2008

Der richtige Geheimtipp für geplagte Eltern mit kleinen Kindern.

Landgasthof Dorfstadl Kössen Dorf 22.

Mit der Lage Dorf 22 befindet sich der Dorfstadl mitten im Dorf, und das heisst hier, in Kössen im Zentrum des eigentlichen Ortes.

Der Dorfstadl hat einen guten Ruf als eine gepflegte, ordentliche Hotelpension, besonders das Frühstücksbuffet wird immer wieder von den Gästen gelobt.

Auch die normale Küche gilt als wirklich ausgezeichnet, wenn ich auch persönlich einräumen muss, dass das eine Mal das ich dort zum Essen war, meine mich begleitenden Gäste weniger begeistert waren.

Was die Beteiligung am örtlichen Tourismus angeht, so hat man sich entschieden komplette Wochen an zu bieten, die dann relativ preiswert sind, so bekommen wir hier eine Wochen Halbpension um die 263,00 Euro, das ist nicht so weltbewegend, andere sind da im Ort da noch preiswerter, aber da man im Paket so attraktive sportliche Aktivitäten wie ein Erlebnis-Rafting in der Kössener Ache, einen Mountainbike-Ausflug, sowie mehrere geführte Wanderungen integriert hat, sowie freien Eintritt in das bekannte örtliche Walderlebnisschwimmbad, gibt es da wenig preislich zu meckern.

Besonders beliebt ist das Haus zusätzlich bei Familien mit kleinen Kindern, den ganzen Sommer über bietet man hier nämlich ein gesondertes Programm für Kinder, z.T. Mit direkter, zusätzlicher Betreuung, wenn auch dies nur im Rahmen vorheriger Anfrage und Bestätigung. Wichtig erscheint wird dabei jedoch, dass man sich eben Gedanken gemacht hat wie es möglich gemacht werden kann, dass die Eltern kleiner Plagegeister auch mal eine freien Rücken bzw. eine Nachmittag oder Abend frei haben können.

Und so dürfte es auch niemanden wundern, dass besonders Familien mit Kindern dieses Gasthof bevorzugt als Ziel auswählen, die Strategie der Werbung mit der Kinderfreundlichkeit geht hier, erkennbar, wirklich auf, und das ist auch gut so.

Insowei kann man den Dorfstadl getrost als einen echten Geheimtipp für geplagte Muttis und Vatis empfehlen.

Badeparadies - Zweibrücken

Hofenfelsstr. 120, 66482 Zweibrücken

04.10.2008

Badeparadies Zweibrücken, ein ordentliches Restaurant haben die übrigens auch. Im Mittelpunkt steht aber die wirklich eindrucksvolle neue Anlage der Stadtwerke Zweibrücken für die Unterhaltung ihrer Bürger:

Erlebniswelt Zweibrücken nennt sich das neue Badeparadies genannte eindrucksvolle Wasser-Vergnügungspark der Herzogstadt, günstig an der Hofenfelsstrasse gelegen.

Übersehen kann man es nicht, das Badeparadies. Weit hin sichtbar ist die eher futuristisch wirkendeäußere Verkleidung der Wasser-Speedrutsche, die echten Fans bekommen ein Leuchten in den Augen, andere würden sagen dass das Adrenalin pur ist, 80 m Edelstaal, und die dadurch erreichte Verdunklung steigert nur den Adrenalin-Kick, um ehrlich zu bleiben, für mich ist das nichts, und für leute mit kustrophobischen Problemen auch nicht.

Atlantik-Feeling bietet uns das Wellenbad, des wohl einizige Außen-Wellenbecken der gesamten größeren Region, zu den wärmeren Zeiten zwischen Mai und September geöffnet.

Eindrucksvoll auch die Sprudel-Liegebank und das Massage-Sprudel-Karussell, auch ein Kneippbecken, das mit dem brrrr… kalten Wasser darf nicht fehlen.Danach empfiehlt sich natürlich ein kurzer Ausflug in den Saunabereich des Hauses, vier klassische finnischen Saunen zum jetzt richtig Schwitzen, die gesellige Erlebnissauna Evento, vielleicht besonders zu beachten das so genannte 'Sanarium’ mit seiner stimulierenden Lichtstimmung und den angenehmen ätherischen Ölen, hier kann man innere Ruhe gewinnen, da gefällt es mir schon eher.

Eindrucksvoll auch das ebenso gesunde Tepedarium mit seiner vernebelnd gesprühten Sole-Salzmischungen, Herzstück hier und der Haupttreffpunkt jedoch das fast schon berühmt geworden zu nennende zentrale Rundbecken des Suanabereiches.

Eigene Sonnenbänke gibt es natürlich auch für die die auch im tristen heimischen Wetter braun werden wollen.

Aber auch an Eltern mit Kind ist gedacht, nicht nur durch einen großzügigen Eltern-Ruhebereich, auch durch ein geruhsames Baby-Becken, eines von vier Sonderbecken für die Kleinen, sowie ein Super-Spielschiff und eine sanfter abwärts führende Kinder-Wasserrutsche.

Hier können die lieben Kleinen begeistert zum Abenteurer und Entdecker werden, mal eben manche Runde plantschen, blubbern oder einfach nur die Mutti naß spritzen.

Dies ist wirklich eine rund um gelungene, zeitgemäß eingerichtet Erlebniswelt, so wie man sie nur sehr selten sieht, da kann man nur erstaunt und begeistert sein.

Und mit 4,00 bzw. 2,50 Euro Eintritt ohne Sauna, und 9,00 mit, kann man auch preislich nicht meckern. Das Solarium ist ab 3,00 zu haben.

Tierpark Hellabrunn - Untergiesing-Harlaching

Tierparkstraße 30, 81543 München

04.10.2008

Und in den Isarauen finden wir Hellabrunn, Münchens großen alten Tierpark.

Einer der sicherlich landschaftlich schönsten Tierparks dürfte der der Münchner sein. Er heißt Hellabrunn, und liegt direkt in den Isarauen, einem schönen Landschaftsschutzgebiet.

Hin kommt man mit der U-Bahn Linie 3 oder dem eigenen PKW. Ausreichende Parkplätze sind hier, etwas außerhalb, auch kein Problem.

Doch nun los. Als erstes finden wir das was für die kleinsten wichtig ist, einen schönen Streichelzoo, die beliebtesten Tierchen dort die kleinen Zwergziegen. Daneben etwas weiter, nach dem normalen Damhirsch, der Mesopotamischer Damhirsch, in Bayern ist dieses irakisch-arabische Tierchen bekannt unter dem Schimpfwort 'Du mesopotamischer Hirsch, Du dammischer’, hier können wir es also auch mal in Natur bewundern.

Dann folgen, im ersten so genannten Europäischen Teil des Parks nach Wasservögeln im Teich Auerochs, Tarpan, Wisent und Wolf, im Parkteil Amerika der stolze Waldbison.

Daneben wiederum, am Nordeingang, finden wir die Flamingos, di emich immer wieder begeistern, ein Aquarium sowie das Urwaldhaus mit Schimpansen, Gorillas, Orang-Utans und anderen ersten Afrikanern.

Im anschließenden Parkteil Australien sehen wir unter anderem Ameisenbär und Känguru, dann Giraffe und Kamel, es folgen ein Elefantenhaus und ein Dschungelzelt als Heimat der stolzen Löwen, sowie ein Schildkrötenhaus mit großen, schönen Tieren.

Der Afrika-Teil stellt und u.a. Gepard, Gazelle, Vogel Strauß und Zebra vor. Im Parkteil Polarium sehen wir Seelöwe und Eisbär, es folgt eine zweite Streichelwiese mit Pony und Esel, sowie Haflingern als so genannter Kinderzoo der Anlage.

Vorbei am Panzernashorn kommen wir schließlich zu einem schönen, behindertengerecht angelegten Spielplatz, um mit Elch, Braunbär und Murmeltier fort zu fahren, um dann mit Steinbock, Gams, Storch und Pelikan unseren Besuch wieder europäisch abzurunden.

Und das alles in freier Natur, in den schönen Isarauen, am Stadtrand der Bayern-Metropole.

Wer diese Strecke zügig-zackig absolviert kann es in zwei Stunden schaffen. Normalerweise, besonders wenn man kleine Kinder dabei hat, wird man zwischen vier und fünf Stunden brauchen unm sich alles in Ruhe ansehen zu können.

Da man dabei dann auch ziemlich hungrig werden kann, ist sowohl am Isareingang, wie auch bei den Flamingos eine Restaurantion vorhanden, sowie ein größeres Restaurant mit Biergarten beim Parkteil Asien.

Besonders lobend sind zusätzlich zu erwähnen die behindertengerechten Anlagenteile, insbesondere die vielen behindertengerechten Toiletten des Tierparks. Auch an Mütter mit kleinen und kleinsten Kindern hat man erfreulich oft gedacht.

Mit 9,00 € der Erwachsene, 4,50 € das Kind ist der Preis nicht berauschend, jedoch auch nicht überzogen. Für das was geboten wird, einschlich der hinreißenden, natürlichen Auenlandschaft, kann man nicht meckern.

100/100 Erreichbarkeit 100/100 Muss man gesehen/ gemacht haben 100/100 Budget-Freundlichkeit 100/100 Gastronomisches Angebot 100/100 Kindereignung 100/100 Artenvielfalt

ein schöner alter, großer Tierpark, wirklich gut, auch mit der U-Bahn zu erreichen, den sollte man wirklich gesehen haben, viele tolle aber auch normale seltenere Tiere, Preise zumutbar, gefächertes gastronomisches Angebot unkl. Biergarten, geschickt ausgewählte gute Artenvielfalt, mit zwei getgrennten Streichelzoo-Anlage und anderen kindgerechten wie behindertengerechten Einrichtungen wirklich optimal für Kinder geeignet zu nennen.

Ronja114 Seufz … an Eintrittsgeld müssen wir bei uns im Zoo einiges zulegen !

Trinity College Library - Dublin

College Street, 2 Dublin

01.10.2008

Trinity College und Book of Kells, Herz der Kultur.

Trinity College als Hochschule, und sein Herzstück, die Bibliothek dazu, das schlagende Herz der Irischen Identität und Kultur.

Trinity College, Dreieinigskeits Hochschule, hinter diesen fromm klingenden Namen verbirgt sich die altehrwürdige Universität der Hauptstadt Dublin, die größte und älteste des katholischen Landes. Gegründet wurde sie übrigens schon im Jahre 1592, man staune, von der Englischen Königin Elisabeth I, hätte man ihr doch gar nicht zugetraut. Seinerzeit am östlichen Rande der Stadt, vor der Stadtmauer, gestartet, entwickelte sich der Campus immer weiter, die Stadt wuchs, die Einwohnerzahl und die der Studenten nahm zu, es kamen neue, weitere Abteilungen, weitere Gebäude hinzu. Inzwischen sind die verschiedenen Fakultäten über fast die gesamte Stadt verstreut.

Betreten wir den Komplex, so kommen wir als erstes in den Front Square, der eigentlich Parliament Square heißt. Beeindruckend erscheint mir hier die ruhige, wirklich ehrwürdig akademische Atmosphäre hier, man wäre fast erstaunt wenn nicht ein paar ehrwürdige Professoren oder ein paar lebendige, klug diskutierende junge Studenten um die Ecke kämen, die Szenerie scheint es zu erwarten.

Mittelpunkt und wichtigstes Ziel aller Besucher dürfte dabei das mächtige Gebäude der berühmten Universitäts-Bibliothek sein, in diesem riesigen Tonnengewölbe, malerisch würdig Holz vertäfelt, finden wir nicht nur die Bücher zum fachlichen Studium, sondern Irlands größte und eindrucksvollste Bibliothek überhaupt.

Diese Bibliothek von Trinity College fasst zusammen die größte Dokumenten- Handschriften- und Büchersammlung des Landes. Hier finden wir das sagenumwobene Book of Kells, eine historische Handschrift aus dem 8. Jahrhundert, traumhaft schön illustriert, das die vier Evangelien in Lateinischer Sprache wiedergibt.

Mit seinen wirklich einzigartigen, vielfältigen kunstvollen Illustrationen gilt es als das wertvollste Relikt der großen kulturellen Vergangenheit der grünen Insel cüberhaupt. Mönche der ebenso sagenhaften schottischen Klosterinsel Iona sollen es im 8. Jahrhundert verfasst haben.

Ähnlich alte und noch älter sollen mehrere weitere Handschriften sein, die bekanntesten sind dabei wohl das Book of Armagh und das Book of Durrow, beide nicht ganz so berühmt, aber wohl nochmals 100 oder 200 Jahre älter.

Nicht Literatisches, aber dennoch mythisch-irisches Prunkstück ist hier auch noch eine eindrucksvolle kunstvoll geschwungene alte Harfe, der man den Namen des frühen sagenumwobenen Helden Brian Ború gegeben hat. Auch sie ein Prunk- und Prachtstück wie es kein anderes vergleichbares gibt.

Doch eigentlich geht es auch hier nicht um das was man sehen kann, sondern das was man mit Herz und Seele hier spüren kann, die lange, wertige Tradition, die großen Geister die sich hier entwickelten oder entfalteten, diese heiligen Hallen in ihrer Zeit mit reichem Leben erfüllten.

Hier gibt fast jeder berühmtere oder bekanntere gebildete Ire zur Schule und studierte brav in diesen heiligen Hallen der Geschichte,

seien es so streitbare Patrioten wie Wolf Tone, Emmet, Grattan oder Davis,

oder so beliebte Poeten und Schriftsteller wie Swift, Wilde, Goldsmith, Millington, Sygne oder Becket, um nur einege der bei uns bekanntesten zu nennen.

Trinity College war und bleibt die Geistesschmiede der Irischen Kultur, und die Bibliothek das Herz des Ganzen. Das College Green ist die Heimat und der Entwicklungsboden auch der heutigen jungen reichen Zukunft dieses Landes.

100/100 Erreichbarkeit
100/100 Muss man gesehen/ gemacht haben
100/100 Budget-Freundlichkeit
100/100 Architektur
100/100 Konzept
100/100 Exponate
100/100 Bedeutung
In allen Punkten 100+, zentral der Universitäts-Campus, hier schlägt das ewige, lebendige Herz Irlands, das muss man nicht nur gesehen haben, das sollte man in sich aufnehmen.

Die Architektur ist, wie bekannt, historisch original, das Konzept einfahc und erfolgreich, man sammle die Relikte einer Nationalkultur, bringe sie in einem großen Zentrum zusammen und mache sie seinem Volke zur weiteren Weiterbildung und ewigen Erinnerung zugänglich.

Die so zusammen getragenen Exponate sind, anerkanntermassen, in der abendländischen Kultur, nahezu konkurrenzlos zu nennen.

heyute Bleibt nicht viel zu sagen übrig, außer einer kleinen Kuriosität: Die wunderbare Büchersammlung wird in dieser Bilbliothek nach Größen geordnet :-)

Dublin Castle - Dublin

Dublin Castle, Dublin

01.10.2008

Prinz John’s verhaßte Zwingburg am schwarzen Teich,
oder Dublin Castle heute.

Prinz John’s verhaßte Zwingburg an schwarzen Teich.

Und dann gibt es da in Dublin ein altes Gemäuer, das eigentlich niemand kennt. Niemand mag es, auch wenn, oder gerade weil es so eine lange Geschichte hinter sich hat.

Jeder der sich mit Englischer Geschichte befasst, der hat mal was gehört vom edlen König Richard, dem aus dem Hause Plantagenet, und seinem üblen, missratenen Bruder und späteren Nachfolger, dem bösartigen Prinz John, auch bekannt geworden als Johann ohne Land.

Und gerade dieser spätere King John war es, der massgeblich in die Geschichte dieser Stadt eingriff und sie erst so richtig ins Rollen brachte.

Er war es, der von hier aus gegen seinen älteren Bruder rebellierte, hier seine zusammen geraubten Schätze vor diesem verstecken wollte.

Und da er quasi der Vize-König von Irland war, so ordnete er an, dass an einer entlegeneren Stelle, wo bisher wenig los war, an einem Ort der auf Gälisch 'Schwarzer Teich’ hieß, bösartige Leute würden sagen in einem schwarzen Loch, eine neue, mächtige Burg zu errichten, zur Sicherung seiner Schätze und zur Kontrolle über das durch ihn beherrschte umliegende Irland.

Das dürfte so um 1200 gewesen sein, zur Zeit der Kreuzritter, und damit ging es so richtig rund. Was wurde daraus? Ihr wißt es alle. Aus diesem Gälischen Eckchen wurde ein Ort, und er bekam, ihr werdet es unschwer erraten, den Englischen Namen DubLin, so verdankt das heutige Dublin seinen Namen und seine Bedeutung, ob man es will, oder nicht, diesem Fiesling der Geschichte, und seiner hier gelegenen Burg.

Die erste, mächtige Burg steht nicht mehr, ist heute nur noch Erinnerung. Was folgte war jedoch nur noch mächtiger, noch beherrschender, noch zwingender.

Von hier aus wurde dieses Land terrorisiert, von hier aus wurde die die Iren entmachtende Macht der englischen Krone über Jahrhunderte ausgeübt. Von hier aus wurde über das Wohl und das Wehe aller nicht Normannischen, d.h nicht Englischen, Irischen Untertanen entschieden. Dieser Ort war somit über viele Jahrhunderte für die Iren die ungeliebte Quelle alles Bösen, alles Negativen.

Diese Burg war und ist teilweise noch heute die lebendig gewordene Verkörperung des auch den Nationalismus der Iren motivierenden Feindbildes 'Allmacht der Englischen Krone’.

So oder ähnlich hätte jeder Bericht über dieses eigentlich recht ansehnliche Gebäude beginnen müssen, jedenfalls noch vor weniger als 100 Jahren.

Doch dann änderte sich die Welt für Irland. Die Freiheit wurde, unter schmerzlichen Kämpfen, gewonnen. Die katholische Republik bekam ihr eigenes Parlament. Damit gab es die Englischen Zwingherren nicht mehr in Dublin, also war auch ihr Schloss hier über, es wurde dem neuen Staat übergeben, und wechselte so die Rolle.

Da man auch kein eindrucksvolleres, oder mächtigeres Gebäude in der Stadtmitte hatte, wurde also im Jahre 1922 aus dem negativ belasteten Dublin Castle der Englischen Könige, das heutige, zur Nation gehörende Parl(i)ament des Freistaates. Seit dieser Zeit wird weiter von hier aus das Land regiert, doch jetzt sind es die Iren selbst, die die Macht ausüben.

Zur Burganlage selbst muss man sagen, dass sie wirklich zu den größten, stattlichsten gehört, die Europa kennt, John der alte Knochen wusste wirklich wie man sich Respekt verschafft, und das wirkt eigentlich noch heute recht eindrucksvoll.

Die eigentliche ursprüngliche Burg steht, wie gesagt nicht mehr, doch auch das, was wir heute noch sehen beeindruckt. Geblieben ist, wie gesagt, eine recht große Schloßanlage, mit einer eindrucksvollen alten Krypta einerseits, sowie eine Menge attraktiver Prunkräume andererseits. Heute kann das Schloss jedenfalls, zum größten Teil besichtigt werden. Und wenn man dann etwas von der Geschichte hört, dann ist dies eigentlich in erster Linie eine Aufreihung der Angriffe der Rebellierenden Iren gegen diesen Un-Ort unter der unterdrückenden Oberhoheit der Engländer.

Aus all den vielen hier normalerweise zu zitierenden Helden möchte ich nur einen nennen, RedHugh O’Donnel, den Sohn des Stammeskönigs von Donegal, dem es wohl als einzigem gleich zweimal gelang als Gefangener der Engländer hier zu entkommen, jeweils indem er aus dem Fenster sprang und erfolgreich entkam. So sagenhafte Helden wie er waren es die die Iren und ihren Nationalstolz am Leben hielten und schließlich den Siegt gegen die Unterdrücker davon tragen ließen.

Von all dem erzählt uns dieses stattliche Haus. Also mag jeder selbst entscheiden, will er es übersehen und dran vorbeigehen, oder treten wir näher und schauen uns um, hören zu, was man uns von der traurigen bis glorreichen Vergangenheit auch hier erzählt.

100/100 Erreichbarkeit
90/100 Muss man gesehen/ gemacht haben
100/100 Budget-Freundlichkeit
100/100 Architektur
100/100 Zustand
100/100 Historische Bedeutung

Die Erreichbarkeit, bei der Lage optimal, auch wenn man es nicht mag, ansehen sollte man es sich, die Führungen gelten als gut, die Eintrittspreise sind recht bescheiden. Die Architektur ist eindrucksvoll und furcheinflößend machtvoll.

Der Zustand ist, natürlich, ausgezeichnet, die historische Bedeutung unbestritten.