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Ich bin plastinad aus Berlin. Ich bin Qyper seit dem 05.08.2010

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Restaurant Salento - Wilmersdorf

Eisenzahnstraße 16, 10709 Berlin

04.09.2012 (aktualisiert am 02.03.2013)

Ohne zufällige Empfehlung wäre ich eher nicht auf die Idee gekommen, dort Essen zu gehen, da sich das Restaurant optisch nicht unbedigt vom Durchschnitts-Italiener unterscheidet. Der Unterschied zeigte sich dann umso mehr beim Essen.

Zusätzlich zu den Gerichten aus der Karte werden wechselnde Spezialitäten angeboten, die einer kleinen Tafel auf dem Tisch zu entnehmen sind.
Wir entschieden uns für das Zanderfilet mit Parmesankruste auf Rucola-Pesto und das Rinderfilet.
Beides war excellent zubereitet und äußerst schmackhaft. Der Kellner war sehr freundlich, ohne aufgesetzt zu wirken, aufmerksam und trotzdem unaufdringlich. Meine Portion hätte etwas größer sein können, aber so hatte ich noch Platz für ein wunderbares Panna Cotta an Himbeersauce.

Lasan Restaurant - Kreuzberg

Adalbertstraße 96, Kreuzberg, 10999 Berlin

24.02.2013

Schade, dass so viele gastronomische Einrichtungen mit orientalischem Essen häufig den Eindruck eines Imbisses als den eines Restaurants vermitteln. Das liegt meines Erachtens fast immer an dem Thekenbereich wo darüber hässliche, bunte Darstellungen der Speisen hängen. Das empfinde ich immer als extrem ungemütlich und einfallslos. Hinzu kommt dann noch das grelle Neonlicht über der Theke, so dass man vielmehr den Eindruck hat in der Küche zu sitzen, als im Gastraum.

Aber auch wenn sich das Restaurant leider eher in diese Kategorie (Restaurant, das den Flair eines Imbisses mit Sitzgelegenheit hat) eingruppieren lässt, lohnt es sich auf jeden Fall hier zu essen.
Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen vegetarischen Spezialitäten wie Pastilla, Falafel, Mutabbal, Muhammara, Hummus,Taboulé und natürlich auch Fleischgerichte wie Köfte, Lammspieße etc.
Ich habe mir mit einer Freundin den großen Vorspeisenteller (€ 10,-) geteilt und hatte dann noch einen Köfte-Spieß mit Tandur Brot und Salat (€ 5,50), meine Freundin hatte den Lamm-Spieß (€ 6,50).

Das Essen war genau nach meinem Geschmack, alles sehr lecker und frisch. Am besten hat mir das Muhammara geschmeckt, das war angenehm würzig ohne zu scharf zu sein. Mutabbal und Köfte-Spieß hätten für meinen Geschmack allerdings etwas würziger sein können. Das Fleisch war aber schön saftig und mit rauchiger Holzkohle-Note. Zu den Hauptgerichten wird vorher noch eine Linsensuppe gereicht und mit Tee kann man sich kostenlos selbst bedienen. Der Ayran schmeckte überraschend authentisch, nicht so mild wie man es sonst häufig serviert bekommt, sondern hatte diesen "säuerlichen Stich". Die Bedienung war unaufdringlich und sehr freundlich. Wir hatte einen stillen Platz in der Ecke ergattert, so dass wir hier recht lange verweilten und den Imbisscharakter fast vergaßen.

Fazit: Absolut empfehlenswert. Essen sehr lecker, Abzug in der B-Note für das Ambiente. Ich werde auf jeden Fall wieder kommen.





Pension Nieberg - Osnabrück

Arndtplatz 2a, 49078 Osnabrück

05.11.2012

Aufgrund einer Veranstaltung nächtigten wir eine Nacht in Osnabrück. Gebucht waren 2 Doppelzimmer mit Bad für € 65,- pro Zimmer.
Die Zimmer beinhalteten jedoch anstelle der Dusche und der Toilette lediglich ein Waschbecken. Toilette und Dusche befanden sich auf dem Gang. Hinzu kam, dass das Interieur mehr als in die Jahre gekommen war. Es gab noch nicht einmal einen Fernseher, der eigentlich doch in jeder noch so kleinen Herberge Standard ist.
Die Sessel konnte man eindeutig den 50er Jahren zuordnen, was ich allerdings ganz stylisch finde. Leider hinterließ das Ganze doch eher einen sehr altbackenen und angestaubten Eindruck, denn einen nostalgischen Charme. So fielen Sprünge in den Fliesen, abgenutze Ecken an den Möbeln und diverse andere Beschädigungen auf. Des Weiteren könnte hier ein neuer Anstrich nicht schaden. Die Dusche erinnerte mich eher an einen Campingplatz, als an eine Pension. Dennoch war alles sauber und ordentlich und für eine Nacht erfüllte es durchaus seinen Zweck.

Das Frühstück war einfach und nicht besonders einfallsreich. Es gab Brötchen und Toast, sowie eine halbe Scheibe Graubrot im Brotkorb. Dazu ein Ei, Butter, Marmelade, eine Sorte Schnittkäse und 2 Sorten Wurst (Salami und Mortadella). Man konnte zwischen Kafee und Tee wählen und ein kleines Glas Orangesaft war auch dabei. Nichts für ernährungsbewusste Gäste, kein Obst und auch kein Joghurt, Müsli oder ähnliches.

€ 65,- für ein in die Jahre gekommendes Zimmer ohne Bad und Fernseher ist aber eindeutig zu hoch. Für diesen Preis bekommt man bereits komfortablere Zimmer mit Fernseher und Bad ensuite.

Positiv:
- zentrale Lage
- freundliche Inhaberin
- angenehm ruhig

Die Inhaberin ist eine ältere, sich vormehm gebende Dame, die bemüht und sehr freundlich war, so dass ich es nicht übers Herz brachte, ihr meine Kritik näher zu bringen, zumal ich den Eindruck hatte, dass sie doch sehr uberzeugt war von dem, was sie dort anbietet.
So leid es mir auch tut, aber das Preis/Leistungsverhältnis stimmt hier einfach nicht.



Restaurant, Rosenberg - Wedding

Tegeler Straße 27, 13353 Berlin

28.08.2012 (aktualisiert am 04.09.2012)

Würde auf dem Schild nicht "Rosenberg" anstelle von "Schupke" stehen, ware mir gar nicht aufgefallen, dass offenbar der Betreiber gewechselt hat. Äußerlich und auch vom Interieur hat sich eigentlich nichts verändert. Die Qualität der Speisen dafür schon. Die Karte ist sehr umfangreich, was mich immer ein wenig skeptisch macht, denn lieber wenige gute Gerichte, die der Koch beherrscht, als von allem etwas, wo keine richtige Linie zu erkennen ist. Das Preisniveau finde ich für den Wedding und das Studentenambiente nicht unbedingt angemessen, sondern zu hoch.

Zum Essen:
Es waren gerade "mexikanische Wochen", aber ein Blick auf die Karte verriet, dass auch ohne "mexikanische Wochen" Tex Mex Food im Angebot ist. So bestellten wir u. a. Quesadilla und Fajitas. Leider enttäuschten die Gerichte mich doch sehr. Meine Quesadillas waren nicht mit Käse überbacken, was eigentlich üblich ist. So lagen sie ein wenig lieblos auf demTeller und waren an der Klappstelle gebrochen und ein wenig trocken, was auf nicht ganz frische Tortilla-Fladen schließen lässt.

Hinzu kommt, dass das Gericht mit frischem Koriander zubereitet war, was mich doch etwas befremdete. Das kannte ich so bis jetzt nur als typisch asiatisches Gewürz und habe es noch nie auf Tacos, Tortillas, Fajitas oder ähnlichem gegessen. So schmeckte es dann auch vollig unpassend und komisch. Vielleicht hat der Koch es ja mit glatter Petersilie verwechselt, die der Laie wahrscheinlich optisch nicht vom Koriander unterscheiden kann. Aber da Koreander einen sehr starken und intensiven Eigengeschmack hat, sollte man ihn sparsam verwenden. So überlagerte dieser leider das gesamte Gericht, so dass ich mühsam die Korianderblättchen aus dem Essen popelte und an den Tellerrand legte. Ohne den Koriander war es dann auch genießbar. Die Fajitas kamen zwar in der Eisenpfanne, aber nicht brutzelnd, wie ich es von mexikanischen Restaurants gewohnt war. Bis auf den Koriander waren sie ok, aber auch kein Highlight.

Ein absolutes Fauxpas war für mich die Guacamole. Die schmeckte alles andere als selbstgemacht und so hinterließ das ganze Essen eher einen faden Nachgeschmack.

Getoppt wurde das ganze dann nur noch von der Kellnerin. Die machte die ganze Zeit schon keinen besonders motivierten Eindruck. Nachdem ich aber auf die Frage, ob es geschmeckt hätte, wahrheitsgemäß meine Kritik äußerte, entglitten ihr sämtliche Gesichtszüge. Anstelle professionell zu reagieren und es dem Koch auszurichten, war sie beleidigt und antwortete schnippig, dass sich noch keiner beschwert hätte und die Guacamole natürlich selbstgemacht sei. Sorry, aber meine Geschmacksknospen sagen etwas anderes.

Ich frage mich wirklich, warum nach dem Essen immer gefragt wird, ob es geschmeckt hat? Die wirkliche Antwort, wenn dem nicht so war, will das Personal doch eh nicht hören. Im Gegenteil, aufmuckende Gäste sind nicht erwünscht. Dem Motto "Klappe halten und zahlen" sollte jeder Gast strengstens folgen. Wenn nicht, wird dem Gast vermittelt, dass er keine Ahnung hat und es selbstverständlich am ihm und nicht an der Küche liegt.

Da zusammenfassend das Preis-Leistungsverhältnis, sowie die gebotene Gastlichkeit alles andere als gelungen ist, kann ich einen weiteren Besuch in dieser Lokalität ausschließen und diese auch nicht wirklich empfehlen.

lissy3 http://www.tacoweb.de/zut_kraeuter.htm

Ich habe in Berlin bisher noch kein gutes mexikanisches Restaurant gefunden – die meisten servieren doch nur die üblichen, europäisierten Texmex-Highlights. Die mexikanische Küche ist aber eigentlich deutlich vielfältiger…

plastinad Also ich fand es im Alcatraz immer recht lecker, aber da ich noch nie in Mexico war, kann ich nicht beurteilen, wie nah es an die “echte” mexikanische Küche rankommt.

TIKI HEART Cafe - Kreuzberg

Wiener Str. 20, 10999 Berlin

10.08.2010 (aktualisiert am 12.06.2012)

Aktualisierung: Juni 2012

Schade, nun hat es auch das Tiki Heart erwischt, was ich schon seit einiger Zeit in Lokalitäten in Kreuzberg und Friedrichshain beobachte.
Ich meine das, was Verbraucherschützer in der Industrie als Mogelpackung bezeichnen. Weniger Inhalt für den gleichen Preis, ohne dass es für den Kunden auf den ersten Blick ersichtlich ist.

Da bestelle ich doch meinen Lieblingssalat, den mit den 4 großen Teriyaki Hähnchenspießen. Und es waren sonst immer 4 wirklich große, schöne, leckere Hähnchenspieße, von denen man auch satt wurde. Und was bekomme ich diesmal??? Einen Salat mit 4 zwar immer noch leckeren aber ziemlich mickrigen Hähnchenstücken. Entäuschung und Entsetzen machten sich breit. Und da ich niemand bin, der nur kritisiert ohne nachzufragen, habe ich dies auch promt gemacht. Das freundliche Personal entschuldigte sich und meinte, dass es aus Wirtschaftlichkeit so von der Geschäftsleitung angeordnet ist, da man ja mit der Zeit ginge und eben das Preis/Leistungsverhälnis anpassen müsste.

O.k. ich verstehe ja, dass alles teurer wird und man ja auch was verdienen möchte, aber Hähnchen ist nicht das teuerste Fleisch und bei einem Salat für 8,50 (das sind 17 DM für einen Salat!!!) kann ich ja wohl mehr als nur Grünzeug erwarten. (Ach ja, und Sprossen waren auch nicht mehr drauf)
Für mich stimmt das Preis/Leistungsverhälltnis bezogen auf diesen Salat nun nicht mehr. Die dort einfallenden Touristen werden es wohl nicht bemerken, der Berliner, der dort öfter zu Gast ist schon!
Wirklich bedauerlich, aber wohl nicht zu ändern.

Nichts für ungut liebes Tiki Heart, ich mag Dich trotzdem noch, denn aufgrund der Musik und des Ambientes hast Du keine Konkurrenz zu befürchten. Aber entäuscht bin ich trotzdem und werde in Zukunft wohl vorher zu Hause essen.


August 2010:

Wem es im Wild at Heart zu voll oder zu laut ist kann gleich nebenan ins Tiki Heart gehen. Das Tiki Heart ist ein Café, welches von den Inhabern des Wild at Heart betrieben wird. Und wer das Wild at Heart mag, wird auch das Tiki Heart lieben.

Das Tiki Heart gehört zu meinen Restaurant-Favoriten in Kreuzberg. Und das nicht nur wegen der dort gespielten Musik (Punkrock, Rockabilly, Psychobilly). Auch das Essen ist äußerst schmackhaft und die Bedienung sehr freundlich. Die Speisenauswahl reicht von Frühstückskreationen wie Pancakes (bis 17.00 Uhr) bis zu einer großen Auswahl an Burgern, Wraps, etc. (ab 17.00 Uhr), alles zu moderaten Preisen.

Spezialität ist Dienstags das 4-Gänge-Tiki-Menü für mittlerweile 13,00 Euro (kostete vor einiger Zeit noch 9,90 €). Hier lässt der Koch seiner Kreativität freien Lauf. Zwar gibt es dann die anderen Speisen nicht, jedoch ist das Menü auf jeden Fall ein Besuch wert. Besonderheit: Es gibt auch immer eine vegetarische Version für die Nicht-Fleisch-Esser.

Auffällig auch das Ambiente im Tiki-Style, also viel Tiki-Schnick-Schnack, über dem Eingang ein großes Surf Board auf dem ALOHA steht, aber auch viel Kitschiges aus den 50ern. Ich mag es einfach…

UrbanPrius hmm 13 € pro Person als "special". Dann muss das schon sehr gut sein. Nebenan kann man sich dafür immerhin 3 Portionen richtig gute Spätzle reinstopfen.^^ Ehrlich sind sie ja und lassen die Preiserhöhung auf der Homepage: In der Überschrift steht "Vier Gänge für sagenhafte 9,50 Euro." und drunter dann "Tiki Heart 4-Gänge Menue für nur 13.-€"

plastinad Na ja, da hast Du natürlich recht. Mir hat der alte Preis auch besser gefallen, denn 9,50 für ein 4-Gänge Menü finde ich schon ein recht gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, zumal die Gänge auch wirkllich lecker sind (zumindest die ich probiert hatte). Für 13,00 Euro könnte der ein oder andere Gang ruhig ein wenig üppiger von der Menge her sein, aber bis jetzt war ich eigentlich immer satt. Der Schrei nach der größeren Menge ist einfach nur die Gier, weil es lecker war. Und ob ich 3 Portionen Spätzle essen will, wäre die nächste Frage... ich glaube nämlich nicht, aber das ist bekanntlich ja Geschmackssache.

Pizzeria Venezia - Templin

Am Markt 6, 17268 Templin

31.07.2011

Plötzlicher Hunger und Zufall ließen uns ins Venecia einkehren.
Das hätten wir wohl lieber lassen sollen, denn das dann Erlebte war schon mehr als grotesk. Bereits beim Hereinkommen und der Tischauswahl wurden wir vom Kellner recht forsch angefahren, dass wir uns woanders hinsetzen sollen, obwohl der anvisierte Tisch nicht als reserviert ausgewiesen war.

Aber egal, wir bestellten zu viert 2 x Pizza und 2 x Pasta. Bei der Frage, ob man nicht die Salamie weglassen und stattdessen ein wenig Zwiebeln auf die eine Pizza haben könnte, meinte der (offenbar indischstämmige) Kellner nur barsch, wir wären doch nicht bei “wünsch dir was”. So viel geballte Kundenfreundlichkeit sucht wirklich seinesgleichen.
Das Essen kam dann auch recht schnell und musste reklamiert werden, denn auf meiner Pizza, die nach Beschreibung der Speisekarte Zwiebeln enthalten sollte, fehlten diese. Die Speisen waren essbar, aber das ist eine Tiefkühlpizza von Aldi auch. Der Zweck der Sättigung wurde erfüllt. Das war dann aber auch alles. Immerhin war das Essen nicht kalt, was schon das Beste ist, was man über diese Art der gastronomischen Betreuung sagen kann.

Unfreundliches Personal und mangelndes Eingehen auf Kundenwünsche (Unflexibilität bezüglich des Pizzabelages) lassen es wenig wahrscheinlich erscheinen, dass wir diesen ungastlichen Ort je wieder aufsuchen werden.

Vivien of Holloway - Holloway

294 Holloway Road, London N7 6NJ

21.11.2010

As the measurements given at the size chart on their website appeared to be a little bit strange to me, I took the opportunity to vistit the shop when I was staying in London for a few days.

A lovely shop with awesome 40's & 50's repro clothing and very friendly and helpfull stuff.

Unfortunately the sizes were so proportionated that nothing was suitable for me. In particular the trousers and skirts were too small at the waist and much too big at the hips and the bum. The clothes are obviously made for girls who are broad in the beam and have a very slim waist at the same time. So I left very dissapointed.
I cannot imagine, that I am the only one who had problems with the sizes (and NO... I am not fat!). I mean we are not living in the 40s or 50s anymore. The people today are bigger/taller than 60 years ago. So why is it not possible to suit measurements to the proportions of today´s population????

SpecialSundae Please don't take this the wrong way, but the vast majority of modern clothing is designed to suit those who don't have proportionately small waists, so the few shops like VoH who do cut for those of us with nipped in waists are an absolute god-send!

vivienofholloway The vast majority of women do fit in our dresses. Not many people leave empty handed.

Gusto - Vini & Specialità Italiane - Mitte

Luisenstrasse 49, 10117 Berlin

29.10.2010 (aktualisiert am 30.10.2010)

Das Gusto in der Luisenstr. in Mitte unweit der Charité ist eine von mittlerweile 3 Filialen des Gusto in der Landhausstr. in Wilmersdorf und wurde im August diesen Jahres eröffnet.

Die Lokalität war gut besucht, als ich mit Kollegen um die Mittagszeit dort einkehrte und erinnerte mich beim Eintreten ein wenig an einen Speisesaal, was für mich sicher auch an dem gefließten Boden lag. Die Einrichhtung war rustikal (dunkle Holzmöbel) um passte zum Ambiente, einer Mischung aus Feinkost/Weinladen und Trattotria mit offener Küche. Nicht stimmig fand ich irgendwie die Lampen, die mich an chemische Moleküle erinnerten. Die sahen mir zu modern für den "Rustikal-Look" aus.

Neben der Standardkarte gab eine kleine Tischtafel Auskunft über die wöchentlich wechselnden Gerichte (Wochenkarte). Zusätzlich hatten wir dann noch die Auswahl zwischen 4 verschiedenen Mittagsgerichten, die zwischen 11.00 und 16.00 Uhr angeboten werden. Ich wählte den vegetarischen Vorspeisenteller (€ 6,30) und das gebratene Pangasiusfilet mit Kartoffeln und Gemüse (Mittagsangebot €7,60). Der Vorspeisenteller war nicht außergewöhnlich, denn ich habe schon bessere gegessen, aber guter Durchschnitt. Das Hauptgericht war für mich leider enttäuschend. Und das nicht nur weil es kein kulinarisches Highlight war, denn abgesehen davon, dass es etwas zu ölig war, war es eigentlich ganz schmackhaft. Nein, der Hautkritikpunkt liegt ganz eindeutig in der Portionsgröße!!!. Ich finde es schon eine Frechheit als Sättigungsbeilage eine halbe (!) Kartoffel zu servieren, die dann in Würfel geschnitten und in Öl angebraten, auf dem Teller verteilt wurde. Dazu gab es doch tatsächlich 2 (!) ganze Scheiben Mohrrüben und sage und schreibe 1 Brokkoli-Röschen!!!!! Geht´s noch??? Was ist denn an dem Wort Sättigungsbeilage nicht zu verstehen??? Das soll satt machen. Zudem sollen Gemüse- und Sättigungsbeilage das Gericht mit Kohlenhydraten und Ballaststoffen, sowie Vitaminen und Mineralstoffen aufwerten. In Anbetracht der Portionsgröße wurde dieses Ziel jedoch klar verfehlt. Für mich gänzlich unverständlich, für Italiener aber offenbar normal, denn dies ist nicht das erste italienische Restaurant, wo die Beilage nur Dekorationszwecke erfüllt und man nach dem Hauptgericht noch hungrig auf die Teller der Tischnachbarn schaut. Meine Kollegen hatten Pasta bestellt und die Portionen waren zwar auch nicht üppig, aber normal und aufgrund der sättigenden Wirkung von Nudeln, hatten sie auch nichts zu bemängeln.

Weiterer Kritikpunkt ist für mich der riesige Flachbild-Fernseher, der in ummitelbarer Nähe zu unserem Tisch stand (gegenüber der Vitrine) und auf dem MTV lief. Auch wenn der Ton ausgeschaltet war, empfand ich nicht nur das laufenden Programm als störend, sondern der flackernde Bildschirm zwischen den Weinregalen störte insgesamt die Harmonie des Interieurs.

Der Service war freundlich und schnell. Aber ein freundlicher Service und ein durchschnittliches Essen reichen eben nicht aus, um den Einduck zu hinterlassen, den man haben sollte, damit man den Freunden davon erzählt, wo man unbedingt wieder speisen möchte. Dieses Gefühl haben bei mir bis dato nur wenige italienische Restaurants hinterlassen. Das Gusto gehört leider nicht dazu.

Zum Goldenen Anker - Hainburg an der Donau

Donaulände 27, 2410 Hainburg an der Donau

20.10.2010

Mit einer Freundin verbrachte ich 4 Tage im beschaulichen Städchen Hainburg an der Donau und wir residierten im Hotel/Gasthof "Zum Goldenen Anker". Zu dieser Zeit wurden gerade Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten durchgeführt, die aber nicht weiter störten. Was leider extrem störte, war die Bahn, die bereits in den frühen Morgenstunden direkt am Gasthof vorbeidonnerte, so dass man förmlich aus dem Bett fiel.

So war an einen erholsamen Nachtschlaf nicht ansatzweise zu denken, da man bereits gegen 4.30 Uhr senkrecht in seinem Bett saß. Was wir bei der Buchung im Internet nicht sahen und worauf auf der Homepage des Etablissements auch nicht hingewiesen wird, ist die Tatsache, dass die Bahnschienen nur ca. 25 m entfernt direkt gegenüber dem Gasthof/Hotel entlanglaufen und man praktisch aus dem Zimmer den Leuten in der Bahn zuwinken kann!!

Das Personal war sehr freundlich, die Zimmer in Ordnung und die Lage recht zentral, so dass man alles fußläufig gut erreichen konnte. Aber das nützt alles nichts, wenn man nicht vernünftig schlafen kann. Einen Aufenthalt, der durch Mangel an Schlaf fast schon zur Tortur wird, kann auch durch die schöne Lage direkt an der Donau nicht aufgewertet werden. Man sollte sich also auf den Besuch des Restaurants oder der Terrasse beschränken. Das Restaurant mit schönem Gewölbe aus dem Mittelaler ist gemütlich und die Terrasse direkt an er Donau bei schönem Wetter einen Besuch wert. Dort zu nächtigen, würde ich jedoch niemandem empfehlen.

Nach der Renovierung wurden auch die Zimmerpreise stark erhöht, was ein Blick auf die Homepage zeigt. Dies mag zwar für die Austattung angemessen sein, in Anbetracht der Lärmbelästigung durch die Bahn, finde ich die Preise jedoch zu hoch!

Volkspark Rehberge - Wedding

Otawistraße 46, Über das Ende des Dohnagestell zu erreichen, Wedding, 13351 Berlin

19.10.2010

Als ich das erste Mal in diesem Park spazieren ging, war ich doch erstaunt, einen solch gepflegten Ort mitten im Wedding vorzufinden.
Der Volkspark Rehberge ist nicht nur wunderschön angelegt, sondern auch auffallend sauber. Kein Müll auf der Wiese, keine Saufgelage rumlungernder Penner und keine halbseidenen Verkäufer illegaler Substanzen.

Am schönsten ist es, dort in den späten Nachmittag-/frühen Abensstunden zu verweilen und sich die Abendsonne ins Gesicht scheinen zu lassen. Denn dann ist es nie unangenehm überfüllt und man kann wunderbar bei einem Spaziergang oder auf einer Bank (mit einen guten Buch) entspannen und dem Großstadttrott einen kleinen Moment entfliehen.