Ich bin looker aus Berlin. Ich bin Qyper seit dem 17.04.2009
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Profil von looker
Van Hoa - Prenzlauer Berg
Stargarder Straße 79, 10437 Berlin
15.02.2012
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Wir hatten uns einen Kinofilm im Collosseum vorgenommen. Auf dem Weg dorthin stellten sich zwei Dinge heraus… Zum einen hatten wir noch etwas Zeit, zum zweiten Hunger. Nicht die schlimmste Kombination. Mir gehen allerdings hier in der Gegend die Ideen aus wo man essen könnte. Lt. Qype sollten wir diesen Laden aufsuchen. Dicht am Kino und gut bewertet.
Kurz und gut, das Restaurant ist ziemlich klein und ordentlich besucht. Wir bekommen noch einen Tisch und die Karte. Insgesamt ist diese sehr kurz gehalten, was mir allerdings sehr gut gefällt… Es lässt zumindest Frische erwarten. Es stehen zwei Tagesgerichte an der Tafel und wir bestellen beide.
Der Service schlendert ziemlich unmotiviert herum und ist offenbar nicht sonderlich gut heute drauf, agiert und reagiert aber zumindest.
Das Essen ist in Ordnung, einen Regentanz würde ich dafür aber auch nicht aufführen. Es macht einen durchweg frischen Eindruck, lässt aber ein wenig an Raffinesse oder schlichtweg an Geschmack fehlen. Scheint hierbei aber hauptsächlich an den eher billigen Grundzutaten zu liegen. Da wir allerdings für Essen und Getränke wirklich wenig bezahlt hatten ist das alles auch durchaus in Ordnung.
Somit ist die Bewertung auch eher… In Ordnung! Allerdings ist dieses Restaurant im Vergleich zum direkten Umfeld wahrscheinlich noch eines der besten.
Einstein Kaffee - Mitte
Friedrichstr. 206, 10117 Berlin
15.02.2012
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Die Cafe Einstein ist einer der Gründe, warum ich in jedem passablen Coffee Shop immer bei der Bestellung fragen muss wieviele “shots” drin sind. Der gute und vor allem professionelle Coffee Shop Betreiber packt pro Grösse einen Espresso-Shots rein, so hat der kleine Cappu einen, der mittlere zwei, der große drei shots… Also so wie es sein sollte und eigentlich auch logisch ist. Leider wird in Ketten wie Einstein, Starbucks, San Francisco Coffee und wie sie alle heißen anders gebrüht. Hier werden die Portionen immer nur mit heißer Milch gestreckt. Die zusätzliche Espresso-Menge kann natürlich ganz selbstlos zusätzlich bestellt werden, noch nie zuvor musste ich dafür allerdings mehr als 50 Cent bezahlen, bei Einstein sind es 75. Leider reicht selbst das nicht aus, der Cappu schmeckt als wäre gerade mal eine Kaffee-Bohne am HeißMilchGetränk vorbeigelaufen. Der Service ist nett aber reichlich verplant. Leider kann man auch nicht sonderlich bequem drinnen sitzen, so dass eigentlich auch nur take away in Frage kommt.
Ferg Bakery - Queenstown
Shotover Street 41, Queenstown
15.02.2012
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Nach den hervorragenden Erfahrungen mit Ferg-Burger wollte ich diesen Bäcker mit seinen Pies und Pastys ausprobieren. Die Pies unterscheiden sich erst einmal von der Füllung ganz gewaltig von den üblichen Verdächtigen. Ich lasse mir die “pork&apple pie” empfehlen und bereue es nicht. Das Sugo wird mit Apfel und Cidre eingekocht. Eine sehr leckere, wenn auch nicht gerade schlanke Angelegenheit. Ich probiere einen Tag später die “lamb shank” pie, bei der das Lamm mit Rotwein, Zwiebeln und Lauch zum delikaten Sugo geschmort wird und ebenfalls genial schmeckt. Alles in allem deutlich leckerer als eine cornish pasty von der nächsten Ecke.
Preislich ist das ganze zwar schon etwas gehoben, das ist es aber auch Wert.
Michael Zoll Bist ja scheinbar fast nur noch in Sachen " “Kulinarische Fresstour” unterwegs ;-)
15 Februar 2012
Le Pain Quotidien - Table D'Hôtes / Boulangerie & Restaurant - Altstadt von Nizza
3 Rue Louis Gassin, 06300 Nice
10.02.2012
Das “Le Pain Quotidien” hat seinen Franchise-Vertrag mit der gleichnamigen Gastronomiekette aufgegeben und nennt sich nun “Le Coin Quotidien”. Viel mehr hat sich allerdings nicht geändert. Es ist immernoch eine deutlich überdurchschnittliche Bäckerei, deren Hauptaugenmerk allerdings eher im Gastronomiebereich liegt. So sind die Gerichte auf das hauseigene Backwerk ausgerichtet. Es gibt diverse Frühstücksangebote, Sandwiches, Suppen (natürlich mit Brot) und Salate. Ich hatte Brot mit Ziegenkäse und Honig gratiniert und geräucherter Entenbrust belegt. Einfach und lecker… einfach lecker!
Der Service agiert gut. Die Preise sind etwas überdurchschnittlich, gehen aber noch. Für die Lage direkt am “Cours de Saleya” muss man ohnehin mit Touri-Aufschlag rechnen. Von allen Restaurants hier am Platz scheint mir dieses allerdings am wenigsten touristisch und man wird hier eher nicht geneppt.
looker Kleiner Nachtrag, da ich gerade den letzten Eintrag von “agroszer” vor mir gesehen habe => Ist mir neu das hier Steaks serviert worden sein sollen. Die stehen eigentlich nicht auf der Karte. Standen Sie m.E. auch unter Franchise-Deckelung nicht. Warum auch, es handelt sich um einen Bäcker und kein Steak-House.
10 Februar 2012
France72 Interessant : die Franzosen bewerten es relativ schlecht und die Touristen relativ gut : ein gutes Thema für Kulturanthropologie.
15 Februar 2012
Mercure Nice Promenade Des Anglais - Médecin
2 Rue Halévy, 06000 Nice
09.02.2012
In Nizza ist alles anders… oben ist unten… schwarz ist weiss… eben alles ist anders, auch das Mercure!
Ich bin hier für einen Kongress. So sinnlos dieser Kongress auch ist, so nett kann der Aufenthalt hier aber dennoch sein… denke ich mir zumindest.
Ich bekomme sogar ein Zimmer mit Seeblick, hey es muss mein Geburtstag sein! Oben angekommen sehe ich wenig von Meer und viel von Gerüst… ja, Baugerüst… nix Aussicht. Na gut, ich bin ja auch nicht auf Urlaub. Fünf Minuten später bekomme ich einen Anruf von der Rezeption und man versucht mir im gebrochenen englisch klarzumachen das man einen Fehler gemacht gemacht hätte und gerade festgestellt hat das doch kurzfristig Bauarbeiten vor dem Zimmer stattfinden würden…
… aha, kurzfristig also?
…ja ja, und Sie können wenn Sie wollen noch das Zimmer wechseln
…ohh, na ja, gern!
… ja wir bieten an zu wechseln
…jaaaaa, gern.
… wenn Sie wollen können Sie wechseln
… (was verdammt versteht die Schnalle nicht…) JAAAAAA, ICH WILL… nicht heiraten aber wechseln
… aber nur wenn Sie wollen
… Törtchen, jetzt mal tacheles… JA, ich möchte ein anderes Zimmer!
… Ohh, wenn Sie ein neues Zimmer wollen schicke ich Ihnen jemand vorbei!
… ???? Ja, klar… warum nicht!
Ich packe mein Zeug wieder zusammen und mache einige Telefonate. Es vergehen 20 Minuten und niemand kommt. Also gehe ich selbst mitsamt Gepäck wieder zur Rezeption runter und tausche die Keycard. Die Dame ist verwundert, sie hat ja schliesslich klar gesagt es würde jemand vorbeikommen. Dass mir in der Zwischenzeit die Hälfte meiner Haare grau geworden sind fällt ihr wahrscheinlich nicht auf…
Das neue Zimmer ist schön und hat sogar unverbaute Fenster, wer hätte das gedacht. Wifi funktioniert halbwegs gut und ist kostenfrei, nur der Anmeldeprozess ist etwas umständlich. Zwei Geräte gleichzeitig am Netz zu halten ist nicht ganz so easy geht aber mit einem kleinen Trick.
Das Zimmer ist zwar modern eingerichtet aber wahnsinnig überheizt. Ich stelle die Klimaanlage von Mal zu Mal niedriger ein. Es wird gefühlt aber doch immer heisser. Ich frage die Rezeption nach einem Techniker und bekomme eine sehr süsse Antwort: “It can be inversely sometimes”!
Inversely?
Sometimes?
Ähh, Moment… wie jetzt? Haben wir ein Verständigungsproblem? Wie manchmal, was manchmal… und was ist invers…warum???
“I can´t explain exactly… sometimes!!!”
OK, nun bin ich verwirrt. Ich besuche später einen anderen Tagungsteilnehmer und erkenne erst dann anhand seiner Klima-Steuerung was wirklich gemeint war. An meinem Steuergerät ist die falsche Regelscheibe installiert worden. Dreht man die Scheibe auf kalt…wird es warm, und eben anders herum. Offensichtlich ist das im Hotel bekannt, wird den Kunden aber nicht kommuniziert. Ich drehe also auf 30 Grad und bekomme endlich Frischluft und angenehme Temperaturen… bei 0 Grad wurde mein Zimmer schliesslich in eine Saunalandschaft verwandelt.
Die Kaffeemaschine auf dem Zimmer soll mich dafür entschädigen. Aber auch hier muss ich dazulernen. Mein Espresso kommt bei entsprechendem Druck auf die Taste als riesiger ungeniessbarer Kaffeeeimer heraus. Der Tee kommt dafür in Espresso-Grösse in die Tasse. Ach ja, und die Tassen passen noch nicht einmal unter die Kaffee-Maschine drunter, das war mir auch neu.
Also auch hier dazugelernt… Espresso bekommt man mit der Tee-Einstellung und Tee bekommt man am besten mit der Espresso-Einstellung hin… oben ist unten… schwarz ist weiss!!!
Noch kurz zum Frühstück => Das Hotel wirbt mit einem durchweg BIO-zertifiziertem Frühstück. Ist zwar ganz nett, aber mir ist es wichtiger das es auch halbwegs schmeckt. Bei Kongressen ist dies nämlich oftmals die einzige Mahlzeit des Tages. Kurz und gut… Das Frühstück ist für französische Verhältnisse sehr umfangreich… Für deutsche eher mittelmässig. Es gibt zumindest ein wenig frisches Obst, recht gute Backwaren… aber man sollte den Warmanteil aus Selbstschutzgründen lieber meiden. Das Rührei ist convenience und kommt direkt aus dem Tetrapack => hier kurz mal zur Info: Tetrapack-Rührei kommt immer aus “Nicht-Bio-Legebatterien”. Bio ist hier also fehl am Platze! Abgesehen davon hat jenes sowohl das Aussehen als auch die Konsistenz von Styropor… letzteres würde aber wenigstens noch mit Eigengeschmack punkten können.
Das Hotel punktet allerdings…, und dafür gibt es dann tatsächlich doch den vierten Stern, mit einer genialen Lage. Das Kongresscentrum ist schnell mit der Tram erreicht. Die Innen- und Altstadt liegt fussläufig direkt vor der Tür.
Und wenn wir mal ehrlich sind… gibt es deutlich schlechtere Hotels in Frankreich als dieses.
France72 Oh mon Dieu ! Ich muss Dir dringend etwas erklären : wir haben in Frankreich ein " Heute wir machen uns über die Touristen lustig" Tag.Es war an diesem Tag … ;-)
10 Februar 2012
looker @ France72 => Ich hab´s doch gewusst…
… Aber habt Ihr den Tag nicht eigentlich täglich??? ;-)
10 Februar 2012
Pinkoffee - Médecin
2 rue Halevy, 06000 Nice
09.02.2012
Ich liebe Kaffee, nein ich brauche Kaffee. Es ist das Lebenselixier was mich antreibt, meinen Geist belebt und die Maschine in Gang bringt.
Nun halte ich recht viel von den Franzosen… na gut, das ist vielleicht zu viel des Guten… aber Franzosen können in meinen Augen wenigstens einen ganz passablen Cafe zustande bringen. Zumindest war das meine bisherige Erfahrung. Bei Pinkoffee allerdings beginnt für mich ein ganz neuer Erfahrungsprozess. Hier beginnt für mich der Irrlauf durch die diversen Cafe´s in Nizza auf der Suche nach gutem Cafe. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass hier offensichtlich der gute Geschmack auf der Strecke geblieben ist. Nizza ist nicht französisch… es ist touristisch!!! Eigentlich fehlen nur noch die “fish´n chips” und “Schnitzel Wiener Art” Angebote… ach ja, die gibt´s ja auch, was für eine Überraschung.
Aber ich streife ab und versuche mal zum Thema zurückzukommen. Die beiden Mädels hinter der Theke sind vor allem erst einmal sehr freundlich und auch durchaus sehr nett anzusehen. Mit englisch komme ich auch hier nicht sonderlich weit, aber das ist auch nichts neues. Ich bestelle (oder versuche es…) einen Cappu mit “double shot”. Es dauert etwas, aber in Gemeinschaftsarbeit schaffen wir drei (sprich die beiden Mädels und ich…) herauszufinden was ich möchte! Ich bekomme ein “oui” als Bestätigung und bin glücklich. Erst nach der Bezahlung sehe ich wie der Kaffee zubereitet wird. Es werden handelsübliche Nespresso-Maschinen genutzt und keine Siebträgermaschine wie ich das eigentlich in einem Coffee-Shop erwarten würde. Das ist für sich genommen zwar nicht schlimm aber zumindest eigenartig. Der “double shot” wird von den beiden soweit umgesetzt, dass durch eine normale Espresso-Kapsel die doppelte Menge an Wasser gepresst wird. Man muss kein Barrista sein um zu wissen wie Sch…e das schmeckt. Ich versuche den Cappu und hoffe noch vom Gegenteil überzeugt zu werden. Nein, leider ist das Gesöff derart unzumutbar, dass es sofort in den Müll wandern muss. Die beiden durchaus lieben aber mit dem Geschäft deutlich überforderten Mädels verstehen den Kummer nicht. Ich frage ob sie selbst den Kaffee trinken würden… nein wird mir geantwortet, beide sind Teetrinker. Es handelt sich um die Inhaber des Ladens!!! Schade eigentlich. Ein Koch sollte auch nie die Ware zubereiten die er selber nicht isst!
PS: der Cappu für den Müll hat mich hier 4 Euro gekostet… ich bin irgendwann aus Verzweiflung in das nächste McCafe gegangen => Für mich eigentlich nur die letzte Option wenn nichts anderes mehr geht… und siehe da, ich bekomme dort, abweichend von Deutschland, einen mit professioneller Siebträgermaschine produzierten, recht annehmbaren (wenn auch für mich zu schwachen…) Cappucchino für 2,50 kredenzt.
Irgendwie ist in Nizza alles anders… nicht das erste und auch nicht das letzte Erlebnis wo ich selbiges von mir geben werde!
Apex Rental Cars - Christchurch
232 Roydvale Avenue, Christchurch
07.02.2012
In Neuseeland einen Autoverleiher zu finden, der zur Abwechslung mal nicht nur 10 Jahre alte Gurken mit mehr als 300.000 auf der Uhr haben, wird schwierig. Gerade wenn man beide Inseln möglichst mit dem selben Fahrzeug befahren möchte. Die meisten Vermieter verlangen eine Abgabe des Fahrzeugs vor der Wellington-Picton Fähre. Bei dem grössten regionalen Anbieter Apex ist das nicht so. Man erhält sogar noch vergünstigte Fährtickets. Der Fahrzeugbestand ist durchweg neu. Man hat das Gefühl, dieser Anbieter bestellt die Fahrzeuge nur bei ein und demselben japanischen Automobilhersteller. Dem entsprechend beschränkt sich die Auswahl nahezu nur auf diese Fahrzeugmarke, was aber sicher nicht stört. Hat sogar den Vorteil, dass man nicht wie üblich nur die Fahrzeugklasse bestätigt bekommt, sondern sogar ein festes Fahrzeug mit fest definiertem Alter, Ausstattung, Motorisierung und Fahrzeugtyp.
Wir erhalten unsere Mittelklasse-Limousine mit gerade 14.000 auf dem Tacho und nur ein paar Monaten auf dem Buckel. Es werden einen Monat später bei der Abgabe 7000 mehr sein. Das Fahrzeug ist top in Schuss und gut motorisiert. Über den eingebauten USB-Port kann die gesamte Musikbibliothek eingespielt werden, was im mit Radiosendern nur knapp beseelten Neuseeland durchaus wichtig sein kann. Für mich ist es das zumindest.
Wir werden überaus freundlich bei der Abholung bedient und mit Kartenmaterial überschüttet. Sowohl die Anreise nach Auckland rein als auch die Abgabestation in Christchurch wird umfassend erläutert und der Standort markiert. Das Fahrzeug wird erklärt so weit gewünscht… Ich fahre häufig Mietwagen, aber der der Service schlägt alles bisher dagewesene. Der Service beginnt aber nicht nur hier bei der Abholung. Ich hatte online unser Wunschfahrzeug bestellt und kläre die noch offenen Punkte dann mit “Brian” per Mail. “Brian” ist es auch, der mich eine Woche vor der Anreise nochmal kurz an alles erinnert, mir die kostenfreie Rufnummer und alle anderen Notfallnummern mailt. Selbst die Bestätigung der Fährtickets erfolgt sofort und per Mail.
Als wir, wie gesagt unser Fahrzeug nach einem Monat in Christchurch abgaben, war der Service genauso toll. Die Abgabe dauerte gerade mal ein paar Minuten.
Auch wenn ich hier sehr werbeheischend daherkommen mag, aber Apex hat sich wirklich gelohnt und ist definitiv alle Sterne wert.
Fliegender Tisch - Friedrichshain
Mainzer Straße 10, 10247 Berlin
07.02.2012
Wir waren zu dritt im fliegenden Tisch. Ich hatte Lust den Laden einmal auszuprobieren. Etwas abseits des Touristenstroms ist man hier mehr für sich.
Der Service agiert freundlich, schnell und dennoch angenehm zurückhaltend. So wie es sein soll aber leider selten zu finden ist. Die bestellten Weine und Biere kommen schnell. Wir ordern gemischte Vorspeisen und jeder für sich eine Gnocchi-Version. Dabei sind z.B. Gnocchi “Berliner Art” mit Rotkohl und Speck in Rotweinsauce oder z.B. Gnocchi “rustikal” mit Sauerkraut und Schweinebraten in einer Sahnesauce. Alles also sehr bodenständig und einfach. Die beworbenen Pizza- oder Pasta-Gerichte haben wir zwar nicht probiert, machten aber einen guten Eindruck. Unsere Gerichte waren durchweg gut und im Endeffekt genau wie der Rest auf der Karte sehr günstig.
Alles in allem ist die Karte nicht sonderlich anspruchsvoll aber sehr gut dafür gemacht. Der Service sucht wie beschrieben seinesgleichen und gerade bei diesem Preisniveau fällt es leicht diesen auch mit einem ordentlichen Trinkgeld zu honorieren.
Five Rivers Cafe - Queenstown
94, Queenstown
07.02.2012
Dieses süße Cafe müsste man eigentlich eher " the crossing " nennen, denn es liegt inmitten der neuseeländischen Einöde an der Kreuzung zweier Highways. Nur plattes Land umgibt das Haus. Würde man hier nicht auf der linken Seite fahren könnte man meinen in der amerikanischen Pampa gelandet zu sein. Wir haben seit Stunden keinen Menschen mehr gehen und ich brauche seit mindestens 200 Kilometern unbedingt einen grossen starken Cappuccino…
Da ist es also, ein Cafe am Rande des Wahnsinns und inmitten des Nirgendwo. Es sind zwar keine fünf Flüsse zu sehen, nein nicht einmal ein kleines Rinnsal fließt hier. Egal, Hauptsache der Cafe schmeckt und wir können schnell wieder weiter. Meine Liebste nörgelt zwar schon, wie ich bei knapp 30 Grad Kaffee schlürfen kann, aber auch Sie gibt schnell auf. Sie versteht das man lieber nicht zwischen mir und gutem Cafe stehen sollte.
Wir betreten den Laden und sind maximal überrascht als wir das Interior der von aussen eher als Wellblechschuppen wahrnehmbaren Bude sehen können. Es ist gemütlich und schick dekoriert. Es gibt sogar einen Garten hinter dem Haus zum draussen sitzen. Die recht kräftigen Servicedamen machen einen sauberen, sehr starken und wohlschmeckenden Cappu der mir die Venen freibläst.
Es ist selten wenn man heutzutage noch positiv überrascht werden kann. Deshalb ist es schön wenn es ab und an dann doch noch passiert.
PS: Mal wieder sind die o.g. Ortsangaben für´n A…h, da leider keiner der nächsten Orte von Qype akzeptiert wird. Mensch Leute bringt endlich Eure Dantenbank auf Vordermann. Auf der Karte ist das Cafe aber richtig positioniert!
looker Hey Malepartus, nix ami… Neuseeland!!!
Die Ami´s können immer noch keinen Kaffee kochen. Das über Stunden warm gehaltene braune Spühlwasser geht bei mir weder rein noch runter.
Die Neuseeländer können aber tatsächlich Kaffee kochen. In jedem Kaff findest Du einen Anbieter mit Siebträger-Maschine und ausgebildetem Barrista. Wird wohl Zeit das ich eine entsprechenden Guide hierfür entwerfe.
7 Februar 2012
MacLaren's Pub - Friedrichshain
Boxhagener Straße 16, 10245 Berlin
01.02.2012
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Schön wenn im Friedrichshain nicht nur die weichgespülten Cocktailbars und Kneipen überstehen. Das McLarens macht den Eindruck sich etwas vom 08/15 Angebot abheben zu wollen. Es scheint zu funktionieren, denn als ich mit ein paar Freunden in den Laden komme ist es ordentlich voll. Egal, für das eine Bier was wir hier trinken wollen reicht der Tresen bzw. eher der Platz davor. Das Guinness ist mit 3,50 nicht günstig aber eben angemessen kalkuliert. Die anderen Biere stehen dem monetär in nichts nach, wobei ich bei den Sorten angemessen anders definieren würde.
Der Betreiber versucht durch die Dekoration etwas Pub-Feeling in den Laden zu bringen… es gelingt ihm leider nicht. Kein Wunder, denn so richtig klar wird nicht um was sich hier eigentlich handelt. Ist es ein Pub, eine Bar, eine Lounge, ein Restaurant, ein Cafe? Irgendwie versucht man hier alles zu sein, nur halt eben nichts richtig. Die Kellner tun ihr bestes, allerdings leider auf Rookie-Niveau. Wir haben bewusst keine Cocktails getrunken, haben aber, da wir nun mal an der Bar standen, die Cocktailproduktion live miterleben müssen. Wenn Caipirinhas mit Mineralwasser aufgefüllt werden kann irgendwas ganz gewaltig nicht stimmen. Und das war nur das Highlight.
Ich halte es für sinnvoll, wenn man weiß was man kann und was man darstellen möchte. Alles anzubieten und qualitativ hochwertig zu bewerkstelligen ist in meinen Augen immer nahezu ausgeschlossen… Mal abgesehen davon, dass ich deren Sinnhaftigkeit bezweifle. Ich gehe in Kneipen um Bier zu trinken, in Bars um einen Cocktail zu schlürfen und in ein Cafe um selbigen zu bestellen. Genau so wie es eigentlich auch sein sollte.
Das McLarens enttäuscht leider diesbezüglich ein wenig und reiht sich in die selbe Riege durchschnittlicher Kneipen und Bars des Umfeldes ein. Gerade die sehr starke Präsenz bei Facebook und Co. sichert guten Kundenzulauf. Ob das allerdings auf Dauer ausreichen wird muss sich zeigen.
15.02.2012
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looker hat einen Beitrag zu Ferg Bakery kommentiert um 17:37 Uhr
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looker hat ein neues Foto zum Platz Ferg Bakery hinzugefügt um 08:38 Uhr
14.02.2012
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looker hat einen Beitrag zu Facebook, Inc. kommentiert um 17:51 Uhr
13.02.2012
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looker hat einen Beitrag zu Facebook, Inc. kommentiert um 18:37 Uhr
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looker hat einen Beitrag zu 50. Jahrestag der Sturmflut von 1962 kommentiert um 17:43 Uhr
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