Ich bin lokalreporter aus Berlin. Ich bin Qyper seit dem 21.10.2006
"Tägliches Licht überm Mittagsbrot"
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Profil von lokalreporter
fritz 101 - Mitte
Friedrichstr. 101, 10117 Berlin
11.02.2012
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Das San Nicci heißt jetzt fritz 101, gibt sich rustikal und holzig, mit rudimenten historischer Baustruktur um Säulen und Backoffice.
Deutsche Küche und Deutsches Bier wird geboten, auf hohem Niveau. Einer der Restaurantleiter ist ein Hamburger ex-NIList [das berühmte NIL, dem Hotzenplotz sein Restaurant], Jens Koger.
Gefällt mir nicht schlecht. Die billigaussehenden Skihüttenstühle erinnern mich an schneereiche heimatliche Hüttengaudi.
Fünf Sorten Bier werden gezapft, das Allgäuer Büble ist schön süffig – die Rouladen probier ich beim nächsten Mal.
Alle Sterne für den soliden Auftritt und die lobenswerte Absicht, gute Süddeutsche Gastlichkeit in Berlin zu etablieren.
www.phonedoctor.de - Prenzlauer Berg
Danzigerstr 142, 10407 Berlin
03.02.2012
(aktualisiert am 06.02.2012)
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Sind ganz fit, die iDoctoren in der Danziger, und: der astronomisch veranschlagte pimaldaumen-Kostenvoranschlag des iRep-Ladens in der Schönhauser Allee [empfohlen vom Apple-Store in der Prenzlauer], wird hier um 2/3 unterminiert – das nenn ich mal kluge Kundenbindung.
Vom einen Gerät die Schale auf das andere geschraubt, iPhone wieder in den Bedienmodus gebracht – sieht aus wie neu. Und alles innerhalb von 2 Stunden.
Außerdem mochte ich den eloquenten Kundenberater am Empfang.
PhoneDoctor – kann ich guten Gewissens empfehlen.
Paris Moskau - Moabit
Alt-Moabit 141, Nähe Bundeskanzleramt und Hauptbahnhof, 10557 Berlin
23.03.2007
(aktualisiert am 16.01.2012)
Ich war neulich mit dem Auto in Paris, bei Moskau, am Tisch von Wolfram Ritschl [auf den Tag genau 6 Monaten vor Barbara Streisands Besuch].
Der Chef des Hauses hat anlässlich einer Champagnerpräsentation zum 5-Gänge Menü geladen, ausgesuchte Weine kredenzt und sich nicht lumpen lassen, auch gleich noch die Gesprächsführung zu übernehmen, alles auf Kosten des Hauses Moet!
Was der aber auch alles weiß! Ich dachte zunächst, mir sitzt der Stenograf der FAZ gegenüber, kein Thema dass sich seiner Kenntnis nicht als würdig erweisen würde.
Ist auch kein Wunder, dem Hamburger Architektensohn und angehenden Historiker wurde der Sinn für Kaufmännisches bereits in die Wiege gelegt und selbst ein noch so nebensächlicher Schauplatz wird kurzerhand zur kurzweiligen Attraktion erkoren, selbstredend in aller gebührend genuinen Bescheidenheit.
Er zählt nicht nur Politiker zu seinen Gästen – mit den meisten von ihnen steht er auf du und du und seine staatliche Erscheinung stellt ihn auf Augenhöhe mit den Männern der Macht – er is[s]t gerne mit Leuten, hat stets einen süffisanten Kommentar für sein Gegenüber parat und zeigt sich obendrein als großzügiger Gastgeber [dieses ist sozusagen der Moskauer Aspekt des Lokals].
Sollte irgendwann ein Bürgermeister für die Region um den neuen Berliner Hauptbahnhof gesucht werden, ich vote bereits heute für Ritschl, er wär’ die Idealbesetzung [an der Seite von Klaus und Guido, auf dem Frontmobil des CSD. Ja warum denn nicht?].
Das Paris-Moskau – ein Reduit höchster Güte.
Wenn man sich von Politikern am Nachbartisch nicht gestört fühlt und auch nichts gegen aparte Servicekräfte einzuwenden hat, sollte man wenigstens einmal im Monat hier einkehren und sich nach allen Regel gastronomischer Aufmerksamkeit bewirten lassen – die Küche: erste Sahne, reinstes Paris ~ Saint Germain.
Ein Kurztrip nach Paris-Moskau ist mehr als eine lukullische, es ist eine kulturelle Bereicherung!
Mit der S-Bahn bis Hauptbahnhof, drei Schritte in Richtung Moabit, schon stehen Mann und Frau vor dem kleinen Fachwerkhäuschen [wie der Name, so der Eindruck]. Perfektes Restaurant für großzügige Liebespaare.
Zurück iins First Life nimmt man am besten ein Taxi!
PS. Nach ihrem Auftritt in der Waldbühne, hat Barbara Streisand mit ihrem Mann John das Paris Moskau besucht und sich in der oberen Etage verwöhnen lassen.
artemisia_berlin Ach schade - mir fehlt dazu echt das Taschengeld. Aber vielleicht wird das ja nochmal 'was und dann werde ich mich da mal verwöhnen lassen.
“sich nicht von den Politikern am Nachbartisch stören lassen” --- das muss ich dann vorher auch noch üben, falls eine mir unsympathische Nase da sitzt.
27 Januar 2009
Schrippenschuster - Prenzlauer Berg
Raumerstraße 9, 10437 Berlin
10.01.2012
Ein Eingang mit steiler Rampe [Überbleibsel vom Schlecker], ein großer großzügig beleuchteter Raum, eine große Vitrine, graue Wände, lange Holztische, alte Fauteuils und kühle Atmosphäre, kalt – wie Frau Schrippe hinterm Tresen. Hier scheint alles ausgedacht, und doch zusammengewürfelt. Der Name ist Programm.
Der Couscoussalat im typischen Billigplastikbecher war gut, der Preis okay. Getränke holt man aus dem Kühlschrank, wo sonst .. wirkt alles irgendwie imitiert, zitatenlos, wirkt gastromoralisch wie Quellennichtnennung einer Doktorarbeit.
Mir ist das zu durchsichtig, ich unterstelle den [vermutlich türkischen] Betreibern solcher konzeptadaptierten Konzepte instinktiv wirtschaftssubtraktive Tendenzen, frage mich, was dahinter steckt, was die betriebswirtschaftliche Absicht eines aufwendig sanierten, mietspiegelüberhöhten Invests sein mag, das sich offensichtlich weder um Umsatz noch um das Wohl der Gäste schert.
Man möchte dem “Schuster” zurufen: “Hey, bleib bei deinen Leisten!” und tuts dann doch nicht. Egal, man muss da ja nicht hingehen.
Handwerk hat goldenen Boden, heißt es, diesen Schriftzug sollte sich der Schrippenschuster mal zu Herzen nehmen und gleich morgen auf seine 10meterlange Vitrine scannen.
lokalreporter Der Name will halt irgendwie originell sein. Der Laden könnte sich Kalthaus nennen, würde besser passen, aber auch niemanden interessieren…
12 Januar 2012
Hofbräu Berlin - Mitte
Karl-Liebknecht-Straße 30, 10178 Berlin
16.11.2011
(aktualisiert am 10.01.2012)
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Kalte, unrichtig gegarte Weißwürste [Zubereitungstipp: kochendes Wasser vom Herd nehmen, Weißwürste 10minuten darin ziehen lassen. Fertig], gummiartige Brezn, dazu einen Spatzenschiss süßen Senfs und Münchner Bier – immerhin das schmeckt.
Die Bedienung ist freundlich und aufgeschlossen, ausgestattet mit Berliner Charme, resolutem Schuh- und Mundwerk .. das wird sie hier auch brauchen, wenn erstmal die Parteitagsburschenschaften auf den Tischen tanzen und sich die Kante geben [Update vom 10.02.2012: die gutgelaunte Serviererin ist nicht mehr an Bord.].
Aber sonst? Hier fehlt SEHR viel. Alles überteuert, das Ganze wirkt unmotiviert und profitorientiert – wogegen im Grunde ja nichts zu sagen wäre.
Meine Prognose: Wenn sich die Anfangseuphorie um den überall angekündigten Medienhype gelegt hat, die Großgruppenreservierungen nach Weihnachten ausbleiben, wird sich das unterkühlt hingezimmerte Imitationsvorhaben vom angedachten Goldesel hin in einen lauwarmen See abgestandenen Weißwurstwassers mit trachtig um Gäste buhlende, maskisch grinsende Kellnerstaffagen entwickeln. Ich mag diese billige Replik nicht empfehlen.
sidifferent @Kalistra: Das wird lokalreporter sicher zeitnah tun. Nur selten habe ich eine Bitte hier auf Qype so höflich formuliert gesehen. Vielleicht schreibst Du ja mal Deine eigenen Eindrücke
10 Januar 2012
The Bird - Prenzlauer Berg
Am Falkplatz 5, Prenzlauer Berg, 10437 Berlin
22.12.2011
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Bei vielen äußerst beliebter Laden, wieso war ich noch nie hier?
Freundliches Personal, entspannt u professionell. Coole Gäste, hauptsächlich Männer, viele Raucher darunter, die in fortwährenden Zyklen vor die Tür pilgern. Das Bier wird amerikanisch gezapft, schnell, in einem Draft.
Die Burger sind der Hammer, sehen aus wie 6Zylinder, machen was her. Gleich kommen die Wings. Like it!
Aiko - Mitte
Brunnenstrasse 193, 10119 Berlin
21.12.2011
Um 12 Uhr mittags angenehm leer, füllt sich erst so gegen Eins.
Der Raum ist klar strukturiert, viel Holz, viel Schwarz, ästhetisch eindeutig.
Das Personal ist sehr freundlich, sehr japanisch. Offene Küche, ein überaus vielschichtiges Sushi-Angebot – viele der Köstlichkeiten stehen mit 50% Rabatt in der unglaublich reichhaltigen Karte.
Angenehmes Publikum. Zuvorkommender Service. Kein Lärm. Unaufdringlich. Empfehlenswert.
Gabriele Hoffmann - Charlottenburg
Uhlandstr. 173, 10719 Berlin
16.12.2011
(aktualisiert am 17.12.2011)
Fototermin bei Deutschlands einziger Wahrsagerin von Weltrang
– Gabriele Hoffmann, eine Legende.
Die Berliner Diplom-Astrologin übt ihren Beruf seit über 40 Jahren aus, in ihrem “Behandlungszimmer” saß die halbe Welt aus Politik und Film, Industrie und Handel und selbst Größen der Halbwelt, suchten bei ihr Rat.
Gabriele Hoffmann ist Lebensberaterin, sie arbeitet seriös – die wunderschöne Glaskugel im Wartezimmer ist ein Geschenk eines Hollywoodstars und wird offiziell nicht benutzt. Für ihre Beratung geht sie in Trance, sie ist eine Naturbegabung, ihr Talent ist die Metaphysik, sie betreibt weder Mystik noch sonstigen Spuk.
Sie besitzt die Gabe, in die Zukunft zu schauen, sie kann Sehen.
In die Zukunft schauen? Wie muss man sich das vorstellen? Kann man die Lottozahlen erfahren?
Sie kennt das, lacht, lacht überhaupt viel, spricht schnell und klar und hat eine enorme energetische Ausstrahlung. Ihre Herzlichkeit ist einnehmend, man spürt die guten Kräfte. Ihr Metier wird in der esoterischen Welt als Weiße Magie bezeichnet.
Darauf angesprochen, funkeln ihre Augen, ihre Kraft überträgt sich augenblicklich. Diese Frau weiß, was sie kann, braucht keinerlei Rechtfertigung ihrer Kunst.
Sie hat nachweislich den Fall der Mauer vorausgesagt, den Euro vorhergesehen, die Weltwirtschaftskrise 2006 prognostiziert und und und. Die Medien stürzten sich darauf, ihre prominenten Klienten sind bis heute willkommene Aufhänger für die Bunten Blätter. Besonders die BILD vereinnahmte sie eine zeitlang rigoros, und selbst die linke taz kam nicht umhin, ihren Fähigkeiten eine gewisse Anerkennung zu zollen.
Gleich der Sternenkunde und dem Weltgefüge, folgt sie bestimmten Prinzipien: ihr Honorarsatz zB ist bis heute unverändert. Menschen ohne nennenswerter Probleme/Themen, rät sie von einer Sitzung ab. Unglücksfälle und biografische Katastrophen behält sie für sich.
Es war eine tolle, sehr intensive Begegnung. Wer Rat und Lebenshilfe sucht, sollte sich einer wahren Wahrsagerin anvertrauen. Mir schenkte sie zum Abschied einen Satz, der mich mit großer Freude und Zuversicht erfüllte. Ich würde mich in einer Lebenskrise immer Gabriele Hoffmann anvertrauen.
ceclia dit is hokuspokus.quark!!!
den fall der mauer vorhergesagt???
bitte den link zu diesem vorrausgesagten ereignis.
5 Januar 2012
Weinerei Forum - Mitte
Fehrbelliner Straße 57, 10119 Berlin
28.11.2007
(aktualisiert am 07.12.2011)
Interessanter Laden.
An der Bar einen guten fränkischen Rosé trinken, schenkt sich die Spätschicht im Vorbeigehen ein Gasteiner Wasser ein, mein Heimatwasser – wills nicht verleugnen. Nehm noch ein Glas.
Hier schwingen Frauen das Zepter. Frauen der Gegenbewegung, des bewussten Andersseins → ich liebe sie für ihre spießigen Versuche, sich abzuheben, abzusondern ~ lasse mich bisweilen davon beeindrucken.
Fazit: Schöne Idee, gute Weine, nicht ganz spannungsfreies Konzept.
lokalreporter die fotos der frauen haben sich selbst gelöscht!? -> das sich herausheben empfinden ich in seiner zurschaustellung ebenso spießig, wie das permanente mähen des eigenen rasens -> richtig spießig waren sie allesamt aber auch wieder nicht <</
28 November 2007
meme Aha - verstehe - schade - trotzdem schönes entspanntes Stimmungsbild. Und genauso entspannt werde ich jetzt losfahren in meine Tretmühle und dieses Gefühl hoffentlich über den Tag retten - bis dann.
28 November 2007
Saphire Bar - Prenzlauer Berg
Bötzowstr. 31, Bötzowviertel, 10407 Berlin
25.11.2011
(aktualisiert am 26.11.2011)
Saphire Bar, eine der besten Bars Berlins, wenn nicht die Beste.
War mit einem schwäbischen Guru da, wir hatten einen vergnüglichen Abend und einige gute Drinks.
Die Bar, modern eingerichtet, mit Tür. Die Garderobe wird abgenommen, perfekt ausgeleuchtet, angenehme Menschen sitzen in entspannten Lounges.
Die überaus freundliche Barkellnerin ist aufmerksam und zuvorkommend – verbreitet eine schöne gepflegte Stimmung. So stell ich mir guten Service, eine gute Bar vor – vom Empfang bis zu den Toiletten, hier stimmt alles.
Der Chef/Barkeeper ist ein Künstler, seine Interpretationen der Klassiker sind sehr speziell, sehr gekonnt und sehr gut. Erst recht die Art der Zubereitung: der individuelle Stil des Shakens, das Strainen, eine Performance vom Feinsten – unterhaltsam und lehrreich.
Und die Karte, die Drinks. Der Negroni mit Ingwer zB, dauert ein wenig, öffnet dir aber schon nach dem dritten Taste die Geschmacksknospen – sehr toll!
Wer eine richtig gute Bar sucht, die ein wenig Abseits vom Trubel Berlin-Mittes liegt, wo nicht jeder hingeht [und nicht jeder hingehört], der muss in die Saphire Bar im Bötzowviertel. Eine Offenbarung.
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