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Desigual - Osdorf

Osdorfer Landstraße 131, 22609 Hamburg

18.06.2013

Ich bin ja eigentlich gegen Mode - jedenfalls, wenn Mode bedeutet, dass man/frau seinen/ihren eigenen Geschmack zugunsten eines Designs aufgibt, das selbstverliebte Psychopathen an bulimischen Models aufhängen und mit 8-stelligen Gewinnmargen manischen und willigen Massen unterjubeln.
 
In diesem Sinne ist desigual dann keine Mode, sondern ein eigener Stil, der den Frauen in erster Linie eines bietet: Lebensfreude in Form und bunten Farben, die in wirklich dynamischen Mustern eine einzigartige Komposition darstellen. Wenn man sagen würde "Die trauen sich etwas..." würde man untertreiben. Ein klareres Statement zu Farbe und Fröhlichkeit als desigual gibt es kaum, und dennoch sind die bunten Teilchen weit weg von Hippiemode, auch wenn man aus der Ferne denkt, man wäre im Indienshop im London der 1980er... aber vom Nahen sieht man die feinen mediterranen Schnitte... und Preise, die definitiv nicht in die Kategorie Schnäppchen gehören.
 
Dennoch: Alle Frauen, die ich (meist bei Festen) in desigual-Modellen gesehen hatten, erregten positives Aussehen und gewannen ernorm an Ausstrahlung...
 
Da bin ich als Mann wirklich mal neidisch auf die Frauen - denn für Männer gibt es hier kaum etwas, das man als über 30jähriger und außerhalb eines Karibikstrandes tragen dürfte. Eine Frau hingegen, die sich desigual im Alltag leisten könnte, würde definitiv nur Aufsehen und kaum Anstoß erregen...


Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"

PJebsen Ich habe Desigual letztes Jahr in Köln kennen gelernt und war auch neidisch.

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meme Ist ja interessant – Desigual hat auch einen Laden im erweiterten FOC in Ochtrup.

http://foc-ochtrup.de/marken/desigual/

Bisher dachte ich immer, lohnt das Reinschauen nicht (für mich ;-)), zumal so ein Bummel dort eh schon zeitraubend und anstrengend ist.

Jetzt muß ich aber doch mal reinschauen beim nächsten Besuch. Habe gerade auf der Website gesehen, dass es dort auch nette Kinderkleidung gibt. Danke für den Tip :)

Andreas Schieweck - Othmarschen

Röpers Weide 37, 22605 Hamburg

10.05.2007 (aktualisiert am 14.06.2013)

UPDATE 6/2013 (neue Bilder)
 Andreas Schieweck, geboren 1966 in Hamburg, geriet erst mit 16 Jahren an die Malerei und betätigte sich darüber hinaus in zahlreichen anderen künstlerischen Gebieten.

1990 Erste Ausstellung im Kulturzentrum Hamburg-Jenfeld im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Europäische Künstler“ mit der Mailänderin Claudia Martelli, mit ihr zusammen im Verlauf zahlreiche Kooperationen (unter anderem Bereich Zeichentrickfilm, Illustration).
1991 künstlerisches und architektonisches Design der Projektausstellung „Im Labyrinth der Nischen“ in der Hamburger Markthalle. Im weiteren Gründung sowie Textentwicklungen und Musikkonzeption einer Kabarettgruppe mit dem Regisseur Volkmar Sippel.
Von 1991 bis 1995 Redakteur, Cartoonist und Plakatdesigner für studentische Zeitschriften und Veranstaltungen der Universität Hamburg.
1992 Organisation des „Experimental Music Forum“ an der Universität Hamburg. 1992 Organisation und PR-Leitung des Deutschen Gesundheitspolitischen Kongresses in Hamburg.
1993 Galerie Brauer, Hamburg-Eppendorf
1993 Organisation und künstlerische Gestaltung des Musikfestivals „Against All Frontiers“ an der Universität Hamburg, bei dem er auch als Komponist und Pianist mitwirkte.
Seit 2001 regelmäßige Ausstellungen im norddeutschen Raum, unter anderem ElbArt 2004, Galerie Kollektiv Hamburg, Haus der Bretagne, Cafe v.Lenz
Hildesheim, Teilnehmer des ersten Zirkels der Veranstaltung “Laufende Ausstellung” Hamburg 2009.
Weitere Ausstellungen (Auswahl): Lukasgemeinde Volksdorf, Friedenskirche Rahlstedt, Salon Phoenix Hamburg, Hospiz Sinus Hamburg Othmarschen, Tanzhaus Hamburg, KAnkenhaus Groß Sand Hamburg.
Vorübergehende Gemeinschaftsateliers unter anderem mit der renommierten Bildhauerin Franziska Seifert.

Andreas Schieweck ist nicht nur als Maler und Zeichner sondern auch als Pianist und Buchautor (man beachte die historischen Werke im Sutton-Verlag) tätig.

Aktuell kann man an folgenden Orten Ausstellungen / Bilder sehen:

- Hotel Bellmoor Hamburg
Moorweidenstraße 26
Hamburg-Rotherbaum (nahe am Dammtor-Bahnhof)
seit Mai 2010
Anzahl der Bilder: 12
Hier hängen in erster Linie Zeichnungen und Bilder mit Ansichten aus Hamburg

- Hausärztliche Praxis J. Galler
seit Oktober 2007, unbefristete Einzelausstellung
Alsterdorfer Straße 201, Hamburg – Alsterdorf
Anzahl der Bilder: 15

- Psychologische Praxis Doris Jäger
seit Oktober 2007, unbefristete Einzelausstellung
Luttherothstraße 15, Hamburg – Eimsbüttel
Anzahl der Bilder: 7

Die Ausstellungen im Hospiz Sinus und bei Optik Ehrhorn sind beendet!

Ich male meine Bilder nicht nach einer streng vorgegebenen Realität, es soll hier nicht die Wirklichkeit abgebildet werden, sondern das, was nach meiner persönlichen Filterung daraus entsteht, sozusagen mein idealisiertes Konzentrat der Welt. Zurzeit verwende ich Acrylfarben auf Leinwand, gelegentlich Öl oder Ölkreiden, parallel entstehen aber auch zahlreiche Tintenzeichnungen, die aber bisher nur wenig ausgestellt wurden. Die Stilrichtung der Malereien ist schwer zu klassifizieren, zeitweise entstehen sehr plakative Gemälde mit abstraktem oder expressionistischem Charakter, dann wieder finden sich auch Elemente des Impressionismus. Im Endeffekt ist mir jedes Mittel recht, um eine momentane Stimmung einzufangen und in das Gemälde zu bannen. Auftragsarbeiten nehme ich nur an, wenn ich dabei meinen Stil nicht verfälschen muß. Portraits oder streng realistische Abbildungen gehören nicht zu meinem regelmäßigen Repertoire.

Jetzt fragen öfter einmal Qyper nach Preisen – mittlerweile sind auch Preise zu den Fotos angegeben, soweit gelistet (diese ohne Gewähr!). Zum Thema Preise sei noch gesagt: Ich finde es unethisch, Bilder mehr als Kleinwagen kosten zu lassen. Es ist schön, daß einige Menschen mit ihrer Kunst wohlhabend oder gar reich werden, aber das liegt heutzutage nicht mehr an der Qualität ihrer Werke, sondern an der Spekulationsphilosophie von Investoren und Galeristen, die auch einen Besenstiel zum neuen Leonardo küren würden, wenn er nur genug Profit verspräche. So versauern etliche Werke in den klimatisierten Kellern von Sammlerspekulanten.

Ich selbst male meine Bilder für mich und gern für Menschen, die mit den Bildern leben möchten, die Atmosphäre genießen, die entsteht, wenn ein Bild den Raum verändert, die sich eventuell nur einmal im Leben in ein Bild verlieben. Es ehrt mich, daß meine Bilder bei netten Menschen und mittlerweile auch in fernen Ländern hängen, unter anderem in England, Kanada, Russland u.v.m. Es freut mich immer wieder zu hören, dass Bilder das Leben von Menschen verschönern, die ich kenne – mittlerweile auch einigen Qypern.

Die Preise meiner Bilder orientieren sich nicht unbedingt an Größe oder Materialwert , sondern daran, wieviel sie mir bedeuten. Und: Ein Bild soll kein Vermögen kosten, aber auch nicht völlig schmerzlos zu erwerben sein, sonst schätzt man es nicht hoch genug – also grob gesagt: Meine Bilder kosten meist zwischen 100 und 1000 Euro, selten mal mehr, und nette Menschen (die die mir glaubhaft machen können, warum sie sich in das Bild verliebt haben z.B.) bekommen alles billiger…

P.S.
Mir ist bekannt, daß die Website “Bildwechsel.com” keine Bilder von mir mehr zeigt – aber vielen Dank für all die Hinweise.

Desweiteren findet man auf meiner Website nur ältere Bilder, da ich hier auf Qype alles neuere einstelle.

Alle Preise unter den Fotos sind ohne Gewähr, ebenso die Verfügbarkeit der Bilder!

pebainu bin ich der einzige, der eine warnmeldung beim aufruf der website erhält?

Enthält Erkennungsmuster des HTML-Scriptvirus HTML/Rce.Gen3

Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"

Pitz Fischer Hervorragende Möglichkeit auf Deine Werke aufmerksam zu machen. Gute Idee, danke!

Wasservogelreservat - Fehmarn

Wallnau 1, 23769 Fehmarn

01.06.2013

Unter dem Begriff eines Vogelschutzgebietes kkann sich allerlei verbergen - vom öden Beobachtungsstand bis hin zum wimmelnden Waldhügel. Das Vogelreservat Wallnau an der Westküste Fehmarns nimmt in punkto Attraktivität eher einen der Spitzenplätze im nationalen Vergleich ein: Der Besucher der NABU-Einrichtung duchläuft zunächst ein attraktives kleines Museum, das vielfältige und nicht nur für Ornithologen interessante Fakten auch für Kinder wunderbar vermittelt. Interaktives Lernen ist hier kein Fremdwort, Anfassen darf man wirklich vieles.
 
Dahinter beginnt das ausgedehnte Freigelände, durch das ein Rundweg führt. Zahlreiche Beobachtungsstände laden ein und sind gut ebsucht, weil hier wirklich etwas zu sehen ist. Unbedingt für jeden einzelnen am Eingang ein Fernglas ausleihen, wenn kein eigenes vorhanden. Es kostet nur 1 Euro und ist hier Gold wert. Mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen läuft mir am Ende des ersten Feuchtgebietes sofort ein Großer Brachvogel vor die Linse. Wunderbar. Und vieles mehr - netterweise sind in jedem BEobachtungshüttchen komplette Fotoübersichten der Vogelarten angeschlagen, so dass man gleich vergleichen kann, was man da sieht - ich geb hier offen zu, dass ich ornithologisch keine Koryphöe sondern allenfalls fröhlich Interessierter bin. 
 
Auch für andere Interessen gibtes hier etwas zu sehen. Wunderbar die bizarren Teichmolche westlich des Sees. Habe ich so nicht gesehen - und hier wimmeln sie im Tümpel herum! Viele kleine Schaustationen im Wald, Thema Brennesseln, auch lehrreich. Wasserspiele mit Archimedes-Schraube - die Kinder müssen auch mal toben. Hölzerner Aussichtsturm - ich suche immer noch nach dem Anblick der Rohrdommel - auch hier hört man sie und sucht vergebens mit dem Fernglas alle Schilfsäume ab. Sie bleibt eine Legende....
 
Egal. Nach langem Gucken und Wandern kehrt man ins Café am Haupthaus ein - Bio-Food, Fleisch von Bio-Galloway, das nebenan grast, Bionade, Kaffee, heisse Schokolade, Eis,  allerlei Mitbringsel vom Pilzquartett bis zur Pflanzentasse und natürlich Vogelbücher en masse.
 
Und danach noch an den hübschen Strand gegenüber, hinterm Deich, wo die Brandung von Westen an die Kiesel schlägt.....

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Sommerferien Danke für den tollen Tipp!!!

Gold, Surfen, Surfschule, Bistro, Sonnenuntergang - Fehmarn

Gold ist ein Dorf auf Fehmarn, Fehmarn

01.06.2013

Wer Gold sucht, wird es auf Fehmarn sicher finden, auch wenn die Wege dorthin gar nicht so einfach zu erspüren sind. Und wer das kleine Häuflein Häuser gefunden hat, wird staunen, dass das tatsächlich ein Ort mit einem gelben Ortsschild ist - wo heutzutage immer mehr Gemeinden zusammegelegt werden...
 
Die kleine Bucht ist zum Erlernen von Surfen oder Segeln vor allemfür Kinder sehr gut geeignet. DIe kleine Surfschule ist gut auf Nachwuchs eingestellt und die Anleiter sehr geduldig und entspannt. Unsere Kinder lernten hier schnell und fröhlich die Grundlagen von Surfen und Optimistensegeln.
 
Der Strand an sich ist ein Sandstrand mit wenig Kieseln und auch sandigem Ufergrund, also zum Baden recht badefreundlich -  wenn auch die landschaftliche Schönheit nicht mit der der Steilküsten vergleichbar ist. Aber Surfer und Segler siedeln sich ja auch tendeziell nicht unbedigt an landschaftlich schönen Ecken an (meist eher das Gegenteil). Somit lohnt sich der Strand nicht unbedingt für Besucher, die hier nicht Wassersport treiben wollen.

Lyø - Faaborg

Faaborg

24.05.2013

Dänemark hat ja viele Inseln, wie zumindest der Norddeutsche weiss. Fünen, Seeland, Langeland, Falster und wie sie alle heißen. Aber Lyø ist für die meisten auch geographisch kundigen Menschen eher ein Fremdwort. Man muß eigentlich schon Segler sein, um die eher winzige Insel im kleinen Belt, also der "Dänischen Südsee" zu kennen. Zwar fährt eine Fähre von Faaborg mehrfach täglich zu dem Eiland hin, aber die gibt es nur als großzügigen Service der Regierung, um den ca. 100 Bewohnern der Insel den Zugang zur Welt dauerhaft zu ermöglichen. Die Gäste der Insel sind oft in der Überzahl und legen an der gar nicht so kleinen Hafenstelle an. Neben dem Fähranleger fand sich immerhin auch Platz für unseren Dreimaster, der immerhin fast 50 Meter misst und drei Meter Tiefgang hat.

Die Insel selbst hat tatsächlich eine lange Geschichte und war keineswegs arm - hier lebten im 16. bis 20. Jahrhundert sowohl reiche Bauern als auch wohlhabende Handelsleute - die riesigen und schönen Gehöfte um den zentralen Ort Lyø By zeugen davon - und überraschen durch Vielfalt und hübsche Gestaltung, ebenso wie die historische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die netterweise weiß getüncht ist. Nicht umsonst wird Lyø By als eines der schönsten Dörfer des Landes genannt.
 
 Schon König Waldemar II. wusste anscheinend um die Schönheit Lyøs - er ruhte sich hier im Jahr 1223 von der Jagd aus und geriet heimtückisch in die Gefangenschaft des Grafen von Schwerin. Der behielt in zwei Jahre gefangen und erpresste schliesslich eine Unmenge von Leistungen, unter anderem die deutsche Handelsfreiheit, die Abtretung von Schleswig und Holstein, eien riiesigen Haufen Silber, den Verzicht auf alle deutschen Lehen und vieles mehr. In Lyø wurde eine erhebliche Schwächung der dänischen Vormachtstellung in der westliche Ostsee begründet - das merkt man dem Inselchen wirklich nicht an. Auch fand ich keinen Hinweise auf das Geschehen hier - vermutlich hören die Dänen die Geschichte nicht so gern?
 
Ein Spaziergang vom Hafen im Norden ins Dorf und um den Ort lohnt sich sehr. Das Dorf ist locker gebaut, um die großen Höfe findet man lauschige Teiche, in denen dicke Frösche laut quaken. Ein kleiner Laden ist gleichzeitig Ausschank und Treffpunkt der Inselbewohner am Nachmittag. Lyø ist auch nicht flach - immerhin misst die höchste Erhebung 24 Meter über dem Meeresspiegel, bei 6 Quadratkilometern fast steil zu nennen. Neben der Kirche und dem Dorf gibt es hier Hünengräber, riesiige Findlinge und natürlich wunderbare Blicke zwischen den alten Bäumen hindurch über die Hügel auf das Meer in allen Richtungen.
 





Café Armin Heldt - Eckernförde

St.-Nicolai-Str. 1, 24340 Eckernförde

22.05.2013

Eckernförde hat mehr zu bieten als nur eine Hafen und einen Strand - die kleine Altstadt wartet mit vielen hübschen und gut restaurierten Altbauten und engen Gässchen auf, die mit erstaunlich hochwertigen Läden überraschen.
 
Am Rathaus sitzt nun die Kaffeehausinstitution Eckernfördes. Bei Heldt isst man feinen Kuchen und trinkt seinen Kaffee. Das Ambiente des Altbaus überrascht ein wenig durch seine Ausstattung in hellrötlichem Kirschholz, die auf den zweiten Blick aber doch eher als echtes Art Deco als als Nachkriegware durchgeht. Dazu allerlei maritimes Bildwerk. Im Mittelpunkt steht natürlich die hasueigene Torten- und Schokoladenproduktion, zahlreiches ist zum sofortigen Verzeht oder zum Mitnehmen bereit und in jedem Falls ein Geld wert.
 
Die Speisen lassen definitiv keine Wünsche offen. Perfekt die Rote Grütze des Hauses: viele dunkle Beeren in perfekter leicht zähflüssiger Konsistenz. Habe ich nie besser gegessen. Auch die heisse Schokolade überrascht durch hohe Qualität, kräftige aber nicht zu herbe Kakakonoten und ein perfektes minimales Maß an Süße. Liebe Leute anderswo in Norddeutschland: Hier ist seit langem mal wieder ein guter Ansatz zu erkennen, wie man richtig heisse Schokolade macht. Hier nachschmecken! Nacheifern. Auf der Perugia-Skala gibt das sehr gute 72 von 100 Punkten!
 
Was leider den Gesamteindruck etwas beeinträchtigt, ist der Service. Es kommt erst keiner zum Tisch, obwohl wir bereits am Tresen Kuchen geordert haben. Da nur eine Karte am Tisch loeigt, nehmen wir eine vom Nebentisch. Als schliesslich doch eine Dame kommt, kommentiert sie das recht flapsig mit "Ach, sie haben sich ja schon eine Karte gemopst". Nun ja - elegant wäre, dass man sein Bedauern ausdrückt, dass so lange keiner kam und den cleveren Gast warmherzig lobt, dass er so intelligent war, sich selbst zu versorgen und so sofort bestellen und damit der Bedienung einen zweiten Gang ersparen kann. Da ich selbst aus Norddeutschland stamme, kann keiner sagen, das wäre der nordische Tiefkühl-Charme. Auch sonst kam hier keine rechte Wärme auf - wir versuchten es über Lob an Speis und Trank, kauften preisend Schokolade... aber keiner lächelte oder wechselte mehr als ein nötiges Wort. Und es schien doch die Sonne draussen... also - hier bitte nachbessern, wenn möglich. Denn das obige Angebot nötigt zur Wiederkehr!
 

Leuchtturm Flügge - Fehmarn

Flügger Strand, Leuchtturm, 23769 Fehmarn

22.05.2013

Fehmarn bietet eine Menge Gelegenheiten zu schönen Ausflügen in die Natur. Unter ihnen ist der Flügger Leuchtturm an der Südwestecke der Insel ein in jedem Fall lohnendes Ziel. Nicht so sehrwegen des Bauwerkes, das aber auch um die 100 Jahre alt ist. Viel lohnender ist der Spaziergang zum Turm, den man über eine Strecke von ca 1500 Meter zu Fuß bewältigen muß, da der Weg für Autos gesperrt ist.
 
Keineswegs sollte man hierbei auf den kuriosen Shuttle-Service zurückgreifen, der mit witzigen Elektrogefährten von einem lustigen Kerl mit Lederhaube angeboten wird. Das mag bequemer sein - lässt einen aber Landschaft, Blicke und Naturerlebnisse verpassen.
 
Als da wären: im Mai leuchtende Rapsfelder. Schleswig-Holstein fröhlichste Jahreszeit! Den See mit Schilfflächen östlich von der Straße. Hinhören, bitte: Das dumpfe Geräusch stammt nicht von eine Flensburger Bierflasche, sondern es ist die Rohrdommel! Selten! Aber auch nur zu hören. Nicht zu sehen. Dann der kleine Deich: Blick zur Sundbrücke in der Ferne. Schön. Das Meer rollt an den kleinen Strand.
 
Und schon erreicht man auch den Turm. Unten ein Café der einfachen Art. Besteigen ist Pflicht, kostet zwei Euro - ist es auch wert! Tolle Wendeltreppe im Inneren! Oben Umgang mit weitem Blick . viele Wasserflächen, dahinter die Ostsee, Häuslein unten wie Spielzeug. Der Wind fegt um die Ohren. Raps leuchtet grell. Der Himmel strahlt blau. Man weht nach unten, möglichst wieder über die Treppe - und schnell wird aus dem windigen Himmelblau ein wolkiges Donnergrau und spült uns doch ganz schnell den ganzen Weg zurück ins rettende Automobil.... auch die Kinder können plötzlich ganz schnell laufen....
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ubier Ein Fernwehbeitrag!

Steilküste bei Katharinenhof - Fehmarn

23769 Fehmarn

22.05.2013

Wer normalerweise in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs ist, wird Fehmarn vermutlich oder teilweise ein wenig langweilig finden. Große Agrarflächen, wenig Hügel, eher flache Steilküsten, die Teilung der Insel durch die Verkehrsadern - all das ist weniger wild und einsam und naturbelassen als besipielsweise Mönchgut oder die Seenplatte.
 
Aber es gibt auch hier lauschige Winkel und wilde Landschaften. Gutes Bespiel ist die Steilküste bei Katharinenhof. Allerdings ist es hier keinesfalls einsam, weil viele Menschen um die Schönheit der hiesigen Küste wissen. Ein sich windender Kiesstrand unter einer Steilküste, die immerhin an die 10 Meter aufragt und meistenteils sehr hübsch bewaldet ist. Oben verläuft ein Wander- und Radweg sehr schön entlang. Unten rauscht Wasser auf Kies. Der Blick nach Osten bringt tolle Lichteffekte allerdings nuir morgens mit sich. 
 
Und um auf den Vorschreiber einzugehen: Ich bin ebenfalls seit über 40 Jahren immer wieder wenn auch nicht hauptamtlich aber mkit Begeisterung am Fossilien suchen. Die Ostsee bringt immer wieder schöne Stücke ans Licht - allerdings habe ich hier kaum etwas brauchbares gefunden (war der Vorschreiber genau vor mir da?). Und auch für Bernsteine scheint es kein so toles Revier. Wie auch immer - der Abschnitt ist einen Abstecher wert!

Museum Katharinenhof - Fehmarn

Katharinenhof 15, 23769 Fehmarn

22.05.2013

Wer von den großen norddeutschen Freilichtmuseen wie Molfsee, Kiekeberg etc. verwöhnt ist, wird natürlich hier ein wenig enttäuscht sein: Das Museum ist eher klein, gerade mal fünf kleine Gebäude sind vorhanden - und irgendein planerischer Volltrottel hat sie mit einer Neubausiedlung umringt, die sich damit rühmt, "Am museumshof" zu liegen - der dahinter untergeht. Da das ganze eine private Sammlung ist, muß man Respekt empfinden für die Menge an antiken Funstücken aus dem ländlichen und handwerklichen Alltag zwischen 18. und 20. Jahrhundert. Vieles ist fein handschriftlich etikettiert. Man vermisst allerdings ein paar Erklärungen, denn viele Gegenstände sind heute nicht mehr geläufig.
 
Man kann hier natürlich in fünf Minuten durchrennen, aber wer Details liebt, wird in jedem Fall das Auge ein wenig länger verweilen lassen, sei es um den alten Citroen zu bewundern oder auch die Würste in der Räucherei an den Deckenbalken. Nebenan steht noch ein Hünengrab, eine Werkstatt bietet alelrlei an Handwerkzeug vergangener Zeiten, Spielzeug und  Kaufmannszubehör, Bäckergerät und vieles mehr...
 
Was Katharinenhof nicht ist: Ein idyllisches Herrenhaus, wie der Name vermuten lassen mag - auch wenn man ham End of the road ist. Dazu gibt es hier viel zu viele neue Häuser. Dennoch einen Abstecher wert: Die sehr hünsche Steilküste mit Kieselstrand, vom Museum noch 500 Meter entfernt....

Restaurant Kolle's Fischpfanne - Fehmarn

Königstr. 3-5, 23769 Fehmarn

22.05.2013

Drei oder vier Sternchen, das ist hier die Frage. Aber der Reihe nach, dieses Mal ausnahmsweise eher kurz gehalten:
 
Wir waren hier mit zwei Familien, vier Kindern. Und alle waren hungrig vom Strand. Also war schnelles Handeln angesagt. Die Kellnerin war dann auch sehr freundlich und kinderlieb, reichlich Malsachen wurden gereicht, anzumalen war die Kinderkarte als Kopie. Bestellung und Servieren dauerten dann aber doch etwas länger.
 
Dafür gibt es hier recht frischen Fisch, reichlich Auswahl, keine exotischen Experimente, küstentypische Küche - aber doch kleines Beiwerk, das mehr ist als das übliche Grillen und Braten mit Bratkartoffel etc.. beim Fischteller des Hauses auffallend: leuchtend grün eingelegt Krabben, die asiatisch curryhaft schmeckten und nicht künstlich, dekorativ auch die Jakobsmuscheln, in denen die Krabben gebracht wurden. Der Rest an Fisch (auch der Pannfisch) war solide Ware, allerdings waren die Portionen anständig aber nicht überreichlich - Segler können auch mehr vertragen.... Das Kinderessen war dann aber eher  groß portioniert, wenn auch nicht besonders inspiriert - die Kinder aßen auf, gutes Zeichen.
 
Die Atmosphäre ist eher unspektakulär, ein bisschen maritime Dekoration aber eher Bistroatmosphäre, Glastresen mit Fisch zum Angucken, aus den Fenstern sieht man leider nicht das Meer sondern die Straße...

Fazit: Absolut in Ordnung, nicht spektakulär, kleine Highlights (siehe Krabben und Kinder).
 
Im Telegramm:
Zubereitung: 3-4 Sternchen
Ambiente 2-3 Sternchen
Service 3-4 Sternchen
Kinderfreundlichkeit 4-5 Sternchen
Preis/Leistung 3-4 Sternchen


14.06.2013

01.06.2013

24.05.2013

  • mostro hat ein neues Foto zum Platz Lyø hinzugefügt um 14:40 Uhr